DE4419550A1 - Kamera mit selbsttätiger Lichtmengenregelung - Google Patents
Kamera mit selbsttätiger LichtmengenregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kamera, insbesondere Videokame
ra, bestehend aus einem Objektiv, zumindest einem Sensorele
ment mit lichtempfindlicher Schicht in der Bildebene des
Objektivs und einer Einrichtung zur Regelung der auf die
lichtempfindliche Schicht auftreffenden Lichtmenge.
Bei herkömmlichen Videokameras erfolgt die Steuerung der auf
die lichtempfindliche Schicht auftreffenden Lichtmenge in
der Regel durch eine Belichtungszeitsteuerung (Shutter-Steue
rung) und eine Blendenregelung. Durch die Kopplung dieser
beiden Regelsysteme ist erreichbar, daß die Kamera über
einen großen Bereich von unterschiedlichen Lichtverhältnis
sen, beispielsweise sowohl bei Dämmerung als auch bei vollem
Sonnenschein, einsetzbar ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kamera mit einer einfach
aufgebauten und kostengünstig herstellbaren Einrichtung zur
Lichtmengenregelung zu schaffen. Insbesondere ist ange
strebt, daß bei dieser Einrichtung eine Blendenregelung, wie
sie bei herkömmlichen Kameras erforderlich ist, entweder
entfallen kann oder zumindest nur noch in vereinfachter und
somit kostengünstiger Ausführung benötigt wird.
Zur Lösung der Aufgabe ist vorgesehen, daß die Einrichtung
zur Regelung der Lichtmenge wenigstens ein phototropes Glas
umfaßt, das zumindest in einen Teil des Strahlengangs zwi
schen Gesichtsfeld und Bildebene des Objektivs eingesetzt
ist.
Phototrope Gläser zeigen bei Belichtung eine geringere Licht
durchlässigkeit als im unbelichteten Zustand und werden auf
grund dieser Eigenschaft bereits als Gläser für Sonnenbril
len verwendet, die sich automatisch den Umgebungslichtver
hältnissen anpassen. Die Erfindung sieht vor, derartige
phototrope Gläser zur Belichtungsregelung bei einer Kamera
einzusetzen. Dies ermöglicht es, die herkömmlichen Regel
einrichtungen einer derartigen Kamera einfacher und kosten
günstiger zu gestalten oder im günstigsten Fall vollständig
einzusparen.
In Blendenstufen ausgedrückt beträgt der Lichtmengen-Regelbe
reich von stationären Kameras, wie sie in Außenbereichen von
Anlagen oder Wohnungen zu Überwachungszwecken fest instal
liert sind, etwa 1 bis 360. Dieser Regelbereich wird durch
eine Shutter-Steuerung, die die Blendenstufen von 4 bis 22
erfaßt, und von einer Blendenregelung, die den restlichen
Regelbereich überwacht, realisiert. Bei Verwendung der er
findungsgemäß vorgesehenen phototropen Gläser im Lichtweg
ist es bei solchen stationären Kameras möglich, die Blenden
regelung einzusparen und die gesamte Belichtungsregelung
allein über die Shutter-Steuerung und die phototropen Gläser
durchzuführen.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Videokameras sondern
betrifft auch herkömmliche Filmkameras oder Photoapparate.
Nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist ein er
stes phototropes Glas im Strahlengang vor dem Objektiv, das
heißt zwischen Gesichtsfeld und Objektiv, eingesetzt, was
den Vorteil hat, daß das phototrope Glas von außen frei zu
gänglich ist und daher auf einfache Weise entfernt oder aus
getauscht werden kann.
Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung befindet
sich ein zweites phototropes Glas im Strahlengang hinter dem
Objektiv, das heißt zwischen Objektiv und Bildebene, während
nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung sowohl ein
erstes phototropes Glas vor dem Objektiv als auch ein zwei
tes phototropes Glas hinter dem Objektiv vorhanden ist.
