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DE442106C - Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden

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Publication number
DE442106C
DE442106C DEH96277D DEH0096277D DE442106C DE 442106 C DE442106 C DE 442106C DE H96277 D DEH96277 D DE H96277D DE H0096277 D DEH0096277 D DE H0096277D DE 442106 C DE442106 C DE 442106C
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DE
Germany
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DEH96277D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/80Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis
    • B01F29/81Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis with stationary mixing elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F29/00Mixers with rotating receptacles
    • B01F29/80Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis
    • B01F29/82Mixers with rotating receptacles rotating about a substantially vertical axis the receptacle comprising a rotary part, e.g. the bottom, and a stationary part, e.g. the wall, with optional use of a stirrer; the receptacle comprising parts moving in opposite directions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/25Mixers with loose mixing elements, e.g. loose balls in a receptacle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden.
  • Zur Erreichung einer weitgehenden Zerkleinerung von Stoffen hat man bereits vorgeschlagen die Zentrifugalkraft allgemein oder die Schlagkraft von sich drehenden Flügeln auszunutzen. Die erreichte Nutzwirkung war jedoch hierbei im Verhältnis zu der aufgewendeten Kraft eine nicht zufriedenstellende. Auch bedingtc die Bauart der Vorrichtungen. daß die Zentrifugalkraft allein nicht genügte, um einen dauernden Strom der Zerkleinerungsmittel und des zu zerkleinernden Gutes zu erzeugen, also dabei auch ohne Zuhilfenahme von Reibung das Zerkleinerungsgut gleichzeitig mit den Zerkleinerungsmitteln zu heben.
  • Die vorliegende Erfindung besteht in einem Verfahren zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden durch mit dem Gut vermischte Zerkleinerungsmittel, wobei durch eine bewegliche Bahn den Zerkleinerungsmitteln eine hohe Bewegungsenergie erteilt wird. so daß die Zerkleinerungsmittel mit dem zu behandelnden Gut in dauerndem in sich geschlossenen Strome in einer im wesentlichen spiralförmigen absoluten Bewegung im Bereich mindestens einer beweglichen Bahn und dann über mindestens eine feststehende Bahn teilweise geschoben werden und durch einen oder mehrere Fall räume zu der beweglichen Bahn zurückkehren. Hierbei kann die Reihen folge der beweglichen und feststehenden Mahlbahn zueinander geändert werden, ebenso die Anzahl der Fallräume.
  • Entsprechend diesem Verfahren ist eine zur Ausführung desselben beispielsweise dienende Vorrichtung vorgesehen, welche zwecks Bewegung der Kugeln und des Gutes in einem in sich geschlossenen Strome mindestens eine bewegliche und mindestens eine feste Bahn mit Leitkörperwandungen einen Druckraum bildend angeordnet sincl, durch welche nacheinander die Kugeln und das Gut im Kreislauf teilweise hinweggeschoben werden, wobei die bewegliche Bahn als Schale ausgebildet ist.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform wird ein Teil des in sich geschlossenen' Arbeitsraumes als Fallraum für den Kugel- und Mahlgutstrom ausgebildet Dies wird dadurch erreicht, daß die bewegliche Mahlbahn als steilwandige Schale ausgeführt wird, die an ihrer Oberkante eine Umlenkbahn besitzt, von welcher aus die Zerkleinerungsmittel mit dem Gut auf die Oberfläche des Leitkörpers fallen und zu dem Boden der Schale zurückgelangen.
  • Das grundsätzlich Neue des vorliegenden Verfahrens liegt darin, daß den Zerkleinerungsmitteln durch eine bewegliche Bahn eine hohe Bewegungsenergie erteilt wird, und daß dadurch die Zerkleinerungsmittel mit dem zu behandelnden Gut eine spiralförmige Bewegung über die bewegliche Bahn ausführen, wobei theoretisch und auch praktisch die Zerkleinerungsmittel jede Geschwindigkeit der beweglichen Bahn in gleichem l,Iaße annehmen können, was bei den bisher bekannten Vorrichtungen nicht der Fall ist, wenigstens nicht in Verbindung von feststehenden und beweglichen Mahlbahnen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist diese Umlenkbahn nicht an die Schale angeschlossen, sondern bildet einen Teil des feststehenden Gehäuses.
  • Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. I zeigrt ein feststehencles Gehäuse 1 mit Deckel 2, zentraler Einfüllöffnung 3 und Verschlußdeckel 4.
