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DE4414273A1 - Enzymatische Racematspaltung asymmetrischer Alkohole mittels Vinylestern mehrbasiger Carbonsäuren - Google Patents

Enzymatische Racematspaltung asymmetrischer Alkohole mittels Vinylestern mehrbasiger Carbonsäuren

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DE4414273A1
DE4414273A1 DE4414273A DE4414273A DE4414273A1 DE 4414273 A1 DE4414273 A1 DE 4414273A1 DE 4414273 A DE4414273 A DE 4414273A DE 4414273 A DE4414273 A DE 4414273A DE 4414273 A1 DE4414273 A1 DE 4414273A1
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DE4414273A
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Peter Dipl I Seufer-Wasserthal
Herbert Mayrhofer
Irma Wirth
Peter Dr Poechlauer
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Chemie Linz Deutschland GmbH
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Chemie Linz Deutschland GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12PFERMENTATION OR ENZYME-USING PROCESSES TO SYNTHESISE A DESIRED CHEMICAL COMPOUND OR COMPOSITION OR TO SEPARATE OPTICAL ISOMERS FROM A RACEMIC MIXTURE
    • C12P41/00Processes using enzymes or microorganisms to separate optical isomers from a racemic mixture
    • C12P41/003Processes using enzymes or microorganisms to separate optical isomers from a racemic mixture by ester formation, lactone formation or the inverse reactions
    • C12P41/004Processes using enzymes or microorganisms to separate optical isomers from a racemic mixture by ester formation, lactone formation or the inverse reactions by esterification of alcohol- or thiol groups in the enantiomers or the inverse reaction

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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Asymmetrische Alkohole sind wichtige Zwischenverbindungen für eine Reihe pharmazeutisch wirksamer Verbindungen, beispielsweise für Substanzen, die das zentrale Nervensystem (ZNS) beeinflussen. Die Erkenntnis, daß üblicher­ weise jeweils nur eine enantiomere Form dieser Substanzen die erwünschte pharmazeutische Wirkung ausübt, hat zu verstärkter Nachfrage nach Herstell­ verfahren ihres aktiven Enantiomers unter Vermeidung der Bildung ihres inaktiven, oft sogar toxischen anderen Enantiomers geführt. Damit kommt Herstellverfahren zur Darstellung enantiomerenangereicherter asymmetrischer Alkohole als Vorstufen zu diesen Verbindungen besondere Bedeutung zu.
Verfahren zur enzymatischen Racematspaltung von Alkoholen sind bereits bekannt. So wird gemäß Synthesis 1989, 933-934 ein racemischer Alkohol in den entsprechenden Buttersäureester überführt und der racemische Ester anschließend in Gegenwart einer Lipase enantioselektiv hydrolysiert. Man erhält ein Enantiomer des Alkohols in freier Form, das andere verbleibt verestert und ist mit konventionellen chemischen Verfahren, etwa Chromatographie abtrenn­ bar und gegebenenfalls durch anschließende chemische Hydrolyse ebenfalls frei erhältlich. Um das gewünschte Enantiomer zu erhalten, sind daher bis zu vier Verfahrensschritte, nämlich chemische Veresterung, enzymatische Hydrolyse, Trennung von Ester und Alkohol und chemische Hydrolyse des Esters erforder­ lich. Zudem sind Enzyme im allgemeinen in der wäßrigen Phase des Reaktions­ gemisches der Hydrolyse löslich und daraus nur schwer für eine eventuelle Wiederverwendung gewinnbar. Sie müssen daher an einen wasserunlöslichen Träger fixiert werden.
