DE4412989A1 - Hydraulisch gesteuertes Druckwasser-Klosettspülsystem - Google Patents
Hydraulisch gesteuertes Druckwasser-KlosettspülsystemInfo
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- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03D—WATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
- E03D3/00—Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
- E03D3/10—Flushing devices with pressure-operated reservoir, e.g. air chamber
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisch gesteuertes
Druckwasser-Klosettspülsystem entsprechend den Oberbegriffen der
nebengeordneten Patentansprüche.
Das hier beschriebene Druckwasser-Klosettspülsystem stellt eine
Verbesserung des in unserem US-Patent 4 233 698 offenbarten Sy
stems dar.
Die Hauptkomponenten eines Druckwasser-Klosettspülsystems sind
ein Sammelbehälter, ein Spülventil und eine Spülsteuerung. Die
vorgenannten Komponenten sind gewöhnlich innerhalb eines Wasser
klosetts installiert und beziehen ihre Energie durch Wasserdruck
aus einem Frischwasserzufuhrsystem.
Die im Innern des Sammelbehälters befindliche Luft wird nach
Maßgabe des Ansteigens des Wasserspiegels zusammengedrückt. Wenn
der Druck der komprimierten Luft im Sammelbehälter demjenigen
des Frischwasserzulaufs gleich ist, endet der Einlauf von Wasser
in den Sammelbehälter, und das System ist betriebsbereit. Wenn
die Spülsteuerung betätigt wird, drückt die in dem Sammelbehäl
ter komprimierte Luft das gespeicherte Wasser mit hoher Ge
schwindigkeit in die Wasserklosettschüssel, wodurch Abfallstoffe
daraus mit minimalem Wasserverbrauch weggespült werden.
Das Druckwasser-Klosettspülsystem entsprechend unserem vorge
nannten Patent verwendet eine pneumatische Steuerung der Spülak
tion, welche ein Zuverlässigkeitsproblem hervorgerufen hat. So
kann niedriger Druck in dem Frischwassersystem dazu führen, daß
das Spülventil nicht immer zuverlässig schließt. Anstrengungen
zur Überwindung dieses Problems durch Modifizierung des pneuma
tischen Steuersystems sind nicht vollständig erfolgreich gewe
sen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein hydraulisch ge
steuertes Druckwasser-Klosettspülsystem bereitzustellen, welches
den Wasserverbrauch zur Spülung minimiert, dennoch die Zuverläs
sigkeit des Systems maximiert.
Die gestellte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
der nebengeordneten Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiter
bildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben
und nachstehend ebenfalls erläutert.
Das erfindungsgemäße Wasserklosettspülsystem weist eine erhebli
che Verbesserung in der Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit
der Spülaktion auf, ohne entsprechende Zunahme im Wasserver
brauch. Die Verwendung der zur Verfügung stehenden potentiellen
Energie der komprimierten Luftmenge in dem Sammelbehälter wird
maximiert durch unverzögerte und schnelle Öffnung des Spülven
tils, während der Wasserverbrauch durch zwangsläufiges Schließen
des Spülventils minimiert wird.
Wesentlich ist, daß das Spülventil an einem in einem Spülven
tilzylinder hin- und hergehend bewegbaren Kolben angebracht ist
und von diesem gesteuert wird. Der Kolben teilt den Spülven
tilzylinder in eine obere und eine untere Kammer.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die obere
Kammer des Spülventilzylinders ständig direkt an die Zuführung
des unter Druck stehenden Frischwassers angeschlossen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Spülsteuerung
auch direkt an die obere Kammer des Spülventilzylinders ange
schlossen. Wenn daher die Spülsteuerung geöffnet wird, fällt der
Wasserdruck in der oberen Kammer des Zylinders schlagartig ab,
wodurch eine Druckdifferenz über dem Kolben erzeugt wird, die
dem unterhalb des Kolbens herrschenden Wasserdruck ermöglicht,
den Kolben und das Spülventil sofort aufwärts in die Öffnungs
stellung zu drücken. Wenn das Spülventil sich öffnet, wird im
Sammelbehälter befindliches Wasser mit hoher Geschwindigkeit in
die Wasserklosettschüssel ausgegeben.