  • Äjit dem Deckel 2 wird ein Leitkörper 5 durch Distanzstücke 6 starr oder unter Einschaltung von zwei in entgegengesetzter Richtung wirkenden Federn 7 und 8 federnd verbunden, wobei die Federn so gewählt werden, daß die Feder S der Feder 7 bei zusätzlicher Belastung durch das Gewicht des Leitkörpers 5 und den im Betriebe darauf befindlichen Äfahlkörpern und Mahlgut tlas Gleichgewicht hält.
  • Die Federkraft der Feder 8 kann durch tlas Gewicht des Leitkörpers und der darauf befindlichen Älasse ersetzt werden.
  • Der Leitkörper 5 wird nötigenfalls zwecks Abführung der in der Mühle entstehenden Reibungswärme als Kühlraum 31 und bei Stoffen, die Wärme benötigen, als Heizraum ausgebildet, kann jedoch auch ohne diesen ausgeführt werden, wie die Leitkörper 51 in Abb. 4. 52 in Abb. 5 und 53 in Abb. 6 zeigen.
  • Die Wärmezu- und -ableitung erfolgt durch die hohlen Distanzstücke 6, deren äußere Form am besten stromlinienförmig ausgebildet wird.
  • Das im feststehenden Gehäuse 1 eingebaute Schleuderrad besteht aus der Mahlschale 11. die oben und unten je eine Öffnung besitzt; in die obere paßt der Deckel 2 des Gehäuses, während die untere den Arbeitsraum 22 mit dem Entleerungsraum 19 verbindet.
  • Der Arbeitsraum 22 wird durch die Mahlschale 11, den Deckel 2 und den Leitkörper 5 gebildet.
  • In der unteren Offnung ist in die Mahlschale die Dichtungsplatte 15 eingelegt. an welche im Betriebszustandc mittels Federkraft der Entleerungsstempel 13 angepreßt wird, so daß der Arbeitsraum 22 bis zunl Ende der Vermahlung vollständig abgeschlossen ist.
  • Die Dichtungsplatte 15 besitzt entweder Löcher 30 oder längliche Spalten 301 (AN). 2 und 3), in welche ein entsprechend geformte'.
  • Entleerungsstempel 13 bzw. 131 eingreift.
  • Die Löcher. 30 bzw. die Spalten 301 sind nur so groß, daß die kleinsten Kugeln bei geöffnetem Entlecrungsstempel 13 bzw. 131 noch gut darüber hinwegrollen können, während clas gemahlene Gut, von oben darauf fallend, hier an der Stelle der geringste Zentrifugalkraft leicht durch die (: Öffnungen in den Entleerungsraum 19 gelangt.
  • Durch die Löcher 20 wird es in den Abführungsraum 21 im feststehenden Gehäuse 1 geschleudert.
  • Die Mahlschale 11 wird entweder mit der Nabe 10 in einem Stüd oder - der leichteren Auswechselbarkeit halber - als eigenes Stück ausgeführt.
  • Nach Abb. 2 wird sie auch als auswechselbare Panzerschale 112 ausgebildet. Bei Bedarf wird auch der feststehende Gehäuseteil 21 in Abb. 5 mit einem Panzer 32 versehen.
  • Der Entleerungsstempel 13 bzw. 131 ist auf einer Spindel 12 befestigt, die durch die als Hohlwelle ausgebildete Welle 9 läuft, in welcher sie gegen seitliche Verdrehung so gesichert ist, daß ein genaues Eingreifen der einzelnen Teile des Stempels in die entsprechenden Öffnungen der Dichtungsplatte gewährleistet wird.
  • Der Entleerungsstempel 13 bzw. 131 wird durch die Feder 14 in der Verschlußstellung gehalten.
  • Dtirch den Hebel 16 wird bei Öffnen diese Federkraft überwunden und der Entleerungsstempel gesenkt, so <laß er die Entleerungsöffnungen freilegt.
  • Zur Sicherung des Hebels 16 und damit des Entleerungsstempels in der » Offenstellung « dient der Bolzen I8, der mittels eines Seil- oder Kettenzuges 17 mit dem Verschlußdeckel + der Einfüllöffnung 3 so verbunden ist, daß während der Entleerung der Deckel 4 nicht geöffnet werden kann.
  • Durch diese Verblockung des Entleerungsstempels mit dem Deckel der Einfüllöffnung wird also bewirkt, daß während des Offenstchens des Entleerungsstempels kein ungemahlenes Gut in den Arbeitsraum 22, von da in den Entlecrungsraum 19 und den Abführungsraum 2I gelangen kann.
