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DE455844C - Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE455844C
DE455844C DEW71061D DEW0071061D DE455844C DE 455844 C DE455844 C DE 455844C DE W71061 D DEW71061 D DE W71061D DE W0071061 D DEW0071061 D DE W0071061D DE 455844 C DE455844 C DE 455844C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
screw
parts
steering device
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW71061D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE455844C publication Critical patent/DE455844C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D3/00Steering gears
    • B62D3/02Steering gears mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei welcher ' zur Übertragung der Bewegung von dem Lenkhandrade oder dem sonst verwendeten Lenk-5 organ auf das oder die Lenkräder zwischen diesen Teilen ein Schraubengetriebe eingeschaltet ist. Die bisher verwendeten Lenkvorrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß dieses Getriebe nach einer gewissen Gebrauchsdauer und der damit verbundenen Abnutzung locker zu werden beginnt. Dies verursacht dann eine vielmals vergrößerte Lockerung am Umfange des Handrades, wodurch die Lenkung beträchtlich erschwert wird und oft Unglücksfälle verursacht werden.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesen Nachteil zu beseitigen, und besteht darin, daß die Mutter und die darin eingreifende
ao Schraube des Getriebes oder wenigstens der eine dieser beiden Teile als Schraubenfeder ausgebildet wird,, die beim Eingreifen in den anderen Teil derart gespannt gehalten wird, daß sie das Entstehen von Spiel zwischen den beiden Teilen verhindert. Um den Reibungswiderstand beim Lenken zu vermindern, kann man ferner in bekannter Weise zwischen die Schraube und die Mutter Kugeln einlegen, die den Eingriff zwischen den beiden Teilen vermitteln.
In der Zeichnung ist als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine gemäß der Erfindung ausgeführte Lenkvorrichtung im Längsschnitt, und
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Abb. 1.
Bei der dargestellten Ausführungsform bezeichnet ι die übliche hohle Lenksäule, die an ihrem oberen Ende das nicht dargestellte Lenkhandrad trägt, an welchem eine Welle 2 befestigt ist, die somit beim Drehen des Handrades gedreht wird. Die Säule 1 ist mittels einer Muffe 3 mit dem Gehäuse 4 fest verbunden, das die Bewegungsübertragungsvorrichtung umschließt. Diese besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Schrauben- und einem Zahngetriebe. Das Schraubengetriebe setzt sich zusammen einerseits aus einer als Mutter dienenden doppelten Schraubenfeder 5, deren oberes Ende mit einer Hülse 6 fest verbunden oder mit ihr aus einem Stück hergestellt ist, die ihrerseits auf der Welle 2 befestigt ist und mit einem Flansch 7 zwischen einen Innenflansch der Muffe 3 und das obere Ende des Gehäuses 4 derart eingreift, daß die Hülse 6 im Gehäuse 4 drehbar, aber nicht in achsialer Richtung verschiebbar ist, und andererseits aus einer als Schraube dienenden doppelten
Schraubenfeder 8, die einen kleineren Durchmesser als die Feder 5, aber dieselbe Steigung wie diese hat, in dem Hohlraum der Feder 5 angeordnet ist und unter Vermittelung von zwischen den beiden Federn eingelegten Kugeln 9 mit der Feder 5 in Eingriff steht. Zwischen den beiden Schraubenfedern, welche einen solchen Querschnitt haben, daß sie Laufrillen für die Kugeln bilden, ist ein Kugelkäfig aus einem dünnwandigen Rohr 10 mit langgestreckten Löchern für die Kugeln g eingesetzt. Die innere Schraubenfeder 8 ist mit ihrem unteren Ende an einer Stange 11 befestigt, die sich mit einem viereckigen Teil durch einen verengten Teil 12 des Gehäuses 4 (Abb. 2) hindurch erstreckt, derart, daß die Stange 11 in ihrer Längsrichtung sich verschieben, sich aber im Gehäuse nicht drehen kann. Beim Drehen des Lenkhandrades und damit der Welle 2 wird somit die Stange 11 je nach der Drehrichtung auf- oder abwärts verschoben werden.
Die beiden Schraubenfedern 5 und 8 müssen so ausgeführt werden, daß eine gewisse Anfangsspannung entsteht, wenn die Kugeln 9 zwischen sie eingeschraubt werden. Hierdurch wird das Auftreten eines Spiels mit Sicherheit verhindert, auch nachdem das Getriebe nach längerer Verwendung etwas abgenutzt worden ist. Durch die Anbringung der Kugeln zwischen der Schraube und der Mutter wird jedoch die Abnutzung sehr gering. Um eine möglichst gleichmäßige Belastung aller Kugeln 9 zu erzielen, können die beiden Schraubenfedern 5 und 8 zweckmäßig etwas kegelförmig, mit den Spitzen der Kegel nach derselben Richtung (nach unten) gerichtet, ausgeführt werden, wie dies in Abb. 1 angedeutet worden ist.
Die oben beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Au'sführungsforrn, die so ausgeführt ist, daß sie in einen Kraftwagen leicht an Stelle der vorhandenen. Lenkvorrichtung eingebaut werden kann, ist nur als Beispiel anzusehen und kann natürlich in ihren Einzelheiten in verschiedener Weise abgeändert werden, ohne von dem Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. So könnte beispielsweise die Handradwelle 2 mit der Schraube 8 und die Zahnstange 11, 13 mit der Mutter S verbunden werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge, in die zur Übertragung der Bewegung vom Lenkhandrade auf die Lenkräder eine Mutter und eine Schraube eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer dieser beiden Teile (5, 8, Mutter und Schraube) oder beide Teile als Schraubenfeder ausgebildet sind, die durch ihre Spannung das Auftreten von Spiel zwischen den beiden Teilen verhindern.
2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verminderung des Reibungswiderstandes beim Lenken zwischen den Gewindegängen der Schraube und der Mutter in an sich bekannter Weise Kugeln angeordnet sind, die den Eingriff zwischen den beiden Teilen vermitteln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW71061D 1924-11-22 1925-11-22 Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE455844C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE243377X 1924-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE455844C true DE455844C (de) 1928-02-10

Family

ID=20305981

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW71061D Expired DE455844C (de) 1924-11-22 1925-11-22 Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (3)

Country Link
US (1) US1593682A (de)
DE (1) DE455844C (de)
GB (1) GB243377A (de)

Cited By (3)

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DE938527C (de) * 1953-10-28 1956-02-02 Gen Motors Corp Fluessigkeits-Hilfskraftlenkung fuer Kraftfahrzeuge
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Also Published As

Publication number Publication date
GB243377A (en) 1926-07-08
US1593682A (en) 1926-07-27

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