Nach dem Spülen fließt Wasser hauptsächlich zu der oberen Kammer
des Spülventilzylinders und drückt den Kolben und das daran be
findliche Spülventil abwärts auf dessen Sitz, um die Wasseraus
gabephase im Spülzyklus zu beenden. Eine Kolbenrückstellfeder
übt eine senkrechte Kraft auf den Kolben und das daran befindli
che Spülventil aus, um die vorerwähnte Kolbenbewegung in Rich
tung der Schließstellung zu verstärken. Danach erfolgt die fort
gesetzte Wasserströmung in den Sammelbehälter, bis ein bestimm
tes Druckgleichgewicht erreicht ist.
Der Betrieb des vorerwähnten Systems basiert auf der Bedingung,
daß die Querschnittsfläche des Wassereinlasses zu der oberen
Kammer des Spülventilzylinders größer ist als die Querschnitts
fläche des Wassereinlasses zu dem Sammelbehälter. Daraus ergibt
sich, daß während des Rückfüllens Wasser zuerst hauptsächlich zu
der oberen Kammer des Spülventilzylinders fließt, wodurch eine
Abwärtskraft auf den Kolben hervorgerufen wird, die größer ist
als die auf ihn einwirkende Aufwärtskraft wegen des verhältnis
mäßig langsamer erfolgenden Druckaufbaus innerhalb des Sammelbe
hälters. Wenn die obere Kammer gefüllt ist, wird alles aus dem
Zulauf kommende Wasser in den Sammelbehälter geleitet. Wasser
leckage hinter den Spülventilkolben infolge der Druckdifferenz
über dem Kolben während der Rückfüllphase wird inhärent durch
das System aufgenommen, weil der Wasserdruck in der oberen Kam
mer des Spülventilzylinders nur größer ist als der in dem Sam
melbehälter, bis Gleichgewicht erreicht ist. Mit anderen Worten,
das System ist im wesentlichen dadurch ausfallsicher, daß
Leckage oder Ausfall der "U"-Topfdichtung nur zur Leckage von
Wasser aus der oberen Kammer des Spülventilzylinders abwärts
hinter den Kolben während der Rückfüllphase führt, was minimale
Auswirkungen hat und beendigt wird, wenn Systemgleichgewicht er
reicht ist. Darüber hinaus bewirkt sogar eine minimale Wasser
strömung infolge eines niedrigen Systemdrucks ein Schließen des
Spülventils, weil Wasser anfänglich hauptsächlich zu der oberen
Kammer des Spülventils geleitet wird.
Es ist anzumerken, daß die Querschnittsfläche des Steuerrohrs
zwischen der oberen Kammer des Zylinders und der Spülsteuerung
mindestens 50% größer sein muß als die Querschnittsfläche des
Wasserzuflußrohrs, welches die obere Kammer des Spülventilzylin
ders speist. Darüber hinaus muß sich die Spülsteuerung nach dem
Öffnen langsam schließen, um eine völlige Entleerung des Sammel
behälters zu ermöglichen. Da der Wassereinlaß zu der oberen Kam
mer des Spülventilzylinders im Durchmesser im Verhältnis größer
ist als der Wassereinlaß zu dem Sammelbehälter, wird der System
druck anfänglich in der oberen Kammer des Spülventilzylinders
erreicht, woraus eine Schließung des Spülventils resultiert, vor
dem Füllen des Sammelbehälters und dem Erreichen des Druck
gleichgewichts im gesamten System.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der
ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen näher erläu
tert. Darin zeigt:
Fig. 1 die Ansicht eines nur teilweise geschnitten
dargestellten Vertikalschnitts durch ein
Druckwasser-Klosettspülsystem,
Fig. 2 die Draufsicht in Richtung des Pfeils 2 in
Fig. 1,
Fig. 3 den Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2 und
Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht der Einzelheit
des Kreises 4 in Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgebildetes Druckwasser-Klosett
spülsystem 10 in betriebsfähiger Verbindung mit einem konven
tionellen Wasserklosettbehälter 12 dargestellt. Hauptbestand
teile des Systems sind ein Sammelbehälter 14, eine Spülventil
baugruppe 16, eine Wassereinlaß- und Luftansaugrohrverzweigung
18 und ein handbetätigtes Spülsteuerventil 22.
Wasser wird dem System 10 aus einer Druckwasserquelle (nicht
dargestellt) durch einen konventionellen, mit Außengewinde ver
sehenen Einlaßanschluß 24 eines Wassereinlaßrohres 26 zugeführt.
Der Einlaßanschluß 24 ist in einer passenden Öffnung 28 des Was
serklosettbehälters 12 angeordnet. Das Wasser fließt aufwärts
ohne Beschränkung durch das Rohr 26 und dann quer durch eine
Leitung 30 (Fig. 2) zu der Wassereinlaß- und Luftansaugrohrver
zweigung 18.
