DE4434793A1 - Auftragvorrichtung für pastöse Stoffe - Google Patents
Auftragvorrichtung für pastöse StoffeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auftragvorrichtung für pas
töse Stoffe, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung nach der europäischen
Patentanmeldung Nr. 0325764 A2 ist ein mit der Schraub
kappe koppelbares Rühr- u. Schabelement vorgesehen, wel
ches dazu dient, das pastöse Füllgut, welches an der
Behälter-Innenwandung haftet und deshalb nicht für die
Bürste erreichbar ist, in deren Bereich zu transportie
ren. Dabei wird die ganze Bürste ins Füllgut eingetaucht.
Ein gleichmäßiger und auf die Peripherie der Bürste be
schränkter Auftrag, wie er beispielsweise für Mascara-
Applikation erforderlich ist, wird dadurch nicht erreicht.
Bei einer Ausführung nach US-Pat. Nr. 4687364 ruht die
Mascara-Bürste in einem Vorratsbehälter und wird mittels
Federkraft bei Abzug der Schutzkappe, in bekannter Wei
se durch einen Abstreifer gezogen. Nachteilig ist an
dieser Ausführung, daß der Füllstoff ungleich im Behäl
ter verteilt sein kann, vor allem deshalb, da es sich
vorwiegend um einen pastösen Füllstoff handelt. Dadurch
wird die Bürste unterschiedlich benetzt. Außerdem ist
ein vor der Bürste angebrachter Betätigungsstab für die
Applikation störend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Auftrag
des Füllstoffes auf der Bürste in einer Weise zu do
sieren, daß dies einer feinbenetzenden Applikation
gerecht wird, d. h., daß ein geringer und gleichmäßiger
Auftrag ohne punktuelle Anhäufung entsteht und daß die
sogenannte "Fahne" am Ende der Bürste vermieden wird,
welche einen langgezogenen Abriß des Füllstoffes dar
stellt.
Des weiteren besteht die Aufgabe darin, den Füllstoff
nur an der Peripherie der Bürste anzubringen.
Eine weitere Aufgabe ist es, eine Eindickung des Füll
stoffes, verursacht durch thixotrope Eigenschaften des
pastösen Füllstoffes, während der Handhabung der Auf
tragvorrichtung zu beeinflussen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich
nenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
In weiterer Ausgestaltung ist es zweckmäßig, zu verhin
dern, daß der unter Druck stehende Füllstoff unkontrolliert
in die Ringkammer läuft, die als Benetzungszone
wirkt. Dies wird dadurch erreicht, daß der Köcher bei
abgedrehter Schraubkappe an einem Konus mittels einer
Druckfeder zur Anlage kommt.
Es ist vorteilhaft, daß die Anlage des Köchers am Konus
durch die Lage des Anschlagringes bestimmt wird, da der
Anschlagring mit der Schraubkappe in Verbindung steht,
wodurch im aufgeschraubten Zustand der Köcher vom Ko
nus abgehoben und damit die Verbindung zwischen der im
Behälter befindlichen Füllmasse zur Ringkammer herge
stellt wird. Diese Verbindung kann durch einen weiteren
Konus unterbrochen werden, welcher zugleich den An
schlag für die Aufschraub-Endlage bildet. Dadurch wird
vermieden, daß der unter Druck stehende Füllstoff bei
nicht benutzter Auftragvorrichtung ständig die Dich
tungen der Ringkammer belastet.
Zweckmäßig ist, daß ein mit der Schraubkappe verbun
dener Anschlagring und ein mit dem Köcher fest ver
bundener Abstreifer eine Verzahnung aufweist.
Dabei ist zweckmäßig, daß die Verzahnung eine Schrä
gung aufweist, die bei Eingriff in die Gegenverzahnung
am Köcher eine Dreh-Mitnahme und Ratsche bildet.
Dadurch wird erreicht, daß bei längerer Nichtbenutz
ung die Gängigkeit der Dichtung im Ringbehälter und die
Längsbeweglichkeit des Köchers erhalten bleibt.
