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DE456709C - Zehnerschaltvorrichtung - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung

Info

Publication number
DE456709C
DE456709C DEK100875D DEK0100875D DE456709C DE 456709 C DE456709 C DE 456709C DE K100875 D DEK100875 D DE K100875D DE K0100875 D DEK0100875 D DE K0100875D DE 456709 C DE456709 C DE 456709C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
counting
transmission
wheel
counters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK100875D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Breitling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahl AG filed Critical Krupp Stahl AG
Priority to DEK100875D priority Critical patent/DE456709C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE456709C publication Critical patent/DE456709C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Zehnerschaltvorrichtung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltvorrichtung mit zwischen den Zählrädern und den Schaltgliedern angeordneten, von Zehnerübertragungsgesperren schwenkbaren Zwischenrädern und bezweckt die Weiterbildung der durch das Patent 456 o.Io geschützten Vorrichtung. Bei dieser werden zur Weiterleitung der durch einen Übergang des Zählrades erzeugten Vierteldrehung des tYbertragungsrades auf den -Zwischenradträger Kuppelräder benutzt, die zwischen einer Verzahnung des Zwischenradträgers und den.Übertragungsrädern angeordnet sind. Gemäß der Erfindung ist das mit der nächstniederen Zählrolle unmittelbar in Eingriff stehende, bei deren Übergang von 9 auf o eine absatzweise Drehbewegung erhaltende malteserradartige Zehnergegenzahnrad mit dem Schwenkarm für das Zwischenrad starr verbunden. Hierbei kommen die genannten Kuppelräder in Fortfall, wodurch die Vorrichtung wesentlich vereinfacht wird.
  • In der Zeichnung ist die neue Zehnerschaltvorrichtung in der Anwendung auf ein Einzel- und Mehrzählwerk dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Ausführungsform für das Einzelzählwerk, Abb. 2 eine dazugehörige Oberansicht, Abb. 3 eine Seitenansicht der Ausführungsform für das Mehrzählwerk, Abb. q. Einzelteile hierfür und Abb.5 und 6 eine andere Ausführungsform dieser Einzelteile in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Auf einer in einem schwenkbaren Zählwerksrah.men (nicht dargestellt) angeordneten Welle i (Abb. i und a) sind Zählrollen 2 und an diesen befestigte Zählräder 3 lose gelagert. Unabhängig von dem Zählwerksrahmen und starr im Maschinengestell sitzt eine Welle d., die quer an den Zählrollen z entlang läuft und lose die übertragungsräder 5 trägt, welche mit einer Gleitfläche 6 und einer Schalttasche 7 der Zählrollen 2 in bekannter Weise so zusammenarbeiten, daß sie in der Eingriffslage des Zählwerks durch die Gleitfläche 6 gewöhnlich gesperrt sind, ihnen jedoch bei einem Übergange der Zählrolle von 9 auf o eine Vierteldrehung entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne erteilt wird. Die Räder 5 sind mit einer in den Bereich der nächsthöheren Stelle ragenden Nabe 8 (Abb. z) ausgerüstet, die am Ende einen exzentrischen Lageransatz g (Abb. 1, -:) trägt, auf welchen unverschiebbar, aber lose drehbar das Zwischenrad io gelagert ist. Dieses greift einerseits in das um eine Welle i i drehbare segmentartige Schaltglied i2, andererseits in das Zählrad 3 der betreffenden Stelle, wenn das Zählwerk eingerückt ist.
