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DE454706C - Wagenkupplung - Google Patents

Wagenkupplung

Info

Publication number
DE454706C
DE454706C DEG69815D DEG0069815D DE454706C DE 454706 C DE454706 C DE 454706C DE G69815 D DEG69815 D DE G69815D DE G0069815 D DEG0069815 D DE G0069815D DE 454706 C DE454706 C DE 454706C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
head
block
coupling
claw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG69815D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Symington Gould Co
Original Assignee
Symington Gould Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Symington Gould Co filed Critical Symington Gould Co
Application granted granted Critical
Publication of DE454706C publication Critical patent/DE454706C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Wagenkupplungen und besonders auf solche, die mit einem durch die Schwerkraft betätigten senkrecht beweglichen Riegel versehen sind. Sie betrifft im besonderen eine Kupplung, bei welcher der Riegelblock in allen seinen Wirkungsstufen mit Bezug auf seine Lage und Wirkung zuverlässig oder zwangläufig gesteuert wird. Die Kupplung und der
to Riegelblock sind mit ineinandergreifenden Teilen versehen, um den Block sicher in der Verriegelungslage zu halten und ein zufälliges Auslösen während des Betriebes zu verhindern, wobei Mittel innerhalb des Kopfes vorgesehen sind, mittels welcher der Riegelblock gegen die hintere und eine Seitenwand gerichtet wird, um den Block zuverlässig in der Verriegelungslage zu halten. Der Riegelblock und die Verriege-
ao lungsfiäche des Schwanzes des Gelenkes oder der Klaue wirken zusammen, um den Block in der verriegelten Lage zu halten und eine senkrechte Verschiebung zu verhindern.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung eines Riegelblockes aus zwei aneinandergelenkten Segmenten, von denen eines die Funktion einer Führung ausübt, während das andere als Riegel wirkt. Das letztere kann ebenfalls unter der Wirkung des Gelenk- oder Klauenöffners zuverlässig, aber zwangläufig mit einem Sitz in der Verriegelungswand des Kuppelkopfes zusammengreifen, um eine Verriegelungslage einzunehmen. Diese verbesserte Form des Riegelblockes ermöglicht außerdem eine Verringerung in der Größe und dem Gewicht des Kuppelkopfes ohne Verringerung der Widerstandsfähigkeit.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung.
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt eines Kuppelkopfes bei verriegelter Lage der Teile.
Abb. 2 veranschaulicht in teilweiser Draufsicht und teilweisem wagerechten Querschnitt insbesondere den Riegelblock und die Halte- und Führungsrippen.
Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt des Kopfes nach 3-3 der Abb. 2, der die Teile in der verriegelten Lage veranschaulicht.
Abb. 4 veranschaulicht in einer gleichen Darstellung den Riegelblock und die zugehörigen Teile in der Verriegelungseinstellungslage.
Abb. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der beiden Segmente des verbesserten Riegelblockes, und
Abb. 6 ist eine Seitenansicht der beiden Segmente dieses Blockes.
Die dargestellte Kupplung besitzt einen Kopf ι, einen Schutzarm ia, einen Schaft 2
und ein Gelenk oder eine Klaue 3, die mittel des üblichen Gelenkzapfens 3" mit dem Kopf drehbar verbunden ist. An dem Gelenk ist eine Schulter 3& und an dem Kopf eine solche i6 vorgesehen, um die Beanspruchungen in bekannter Weise aufzunehmen. Der Schwanz 4 des Gelenkes erstreckt sich in den Kopf zwecks Zusammengriffs mit dem Riegel mittels einer unterschnittenen Riegelfläche 5, deren Funktion später beschrieben wird. Der Schwanz ist ebenfalls mit der üblichen seitlichen Verlängerung 4° versehen, die mit einem Teil des Kopfes zusammengreifen und einen Teil der Zugbeanspruchungen aufx 5 nehmen kann. Der Gelenk- oder Klauenöffner 6, der von einem Winkelhebel gebildet wird, ist innerhalb des Kopfes in wagerechter Richtung drehbar und so bemessen, daß der untere Teil das Bestreben hat, unter der Schwerkraftwirkung in Berührung mit dem Gelenk- oder Klauenschwanz zu bleiben. Der Auslöser kann ebenfalls durch den Verriegelungsblock 7 betätigt werden, wie dies später beschrieben wird.
