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DE442900C - Erntemaschine fuer Rueben, Kartoffeln o. dgl. - Google Patents

Erntemaschine fuer Rueben, Kartoffeln o. dgl.

Info

Publication number
DE442900C
DE442900C DES72749D DES0072749D DE442900C DE 442900 C DE442900 C DE 442900C DE S72749 D DES72749 D DE S72749D DE S0072749 D DES0072749 D DE S0072749D DE 442900 C DE442900 C DE 442900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fruits
conveyor
rows
machine
conveying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES72749D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LAB SAS
Original Assignee
LAB SAS
Publication date
Priority to DES72749D priority Critical patent/DE442900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE442900C publication Critical patent/DE442900C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

Bei Maschinen zum Ernten von Rüben und Kartoffeln ist es bekannt, die ausgehobenen Früchte mittels einer z. B. aus Walzen mit Zacken bestehenden angetriebenen Vorrichtung nach rückwärts zu fördern, sie damit zugleich von dem anhaftenden Erdreich zu befreien und am rückwärtigen Ende der Vorrichtung auf den Boden fallen zu lassen. Ferner ist es bekannt, an diese Vorrichtung ίο eine Querfördervorrichtung anzuschließen, welche die Früchte aufnimmt, um sie nach der Seite hin abzuwerfen.
Die Erfindung schlägt nun zur weiteren Verbesserung solcher Maschinen vor, die an die Längsfördervorrichtung anschließende Querfördervorrichtung in der Weise beweglich, z. B. schwenkbar, zu machen, daß der Abwurf entweder schon von der Längsfördervorrichtung oder erst von der Querfördervorrichtung erfolgt. Infolgedessen hat man die Wahl, die Früchte entweder in eine etwa mit den Stellen, wo sie ausgehoben wurden, zusammenfallende Längsreihe oder in eine Längsreihe zur rechten oder linken Seite dei jeweiligen Fahrbahn der Maschine niederfallen zu lassen.
Damit ist dann auch die Möglichkeit gegeben, indem man beim Bearbeiten eines Feldes die auszuhebenden Reihen in planmäßig bestimmter Folge und jeweils bestimmter (wechselnder) Fahrtrichtung befähirt und die Querfördervorrichtung jeweils planmäßig aus bzw. einschaltet, die aus einer gewissen Vielzahl von Reihen stammenden ausgehobenen Früchte auf einen einzigen Längshaufen abwerfen zu lassen, d.h. die Anzahl der Längshaufen auf einen Bruchteil der Anzahl der ausgehobenen Reihen her abzudrücken.
Die Erfindung betrifft ferner die besondere Art der Ein- und Ausschaltung der Querfördervorrichtung, die darin besteht, daß mit der Schwenkbewegung zugleich auch die Ein- und Ausschaltung ihres Antriebes bewirkt wird. Auf den Zeichnungen ist eine Maschine nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht mit eingeschalteter Querfördervorrichtung,
Abb. 2 eine gleiche Seitenansicht mit ausgeschalteter Querfördervorrichtung,
Abb. 3 eine auf den hinteren Teil der Maschine beschränkte Draufsicht, Abb. 4 eine beispielsweise schematisehe Darstellung, in welcher Reihenfolge die Reihen eines Feldes ausgehoben und in einer einzigen Reihe abgelegt werden können.
Von dem Fahrgestell ist in den Abb. 1 und 2 nur der hintere Teil mit einem der beiden Lauf räder 13, dem Scharträger, dem Schar 30, dem der Antriebsübertragung dienenden Kettenrad 33 auf der Laufradachse sowie einem der den Antrieb an die beiden Fördervorrichtungen weitergebenden Kettenräder 10 dargestellt. Die Achse der Kettenräder 10 möge mit dem Gestell in bezug auf die Achse der Lauf räder 13 derart schwenkbar sein, daß der Abstand der beiden Achsen voneinander immer der gleiche ist, mithin der Antrieb der Fördervorrichtungen von den Höhenverstellungen des Fahrgestelles unberührt bleibt.
Die Längsfördervorrichtung schließt hinten an die in Ein- oder Mehrzahl vorhandenen Schare 30 an und besteht aus den Walzen 81, 82, 83 und 84, die gruppenweise mittels der Ketten 39 über Zwischenachsen, welche auf die Zahnräder 40 wirken, angetrieben werden. Die Umdrehungsrichtung der Walzen ist in den Abb·. 1 und 2 die entgegengesetzte Uhrzeigerrichtung, mithin werden die von den Scharen 30 ausgehobenen und auf die Walzen gelangenden Früchte nach hinten (in den Abbildungen von rechts nach links) gefördert, wobei sie geschüttelt und infolgedessen und unter Mitwirkung der auf den Walzen angebrachten, in bezug auf die Drehrichtung der Walzen nach hinten abgebogenen Zacken vom größten Teil des noch anhaftenden Erdreiches befreit werden. Von Walze zu Walze greifen die Zackenreihen zwischeneinander. Dabei sind Rillen in den Walzen vorgesehen, welche das von den Früchten gelöste Erdreich durchfallen lassen. Zur Regelung des Maßes dieser Schüttel- und Reinigungswirkung ist der Walzengäng an dem Scharträger angelenkt und mittels der Ketten in Ein- oder Mehrzahl 41 auf jede beliebige nach hinten ansteigende Neigung einstellbar.
Was die Querfördervorrichtung angeht, so ist der Rahmen 66 derselben über die Teile 62, 63, 64, 65 bei 72 an die aufsteigenden Teile 60, 61 des Gestelles der Längsfördervorrichtung angelenkt und mittels der Kette 74 um die Gelenkachse 72 in die Lage gemäß Abb. 2 hiebbar und aus dieser in die Lage

