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DE4420405B4 - Brillengestell - Google Patents

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DE4420405B4 DE4420405A DE4420405A DE4420405B4 DE 4420405 B4 DE4420405 B4 DE 4420405B4 DE 4420405 A DE4420405 A DE 4420405A DE 4420405 A DE4420405 A DE 4420405A DE 4420405 B4 DE4420405 B4 DE 4420405B4
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Abstract

Brillengestell (3) mit einem Vorderteil (7) zum Halten von Brillengläsern (5) und mit Bügelgelenken (11), an denen jeweils ein nach hinten ragender Bügel (13) befestigt ist, an dessen freiem Ende (1309) ein zur Anlage an der Rückseite eines Ohrs des Brillenträgers bestimmtes Endstück (15) angebracht ist, das in einer Ebene schwenkbar ist, die beim Tragen des Brillengestells (3) im wesentlichen parallel zu der jeweiligen Kopfseite des Brillenträgers liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt des Endstücks (15) etwa in der Mitte des Endstücks (15) liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Brillengestell nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Brillengestelle haben allgemein einen Vorderteil zum Halten der Brillengläser, eine Nasenstütze und zwei Bügel, die am Vorderteil befestigt sind. Beim Tragen des Brillengestells liegt das abgebogene Ende eines jeden Bügels hinter dem Ohr des Trägers.
  • Der Bügel und sein Endstück sind normalerweise einstückig ausgeführt, wobei das Endstück einfach unter einem gewissen Winkel abgebogen ist. Ein solcher Bügel wird auch als Golfbügel bezeichnet. Das Endstück kann aufwärts gleiten, wenn der Träger seinen Kopf beugt oder anderweitig aktiv ist, so daß das Brillengestell dann von der Nase des Trägers abrutscht.
  • Es ist bereits ein Bügelendstück bekannt, das ein elastisches oder flexibles Element hat und somit eine zweiteilige Struktur bildet, wobei das flexible Element die Rückseite des Ohrs zwischen der Ohrmuschel und dem Schädel berührt und das Endstück das flexible Element trägt. Das flexible Element kann dem hinteren Ohrbereich durch seine Elastizität angepaßt sein und verhindert, daß die Brille abrutscht, indem eine konstante, nach rückwärts gerichtete Kraft die Brille an ihrer Stelle hält. Das flexible Element kann auch nicht ela stisch sein und aus einem Weichkunststoff bestehen und ist dann der Form des hinteren Ohrbereichs angepaßt. Dabei wird ein Abrutschen der Brille durch Begrenzen der Bewegung des Endstücks verhindert (US-A-4 925 291).
  • Es ist auch bereits ein Brillengestell bekannt, bei dem der Bügel selbst ein elastisches Teil ist, das um das Ohr herumgebogen wird, um eine konstante, nach rückwärts gerichtete Kraft zu erzeugen.
  • Die bisher übliche Verwendung eines flexiblen oder elastischen Elements ist nachteilig, weil ein solches Element nicht ausreichend stabil oder dauerhaft ist und eine konstante, nach rückwärts gerichtete Kraft des Gestells an der Nase und am Ohr des Trägers unangenehm sein kann. Wenn ein flexibles oder nicht flexibles Element dem Abrutschen der Brille entgegenwirkt, kann der Kontakt an der Rückseite des Ohres nur auf einer kleinen Fläche möglich sein, wodurch ein Druckgefühl an den Ohren auftritt.
  • Aus DE 41 21 691 A1 ist ein Brillengestell mit einem Vorderteil zum Halten von Brillengläsern und mit Bügelgelenken, an denen jeweils ein nach hinten ragender Bügel befestigt ist, bekannt. An den Enden der Bügel sind schwenkbar befestigte Endstücke vorgesehen. Diese Endstücke sind in einer Ebene schwenkbar, die beim Tragen des Brillengestells senkrecht zu den Kopfseiten des Brillenträgers liegt. Dadurch sollen, anders als bei herkömmlichen Brillengestellen, deren Halterungspunkte nur hinter den Ohren liegen, weitere Halterungspunkte in den Schläfenbereichen gebildet werden.
  • In US 5 076 681 A ist ein Brillengestell beschrieben, an dessen Bügel ebenfalls Endstücke montiert sind. Diese Endstücke sind jedoch nicht schwenkbar.
