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DE44117C - Neuerung an Moderateur- oder Carcel-Lampen - Google Patents

Neuerung an Moderateur- oder Carcel-Lampen

Info

Publication number
DE44117C
DE44117C DENDAT44117D DE44117DA DE44117C DE 44117 C DE44117 C DE 44117C DE NDAT44117 D DENDAT44117 D DE NDAT44117D DE 44117D A DE44117D A DE 44117DA DE 44117 C DE44117 C DE 44117C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wick
oil
container
lamps
moderator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT44117D
Other languages
English (en)
Original Assignee
CH. D. AriA in London, 139 New Bond Street
Publication of DE44117C publication Critical patent/DE44117C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0008Fuel containers
    • F21V37/0016Fastening of the container to other parts of the lamp
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1887 ab.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung, welche sowohl an Moderateurlampen, wie auch an Carcellampen angebracht werden kann, um dieselben für die Beleuchtung mittelst Mineralöle geeignet zu machen, ohne eine Ueberhitzung der metallischen Bestandtheile der Lampe oder eine Explosion befürchten zu müssen.
Trotz mehrfacher Versuche, welche bereits zur Erreichung jenes Zweckes gemacht worden sind, ist dies bisher nicht gelungen, und zwar hautsächlich deshalb, weil das OeI bis zur Höhe der Dochtröhre gebracht wurde, wodurch eine schnelle Gasentwickelung stattfand, welche Explosionen zur Folge hatte. Dazu kam noch der Uebelstand, dafs der Brenner und seine Nebenbestandtheile aufserordentlich heifs wurden und bei ihrer Berührung mit dem Mineralöl letzteres auch überhitzten, verdampften und somit auch wieder Explosionsgefahren erzeugten.
Nach der vorliegenden Erfindung werden die Lampen nun so constrain, dafs das verwendete Mineralöl nicht bis zur Höhe der Dochtröhre gebracht, sondern in einer gefahrlosen Entfernung davon gehalten und der brennende Docht nicht direct vom Oelbehälter aus gespeist wird. Aufserdem ist die Construction des Brenners so getroffen, dafs letzterer auch durch stundenlangen Betrieb nur sehr mäfsig erwärmt wird.
Diese Anordnung ändert im übrigen keineswegs den zum Pumpen oder Heben des Oeles in der Lampe vorgesehenen Mechanismus, sondern sie betrifft lediglich den Brenner, der wie unten beschrieben construirt wird.
Die Lampe wird mit einem zweiten Oelbehälter versehen, welcher am zweckmäfsigsten mit dem Brenner selbst verkörpert ist und die Dochtröhre trägt. Jener Zusatzbehälter ist in geeigneter Entfernung des Hauptbehälters im Fufs der Lampe untergebracht, um die äufsere-Form der letzteren nicht zu ändern. Das Mineralöl wird auf gewöhnliche Weise vom Hauptbehälter in den Zusatzbehälter hineingehoben und der letztere mit einem in entsprechender Höhe angebrachten Ueberlauf versehen, durch welchen der Oelüberschufs in den Hauptbehälter zurückfliefst.
Die Erfindung betrifft ferner die Anordnung des Brenners, welche das Kühlhalten desselben bezweckt und unter anderem durch die Anwendung zweier Dochte gekennzeichnet ist,, von denen der eine ein Speisedocht ist, welcher in den Zusatzbehälter taucht und das OeI dem Brenndochte zuführt. Endlich ist der Brenner so angeordnet, dafs das Hineinfallen von glühenden oder' verkohlten Dochtstücken in den Oelbehälter verhindert wird.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 einen Aufrifs dieses Brenners nach Herausnahme desselben aus der Lampe dar. Fig. 2 ist ein Verticalschnitt desselben, Fig. 3 ein Verticalschnitt des von der Dochtröhre getrennten Zusatzbehälters und Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach X-X in Fig. 2 zur Darstellung der Ueberlaufröhre im Zusatzbehälter. Fig. 5 ist ein Aufrifs der combinirten Dochte und der Zahnstangenröhre, welche dieselben tragen, während Fig. 6 einen Aufrifs der Galerie mit den zur Befestigung derselben nöthigen Ausschnitten zeigt.
