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DE4430514C2 - Gleichlaufdrehgelenk - Google Patents

Gleichlaufdrehgelenk

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Publication number
DE4430514C2
DE4430514C2 DE4430514A DE4430514A DE4430514C2 DE 4430514 C2 DE4430514 C2 DE 4430514C2 DE 4430514 A DE4430514 A DE 4430514A DE 4430514 A DE4430514 A DE 4430514A DE 4430514 C2 DE4430514 C2 DE 4430514C2
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DE
Germany
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constant velocity
joint part
velocity universal
universal joint
Prior art date
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DE4430514A
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DE4430514A1 (de
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Werner Dipl Ing Krude
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GKN Driveline International GmbH
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GKN Automotive GmbH
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Publication date
Application filed by GKN Automotive GmbH filed Critical GKN Automotive GmbH
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Priority to JP7125593A priority patent/JP2775238B2/ja
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Priority to FR9510007A priority patent/FR2723991B1/fr
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/20Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members
    • F16D3/202Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints
    • F16D3/205Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints the pins extending radially outwardly from the coupling part
    • F16D3/2057Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints the pins extending radially outwardly from the coupling part having four or more pins, e.g. with compensation for relative pin movement
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S464/00Rotary shafts, gudgeons, housings, and flexible couplings for rotary shafts
    • Y10S464/904Homokinetic coupling
    • Y10S464/905Torque transmitted via radially extending pin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Diaphragms And Bellows (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gleichlaufdrehgelenk, insbesondere für schnellaufende Antriebswellen, bestehend aus einem mit vier gleichmäßig auf dem Umfang verteilten um eine zur Gelenkachse parallel verlaufende Achse schwenkbeweglich abgestützten, jeweils zwei Führungsbahnen aufweisenden als separate Einsätze zugeordneten Führungselementen versehenen Gelenkaußenteil, wobei an den umfangsgerichteten Längsseiten der Führungselemente sich parallel zur Gelenkachse erstreckende Koppelelemente vorgesehen sind, die in Wirkeingriff mit korrespondierenden Koppelelementen der jeweils benachbarten Führungselemente gehalten sind, und einem mit zu den Führungselementen korrespondierenden, bezogen auf die Gelenkachse radial gerichteten Zapfen versehenen Gelenkinnenteil, mit mindestens jeweils einer auf jedem Zapfen gelagerten Rolle.
Ein Gleichlaufdrehgelenk der sogenannten Tetrapode-Bauart für schnellaufende Antriebe ist aus der DE 35 21 174 C2 bekannt. Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit von Gleichlaufdrehgelenken der Tetrapode-Bauart ist, daß bei einer Abbeugung in eine Ebene, die zwischen den Achsen des als Kreuz ausgebildeten Gelenkinnenteils liegt, sich Verschiebungen der projezierten Achsen einstellen, die durch geeignete Maßnahmen kompensiert werden müssen.
Eine derartige Kompensation kann durch einen Freiheitsgrad für die Führungselemente, in denen die Zapfen über gelagerte Rollen aufgenommen sind, vorgenommen werden oder durch eine Bewegungsmöglichkeit der jeweils auf einer Achse liegenden Zapfen zu den auf der anderen Achse angeordneten Zapfen.
So schlägt die DE 35 21 174 C2 vor, die Führungselemente im Gelenkaußenteil über eine an ihrer radialen Außenseite vorgesehene Verzahnung im Zusammenwirken mit einer korrespondierenden Verzahnung im Gelenkaußenteil schwenkbar anzuordnen, wobei über eine weitere als Koppelelemente wirkende Verzahnung eine gegenläufige Verbindung mit den jeweils benachbarten Führungselementen hergestellt wird.
Die Koppelelemente haben den Zweck, sicherzustellen, daß die jeweils benachbarten Führungselemente eine in der Größe gleiche, jedoch gegensinnig gerichtete Schwenkbewegung vornehmen.
Nach einem weiteren Vorschlag der DE 35 21 174 C2 sind die Führungselemente nur über einen Lagerpunkt im Außengehäuse schwenkbar aufgenommen.
Ein weiterer der DE 35 21 174 C2 zu entnehmender Vorschlag geht dahin, die Zapfen des Gelenkinnenteils schwenkbeweglich anzuordnen, wobei in diesem Fall die Führungselemente fester Bestandteil des Gelenkaußenteils sein können.
Einem anderen Vorschlag zu einem Gleichlaufdrehgelenk des Tetrapode- Typs liegt die Aufgabe zugrunde, die durch die Bewegung der Führungselemente auftretenden Schwingungen zu kompensieren. Die schwingenden Führungselemente sollen dabei derart verbaut sein, daß sie durch die auftretenden Fliehkräfte in Richtung der Neutralstellung beaufschlagt werden.
Bei beiden vorgeschlagenen Lösungen ist es von Nachteil, daß nicht sichergestellt ist, daß das Gelenkaußenteil zum Gelenkinnenteil zentrisch rotiert. Da die Verbindung Gelenkinnenteil/ Gelenkaußenteil durch mehrere hintereinander geschaltete Toleranzen beschwert ist, können sich bei der Rotation beider Teile gegeneinander unrunde Laufverhältnisse einstellen, die sich in im ungünstigsten Fall schädlichen Unwuchten niederschlagen können. Dieses ist insbesondere gefährlich, daß die Gelenke für schnellaufende Antriebe vorgesehen sind.
Aus der DE-OS 19 03 600 ist ein Tetrapodegelenk bekannt, bei dem Gelenkaußenteil und Gelenkinnenteil über einen am Gelenkaußenteil zentrisch befestigten Zentrierzapfen gegeneinander zentriert sind. Bei einstückiger Ausführung der Führungsbahnen im Gelenkaußenteil und starrer Ausführung des Zapfenkranzes des Gelenkinnenteils wird die Funktionsfähigkeit über einen gummielastischen Belag auf den Führungsbahnen dargestellt. Dies führt zu hohen Energieverlusten infolge Verformungsarbeit und setzt Grenzen bezüglich der zulässigen Drehzahl und des übertragbaren Drehmoments in Bezug auf eine vorgegebene Baugröße.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleichlaufdrehgelenk für schnellaufende Antriebe zu schaffen, bei dem Gelenkaußenteil und Gelenkinnenteil in jeder im praktischen Betrieb auftretenden geometrischen Ausrichtung zentrisch zueinander rotieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die dem Gelenkaußenteil als separate Einsätze zugeordneten Führungselemente an ihrer bezogen auf die Gelenkachse radial außenliegenden Fläche jeweils mit sich mit ihren Längsseiten axial erstreckenden, Durchbrüchen versehen sind, und daß die Zapfen des Gelenkinnenteils über radial außenliegenden sphärisch konvex ausgebildeten Kopfflächen verfügen, die sich an korrespondierenden Gegenflächen des Gelenkaußenteils in jeweils bezogen auf die Gelenkachse radialer Richtung abstützen, und daß die Abstützung durch die Durchbrüche hindurch erfolgt.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist es von Vorteil, daß sich das Gelenkinnenteil mit den Kopfflächen seiner Zapfen unmittelbar an entsprechenden Gegenflächen des Gelenkaußenteils abstützt. Eine Aufaddierung von Fertigungstoleranzen wird hierdurch mit Sicherheit vermieden. Dieses gilt auch für gebeugte Stellungen des Gelenks.
Die in den Führungselementen an der radialen Außenseite vorgesehenen Durchbrüche ermöglichen diese einfache Zentrierung der beiden Gelenkteile zueinander.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gelenkaußenteil mit sich axial erstreckenden, radial nach innen weisenden, jeweils den Führungselementen zugeordneten Stütznocken versehen ist, die die Gegenflächen bilden.
Die Stütznocken übernehmen als Gegenfläche die Zentrierung des Gelenkinnenteils zum Gelenkaußenteil über die Kopfflächen der Zapfen.
In einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungselemente mit ihren Durchbrüchen die Stütznocken umfassen, wobei die Mittellinien zylindrischer Teilbereiche der Stütznocken Schwenkmittellinie für die Führungselemente sind. Die Stütznocken dienen hierbei als Stützflächen für die Schwenkbeweglichkeit der Führungselemente.
