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DE441000C - Vorrichtung zum Entstauben von Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Entstauben von Gasen

Info

Publication number
DE441000C
DE441000C DESCH70006D DESC070006D DE441000C DE 441000 C DE441000 C DE 441000C DE SCH70006 D DESCH70006 D DE SCH70006D DE SC070006 D DESC070006 D DE SC070006D DE 441000 C DE441000 C DE 441000C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
dedusting
bundle
gases
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH70006D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRI JEAN MARIE LORIOT
Original Assignee
HENRI JEAN MARIE LORIOT
Publication date
Priority to DESCH70006D priority Critical patent/DE441000C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE441000C publication Critical patent/DE441000C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entstauben von Gasen.
  • Es sind schon Vorrichtungen zum Entstauben von Gasen bekannt geworden, bei welchen der zu entstaubende Gasstrom netzartige, an einer Stange oder Achse aufgehängte Ketten durchstreicht. Bei diesen Einrichtungen ziehen sich die einzelnen Kettenglieder durch ihr Eigengewicht nach unten, so daß jeder einzelne Kettenteil des Netzes wie in Abb. I aussieht. Eine derartige Kette zeigt innerhalb jedes Kettengliedes Stellen 1,2, durch welche das Gas allzu leicht durchströmen kann, während in der Nähe der Berührungsstelle benachbarter Kettenglieder bei 3 das Gas nicht durchdringen kann. Infolgedessen ergibt sich eine unzureichende Verteilung des Gases wegen des ihm entgegenstehenden Widerstandes, und um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen, ist man zu allzu umfangreichen Abmessungen der Einrichtung und ungewöhnlichem Platzbedarf für dieselbe gezwungen.
  • Ganz besonders störend treten diese Nachteile auf, wenn die Entstaubungseinrichtung für die Reinigung der Gase bestimmt ist, welche aus einem auf einem Fahrzeug aufgestellten Gaserzeuger kommen, dessen Antriebsmotor mit diesen Gasen betrieben werden soll.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine .-\h. inderung an derartigen Einrichtungen, welche darin besteht, daß die Ketten in Bün-<lelform vereinigt auf einer Unterlage oder Träger, beispielsweise einem durchlochten Boden, aufruhen und von dem zu reinigenden von von unten nach oben durchströmt werden.
  • Zufolge dieser Anordnung schieben oder häufen sich die Kettenglieder aufeinander und lassen nur enge, freie Zwischenräume, welche von dem Gas in ganz feinen Strömen durchzogen werden, so daß eine sehr regelmäßige Entstaubung des Gases erfolgt.
  • Auf den Zeichnungen sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
  • Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Entstaubungseinrichtung nach der Erfindung.
  • Abb. 3 und 4 zeigen eine Kette hierzu in zwei aufeinanderfolgenden Gestalten bei ihrer Herstellung.
  • Abb. 5 zeigt in Ansicht eine weitere Ausbildung einer Kette nach der Erfindung.
  • Abb. 6 ist eine schaubildliche Ansicht eines Kettenbündels nach der Erfindung.
  • Die Entstaubungseinrichtung nach Abb. 2 besteht in einer senkrechten zylindrischen Kammer 4 mit wellenförmigen Innenflächen 5 der Wandungen und einem napfartig ausgebildeten Unterteil 6 als Behälter für Öl.
  • Diese Kammer ist durch einen Deckel 7 verschlossen. Unten an der Kammer ist ein Zuleitungsstutzen 8 und oben ein Fortleitungsstutzen g für das Gas vorgesehen.
  • Im unteren Teil der Kammer 4 ist eine durchlochte Wand IO eingesetzt und durch einen in der Mitte am napfartigen Bodenteil 6 verschraubten senkrechten Bolzen festgehalten.
  • Ein aus Ketten gebildetes Bündel I2 ruht auf dem gelochten Boden IO unten auf.
  • Diese Einrichtung arbeitet folgendermaßen: Das staubhaltige Gas wird bei der Öffnung unter den gelochten Boden IO geleitet, durchströmt diesen Boden und das Kettenbündel I2, wobei es die in ihm enthaltenen Staubteilchen an den einzelnen Kettengliedern absetzt; nach erfolgter Reinigung strömt das Gas durch die obere hoffnung 9 aus der Kammer aus, um nach dem Motor geleitet zu werden.
  • Beim Durchströmen zwischen dem Ketten bündel I2 und der Innenwand des zylindrischen Behälters 4 erfährt das Gas nacheinander mehrmals eine Ausdehnung, da es durch die ausgebauchten Stellen 5 an der Wand eindringen muß, und dies trägt zur Erleichterung des Entstaubungsvorganges für das Gas bei.
  • Da die einzelnen Kettenglieder mit Öl oder einer sonstigen anhaftenden Flüssigkeit überzogen sind, so halten sie den Staub leicht fest.