Alternativ können Enzyme in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel, in dem sie üblicherweise unlöslich sind, eingesetzt werden. Will man die Notwendigkeit, während der Reaktion Wasser in molaren Mengen ein­ zubringen oder zu entfernen, vermeiden, kann man aber bevorzugt nur solche Prozesse katalysieren, die ohne Bildung oder Verbrauch von Wasser in molaren Mengen ablaufen, also Acylierungen, etwa mit Carbonsäureanhydriden, oder Umesterungen. Gemäß J. Org. Chem. 53 (1988), 5531 läßt sich ein racemischer Alkohol unter Einfluß einer Lipase mittels eines Carbonsäureanhydrids in einem organischen Lösungsmittel enantioselektiv verestern, wodurch beide Enantiomeren voneinander getrennt werden können. Oft wirkt aber die gleichzeitig gebildete Carbonsäure störend auf die Enzymaktivität. In J. Am. Chem. Soc. 107 (1985), 7072 sind als Acylierungsmittel für enzymatische Racematspaltungen von Alkoholen "aktivierte Ester", das sind Ester wenig nucleophiler Alkohole, vorgeschlagen worden. Allerdings können derartige Ester, etwa 2-Haloethylester industriell kaum eingesetzt werden. Des weiteren sind diese Umsetzungen reversibel und damit unvollständig.
In der EP-A-0 321 918 ist ein Verfahren zur enzymatischen Racematspaltung von Alkoholen durch Acylierung mit oder in Vinylacetat oder Vinylchloracetat unter Einfluß einer Lipase beschrieben. Der im Verlauf der Reaktion entstehende Vinylalkohol tautomerisiert zu Acetaldehyd, welcher gasförmig aus dem Reaktionsgemisch entweicht und die Umsetzung irreversibel macht. Nach der enzymatischen Acylierung liegt wiederum ein Enantiomer des Alkohols als Ester, in diesem Fall als Acetat oder als Chloracetat, das andere in freier Form vor. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Abtrennung des gebildeten freien Alkohols von seinem enantiomeren Acetat oder Chloracetat vor allem in größerem Maßstab schwierig ist, da sich die zu trennenden Alkohol-Esterpaare in ihren physi­ kalischen Eigenschaften wie Siedepunkten oder Löslichkeiten oft wenig unter­ scheiden oder überhaupt schwer trennbare Azeotrope bilden. Dieser schlechten Trennbarkeit wird gemäß der noch nicht veröffentlichten Europäischen Patent­ anmeldung Nr. 94101158.7 insofern Rechnung getragen, als die Verwendung längerkettiger Vinylester, etwa von Vinyllaurat oder Vinylpalmitat zur enantio­ merenreinen Herstellung von Alkinolen empfohlen wird. Dadurch läßt sich der Alkohol zumeist destillativ vom Ester trennen, und das Verfahren wird industriell anwendbar.
Das hohe Molekulargewicht derartiger Vinylester bewirkt allerdings, daß sie besonders bei der Herstellung von Alkoholen mit geringem Molekulargewicht in beträchtlichem gewichtsmäßigen Überschuß eingesetzt werden müssen, so daß in den entsprechenden Reaktionsgemischen namentlich gegen Ende der Reaktion der nunmehr enantiomerenangereicherte Alkohol nur mehr in sehr geringen Anteilen vorliegt, was einerseits seine Isolierung erschwert, anderseits zu einer schlechten Raum-Zeit-Ausbeute entsprechender Prozesse führt.
Unerwarteterweise wurde nun gefunden, daß diese Nachteile vermieden werden können, wenn zur enzymatischen Racematspaltung asymmetrischer Alkohole nicht die Vinylester von Monocarbonsäuren, sondern die Vinylester von zwei- und mehrbasischen Carbonsäuren eingesetzt werden. Da sich alle Vinylester­ einheiten des Moleküls am enzymatischen Austausch beteiligen, erhält man Ester, die leicht vom nicht umgesetzten Alkohol abgetrennt werden können, da sie große Molekulargewichtsunterschiede zum Alkohol aufweisen.