  • Trockenes Mahlgut kann man audi ciurch die Einfüllöffnung 3 oder durch andere obere Öffnungen abziehen lassen.
  • Zur Kühlung oder Heizung der Mahlschale 11 dienen umlaufende Düsenringe 23 und 24 (Abb. 1) und 231 (Abb. 5). durch welche die Kühl- oder Heizflüssigkeit atif die Schalenwand aufgespritzt wird.
  • Durch Adhäsion und Zentrifugalwirkung werden diese dann bis zum größten Durchmesser mitgenommen und dort abgeschleudert.
  • Zum Schutze gegen zu frühes Abschleudern dient ein Schutzblech 25. das an der Mahlschale befestigt ist.
  • Die zu diesem Zwecke an der unteren Seite verwendeten Zwischenstücke 33 haben schaufelförmige Gestalt, um das RVasser aus den Düsen besser nach oben bringen zu können.
  • Bei Abb. 5 sind diese Schaufeln 33t an einem rundlaufenden Ring 34 befestigt.
  • T Bei der Panzerausführung nach Abb dient der Zwischenraum 26 zwischen Panzerschale 112 und hochgezogener Nabe 101 zur Führung der Kühl- oder Heizflüssigkeit.
  • Bei Abb. 4 dienen die an der Schale 111 befindlichen Schaufeln 35 zur Erzeugung einer Luftkühlung. Sie sind so angeordnet, daß sie von unten Luft ansaugen und über die äußere Oberfläche der Schale in starken Wirbelungen hinführen.
  • Die Ausführung nach Abb. 4 unterscheidet sich von oberste Teil der Malllbahn 36, der die Umlenkung der Mahlkörper vorzunehmen hat, und welcher bei Ausführung Abb. 1 als Bestandteil der Schale 11 mit umläuft, hier feststehend ist.
  • Dieser feststehende Umlenkungskörper 36 kann eine eigene Kühlung oder Heizung erhalten.
  • Dieser Kühlraum wird zweekmäßig so gebildet, daß man den feststehenden Umlenkungskörper 36 leicht auswechselbar und leicht herstellbar ausführt und den Kühlraum zwischen einem äußeren Mantel 37 und dem Umlenkungskörper 36 herstellt.
  • Der zwischen der rotierenden Schale 111 und dem feststehenden Umlenkungsstück 36 befindliche Ringspalt 38 wird zur Vermeidung des Auftretens von Nlahlgut entweder durch Labyrinthdichtung oder ähnliche Konstruktionen oder durch Druckluft, die von der Schale 111 mittels geeigneter Schaufelformen selbst erzeugt werden kann, abgedichtet, wobei der CDruck der Luft durch Ventil 39 regelbar ist.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 6 reichen vom Leitkörper 53 Leitschaufeln 28 bis an die Wand der rotierenden Schale.
  • Der Mahlvorgang nach Abb. 1 erfolgt in der Weise, daß infolge der Reibung die Mahlkörper 40 und das Mahlgut von der rotierenclen Schale 1 1 mitgenommen werden und durch die Zentrifugalkraft tlas Bestreben erhalten, nach außen und, der Form der Schale 11 folgend, spiralförmig nach aufwärts zu laufen, wobei sie ständig um ihren Schwerpunkt rotieren können.
  • Sobald die Mahlkörper 40 den größten Schalendurchmesser nach oben zu durchlaufen. setzen sie dem Nachdrängen der anderen Mahlkörper Widerstand entgegen. Dieser wird durch die nachdrängenden Massen überwunden, so daß die Mahlkörper und das Mahlgut die Schalenwand verlassen und auf den Leitkörper fallen. Durch die Öffnung 41 des Leitkörpers gelangen sie unter Mitnahme des Mahlgutes wieder auf die Mitte der Schale 11.
  • Der Mahlvorgang nach Abb. 4 unterscheidet sich von dem nach Abb. 1 dadurch, daß die Mahlkörper Ao hier nicht auf einer rotierenden Mahlbahn, sondern auf einem feststehenden Umlenkungskörper 36, welcher zugleich als Mahlbahn dient, umgelenkt werden und von hier, wie bei dem Mahlvorgang in Abb. 1, auf den Leitkörper 51 und darauf zur Schalemnitte zurückgelangen.
