DE456433C - Mehrteiliges Hobeleisen - Google Patents
Mehrteiliges HobeleisenInfo
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- DE456433C DE456433C DEB123965D DEB0123965D DE456433C DE 456433 C DE456433 C DE 456433C DE B123965 D DEB123965 D DE B123965D DE B0123965 D DEB0123965 D DE B0123965D DE 456433 C DE456433 C DE 456433C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G17/00—Manually-operated tools
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Description
- Mehrteiliges Hobeleisen. Die Erfindung betrifft ein mehrteiliges Hobeleisen für Halzbearbeitungswerkzeuge und -maschinen, und zwar im besonderen ein Hobeleisen, dessen Messer in einer Nut sitzt, die in einem Vorsprung der Trägerplatte angebracht ist. - Gemäß der Erfindung liegt die Nut in einem Winkel zur Oberfläche der Trägerplatte, so daß die Schneidkante des Messers nach dem Einstecken des Messerrückens in die Nut in einem Abstand von der Oberfläche des Vorsprungs zu liegen kommt und durch die Klemmplatte so weit abgebogen wird, daß es auf die Oberfläche des Vorsprunges zu liegen kommt.
- Die Erfindung zeichnet sich auch dadurch aus, daß eine Halteplatte an der Trägerplatte befestigt ist und selbst bei gänzlicher Entfernung der Klemmplatte das Messer nachgiebig in der Nut festhält. Diese Halteplatte weist Seitenflanschen auf, um die Klemmplatte mit Bezug auf die Trägerplatte richtig einzustellen. Ferner befinden sich an der Halteplatte federnde Zungen, die sich gegen die Klemmplatte anlegen und bei leichter Lösung derselben ein unbeabsichtigtes Verschieben der Klemmplatte mit Bezug auf die Trägerplatte verhüten. Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel dar: Abb. z ist ein senkrechter Mittelschnitt durch einen Hobel, der gemäß der Erfindung ausgestattet ist; Abb.2 ist eine schaubildliche Ansicht des Hobeleisens, wobei ein Teil der Klemmplatte und der Federplatte weggebrochen ist; Abb.3 ist eine Seitenansicht des Hobeleisens in geschlossenem Zustand; Abb. 4 ist eine Seitenansicht in geöffnetem Zustand; Abb.5 ist eine schaubildliche Darstellung einer etwas abgeänderten Ausführungsform des Hobeleisens, wobei ein Teil der Klemmplatte weggebrochen ist, um die Bauart deutlicher zu zeigen, und Abb. 6 ist eine Seitenansicht des mit einem Vorsprung und mit einer Nut versehenen Endes des Messerträgers.
- Das Hobeleisen gemäß der Erfindung umfaßt eine Tragplatte 2, welche den gewöhnlichen länglichen Schlitz 3 hat, der sich an der Längsmittellinie hinzieht. Das Ende der Klemmplatte ist mit einem Vorsprung 4 und einer flachen Nut 6 ausgestattet, die dazu dient, die rückwärtige Kante 7 des eigentlichen Hobelmessers 8 aufzunehmen. Eine Schulter 9 hängt etwas über die Nut 6 hinaus, und gegen diese Schulter legt sich die rückwärtige Kante 7 des Messers an. Wie in Abb. q. und 6 dargestellt ist, erstreckt sich die Nut im Winkel zu der Oberfläche des Vorsprungs, so daß, wenn das Messer in der Nut sitzt, es sich nach oben und außen hin erstreckt über die Oberfläche des Vorsprungs hin. In der Nut, und zwar vorzugsweise in der Mitte derselben, ist ein Stift i i vorgesehen, der dazu dient, in eine entpsrechende Kerbe in der rückwärtigen Kante des Messers einzugreifen. Auf diese Art und Weise wird eine Längsverschiebung des Messers verhütet, ohne dabei das Entfernen oder Wiedereinsetzen eines Hobelmesser zu erschweren.
- Die Klemmplatte 17 liegt oben auf der Tragplatte und ist mit dieser durch die gewöhnliche Setzschraube 16 verbunden. Das untere Ende der Klemmplatte ist auf die gewöhnliche Art gekrümmt und läuft in die Klemmkante 18 aus. Vorzugsweise ist die untere Hälfte der Klemmplatte etwas nach oben abgebogen, so daß, wenn die Klemmplatte und der Messerträger starr miteinander durch die Setzschraube 16 verbunden sind und übereinanderliegen, die Klemmkante 18 etwas innerhalb des Endes i9 des Hobelmessers zu liegen kommt. Gleichzeitig liegt dann das Messer 8 im Winkel zu der Oberfläche des Vorsprungs und liegt im Abstand davon, aber in einer solchen Lage, daß es entweder gar nicht oder nur sehr leicht mit der Klemmkante 1ß der Klemmplatte in Berührung steht. Wird dann das zusammengesetzte Hobeleisen in den Hobel eingeführt, dann zwängt der Keil die Klemmkante 18 der Klemmplatte gegen das Messer hin, welches dadurch dann unter solche Spannung versetzt wird, daß es abgebogen wird, um sich gegen den Vorsprung anzulehnen. Durch diese Ausbildung wird die Gefahr, daß die verschiedenen Teile des Hobeleisens sich gegeneinander verschieben, ausgeschaltet, da der Druck, unter welchem die einzelnen Teile versetzt werden, sie starr zusammenhalten.