Bei der zweiten und der dritten Ausführungsform kann das
zweite phototrope Glas hinter dem Objektiv an unterschied
lichen Positionen längs der optischen Achse einsetzbar sein
oder auch längs der optischen Achse verschiebbar angeordnet
sein. Dies bietet den Vorteil, daß in Abhängigkeit von der
Position des zweiten phototropen Glases eine partielle Licht
mengenregulierung möglich ist. Befindet sich das zweite
phototrope Glas im Nahbereich der Bildebene, wird es durch
die lokal unterschiedliche Bildhelligkeit beeinflußt und es
stellt sich im zweiten phototropen Glas eine Lichtdurchläs
sigkeitsmuster ein, das abhängig von der Helligkeit des
jeweiligen Bildbereichs ist. Dies hat zur Folge, daß hel
lere Bildbereiche stärker abgedunkelt werden als dunklere
Bildbereiche. Dadurch ist es möglich, Helligkeitsunterschie
de im Objektbild zu vermindern, was besonders dann von
Vorteil sein kann, wenn der vom Objekt ausgehende Hellig
keitsbereich größer als der vom Sensorelement erfaßbare
Helligkeitsbereich ist. Dies kann beispielsweise dann der
Fall sein, wenn das Objekt eine Lichtquelle, beispielsweise
eine Laterne oder dergleichen, enthält.
Je näher sich das zweite phototrope Glas an der Bildebene
befindet, desto partieller oder selektiver ist seine Belich
tungsregelung. Sofern das zweite phototrope Glas entlang
der optischen Achse verschiebbar ausgeführt ist, läßt sich
somit die Selektivität seiner Lichtmengenregelung nach
Wunsch verändern.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin
dung kann das zweite phototrope Glas lediglich einen Teilab
schnitt des Strahlengangs in der Ebene senkrecht zur opti
schen Achse einnehmen, wodurch eine selektive Belichtungs
regelung nur in diesem Teilabschnitt erhalten wird.
Ist bei einer dritten Ausführungsform der Erfindung ein
erstes und ein zweites phototropes Glas vor und hinter dem
Objektiv vorhanden, so können diese Gläser unterschiedliche
Verdunkelungscharakteristiken insbesondere im Hinblick auf
den Verdunkelungsgrad und die Reaktionsgeschwindigkeit
aufweisen. Beispielsweise kann das erste, nicht partiell
wirkende phototrope Glas einen hohen Verdunkelungsgrad zur
maßgeblichen Regelung der Gesamthelligkeit aufweisen und das
zweite, partiell wirkende Glas einen geringen Verdunkelungs
grad zur zusätzlichen Selektivregelung besitzen.
Handelt es sich bei der Kamera um eine Farbbildkamera, kann
diese zusätzlich ein kombiniertes Strahlteiler- und Filter
system zur Aufspaltung des hinter dem Objektiv verlaufenden
Strahlengangs in drei Farbstrahlengänge Rot, Grün und Blau
und jeweils ein Sensorelement für jeden Farbstrahlengang auf
weisen, wobei in jedem Farbstrahlengang ein zweites photo
tropes Glas eingesetzt ist. Die Eigenschaften der in die
Farbstrahlengänge eingesetzten zweiten phototropen Gläser
können farbspezifisch unterschiedlich gewählt sein.
Phototrope Gläser im Sinne der vorliegenden Erfindung müssen
nicht aus einem Glasmaterial bestehen, sondern können auch
aus einem beliebigen optischen Kunststoff mit phototropen
Eigenschaften aufgebaut sein.
Wenn es sich bei dem Sensorelement um eine Bildaufnahmeröhre
oder um ein photoempfindliches Halbleiterbauteil handelt,
kann eine Belichtungszeitregelung dadurch erfolgen, daß nach
einer wählbaren Zeit die auf die lichtempfindliche Schicht
des Sensorelementes gefallene Lichtmenge ausgelesen wird.