Wie aus Abb. 5 und 6 ersichtlich, besteht der Riegelblock zweckmäßig aus zwei ineinandergreifenden Segmenten Ja und jb, die durch den Drehzapfen S verbunden sind und eine kompakte Einheit von einer Höhe bilden, ίο die etwas größer als die Höhe des Schwanzes 4 ist, wodurch die Verwehdung eines Kopfes von geringer Höhe ermöglicht wird. Dieser Riegelblock kann in einem senkrechten Loch von im allgemeinen rechtwinkligem Querschnitt arbeiten, das durch die Verriegelungswand id, die hintere Innenwand xe und eine innere Seitenwand if an der Gegenseite des Kopfes gebildet wird. Das Segment γα ist imit einem Auge 9 für ein oberes Betätigungsorgan versehen, obgleich auch Betätigungsorgane, wenn gewünscht, von unten angeordnet werden können, um den Erfordernissen gewisser Typen von Wagenausführungen zu entsprechen. Das Segment 7α ist ebenfalls mit einem Vorsprung 10 versehen, der in der Aussparung hinter den Führungsrippen 11 arbeiten kann, die von der inneren Seitenwand if ausgehen und zur Führung des Riegelblockes bei seiner senkrechten Bewegung mitwirken. Dieser Seitenvorsprung des Segments ya kann so ausgedehnt sein, daß er gleichzeitig einen unteren Vorsprung 12 bildet, der mit dem keilförmigen Vorsprung 13 des Bodens des Kopfes zusammenwirken kann, um den Block in die verriegelte Lage gegen die hintere Innenwand ie des Kopfes zu bringen. Der Vorsprung 10 kann an der Ecke 14 abgeschrägt sein, um mit dem schrägen Teil 15 des Kopfes in der Weise zusammenzuwirken, daß der Riegel gegen die innere Seite der Riegelwand i6 gebracht wird'. Die Keilwirkung der schrägen Flächen 13 und 14 hält nicht nur den Block zuverlässig in der Verriegelungslage, sondern nimmt auch das erforderliche Spiel zwischen den arbeitenden Teilen auf, das aus Gründen einer wirtschaftlichen Herstellung nötig ist. Der Zusammengriff der Teile 10 des Riegelblockes mit der Führungsrippe 11 und des unteren Vor-Sprunges 12 mit dem unteren Vorsprung 13 hat ferner die Wirkung zu verhindern, daß der Block über die Vorderseite der Kupplung hinaus ausschwingt oder durch den Stoß zweier Kupplungen verschoben wird, die mit beiden Gelenken oder Klauen in geschlossenem Zustand zusammentreffen, wie dies häufig beim Rangieren eintritt. Der untere Vorsprung 13 wirkt ebenfalls so, daß er den Block 7 in einer genügenden Höhe über dem Boden des Kopfes abstützt, um den Raum für Asche und andere Teilchen zu schaffen, die sonst das sachgemäße Einstellen des Blockes in die Verriegelungslage behindern würden.
Das Segment 76 ist zweckmäßig an dem Segment 70 außerhalb der Mitte angelenkt, so daß die Schwerkraft das Bestreben hat, es gegen die Verriegelungswand id zu schwingen. Das Segment 7* kann außerdem mit einem Sitz 16 versehen sein, um das obere Tshde des Gelenkauslösers 6 aufzunehmen, welches beim Hochheben des Blockes das Segment 7* gegen die Wand id schwingt und den zwangläufigen Eingriff der Ecke 17 in den Sitz 18 ungeachtet der Schwerkraft bewirkt, wodurch eine Schwierigkeit beseitigt wird, die häufig bei mit Schwerkraft arbeitenden Kupplungen auftritt. Wenn der Riegelblock weitergehoben wird, wird der Gelenköffner betätigt, der den Schwanz gegen die Schutzarmseite des Kopfes bewegt und das Gelenk in der üblichen Weise auslöst. Der Block 7 und der Schwanz 4 sind so angeordnet, daß der Schwanz beim Auslösen des Gelenkes den Block von dem Sitz 18 hebt und beim Schließen des Gelenkes, wie z. B. beim Kuppeln, den Block von dem Sitz wegzieht und ihn trägt, bis er außer Eingriff kommt, worauf der Riegel in die verriegelte Lage fällt. Mit Bezug auf Abb. 3 ist zu bemerken, daß das Segment yb mit einer schrägen Verriegelungsfläche 19 versehen ist, die mit der unterschnittenen Fläche 5 des Gelenkschwanzes zusammenwirkt, so daß die Bewegung des Gelenkes während der Fahrt des Wagens ständig das Bestreben hat, den Riegelblock zurückzubringen und ein Heraustreten zu verhindern. Die Führungsrippen 11 sind' mit einer Aussparung 20 ver- sehen, die den Raum für den Haken des Anhebe- oder Auslöseorgans 21 schafft.
Die beschriebene Kupplung ist widerstandsfähig und bei der Betätigung zuverlässig. Die Teile sind verhältnismäßig breit, einfach in der Form und leicht herzustellen.
Die ausgleichende Wirkung der schrägen Flächen 13 und' 15 sichert einen sachgemäßen Sitz des Blockes und verringert wesentlich die Bewegung desselben innerhalb des Kopfes, was eine entsprechende Verringerung in der Abnutzung zur Folge hat.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Wagenkupplung mit einer am Kuppelkopf schwenkbar gelagerten Kupplungsklaue, mit einem Riegel für diese Klaue sowie einem Glied, das durch das Anheben des Riegels die Klaue in die entkuppelte Lage schwingt, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel aus einem Riegelblock (7*) und einem hieran drehbaren Führungsblock α) besteht und der Kuppelkopf (1) sowie der Führungsblock (7°) mit zusammenwirkenden Gliedern (13, 15 bzw. 12, 14) zum Festhalten des Riegels gegen eine Bewegung in der Längs- und Querrichtung des Kopfes versehen ist, während die Kupplungsklaue (3) und der Riegelblock (7&) zusammenwirkende Glieder (5 bzw. 19) aufweisen, die für gewöhnlich ein senkrechtes Wandern des Riegels verhindern.
  2. 2. Wagenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Glieder (13, 15 bzw. 12, 14) an dem Kuppelkopf (1) und dem Führungsblock (ya) den Riegel gegen die hintere Innenwand (ie) und eine seitliche Innenwand (id) des Kopfes zur Anlage bringen.
  3. 3. Wagenkupplung nach Anspruch. 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirkenden Glieder aus keilförmigen oder schrägen Flächen, die von dem Boden des Kuppelkopfes ausgehen, sowie aus einem unteren Vorsprung an dem Führungsblock (7°) bestehen.
  4. 4. Wagenkupplung nach den Ansprüchen r bis 3 mit einem Sitz an dem Kuppelkopf, auf welchem der Riegel in der Einstellage zur Verriegelung auf ruhen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelblock (yb) um seine Drehverbindung mit dem Führungsblock (7°) zwangläufig in die Einstellage geschwungen wird, wenn er mit dem Klauenauslösehebel (6) zusammengreift.
  5. 5. Wagenkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelblock (76) an dem Führungsblock (ja) exzentrisch angelenkt ist und unter dem Einfluß der Schwerkraft das Bestreben hat, in die Einstellage zu schwingen.
  6. 6. Wagenkupplung nach den Ansprüchen ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelblock (yb) mit einer keilförmigen Fläche (19) versehen ist, die mit einer Schrägfläche (5) an der Kupplungsklaue zusammenwirkt, um ein Aufwärtswandern des Riegels zu verhindern.
  7. 7. Wagenkupplung nach den Ansprüchen ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel mittels eines Vor Sprunges (10) an dem Führungsblock (7a) und einer damit zusammenwirkenden Aussparung in dem Kuppelkopf in senkrechter Richtung geführt ist.
  8. 8. Wagenkupplung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächen, die von dem Boden des Kuppelkopfes ausgehen, den Riegel in einem Abstand von dem Boden des Kopfes halten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG69815D 1926-05-06 1927-03-22 Wagenkupplung Expired DE454706C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US454706XA 1926-05-06 1926-05-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE454706C true DE454706C (de) 1928-01-14

Family

ID=21938076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG69815D Expired DE454706C (de) 1926-05-06 1927-03-22 Wagenkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE454706C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759846C (de) * 1939-11-29 1954-11-15 Henricot Usines Emile Sa Eisenbahnwagen-Klauenselbstkupplung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759846C (de) * 1939-11-29 1954-11-15 Henricot Usines Emile Sa Eisenbahnwagen-Klauenselbstkupplung

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