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DE4419889A1 - Schnurlos-Telefon - Google Patents

Schnurlos-Telefon

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Publication number
DE4419889A1
DE4419889A1 DE4419889A DE4419889A DE4419889A1 DE 4419889 A1 DE4419889 A1 DE 4419889A1 DE 4419889 A DE4419889 A DE 4419889A DE 4419889 A DE4419889 A DE 4419889A DE 4419889 A1 DE4419889 A1 DE 4419889A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
telephone
handset
card
base unit
phone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4419889A
Other languages
English (en)
Inventor
David Briscoe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHAEFER, SIEGFRIED, 69427 MUDAU, DE CHRIST, MANFR
Original Assignee
SCHAEFER SIEGFRIED 69427 MUDAU DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHAEFER SIEGFRIED 69427 MUDAU DE filed Critical SCHAEFER SIEGFRIED 69427 MUDAU DE
Priority to DE4419889A priority Critical patent/DE4419889A1/de
Publication of DE4419889A1 publication Critical patent/DE4419889A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal
    • H04M15/30Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal the meter or calculation of charges not being controlled from an exchange
    • HELECTRICITY
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    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
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    • H04M1/67Preventing unauthorised calls from a telephone set by electronic means
    • H04M1/675Preventing unauthorised calls from a telephone set by electronic means the user being required to insert a coded card, e.g. a smart card carrying an integrated circuit chip
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    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/724User interfaces specially adapted for cordless or mobile telephones
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    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M2250/00Details of telephonic subscriber devices
    • H04M2250/14Details of telephonic subscriber devices including a card reading device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung befaßt sich mit einem Telefon mit einer Ba­ siseinheit und einem schnurlosem Telefonhörer.
Im Mobilfunkbereich unterscheidet man zwei Kategorien von mobilen bzw. schnurlosen Telefonen:
  • (1) mit einer niedrigen Reichweite bis ca. 250 m; und
  • (2) Telefone mit einer hohen Reichweite.
Die mobilen Telefone mit einer hohen Reichweite werden üblicherweise mit dem C-, D1-, D2- oder E-Netz betrieben und sind im wesentlichen flächendeckend einsetzbar. Die hohe Reichweite derartiger mobiler Telefone bedingt sich aus der hohen Sendeleistung der Telefone (2 bis 8 Watt). Um Zugang zu dem jeweiligen Netz zu erlangen, muß der Benutzer eines Telefons mit hoher Reichweite zuerst eine erworbene Identifikationskarte in das Telefon einstecken. Die Identi­ fikationskarte charakterisiert den Netztyp, C-, D1-, D2- oder E-Netz. Anschließend muß der Inhaber der Identifika­ tionskarte einen dieser Karte zugeordneten PIN-Code einge­ ben, auf ein Zugangsberechtigungssignal warten und erst danach kann der Benutzer des Telefons bzw. des Telefonhö­ rers mit der Wahl der gewünschten Telefonnummer beginnen.
Diese Telefone bieten dem Besitzer zusätzlich zum Anrufen die Option, von einer anderen Person angerufen zu werden. Es hat sich jedoch bei derartigen Telefonen als nachteilig herauskristallisiert, daß sowohl die Anschaffungskosten des Telefons als auch die Gebührenkosten, welche durch die je­ weiligen Netzbetreiber festgelegt werden, sehr hoch sind. Zudem ist der Erwerb der persönlichen Identifikationskarte mit zugeordnetem PIN-Code erforderlich, wodurch sich die Kosten weiter erhöhen. Da der PIN-Code vor jedem Telefonat eingegeben werden muß, muß sich der Benutzer des Telefons diesen Code merken, was sich bei oftmaliger Benutzung sehr einfach gestaltet, jedoch bei seltenem Telefonieren auch zu Problemen führen kann. Da zudem die Telefongeräte und die Identifikationskarte sehr kostspielig sind, besteht natür­ lich die Gefahr, daß das Telefon per se oder beides (Tele­ phon und Identifikationskarte) gestohlen wird, wobei die Identifikationskarte natürlich nur unter Kenntnis des PIN- Codes einsetzbar ist.