Claims (2)

  1. gemäß Abb. ι senkbar eingerichtet. Der Rahmen 66 trägt die Wellen 67 und 68 mit den Kettenrädern 69, um welche die aus Stäben durch Verschlingung ihrer Enden miteinander gebildete endlose Transportbandkette 71 gelegt ist. Die Welle 67 trägt außerhalb des Rahmens 66 das Kegelrad 77, welches mit dem Kegelrad 66 auf der Achse des letzten Zahnrades 40 des Wellenganges in und außer
    to Eingriff gebracht werden kann. Bei in Eingriff miteinander stehenden Kegelrädern 77, 76 wird also der Antrieb von dem Walzengang auf die Welle 67 übertragen. Damit wird die Transportbandkette 71, von oben gesehen, in Abb. 1 von hinten nach vorn, in Abb. 3 von oben nach unten in Bewegung gesetzt.
    Die Abbildungen lassen erkennen, daß das Kegelrad 77 mit dem Kegelrad 76 nur in der gesenkten Lage der Querfördervorrichtuing gemäß Abb. ι und 3 in Eingriff steht, beim Heben der Querfördervorrichtung in die Lage gemäß Abb. 2, indem es mit abgehoben wird, hingegen außer Eingriff kommt. Die Querfördervorrichtung wird also nur in der gesenkten Lage gemäß Abb. 1 und 3 angetrie-
    ben.
    Am Förderende der Querfördervorrichtung empfiehlt es sich, eine die Förderweite vergrößernde Leitfläche 7 5 vorzusehen.
    Infolge der beschriebenen Ausbildung und Anordnung der beiden Fördervorrichtungen erlaubt die Einrichtung, die ausgehobenen Früchte entweder nur von der Längsfördervorrichtung zu fördern, sie also am hinteren Ende derselben gleich auf den Boden niederfallen, oder sie dort von der Querfördervorrichtung aufnehmen zu lassen, die sie dann zur Seite fördert und seitlich der Maschine auf den Boden niederfallen läßt. Um von der einen auf die andere Förderart überzugehen und den Antrieb der hinzukommenden oder ausscheidenden Querfördervorrichtung ein- bzw. auszuschalten, ist nur die Bedienung der Zugkette 74 erforderlich.
    Das Vorteilhafte der Ein- und Ausschaltbarkeit der Querfördervorrichtung läßt insbesondere das folgend beschriebene und in Abb. 4 dargestellte Arbeitsschema erkennen:
    Es sei eine Maschine mit zwei Scharen 30 vorausgesetzt. Jedes der Schare 30 hebe eine Reihe aus, so daß also gleichzeitig zwei Reihen zur Aushebung gelangen. Die jeweils aus den beiden Reihen stammenden Früchte wandern zusammen den Walzengang hoch, wobei sie von demselben, wie schon beschrieben, gereinigt werden. Zunächst befahre die Maschine die beiden Reihen Ä in der Pfeilrichtung, wobei die Querfördervorrichtung, wie in Abb. 2 dargestellt, gehoben sei. Die Früchte fallen also am hinteren Ende des Walzenganges unmittelbar auf den Boden, so daß sie zwischen den Reihen, aus welchen sie ausgehoben wurden, eine Längsreihe bilden. Am (in der Abb. 4) oberen Ende des Feldes kehre die Maschine um und befahre die beiden Reihen B1 deren Früchte sie nunmehr aushebt. Jetzt aber sei die Querfördervorrichtung, wie in Abb. 3 dargestellt, gesenkt, so daß die am hinteren Ende der Längsfördervorrichtung