DE4416199A1 - Vorrichtung zum Straffen eines Fahrzeugsicherheitsgurtes - Google Patents
Vorrichtung zum Straffen eines FahrzeugsicherheitsgurtesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eines Vorrichtung zum Straffen
eines Kraftfahrzeugsicherheitsgurtes mittels eines
pyrotechnischen Kolbenantriebs mit mehreren Treibla
dungen, die in zeitlicher Aufeinanderfolge auf den
mit dem zu straffenden Gurtband verbindbaren Kolben
antrieb wirken.
Beim normalen Fahrbetrieb des Kraftfahrzeugs ist bei
modernen Gurtaufrollern gewährleistet, daß der Si
cherheitsgurt aus Komfortgründen locker am Körper des
Fahrzeuginsassen anliegt. Aufgrund dieser Gurtlose
besteht jedoch bei einem Unfall die Gefahr, daß eine
zu starke Vorverlagerung des Fahrzeuginsassen trotz
Blockierung der Wickelwelle des Gurtaufrollers er
folgt. Auch sind die Gurtbandlagen auf der Wickelwel
le des Gurtaufrollers relativ locker aufgewickelt, so
daß trotz Blockierung der Wickelwelle es zu einer
starken Vorverlagerung des Fahrzeuginsassen infolge
Filmspuleffekts kommen kann.
Um die Gefahr der zu starken Vorverlagerung des Fahr
zeuginsassen zu vermeiden, ist es bekannt, vor dem
Blockieren der Wickelwelle die Gurtlose mit Hilfe
eines Gurtstraffers zu beseitigen. Die Antriebsvor
richtung des Gurtstraffers kann dabei auf das Gurt
schloß oder auf die Wickelwelle des Gurtaufrollers
wirken.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 93 08 273
ist ein pyrotechnischer Kolbenantrieb mit einem oder
mehreren Kolben bekannt, deren Antriebsbewegung auf
die Wickelwelle übertragen wird. Für den Antrieb der
mehreren Kolben ist eine zeitliche Aufeinanderfolge
der Zündung der die verschiedenen Kolben antreibenden
Treibladungen vorgesehen.
Ferner ist in der deutschen Patentanmeldung
P 43 35 284.7 ein Rotationsantrieb für die Wickelwel
le des Gurtaufrollers vorgeschlagen, bei dem mehrere
Treibladungen vorgesehen sind, die in unterschiedli
chen Druckräumen in zeitlicher Aufeinanderfolge zur
Zündung gebracht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei der ein
selbsttätiges Zünden der Treibladungen in der ge
wünschten zeitlichen Aufeinanderfolge erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die jeweiligen Zündeinrichtungen der in der zeit
lichen Aufeinanderfolge auf die erste Treibladung
folgenden Treibladungen mittels eines Zünddruckes
zündbar sind, der durch die jeweils vorherige Treib
ladung erzeugt wird.
Bei dem Zünddruck kann es sich um einen von der
Treibladung in einem Druckraum erzeugten Antriebs
druck handeln, der auf den Kolbenantrieb in Gurt
strafferrichtung wirkt. Der Zünddruck kann jedoch
auch gebildet werden in einem Verdichtungsraum durch
die Kolbenbewegung beim Kolbenantrieb.
Der Zünddruck kann über einen Druckkanal auf die
druckempfindliche Zündeinrichtung wirken. Der Druck
kanal ist in bevorzugter Weise beispielsweise mit
Hilfe eines Schiebers geschlossen und kann durch den
sich bewegenden Kolben geöffnet werden. Der Öffnungs
zeitpunkt kann durch die Kolbenbewegung sehr exakt
bestimmt werden, so daß nicht nur die zeitliche Auf
einanderfolge der Zündungen der Treibladungen genau
eingehalten wird, sondern auch gewährleistet ist, daß
ein ausreichender Zünddruck zur Betätigung der jewei
ligen Zündeinrichtung vorhanden ist.