Der zum Heben des Oeles dienende Mechanismus ist nicht eingezeichnet, weil derselbe wie üblich construirt ist.
A ist der Zusatzölbehälter, welcher in entsprechender Entfernung zwischen der Dochtröhre und dem Hauptbehälter angebracht ist. Er besteht aus einem Becher mit röhrenartiger Verlängerung und hat am oberen Theile der Röhre Gewinde, welches zur Befestigung des Apparates auf dem Hauptölbehälter, der auch den Hebemechanismus enthält, dient. Der obere Theil des Bechers A ist bei α umgebogen und trägt hier aufgelöthet einen Träger b. Der ringförmige Theil dieses Trägers ist mit innerem Gewinde versehen, in welches die Dochtröhre B eingeschraubt wird. Diese Anordnung bedingt die gefahrlose Entfernung zwischen der Dochtröhre B und dem höchsten Oelstand in A. Der Träger b ist ferner so gestaltet, dafs er der äufseren Luft freien Durchgang gewährt zur Kühlung des in; A befindlichen Oeles. Eine Ueberlaufröhre c gestattet dem in A hineingepumpten OeIe, wieder in den Hauptbehälter zurückzufliefsen, wenn der Zuflufs stärker als der Consum ist. Durch diese Ueberlaufröhre c, in welcher ebenfalls eine den Behälter A abkühlende Luftcirculation stattfindet, reicht die Zahnstange d hindurch, welche mit dem im Hauptbehälter enthaltenen Kolben verbunden ist und welche durch die innere Dochtröhre .hindurchreichen kann. Der Boden des Behälters A ist mit einem durchbohrten Zapfen e versehen, durch welchen die übliche Moderateurstange / hindurchreicht, durch welche der Zuflufs des Oeles gesichert ist, wenn der Schlüssel C so gedreht, wird, dafs der Kolben gehoben wird. D ist der zum Heben und Senken des Dochtes dienende Schlüssel. Die innere Röhre von B ist unten mittelst Drahtgeflechtes i oder mittelst einer durchlöcherten Platte abgeschlossen, welche das Hineinfallen von glühenden oder verkohlten Dochttheilchen in den Oelbehälter verhindert. Ein in i ausgesparter Ausschnitt i* gestattet der Zahnstange freien Durchgang.
Die Dochtanordnung ist aus Fig. 5 ersichtlich. Sie besteht aus zwei gesonderten Dochttheilen g und g1. Der erstere g ist röhrenförmig und dient als Brenner. Er ist, wie üblich, mittelst federnder Klemmen j auf einer gleitenden Röhre h befestigt, welche mittelst einer Zahnstange zwischen der äufseren und inneren Dochtröhre auf- und abbewegt werden kann. Der Speisedocht ist ein flacher Docht, welcher nur an seinem oberen Ende g2 röhrenförmig um das untere Ende von g herumgelegt und mittelst Drähte oder Fäden gB befestigt ist. Demnach taucht der Brenndocht g nicht in den Oelbehälter ein und ist derselbe aufserdem in gefahrloser Entfernung von jenem Behälter gehalten. Der Brenndocht wird nur durch seine Capillarität gespeist, ohne dafs der Oelstand je bis zu ihm hinaufreicht.
E ist die Galerie, welche bei α aufsitzt und daselbst durch den doppelten Bajonnetverschlufs.pj? und die Schlüssel C und D festgehalten ist.
Die oben beschriebene Anordnung kann, wie eingehende bemerkt, auch für Carcellampen verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Um in Moderateur- oder Carcellampen Mineralöl brennen zu können, der zwischen dem Hauptölbehälter und dem Dochtrohr B eingeschaltete Zusatzbehälter A, welcher aus einem becherförmigen oberen Theile und einer röhrenförmigen Verlängerung gebildet und. mit einem Ueberlaufröhre c nebst Brennerträger b versehen ist.
    Hierzu, ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT44117D Neuerung an Moderateur- oder Carcel-Lampen Expired - Lifetime DE44117C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE44117C true DE44117C (de)

Family

ID=319376

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DENDAT44117D Expired - Lifetime DE44117C (de) Neuerung an Moderateur- oder Carcel-Lampen

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