ankommenden, aus den beiden Reihen stammenden Früchte seitwärts, und zwar in der Fahrtrichtung nach rechits gefördert und zum Abwurf gebracht werden. Hierbei sei nun die seitliche Abwurfseite eine solche, daß die Früchte in dieselbe Reihe gelangen, welche im Laufe der vorangehenden Fahrt aus den Früchten der Reihen- gebildet worden ist. Am unteren Ende des Feldes angelangt, kehre die Maschine wieder um und befahre nun die beiden Reihen auszuhebender Früchte C, und zwar wiederum mit gesenkter Querfördervorrichtung, so daß die aus den beiden Reihen stammenden Früchte in der Fahrtrichtung rechts zur Seite niederfallen, mithin gleichfalls in die Reihe der Früchte A gelangen. Man vereinigt also auf diese Weise die aus sechs Reihen stammenden Früchte auf einem einzigen Längshaufen.
    Wie gesagt, soll dies aber nur ein Beispiel eines Arbeitsschemas sein, denn es liegt auf der Hand, daß die Arbeitsweise der Maschine die Früchte auch aus mehr-als sechjs Reihen auf einem Haufen zu vereinigen: erlaubt. Gegebenenfalls kann man übrigens die Querfördervorrichtung auch (in der Förderrichtung) langer ausbilden und damit die Möglichkeit noch mehr erweitern.
    Pa τ entanspr ü c η ε :
    ι. Erntemaschine für Rüben, Kartoffeln 0. dgl. mit einer die Früchte nach hinten fördernden Vorrichtung und mit einer anschließenden Querfördervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Querfördervorrichtung derart beweglich, z. B. schwenkbar, an dem Gestell der Längsfördervorrichtung angebracht ist, daß die Maschine auch auf Längsförderung allein eingestellt werden kann.
  2. 2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der (Schwenk-) Bewegung der Querfördervorrichtung zugleich die Aus- bzw. Wiedereinschaltung ihres Antriebes bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLTN. GEDRUCKT IN DER
DES72749D Erntemaschine fuer Rueben, Kartoffeln o. dgl. Expired DE442900C (de)

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DE442900C true DE442900C (de) 1927-04-09

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Country Status (1)

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DE (1) DE442900C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045145B (de) * 1955-08-08 1958-11-27 Heinrich Lanz Ag Querfoerderer, insbesondere fuer zweireihige Wurzelfruchterntemaschinen
DE1220656B (de) * 1961-07-10 1966-07-07 Bodenbearbeitungsgeraete Veb Vorrichtung zum Kuppeln der Antriebswelle eines an eine Hackfruchterntemaschine schwenkbar angelenkten Hoehenfoerderers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045145B (de) * 1955-08-08 1958-11-27 Heinrich Lanz Ag Querfoerderer, insbesondere fuer zweireihige Wurzelfruchterntemaschinen
DE1220656B (de) * 1961-07-10 1966-07-07 Bodenbearbeitungsgeraete Veb Vorrichtung zum Kuppeln der Antriebswelle eines an eine Hackfruchterntemaschine schwenkbar angelenkten Hoehenfoerderers

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