  • Die gemäß der Erfindung vorgesehene Einrichtung gestattet es, die Ketten gleichmäßig mit Öl zu befeuchten. Denn der bei 8 in die Einrichtung zutretende Gasstrom streicht iiber die freie Oberfläche des im napfartig vertieften Teiles 6 befindlichen Öles, sättigt sich dabei mit Öl, welches er mit sich nimmt und auf den einzelnen Gliedern des Kettenbündels 12 absetzt.
  • Die bei I2 in Form eines Bündels gebrachte Entstaubungskette kann auch mit Vorteil aus parallelen Teilen bestehen, deren äußerste Glieder untereinander durch Verbindungsglieder zusammenhängen, und das auf diese Weise erhaltene Kettenbündel läßt sich leicht und schnell reinigen. Die Abb. 3 bis 6 zeigen verschiedenartige Ausbildungen dieser Ketten.
  • Um die eine dieser Ketten herzustellen, nimmt man eine gexvöhnliche Kette (Abb. 3) und legt diese so, daß man ein Bündel mit lauter parallelen Teilen von passender Länge erhält, welche untereinander abwechselnd unten und oben durch gewöhnlidie Kettenglieder 2I zusammenhängen.
  • Man vereinigt dann diese vcrschiedenen langen Teile 20 mittels Verbindungsglieder 22 (Abb. 4) und erhält so ein Bündel von paralleleii langen Teilen 20, lvelche zu je zwei an ihren beiden Enden nach Abb. 3 zusammenhängen. Man kann mit Vorteil diese Bündel durch einen anderen Kettenteil 23 gemäß Abb. 5 ergänzen, xvelcher an beiden äußersten Kettenstreifen 20 angreift. Dieser Kettenteil 23 bildet danii eine Art Handhabe. an welcher man das ganze Bündel ergreifen und die parallelen Kettenstreifen 20 hochziehen kann.
  • Auf diese Weise entsteht ein Entstaubungselement 24. Zur Bildung eines für eine Entstaubullgss orrichtung zu verwenden den Kettenbündels genügt es. mehrere derartige Entstaubungselemente 24 zusammenzubringen, indem man beispielsweise ihre Griffteile 23 bei 25 miteinander verbindet, wie in Abb. 6 gezeigt ist.
  • Ein derart geformtes Bündel läßt sich bequem an dem handgriffartigen Teil 23 so erfassen, daß man es leicht in die Entstaubungskammer einführen und zwecks Reinigung wieder ans dieser emporziehen kann. Diese lteinigullg wird ebeiifalls sehr leicht vor sich gehen, denn es genügt, nur das Kettenbündel schnell und heftig in einem mit geeigneter Flüssigkeit gefüllten Behälter hin und her zu schütteln; bei dieser schüttelnden Bewegung wird die Flüssigkeit zu allen einzelnen Ketten der Elemente hinzudringen, und den ineinander eingehängten Gliedern wird eine gegenseitige Bewegung erteilt, so daß bei der dabei stattfindenden Reibung eine gründliche Reinigung sämtlicher Kettenglieder erfolgen muß.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Vorrichtung zum Entstauben von Gasen, bei welcher die unreinen Gase durch Ketten hindurchgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Entstaubungskammer in Bündelform angeordnete Kette auf einem durchlochten Boden ruht und die zu entstaubenden Gase die Kette von unten nach oben durchstreichen.
  2. 2. Entstaubungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettenbündel aus einer Anzahl einzelner Kettenstrecken (20) besteht, deren Endglieder unter sich durch Verbindungsglieder (21, 22) zusammenhängen, derart, daß es leicht und schnell gereinigt werden kann.
  3. 3. Entstaubungsvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen an den Enden eines Entstaubungselementes (24) nach Art eines Handgriffes angeschlossenen Kettenteil (23) zur leichten Handhabung des Elementes, der sich mit entsprechenden Kettenteilen (23) anderer Entstaubungselemente (24) durch Ringe (25) 0. dgl. leicht vereinigen läßt, um aus diesen Elementen ein ganzes Bündel zu bilden.
  4. 4. Entstaubungsvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Entstaubungskammer innen mit Ausbauchungen (5) versehen ist, in welchen das durch das Isettenbündel hindurchströmende, zu entstaubende Gas sich abwechselnd zwecks Erleichterung des Absetzens des Staubes ausdehnen kann.
  5. 5. Entstaubungsvorrichtung nach Anaspruch I bis, gekennzeichnet durch eine napf- oder schalenartige Ausbildung (6) am Unterteil der Entstaubungskammer zur Aufnahme einer Flüssigkeit, beispielsweise 01, aus welcher das eintretende, zu entstaubende Gas bei seiner Berührung Teile mitreißt und zur Befeuchtung der Kette bei seinem Weiterströmen fortführt.
DESCH70006D Vorrichtung zum Entstauben von Gasen Expired DE441000C (de)

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DE441000C true DE441000C (de) 1927-02-24

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