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DE442937C - Achslager fuer Lokomotiven - Google Patents

Achslager fuer Lokomotiven

Info

Publication number
DE442937C
DE442937C DEB116243D DEB0116243D DE442937C DE 442937 C DE442937 C DE 442937C DE B116243 D DEB116243 D DE B116243D DE B0116243 D DEB0116243 D DE B0116243D DE 442937 C DE442937 C DE 442937C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
axle
parts
axle bearing
supplementary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB116243D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Priority to DEB116243D priority Critical patent/DE442937C/de
Priority claimed from GB2426624A external-priority patent/GB238732A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE442937C publication Critical patent/DE442937C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F15/00Axle-boxes
    • B61F15/02Axle-boxes with journal bearings
    • B61F15/04Axle-boxes with journal bearings for locomotives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Achslager für Lokomotiven. Die Erfindung betrifft Achslager für Lokoinotiven jener Art, bei denen eine Vergrößerung der den Zapfen umfassenden Fläche durch Anwendung ergänzender Tragflächen erhalten wird, welche in das Achslager unter der Hauptlagerschale eingefügt sind.
  • Bei der Entwicklung von Dreizylinderlokornotiven mit Kurbeln, die um 120' gegeneinander versetzt sind, konnte festgestellt werden, daß bei bestimmten Lagen der Kurbeln die Komponente des Kolbendrucks, die nach oben gerichtet ist, die Hauptachslager von deren Zapfen abheben will und man daher diese Möglichkeit des Aufsteigens des Achslagers begrenzen muß, beispielsweise durch ergänzende Lagerschalen, die unterhalb der Achsen der - Zapfen angeordnet werden und ein geringes Spiel in bezug auf die Zapfenflächen aufweisen. Die Größe dieses Spieles bestimmt auch die Grenzen, innerhalb deren sich das Lager vom Zapfen abheben kann. Bei längerer Benutzung eines solchen Lagers wird die Hauptlagerschale abgenutzt durch das darauf lastende Gewicht, und um nun zu verhindern, daß sich die La,-er in größerem Maße von den Zapfen abheben, wenn die Hauptlagerschale derart abgenutzt ist, ist es erforderlich, daß man jene Mittel, mittels deren man dieses Abheben begrenzt hat, auch in gleichem Maße nachstellen kann, als die Abnutzugg der Hauptlage-rschale foitschreitet.
  • In der ]Praxis wurde gefunden, daß die Anwendung ergänzender Teile bei anderen Lokomotiven als solchen mit drei Zylindern die Wirkung hat, daß die Abnutzung der Hauptlagerschale verzögert wird, und die Erfindung ist dazu bestimmt, eine einfache Bauart für solche ergänzende Lagerteile aller Arten von Lokomotivachslagern zu schaff en.
  • Gemäß der Erfindung sind die Ergänzungslagerflächen einstellbar, um der Abnutzung Rechnung zu tragen, mittels Schraubenmuttern und Bolzen, welche am Achslager befestigt ' sind und die Ergänzungslagerteile nach oben zu bewegen gestatten; die Verbindung,der Bolzen (Gewindebolzen) mit dem Achslager erfolgt mittels Vorsprünge an diesen Bolzen, welche in Aussparungen an den inneren Seitenflächen der Seitenwände des Achslagers unterhalb der Hauptlagerschale eingreifen.
  • Die Zeichnungen zeigen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung.