Anhand der Figuren wird an Ausführungsbeispielen die
Erfindung noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen
Rotationskolben (Kreiskolben bzw. Drehkol
ben-Antrieb);
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel für einen
Kolbenantrieb mit linear beweglichen Kol
ben;
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel für einen
Antrieb mit ebenfalls linear beweglichen
Kolben; und
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel für einen
in einem Rohr linear angetriebenen Kolben.
Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel wird der pyrotechnische Kolbenantrieb gebildet
von einem Dreh- bzw. Kreiskolben eines Rotationsan
triebs. Über eine nicht näher dargestellte und an
sich bekannte Kupplungseinrichtung kann die Antriebs
drehung des Kolbens 6 auf eine Wickelwelle 10 eines
Gurtaufrollers übertragen werden. Ein derartiger An
trieb ist beschrieben in der älteren deutschen Pa
tentanmeldung P 43 35 284.7.
Der Drehkolben 6 läuft in einem Gehäuse 35 in einem
Läuferraum, dessen Innenkontur die Form einer Tro
choide hat. Während der Kolbendrehung entstehen drei
voneinander getrennte Räume mit veränderlicher Größe,
in denen sich der Arbeitsprozeß abspielt.
Um das Gehäuse innere sind in Winkelabständen vonein
ander pyrotechnische Treibladungen 3, 4 und 5 ange
ordnet. Diese Treibladungen liefern die Antriebsener
gie für den Drehkolben 6. Jeder Treibladung ist eine
Zündeinrichtung zugeordnet, durch die die Treibladun
gen in zeitlicher Aufeinanderfolge gezündet werden.
Die erste Treibladung 3 kann elektrisch gezündet wer
den. Es ist jedoch auch jede andere Zündung (magne
tisch, mechanisch) möglich. Durch die Zündung der
ersten Treibladung 3 wird der Drehkolben 6 in Drehung
versetzt. Die Treibgase strömen durch einen Treibla
dungskanal 23 in einen Druckraum 12. Der Kolben 3
beginnt sich zu drehen, wobei der Druckraum 12 expan
diert.
Bei dieser Drehung kommt eine am Drehkolben 6 vorge
sehene Öffnungskante 19 zum Zündkanal 11 der Zündein
richtung 1, welche der zweiten Treibladung 4 zugeord
net ist. Der Zündkanal 11 ist durch einen Schieber 18
verschlossen. Durch die Öffnungskante 19 wird der
Schieber 18 beseitigt, und der Zünddruckkanal 11 ist
geöffnet, so daß der im Druckraum 12 vorhandene
Treibgasdruck sich auf die druckempfindliche Zündein
richtung 1 auswirkt. Diese besitzt einen Schlagzünder
17, welcher durch den plötzlichen Druckanstieg im
Zünddruckkanal 11 auf ein Zündplättchen der Zündein
richtung 1 geschlagen wird, so daß die Treibladung 4
gezündet wird.
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich eine Kolbenoberflä
che 28 in einer Drehwinkellage, welche einem Treibla
dungskanal 20, der in das Gehäuseinnere gerichtet
ist, zur Bildung des zweiten expandierbaren Druckrau
mes gegenüberliegt. Durch den Treibladungskanal 20
gelangen die von der zweiten Treibladung 4 erzeugten
Treibgase in den von der Kolbenoberfläche 28 begrenz
ten und durch die Kolbendrehung geschaffenen neuen
expandierbaren Druckraum. Durch das von der zweiten
Treibladung 4 gelieferte Treibgas wird der Kolben 6
weitergedreht bis eine zweite Öffnungskante 29 zum
Zünddruckkanal 11 der dritten Treibladung 5 gelangt.
Durch die Öffnungskante 29 wird der Schieber 18 die
ses Kanals 11 ebenfalls geöffnet, so daß der Treibla
dungsdruck, wie oben erläutert, auf den Schlagzünder
17 der Zündeinrichtung 2 der dritten Treibladung 5
zur Auswirkung kommt. Die von der dritten Treibladung
5 erzeugten Treibgase strömen durch einen Treibla
dungskanal 21 in den expandierbaren Druckraum, wel
cher zwischen der trochoidförmigen Innenwand des Ge
häuses und einer Kolbenoberfläche 30 gebildet wird.