  • Der in der Ruhelage der Vorrichtung der Welle ii zugekehrte Zahn der Übertragungsräder 5 ist fortgeschritten. In die hierdurch entstehende Lücke greift in der Ebene des vierzähnigen Teiles des Rades 5 eine kreisbogenförmige Sperrfläche 13 einer auf der Welle i i befestigten Scheibe 14 ein. Die letztere weist an ihrem Umfange noch einen Ausschnitt 15, welcher mit einer Schrägfläche 16 in eine Sperrfläche ig übergeht, und eine Schalttasche 17 auf, die mit dem siebenzähnigen Teile des Rades 5 zusammenarbeitet und deren Lücke in einen Ausschnitt 18 der Scheibe 14. übergeht. Der Ausschnitt 18 trennt die beiden Sperrflächen 13 und ig voneinander. Die Schrägflächen 16 der einzelnen Scheiben 1q. sind so zueinander angeordnet, daß sie bei der Drehung der Welle i i, die entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne erfolgt, von der Einerstelle beginnend nacheinander in den Bereich ihrer Räder 5 gelangen. Die Abb. i zeigt die Teile der Zehnerschaltvorrichtung in der Ausgangsstellung, nachdem das Zählwerk in die Eingriffslage verschwenkt worden ist. Sogleich nach der Einrückbewegung des Zählwerks wird die Welle i i vom Triebwerke der Maschine aus so weit verdreht, daß die Ausschnitte i S unter die Räder 5 treten und diese für eine Drehung freigeben. Um einen Betrag in das Zählwerk einzuführen, werden die Schaltglieder 12 um die betreffende Anzahl von Winkeleinheiten im Uhrzeigerdrehsinne um die Welle i i verstellt; ihre Drehung überträgt sich durch die Zwischenräder io, deren exzentrische Lageransätze g durch die zugehörigen Räder 5 und die Gleitflächen 6 der nächstniederen Stellen unverrückbar festgehalten werden, auf ihre Zählräder 3 und Zählrollen 2. Tritt hierbei in einer Zählrolle 2 ein Übergang von g auf o auf, so wird dem Rade 5 der betreffenden Stelle eine Vierteldrehung entgegen dem Uhrzeigersinne erteilt, was zur Folge hat, daß die Mittelachse des mit ihm verbundenen Exzenters g aus der in Abb. i mit 2o in die mit 21 bezeichnete Lage gelangt. Hierbei wälzt sich das Zwischenrad io auf seinem Schaltgliede 12 ab und schaltet das Zählrad 3 der nä.chsthö'heren Stelle um eine Einheit weiter, gleichgültig ob das Schaltglied i a dieser Stelle stillsteht oder sich in Bewegung befindet.
  • Ist die Betragsschaltung und damit auch gleichzeitig der Vollzug der Zehnerschaltung beendet, so wird die Drehung der Welle i i, die bislang unterbrochen war, fortgesetzt, bis die Sperrfläche ig unter den Rädern 5 zu liegen kommt. Im Verlaufe dieser Bewegung treten die Schrägflächen 16 nacheinander unter die Räder 5 und richten diese, sofern sie nicht genau in der in Abb. i dargestellten oder in einer dazu um go° verdrehten Stellung stehen, aus. Eine solche Ausrichtung kommt jedoch nur in Frage bei Rädern 5 der Zählrollen -, die die Stellung g einnehmen. In allen anderen Stellungen der Zählrollen 2 sind nämlich die Räder 5 durch die Gleitflächen 6 in ihren richtigen Lagen gesichert. Die Lage der Tasche 7 und das Übersetzungsverhältnis der Zehnerschaltbewegung ist zu diesem Zwecke so gewählt, daß die Räder 5 in der Stellung o der Zählrollen 2 (Abb. i ) von den Sperrflächen 6 vollständig überdeckt sind. In der Stellung g hingegen liegt der obere linke Zahn des Rades 5 über der Lücke der Tasche 7 und ist nicht gehindert, in diese einzutreten, was eine ungenaue Einstellung der nächsthöheren Zählrolle 2 zur Folge haben kann. Liegen mehrere auf g eingestellte Zählrollen nebeneinander, so kann sich der Betrag der Verstellung addieren, so daß, wenn die Schrägflächen 16 gleichzeitig unter die Räder 5 treten würden, die Zählrollen der höheren Stellen in einer falschen Stellung von den Gleitflächen ig gesperrt werden könnten. Aus diesem Grunde sind die Schrägflächen 16, die von oben kommend durch Auftreffen auf den in den Ausschnitt 15 hineinragenden Zahn des Rades 5 das letztere ausrichten, staffelförmig angeordnet, so daß die durch nebeneinanderliegende Stellen sich addierenden Verstellungen der Räder 5 ohne Einfluß auf den Betrag bleiben, um den jedes einzelne Rad 5 ungünstigstenfalls von seiner Schrägfläche 16 verstellt werden muß. Nachdem die letzte Schrägfläche 16 ihr Rad 5 passiert hat und sämtliche Räder 5 und damit die Exzenter g, Zwischenräder io und Zählräder 3 durch die Sperrflächen ig in ihren Stellungen gehalten werden, wird die Drehung der Welle i i abermals unterbrochen, worauf das Zählwerk ausgerückt wird.