Der Sammelbehälter 14 besitzt eine durch Energieerfordernisse
des Systems 10 diktierte Größe. In der offenbarten Ausführungs
form besteht der Sammelbehälter 14 aus einem horizontal ausge
richteten Primärtank 32 und einem Paar von aufgesetzten vertikal
ausgerichteten Hilfstanks 33 und 34.
Wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, ist die Wassereinlaß- und
Luftansaugrohrverzweigung 18 auf dem Primärtank 32 des Sammelbe
hälters 14 angebracht. Ein mit Flansch versehener Montagestutzen
35 ist auf dem Tank 32 durch eine Mutter 36 gehalten. Der Monta
gestutzen 35 besitzt ein mit Außengewinde versehenes aufrecht
stehendes Teil 38 für das Aufschrauben der Wassereinlaßrohrver
zweigung 18.
Wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, besitzt die Rohrver
zweigung 18 ein Beinteil 42, an welches die von dem Wasserein
laßrohr 26 kommende Leitung 30 angeschlossen ist, und auch ein
entgegengerichtetes Beinteil 44, an welches eine zu dem später
noch beschriebenen Spülventil 16 führende Leitung 46 angeschlos
sen ist. Es wird darauf hingewiesen, daß unter Systemdruck ste
hendes Druckwasser zu jeder Zeit ungehindert durch das Rohr 26,
die Leitung 30 und die Einlaßrohrverzweigung 18 sowohl zu dem
Spülventil als auch zu dem Sammelbehälter 14 gelangen kann.
Wie wiederum aus Fig. 3 hervorgeht, ist ein Luftansaugsystem 48
in einem weiteren Beinteil 50 der Rohrverzweigung aufgenommen.
Das Luftansaugsystem 48 besitzt ein Montageanschlußstück 52 mit
einem mit Außengewinde versehenen Anschlußteil 53, das in dem
mit entsprechendem Innengewinde versehenen Beinteil 50 der Rohr
verzweigung eingeschraubt ist. Das Anschlußstück 52 besitzt ein
zweites mit Außengewinde versehenes Anschlußteil 55, auf das ei
ne mit entsprechendem Innengewinde versehene Kappe 56 aufge
schraubt ist. Die Kappe 56 weist eine Öffnung für die Aufnahme
eines Schafts 60 eines Luftansaugventils 62 auf. Das Ventil 62
besitzt einen sich radial erstreckenden Flansch 64, der norma
lerweise einem entsprechenden Sitz 66 an der Kappe 56 anliegt.
Das Ventil 62 ist gewöhnlich durch den innerhalb des Systems
herrschenden Wasserdruck in die geschlossene Stellung vorge
spannt. Wenn der Druck in dem Sammelbehälter 14 abfällt wie beim
Spülen des Systems 10, öffnet anschließende Wasserströmung in
den Sammelbehälter 14 das Ventil 62. Das Ventil 62 kann sich
frei öffnen, eine Feder 68 wirkt lediglich als Abstandshalter
zur Positionierung des Ventils 62 für die Bewegung, wenn eine
Druckdifferenz über dem Ventil durch die Einlaßströmung von Was
ser hervorgerufen wird.
Ein Rohr 72 erstreckt sich abwärts durch einen Zentraldurchgang
in dem Stutzen 35 in Richtung der Wasserströmung in den Sammel
behälter 14. Wenn der Wasserstrom eine Luftdruckdifferenz über
dem Ventil 62 hervorruft, wird das Ventil 62 in die Öffnungs
stellung gedrückt, solange wie der Außenluftdruck größer ist als
der Luftdruck im Inneren des Sammelbehälters 14. Wenn die vorer
wähnte Druckdifferenz vorliegt, wird Luft in den einfließenden
Wasserstrom eingesaugt, wodurch auf selbstregulierende Weise
Luft in den Sammelbehälter 14 nachgefüllt wird.
Erfindungsgemäß und wie am besten aus Fig. 4 der Zeichnungen
hervorgeht, besitzt die Spülventilbaugruppe 16 einen vertikal
gerichteten Spülventilzylinder 100, der einen oberen mit Außen
gewinde versehenen Endabschnitt 102 aufweist, welcher in einen
mit entsprechendem Innengewinde versehenen Flansch 106 an dem
Primärtank 32 des Sammelbehälters 14 eingeschraubt ist. Der
Spülventilzylinder 100 ist mit einer ringförmigen Dichtnut 108
für die Aufnahme eines Dichtrings 110 versehen, der eine Dich
tung zwischen dem Zylinder 100 und dem Flansch 106 des Sammelbe
hälters 14 herbeiführt. Die Spülventilbaugruppe 16 ist als kom
plette Baugruppe aus dem Sammelbehälter 14 entfernbar, nämlich
durch einfaches Drehen des Zylinders 100 relativ zu dem Sammel
behälter 14, um dadurch eine relative vertikale Bewegung und
Freigabe herbeizuführen.