Demgegenüber sind die schnurlosen Telefone mit niedriger Reichweite wesentlich günstiger in der Anschaffung und in den Gebühren für die Telefoneinheiten. Die Telefone der ersten Kathegorie bestehen aus einer Basiseinheit und einem dieser Basiseinheit zugeordneten Telefonhörer, welcher im folgenden auch Handgerät genannt wird. Bei diesen mobilen Telefonen mit kurzer Reichweite sind die Handgeräte jeweils nur in Verbindung mit einer Basisstation verwendbar. Die Basisstation wird üblicherweise anstelle der herkömmlichen Tastentelefone am Telefonhausanschluß angeschlossen und der Benutzer kann mit dem Handgerät in einer Entfernung von bis zu 250 Meter von der Basisstation telefonieren. Auf größere Entfernungen funktioniert diese Einheit aus Basisstation und Handgerät nicht, da die Ausgangsleistung des Handgerä­ tes zu niedrig ist. Auch kann sich die Entfernung zwischen Basisstation und Telefonhörer durch Störeinflüsse wie etwa Abschattung durch metallische oder dichte Strukturen oder Absorption durch Trennwände, Mauerwerk, Möbel usw. verrin­ gern. Das Laden der Handgeräte erfolgt zumeist durch Lade­ geräte, welche in die Basisstation integriert sind. Diese mobilen Telefone mit niedriger Reichweite haben jedoch gegenüber den Telefonen mit hoher Reichweite den Nachteil, daß sie ausschließlich in der Nähe der Basisstation ver­ wendbar sind. Eine Kompartibilität mit anderen Basisstatio­ nen ist auch nicht gegeben, so daß eine Vergrößerung des Einsatzgebietes bzw. -fläche nicht möglich ist.
Eine Zwitterstellung zu diesen beiden schnurlos-Telefon- Kategorien nimmt das sog. "BIRDIE" ein. Dieses Telefon aus Basiseinheit und schnurlosem Telefonhörer ermöglicht dem Benutzer nicht nur in einem Umkreis von ca. 200 m von der Basisstation zu telefonieren, sondern das BIRDIE auch in der Nähe von anderen, BIRDIE-spezifischen Basisstationen einzusetzen. Jedes BIRDIE besitzt eine eigene Identifizie­ rungsnummer (PIN-Nummer), welche für die Rechnungsstellung analog zu den Telefonen mit hoher Reichweite essentiell ist. Das BIRDIE unterscheidet sich von den obigen beiden Telefonkategorien dadurch, daß es lediglich ein Anrufen, jedoch kein angerufen werden zuläßt. Das Einkoppeln in das öffentliche (telekomspezifische) Telefonnetz mittels des BIRDIE′s erfolgt über ein "Paßwort". Das Paßwort (Zugangs­ berechtigung) muß jedoch von jedem Benutzer eines BIRDIES vorab aboniert werden. Bei einem Telefonat wird die PIN- Nummer zusammen mit der Gesprächseinheit in der Basissta­ tion registriert. In Zeiten geringer Nutzung werden dann die Daten (Gesprächseinheiten, PIN-Nummer) an einen zen­ tralen Computer überspielt, der die Rechnungstellung erle­ digt. Die Abrechnung erfolgt über den festen Telefonan­ schluß zuhause. Das BIRDIE hat somit den Vorteil, daß es trotz seiner niedrigen Reichweite (ca. 250 Meter) auch außerhalb von zuhause einsetzbar ist und die Telefongebüh­ ren denen eines Telefonats in einer öffentlichen Telefon­ zelle oder von zuhause entsprechen.