Überdies ist durch die Anwesenheit mehrerer Vinylestergruppen in einem Mole­ kül des Acylierungsmittels die Dichte der Vinylestergruppen sehr groß, so daß der zu spaltende Alkohol in hoher Konzentration im Reaktionsgemisch vorliegt.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur Racematspaltung asymmetrischer Alkohole der Formel
in der
R₁ COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, CN, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt und gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁-C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁-C₄- Alkylamino, NH-SO₂CH₃, COCH₃, COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann,
A entweder eine Einfachbindung, C₁-C₄-Alkylen oder C₂-C₆-Alkenylen, und
B Phenyl, Naphthyl, Pyridyl, Pyrimidyl, Furyl, Thienyl, Imidazolyl, C₁-C₂₀-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder durch eine oder mehrere Doppel- oder Dreifachbindungen ungesättigt sein kann, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe, durch O, durch NH oder durch N-Alkyl(C₁-C₄) ersetzt sein können, C₃-C₇-Cycloalkyl, das gesättigt oder ungesättigt sein kann, wobei eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine Ketogruppe und eine oder zwei Methylengruppen gegebenenfalls durch O oder NH ersetzt sein können, wobei der Rest B ein- oder mehrfach durch durch Halogen, C₁-C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁-C₄-Alkylamino, NH-SO₂CH₃, CO- CH₃, COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann, oder
A eine Einfachbindung und R₁ und B gemeinsam eine C₃-C₈-Alkylen- oder -Alkenylengruppe, in der 2 Methylengruppen zusätzlich über eine weitere C₁- C₄-Alkylenkette verbrückt sein können, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe, durch O, NH oder N-Alkyl(C₁-C₄) ersetzt sein können, und wobei der Ring aus R₁ und B gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt sein kann, durch C₁-C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁- C₄-Alkylamino, NH-SO₂CH₃, CO-CH₃, COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann,
bedeuten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
ein asymmetrischer Alkohol der Formel I mit einem Vinyl-, Propenyl-, Isopropenylester einer C₂-C₁₀-Alkan- oder -Alken-di- oder -tricarbonsäure in Gegenwart einer Lipase umgesetzt und anschließend der verbleibende nunmehr enantiomerenreine Alkohol der Formel I isoliert und gegebenenfalls das andere Enantiomere aus dem entstandenen Ester gewonnen wird.
Asymmetrische Alkohole der Formel I sind bekannt und/oder durch bekannte Methoden herstellbar. Sie können als racemisches Gemisch oder als Gemisch, in dem bereits eines der beiden Enantiomeren angereichert vorliegt, eingesetzt werden. Es sind dies beispielsweise Betablocker oder Bausteine dafür, wie Phenyl- oder Naphthylalkanolamine, in denen B ein substituierter Phenyl oder Naphthylring, A eine Einfachbindung und R₁ ein Alkylaminomethylrest ist, oder Zwischenprodukte hiefür, in denen R₁ etwa ein Haloalkylrest ist. Solche Betablocker sind beispielsweise Sotalol oder Nifenalol. Weitere herstellbare Asymmetrische Alkohole sind Alkylalkinylcarbinole (R₁ = Alkyl, B = Alkinyl und A eine Einfachbindung), die etwa Bausteine für Lipoxygenasehemmer darstellen, oder Verbindungen vom Typ 2-Hydroxycarbonsäurenitril (R₁ = CN, B = substituiertes Alkyl), welche wichtige Zwischenprodukte für die Herstellung von Aminosäuren, wie Gammaaminobetahydroxybuttersäure (GABOB) darstellen. Ähnliche Verbindungen, in denen R₁ = CN, A = (CH₂)₂, B = Phenyl ist, sind Zwischenprodukte zur Synthese von ACE-Hemmern wie Enalapril. Viele cyclische und bicyclische Alkohole wie 2-Alkyl-4-hydroxy-cyclohexenone stellen Zwischenprodukte für die Herstellung von Prostaglandinen dar.
Vinyl-, Propenyl- oder Isopropenylester von Alkan- oder Alken-di- oder -tricarbonsäuren sind beispielsweise die Ester der Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Korksäure, Azelainsäure, Sebacinsäure, der Fumar- oder Maleinsäure oder der Aconitsäure. Bevorzugt sind die Ester der Adipinsäure, Bernsteinsäure, Aconitsäure. Bevorzugte Ester sind die Vinylester.
