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DE456246C - Kuenstliches Bein - Google Patents

Kuenstliches Bein

Info

Publication number
DE456246C
DE456246C DESCH75420D DESC075420D DE456246C DE 456246 C DE456246 C DE 456246C DE SCH75420 D DESCH75420 D DE SCH75420D DE SC075420 D DESC075420 D DE SC075420D DE 456246 C DE456246 C DE 456246C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
artificial
walking
knee joint
artificial leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH75420D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDUARD SCHILCHER DR
Original Assignee
EDUARD SCHILCHER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDUARD SCHILCHER DR filed Critical EDUARD SCHILCHER DR
Priority to DESCH75420D priority Critical patent/DE456246C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE456246C publication Critical patent/DE456246C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Transplantation (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Cardiology (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Künstliches Bein. Die Erfindung betrifft ein dem normalen Bein gleichendes künstliches Bein für Oberschenkelamputierte, welches bei möglichst einfacher Konstruktion größte Leichtigkeit des Gewichtes und besondere Dauerhaftigkeit bezweckt. Der aus einer leichten Holz- oder Metallstütze -bestehende, mit einer der natürlichen Wade ähnlichen Umhüllung bekleidete Unterschenkel ist deshalb gelenklos und starr ar_ einen sehr leichten Fuß angeschlossen, während er mit der Oberschenkelhülse durch ein für die Gehbewegung in gestreckter Stellung feststellbares Kniegelenk verbunden ist.
  • Die bis jetzt gebräuchlichen künstlichen Beine besitzen, abgesehen von dem Stelzbein, alle ein beim Gehen bewegliches Kniegelenk und ebenso auch ein Fußgelenk.
  • Der Einbau und die Verwendung dieser Gelenke hat einige für den Gebrauch des künstlichen;Beines nachteilige Nebenwirkungen.
  • Der erste Nachteil ist der, daß die Gelenke das Gewicht des Beines durch ihre Konstruktion ziemlich stark erhöhen, so dag die künstlichen Beine mit beim Gehen beweglichem Kniegelenk durchschnittlich ein Gett-icht von 7 bis io Pfund und darüber beaitzen. Es ist nun für einen Oberschenkelamputierten, besonders mit kurzem Stumpfe, allein schon eine bedeutende körperliche Anstrengung, wenn er diese 7 bis io Pfund mit sich tragen soll; die Anstrengung wird noch größer, wenn er beim Gehen mit dem mehr oder minder kurzen Stumpfe dieses Gewicht bewegen muß, zumal die Hebelwirkung des oft gerade am unteren Ende ziemlich schweren Beines noch besonders zu berücksichtigen ist.
  • Der zweite Nachteil ist, daß es bis jetzt noch nicht gelungen ist, ein Kniegelenk zu ersinnen, welches die Beweglichkeit des Unterschenkels so in den Willen des Kunstbeinträgers legt, daß dieser imstande ist, jederzeit den Fuß an ein beabsichtigtes Ziel mit Sicherheit hinzulenken, d. h. dort richtig aufzusetzen und überhaupt jede nicht gewollte Bewegung des Unterschenkels im Kniegelenk zu verhindern. Die von dem Willen des Kunstbeinträgers mehr oder weniger unabbängige Beweglichkeit des Unterschenkels beeinträchtigt erklärlicherweise die Sicherheit und die Schnelligkeit des Gehens, da der Kunstbeinträger weder den Platz des Auftretens mit voller Bestimmtheit festlegen, noch ein von ihm nicht gewolltes Einknicken des Kniegelenkes ausnahmslos verhüten kann.
  • Wenn man die geschilderten Nachteile beseitigen will, handelt es sich also darum, ein künstliches Bein herzustellen, welches denkbar größte Leichtigkeit mit möglichster Sicherheit des Gehens vereinigt und dabei den Eindruck eines natürlichen Beines macht.
  • Ein solches künstliches Bein soll das nachstehend beschriebene und" auf den Abb. i und 2 der Zeichnung in Vorder- und Seitenansicht dargestellte sein. Der Oberschenkel des künstlichen Beines besteht aus der Stumpfhülse d (aus .eder o. dgl. Material). Die Stumpfhülse ist unmittelbar verbunden mit einer festen Achse b (Stütze), die zum Kniegelenk c führt, das beim Gehen feststeht und nur zum Sitzen beweglich ist.
  • Der Oberschenkelstumpf ist mit Leder oder Celluloid in der Form des normalen Oberschenkels umkleidet. Der Unterschenkel besteht aus einer durchgehenden Achse d (zweite Stütze), die mit einem leichten Stoff e (Celluloid o. dgl.) in der Form des normalen Unterschenkels umkleidet ist. An die Achsed (Stütze)- des Unterschenkels schließt sich, mit diesem unmittelbar verbunden, ein dem normalen Fuß völlig ähnlicher Fuß f an.
  • Die Verbindung zwischen der Achse d (Stütze) des Unterschenkels und dem Fuß f muß gelenklos und fest sein.
  • Das künstliche Bein besitzt demnach Kniegelenk undAchse (Stütze) des Unterschenkels wie das Stelzbein. Neu ist die gelenklose starre Verbindung der Achse d (Stütze) mit einem dem natürlichen Fuß möglichst ähnlichen, sehr leichten künstlichen Fuß und die dadurch erzielte große Verminderung des Gewichtes des unteren Beinendes. Das neue künstliche Bein bietet folgende Vorteile: i. Es besitzt ein besonders geringes Gewicht (312 bis 412 Pfund), welches es dem Träger ermöglicht, auch verhältnismäßig große Wegstrecken ohne körperliche Anstrengung zu gehen.
  • a. Das Bein ermöglicht eine große Sicherheit des Gehens.
  • 3. Das Bein ist infolge seiner einfachen Bauart fester als andere Beine.
  • 4. Das Bein ist wegen seiner einfachen Ausführung entsprechend billiger als bisher gebräuchliche künstliche Beine mit beweglichem Kniegelenk.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Künstliches Bein, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer der natürlichen Wade ähnlichen Umhüllung bekleidete Unterschenkelstütze, welche mit dem Oberschenkel durch ein für die Gehbewegung in gestreckter Stellung feststellbares Kniegelenk verbunden ist, an einen leichten Fuß gelenklos. und starr angeschlossen ist.
DESCH75420D 1925-09-17 1925-09-17 Kuenstliches Bein Expired DE456246C (de)

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DESCH75420D DE456246C (de) 1925-09-17 1925-09-17 Kuenstliches Bein

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DESCH75420D DE456246C (de) 1925-09-17 1925-09-17 Kuenstliches Bein

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DE456246C true DE456246C (de) 1928-02-22

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DESCH75420D Expired DE456246C (de) 1925-09-17 1925-09-17 Kuenstliches Bein

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