Der Spülventilzylinder 100 ist mit einer mit Außengewinde verse
henen oberen Endkappe 112 ausgestattet, die in ein entsprechen
des Innengewinde 113 in dem oberen Endabschnitt 102 des Zylin
ders 100 eingeschraubt ist. Die Endkappe 112 besitzt eine erste
mit Innengewinde versehene Bohrung 114 für die Aufnahme eines
mit Außengewinde versehenen Wasserauslaßstutzens 116 eines Ell
bogenstücks 118. Ein Rohr 120 verhältnismäßig großen Innendurch
messers verbindet das Ellbogenstück 118 mit dem handbedienbaren
Spülsteuerventil 22, um eine Spülung des Systems 10 zu ermögli
chen, wie nachfolgend noch beschrieben wird.
Die Endkappe 112 weist eine zweite mit Innengewinde versehene
Bohrung 119 für die Aufnahme eines Wassereinlaßstutzens 121 auf.
Der Stutzen 121 ist mit der Wassereinlaßrohrverzweigung 18 durch
die Leitung 46 verbunden.
Ein unterer Endabschnitt 128 des Zylinders 100 ist mit einem
Paar von Öffnungen 130 und 132 für den Zutritt von Wasser in das
Innere des Spülventilzylinders 100 versehen für anschließende
Ausgabe aus der Spülventilbaugruppe 16. Die Öffnungen 130 und
132 befinden sich unmittelbar oberhalb einer Ringnut 134 in dem
Zylinder 100, in welche ein O-Ring 136 eingelegt ist. Der O-Ring
136 sitzt auf einem entsprechenden Konussitz 138 an einer Spül
ventilbuchse 140. Die Buchse 140 besitzt einen Außengewindeab
schnitt 142, welcher in eine mit entsprechendem Innengewinde
ausgestattete Öffnung 144 in dem Primärtank 32 des Sammelbehäl
ters 14 eingeschraubt ist. Eine geeignete Dichtung 146 bewirkt
eine Abdichtung zwischen der Buchse 140 und dem Sammelbehälter
14. Auf diese Weise ist der untere Endabschnitt 128 des Zylin
ders 100 gegenüber dem Sammelbehälter 14 abgedichtet.
Der untere Endabschnitt 128 des Zylinders 100 weist einen ring
förmigen Kegelstumpfsitz 150 für die Auflagerung eines sich ab
wärts erstreckenden umgedrehten Kappenteils 151 eines Spülven
tilkolbens 152 auf. Das Kappenteil 151 des Kolbens 152 ist mit
einer Ringnut 156 zur Aufnahme eines O-Rings 158 versehen, der
normalerweise dem ringförmigen Konussitz 150 des Zylinders 100
aufsitzt.
Das umgedrehte Kappenteil 151 des Kolbens 152 ist mit einem Kol
benkopf durch einen zwischengelegenen Hals 161 verbunden. Der
Kolbenkopf 160 besitzt eine Ringnut 162 für die Aufnahme eines
Lippendichtrings 164 von U-förmigem radialen Querschnitt, der
eine gleitbare Abdichtung zwischen dem Kolben 152 und einer In
nenwand 166 des Zylinders 100 herbeiführt.
Der Kolben 152 ist normalerweise in Abwärtsrichtung relativ zum
Zylinder in die in Fig. 4 gezeigte Sitzstellung durch eine
Schraubendruckfeder 170 vorgespannt. In dieser Stellung sitzt
der O-Ring 158 an dem umgedrehten Kappenteil 151 des Kolbens 152
dem ringförmigen Kegelstumpfsitz 150 an dem Zylinder 100 auf,
wodurch der Sammelbehälter 14 gegen daraus erfolgende Abgabe von
Wasser abgedichtet ist. Es ist ersichtlich, daß der Kolbenkopf
160 des Kolbens 152 den Zylinder 100 in eine obere Kammer 172
zwischen dem Kopf 160 des Kolbens 152 und der Endkappe 112 und
eine untere Kammer 174 aufteilt, die sich unterhalb des Kopfes
160 befindet.