  • Der Mahlvorgang nach Abb. I und z kann auch so abgeändert werden, daß bei Weglassen des Leitkörpers 51 in Abb. 1 und 52 Abb. 4 die Mahlkörper nach Verlassen des obersten Umlenkungsstückes infolge der hier überwiegenden Schwerkraft nach abwärts fallen und - unter Schlagwirkung das Gut zerkleinernd - zur Schalenmitte zurückgelangen.
  • Wird der Mahlraum - wie in Abb 5 -zum größten Teil oder vollständig mit Mahlkörpern und Mahlgut angefüllt, so wirken die auf der rotierenden Schale befindlichen Massen derartig auf den oberen Teil der Füllung ein, daß Nifahlkörper und Mahlgut dem durch die Form der Schale, des Leitkörpers und des Gehäuses gegebenen Weg zwangläufig folgen müssen, wobei die rotierende Mahlschale entweder unten oder oben über dem Mahlraum angeordnet sein kann.
  • Bei Ausführung nach Abb. 6 werden die Mahlkörper durch die rotierende Schale 112 an die Leitschaufeln 28 angepreßt und steigen unter fortwährender Rotation. verursacht -aus den Widerständen an den Leitschaufeln 28, der Mahlschale 112 und dem Gewicht, längs den Leitschaufeln empor, bis sie auf dieselbe Weise wie in Ausführung Abb. r oder Abb. 4 auf den Leitkörper 53 gelangen und weiter zur Schalenmitte zurückkommen.
  • Zur Erreichung eines wirtschaftlichen, ununterbrochenen Mahlvorganges werden zweckmäßig mehrere Mahlschalen neben oder übereinander in gemeinsamen oder getrennten Gehäusen untergebracht.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Verfahren zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden dlirch mit dem Gut vermischte Zerkleinerungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß den Zerkleinerungsmitteln durch eine bewegliche Bahn eine hohe Bewegungsenergie crteilt wird, so daß die Zerkleinerungsmittel mit dem zu behandelnden Gut in dauerndem in sich geschlossenen Strome in einer im wesentlichen spiralförmigen absoluten Bewegung im Bereich mindestens einer beweglichen Bahn und dann über mindestens eine feststehende Bahn teilweise geschoben werden und durch einen oder mehrere Fallräume zu der beweglichen Bahn zurückkehren.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bewiegende Masse durch einen äußeren Führungsgang nach oben und von hier durch den Druck der nachfolgenden Masse durch einen inneren Führungsgang mit kleinerem Durchmesser zum Anfang der Beivegung zurückgeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden mittels Kugeln als Zerkleinerungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bewegung der Kugeln und des Gutes in einem in sich geschlossenen Strome mindestens eine bewegliche und mindestens eine feste Bahn mit Leitkörperwandungen einen Druckraum bildend angeordnet sind, durch welche nacheinander die Kugeln un<l das Gut im Kreislauf teilweise hinweggeschoben werden, wobei die bewegliche Bahn als Schale ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Bahn als steihvandige Schale ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der beweglichen (bzw. festen) Bahn ein Leitkörper angeordnet ist, dessen der beweglichen (bzw. festen) Bahn zugekehrte Oberfläche zusammen mit dieser Bahn Führungsgänge für den aufwärts getriebenen Kugel- und Mahlgutstrom bildet, während seine obere Fläche den Boden für den Anfang eines Fallraumes für den Kugel und Mahlgutstrom in dem einen Teile des in sich geschlossenen Arbeitsraumes bildet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper mit besonderen Leitschaufeln Versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der tiefsten Stelle der die bewegliche Bahn bildenden Schale vorgesehene Entleerungsöffnung während des Zerkleinerns und Mischens durch eine Entleerungsvorrichtung abgedeckt ist, die an dem zum Verschließen der Öffnung dienenden Teile so gestaltet ist, daß die Wölbungen sich den Atgrenzungen der Führungsgänge anpassen.
DEH96277D 1924-03-01 1924-03-01 Verfahren und Vorrichtung zum Zerkleinern und Mischen von Gut bis zu kolloidalen Feinheitsgraden Expired DE442106C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE855352C (de) * 1948-10-02 1952-11-13 Alpine Aktien Ges Eisengiesser Sieblose Stiftmuehle
DE1607562B1 (de) * 1967-01-17 1969-12-18 Polysius Ag Schuesselmuehle mit frei beweglichen Mahlkoerpern
DE2811899A1 (de) * 1978-03-18 1979-09-27 Fryma Masch Ag Spalt-kugelmuehle
EP0370072A4 (en) * 1987-12-02 1991-07-31 The Nutrasweet Company (A Delaware Corporation) Fluid processor apparatus

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