  • Abb. i ist eine Stirnansicht eines Lokomotivachslagers gemäß der Erfindung; Aibb: 2 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch Abb. i; Abb. 3 ist ein senkrechter Teilschnitt in vergrößertem Maßstabe durch das Achslager und den Behälter längs der Linie c-c der Abb. 2; Abb. 4 ist eine schaubildliche Darstellung des Schmiermittelbehälters; Abb. 5 ist eine gleiche Darstellung der Ergänzungslagerteile; Abb. 6 ist eine gleiche Darstellung eines Einstellbolzens und der benachbarten Teile des Achslagers; Abb. 7 ist eine Stirnansicht eines Lokornotivlagers in einer anderen Ausführung; Abb. 8 ist eine schaubildliche Darstellung des zugehörigen Schmiermittelbehälters; Abb.-9 ist eine gleiche Darstellung der Ergängungslagerteile; Abb. io ist eine gleiche Darstellung des unteren Teiles einer Seite eines Achslagers; Abb. ii ist eine gleiche Darstellung eines Einstellbolzens, Abb, 12 ist eine gleiche Darstellung einer zugehörigen Schraubenmutter; Abb. 13 ist eine Stirnansicht eines Achslagers gemäß e ' iner dritten Ausführungsform der Erfindung; Abb. 14 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch Abb. 13; Abb. 15 ist ein teilweiser Querschnitt in vergrößertem Maßstabe durch einen unteren Teil des Achslagers und des Schmiermittelbehälters längs der Linie b-b der Abb. 14; Abb. 16 ist eine schaubil#dliche Darstellung eines Schmiermittelbehälters gemäß Abb. 13, 14 und 15; Abb. 17 ist eine gleiche Darstellung eines Einstellbolzens; Abb. 18 ist eine gleiche Darstellung eines zugehörigen Teiles; Abb. ig ist eine gleiche Darstellung eines zugehörigen Führungsstückes; Abb. 2o zeigt in gleicher Darstellung zwei Teile eines Verbi6clungsstückes.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß den Abb. i bis 6 ist das Achslager i mit einer Hauptlagerschale ja und einem Schmiermittelbehälter 3 versehen, ferner mit zwei Ergänzungslagerstücken 2, die im Achslager an gegenüberliegenden Seiten unterhalb der Hauptlagerschale angeordnet sind. Diese Ergänzungslagerteile -sind entsprechend dem Achszapfen gekrümmt und zwischen zwei nach abwärts reichenden Seitenteilen des Achslagers einerseits und dein Schmierbehälkl ter3 anderseits angeordnet. Flächen Ih mit (:inander entgegengesetzter Neigung sind an den unteren Enden der Hauptlagerschale an,;-gebildet, von denen die äußere geneigte Fläche gegen eine entsprechend geneigte Fläche der Seitenwange des Achslagers anliegt, während die innere der beiden gegeneinander geneigten Flächen gegen eine obere, in gleicher Weise geneigte Fläche an (-len zusätzlichen Lagerteilen 2 anliegt, welch letztere von unten her gegen die Hauptlagerschale angepreßt werden. Wagerechte Rillen ii erstrecken sich über die ganze Länge der Seitenwangen des Achslaüers, und senkrechtL-Kanäle iÄ-, münden in diese Rillen ein, und U-förmige Einstellbolzen 4.17 sind in diese Gruben und Kanäle eingelegt. Ohren 29 sind ,in der Außenseite der Eingangslagerteile unten vorgesehen, und die Unterseite dieser Ohren wiederum it geneigt, um Auflageflächen für Schraubenmuttern 41' zu ergeben, welch letztere auf die nach unten reichenden Arme der Einstellbolzen 49 aufgeschraubt werden.
  • Die Unterseiten der Ergänzungsteile des Lagers sind so bearbeitet und ausgebildet, (laß sie Auflageflächefi 21' ergehen, welche sieh gegen Schultern 3d an dein Schrniermittelbehälter 3 stützen, und geneigte Flächen 2i an diesen Lagerteilen erstrecken sich aufwärt-, anschließend an die Flächen 211, und legen sich gegen gewölbte Flächen 31' an den kl Ecken der Seiten des Schmiermittelbehälters 3. Die Enden der Arme des Haltebolze"s4.'7 besitzen geringere Durchmesser als die mittleren Teile und weisen ein Schraubengewinde auf, auf welches Muttern 471 auf - geschraubt werden, die sich gegen die untere Seite der Ohren 2.q an den E cken des Schmiermittelbehälters 3 anlegen. Diese Ohren 3f und die Kanäle il* des Achslagers sind offen, so daß man die Haltebolzen herausschwenken kann gegen die Innenseiten des Achslagers, wodurch die Entfernung und das Wiedereinsetzen der ergänzenden Lagerteile und des Schmierbehälters ermöglicht ist. wa#, von Zeit züi Zeit geschehen kann.