Bei Photokameras kann die Belichtungszeitregelung über eine
herkömmliche Verschlußzeitsteuerung realisiert sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
Unterschiedliche Ausführungsformen der Erfindung werden nun
anhand der Zeichnung näher beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Strahlen
gangs in einer ersten Ausführungsform nach
der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Strahlen
gangs in einer zweiten Ausführungsform nach
der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Strahlen
gangs in einer dritten Ausführungsform nach
der Erfindung; und
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Strahlen
gangs in einer erfindungsgemäßen Farbkamera.
Nach Fig. 1 weist eine Videokamera gemäß der Erfindung ein
- hier lediglich durch eine einzelne Linse angedeutetes -
Objektiv 1 sowie ein Sensorelement 2 mit einer lichtempfind
lichen Schicht 3 auf. Das Objektiv 1 ist so eingestellt,
daß ein sich in einer Objektebene 4 befindendes Objekt 5 auf
die in der Bildebene liegende lichtempfindliche Schicht 3
abgebildet wird.
Zur Regelung der auf die lichtempfindliche Schicht 3 auftref
fenden Lichtmenge ist ein vor dem Objektiv 1 angeordnetes
phototropes Glas 6 vorgesehen. Ferner kann in nicht darge
stellter Weise eine elektronisch geregelte Belichtungszeit
steuerung (Shutter-Steuerung) vorhanden sein, bei der die
auf die lichtempfindliche Schicht 3 auftreffende Lichtmenge
integral gemessen und bei Erreichen eines gewissen Schwellen
wertes ausgelesen wird. Handelt es sich bei dem Sensorele
ment 2 um eine Bildröhre, so wird auf deren lichtempfindli
cher Halbleiterschicht 3 durch die Belichtung ein dem Objekt
bild 7 entsprechendes Ladungsbild erzeugt, das von einem
Elektronenstrahl der Bildröhre 2 zeilenweise abgetastet, aus
gelesen und dabei zerstört wird. Die Zeit zwischen zwei auf
einanderfolgenden Abtastungen stellt die Belichtungszeit dar
und ist entsprechend der Helligkeitsverhältnisse variierbar.
Alternativ kann als Sensorelement 2 ein integriertes Halblei
terbauelement oder Halbleiterarray mit photosensitiver Halb
leiterschicht 3 vorgesehen sein.
Wesentlich ist, daß die Lichtdurchlässigkeit des phototropen
Glases bei zunehmender einfallender Lichtintensität abnimmt
und damit eine selbsttätige Regelung der auf die lichtemp
findliche Schicht 3 des Sensorelements auftreffenden Licht
menge herbei führt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Strahlengang wird die auf
die lichtempfindliche Schicht 3 auftreffende Lichtmenge al
lein durch das phototrope Glas 6 geregelt, das heißt, es ist
zu diesem Zweck keine zusätzlich im Strahlengang vorhandene
regelbare Blende vorgesehen. Folglich ist bei diesem System
in seiner einfachsten Ausführung auch kein elektronisches
Steuersystem zur Regelung einer derartigen Blende erfor
derlich.
Sollte eine Blendenregelung doch benötigt werden, beispiels
weise weil sehr unterschiedliche oder sich relativ rasch
verändernde Helligkeitsverhältnisse vorliegen, kann in nicht
dargestellter Weise in den Strahlengang zusätzlich eine Blen
denregelung integriert sein, die dann jedoch aufgrund der
Unterstützung durch das phototrope Glas 6 gegenüber herkömm
lichen Regelungen vereinfacht ausgeführt sein kann und insbe
sondere einen kleineren Regelbereich aufweisen kann.
Eine Kamera nach der Erfindung eignet sich besonders als sta
tionäre, im Außenbereich von Anlagen oder Häusern fest in
stallierte Überwachungskamera, da sich bei derartigen Ein
satzbedingungen die Lichtverhältnisse meist nur langsam
ändern, so daß das phototrope Glas 6, daß zur Anpassung an
sich ändernde Lichtverhältnisse eine gewisse Reaktionszeit
benötigt, eine ausreichend schnelle, automatische Belich
tungssteuerung gewährleistet.