Durch die im Querschnitt teilzylindrische Ausbildung der Stütznocken kann die Schwenkmittellinie der Führungsbahnen konstruktiv in einfacher Weise festgelegt werden.
Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung sind die Durchbrüche im wesentlichen rechteckig ausgebildet.
Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungselemente als umlaufende geschlossene an den umfangsgerichteten Längsseiten abgeflachte Ringe ausgebildet sind, insbesondere daß bezogen auf die Gelenkachse die radial äußeren Enden der abgeflachten Längsseiten der Ringe schwenkbar an beidseitig der jeweiligen Stütznocken angeordneten axial verlaufenden Ausnehmungen abgestützt sind.
Diese Ausführung ermöglicht es, das Gleichlaufdrehgelenk der Tetrapode- Bauart mit einem beliebig ausgestalteten den jeweiligen Notwendigkeiten angepaßten Verschiebeweg zu versehen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungselemente an beiden axialen Enden der Durchbrüche bezogen auf die Gelenkachse in die Radialrichtung weisende nockenförmige Ausdrückungen aufweisen und daß im Gelenkaußenteil zu den Ausdrückungen korrespondierende, als Innenteilzylinder ausgebildete Ausnehmungen angeordnet sind, und daß die Führungselemente mit den Ausdrückungen in den jeweiligen Ausnehmungen um die Mittellinie des Innenteilzylinders schwenkbar sind.
Bei dieser Ausführung sind die Führungselemente endseitig an ihren beidseitig der Durchbrüche vorgesehenen Ausdrückungen in korrespondierenden Ausnehmungen des Gelenkaußenteils schwenkbar.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gleichlaufdrehgelenk derart ausgebildet, daß an der offenen Seite des Gelenkaußenteils ein Ring angeordnet ist, und daß der Ring mit vier axial in das Gelenkaußenteil weisenden Stützansätzen versehen ist, wobei die radialen Innenflächen der Stützansätze einen Teil der Gegenflächen bilden.
Durch die Verwendung des mit Ansätzen versehenen Ringes ist eine insbesondere montagemäßig billige Lösung gefunden, um ein Festgelenk zu realisieren.
Nach einer weiteren Ausführung der Erfindung ist vorgesehen, daß bei einem als Festgelenk ausgebildeten Gleichlaufdrehgelenk die Gegenfläche der Stütznocken als konkav sphärische Flächen ausgebildet sind, und daß die an ihren Kopfflächen teilkugelig konvex sphärisch ausgebildeten Zapfen den Biegemittelpunkt des Gelenkinnenteils zum Gelenkaußenteil in einer axial definierten Stellung halten.
Diese Ausführung bedeutet eine sehr exakte Zentrierung des Gelenkinnenteils zum Gelenkaußenteil.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gleichlaufdrehgelenk die axialen endseitigen Teile der Führungselemente beiderseits der Durchbrüche mit bezogen auf die Gelenkachse an ihrer radialen Außenseite halbrund ausgebildeten Lagernocken versehen sind und daß die Lagernocken in korrespondierende Ausnehmungen des Gelenkaußenteils eingreifen, wobei die Führungselemente um die Mittellinie der Lagernocken schwenkbar sind.
Die Schwenkmittellinien für die Führungselemente beschränken sich wieder auf endseitig an den Führungselementen vorgesehene Lagernocken. Die Zapfen des Gelenkinnenteils durchgreifen wieder Durchbrüche in den Führungselementen und stützen sich direkt an entsprechenden Gegenflächen des Gelenkaußenteils ab.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Koppelelemente jeweils benachbarten Führungselementen durch in axialen Teilbereichen wechselweise sich gegensinnig überlappende Einsätze dargestellt.
Die hier gezeigte konstruktive Ausführung für die Koppelelemente ergibt eine fertigungstechnisch kostengünstige Herstellung derselben, wobei keine allzu großen Anforderungen an deren Genauigkeit gestellt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Koppelelemente zweier benachbarter Führungselemente durch jeweils einen Zahn und eine zu dem Zahn korrespondierenden Zahnlücke dargestellt sind.
Nachstehend wird die Erfindung anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Gleichlaufdrehgelenk mit an Stütznocken schwenkbar gehaltenen Führungselementen und einer möglichen Ausführung der Koppelelemente;
Fig. 1a eine Vergrößerung der Einzelheit X der Fig. 1.
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Gelenk nach Fig. 1 mit einem mit dem Gelenkaußenteil verschraubten Deckel;
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Gleichlaufdrehgelenk mit einer weiteren Ausführung der Koppelelemente;
Fig. 4 einen Längsschnitt nach Fig. 3 mit einem mit dem Gelenkaußenteil verschweißten Deckel;
Fig. 5 eine Ausführung eines Gleichlaufdrehgelenkes, bei der die Führungselemente als abgeflachte Ringe ausgebildet sind;
Fig. 5a eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X nach Fig. 5;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 5;
Fig. 7 ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk, bei dem sich die Führungselemente an den axialen Endseiten des Gelenkes über nockenförmige Ausdrückungen in Ausnehmungen des Gelenkaußenteils schwenkbar abstützen;
Fig. 8 einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 7;
Fig. 9 einen Querschnitt durch ein Gleichlaufdrehgelenk mit sich an Ausnehmungen des Gelenkaußenteils abstützenden Führungselementen;
Fig. 10 einen Längsschnitt durch das Gelenk nach Fig. 9;
Fig. 11 ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk mit an den Stütznocken schwenkbar geführten Führungselementen;
Fig. 12 einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 11;
Fig. 13 einen Querschnitt durch ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk bei dem die Führungselemente sich über halbkreisförmige Lagernocken in Ausnehmungen des Gelenkaußenteils abstützen;
Fig. 14 einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 13;
Fig. 15 eine Ausführung der Koppelelemente mit sich in Teilbereichen wechselweise gegensinnig überlappenden Stützansätzen;
Fig. 16 ein Führungselement mit wechselweise sich gegensinnig überlappenden Stützansätzen und einem Durchbruch an seiner radial außenliegenden Seite;
Fig. 17 eine Teildarstellung zweier benachbarter Führungselemente mit den jeweils zusammenwirkenden sich wechselweise gegensinnig überlappenden Stützansätzen;
Fig. 18 einen Querschnitt durch ein als abgeflachter Ring ausgebildetes Führungselement;
Fig. 19 eine Draufsicht auf ein Führungselement nach Fig. 18 und
Fig. 20 einen Schnitt durch das Führungselement nach Fig. 19.
Das in Fig. 1 dargestellte Gleichlaufdrehgelenk besteht im wesentlichen aus einem Gelenkaußenteil 1 und einem im Inneren des Gelenkaußenteils zu ersterem schwenkbar aufgenommenen Gelenkinnenteil 2.
Das Gelenkinnenteil 2 ist mit radial zur Gelenkachse gerichteten Zapfen 5 versehen, auf denen Rollen 7 jeweils über ein Nadellager 6 gelagert sind. Die Rollen 7 sind jeweils in Führungselementem 3 schwenkbar geführt.
Die Zapfen 5 stützen sich mit ihnen zugeordneten Kopfflächen 19 gegen am Gelenkaußenteil 1 korrespondierend zu den Zapfen 5 angeordneten, bezogen auf die Gelenkachse radial nach innen weisenden Stütznocken 8 zugeordneten Gegenflächen 26 ab.
Die Führungselemente 3 ihrerseits stützen sich an teilzylindrischen ausgebildeten umfangsgerichteten Seitenflächen der Stütznocken 8 mit den axial gerichteten Flächen 10 der an ihrer radialen Außenfläche angeordneten Durchbrüche 4 ab.
In der Fig. 1a ist die Einzelheit X vergrößert dargestellt. Die Stütznocken 8 weisen an ihren umfangsgerichteten Seitenflächen einen teilzylindrisch ausgebildeten Bereich auf, der - im Querschnitt gesehen - mit dem Radius r1 um den Punkt P1 gebildet ist. Die Führungselemente 3 sind damit mittels ihrer Durchbrüche 4 um den Punkt P1 schwenkend am Stütznocken 8 abgestützt.
Die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 1. In der Fig. 2 ist ein Deckel 9 über Schrauben 11 mit dem Gelenkaußenteil 1 verbunden, der das Gleichlaufdrehgelenk an einer Seite verschließt.
In das Gelenkinnenteil 2 ist eine Welle 12 zur Weiterleitung des Drehmomentes eingesetzt. An der axial offenen Seite ist das Gleichlaufdrehgelenk mit einer Abdeckung 13 versehen, auf der ein Faltenbalg 14 zur Abdichtung des Gleichlaufdrehgelenks befestigt ist.
Die Rollenanordnung ist mittels eines Sprengrings 15 auf dem zugeordneten Zapfen 5 gesichert.
Die Koppelelemente 16 sind in den Fig. 1 und 2 durch sich wechselweise überlappende Stützelemente 30 dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Gleichlaufdrehgelenk, bei dem die Koppelelemente 16 durch einen mit einer Zahnlücke 25a korrespondierenden Zahn 25 dargestellt sind.
Die Fig. 4 zeigt den Längsschnitt durch das Gelenk nach Fig. 3.
Die Fig. 5 stellt ein Gleichlaufdrehgelenk dar, bei dem die Führungselemente 3 durch abgeflachte Ringe 17 gebildet sind. Die Kopfflächen 19 der Zapfen 5 sind wiederum an den Stütznocken 8 abgestützt. Die als abgeflachte Ringe ausgebildeten Führungselemente 17 stützen sich hier an als Innenteilzylinder ausgebildete Ausnehmungen 18 ab.
In der Fig. 5a ist der teilzylindrische Bereich der Ausnehmungen 18 vergrößert dargestellt. Die als abgeflachte Ringe ausgebildeten Führungselemente 17 schwenken hier - im Querschnitt gesehen - um den Punkt P2 mit dem Radius r2.
Die Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 5.
In der Fig. 7 ist ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk dargestellt, bei dem die Führungselemente 3 mit bezogen auf die Gelenkachse radial nach außen weisenden nockenförmigen Ausdrückungen 20 versehen sind, die an beiden Axialenden des Gelenkes angeordnet sind. Die Stütznocken 8 sind mit einer sphärischen konvex ausgebildeten Gegenfläche 26 für die Kopfflächen 19 der Zapfen 5 versehen. Damit ist gewährleistet, daß das Gelenkinnenteil um den Gelenkmittelpunkt M herum zum Gelenkaußenteil schwenkt.
Die nockenförmigen Ausdrückungen 20 sind in Ausnehmungen 27 des Gelenkaußenteils 1 schwenkbar aufgenommen. Durch die Art der Lagerung ist eine geringe Reibung gewährleistet.
Die Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch das Gleichlaufdrehgelenk nach Fig. 7.
In der Fig. 9 ist ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk dargestellt, bei dem die als abgeflachte Ringe ausgebildeten Führungselemente 17 ebenfalls an Ausnehmungen 18 des Gelenkaußenteils 1 abgestützt sind.
Wie in der Fig. 10 dargestellt ist das Gelenkaußenteil 1 bei dieser Ausführung einseitig durch einen einstückig angeordneten Deckel 9 verschlossen. An der offenen Seite des Gelenkaußenteils ist ein Ring 21 vorgesehen, der mit vier zu den Zapfen 5 korrespondierenden Stützansätzen 22 versehen ist. Die Stützansätze 22 übernehmen hier den Teil der sphärisch konvex ausgebildeten Gegenfläche 26 als Stützfläche für die Kopffläche 19 des Zapfens 5 zu der offenen Seite des Gelenkaußenteils 1 hin.
Die Fig. 11 zeigt ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk, bei dem sich die Führungselemente 3 über ihre Durchbrüche 4 wiederum an den Stütznocken 8 schwenkbar abstützen.
Die Fig. 12 zeigt einen Längsschnitt durch das Gelenk nach Fig. 11, wobei zu erkennen ist, daß es sich hier wiederum um ein Festgelenk handelt.