Der Druckraum expandiert bei der angetriebenen Dre
hung des Drehkolbens 6 im Uhrzeigersinn.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich
die den auf die erste Treibladung 3 folgenden Treib
ladungen 4 und 5 zugeordneten Zünddruckkanäle 11 und
Treibladungskanäle 20 und 21 bzw. die Öffnungen die
ser Kanäle zu beiden Seiten der kurzen Achse 31 der
trochoidförmigen Struktur des Gehäuseinnenraums, in
welchem der Drehkolben 6 sich bewegt. Der Abstand der
Öffnungen des jeweiligen Zünddruckkanals 11 von der
Öffnung des zugeordneten Treibladungskanals 20 bzw.
21 voneinander ist geringer als der Abstand der je
weiligen Kante 19, 29 bzw. 32 des Drehkolbens 6 von
einander. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß
beim Öffnen eines jeweiligen Zünddruckkanals 11 der
Treibladungskanal 20 bzw. 21 in einen expandierbaren
Druckraum, in welchem das Treibgas für den Antrieb
strömt, gerichtet ist.
Wie aus der Fig. 1 ferner zu ersehen ist, liegt die
Achse der Wickelwelle 10 im Schnittpunkt der beiden
Trochoidinnenkonturen des Gehäuses, in welchem der
Rotationskolben 6 sich bewegt. Der Rotationskolben 6
besitzt die Form eines gleichseitigen Bogendreiecks.
Bevorzugt in den Kolbenkanten, die in den drei Ecken
des Bogendreiecks liegen, befinden sich Öffnungskan
ten 19, 29 und 32, mit denen Schieber 18, welche die
Zünddruckkanäle 11 normalerweise verschließen, beim
Vorbeibewegen aus den Öffnungen der Zünddruckkanäle
11 entfernt werden. Das Treibgas im jeweiligen expan
dierten Druckraum kann dann ungehindert auf die
druckempfindliche Zündeinrichtung 1 bzw. 2 zur Ein
wirkung kommen.
Beidseits der Kanten 19, 29, 32 des Rotationskolbens
6 sind flexible Dichtungslippen 36 vorgesehen, die
bei einem im Druckraum 12 durch die jeweiligen Treib
ladungen 3, 4, 5 erzeugten Arbeitsdruck selbstdich
tend auf die Innenkontur des Gehäuses 35 gedrückt
werden.
Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbei
spiel wird infolge der durch die erste Treibladung 3
in Gang gesetzten Drehung des Rotationskolbens 6 die
jeweils nachfolgende Treibladung 4 bzw. 5 durch den
im expandierenden Druckraum herrschenden Arbeitsdruck
gezündet. Es ist jedoch auch möglich, den in der je
weiligen Verdichtungskammer bei der Drehung des Kol
bens 6 aufgebauten Druck zur Zündung der Treibladungen
4 und 5 auszunützen.
Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen werden Kolben 6 und 7 linear bewegt.