  • Die Einzelteile dieser Ausführungsforni durch Aufschrauben von Schraubenmuttern 4i an ihrem Platze gehalten, welche auf den Teil kleineren Durchmessers des Haltebolzens aufgeschraubt werden. Der Zug an diesem Haltebolzen bewirkt, daß der Schmiermittelbehälter gegen die Fläche" 2h, 2i an den ergänzenden Lagerteilen angepreßt wird, welch letztere wiederum vorher eingesetzt und durch Schraubenmuttern 411 ge- sichert wurden. Ein Druck nach oben gegen den Wellenzapfen und die Hauptlagerschakwird durch Anziehen der Schratibenmutter:i oeichfalls ausgeübt und eine Keilwirkung zwischen den gewöbIten Tragflächen 3e, am S S chmiermittelbehälter und den anliegenden Flächen:2t an den ergänzenden Lagerteilen hervorgerufen, wodurch eine Spreizwirkung ti-z;elt wird, die verhindert, daß sich die Seitenwangen des Achslagers urn den Zapfen zusammenziehen.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in (Ion Abb, 7 bis 12 dargestellt, t' el weiche grundsätzlich mit dem bisher Beschriebenen übereinstimmt und nur in Einzelheiten abweicht. Wie bei dem früher beschriebenen Beispiel gemäß Abb. i bis 6 ist das Achslager i mit einer Hauptlagerschale ill-und ergänzenden Lagerteilen 2 ausgerüstet, welch letztere unterhalb der Hauptlagerschale an einander entgegengesetzt geneigten Flächen ill anliegen, welche außerdem in die Seitenwangen des Achslagers eingreifen. Wagerechte schwalbenschwanzförrnige Rillen i111 sind an den Innenseiten der Seitenwande des Achslagers ausgebildet und reichen über die ganze Länge des Lagers und stehen mit senkrechten Kanälen in in Verbindung die an den äußeren Enden der Seitenwangen des Lagers angebracht sind und Z, nur zur Aufnahme T-förmiger Haltebolzen -17,1 dienen. Ohren 21# sind an der Außenseite der ergänzenden Lagerteile 2 vorgesehen. Die Unterfläche dieser Ohren ist geneigt und ergibt eine Aufliegefläche für Schraubenmuttern 4111, durch welche die ergänzenden Lagerteile an Ort -ehalten werden. Die Höhlungen z' el in den Ohren an diesen Lagerteilen, durch welche die Bolzen 47# hindurchtreten, sind geschlitzt, so daß man hierdurch nach Lösen der Schraubenmuttern die Bolzen einschieben kann.
  • Augen j11 sind unten an den vier Ecken des Schmiermittelsbehälters 3 vorgesehen und be- sitzen Langlöcher 31', so daß der Schmierhehälter senkrecht in Stellung gebracht werden kann, nachdem die ergänzenden Lagerteile und die T-förrnigen Bolzen in ihre Lage gebracht wurden. Der Schmierbehälter paßt zwischen geneigte Flächen io am unteren E, nde der Seitenwände des Achslagers und liegt an diesem mit gewölbten Flächen 3i an; er wird durch Schraubenmuttern 4n in Stellung gehalten, welche sich gegen geneigte Flächen -in der Unterseite der Augen YI1 anlegen.
  • Eine Nachstellung bei Abnutzung der Lagerschale wird durch Abnahme der notwendigen Materialmenge an dein oberen Teil der ergänzenden Lagerteile durch Abfeilen o. rIgl. bewerkstelligt, worauf die Lagerschale nach oben gezogen wird, derart, daß sie in Berührung mit der Hauptlagerschale gelangt. Dies geschieht durch Anziehen der Schrauhenmuttern 4"' an den Haltebolzcn 4'#*. In der weiteren Ausführungsform gemäß Abb. 13 bis :2o sind die Hauptlagerschale i`I, die ergänzenden La,-erteile 2, und der Schmiermittelbehälter 3 in dem Achslager i in gleicher Lage angeordnet als in den früher beschriebenen Ausführungsformen. jedoch sind an den Außenseiten der ergänzenden Lagerteile2 Aussparungen:2a ausgebildet, um die Kopfstücke4c der Haltebolzen4 aufzurehmen. Flächen 2-b sind am Unterteil dieser zusätzlichen Lagerstücke vorgesehen. Die gegenüberliegenden Teile der Wangen des Achslagers weisen Bohrungen auf, wodurch Aussparungen e entstehen zur Aufnahme von Zapfen 4-d, welche an den Kopfstücken der Haltebolzen 4 befestigt sind und sich seitswärts nach außenerstrecken. Ferner sind an den unteren Enden der Seitenwangen Aussparungen ig vorgesehen, die von zwei Flächen ie und if begrenzt werden; die Fläche ic, besitzt in ihrem Verlauf von unten nach oben eine Neigung nach außen, die obere Fläche if ist gleichfalls in ihrem Verlauf von innen nach außen nach oben geneigt, besitzt jedoch einen größeren Neigungswinkel als die ersterwähnte Fläche.