Das zur Einleitung des Spülens des Systems 10 verwendete Spül
steuerventil 22 ist von konventioneller Konstruktion, z. B. ein
Druckknopfventil des Modells 190-0, das von der Firma Mansfield
Plumbing Products, Perrysville, Ohio, bezogen werden kann. Das
Ventil 22 ist direkt mit dem oberen Ende der Kappe 112 des Spül
ventilzylinders 100 durch das Rohr 120 verbunden. Wenn geöffnet,
läßt das Steuerventil 22 den Wasserdruck in der oberen Kammer
172 des Zylinders 100 abfallen, wodurch der Kolben 152 schlagar
tig für Aufwärtsbewegung infolge des Luft- und Wasserdrucks in
dem Sammelbehälter 14 und der unteren Kammer 174 freigegeben
wird. Der Auslaß des Steuerventils 22 kann über eine Rohrleitung
180 mit dem Sammelbehälter 14 rückverbunden sein an einem Punkt
unterhalb der durch den O-Ring 158 bewirkten Auslaßdichtung an
dem umgedrehten Kappenventil 151 oder zu dem Inneren des Wasser
klosettbehälters 12 für die Entlüftung zu der Toilettenschüssel
(nicht dargestellt), wodurch jedes aus der oberen Kammer 172 des
Spülventils 16 ausgetragene Wasser direkt in die Toilettenschüs
sel geleitet wird.
Es ist von Wichtigkeit darauf hinzuweisen, daß ein kritisches
Verhältnis vorhanden ist zwischen der Geschwindigkeit des Was
serstroms, wie sie durch minimale Einlaßquerschnitte vorgegeben
ist, und den Verbindungsleitungen zu dem Sammelbehälter 14, dem
Spülventil 16 und dem Steuerventil 22.
Unter der Voraussetzung, daß alle Öffnungen und Leitungen einen
kreisförmigen Querschnitt haben, sind in der nachfolgenden Ta
belle Einlaß- und/oder Wasserleitungsdurchmesser-Verhältnisse
angegeben, die sich in einem Ausführungsbeispiel als betriebs
wirksam herausgestellt haben:
Wichtig ist es darauf hinzuweisen, daß die Menge an Restwasser
in der Schüssel (nicht gezeigt) nach dem Spülen abgestimmt wer
den kann im Verhältnis zur Schüsselgröße durch Auswahl des ge
eigneten Verhältnisses.
Im Betrieb wird ein unbeschränkter Strom von unter Systemdruck
stehendem Wasser dem System 10 zugeführt durch das Wassereinlaß
rohr 26, die Leitung 30, die Wassereinlaß- und Luftansaugrohr
verzweigung 18, in sowohl die obere Kammer 172 des Spülventilzy
linders und den Sammelbehälter 14. Unter der Annahme, daß die
Zufuhreinlässe zu dem Spülventil 16 und dem Sammelbehälter 14
von kreisförmiger Konfiguration sind, besitzt die Zuflußleitung
zu der oberen Kammer 172 des Spülventils 16 einen um einen Fak
tor von etwa 2 größeren Durchmesser gegenüber der Zuleitung zu
dem Sammelbehälter 14, um sicherzustellen, daß die obere Kammer
172 des Zylinders 10 sich zuerst füllt, wodurch der Kolben 152
und das Ventil 151 abwärts in die Schließstellung gedrängt wer
den, bevor der Sammelbehälter 14 gefüllt wird. Nachdem die obere
Kammer 172 des Zylinders 100 gefüllt und das Spülventil 151 ge
schlossen ist, wird der gesamte Wasserstrom in den Sammelbehälter
14 geleitet. Mit dem Ansteigen des Wasserspiegels in dem
Sammelbehälter 14 wird die darin eingeschlossene Luft kompri
miert, bis ihr Druck demjenigen der Frischwasserzuleitung gleich
ist.
Wenn das Spülsteuerventil 22 betätigt wird, fällt der Wasser
druck in der oberen Ventilkammer 172 oberhalb des Kolbens 152
sofort ab, wodurch dem Kolben 152 ermöglicht wird, sich gegen
die Kraft der Feder 170 infolge der Druckdifferenz über dem Kol
ben 152 aufwärts zu bewegen. Es ist wichtig, daß der Innendurch
messer des Einlasses zu dem Steuerventil 22 und derjenige des
Druckentlastungsrohrs 120, das sich zwischen der oberen Kammer
172 des Spülventils 16 und dem Steuerventil 22 erstreckt, um ei
nen Faktor von mindestens 1,25 größer ist als der Durchmesser
des Einlasses zu dem Spülventil 16.