Andererseites hat sich beim BIRDIE als nachteilig herausge­ stellt, daß der Besitzer eine Identifikationskarte bean­ tragen und abonnieren muß, bevor er das BIRDIE einsetzen kann. Dies ist jedoch zeitaufwendig und nicht spontan durchführbar. Desweiteren muß sich der Besitzer seinen, der Identifikationskarte zugeordneten PIN-Code merken und vor jedem Telefonat eingeben, woraus das vorgenannte Problem - Vergessen des PIN-Codes - resultiert. Auch sollte der Be­ sitzer seinen PIN-Code geheimhalten, da bei Abhandenkommen bzw. Diebstahl des Handgerätes und des PIN-Codes der Besit­ zer zumindest bis zur Meldung des Handgerätverlustes die Kosten für die telefonierten Einheiten tragen muß.
Von diesem Stand der Technik ausgehend zielt die Erfindung auf ein schnurloses Telefon ab, welches im wesentlichen flächendeckend, kostengünstig und ohne PIN-Code einsetzbar ist.
Die Erfindung erreicht dieses Ziel mit dem Gegenstand des Anspruches 1, also mit einem Telefon mit einer Basiseinheit und einem schnurlosen Telefonhörer, welcher eine Aufnahme­ einheit und eine Leseeinrichtung für eine handelsübliche Gebührenkarte aufweist und die während des Telefonierens anfallenden Gebühreneinheiten von der Gebührenkarte ab­ bucht.
Diese Anordnung hat unter anderem folgende Vorteile:
Für den Zugang in das Telefonnetz ist lediglich eine han­ delsübliche Gebührenkarte mit ausreichendem, darauf gespei­ chertem Gebührenbetrag notwendig. Es entfällt also das Beantragen und Abonnieren der Identifikationskarte. Deswei­ teren muß kein PIN-Code eingegeben und der PIN-Code über­ prüft werden. Das Einführen einer "gültigen" Gebührenkarte in den Telefonhörer erfüllt die erforderlichen Zugangsvor­ aussetzungen. Ein Abhandenkommen einer Gebührenkarte ist zwar nicht erfreulich aber im Gegensatz zur Identifika­ tionskarte nicht gravierend, da lediglich der auf der Ge­ bührenkarte verbleibende Betrag verlorengeht. Da die Gebüh­ renkarten, welche im folgenden auch Telefonkarten genannt werden, üblicherweise zwischen 20 und 50 DM kosten ist ein Verlieren einer Telefonkarte zumeist für den Benutzer "ver­ schmerzbar". Die Verwendung einer Telefonkarte ist aber auch insofern vorteilhaft, als der Benutzer des Handgerätes im übertragenen Sinne ein Kontrollorgan über die vertelefo­ nierten Gebühreneinheiten an die Hand gelegt bekommt.
Insgesamt entfällt bei dem erfindungsgemäßen Telefon die Identifizierungskarte mit PIN-Code und die damit verbunde­ nen Unannehmlichkeiten für den Benutzer eines Mobiltele­ fons.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Telefon auf verschiedene Standards für Schnurlos-Telefone einstellbar (Anspruch 2). Hierdurch wird dem Benutzer die Möglichkeit eröffnet, das Telefon auch in anderen Ländern mit anderen Standards zu verwenden. So wird z. B. in Eng­ land der CT2-Standard, in Deutschland der CT1+-Standard, neben anderen Standards, und im asiatischen Raum der CT0- Standard, um nur einige nationenspezifische Standards zu nennen, verwendet. Der Standard legt in der Regel die An­ zahl der Kanäle, die Bandbreite und den Bandbereich fest. Zudem wird die Sendeleistung und somit die Reichweite defi­ niert. In England, wo der CT2-Standard eingesetzt wird, wurde ausschließlich für den Betrieb von CT2-Standard eine Gruppe von 40 Kanälen zu 100 kHz-Bandbreite im Bereich von 864 bis 868 kHz reserviert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung be­ dingt, daß Basiseinheiten in öffentliche Einrichtungen, wie etwa Telefonzellen, Notrufsäulen, Telefonsäulen, aber auch in öffentlichen Bedürfnisanstalten integrierbar sind (An­ spruch 3). Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, ein flächendeckendes Netz auszubilden, so daß der Benutzer des Handgerätes bzw. Telefonhörers während des Telefonierens keinen Empfangs- und Sendestörungen und somit schlechter Sprachqualität ausgesetzt ist.