Eine vorteilhafte Anordnung besteht darin, daß der
Schaft mit den Abstreifern eine geschlossene und druck
dichte Ringkammer bildet, die mit dem pastösen Füll
stoff ausfüllbar ist. Diese Ringkammer stellt das Be
netzungselement für die Bürste dar, wodurch eine flache
und rundum gleichmäßige Anordnung des Füllstoffes mög
lich ist.
Eine praktische Anordnung zeigt der vordere Abstreifer,
der eine Abstreif- u. Dichtkante aufweist, die am Schaft
zur Anlage kommt und eine Dichtlippe, die am Gleitlager
anliegt. Dadurch wird ein Austritt von Füllstoff aus
der Gewindebuchse vermieden.
Um den pastösen Füllstoff auf einfache Weise in die
Ringkammer zu leiten, sind im Köcher radial gerichtete
Bohrungen vorgesehen, welche eine Verbindung zwischen
Ringbehälter und Ringkammer bilden, sofern der Köcher
nicht am Konus anliegt.
Um den thixotropen Eigenschaften des pastösen Füll
stoffes entgegenzuwirken, ist dieser einem Bewegungs
effekt auszusetzen, was dadurch erzielt wird, daß der
Köcher in der Länge des Ringspaltes Längsrillen auf
weist. In diesem Ringspalt wird der pastöse Füllstoff
einer Quer- u. Längsbewegung unterzogen, die einen Rühr
effekt erzielt. Längsrillen im Köcher verstärken hier
bei die Mitnahme der Paste.
Zur exakten Führung und um ein Verkanten zu vermeiden,
ist es zweckmäßig, daß der Köcher in einem Gleitlager
und einer Zentrierung längs- u. drehbeweglich gelagert
ist.
Zur Aufnahme des pastösen Füllstoffes wird der Ring
behälter im wesentlichen vom Innendurchmesser eines
Gehäuses, dem Dichtring und dem Köcher gebildet.
Um einerseits die Konzentrierung von Konservierungs
mitteln im pastösen Füllstoff gering zu halten, anderer
seits über die Bürste eingeschleppte Keime zu vernich
ten, ist es vorteilhaft, daß ein Speicherelement eine
Desinfektionslösung enthält, welches durch eine Drossel
bohrung in den Bereich der Bürste gelangt.
Um ein Ausgasen der Desinfektionslösung nach Abzug der
Bürste zu vermeiden, ist es zweckmäßig, daß eine Dros
selbohrung durch ein Ventilelement verschließbar und
durch die Spitze der Bürste aufstoßbar ist.
Damit der Benutzer erkennen kann, ob eine intensive Be
netzung der Bürste erfolgt, was gleichbedeutend ist mit
einer Befüllung der Ringkammer, d. h. daß sich der Köcher
in einer Längsposition befindet, in welcher eine Ver
bindung zwischen Ringbehälter und Ringkammer besteht,
oder ob die Bürste nur von der Restfüllung der Ring
kammer benetzt wird, ist es vorteilhaft, daß eine Mar
kierung zwischen Gehäuse und Schraubkappe die Offen- u.
Schließstellung der Bohrung zum Ringbehälter anzeigt.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der beigefügten
Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Längsschnitt durch Auftragvorrichtung
mit eingeschraubter Bürste
Fig. 2 Teil-Längsschnitt wie oben, jedoch ohne Bürste
Fig. 3 Längsschnitt wie Fig. 1, jedoch mit den
zusätzlichen Pos. 24′, 26 und 28
mit eingeschraubter Bürste
Fig. 4 Teil-Längsschnitt wie Fig. 3, jedoch ohne Bürste.
Ein Gehäuse 1 enthält einen Köcher 2, der in einem
Gleitlager 3 in einer Gewindebuchse 4 und einer Zen
trierung 5 längsgeführt ist. Eine Druckfeder 6, die in
einer Aussparung 7 des Köchers 2 geführt und abge
stützt ist, stützt sich andererseits an einem Boden 8
ab, der an das Gehäuse 1 angeformt ist und der eine
zentrale Bohrung zum Luftausgleich aufweist.
Nach Fig. 1 drückt die Druckfeder 6 den Köcher 2 gegen
einen Anschlagring 9 der in einer Schraubkappe 10 be
festigt ist, welche mittels eines Gewindes 11 auf die
Gewindebuchse 4 aufschraubbar ist. Der Anschlagring 9
enthält eine Verzahnung 12, die in eine entsprechende
Gegenverzahnung im Abstreifer 13 eingreift und eine
Dreh-Mitnahme und Ratsche darstellt. Der Abstreifer 13
ist mit dem Köcher 2 fest verbunden und weist an sei
nem äußeren Durchmesser Dichtlippen 14 auf,die am Gleit
lager 3 anliegen. Dem Abstreifer 13 ist ein Abstreifer
15 gegengerichtet und ist ebenfalls im Köcher 2 fixiert.
Neben der Abstreif-Funktion besitzen die Dichtlippen
der Abstreifer 13 und 15 eine Abdichtwirkung gegenüber
einem Schaft 16. Dieser ist mit der Schraubkappe 10
fest verbunden und trägt an seinem anderen Ende eine
Bürste 17. Die Abstreifer 13 und 15 bilden zusammen
mit dem Schaft 16 eine Ringkammer 18, die über Boh
rungen 19, welche radial im Köcher 2 angeordnet sind,
eine unterbrechbare Verbindung zu einem Ringbehälter
20 herstellen. Letzterer dient zur Aufnahme des pas
tösen Füllstoffes 20′. Der Ringbehälter 20 ist rück
wärtig begrenzt durch einen längs verschiebbaren Dicht
ring 21 , der sowohl den Innendurchmesser des Gehäu
ses 1 als auch den Außendurchmesser des Köchers 2 ab
dichtet. Eine zwischen dem Boden 8 und dem Dichtring
21 eingespannte Druckfeder 22 hält den Füllstoff 20′
unter Druck und bewirkt eine luftfreie Entleerung des
Ringbehälters 20. Im inneren Ende des Köchers 2 be
findet sich ein Speicherelement 23, welches zweck
mäßigerweise als Schwamm oder Schaumstoff ausgebildet
ist. Es dient zur Aufnahme und Speicherung eines des
infizierenden Stoffes, dessen Verdunstung in einen
Bürstenraum 25 über eine Drosselbohrung 24 in verzö
gerter Weise erfolgt (Fig. 1).
Nach Fig. 3 ist zur Öffnung einer Drosselbohrung 24′
welche die Verbindung zwischen dem Speicherelement 23
und dem Bürstenraum 25 herstellt, ein Ventilelement 26
vorgesehen, welches mittels der Spitze der Bürste 17
in eingeschraubtem Zustand, geöffnet wird. Nach Abzug
der Bürste 17 schließt sich das Ventilelement 26 und
unterbricht die Ausgasung in den Bürstenraum 25.
Bei Abzug der Bürste 17 (Fig. 2), was durch Abdrehen
der Schraubkappe 10 vom Gewinde 11 erfolgt, legt sich
der Köcher 2 an einem Konus 27 an. Dabei wird der Zu
fluß des unter Druck stehenden Füllstoffes 20′ zu den
Bohrungen 19 unterbrochen.
In Fig. 3 ist ein zusätzlicher Konusring 28 vorge
sehen, der bei aufgeschraubter Schraubkappe 10 einen
internen Anschlag für den Köcher 2 bildet. In diesem
Fall erfolgt ein Zufluß von Füllstoff 20′ zu den Boh
rungen 19 und zur Ringkammer 18 nur in den Zwischen
stellungen des Köchers 2 zwischen den Anschlägen an
den Konen 27 und 28.
Die beschriebene Auftragvorrichtung für pastöse Stoffe
arbeitet in folgender Weise:
Bei der Betrachtung von Fig. 1 befindet sich die Bürste 17 in der Ruhestellung im Köcher 2, welcher sich am Anschlagring 9 abstützt, der mit der Schraubkappe 10 verbunden ist. Die in der Verzahnung 12 herrschende Anpreßkraft rührt im wesentlichen von der Druckfeder 6 her. Da der Köcher 2 in dieser Position vom Konus 27 getrennt ist, hat der pastöse Füllstoff 20′ Zugang zur Ringkammer 18 über die radialen Bohrungen 19.
Bei der Betrachtung von Fig. 1 befindet sich die Bürste 17 in der Ruhestellung im Köcher 2, welcher sich am Anschlagring 9 abstützt, der mit der Schraubkappe 10 verbunden ist. Die in der Verzahnung 12 herrschende Anpreßkraft rührt im wesentlichen von der Druckfeder 6 her. Da der Köcher 2 in dieser Position vom Konus 27 getrennt ist, hat der pastöse Füllstoff 20′ Zugang zur Ringkammer 18 über die radialen Bohrungen 19.
Der Füllstoff 20′ steht unter dem Druck, der von der
Druckfeder 22 erzeugt wird, vermindert um die Reibung
des Dichtringes 21.
Zur Applikation wird die Schraubkappe 10 vom Gewinde 11
abgedreht. Dabei folgt der Köcher 2 unter der Wirkung
der Druckfeder 6 und über die lösbare Verzahnung 12
sowohl der Drehung als auch der Längsbewegung der
Schraubkappe 10, bis hin zum Anschlag des Köchers 2
am Konus 27. In dieser Stellung ist der weitere Zu
fluß des pastösen Füllstoffes 20′ zur Ringkammer 18
unterbrochen.
Beim Ziehen der Bürste 17 durch die Ringkammer 18
erfolgt somit ein druckfreies Benetzen der Bürste 17
mit dem in der Ringkammer 18 befindlichen Füllstoff 20!
Die Dimensionierung der Ringkammer 18, betreffend
Länge, Innen- u. Außendurchmesser bestimmt die Menge
und Qualität des Auftrages auf die Bürste 17.
Falls nach einer längeren Lagerung in der nach Fig. 1
gezeigten Stellung eine Benützung erfolgt, so erweist
sich die beim Abdrehen der Schraubkappe 10 vorhandene
Kopplung zum Köcher 2 über die Verzahnung 12 als be
sonders vorteilhaft. Festsitzende Lagerstellen in der
Zentrierung 5, am Dichtring 21 und am Gleitlager 3
werden gelöst oder losgerüttelt. Thixotrope Eindickung
des pastösen Füllstoffes 20′ wird durch die Dreh- u.
Längsbewegung im Ringspalt 29 leichtfließender.
Auch tragen die Querschnittsveränderungen in den ver
schiedenen Durchflußzonen, wie Ringspalt 29 und Boh
rungen 19 dazu bei, das Füllgut fließfähiger zu machen.
Eine Eindickung des Füllgutes durch Luftzutritt ist
nicht gegeben.
Wenn nach Gebrauch der Auftragvorrichtung die Bürste 17
wieder in den Köcher 2 eingedreht wird, so erfolgt durch
den Abstreifer 15 ein Abkämmen der Bürste 17, wobei
Reste von Füllstoff in der Ringkammer 18 zurückbehalten
werden. Dadurch wird die Bürste 17 beim Eintauchen in
den Köcher 2 von Keimen, die von der Applikation her
rühren, weitgehend befreit. Die Bürste 17 kommt in
ihrer Ruheposition nicht mit dem im Ringbehälter 20
befindlichen Füllstoff in Kontakt, wodurch eine Übertragung
von Keimen in den Füllstoff-Vorrat nicht ge
geben ist. Dazu kommt, daß beim Einschrauben die End
lage der Schraubkappe 10 durch die Anlage des Köchers
2 am Konusring 28 bestimmt wird, so daß eine hermeti
sche Absperrung des Ringbehälters 20 und damit des
Füllstoff-Vorrates erfolgt (Fig. 3).
Die Entleerung des Ringbehälters 20 geschieht ohne
Luftzutritt, so daß eine Veränderung des Füllgutes
durch Oxydation ausgeschlossen ist.
Die Bürste 17 kann in ihrer Ruhelage im Köcher 2,
zusätzlich einer keimtötenden Atmosphäre ausgesetzt
werden. Hierzu wird das Speicherelement 23 mit einer
Desinfektionslösung getränkt, die durch eine Drossel
bohrung 24 in gebremster Weise in den Bürstenraum
25 übertreten kann.
Die vorgenannten Maßnahmen machen es möglich, daß das
Füllgut mit einem Minimum an Konservierungsstoffen
versehen werden kann, wodurch Hautunverträglichkeiten
und Allergien begegnet werden kann.
Claims (14)
1. Auftragvorrichtung für pastöse Stoffe, insbesondere
anwendbar für den Bereich der pflegenden Kosmetik,
mit einem Ringbehälter (20), für einen Füllstoff (20′)
einer Bürste (17), verbunden mit einem Schaft (16),
an welchem Abstreifer (13, 15) zur Anlage kommen und
einer mit dem Schaft (16) verbundenen Schraubkappe (10)
dadurch gekennzeichnet, daß ein durch die Schraubkappe
(10) dreh- u. längsbewegbarer Köcher (2) von dem Ringbe
hälter (20) umgeben ist und zur Aufnahme der Bürste (17)
dient, deren Schaft (16) mit den Abstreifern (13, 15)
eine Ringkammer (18) bildet und daß der Füllstoff (20′)
über eine Druckfeder (22) mittels eines Dichtringes (21)
druckbeaufschlagbar ist und mit der Ringkammer (18) in
einer unterbrechbaren Verbindung steht.
2. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (2), bei abge
drehter Schraubkappe (10) an einem Konus (27) mittels
einer Druckfeder (6) zur Anlage kommt.
3. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 u. 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage des Köchers (2)
am Konus (27) und (28) durch die Lage des Anschlag
ringes (9) bestimmt ist.
4. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Schraubkappe
(10) verbundene Anschlagring (9) und der mit dem Kö
cher (2) fest verbundene Abstreifer (13) eine Verzah
nung (12) aufweisen.
5. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 u. 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnung (12) eine
Schrägung aufweist, die bei Eingriff in die Gegenver
zahnung am Köcher (2) eine Drehmitnahme und Ratsche
bildet.
6. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (16) mit den
Abstreifern (13) und (15) eine geschlossene und druck
dichte Ringkammer (18) bildet, die mit dem pastösen
Füllstoff (20′) auffüllbar ist.
7. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 u. 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (13) eine
Abstreif- u. Dichtkante aufweist, die am Schaft (16) zur
Anlage kommt und eine Dichtlippe (14), die am Gleit
lager (3) anliegt.
8. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (2) radial
gerichtete Bohrungen (19) aufweist, welche eine Ver
bindung zwischen dem Ringbehälter (20) und der Ring
kammer (18) bilden, wenn der Köcher (2) nicht am Ko
nus (19, 20) anliegt.
9. Auftragvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (2) in der
Länge eines Ringspaltes (29) Längsrillen aufweist.
10. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (2) im Gleit
lager (3) und in einer Zentrierung (5) längs- u. dreh
beweglich gelagert ist.
11. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ringbehälter (20) im
wesentlichen vom Innendurchmesser eines Gehäuses (1)
dem Dichtring (21) und dem Köcher (2) gebildet wird.
12. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Speicherelement 23 ei
ne Desinfektionslösung enthält, welche durch eine
Drosselbohrung (24) in den Bereich der Bürste (17)
gelangt.
13. Auftragvorrichtung nach den Ansprüchen 1 u. 12,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Drosselbohrung (24′)
durch ein Ventilelement (26) verschließbar und durch
die Spitze der Bürste (17) aufstoßbar ist.
14. Auftragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Markierung zwischen
dem Gehäuse (1) und der Schraubkappe (10) die Offen- u.
Schließstellung der Bohrung (19) zum Ringbehälter (20)
anzeigt.
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Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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- 1994-09-29 DE DE19944434793 patent/DE4434793A1/de not_active Withdrawn
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