  • FührungsstÜcke 5 weisen an der Außenseite geneigte Flächen auf, welche gleiche Neigung wie die Flächen ie besitzen, an denen sie anlielly n sollen, und ferner Langlöcher 5a, durch kle welche die Haltebolzen.4 hindurchgeführt werden. Diese Führungsstücke 5 werden nun an die Flächen ie, angelegt und gegen doppelarmige Z-wischenstücke 6 gepreßt, deren einer Arm an der Fläche if der Aussparung ill in der Seitenwange des Achslagers und deren anderer Arm an der Fläche 2b des Zusatzlagerteils anliegt. Des weiteren liegt das FührungsstÜck 5 an einer Führungsfläche an, die an einem nach oben ragenden Vorsprung 711 eines zweiteiligen Verbindungsstückes 7 ausgebildet ist. Durch diese Köpfe des zweiteiligen Verbindungsstückes 7 treten ,gleichfalls die Haltebolzen 4 hindurch, an denen Schraubenmuttern 46 aufgeschraubt sind, welche gegen die Unterseite des Führungsstückes 5 gepreßt werden, sowie Schraubenmuttern4f, welche gegen die Unterseite der Kopfstücke der Verbindungsstücke7 gepreßt werden. Anschläge 7 b sind an den Kopfstücken der Verbindungsstücke 7 vorgesehen, welche sich gegen die Unterseite der Seitetrwange des Achslagers legen.
  • Der Schmiermittelbehälter 3 weist gekrümmte Tragflächen3a an seinen Ecken auf, die an geneigten Flächen 7e- an den Vorsprüngen 711 der Verbindungsstücki 7 anliegen; die Flächen 7e besitzen eine Neigung, die von oben nach unten schräg nach innen gerichtet ist. Die beiden Endstücke der VerbindungsstÜcke 7 sind in gleicher Weise ausgebildet und lassen eine begrenzte Verstellung gegenüber dem Schmiermittelbehälter zu, indem der eine Teil des Verbindungsstückes einen Bolzen 711 enthält, der in eine Längsbohrung 7f am anderen Teil des Verbindungsstückes eingepaßt ist und sich in diesem frei verschieben kann. Die Verschiebung des Schmiermittelbehälters nach oben ist durch Flanschen 3b begrenzt, welche an den Seiten des Schmiermittelbehälters vorgesehen sind und sich gegen die Schultern 2-c an den zusätzlichen Lagerteilen 2 anlegen.
  • Wenn es notwendig wird, während des Betriebes die zusätzlichen Lagerteile nach oben zu verschieben, beispielsweise nach entsprechender Abnutzung der Hauptlagerschale, so wird zuerst eine entsprechende Menge Metall am oberen Ende der Lager 2 weggenommen. Hierauf werden die Führungsstücke 5 durch Anziehen der Schraubenmuttern 4.# nach oben verschoben, wobei sie gleichzeitig sich nach außen verschieben, indem nämlich ihre geneigten Außenflächen an den geneigten Flächen der Aussparungen il' in der Seitenwange des Achslagers gleiten; dies ist ohne weiteres möglich, da die Löcher 5a# als Langlöcher ausgeführt sind und ferner die Verbindungsstücke 7 aus zwei Teilen zusammengesetzt sind, welche eine solche Verschiebung nach außen und somit gleichsam Verbreiterung dieser Verbindungsstücke zulassen. jedes Anheben der zusätzlichen Lagerteile in dieser Weise sowie der Führungsstücke muß mit einem entsprechenden Anheben des Schmiermittelbehälters begleitet sein, und die Anschläge 7 b müssen daher an ihrem oberen Ende abgefeilt und die Schraubenmuttern 4t nachgezogen werden, bis überall ein festes ,l#nliegen der Teile erzielt ist. Das Ende der Aufwärtsbewegung ist erreicht, wenn die zusätzlichen La,-erteile wiederum den Wellenzapfen berühren. Die Zwischenstücke 6 drehen sich hierbei um die Anliegefläche des zugehörigen Armes an der Aussparung id in der Seitenwange des Achslagers, und ihre abgerundeten Unterflächen gleiten hierbei auf der oberen Fläche der Führungsstücke5, SO daß sie gleichsam durch Hebelwirkung die zusätzlichen La,-erteile -;> nach oben pressen.