Wenn sich der Kolben 152 und das Kappenventil 151 daran aufwärts
bewegen, wird in dem Sammelbehälter 14 gespeichertes Wasser
durch die Öffnungen 130 und 132 in dem Zylinder 100 ausgegeben
und fließt abwärts hinter das umgedrehte Kappenventil 151 an dem
Kolben 152 und in die Wasserklosettschüssel. Abwärtsstrom des
Wassers hinter das Kappenventil 151 an dem Kolben 152 übt einen
aufwärts gerichteten hydrostatischen Druck auf einen Rand 200
des Kolbens aus, welcher der Kraft der Kolbenfeder 170 mit der
Tendenz entgegenwirkt, das Ventil 151 in der Öffnungsstellung zu
halten, bis der Sammelbehälter 14 geleert ist. Mit der Expansion
der Luft in dem Sammelbehälter 14 erreicht ihr Druck Atmosphä
rendruck, wodurch die Druckdifferenz über den angehobenen Kolben
152 verringert und dem Kolben 152 ermöglicht wird, sich unter
der Kraft des Systemwasserdrucks und der Feder 170 abwärts zu
bewegen, um das Aufsitzen des O-Rings 158 des Ventils 151 gegen
den Ventilsitz 150 an dem unteren Ende des Zylinders 100 zu be
wirken, wodurch der Wasserstrom in die Wasserklosettschüssel be
endet wird. Es ist anzumerken, daß die vorbeschriebene Betriebs
weise es nicht erforderlich macht, den Sammelbehälter 14 voll
ständig von Wasser zu entleeren, sondern, im Gegenteil, die Be
endigung der Spülaktion wird zwangsläufig gesteuert durch die
Geschwindigkeit, mit welcher die Druckdifferenz über dem Kolben
152 aufgezehrt wird, welche wiederum gesteuert wird durch das
Verhältnis der Querschnittsflächen der Wassereinlässe zu dem
Spülventil 16 und dem Sammelbehälter 14.
Nach Beendigung der Spülaktion wird der Wasservorrat in dem Sam
melbehälter 14 aus dem Wasserzufuhrsystem nachgefüllt. Wasser
fließt durch das Einlaßrohr 26 und die Leitung 30 zu der Wasser
einlaß- und Luftansaugrohrverzweigung 18. Da Wasser an dem Rohr
72 in der Luftansaugbaugruppe 18 vorbeifließt zu dem Sammelbe
hälter 14, wird Luft in den Wasserstrom eingesaugt und gelangt
in den Sammelbehälter 14, um die darin befindliche Luft nachzu
füllen. Die Nachfüllung erfolgt wegen der Tatsache selbstgesteu
ert, daß, wenn eine angemessene Luftmenge in den Sammelbehälter
14 eingeführt ist, die Kompression der Luft das Schließen des
Ventils 62 veranlaßt.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß das erfindungsgemäße Was
serklosett-Spülsystem eine Verbesserung der bekannten Systeme
darstellt durch Bereitstellung einer wirksamen billigen Ventil
baugruppe mit zwangsläufig hydraulisch gesteuerter Spülventilbe
tätigung.
Claims (8)
1. Hydraulisch gesteuertes Druckwasser-Klosettspülsystem, um
fassend:
einen Sammelbehälter (14) zum Speichern von Wasser und Luft unter Druck,
einen Wasserauslaß aus dem Behälter (14),
einen Zylinder (100), der sich vertikal oberhalb des Wasserauslasses in dem Behälter (14) erstreckt und ein unteres Ende (128) aufweist, das mit dem Wasserauslaß des Behälters (14) strömungsverbunden ist,
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der darin eine obere und eine untere Kammer (172, 174) definiert,
Mittel für den Anschluß einer Druckwasserzuführung an den Sammelbehälter (14) und die obere Kammer (172) des Zylinders (100),
mindestens eine Öffnung (130, 132) in dem Zylinder (100) zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Sammelbehälters (14) und der unteren Kammer (174) des Zylinders (100),
ein Spülventil an dem Kolben (152), das den Wasserauslaß normalerweise schließt, und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das zum Öffnen einer Strömungsverbindung zwischen der oberen Kammer (172) in dem Zylinder (100) und dem Umgebungsluftdruck bedienbar ist, um dadurch eine Druckdifferenz über dem Kolben (152) zu erzeugen und eine Aufwärtsbewegung des Kolbens (152) sowie eine Öffnungsbewegung des Spülventils zu veranlassen.