In der Fig. 13 ist ebenfalls ein als Festgelenk ausgebildetes Gleichlaufdrehgelenk dargestellt. Die Führungselemente 3 sind hier über axial endseitig angeordnete Lagernocken 23 in Ausnehmungen 28 des Gelenkaußenteils schwenkbar gelagert.
Die Lagernocken 23 sind axial an beiden Endseiten des Gelenkaußenteils 1 angeordnet.
Wie in der Fig. 14, die den Längsschnitt der Fig. 13 darstellt, angedeutet, schwenkt auch hier das Gelenkinnenteil um den Gelenkmittelpunkt M herum.
In der Fig. 15 ist das Zusammenwirken der sich axial in Teilbereichen wechselweise gegensinnig überlappenden Stützelemente 30 dargestellt.
Die Fig. 16 zeigt ein komplettes Führungselement 3 mit einem Durchbruch 4 an dem die axial gerichteten Seitenflächen 10 angeordnet sind und an den radial innenliegenden offenen Seiten der Führungselemente 3 die Anordnung der sich in axial gerichteten Teilbereichen wechselweise gegensinnig überlappenden Stützelemente 30.
In der Fig. 17 sind die radial innenliegenden Enden zweier benachbarter Führungselemente 3 angedeutet, auf der die Ausbildung der sich axial wechselweise überlappenden Stützelemente 30 ersichtlich ist.
Die Fig. 18 zeigt einen Querschnitt durch eine als abgeflachter Ring ausgebildetes Führungselement.
In der Fig. 19 ist das Führungselement nach Fig. 18 in der Draufsicht dargestellt, wobei die Fig. 20 einen Längsschnitt durch die Darstellung nach Fig. 19 darstellt.
Bezugszeichenliste
 1 Gelenkaußenteil
 2 Gelenkinnenteil
 3 Führungselement
 4 Durchbruch
 5 Zapfen
 6 Nadellager
 7 Rolle
 8 Stütznocken
 9 Deckel
10 Zapfen
11 Schraube
12 Welle
13 Abdeckung
14 Faltenbalg
15 Sprengring
16 Koppelelement
17 Führungselement
18 Ausnehmung
19 Kopffläche
20 Ausdrückung
21 Ring
22 Stützansatz
23 Lagernocken
24 Flansch
25 Zahn
25a Zahnlücke
26 Gegenfläche
27 Ausnehmung
28 Ausnehmung
29 Befestigungskappe
30 Stützelement

Claims (12)

1. Gleichlaufdrehgelenk, insbesondere für schnellaufende Antriebswellen, bestehend aus einem mit vier gleichmäßig auf dem Umfang verteilten um eine zur Gelenkachse parallel verlaufende Achse schwenkbeweglich abgestützten, jeweils zwei Führungsbahnen aufweisenden, als separate Einsätze zugeordneten Führungselementen versehenen Gelenkaußenteil, wobei an den umfangsgerichteten Längsseiten der Führungselemente sich parallel zur Gelenkachse erstreckende Koppelelemente vorgesehen sind, die in Wirkeingriff mit korrespondierenden Koppelelementen der jeweils benachbarten Führungselemente gehalten sind, und einem mit zu den Führungselementen korrespondierenden, bezogen auf die Gelenkachse radial gerichteten Zapfen versehenen Gelenkinnenteil mit mindestens jeweils einer auf jeden Zapfen gelagerten Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Gelenkaußenteil (1) als separate Einsätze zugeordneten Führungselemente (3) an ihrer bezogen auf die Gelenkachse radial außenliegenden Fläche jeweils mit sich mit ihren Längsseiten axial erstreckenden Durchbrüchen (4) versehen sind, und daß die Zapfen (5) des Gelenkinnenteils (2) über radial außenliegende sphärisch konvex ausgebildeten Kopfflächen (19) verfügen, die sich an korrespondierenden Gegenflächen (26) des Gelenkaußenteils (1) in jeweils bezogen auf die Gelenkachse radialer Richtung abstützen und daß die Ausführung durch die Durchbrüche (14) hindurch erfolgt.
2. Gleichlaufdrehgelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenkaußenteil (1) mit sich axial erstreckenden, radial nach innen weisenden, jeweils den Führungselementen (3) zugeordneten Stütznocken (8) versehen ist, die die Gegenflächen (26) bilden.
3. Gleichlaufdrehgelenk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) mit ihren Durchbrüchen (4) die Stütznocken (8) umfassen, wobei die Mittellinien im Querschnitt zylindrischer Teilbereiche der Stütznocken (8) Schwenkmittellinie für die Schwenkbewegung der Führungselemente (3) sind.
4. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche (4) im wesentlichen rechteckig ausgebildet sind.
5. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) als umlaufende geschlossene, an den umfangsgerichteten Längsseiten abgeflachte Ringe (17) ausgebildet sind.
6. Gleichlaufdrehgelenk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bezogen auf die Gelenkachse die radial äußeren Enden der abgeflachten Längsseiten der Ringe (17) schwenkbar an beidseitig der jeweiligen Stütznocken (8) angeordneten, axial verlaufenden innenteilzylindrisch ausgebildeten Ausnehmungen (18) des Gelenkaußenteils (1) abgestützt sind.
7. Gleichlaufdrehgelenk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (3) an beiden axialen Enden der Durchbrüche (4) bezogen auf die Gelenkachse in Radialrichtung weisende, nockenförmige Ausdrückungen (20) aufweisen und daß im Gelenkaußenteil (1) an beiden Enden der Stütznocken (8) zu den Ausdrückungen (20) korrespondierende, als Innenteilzylinder ausgebildete Ausnehmungen (27) angeordnet sind, und daß die Führungselemente mit den Ausdrückungen (20) in den jeweiligen Ausnehmungen (17) um die Mittellinie des Innenteilzylinders schwenkbar sind.
8. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der offenen Seite des Gelenkaußenteils (1) ein Ring (21) angeordnet ist, und daß der Ring (21) mit vier axial in das Gelenkaußenteil (1) weisenden Stützansätzen (22) versehen ist, und daß die radialen Innenflächen der Stützansätze (22) einen Teil der Gegenflächen (26) bilden.
9. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenflächen (26) des Gelenkaußenteils als konkav sphärische Flächen ausgebildet sind, (3) und daß die an ihren Kopfflächen (19) teilkugelig konvex sphärisch ausgebildeten Zapfen (10) den Beugemittelpunkt des Gelenkinnenteils (2) zum Gelenkaußenteil (1) in einer axial definierten Stellung halten.
10. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axial endseitigen Teile der Führungselemente (3) an beiden Enden der Durchbrüche mit bezogen auf die Gelenkachse an ihrer radialen Außenseite halbrund ausgebildeten Lagernocken (23) versehen sind und daß die Lagernocken (23) in korrespondierende Ausnehmungen (28) des Gelenkaußenteils (1) eingreifen, wobei die Führungselemente (3) um die Mittellinie der Lagernocken (23) schwenkbar sind.
11. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente (16) jeweils benachbarter Führungselemente (3) durch sich in axialen Teilbereichen wechselweise gegensinnig überlappende Stützansätze (22) dargestellt sind.
12. Gleichlaufdrehgelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelelemente (16) zweier benachbarter Führungselemente durch jeweils einem Zahn (25) und eine zu dem Zahn (25) korrespondierenden Zahnlücke (25a) dargestellt sind.
DE4430514A 1994-08-27 1994-08-27 Gleichlaufdrehgelenk Expired - Lifetime DE4430514C2 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4430514A DE4430514C2 (de) 1994-08-27 1994-08-27 Gleichlaufdrehgelenk
JP7125593A JP2775238B2 (ja) 1994-08-27 1995-04-27 定速度自在継手
US08/512,999 US5830070A (en) 1994-08-27 1995-08-09 Constant velocity universal joint
FR9510007A FR2723991B1 (fr) 1994-08-27 1995-08-23 Joint homocinetique

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4430514A DE4430514C2 (de) 1994-08-27 1994-08-27 Gleichlaufdrehgelenk

Publications (2)

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