Fig. 2 zeigt den Strahlengang einer zweiten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Videokamera, wobei Bauteile dieser
Ausführungsform mit den gleichen Bezugsziffern wie entspre
chende Bauteile der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausfüh
rungsform bezeichnet sind. Im Unterschied zur Ausführungs
form nach Fig. 1 ist in Fig. 2 ein phototropes Glas 8
hinter dem Objektiv 1, das heißt zwischen Objektiv 1 und
lichtempfindlicher Schicht 3, angeordnet. Das phototrope
Glas 8 ist entlang der Richtungen des Doppelpfeils 10, d. h.
längs der optischen Achse 9, verschiebbar. In Abhängigkeit
von der Lage des phototropen Glases 6 weist dieses, wie be
reits beschrieben, eine einheitliche oder eine lokal unter
schiedliche Lichtdurchlässigkeit auf. Damit kann diese Ka
mera auch bei bisher sehr schwer beherrschbaren Lichtver
hältnissen eingesetzt werden, oder es kann alternativ ein
Sensorelement 2 mit einem kleineren Helligkeitserfassungs
vermögen verwendet werden.
Eine derartige räumlich selektive Lichtmengenregelung ist
durch eine konventionelle Blendenregelung prinzipiell nicht
erreichbar.
Nach Fig. 3 kann der Strahlengang einer Videokamera gemäß
der Erfindung ein phototropes Glas 6 enthalten, das vor dem
Objektiv liegt, und ein zweites phototropes Glas 8, das hin
ter dem Objektiv 1 im Strahlengang angeordnet ist. Das hin
tere phototrope Glas 8 kann, wie in Fig. 2 dargestellt, ver
schiebbar ausgeführt sein.
In Fig. 4 ist schematisch der Strahlengang einer Farbbild
kamera dargestellt. Hinter dem Objektiv 11 befindet sich
ein Strahlteilersystem 12, das im vorliegenden Beispiel aus
vier Spiegeln 13, 14, 15 und 16 aufgebaut ist, von denen
zwei teildurchlässige Spiegel 14, 15 sind. Das Strahlteiler
system 12 spaltet den Eingangsstrahl 17 in drei Einzelstrah
len 18, 19 und 20 auf. Die Einzelstrahlen 18, 19, 20 durch
laufen hinter dem Strahlteilersystem 12 jeweils einen Farb
filter 21, 22 und 23 der Grundfarben rot, grün und blau und
treffen auf ihrem weiteren Weg auf die lichtempfindlichen
Schichten 24, 25 und 26 der Sensorelemente 27, 28 und 29
auf.
In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel befindet sich vor dem
Objektiv 11 ein phototropes Glas 30 und zwischen den Farb
filtern 21, 22 und 23 und den jeweiligen lichtempfindlichen
Schichten 24, 25 und 26 jeweils phototrope Gläser 31, 32 und
33.
Die phototropen Gläser 31, 32 und 33 können unterschiedliche
Verdunkelungscharakteristiken aufweisen, die insbesondere in
Abhängigkeit von den unterschiedlichen Farbstrahlkomponenten
gewählt sein können.
Entsprechend der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Bei
spiele können das phototrope Glas 30 oder alternativ die
phototropen Gläser 31, 32 und 33 weggelassen werden, und die
phototropen Gläser 31, 32 und 33 können einzeln entlang der
Richtung der Einzelstrahlen 18, 19 und 20 längsverschieblich
ausgeführt sein.
Wesentlich ist bei allen beschriebenen Beispielen stets, daß
die von weißem Licht durchlaufenen phototropen Gläser 6, 8
und 30 im Wellenlängenbereich über 450 nm wirksam, das heißt
reaktiv, sein müssen, um eine Lichtmengenbeeinflussung über
den gesamten sichtbaren Frequenzbereich zu gewährleisten.
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele arbeiten nach dem
gleichen Prinzip und gewährleisten stets eine einfache und
wirkungsvolle Lichtmengenregelung, die es ermöglicht, bisher
für diese Aufgabe vorgesehene Komponenten einer Kamera ein
facher zu gestalten oder vollständig einzusparen.
Claims (17)
1. Kamera, insbesondere Videokamera, bestehend aus einem
Objektiv, zumindest einem Sensorelement mit lichtempfind
licher Schicht in der Bildebene des Objektivs und einer
Einrichtung zur Regelung der auf die lichtempfindliche
Schicht auftreffenden Lichtmenge,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Regelung der Lichtmenge wenig
stens ein phototropes Glas (6, 8, 30, 31, 32, 33)
umfaßt, das zumindest in einen Teil des Strahlengangs
zwischen Gesichtsfeld (5) und Bildebene (7) des Objek
tivs (1, 11) eingesetzt ist.
2. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes phototropes Glas (6) im Strahlengang vor
dem Objektiv (1), das heißt zwischen Gesichtsfeld (5)
und Objektiv (1), eingesetzt ist.
3. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites phototropes Glas (7) im Strahlengang
hinter dem Objektiv (1), das heißt zwischen Objektiv (1)
und Bildebene (7), eingesetzt ist.
4. Kamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes phototropes Glas (6) vor dem Objektiv
(1), das heißt zwischen Gesichtsfeld (5) und Objektiv
(1), und ein zweites phototropes Glas (8) hinter dem
Objektiv (1), das heißt zwischen Objektiv (1) und
Bildebene (7), eingesetzt sind.
5. Kamera nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das hinter dem Objektiv (1) liegende zweite photo
trope Glas (8) an unterschiedlichen Positionen entlang
der optischen Achse (9) angeordnet sein kann.
6. Kamera nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite phototrope Glas (8) längs der optischen
Achse (9) verschiebbar ist.
7. Kamera nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite phototrope Glas (8) lediglich von einem
Teilquerschnitt des Strahlengangs durchlaufen wird.
8. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei den ersten und zweiten phototropen Glä
sern (6; 8) um Gläser mit unterschiedlichen Verdunke
lungscharakteristiken, insbesondere mit unterschied
lichem Verdunkelungsgrad und unterschiedlicher Reaktions
geschwindigkeit handelt.
9. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kamera ein kombiniertes Strahlteiler- und Filter
system (12; 21, 22, 23) zur Aufspaltung des hinter dem
Objektiv verlaufenden Strahlengangs in die drei Farb
strahlengänge Rot, Grün und Blau und jeweils ein Sensor
element (27, 28, 29) für jeden Farbstrahlengang auf
weist, wobei in jedem Farbstrahlengang ein zweites
phototropes Glas (31, 32, 33) eingesetzt ist.
10. Kamera nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die phototropen Eigenschaften der zweiten phototro
pen Gläser (31, 32, 33) jeweils farbspezifisch gewählt
sind.
11. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das oder die phototropen Gläser (6, 8, 31, 32, 33)
aus einem Kunststoffmaterial mit phototropen Eigen
schaften bestehen.
12. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem oder den Sensorelementen (2, 27,
28, 29) um Bildaufnahmeröhren handelt.
13. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem oder den Sensorelementen (2, 27,
28, 29) um photoempfindliche Halbleiterbauelemente
handelt.
14. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei dem oder den Sensorelementen (2, 27,
28, 29) um lichtempfindliche photographische Filme oder
Platten handelt.
15. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die phototropen Gläser (6, 8, 31, 32, 33) bei einer
Lichtwellenlänge im Bereich über etwa 450 nm reaktiv
sind.
16. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Regelung der Lichtmenge eine
Belichtungszeitregelung umfaßt.
17. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Regelung der Lichtmenge eine
Blendenregelung umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4419550A DE4419550A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Kamera mit selbsttätiger Lichtmengenregelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4419550A DE4419550A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Kamera mit selbsttätiger Lichtmengenregelung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4419550A1 true DE4419550A1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=6519788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4419550A Withdrawn DE4419550A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Kamera mit selbsttätiger Lichtmengenregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4419550A1 (de) |
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