Um bei nur einer Telefonleitung bzw. nur einem Telefonan­ schluß dennoch mehreren Personen ein Telefonieren zu er­ möglichen, ist vorzugsweise die Basiseinheit mit einem Mul­ ti-Tasking-System ausgestattet (Anspruch 4). Bei diesem Sy­ stem wird ein freier Kanal, der von einem in Betrieb genom­ menen Handapparat besetzt ist, automatisch während des Gesprächs gewechselt, wenn der Störpegel ein gewisses Maß übersteigt. D.h. auf einem Kanal wird eine ADPCM (Adaptive Delta Pulse Code Modulation) mit Vielfachzugriff-Zeitmulti­ plex benutzt. Außerdem wird zwei Millisekunden-Sprache zeitkomprimiert und als ein Millisekundenburst von einem Ende gesendet. Das bedeutet, daß doppelt so viel Sprache in Form von Bursts übertragen und somit gleichzeitig mehr Telefongespräche geführt werden können.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der Telefonhörer eine variable Sende- und Empfangsleistung auf, (Anspruch 5), so daß entsprechend der Flächendeckung der Basisstationen die Sende- und Empfangsleistung und somit die Reichweite erhöht werden kann. Andererseits besteht die Möglichkeit bei einer hohen Anzahl an Basisstationen pro Flächeneinheit die Leistung und folglich die Belastung des Telephonhörer-Akkus herunterzuregeln, wodurch eine höhere Betriebsstundenzahl des Akkus sichergestellt wird.
Vorzugsweise leistet der Telefonhörer eine Sende- und Emp­ fangsreichweite zur Basiseinheit von ungefähr 500 Metern (Anspruch 6), wodurch einerseits ein adäquates Be­ triebsstunden/Leistungsverhältnis von Akku zu Reichweite gewährleistet und andererseits insbesondere in Großstädten eine gute Netz-Flächendeckung sichergestellt wird.
Der Telefonhörer hat eine den handelsüblichen Telefonen ähnliche, vorzugsweise äquivalente Tastatur (Anspruch 7). Dies ermöglicht vorteilhafterweise, daß sowohl die Hand­ chassis von herkömmlichen Telefonhörern als auch die Pro­ duktionsstätten dieser herkömmlichen schnurlos Telefone verwendbar sind. Zudem kann der Benutzer eine für ihn "ge­ wohnte" Tastatur bedienen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Telefonhörer auch in Verbindung mit der häuslichen Telefon­ station verwendbar (Anspruch 8). Bei dieser schaltungstech­ nischen Modifizierung des erfindungsgemäßen Telefons kann der Telefonhörer entweder als zusätzliches Handgerät zur bestehenden häuslichen Telefonanlage dienen, oder, sofern ein Neukauf einer Telefonanlage zur Disposition steht, kann das erfindungsgemäße Telefon anstelle eines herkömmlichen Telefons erworben werden und die Funktion des häuslichen Telefons als auch des mobilen "externen Telefons" ausüben.
Vorzugsweise weist der Telefonhörer eine Anzeige für die lokale Stärke der Telefonnetzleistung auf (Anspruch 9). Der Benutzer des erfindungsgemäßen Telefonhörers hat durch diese Anzeige die Option, lediglich durch Ausrichten bzw. Drehen um die eigene Körperachse bessere Empfangs- und Sendequalität einzustellen. Zudem wird der Benutzer des erfindungsgemäßen Telefonhörers durch die Anzeige der Netz­ stärke vor einem Abwandern aus dem Empfangs- bzw. Sendege­ biet geschützt.
Bei dem erfindungsgemäßen Telefonhörer dient die Anzeige auch für die Kenntlichmachung des Ladezustandes des Tele­ fonhörerakkus (Anspruch 10) und als Kontrolldisplay für den auf der Gebührenkarte verbleibenden Geldbetrag (Anspruch 11). Durch diese beiden Funktionen der Anzeige wird einer­ seits ein abruptes Unterbrechen eines Telefonates aufgrund mangelnder Akkuleistung oder mangelnden, verbleibenden Geldbetrages auf der Gebührenkarte verhindert. Gleichzeitig dient die Anzeige sowohl beim Akkuladezustand als auch beim verbleibenden Geldbetrag der Gebührenkarte als Kontroll­ organ für die Fortführung eines Telefonates.
In einer vorteilhaft ausgestalteten Weiterbildung der Er­ findung weist der Telefonhörer eine Werbefläche auf (An­ spruch 12), so daß analog zu den handelsüblichen Telefon­ karten auch der Telefonhörer als Werbegag einsetzbar ist.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles. Bei dieser Beschreibung wird auf die beigefügte Figur Bezug genommen.
Im Folgenden wird aus Gründen der Bequemlichkeit eine Ter­ minologie verwendet, die jedoch nicht einschränkend zu verstehen ist. Beispielsweise beziehen sich die Ausdrücke "oben", "unten", "rechts", "links" auf die in der Zeichnung dargestellten Richtungen. Die Worte "nach innen" und "nach außen" beziehen sich auf die Richtung zum geometrischen Mittelpunkt des Telefonhörers hin bzw. weg von diesem. Die genannte Terminologie schließt die oben speziell erwähnten Worte sowie Ableitungen von diesen Worten und wortähnliche Bedeutung ein.
Die Figur stellt schematisch einen erfindungsgemäßen Tele­ fonhörer 2 dar. Von diesem Telefonhörer 2 erstreckt sich in der Figur eine Antenne 4 nach oben, welche auch im Gehäuse 6 des Telefonhörers 2 integriert sein kann. An der rechten Seite ist ein Schalter 8 für das Ein- und Ausschalten des Telefonhörers 2 angeordnet. An der Unterseite des Telefon­ hörers 2 ist eine Aufnahmeöffnung 10 für eine Telefonkarte 12 ausgebildet.
Auf der Vorderfläche des Gehäuses 6 ist von oben nach unten zuerst ein Lautsprecher 16 darunter eine Anzeige 18 und wiederum darunter die Tatatur 20 positioniert. Die Anzeige 18 wird normalerweise als LCD Display ausgeformt, wobei das Display 18 neben der gewählten Rufnummer auch Abschnitte für das Anzeigen des Ladezustandes des Akkus und des ver­ bleibenden Gebührenbetrages der Telefonkarte 12 aufweist.
Die Tastatur 20 ist analog zu herkömmlichen Telefontastatu­ ren ausgebildet. Die Zahlen 1-9 schließen sich in quadra­ tischer Struktur an das Display 18 an. Unter der Taste für die Ziffer 8 ist die Taste für die Ziffer 0 angeordnet. Desweiteren sind Tasten für das Abrufen des Akku-Ladezu­ standes und des auf der Telefonkarte 12 verbleibenden Ge­ bührenbetrages angeordnet. Als weitere Optionen können zu der bestehenden Tastatur Tasten für die Wahlwiederholung, für das Einspeichern von Rufnummern, für das Aufrufen der Gesprächsdauer, für die angefallenen Gebühreneinheiten, eine Mikrofon-Stummschalt Taste, eine Taste für das variie­ ren des Klanges des Rufsignals, eine Taste für die kurzzei­ tige Umschaltung von Impuls- auf Mehrfrequenzwahl, eine Taste für das Einstellen der Hörerlautstärke, usw. an der Vorder- 14 und Seitenfläche des Gehäuses angeordnet sein.
Unterhalb der Tastatur befinden sich schließlich noch Öff­ nungen 22, welche die Verbindung des Sprechenden zu einem Mikrofon darstellen. Zuletzt ist noch rechts unten auf dem Gehäuse 6 eine Diode 24 angeordnet, welche das Einrasten der Telefonkarte 12 in der Aufnahmeöffnung 10 anzeigt.