- Es sind Mittel vorgesehen, um das Messer nachgiebig in Stellung in dem Messerträger zu halten, wenn es nicht durch die Klemmplatte festgehalten wird, so daß das ganze Hobeleisen aus dem Hobel herausgenommen werden kann, ohne daß das Messer aus seinem Sitz herausfällt. Dies wird mittels einer Federplatte 2o erreicht, die auf passende Art und Weise an der oberen Fläche des Messerträgers befestigt ist und eine abgerundete Kante 2i hat, welche auf das Messer mit genügender Kraft aufgreift, um es in Stellung zu erhalten, aber nicht mit so großer Kraft, daß es ein Entfernen des Messers erschweren würde. An jeder Seite der Federplatte 2o sind Flanschen 22 angebracht und vorzugsweise einheitlich' mit der Platte ausgebildet; sie erstrecken sich nach oben hin und bilden Führungen für die Klemmplatte, so daß diese letztere ohne Schwierigkeiten in die richtige Lage mit Bezug auf die Tragplatte.eingeführt werden kann.
- Bei bekannten Hobeln stellt sich der Nachteil ein, daß, wenn das eigentliche Messer und die Klemmplatte nur lose mittels der Setzschraube 16 verbunden sind, sie sich leicht zueinander verschieben, so daß es schwierig wird, die einzelnen Teile in ihrer richtigen Lage zu halten, bis die Setzschraube angezogen werden kann, um dann das Messer und die Platte starr zusammenzuhalten. Um diese Schwierigkeit zu überwinden, sind Federn oder Ohren 23 vorgesehen, die zwischen der Klemmplatte und der Tragplatte verlegt sind und die vorzugsweise einheitlich mit der federnden Halteplatte 2o ausgebildet sind. Diese Ohren sind nach oben hin abgebogen, so daß sie gegen die Klemmplatten drücken und einen Reibungswiderstand gegen irgendwelche Bewegung zwischen der Tragplatte und der Klemmplatte erzeugen.
- Das Hobeleisen nach der Erfindung wird in den Hobel auf die gewöhnliche Art und Weise eingestellt, wobei dann die Halteschraube 26 durch die bekannten Schlitze 3 und 27 in der Tragplatte und in der Klemmplatte hindurchgeht und wobei die Einstellschraube in den Schlitz 28 eingreift. Dann wird der Keil über die Halteschraube gebracht und der Hebel 29 nach unten gedrückt, wodurch dann das Eisen in Stellung befestigt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrteiliges Hobeleisen, dessen Messer in einer Nut sitzt, die in einem Vorsprung der Trägerplatte angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (6) in einem Winkel zur Oberfläche der Trägerplatte (2) verläuft, so daß die Schneidkante des Messers (8) nach dem Einstecken des Messerrückens in die Nut in einem Abstand von der Oberfläche des Vorsprunges (q.) zu liegen kommt und durch die Klemmplatte (i7) so weit abgebogen wird, daß es auf die Oberfläche des Vorsprunges zu liegen kommt. z. Hobeleisen mit einer Halteplatte, die bei Entspannung der Klemmplatte ein Herausfallen des Messers verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (2o) an der Trägerplatte (2) befestigt ist und selbst bei gänzlicher Entfernung der Klemmplatte (i7) das Messer (8) nachgiebig in der Nut (6) festhält. 3. Hobeleisen nach Anspruch i und 2, dadurch = gekennzeichnet, daß die Halteplatte (2o) Seitenflanschen (2z) hat, um die Klemmplatte (i7) mit Bezug auf die Trägerplatte (2) richtig einzustellen. q.. Hobeleisen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB sich an der i Halteplatte (2o) federnde Zungen (23) befinden, die sich gegen die Klemmplatte (i7) anlegen und bei leichter Lösung derselben ein unbeabsichtigtes Verschieben der Klemmplatte (i7) mit Bezug auf die Trägerplatte (2) verhüten.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US27450A US1574725A (en) | 1925-05-02 | 1925-05-02 | Bit |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (4)
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| GB (1) | GB251591A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (5)
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1926
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- 1926-02-11 DE DEB123965D patent/DE456433C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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