Der Antrieb eines mit der Wickelwelle 10 verbundenen
bzw. verbindbaren Zahnrades 25 erfolgt durch Zahn
stangeneingriff mit dem bewegten Kolben 6 und 7, wie
es im einzelnen in der deutschen Gebrauchsmuster
schrift 93 08 273 beschrieben ist. Die beiden Kolben
befinden sich in ihren Ausgangspositionen. Um auf die
Wickelwelle 10 eine Strammbewegung zu übertragen,
wird zunächst durch Zündung der Treibladung 3, welche
im Kolben vorgesehen sein kann oder auch in einem
Druckraum 13 angeordnet sein kann, zunächst der Kol
ben 6 aus seiner oberen Ausgangsstellung in eine un
tere Position angetrieben, wobei über das Zahnrad 25
die Wickelwelle 10 mitgedreht wird. Beim Ausführungs
beispiel der Fig. 2 wird in einem Verdichtungsraum 16
ein Druck aufgebaut, der über den Zünddruckkanal 11
auf die druckempfindliche Zündeinrichtung 1 zur Zün
dung der zweiten Treibladung 4 wirkt. Die zweite
Treibladung 4 kann im Druckraum 14 vorgesehen sein
oder auch im Kolben 7. Die Kolbenbewegungen sind so
aufeinander abgestimmt, daß dann, wenn der Kolben 6
mit seinem Zahnstangeneingriff sich vollständig am
Zahnrad 25 vorbeibewegt hat, der Kolben 7 zur nach
folgenden Strammbewegung angetrieben wird. Durch den
Zahnstangeneingriff wird die lineare Antriebsbewegung
der beiden Kolben 6 und 7 in eine Drehantriebsbewe
gung für die Wickelwelle 10 umgewandelt.
Während beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2, wie
schon erläutert, durch Aufbau eines Zünddruckes im
Verdichtungsraum 16 die Zündeinrichtung 1 zur Zündung
gebracht wird, erfolgt beim Ausführungsbeispiel der
Fig. 3 die Zündung durch den im expandierten Druck
raum erzeugten Treibgasdruck über den Zünddruckkanal
11. Der Treibgasdruck wirkt sich dann aus, wenn, wie
schon erläutert, der Kolben 6 sich in seiner unteren
Position befindet, so daß in zeitlicher Aufeinander
folge die beiden Kolben 6 und 7 auch beim Ausfüh
rungsbeispiel der Fig. 3 für den Drehantrieb der
Wickelwelle 10 bewegt werden. Am Ende des Kolbens 6
kann ein Mittel zum Öffnen des zunächst geschlossenen
Zünddruckkanals vorgesehen sein.
Bei dem in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbei
spiel ist ein Antriebskolben 9 vorgesehen. Dieser
Antriebskolben 9 wird linear in einem Führungsrohr 26
bewegt. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist eine
erste Treibladung 3 vorgesehen, mit welcher der Kol
ben 9 aus seiner Ruhelage in die Antriebsbewegung
gebracht wird.
Mit dem Kolben 9 ist ein Zugseil 27 verbunden. Dieses
Zugseil 27 kann mit einem Gurtschloß des Sicherheits
gurtes verbunden sein. Es ist jedoch auch möglich,
die Antriebsbewegung des Kolbens 9 über das Zugseil
über eine Seilrolle auf die Wickelwelle des Gurtauf
rollers aufzubringen, wie es beispielsweise in der
EP 0 529 265 A1 erläutert ist.
Entlang dem Führungsweg des Kolbens 9 im Rohr 26 be
finden sich die Treibladungen 4 und 5 mit den zuge
ordneten Zündeinrichtungen 1 und 2 und den Zünd
druckkanälen 11. Beim Vorbeibewegen des Kolbens 9,
der an einer geeigneten Stelle Mittel zum Öffnen der
Zünddruckkanäle aufweist, werden die Treibladungen 4
und 5 gezündet, so daß in zeitlicher Aufeinanderfolge
mehrere Treibladungen auf den Kolben 9 einwirken.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Straffen eines Kraftfahrzeugsi
cherheitsgurtes mittels eines pyrotechnischen
Kolbenantriebs mit mehreren Treibladungen, die
in zeitlicher Aufeinanderfolge auf den mit dem
zu straffenden Gurtband verbindbaren Kolbenan
trieb wirken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweiligen Zündeinrichtungen (1, 2) der
in der zeitlichen Aufeinanderfolge auf die erste
Treibladung (3) folgenden Treibladungen (4, 5)
mittels eines Zünddruckes zündbar sind, der
durch die jeweils vorherige Treibladung erzeugt
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zünddruck auf die jeweilige