  • Bei allen Rädern 5, die zwecks Ausführung der Zehnerschaltung um go° verdreht worden waren, war der in Abb. i nach unten gerichtete Zahn des siebenzähnigen Teiles in die der Welle i i zugekehrte Richtung eingestellt worden. Bei der nun erfolgenden Weiterdrehung der Welle i i bis in ihre Ausgangsstellung gelangen die Taschen 17 an diese verstellten Zähne und stellen sie in ihre Ausgangsstellung zurück. Hiermit werden auch die verstellten Exzenter g und die auf diesen gelagerten Zwischenräder io zurückgeschwenkt. Die letzteren können sich frei auf ihren Schaltgliedern 12 abwälzen, da ihre Zählräder 3 mit ihnen nicht in Eingriff sind. Es sei darauf hingewiesen, daß die Mittelachsen 2o der Exzenter g auf der den Zählrädern zugekehrten Seite der Wellen 4 der Räder 5 angeordnet sind. Hierdurch wird bewirkt, daß die Drehung der Zählräder 3 durch die Ausschwenkung der Zwischenräder io in demselben Sinne erfolgt wie ihre Drehung durch den Antrieb der Schaltglieder 12. Läge die Mittelachse 2o auf der anderen Seite der Welle,,, so wäre zur Erzielung der richtigen Drehrichtung die Anordnung besonderer Zwischenräder erforderlich.
  • Es mag überflüssig erscheinen, für die Ausrichtung der Zählrollen 2 und der Räder 5 in der Stellung 9 besondere von dem Triebwerk beeinflußte Mittel anzuordnen, da die Ausrichtung der Zählrollen in der Stellung 9 ebenso wie in der Stellung o durch eine passend gewählte Überdeckung des Rades durch die Gleitfläche 6 verwirklicht werden könnte. Die getroffene Anordnung hat jedoch den Vorteil, daß die mögliche Stellenzahl des Zählwerks, die bei beiderseitiger Überdeckung infolge der Häufung derWiderstände bei der durchlaufenden Zehnerschaltung schon mit etwa sechs Stellen ihre Grenze hat, durch sie erhöht wird.
  • Bei der Anwendung der beschriebenen Zehnerschaltung auf mehrere, im vorliegenden Falle auf sechs Zählwerke sind die Wellen 4 (Abb. 3) für die Übertragungsräder 5 in Zwischenwänden 30 gelagert, die von Querstangen 31, 32 - getragen werden. Mit den Zwischenrädern io einer Stelle stehen gemeinsame, auf einer Welle 33 lose gelagerte Schaltglieder 12 ständig in Engriff. Der seitliche Abstand der Schaltglieder 12 wird durch Querstücke 34, 35, die mit kammartigen, die Schaltglieder 12 umfassenden. Aussparungen versehen sind, gesichert. Der Antrieb der Schaltglieder 12 erfolgt von dem nicht dargestellten Hauptschaltwerk der Maschine aus durch die Röhren 36 und Verzahnungen 37, 38. Mit dem oberen rückwärtigen Teil der Schaltverzahnungen arbeitet ein für alle Schaltglieder gemeinsamer Sperr- und Ausrichtbalken 39 zusammen, der durch eine von einer Kurvennutscheibe-4o beeinflußte Schubstange 41 in entsprechender Weise angetrieben wird.
  • Die Zählrollen 2 und Zählräder 3 sitzen auf den Wellen i (abb. 3) , die in um Zapfen .12 des Maschinengestelles drehbaren Zählwerksrahmen 43 gelagert sind. Die Zählwerke können unter Vermittlung von Tasten 44 aus der ausgerückten- Lage, die sie gewöhnlich unter der Wirkung von Federn 45 einnehmen, in die Eingriffslage v erschwenkt werden, wobei (vgl. Abb.3, drittes Zählwerk von unten) ihre Zählräder 3 mit den Zwischenrädern io und ihre Gleitflächen 6 mit den Übertragungsrädern 5 in Eingriff gelangen. Abgesehen von der Ausrichtung und Rückstellung der Räder 5 wirkt diese Vorrichtung in der gleichen Weise wie bei dem Einzelzählwerk. Die Ausricht- und Rückstellvorrichtung kann nun, je nachdem ob der Betrag jeweils nur auf ein Zählwerk oder auf mehrere durch die Schaltglieder 12 übertragen werden soll, verschieden ausgestaltet werden. Im ersten Falle wird nach der Abb. 4 die Welle i i für die Rückstellscheiben 14 nicht mit der Welle 33 für die Schaltglieder zusammenfallend, sondern gesondert angeordnet. Die Scheiben 14 wirken dann mit auf einer festen Welle 46 lose gelagerten Ritzeln 47 zusammen, die die gleiche Gestalt zeigen wie die Übertragungsräder 5 in der Abb. i. Mit ihrem siebenzähnigen Teil steht ein Arm 48 einer auf der Welle 33 lose gelagerten Schwinge 49 ständig in Eingriff. Den einzelnen Zählwerken gegenüber besitzt die Schwinge 49 Verzahnungen So, welche mit den Übertragungsrädern 5 kämmen, welche im vorliegenden Falle nicht sieben, sondern acht Zähne aufweisen.