An der nicht dargestellten Rückseite des Gehäuses 6 ist ein Knopf oder Schalter versenkt im Gehäuse 6 drehbar gelagert, welcher entsprechend verschiedenen Rastpositionen auf ver­ schiedenen Standards, wie beispielsweise CT1, CT2, CT1+, usw. einstellbar ist. Unterhalb dieses Drehknopfes für die Standards befindet sich ein weiterer Drehknopf welcher für das Einstellen der Sendereichweite dient. Die beiden Dreh­ knöpfe - Standard, Reichweite - können natürlich auch an anderen Stellen des Gehäuses 6 des Telefonhörers 2 angeord­ net werden.
Neben dem Telefonhörer 2 besteht des erfindungsgemäße Tele­ fon natürlich auch aus einer Basiseinheit, welche im We­ sentlichen den bestehenden Basisstationen ähnelt und aus diesem Grunde nicht dargestellt ist. Um ein flächendecken­ des Netz aufzubauen bietet es sich an diese Basisstationen in die bestehenden öffentlichen Telefonzellen zu integrie­ ren. Zudem ist es schon aus sicherheitstechnischen Aspekten sinnvoll auch an den Notrufsäulen entlang der Landstraßen und Autobahnen derartige Basiseinheiten zu installieren. Dadurch könnte bei einem Unfall schneller ärztliche Hilfe gerufen werden.
Die Basiseinheit unterscheidet sich von den hausinternen Basiseinheiten dadurch, daß sie mit einem Multi-Tasking- System ausgestattet ist. Dieses System ermöglicht, daß nicht nur eine Person telefonieren kann, sondern daß eine Vielzahl an Personen gleichzeitig über ein und dieselbe Telefonleitung Kontakt zu verschiedenen anderen Telefon­ anschlüssen aufnehmen können. Hierfür werden verschiedene Frequenzbänder freigehalten und vorgesehen, welche wieder in Kanäle aufgeteilt werden, zwischen denen während der Sprechzeiten derart hin und hergesprungen wird, daß immer ein "optimaler" Empfang garantiert ist.
Da der Telefonhörer 2 bzw. dessen Sendeleistung begrenzt ist, woraus eine Reichweite von ungefähr 500 Meter resul­ tiert ist es vorteilhaft, wenn das Display 18 zusätzlich zu den vorgenannten Parametern auch die lokale Stärke der Telefonnetzleistung anzeigt.
Im folgenden wird die prinzipielle Funktionsweise des er­ findungsgemäßen Telefons erläutert.
Zuerst wird der Schalter 8 betätigt und der Telefonhörer 2 eingeschaltet. Danach erfaßt der Telefonhörer 2 ob es sich in der Sende/Empfangs-Reichweite einer Basiseinheit befin­ det und wenn dies der Fall ist, wird es auf dem Display 18 angezeigt. Hierdurch weiß der Benutzer daß das Durchführen eines Telefonates möglich ist. Andererseits wird solange bis eine Telefonkarte 12 in die Aufnahmeöffnung 10 einge­ fügt und eingerastet ist das Senden von Signalen gesperrt. Sobald jedoch eine Telefonkarte 12 sich in dessen Aretie­ rungsposition in dem Telefonhörer 2 befindet und die Diode 24 aufleuchtet steht der Benützung des Telefonhörers 2 nichts mehr im Wege. Die Bedienungsperson muß nun lediglich die Rufnummer eintippen, welche gleichzeitig auf dem Dis­ play 18 aufleuchtet und auf die Verbindung mit dem gewähl­ ten Telefonpartner warten.
Zusätzlich zu der Aufnahmeöffnung 10 ist in dem Telefonhö­ rer 2 eine Leseeinrichtung vorgesehen, welche einerseits die Telefonkarte bzw. die darauf gespeicherten Gebühren­ einheiten liest und andererseits entsprechend einem von der Basiseinheit zugeführten Tax-Signal systematisch auf der Telefonkarte Gebühreneinheiten löscht. Dieser gelöschte Gebührenbetrag wird nach dem Beenden des Telefonats für ein kurzes Zeitintervall auf dem Display angezeigt. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, daß die abgebuchten Gebüh­ reneinheiten während des Telefonierens kontinuierlich ange­ zeigt werden. Das Abbuchen der Gebühreneinheiten beginnt selbstverständlich erst mit stehender Verbindung zwischen den Teilnehmern am Gespräch.