einen Sammelbehälter (14) zum Speichern von Wasser und Luft unter Druck,
einen Wasserauslaß aus dem Behälter (14),
einen Zylinder (100), der sich vertikal oberhalb des Wasserauslasses in dem Behälter (14) erstreckt und ein unteres Ende (128) aufweist, das mit dem Wasserauslaß des Behälters (14) strömungsverbunden ist,
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der darin eine obere und eine untere Kammer (172, 174) definiert,
Mittel für den Anschluß einer Druckwasserzuführung an den Sammelbehälter (14) und die obere Kammer (172) des Zylinders (100),
mindestens eine Öffnung (130, 132) in dem Zylinder (100) zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Sammelbehälters (14) und der unteren Kammer (174) des Zylinders (100),
ein Spülventil an dem Kolben (152), das den Wasserauslaß normalerweise schließt, und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das zum Öffnen einer Strömungsverbindung zwischen der oberen Kammer (172) in dem Zylinder (100) und dem Umgebungsluftdruck bedienbar ist, um dadurch eine Druckdifferenz über dem Kolben (152) zu erzeugen und eine Aufwärtsbewegung des Kolbens (152) sowie eine Öffnungsbewegung des Spülventils zu veranlassen.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mit
tel eine Wasserrohrverzweigung (18) einschließen, mit einem er
sten Anschluß an den Sammelbehälter (14) und einem zweiten ver
gleichsweise größeren Anschluß an die obere Kammer (172) des Zy
linders (100).
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Steuerventil (22) direkt an die obere Kammer (172) des Zylinders
(100) durch einen dritten Anschluß angeschlossen ist, der ver
gleichsweise größer als der zweite Anschluß ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mi
nimalen Strömungsöffnungen zwischen der Wasserrohrverzweigung
(18) und dem Sammelbehälter (14), der oberen Zylinderkammer
(172) und dem Steuerventil (22) kreisförmig sind und folgende
Durchmesserverhältnisse aufweisen:
5. In einem Druckwasserklosett, umfassend einen Sammelbehälter
(14) mit einem Wassereinlaß für den Zutritt von unter Druck ste
hendem Wasser und einem Wasserauslaß, ein verbessertes hydrau
lisch gesteuertes Bediensystem für die Steuerung der Wasseraus
gabe aus dem Auslaß des Sammelbehälters (14), umfassend:
einen Zylinder (100), der oberhalb des Wasserauslasses vertikal gerichtet ist und an seinem unteren Ende (128) einen ringförmigen Ventilsitz (150) besitzt,
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der darin eine obere und eine untere Kammer (172, 174) definiert,
ein Ventil (151, 156, 158) an dem Kolben (152), das normalerweise dem Ventilsitz (150) des Zylinders (100) aufsitzt und den Wasserauslaß schließt,
mindestens eine Öffnung (130, 132) in dem Zylinder (100) zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Sammelbehälters (14) und der unteren Kammer (174) in dem Zylinder (100),
Mittel für den Anschluß einer Druckwasserquelle an die obere Kammer (172) des Zylinders (100) und an den Wassereinlaß des Sammelbehälters (14), und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der oberen Kammer (172) des Zylinders (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der oberen Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewe gung zu konditionieren, um das daran befindliche Ventil (151, 156, 158) zu öffnen und die Wasseraus gabe durch den Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) zu veranlassen.
einen Zylinder (100), der oberhalb des Wasserauslasses vertikal gerichtet ist und an seinem unteren Ende (128) einen ringförmigen Ventilsitz (150) besitzt,
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der darin eine obere und eine untere Kammer (172, 174) definiert,
ein Ventil (151, 156, 158) an dem Kolben (152), das normalerweise dem Ventilsitz (150) des Zylinders (100) aufsitzt und den Wasserauslaß schließt,
mindestens eine Öffnung (130, 132) in dem Zylinder (100) zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen dem Inneren des Sammelbehälters (14) und der unteren Kammer (174) in dem Zylinder (100),
Mittel für den Anschluß einer Druckwasserquelle an die obere Kammer (172) des Zylinders (100) und an den Wassereinlaß des Sammelbehälters (14), und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der oberen Kammer (172) des Zylinders (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der oberen Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewe gung zu konditionieren, um das daran befindliche Ventil (151, 156, 158) zu öffnen und die Wasseraus gabe durch den Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) zu veranlassen.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die An
schlußmittel Mittel für den Zutritt von Umgebungsluft in das zu
dem Sammelbehälter (14) strömende Wasser einschließen.