  • In DE 34 00 714 A1 ist ein Brillengestell beschrieben, das ebenfalls mit jeweils einem Endstück versehene Bügel aufweist. Dabei sind die Endstücke offenbar in unterschiedlichen axialen Positionen an den Bügeln befestigbar, um die Brille auf den individuellen Abstand zwischen Ohrmuschel und Nasen wurzel einzustellen. Die Endstücke werden an Hand von Modellabdrücken, wie sie beispielsweise in Zahnpraxen verwendet werden, individuell an die Ohrmuschelform des Brillenträgers angepaßt. Dadurch soll für einen unverrutschbaren und druckpunktfreien Brillensitz gesorgt werden.
  • Ein Brillengestell nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist aus US 4 790 645 A bekannt. Dieses Brillengestell hat nach hinten ragende Bügel, an deren freien Enden jeweils ein Endstück schwenkbar befestigt ist. Die Endstücke können in einer Ebene geschwenkt werden, die senkrecht zu den Brillengläsern und parallel zu den nach hinten ragenden Bügeln liegt. Dabei können die Endstücke jeweils zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung, in der das jeweilige Endstück an der Rückseite des Ohrs anliegt, geschwenkt werden. Diese beiden Stellungen sind durch miteinander wechselwirkende Magnete festgelegt.
  • Bei diesem Brillengestell sind demnach zwei feste, durch die Magnete festgelegte Stellungen des jeweiligen Endstücks vorgesehen. Eine stufenlose oder gar selbsttätige Einstellung der Endstücke auf die Rückseite des zugehörigen Ohrs ist bei diesem Brillengestell nicht möglich.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Brillengestell anzugeben, das eine stufenlose und selbsttätige Einstellung der Endstücke auf die Rückseite des zugehörigen Ohrs ermöglicht.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche
  • Ein Brillengestell nach der Erfindung hat ein Vorderteil zum Halten der Brillengläser und zwei Bügel, die nach hinten abstehen. An den Bügeln sind schwenkbare Endstücke befestigt. Der Schwenkbereich eines jeden Endstücks wird an der Verbindungsstelle zum Bügel reguliert, wobei die Endstücke sich selbsttätig auf den hinteren Teil des Ohrs einstellen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Darin zeigen:
  • 1 eine Vorderansicht eines Brillengestells als Ausführungsbeispiel,
  • 2 das Brillengestell nach 1 in einer Seitenansicht,
  • 3 eine Explosions-Teildarstellung der beiden Teile eines Bügels,
  • 4a bis 4c den Schwenkbereich des Endstücks, wobei der begrenzende Kontakt an der Gelenkstelle ein Kante-Fläche-Kontakt ist,
  • 5a bis 5c den Schwenkbereich des Endstücks, wobei der begrenzende Kontakt an der Gelenkstelle ein Fläche-Fläche-Kontakt ist,
  • 6 eine perspektivische Darstellung des Gelenkteils eines weiteren Ausführungsbeispiels,
  • 7 eine Seitenansicht eines flachen Gelenkelements bei der Anordnung nach 6 und
  • 8a und 8b den Schwenkbereich des Endstücks für das zweite Ausführungsbeispiel.
  • Wie aus 1 und 2 hervorgeht, hat eine dort dargestellte Brille 1 ein Brillengestell 3 mit einem Vorderteil 7 zum Halten der Brillengläser 5, eine am Vorderteil 7 befestigte Nasenstütze 9 und zwei Bügel 13. Die Bügel 13 sind mit Gelenken 11 links und rechts am Vorderteil 7 befestigt und stehen von diesem nach hinten zu den Ohren 17 ab. Ein Endstück 15 ist an jedem Bügel 13 schwenkbar befestigt.
  • Bei dem in 3 bis 5 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel hat der Bügel 13 einen geraden Abschnitt 1301, das vom Gelenk 11 nach hinten absteht, einen geneigten Abschnitt 1305, einen unteren Endabschnitt 1309 und ein Gelenksegment 1311. Der geneigte Abschnitt 1305 ist über eine stumpfwinklige Abbiegung 1303 mit dem geraden Abschnitt 1301 verbunden und ragt hinter die Rückseite eines Ohrs 1701. Der untere Endabschnitt 1309 ragt vom unteren Ende des geneigten Abschnitts 1305 zum Vorderteil 7 über eine spitzwinklige Abbiegung 1307. Das Gelenksegment 1311 ist am freien Ende des unteren Endabschnitts 1309 vorgesehen. Eine Variation dieser Konstruktion ist möglich, beispielsweise kann ein gekrümmter hinterer Teil des Bügels 13 parallel zum Endstück 15 gekrümmt sein.
  • 3 zeigt den hinteren Teil des Bügels 13 und das Endstück 15. Das Gelenksegment 1311 ist parallel zur Ebene des Endstücks 15 flach ausgeführt und besteht aus zwei parallelen Seitenteilen 18, die einen Schlitz 19 bilden. Der Schlitz 19 ist auf der Seite des Gelenksegments 1311 offen, die zum Vorderteil 7 weist. Ferner ist der Schlitz 19 an seiner Oberseite durch eine obere geneigte Begrenzungsfläche 21 geschlossen. Gleiches gilt für seine Unterseite, an der eine geneigte Begrenzungsfläche 23 vorgesehen ist. Eine Achsbohrung 25 ist in den Seitenteilen 18 vorgesehen und dient zur Lagerung eines Schwenkelements 3101.
  • Das Endstück 15 ist ein verformbares Element separat zum Bügel 13 und an diesem über das Gelenksegment 1311 schwenkbar befestigt. Es kann sich deshalb selbsttätig dem Profil des hinteren Teils 1701 des Ohrs 17 anpassen.
  • Das Endstück 15 besteht aus einem Weichmetallkern 31 und einer diesen umgebenden flexiblen Hülle 33. Diese kann aus Kunstharz oder Silikonkautschuk oder einem anderen flexiblen Material bestehen.
  • Das Endstück 15 ist gekrümmt. Diese Form ergibt sich aus einer Kombination von Kreisbogen, deren jeder eine bestimmte Länge und einen bestimmten Krümmungsradius hat. Die Formgebung ist derart, daß das Endstück 15 der oberen und der unteren gekrümmten Rückseite des Ohrs 17 anpaßbar ist, so daß es an diesem passend anliegt.
  • Das flache, tragende Schwenkelement 3101 steht von dem Metallkern 31 des Endstücks 15 etwas unter dessen Längsmitte ab. Eine Durchbohrung 3103 nimmt eine Schwenkachse 35 (2) auf, die senkrecht zur Ebene des Endstücks 15 liegt.
  • Das Endstück 15 wird mit dem Bügel 13 gekoppelt, indem das Schwenkelement 3101 als Verbindungssegment in den Schlitz 19 eingeführt und dann die Schwenkachse 35, beispielsweise eine Schraube oder ein Stift, durch die Achsbohrung 25 und die Durchbohrung 3101 eingesetzt wird. Dadurch wird das Verbindungssegment 3103 des Endstücks 15 mit dem Gelenksegment 1311 des Bügels 13 verbunden. Die Schwenkachse 35 bildet den Schwenkpunkt, um den das Endstück 15 schwenken kann.
  • In 4a und 5a ist eine neutrale Position der Gelenkverbindung dargestellt. Der obere Schwenkbereich des Endstücks 15 (hier etwa 7°) wird begrenzt durch die obere schräge Begrenzungsfläche 21 des Gelenksegments 1311, wenn der obere Teil des Endstücks 15 diese Fläche berührt. Der Winkel der oberen Begrenzungsfläche 21 kann so gewählt sein, daß der Kontakt mit dem Endstück 15 an der Kante der Fläche 21 auftritt, wie in 4b gezeigt, oder daß dieser Kontakt an dem flächigen Abschnitt der oberen schrägen Begrenzungsfläche 21 auftritt, wie in 5b gezeigt. Der untere Schwenkbereich des Endstücks 15 (hier etwa 6°) wird durch die untere schräge Begrenzungsfläche 23 des Gelenksegments 1311 begrenzt, wenn der untere Teil des Endstücks 15 diese Fläche 23 berührt. Der Winkel der unteren schrägen Begrenzungsfläche 23 kann so gewählt sein, daß der Kontakt mit dem Endstück 15 an der Kante der Fläche 23 auftritt, wie es 4c zeigt, oder daß dieser Kontakt an dem flachen Abschnitt der unteren geneigten Begrenzungsfläche 23 auftritt, wie es 5c zeigt.
  • Das Endstück 15 kann deshalb innerhalb eines bestimmten Bereichs frei geschwenkt werden, und der Träger kann die Brille 1 ohne Behinderung tragen.
  • 8a und 8b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel. Der hintere Endabschnitt des Bügels 13 und das Endstück 15 sind in einer Seitenansicht dargestellt. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel hat der Bügel 13 einen geraden Abschnitt, der von dem Gelenk 11 am Vorderteil nach hinten steht, einen oberen gekrümmten Abschnitt 1302, einen geneigten Abschnitt 1305, einen unteren gekrümmten Abschnitt 1308 und ein offenes Gelenksegment 1312. Der geneigte Abschnitt 1305 ist mit dem geraden Abschnitt über den oberen gekrümmten Abschnitt 1302 verbunden und ragt hinter die Rückseite des Ohrs. Der untere gekrümmte Abschnitt 1308 ragt von dem unteren Ende des geneigten Abschnitts 1305 zum Vorderteil 7 hin. Das offene Gelenksegment 1312 ist am freien Ende des unteren gekrümmten Abschnitts 1308 vorgesehen. Wie 6 zeigt, ist das offene Gelenksegment 1312 parallel zur Ebene des Endstücks 15 abgeflacht und hat zueinander parallele Seitenteile 37, die zwischen sich einen offenen Schlitz 39 bilden. Dieser ist nach vorn zum Vorderteil 7 hin offen. Der Schlitz 39 hat eine innere Begrenzungsfläche 41. Eine Achsbohrung 47 dient zur Aufnahme einer Schwenkachse 35 (8a) in den Seitenteilen 37.
  • Das Endstück 15 ist ein selbständiges verformbares Element, das mit dem Bügel 13 über das offene Gelenksegment 1312 verbunden ist. Es kann deshalb verschwenkt werden und stellt sich selbsttätig auf das Profil der Rückseite des Ohres ein.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel besteht das Endstück 15 wie bei dem in 3 gezeigten Beispiel aus einem Weichmetallkern 31 und einer ihn umgebenden flexiblen Hülle 33.
  • Diese kann aus Kunstharz oder Silikonkautschuk oder einem anderen flexiblen Material bestehen.
  • Das Endstück 15 ist gekrümmt. Die Krümmung besteht aus einer Kombination kreisbogenförmiger Abschnitte, die jeweils eine bestimmte Länge und einen bestimmten Krümmungsradius haben. Die gekrümmte Form ist so getroffen, daß das Endstück 15 dem oberen geneigten Abschnitt und dem unteren gekrümmten Abschnitt der Rückseite des Ohres 17 angepaßt ist.
  • Ein in 7 gezeigtes flaches Verbindungssegment 3102 steht an einer Stelle etwas unter der Mitte von dem Metallkern 31 ab. Es ist parallel zur Ebene des Endstücks 15 auf beiden Seiten abgeflacht, und es hat an einer Seitenfläche 32 eine vorbestimmte Kontur. Die Seitenfläche 32 des Verbindungssegments 3102 hat eine Kontaktfläche 3201, eine Kontaktkante 3202 und eine abgerundete Fläche 3203. Eine Durchbohrung 3103 nimmt die Schwenkachse 35 auf und verläuft hierzu senkrecht zu der Ebene des Endstücks 15.
  • Das Endstück 15 wird mit dem Bügel 13 gekoppelt, indem das Verbindungssegment 3102 in den offenen Schlitz 39 eingesetzt und dann die Schwenkachse 35, beispielsweise eine Schraube oder ein Stift, in die Durchbohrungen 47 und 3103 eingesteckt wird. Dadurch ist das Verbindungssegment 3102 des Endstücks 15 mit dem offenen Gelenksegment 1312 des Bügels 13 schwenkbar verbunden. Die Schwenkachse 35 bildet den Schwenkpunkt, um den das Endstück 15 verschwenkt wird.
  • Im so gekoppelten Zustand wird der obere Schwenkbereich des Endstücks 15 (hier etwa 7°) durch die obere Kante 43 der inneren Begrenzungsfläche 41 des offenen Schlitzes 39 begrenzt, wenn die obere Kontaktfläche 3201 der Seitenfläche 32 des Verbindungssegments 3102 an die Oberkante 43 der inneren Begrenzungsfläche 41 anschlägt, wie 8a zeigt. Der untere Schwenkbereich des Endstücks 15 (hier etwa 6°) wird durch die innere Begrenzungsfläche 41 des offenen Gelenksegments 1312 begrenzt, wenn die Kontaktkante 3202 der Seitenfläche 32 an den mittleren Teil der inneren Begrenzungsfläche 41 anschlägt, wie 8b zeigt. Die abgerundete Fläche 3203 ist so geformt, daß sie nicht über das offene Gelenksegment 1312 hinausragt.
  • Das Endstück 15 kann somit innerhalb eines vorbestimmten Bereichs frei geschwenkt werden, und der Träger kann die Brille 1 ohne Behinderung tragen.
  • Wenn die Brille 1 getragen wird und das Vorderteil 7 zum Abrutschen neigt, wird der hintere Teil des Bügels 13 aufwärts gedrückt. Hierbei wird auch das Endstück 15 aufwärts gedrückt, und die gesamte Brille 1 neigt zur Bewegung im Gegenuhrzeigersinn (2). Eine Relativbewegung zwischen dem oberen Teil des Endstücks 15 und der Rückseite 1701 des Ohrs 17 wird dabei durch eine Zunahme der Kontaktkraft am oberen Teil des Ohrs 17 verhindert. Der hintere Teil des Bügels 13 kann deshalb nicht aufwärts gleiten, so daß die Brille 1 nicht abwärts rutscht.
  • Das Endstück verhindert daher das Abrutschen der Brille ohne eine zweiteilige Struktur oder die elastischen Elemente eines Brillengestells bisheriger Art. Die Konstruktion des Brillengestells ist einfach und stabil.
  • Es sind auch andere Konstruktionen zum schwenkbaren Verbinden des Endstücks 15 mit dem hinteren Ende des Bügels 13 möglich. Wird eine Schwenkachse 35 verwendet, so kann wahlweise auch eine Feder oder ein anderes elastisches Element zwischen dem Endstück 15 und einem hinteren Teil des Bügels 13 verwendet werden, um das Endstück 15 in die Neutralstellung zu bringen. Ferner kann das Endstück 15 über ein flexibles Element anstelle einer Schwenkverbindung mit dem hinteren Teil des Bügels 13 gekoppelt sein. Das flexible Element kann aus Gummi oder einem anderen flexiblen Material bestehen. Ein flexibles Biegegelenk erfordert keine Schwenkachse 35 wie z.B. einen Stift oder eine Schraube. Daher kann das Schwenkgelenk auch auf andere Weise als vorstehend beschrieben realisiert werden.

Claims (5)

  1. Brillengestell (3) mit einem Vorderteil (7) zum Halten von Brillengläsern (5) und mit Bügelgelenken (11), an denen jeweils ein nach hinten ragender Bügel (13) befestigt ist, an dessen freiem Ende (1309) ein zur Anlage an der Rückseite eines Ohrs des Brillenträgers bestimmtes Endstück (15) angebracht ist, das in einer Ebene schwenkbar ist, die beim Tragen des Brillengestells (3) im wesentlichen parallel zu der jeweiligen Kopfseite des Brillenträgers liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpunkt des Endstücks (15) etwa in der Mitte des Endstücks (15) liegt.
  2. Brillengestell nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein an dem Endstück (15) vorgesehenes Verbindungssegment (3101) mit einer Durchbohrung (3103), durch ein an dem Bügel (13) vorgesehenes Gelenksegment (1311) zur Aufnahme des Verbindungssegments (3101) mit einer Durchbohrung (25), und durch eine Schwenkachse (35) zur schwenkbaren Verbindung des Verbindungssegments (3101) des Endstücks (15) mit dem Gelenksegment (1311) des Bügels (13).
  3. Brillengestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Bügel (13) im Bereich der Verbindungsstelle mit dem Endstück (15) mindestens ein Begrenzungselement (21, 23) zum Begrenzen des Schwenkbereichs des Endstücks (15) vorgesehen ist.
  4. Brillengestell nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (15) und ein hinterer Abschnitt (1305) des Bügels (13), an den das genannte freie Ende (1309) anschließt, etwa parallel zueinander gekrümmt sind.
  5. Brillengestell nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Begrenzungselement eine Innenfläche (41) des Gelenk segments (1312) ist.
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