  • Bei Beginn des Maschinenganges wird das ausgewählte Zählwerk eingerückt und die Welle i i im Uhrzeigersinne so weit gedreht, daß die Ritzel 47 über denAusschnitten 15 der Scheiben 14 zu stehen kommen. Tritt bei der folgenden Betragsschaltung ein Übergang in der geschalteten Zählrolle von 9 auf o auf, so wird in der oben beschriebenen Weise das betreffende Rad 5 um go° verdreht und das mit ihm verbundene Exzenter 9 verschwenkt, was eine Weiterschaltung der Zählrolle 2 der nächsthöheren Ordnung um eine Einheit zur Folge hat. An der Drehung der geschalteten Räder 5 nehmen auch die anderen Räder 5 der betreffenden Stelle leer teil, da diese mit jenem durch die Verzahnungen So verbunden sind. Durch die Drehung der Schwinge 49, die durch eine Feder 51 (Abb. 4) unterstützt wird, wird auch das der betreffenden Stelle angehörige Ritze147 um eine Vierteldrehung verschwenkt, wobei sein oberer rechter Zahn in die Bahn der Tasche 17 eingestellt wird. Nach Beendigung der Betragsschaltung wird die Welle i i weitergedreht, bis die Sperrfläche ig unter den Ritzeln 47 zu stehen kommt; etwa ungenau drehende Ritzel bzw. Zählrollen 2 werden hierbei durch die Schrägflächen 16 staffelweise ausgerichtet. Nachdem nun das Zählwerk in die Aasrückstellung zurückbewegt worden ist, gelangt auch die Welle i i in die Ausgangslage. Bei dieser Endbewegung erfaßt die Tasche 17 die in ihre Bahn verstellten Zähne der Ritzel47 und bringt diese, die betreffenden Schwingen 49, Räder 5 und Zwischenräder io in ihre Ausgangsstellung zurück.
  • Soll ein Betrag gleichzeitig auf mehrere Zählwerke übertragen werden, so muß eine Ausricht- und Rückstellvorrichtung verwendet werden, bei der die Drehungen der Räder 5 unabhängig voneinander erfolgen. Zu diesem Zwecke wird an Stelle der Scheibe 14 und Schwinge 49 (Abb. 4) für jede Stelle eine Schwinge 53 (Abb. 5) angeordnet, die lose auf der Welle 33 gelagert ist und im Bereiche jedes der sechs Übertragungsräder 5 einer Stelle zwei Sperrflächen 54, 55, zwei Ausschnitte 56, 57, die mit dem vierzähnigen Teil des Rades 5 zusammenarbeiten, und eine Schalttasche 58 aufweist, die in der Ebene des siebenzähnigen Teiles des Rades 5 liegt. Die Lücke der Tasche 58 liegt in einer Richtung mit dem Ausschnitt 57. Die Ausschnitte 56 gehen durch eine Schrägfläche 59 in die Sperrfläche 54 über. Mit den Rädern 5 sind, wie bei den vorstehend ° beschriebenen Ausführungsformen, die Exzenter 9 für die Zwischenräder To verbunden. Die Exzenter 9 tragen Arme 6o, welche in der Ebene von an den Zwischenwänden 3o angeordneten Anschlägen 6z liegen, welche die Drehung der Räder 5 auf einen Winkel von 9o° begrenzen und eine Überschleuderung über ihre Endstellungen hinaus verhindern. An den Schwingen 53 greifen Schubstangen 62 an, die eine Triebwelle 63 gabelförmig umfassen und mit einer Rolle 64 in eine Kurvennutscheibe 65 eingreifen. Die Welle 63 erhält bei jedem Maschinengange eine volle Umdrehung, wobei die Schwingen 53 in der nachfolgend beschriebenen Weise hin und her bewegt werden.