Zündeinrichtung (1, 2) nach einer bestimmten
Antriebsbewegungsstrecke des Kolbenantriebs (6;
7, 8; 9) zur Einwirkung kommt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kolbenantrieb (6; 7, 8)
mit der Wickelwelle (10) eines Gurtaufrollers
kuppelbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Kolbenantrieb (9) mit ei
nem Gurtschloß des Sicherheitsgurtes verbindbar
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zünddruck gebil
det ist durch den von der jeweiligen Treibladung
(3, 4, 5) in einem Druckraum (12; 13, 14; 15)
auf den Kolbenantrieb (6; 7, 8; 9) wirkenden
Antriebsdruck.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zünddruck gebil
det ist durch einen bei der Kolbenbewegung in
einem Verdichtungsraum (16) erzeugten Druck.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zünddruck über
einen Zünddruckkanal (11) auf die jeweilige
Zündeinrichtung (1, 2) wirkt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zünddruckkanal (11) geschlos
sen ist und für die Einwirkung des Zünddruckes
auf die Zündung (1, 2) durch den bewegten Kolben
(6; 7, 8; 9) geöffnet wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Zünd
einrichtung (1, 2) einen durch den Zünddruck
betätigbaren Schlagzünder (17) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß am Kolben (6; 7, 8;
9) Mittel (19, 29) zum Öffnen der Zünddruckkanä
le (11) beim Vorbeibewegen des Kolbens vorgese
hen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einem Rotationskolbenantrieb
der Abstand der Öffnungen des Zünddruckkanals
(11) und eines Treibladungskanals (20, 23) der
auf die erste Treibladung (3) folgenden Treibla
dungen (4, 5) kürzer bemessen ist als die Aus
dehnung einer Kolbenfläche (28, 30, 33).
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Öffnungen des Zünddruckkanals
(11) und des Treibladungskanals (20, 23) zu bei
den Seiten der kleinen Trochoidachse (31) der
Trochoidinnenkontur des Gehäuses (35) liegen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944416199 DE4416199C2 (de) | 1994-05-06 | 1994-05-06 | Vorrichtung zum Straffen eines Fahrzeugsicherheitsgurtes |
| EP95104576A EP0680856A3 (de) | 1994-05-06 | 1995-03-28 | Vorrichtung zum Drehantrieb eines Sicherheitsgurtstraffers. |
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4416199A1 true DE4416199A1 (de) | 1995-11-09 |
| DE4416199C2 DE4416199C2 (de) | 1998-11-26 |
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ID=6517586
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| DE19944416199 Expired - Fee Related DE4416199C2 (de) | 1994-05-06 | 1994-05-06 | Vorrichtung zum Straffen eines Fahrzeugsicherheitsgurtes |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4416199C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29815707U1 (de) | 1998-09-01 | 1999-01-07 | TRW Occupant Restraint Systems GmbH & Co. KG, 73553 Alfdorf | Pyrotechnischer Gurtstrafferantrieb |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3180082A (en) * | 1963-09-03 | 1965-04-27 | Benditt Albert | Canopy unlock thruster |
| DE9308273U1 (de) * | 1993-06-02 | 1993-07-29 | HS Technik und Design Technische Entwicklungen GmbH, 82234 Weßling | Vorrichtung zum pyrotechnischen Drehantrieb einer Wickelwelle eines Sicherheitsgurtaufrollautomaten |
| DE4217969A1 (de) * | 1992-05-30 | 1993-12-02 | Autoflug Gmbh | Gurtstraffer mit mehrstufigem Antrieb |
-
1994
- 1994-05-06 DE DE19944416199 patent/DE4416199C2/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| In Betracht gezogene ältere Anmeldung: DE 43 35 284 A1 * |
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| DE29815707U1 (de) | 1998-09-01 | 1999-01-07 | TRW Occupant Restraint Systems GmbH & Co. KG, 73553 Alfdorf | Pyrotechnischer Gurtstrafferantrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4416199C2 (de) | 1998-11-26 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |