DE454000C - Nachgiebiges Fraeswerkzeug fuer Bodenbearbeitung - Google Patents
Nachgiebiges Fraeswerkzeug fuer BodenbearbeitungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/08—Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
- A01B33/14—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools
- A01B33/142—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally
- A01B33/144—Attaching the tools to the rotating shaft, e.g. resiliently or flexibly-attached tools the rotating shaft being oriented horizontally with spring tools or resiliently-attached rigid tools
Landscapes
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Description
Nachgiebige Fräswerkzeuge für Bodenbearbeitungsmasichinen
sind in zahlreichen Bauarten bereits bekannt. Diese haben aber viele Mängel, so daß bei ihnen schon nach
kurzer Arbeitsdauer die federnde Wirkung der Werkzeuge fraglich ist und die Maschine
nicht mehr in der gewollten Weise wirkt.
Drehen sich z. B. die Werkzeuge auf Bolzen, so sitzen diese schnell fest. Sind die
AVerkzeuge durch freiliegende Federn abgestützt, so verstopfen die Federn und Büchsen
leicht, auch legt sich bei Bearbeitung von festem Boden der Federbügel um die Drehwelle,
und die Schraubenfeder reißt sich los.
Andere Ausführungen, bei denen die Werkzeuge an Flach- und Rundfedern angebracht
sind und letztere sich beim Auftreffen der Werkzeuge auf Widerstände um eine Kantwelle
drehen können, verlieren nach Abnutzung der Kanten ihre Wirkung. Ausführungen, bei denen die Werkzeuge an freiliegenden
Schraubenfedern sitzen, können zwar weitgehend federnd nachgeben; da aber die beim Austritt aus dem Boden entstehenden
unzähligen Schwingungen weder durch Anschlag noch durch einen Bremsbügel gedämpft
werden, so besteht die Gefahr, daß das federnde Material schnell ermüdet und bricht.
Anordnungen, bei denen viel vorspringende Teile an den Werkzeugträgern vorhanden
sind, neigen zum Wickeln von langem Stall- und Gründünger um die Fräswalze, so daß
die vollgestopfte Walze aus dem Boden gehoben wird.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Nachteile und besteht darin, daß die
Hauen mit ihren Naben lose in Gehäusen liegen und durch die Naben umgebende, im Gehäuse festgelegte Schraubenfedern gehalten
werden.
Die in den Gehäusen vorhandenen Führungsscblitze sind dabei nur so lang gehalten,
als nötig ist, um den Hauen das Ausweichen beim Aufschlagen auf Hindernisse zu gestatten.
Die Führungsschlitze können durch an den Hauen angebrachte Schutzbleche verdeckt
werden.
Durch die neue Anordnung wird erreicht, daß die Hauenstiele sehr stark gehalten werden
können, daß ferner die Federn nie aufgezogen und beide Teile nie verloren werden
können. Da die Gehäuseräutne hinsichtlich ihrer Form der Ruhestellung der darin liegenden
Federn angepaßt sind und die Hauen durch die Federn bis zu ihren Anschlägen zurückgebracht
werden, so werden die beim Austritt der Werkzeuge aus dem Boden entstehenden Schwingungen vollkommen gedämpft,
wodurch das Ermüden und Brechen der Federn vermieden wird. Auch wird dem Dünger wenig Gelegenheit zum Festsetzen
gegeben, so daß ein Verstopfen der Walze fast vermieden wird.
Selbstverständlich hängen Form und Stärke der Federn und Hauen von der Beschaffenheit
des zu bearbeitenden Bodens ab und können die Bestandteile des Erfindungsgegenstandes im Rahmen der Erfindung ver-
schiedene Abänderungen erfahren, ζ. B. können auch die Werkzeuge bei freiliegender
Feder zwischen Bügeln oder in sonstigen Führungen gleiten, um die Schwingungen zu dämpfen.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι ist eine Seitenansicht, Abb. 2 ein nach der Linie A-B geführter Längsschnitt
eines Hauensternes. Dabei ist ein Gehäusedeckel geöffnet gezeichnet und in punktierten
Linien ^eine gespannte Haue angedeutet.
Abb. 3 und 4 sind entsprechende Darstellungen eines zweiten Ausführungsbeispiels,
Der die Hauen tragende Stern 2 ist auf der Antriebswelle 1 befestigt. Die am Stern 2
angelenkten Gehäusedeckel 3 sind durch Bolzen 7 gewöhnlich geschlossen gehalten.
Die in den Gehäusen des Sternes, 2 liegenden Federn 5 fassen mit dem einen Ende 5& in.
Bohrungen der Gehäuse 2, mit dem anderen Ende 5a in Löcher einer Brücke 6, welche mit
der Haue 4 fest verbunden ist. Die Naben der Haue 4 fassen in die inneren Windungen
der Federn 5 und werden durch diese gehalten. Stößt bei Vorwärtsbewegung der Maschine eine Haue 4 auf ein Hindernis,
so kann sie bis zu ihrem Anschlag an ihrem Führungsschlitz im Gehäuse und Deckel nachgeben
und wird nach Überwindung des Hindernisses durch die starken Federn 5 in ihre gewöhnliche Lage zurückgebracht. Soll
die Haue mit ihren Federn herausgenommen werden, so braucht nur der Bolzen 7 entfernt
und der Deckel 3 geöffnet zu werden.
Bei dem in den Abb. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel greift die bügelartig geformte
Feder 5 wie bei Abb. 1 mit ihrem Ende 56 in eine Bohrung des Gehäuses 2, liegt
dagegen mit einem Bügelteil 5, in einem halbrunden Ansatz 4a der Haue 4. Der
Schlitz 10 im Gehäuse 2 und Deckel 3 wird durch ein an der Haue 4 befestigtes Schutzblech
11 verschlossen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Nachgiebiges Fräswerkzeug für Bodenbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauen mit ihren Naben lose in Gehäusen liegen und durch die Naben umgebende, im Gehäuse festgelegte Schraubenfedern gehalten sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Serum, cedrückt lti der itEtcH
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40067D DE454000C (de) | 1925-09-09 | 1925-09-09 | Nachgiebiges Fraeswerkzeug fuer Bodenbearbeitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST40067D DE454000C (de) | 1925-09-09 | 1925-09-09 | Nachgiebiges Fraeswerkzeug fuer Bodenbearbeitung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454000C true DE454000C (de) | 1927-12-29 |
Family
ID=7463605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST40067D Expired DE454000C (de) | 1925-09-09 | 1925-09-09 | Nachgiebiges Fraeswerkzeug fuer Bodenbearbeitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454000C (de) |
-
1925
- 1925-09-09 DE DEST40067D patent/DE454000C/de not_active Expired
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