Nach dem Beenden des Telefonats kann entweder mit einer Reset-Taste ein weiterer Wählvorgang initiiert oder durch Herausziehen der Telefonkarte 12 aus der Aufnahmeöffnung 10 und dem Ausschalten des Telefonhörers 2 das Telefonieren beendet werden. Wird die Telefonkarte 12 während eines Telefonates aus der Aufnahmeöffnung 10 entfernt, so wird sofort das Gespräch bzw. die Verbindung unterbrochen.
Um einem unbeabsichtigten Herausziehen der Telefonkarte 12 aus der Aufnahmeöffnung 10 entgegenzuwirken, kann die Auf­ nahmeöffnung 10 derart dimensioniert sein, daß sie die Telefonkarte 12 vollständig aufnimmt. Gleichzeitig muß natürlich ein Auswurfmechanismus vorgesehen werden, welcher durch betätigen einer Taste am Gehäuse 6 wiederum die Tele­ fonkarte 12 aus der Aufnahme 10 zumindest teilweise ent­ fernt.
Die Reichweite des erfindungsgemäßen Telefons beträgt unge­ fähr 500 Meter, kann aber durch den Drehknopf, welcher die Sendeleistung reguliert, variiert werden.
In einer nicht dargestellten Weiterbildung kann der Tele­ fonhörer 2 derart modifiziert sein, daß mittels eines zu­ sätzlichen Schalters vom "Straßenbetrieb" auf den "Hausbe­ trieb" umgeschaltet werden kann.
Ein derartig aufgebauter Telefonhörer ist einfach und ko­ stengünstig herzustellen und da derartige Gegenstände oft für Werbezwecke verwendet werden, sind Werbeflächen auf dem Gehäuse 6 vorgesehen, welche entweder bedruckt oder beklebt werden können.
Bezugszeichenliste
2 Telefonhörer
4 Antenne
6 Gehäuse
8 Schalter
10 Aufnahmeöffnung
12 Telefonkarte
14 Vorderfläche
16 Lautsprecher
18 Display
20 Tastatur
22 Öffnung
24 Diode

Claims (12)

1. Telefon mit einer Basiseinheit und einem schnurlosen Telefonhörer (2), welcher eine Aufnahmeeinheit (10) und eine Leseeinrichtung für eine handelsübliche Ge­ bührenkarte (12) aufweist und die während des Telefo­ nierens anfallenden Gebühreneinheiten von der Gebüh­ renkarte (12) abbucht.
2. Telefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Telefon auf verschiedene Standards für Schnurlos- Telefone einstellbar ist.
3. Telefon nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Basiseinheit in öffentliche Ein­ richtungen, wie etwa Telefonzellen und Notrufsäulen integrierbar ist.
4. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiseinheit mit einem Multi-Tasking-System ausgestattet ist.
5. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine variable Sende- und Empfangsleistung aufweist.
6. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) vor­ zugsweise eine Sende- und Empfangsreichweite zur Ba­ siseinheit von ungefähr 500 m aufweist.
7. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine den handelsüblichen Telefonen ähnliche, vorzugsweise äquivalente Tastatur (20) aufweist.
8. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) auch in Verbindung mit der häuslichen Telefonstation ver­ wendbar ist.
9. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine Anzeige (18) für die lokale Stärke der Telefonnetzlei­ stung aufweist.
10. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine Anzeige (18) für den Ladezustand des Telefonhörer- Akkus aufweist.
11. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine Anzeige (18) für den auf der Gebührenkarte (12) verbleibenden Geldbetrag aufweist.
12. Telefon nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Telefonhörer (2) eine Werbefläche aufweist.
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