  • In der Ruhestellung der Maschine, d. h. bei ausgerückten Zählwerken, nehmen die Schwingen 53 die in Abb. 6 dargestellte obere Lage ein, in der die Räder 5 durch die Sperrflächen 55 gesperrt sind. Nach Einrücken eines oder mehrerer Zählwerke werden die Schwingen 53 gemeinsam nach unten bewegt, bis ihre Ausschnitte 56 den Rädern 5 gegenüberliegen, worauf die Betragsschaltung erfolgt, während welcher die an einer Zehnerschaltung beteiligten Räder 5 um eine Vierteldrehung im Uhrzeigersinne verdreht werden (vgl. Abb. 5, drittes Übertragungsrad 5 von unten). Alsdann setzen die Schwingen 53 von der Einerstelle beginnend nacheinander ihre Aufwärtsbewegung fort, bis ihre Sperrflächen 54 unter die Räder 5 getreten sind. Bei dieser Bewegung werden die letzteren in der oben beschriebenen Weise durch die Schrägflächen 59 nacheinander ausgerichtet. Sobald die Schwinge 53 der höchsten Stelle mit ihren Sperrflächen 54 unter den Rädern 5 angelangt ist, werden die in Eingriff befindlichen Zählwerke wieder ausgerückt. Hierauf erfolgt die Weiterbewegung der S.chwingen 53 durch die Kurvennutscheiben 65 bis in ihre obere Endlage (Abb.6), wobei die Taschen 58 die verstellten Räder 5 in die Ausgangsstellung zurückbringen. Dieser letzte Teil der Bewegung kann für alle Schwingen 53 gleichzeitig erfolgen oder mit Rücksicht auf die Erzielung eines sanften Antriebs der Maschine auch nacheinander.

Claims (18)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Zehnerschaltvorrichtung mit zwischen den Schaltgliedern und den Zählrädern angeordneten, von Zehnerübertragungsgesperren schwenkbaren Zwischenrädern nach Patent 456 o4o, dadurch gekennzeichnet, da3 das mit der nächstniederen Zählrolle (2) unmittelbar in Eingriff stehende, bei deren Übergang von 9 auf o eine absatzweise Drehbewegung erhaltende maltesierradartige Zehnergegenzahnrad (Übertragungsrad 5) mit dem Schwenkarm (4-2o) für das Zwischenrad (to) starr verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise auf Exzentern (9) gelagerten Zwischenräder (ro) um eine parallel zur Achse der Zählräder (2) liegende Achse schwenkbar sind, zwecks Ausführung der Zehnerschaltung durch das Übertragungsgesperre (5, 6, 7) von einer Winkelstellung in eine andere verschwenkt und danach nach Ausrückung der Zählräder (2, 3) zurückverschwenkt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrischen Lageransätze (9) starr auf den Naben der malteserradartigen, mit den nä.chstniederen Zählrollen unmittelbar in Eingriff stehenden Zehnergegenzahnräder (Übertragungsräder 5) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachsen (2o) der Exzenter (9) auf der den Zählrädern (3) zugekehrten Seite der Drehachsen (4) der Räder (5) angeordnet sind, so daß die Drehung der Zählräder (3) durch Ausschwenkung der Zwischenräder (to) in demselben Sinne erfolgt wie ihre Drehung durch den Antrieb der Schaltglieder (I2).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, da durch gekennzeichnet, daß die exzentrischen Ansätze (9) nebst den Rädern (5) aller Stellen des Zählwerks auf einer gemeinsamen Welle (4) drehbar gelagert sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsräder (5) nebst den Zwischenrädern (io) gesondert von dem Zählwerke gelagert sind, so daß diese an der Ausrückbewegung des Zählwerks nicht teilnehmen und gemeinsam in ihre Ausgangslage zurückgestellt werden können.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem übertragungsrade (5) eine Sperrscheibe (14) zugeordnet ist, von der es während der zum Zwecke der Leerbewegung der Schaltglieder (12) erfolgenden Ausrükkung der Zählrollen (2) gegen unbeabsichtigte Bewegungen gesperrt und während der Betragsschaltung freigegeben wird. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrscheiben (14) mit Zähnen (17) zum Rückführen der verstellten Räder (5) in die Ausgangsstellung versehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eine absatzweise Drehbewegung ausführenden Übertragungsräder (5) von der Einerstelle beginnend nacheinander unmittelbar durch eine von dem Triebwerke angetriebene Vorrichtung ausgerichtet werden, solange ihre Zählräder (3) noch mit den Zwischenrädern (io) in Eingriff sind _ und bevor ihre Rückstellung beginnt, io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Welle (l i) für jede Stelle eine mit dem Rade (5) zusammenwirkende starre Scheibe (14) vorgesehen ist, die zwei kreisbogenförmig gestaltete Sperrflächen (13, 19), zwei diese voneinander trennende Ausschnitte (15, 18), eine Schalttasche (17) in Richtung des Ausschnittes (18) und eine Schrägfläche (16), die den Ausschnitt (15) in die Sperrfläche (i9) überleitet, aufweist, wobei die Welle (i i) während des Maschinenganges derart angetrieben wird, daß die Räder (5) während des Ruhezustandes der Maschine und des Einrückens der Zählwerke durch die Flächen (13) gesperrt, während der Betragsschaltung durch die Ausschnitte (15) freigegeben, darauf durch die Schrägflächen (16) staffelweise ausgerichtet, während des Ausrückens der Zählwerke durch die Sperrflächen (i9) gesperrt und schließlich durch die Taschen (17) zurückgestellt werden. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem übertragungsrade (5) einer Stelle und der betreffenden auf der Welle (i i ) starr sitzenden Scheibe (14) ein Hebel (48, 49) o. dgl. eingeschaltet ist, der einerseits mit dem übertragungsrade (5), andererseits mit einem Ritzel (47) ständig in Eingriff steht, wobei das letztere mit den Scheiben (14) in derselben Weise zusammenwirkt wie die Räder (5) in dem Ausführungsbeispiel nach der Abb. i.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel (Hebel 48, 49) zwischen der Scheibe (14) und dem Übertragungsrade (5) gleichzeitig noch mit den Rädern (5) für andere Zählwerke in Eingriff steht, um die Sperr-, Ausricht- und Rückstellarbeit der Scheibe (14) auch für die anderen Zählwerke nutzbar zu machen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausricht-, Sperr- und Rückstellscheiben (53) lose drehbar auf einer Welle (33) sitzen und durch je ein besonderes Triebmittel so in Drehung versetzt werden, daß die Freigabebewegung der einzelnen Scheiben gemeinsam, die Ausricht- bzw. Rückstellbewegung nacheinander erfolgt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Scheiben (53) schwingend erfolgt, wobei die Vorwärtssch-,vingung die Freigabe der Räder (5), die gestaffelte Rückwärtsschwingung ihre Ausrichtung und Rückstellung bewirkt.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwingscheibe mit mehreren Sätzen der in Anspruch io gekennzeichneten Art von Sperrflächen (54, 55), Ausschnitten (56, 57), Schalttaschen (58) und Schrägflächen (59) versehen ist, die mit je einem Übertragungsrade zusammenarbeiten, um gleichzeitig mehrere Zehnerschaltungen verschiedener Zählwerke ausführen zu können.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsräder (5) mit Armen (6o) versehen sind, welche mit festen Anschlägen (61) des Maschinengestells so zusammenwirken, daß die Räder (5) in ihren eine Schalteinheit voneinander entfernten Endstellungen starr begrenzt sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehnerschalttasche (7) der Zählrollen (2) so angeordnet ist, daß die Sperrzähne des Übertragungsrades (5) in der Nullstellung der Zählrolle, wie bekannt, von der Sperrfläche (6) vollständig überdeckt sind, in der Stellung 9 dagegen nicht.
  18. 18. Vorrichtung nach. Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtung und Sperrung der Übertragungsräder (5) und der mit diesen verbundenen Zählrollen (z) in den Stellungen o bis 8 der letzteren durch die Sperrfläche (6) der Zählrollen bewirkt wird, während sie in der Stellung g durch besondere, vom Triebwerk der Maschine angetriebene, staffelweise wirkende Ausrichtmittel erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048052B (de) * 1937-11-13 1958-12-31 Remington Rand G M B H Zehneruebertragungseinrichtung fuer Buchungsmaschinen, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048052B (de) * 1937-11-13 1958-12-31 Remington Rand G M B H Zehneruebertragungseinrichtung fuer Buchungsmaschinen, insbesondere fuer durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen

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