7. In einem Druckwasser-Klosettbetriebssystem, das durch eine
Druckwasserquelle mit Energie versorgt wird,
ein Sammelbehälter (14) mit einem Wasserauslaß,
ein innerhalb des Sammelbehälters montierter Zylinder (100) mit einem normalerweise geschlossenen Endab schnitt (128),
ein Kolben (152) in dem Zylinder (100), der eine gegen über dem Inneren des Sammelbehälters (14) geschlos sene Kammer (172) definiert,
ein durch den Kolben (152) gesteuertes Spülventil, das normalerweise den Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) schließt,
Mittel für den Anschluß der Druckwasserquelle sowohl an die geschlossene Kammer (172) in dem Zylinder (100) als auch an den Sammelbehälter (14), und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der Kammer (172) in dem Zylinder (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewegung in Richtung des einen Endbereichs des Zylinders (100) zu konditionieren, um das Spülventil zu öffnen und die Wasserausgabe aus dem Sammelbehälter (14) zu ge statten.
ein Sammelbehälter (14) mit einem Wasserauslaß,
ein innerhalb des Sammelbehälters montierter Zylinder (100) mit einem normalerweise geschlossenen Endab schnitt (128),
ein Kolben (152) in dem Zylinder (100), der eine gegen über dem Inneren des Sammelbehälters (14) geschlos sene Kammer (172) definiert,
ein durch den Kolben (152) gesteuertes Spülventil, das normalerweise den Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) schließt,
Mittel für den Anschluß der Druckwasserquelle sowohl an die geschlossene Kammer (172) in dem Zylinder (100) als auch an den Sammelbehälter (14), und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der Kammer (172) in dem Zylinder (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewegung in Richtung des einen Endbereichs des Zylinders (100) zu konditionieren, um das Spülventil zu öffnen und die Wasserausgabe aus dem Sammelbehälter (14) zu ge statten.
8. In einem Druckwasser-Klosett, umfassend eine Druckwasser
quelle und einen Sammelbehälter (14) mit einem Wasserauslaß, ein
verbessertes System für die Steuerung der Wasserausgabe aus dem
Sammelbehälter (14), umfassend:
einen Zylinder (100), dessen eines Ende mit dem Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) strömungsverbunden ist,
einen Ventilsitz (150) an diesem einen Ende des Zylinders (100),
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der eine erste Kammer (174) an diesem einen Ende des Zylinders und eine zweite Kammer (172) an dem entgegengesetzten Ende des Zylinders definiert,
ein Spülventil (151, 156, 158) an dem Kolben (152), das normalerweise dem Ventilsitz (150) des Zylinders (100) aufsitzt und die erste Kammer (174) des Zylin ders schließt,
Mittel für den Anschluß der Druckwasserquelle an die zweite Kammer (172) des Zylinders (100) und den Sammelbehäl ter (14) für die Zuführung von Wasser, und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der zweiten Kammer (172) des Zylinders (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der zweiten Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewegung zu konditionieren, um das daran befindliche Spülventil zu öffnen und die Wasserausgabe aus dem Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) zu veranlassen.
einen Zylinder (100), dessen eines Ende mit dem Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) strömungsverbunden ist,
einen Ventilsitz (150) an diesem einen Ende des Zylinders (100),
einen Kolben (152) in dem Zylinder (100), der eine erste Kammer (174) an diesem einen Ende des Zylinders und eine zweite Kammer (172) an dem entgegengesetzten Ende des Zylinders definiert,
ein Spülventil (151, 156, 158) an dem Kolben (152), das normalerweise dem Ventilsitz (150) des Zylinders (100) aufsitzt und die erste Kammer (174) des Zylin ders schließt,
Mittel für den Anschluß der Druckwasserquelle an die zweite Kammer (172) des Zylinders (100) und den Sammelbehäl ter (14) für die Zuführung von Wasser, und
ein normalerweise geschlossenes Steuerventil (22), das in Strömungsverbindung mit der zweiten Kammer (172) des Zylinders (100) und mit der Umgebung steht und zum Abbau des Wasserdrucks in der zweiten Kammer (172) zu öffnen ist, um dadurch den Kolben (152) zur Bewegung zu konditionieren, um das daran befindliche Spülventil zu öffnen und die Wasserausgabe aus dem Wasserauslaß des Sammelbehälters (14) zu veranlassen.
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