Unter Lipasen sind zur Racematspaltung geeignete Lipasen zu verstehen, wobei Lipasen aus Schweineleber, Schweinepankreas sowie aus Mikroorganismen wie Candida, Mucor, Rhizopus, Penicillium, Aspergillus, Pseudomonas bevorzugt sind. Besonders bevorzugt sind käufliche Lipasen, ganz bevorzugt Lipasen aus Candida oder Pseudomonas. Die Lipase kann dabei in gereinigter oder teilweise gereinigter Form oder in Form des Mikroorganismus selbst, in freier oder immo­ bilisierter Form eingesetzt werden.
Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann nach einer in der EP- A-0 321 918 geoffenbarten Verfahrensweisen erfolgen. Dazu wird eine Lipase und ein Alkohol der Formel I zusammen mit einem Vinylester der Formel II vorgelegt. Pro Mol Alkohol wird dabei mindestens diejenige Menge an Vinylester eingesetzt, die ein halbes Mol Vinylestergruppen enthält. Die nötige Menge an Lipase ist von der chemischen Beschaffenheit des Alkohols und des Vinylesters, von der gewünschten Reaktionszeit und von der Art der Lipase abhängig und kann für jeden Fall durch einen Vorversuch leicht ermittelt werden.
Die Reaktionsmischung wird zusammen mit der Lipase bei Temperaturen von -10°C bis zur Desaktivierungstemperatur der eingesetzten Lipase, bevorzugt bei der Temperatur, bei der die Lipase ihre höchste Aktivität besitzt und die vom Hersteller im allgemeinen angegeben ist, vorteilhafterweise gerührt oder ge­ schüttelt. Es ist aber auch möglich, die Lipase in einem Modul, beispielsweise in einer Säule, vorzulegen und die Mischung, die den Alkohol und den Vinylester enthält, im Kreislauf durch dieses Modul zu leiten. Dabei werden die Vinylester­ gruppen des Acylierungsmittels sequentiell in Ester eines Enantiomers des asymmetrischen Alkohols überführt, während das andere Enantiomer des asymmetrischen Alkohols im wesentlichen unverändert bleibt. Der freigesetzte Vinylalkohol tautomerisiert zur entsprechenden Carbonylverbindung, welche nicht mehr am Reaktionsgeschehen teilnimmt.
Das Fortschreiten der Reaktion, das heißt, der sequentielle Austausch der Vinylestergruppen gegen Estergruppen eines Enantiomers des asymmetrischen Alkohols, wird durch übliche Methoden, beispielsweise durch Gaschromato­ graphie verfolgt. Da eine Lipase zwar bevorzugt eines der beiden Enantiomeren, aber im allgemeinen auch das zweite Enantiomer umsetzen kann, wird in passenden Abständen der Enantiomerenüberschuß ee des nicht umgesetzten Alkohols oder des gebildeten Esters mit mit Hilfe geeigneter Methoden, beispielsweise durch Bestimmung der optischen Drehung oder durch Chromato­ graphie an einer chiralen Phase, gemessen. Nach Erreichen des gewünschten Umsetzungsgrades, der vom gewünschten Produkt und dessen gewünschtem Enantioinierenüberschuß abhängig ist, wird die Reaktion abgebrochen. Zur Auf­ arbeitung des Reaktionsgemisches wird die Lipase gegebenenfalls beispielsweise durch Abfiltrieren oder Abzentrifugieren aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt und der Rückstand einer Trennoperation wie etwa Extraktion, Destillation oder Chromatographie unterworfen. Bevorzugt ist dabei eine Destillation, die gerade durch den erfindungsgemäßen Einsatz von Vinylestern mehrbasiger Carbon­ säuren besonders wirksam ist, da sich die Siedepunkte von Alkohol, dessen Ester, Vinylester, und der aus dem Vinylester entstandenen Carbonylverbindung für eine einfache, destillative, hochwirksame Trennung genügend unterscheiden. Wird jenes Enantiomer gewünscht, das das im Verlauf der Reaktion bevorzugt verestert wurde, kann nach Isolierung dieses Esters aus dem Reaktionsgemisch eine Esterhydrolyse, gegebenenfalls ebenfalls in Gegenwart einer Lipase, durch­ geführt werden.
Es hat sich gezeigt, daß der Zusatz eines organischen Lösungsmittels zur Reak­ tionsmischung die Reaktionsgeschwindigkeit positiv beeinflußt. In einer bevor­ zugten Ausführungsform wird daher der Reaktionsmischung ein organisches Lösungsmittel zugesetzt, wodurch die Viskosität der Reaktionsmischung in vor­ teilhafter Weise gesenkt wird. Als organische Lösungsmittel eignen sich gegebenenfalls halogenierte aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe wie z. B. Pentan, Hexan, Cyclopentan, Toluol, Xylole, Dichlormethan, Dichlor­ ethan, Chlorbenzole, Ether, wie z. B. Diethylether, Tetrahydrofuran, Dioxan, Ester, wie z. B. Essigsäureethyl-, -butylester, oder Mischungen aus solchen Lösungsmitteln, wobei halogenierte aliphatische oder aromatische Kohlen­ wasserstoffe bevorzugt sind. Das organische Lösungsmittel wird in Mengen von 0,1 bis 70 Vol.%, bevorzugt von etwa 0,5 bis 60 Vol.% bezogen auf die gesamte Reaktionsmischung zugesetzt.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens läßt sich ein Gemisch zweier Enan­ tiomere eines asymmetrischen Alkohols durch enzymkatalysierte stereoselektive Acylierung in guter Raum-Zeit-Ausbeute in ein technisch leicht trennbares Gemisch, das das eine Enantiomer des asymmetrischen Alkohols in unveränder­ ter Form, das andere Enantiomer in Form eines Esters enthält, überführen. Das Verfahren liefert enantiomerenreine Alkohole oder Ester, wobei je nach Umsetzungsgrad ein Enantiomerenüberschuß von über 90% im unveränderten Alkohol oder im Ester erhalten wird. Das Verfahren stellt daher eine Bereicherung der Technik dar.
Beispiele Beispiele 1-4
Zu 7,13 mmol eines racemischen Alkohols wurden 0,92 g (4,63 mmol) Divinyladipat, 0,02 ml Natriumphosphatpuffer (0,1 M, pH 7,0), 4,5 ml o-Xylol sowie 0,3 g Pseudomonas-Lipase (Amano PS) zugegeben. Das Reaktions­ gemisch wurde bei 49°C geschüttelt. Der Enantiomerenüberschuß des nicht umgesetzten Alkohols wurde als Trifluoracetylderivat mittels GC an einer Cyclo­ dextrinsäule bestimmt. Die erzielten Ergebnisse sind in Tabelle I aufgelistet.
Tabelle I
Beispiel 5
Zu 50 g (0,713 mol) R,S-But-3-in-2-ol wurden 87,17 g (0,44 mol, 0,62 Äqui­ valente bezogen auf den Alkohol) Divinyladipat, 1 ,50 ml Natriumphosphatpuffer (0,1 M, pH 7,0), 450 ml o-Xylol sowie 30 g Pseudomonas-Lipase (Amano PS) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei 40°C gerührt. Der Enantiomeren­ überschuß ee des nicht veresterten Alkohols wurde mittels GC an einer Cyclo­ dextrinsäule bestimmt. Nach Erreichen von 95% ee wurde die Reaktion durch Abfiltrieren des Enzyms abgebrochen und das Filtrat zur Isolation von S-But-3-in- 2-ol fraktioniert destilliert, wobei 12 g S-But-3-in-2-ol mit 95% ee erhalten wurden.
Beispiel 6
Zu 1,0 g (0,014 mol) R,S-But-3-in-2-ol wurden 1,84 g (0,009 mol, 0,65 Äqui­ valente bezogen auf den Alkohol) Divinyladipat, 30 µl Natriumphosphatpuffer (0,1 M, pH 7,0), 9 ml o-Xylol sowie 0,6 g Pseudomonas-Lipase (Amano PS) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde bei 40°C gerührt. Die Reaktion wurde mittels Gaschromatographie an einer Cyclodextrinsäule verfolgt, und dabei festgestellt, daß beide Vinylestergruppen reagieren. Zunächst entsteht But-3-in- 2-yl-vinyl-adipat, welches zu Di-but-3-in-2-yl-adipat weiterreagiert.

Claims (6)

1. Verfahren zur Racematspaltung asymmetrischer Alkohole der Formel in der
R₁ COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, CN, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt und gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁-C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁-C₄-Alkylamino, NH-SO₂CH₃, COCH₃, COOH, COOC₁-C₄- Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann,
A entweder eine Einfachbindung, C₁-C₄-Alkylen oder C₂-C₆-Alkenylen, und
B Phenyl, Naphthyl, Pyridyl, Pyrimidyl, Furyl, Thienyl, Imidazolyl, C₁-C₂₀-Alkyl, das geradkettig oder verzweigte gesättigt oder durch eine oder mehrere Doppel- oder Dreifachbindungen ungesättigt sein kann, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe, durch O, durch NH oder durch N-Alkyl(C₁-C₄) ersetzt sein können, C₃-C₇-Cycloalkyl, das gesättigt oder ungesättigt sein kann, wobei eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine Ketogruppe und eine oder zwei Methylengruppen gegebenenfalls durch O oder NH ersetzt sein können, wobei der Rest B ein- oder mehrfach durch durch Halogen, C₁- C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁-C₄-Alkylamino, NH- SO₂CH₃, CO-CH₃, COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann, oder
A eine Einfachbindung und R₁ und B gemeinsam eine C₃-C₈-Alkylen- oder -Alkenylengruppe, in der 2 Methylengruppen zusätzlich über eine weitere C₁-C₄-Alkylenkette verbrückt sein können, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe, durch O, NH oder N-Alkyl(C₁- C₄) ersetzt sein können, und wobei der Ring aus R₁ und B gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt sein kann, durch C₁-C₄-Alkoxy, Methylendioxy, Aethylendioxy, NH₂, C₁-C₄-Alkylamino, NH-SO₂CH₃, CO-CH₃, COOH, COOC₁-C₄-Alkyl, NO₂, CN, N₃ substituiert sein kann, bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß
ein asymmetrischer Alkohol der Formel I mit einem Vinyl-, Propenyl-, Isopropenylester einer C₂-C₁₀-Alkan- oder -Alken-di- oder -tricarbonsäure in Gegenwart einer Lipase umgesetzt und anschließend der verbleibende nunmehr enantiomerenreine Alkohol der Formel I isoliert und gegebenenfalls das andere Enantiomere aus dem entstandenen Ester gewonnen wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R₁ COOH, CN, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder ungesättigt und gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁- C₄-Alkylamino, COOH, CN, N₃ substituiert ist, bedeutet.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß A eine Einfachbindung ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß B Phenyl, Furyl, Imidazolyl, C₁-C₂₀Alkyl, das geradkettig oder verzweigt, gesättigt oder durch eine oder mehrere Doppel- oder Dreifachbindungen ungesättigt sein kann, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe, oder durch O ersetzt sein können, C₃-C₇-Cycloalkyl, das gesättigt oder ungesättigt sein kann, wobei eine Methylengruppe gegebenenfalls durch eine Ketogruppe und eine oder zwei Methylengruppen gegebenenfalls durch O ersetzt sein können, wobei der Rest B ein- oder mehrfach durch durch Halogen, C₁-C₄-Alkoxy, C₁-C₄- Alkylamino, CN, N₃ substituiert sein kann, bedeutet.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß A eine Einfachbindung und R₁ und B gemeinsam eine C₃-C₈- Alkylengruppe, in der 2 Methylengruppen zusätzlich über eine weitere C₁-C₄-Alkylengruppe verbrückt sein können, wobei eine oder mehrere Methylengruppen durch eine Ketogruppe oder O ersetzt sein können, und wobei der Ring aus R₁ und B gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Halogen, C₁-C₄-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt sein kann, durch C₁-C₄-Alkoxy, C₁-C₄-Alkylamino, CN, N₃ substituiert sein kann, bedeutet.
6. Verwendung der gemäß einen der Ansprüche 1-5 hergestellten enantio­ merenreinen Alkohole zur Herstellung von Betablockern, Lipoxygenase­ hemmern, Aminosäuren oder Prostaglandinen.
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