  • In Abb. 15 ist gestrichelt eingezeichnet die Lage der Lagerteile 2, des Zwischenstückes 6, des Führungsstückes 5, wenn nach Abnutzung eine Nachstellung der Lagerteile 2 durchgeführt ist. Hieraus ist ersichtlich, daß am oberen Kopfende der Lagerteile :2 entsprechendes Material weggenommen werden mußte, so daß eine Art Einkerbung entstand, in welche der Vorsprung an der Seitenwange des Lagers i in der nachgestellten Lage des Lagerteiles:2 nunmehr eingreift.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Achslager für Lokomotiven, bei dem unter der Hauptlagerschale ergänzende Lagerteile angeordnet sind, die bei fortgeschrittener Abnutzung der Hauptlagerschale nach oben verstellt werden können mittels Muttern und Schraubenbolzen, welche im Lager gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (4, 4-17 und 4#) Vorsprünge besitzen, mit denen sie mit dem Lager dadurch verbunden werden können, daß diese Vorsprünge in Aussparungen (i#, i- und 4 b) an den inneren Seiten der Seitenwände des Lagers unterhalb der Hauptlagerschale eingreifen.
  2. 2. Achslager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden der ergänzenden Lagerteite abgeschrägt sind und die schrägen Flächen gegen entsprechend geneigte Flächen an der Hauptlagerschale (ja) oder an den Seitenwänden des Lagers (i) anliegen. 3. Achslager nach Anspruch i oder :2, bei dem die ergänzenden Lagerteile (2,) an der Hauptlagerschale anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptlagerschale an ihren seitlichen unteren En-den mit entgegengesetzt geneigten Flächen (i11) versehen ist, von denen sich die äußere geneigte Fläche gegen entsprechend geneigte Flächen des Achslagers stützt, während die inneren geneigten Flächen ein Widerlager für die ergänzenden Lagerteile (:2) ergeben. 4. Achslager nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellbolzen (4P) U-förmig sind und deren mittlere Teile in die Rillen (ii) an der inneren Seite der Seitenwände des Lagers (i) eingreifen (Abb. i bis 6). 5. Achslager nach Anspruch i oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die Ergänzungslagerteile (2) mit seitlich vorspringenden Ohren (29, --1-) versehen sind, gegen die Schraubenmuttern (4h, 4111) an den Haltebolzen (4.9, 4K#) anliegen (Abb. i bis 12). 6. Achslager nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß ein Schnliermittelbehälter (3) zwischen den ergänzenden Lagerteilen (:2) und an diesen anliegend angeordnet ist und durch SchraubenmiLittern (4#, 4n und 40 in seiner Lage gehalten wird, welche auf die Haltebolzen (4, -19 und 4#) aufgeschraubt sind. 7. Achslager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß keilförmige Zwischenglieder (2', 39 zwischen den ergänzenden Lagerteilen (2) und dein Schrniermittelbehälter (3) angeordnet sind, die bei einer -Nachstellung des Schiniermittelbehälters (3) nach oben einen Druck auf die Seitenwände des Lagers (i) nach außen ausüben, wodurch ein Festpressen der Ergänzungslagerteile (2) an der Achse verhindert wird (Abb. i bis 6). 8. Achslager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Zwischenglieder (I0, A an den Innenseiten des Achslagers bzw. am Schmiermittelbehälter (3) angeordnet sind (Abb. 7 bis 12). g. Achslager nach Anspruch i oder 2" dadurch gekennzeichnet, daß auf die ergänzenden Lagerteile (:2) durch Zwischenstücke (6), die drehbar mit dem Lager (i) verbunden sind, ein Druck nach oben ausgeübt wird und diese Zwischenglieder (6) tun ihren Zapfen durch Schraubenmuttern (4r) an den Haltebolzen (4) gedreht werden können (Abb. 13 bis 2o). io. Achslager nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zwischenstück (6> sich längs des Lagers zwischen den Haltebolzen (4) erstreckt und auf einem Führungsstück (5) ruht, das durch Schraubenmuttern (J) mit den Haltebolzen (4) gleitbar verbunden ist (Abb. 13 bis 2.o). i i. Achslager nach Anspruch 9 oder i o, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Zwischenglieder (6) gebogenen Ouerschnitt besitzt und an einer Seite mit einer Aussparung (i(1) an der Innenseite des Seitenteiles des Lagers und an der anderen Seite mit einer Fläche (2b) des ergänzenden Lagerteiles (2) in Eingriff steht (Abb. 13 bis 2o). 12. Achslager nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenarbeitende unrunde Flächen Ü`, 7e) an dem Schrniermittelbehälter (3) bzw. Zwischengliedern (7a) angeordnet sind, welch letztere zwischen dem Schmiermittelbehälter und den FührungsstÜcken (5) angeordnet sind, die wiederum mit den Seitenwänden des Achslagers (i) derart in Verbindung stehen, daß eine Nachstellung des Schmiermittelbehälters (3) nach oben die Seiten des Achslagers (i) nach außen gepreßt werden (Abb. 13 bis 2o).
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