DE4410063A1 - Verbrennungsmotorsteuervorrichtung - Google Patents
VerbrennungsmotorsteuervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbrennungsmotor
steuervorrichtung, die den Verbrennungszustand in dem Ver
brennungsmotor auf der Grundlage eines nach der Verbrennung
von einem Zylinder erfaßten Ionenstromwertes bestimmt, so
daß die Steuerparameter des Verbrennungsmotors gemäß dem
bestimmten Verbrennungszustand eingestellt werden. Insbe
sondere betrifft die Erfindung eine Verbrennungsmotor
steuereinrichtung, die Steuerparameter gemäß den Bestim
mungsergebnissen des Ionenstromwerts über eine Rückkopplung
steuert, so daß der Verbrennungszustand in dem Verbren
nungsmotor ohne Kostensteigerung verbessert wird.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das die Konstruktion einer
herkömmlichen Verbrennungsmotorsteuervorrichtung zeigt.
Eine solche Vorrichtung findet nur bei einigen hochwertigen
Automobilen Verwendung.
Unter Bezug auf Fig. 3 weist die herkömmliche Verbren
nungsmotorsteuervorrichtung folgendes auf: eine
Winkelerfassungseinrichtung 10, die beispielsweise aus
einer rotierenden Scheibe besteht und mit der Drehung des
Verbrennungsmotors so synchronisiert ist, daß ein
pulsierendes Bezugspositionssignal TR zur Angabe der
Bezugsposition jedes der Zylinder in Entsprechung zu einem
vorbestimmten Kurbelwinkel erzeugt wird; verschiedene Arten
von Sensoren 20 zum Erfassen des Antriebszustands D, der
die auf den Verbrennungsmotor wirkende Last angibt, wie
z. B. die Luftströmungsrate (Drosselrate), die Drehzahl,
die Ansaugtemperatur u. ä.; eine Ionenstromerfassungs
einrichtung 30 zum Messen der durch die Verbrennung der
Zylinder erzeugten Ionen, um den Ionenstromwert I zu
erzeugen; einen Zylinderinnendrucksensor 40, der für jeden
Zylinder vorgesehen ist, um den Zylinderinnendruck Pc zu
erfassen; sowie eine Steuereinrichtung 50 mit einem
Mikrocomputer und ähnlichem.
Die Winkelerfassungseinrichtung 10 zum Erzeugen eines
Bezugspositionssignals TR ist für die Kurbel- oder
Nockenwelle eines Verbrennungsmotors vorgesehen, so daß das
Bezugspositionssignal eine vorbestimmte Bezugsposition
angibt, die dem Kurbelwinkel (dem Drehwinkel der Kurbel
welle) entspricht. Die Bezugsposition wird als Bezug für
die Zeitsteuerung für die Steuerparameter des
Zündzeitpunkts oder ähnliche verwendet und ist allgemein
beispielsweise auf B75° (75° vor dem oberen Totpunkt) und
B5° usw. eingestellt.
Die Ionenstromerfassungseinrichtung 30 zum Abtasten von
Ausfällen, beispielsweise von Fehlzündungen des Verbren
nungsmotors, ist je nach Bedarf für alle oder nur für
bestimmte Zylinder vorgesehen.
Unter Bezug auf Fig. 3 weist die Steuereinrichtung 50
folgendes auf: einen Steuerparameter-Einstellabschnitt 60
zum Berechnen von Steuerparametern für die Zündeinstellung
oder ähnlichen für jeden Zylinder auf der Grundlage des
Bezugspositionssignals TR und des Antriebszustand D sowie
der berechneten Veränderungen der Steuerparameter gemäß dem
Zylinderinnendruck Pc, um die resultierenden Steuer
parameter Ta auszugeben; sowie eine Ionenstrom-Bestimmungs
einrichtung 70 zum Vergleich des Ionenstromwerts I mit dem
Bezugspegel gemäß dem Bezugspositionssignal TR und zum
Bestimmen des Verbrennungszustands, z. B. einer Fehlzündung
in einem Verbrennungsmotor, um ein Bestimmungssignal c
auszugeben.
Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60 erzeugt Steuer
parameter Ta, die beispielsweise die der Zündeinstellung
entsprechende Steuerdauer angeben, und führt auch die
folgenden Prozesse durch. Gibt das Bestimmungssignal C
beispielsweise eine Fehlzündung an, dann führt der
Steuerparameter-Einstellabschnitt 60 an dem betroffenen,
fehlzündenden Zylinder über die Erhöhung der Zündstrom
versorgungsleistung oder ähnliches einen Fehlzündungs
sperrprozeß sowie einen Prozeß zum Sperren der Abgabe von
unverbranntem Gas durch, und zwar durch das Anhalten der
Kraftstoffeinspritzung.
Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60 verändert ferner
die berechneten Steuerparameter so in Abhängigkeit von dem
Zylinderinnendruck Pc, daß der Verbrennungszustand optimal
ist, und gibt damit die resultierenden Steuerparameter Ta
aus. Die Steuerparameter Ta weisen verschiedene Elemente
auf, also nicht nur den Zündzeitpunkt, sondern auch den
Kraftstoffeinspritzzeitpunkt und die Dauer der Versorgung
der Zündspule mit Strom.
Fig. 4 zeigt den schematischen Aufbau der Zündung eines
Verbrennungsmotors und enthält auch ein Schaltungsdiagramm,
das die in Fig. 3 gezeigte Ionenstrom-Erfassungseinrichtung
andeutet.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, weist der Verbrennungsmotor
eine Zündspule 81 mit einer Primärwicklung 81a und einer
Sekundärwicklung 81b, einen Leistungstransistor 82 zum
Unterbrechen des Stroms i1, der an die Primärwicklung 81a
durch den der Zündeinstellung entsprechenden Zündimpuls P
geliefert wird, sowie eine Zündkerze 83 auf, die durch eine
in der Sekundärwicklung 81b erzeugte Hochspannung entladen
wird.
Die Ionenstrom-Erfassungseinrichtung 30 weist folgendes
auf: eine Gleichstromversorgung 31 mit einer Spannung im
Bereich von 100 V bis 200 V zur Entladung von Ionen, die in
Form eines Ionenstroms i verwendet werden, der durch eine
Entladungsexplosion in der Zündkerze 83 erzeugt wird; einen
mit der Gleichstromversorgung 31 in Reihe geschalteten
Widerstand 32 zum Umwandeln des Ionenstroms i in ein Span
nungssignal; einen Ausgangsanschluß 33 zur Ausgabe des
erfaßten Werts I des Ionenstroms i als Spannungssignal
sowie eine Rückstrom-Verhinderungsdiode 34, die mit der
Gleichstromversorgung 31 und dem Widerstand 32
parallelgeschaltet ist.
Der Ausgangsanschluß 33 zur Ausgabe des Ionenstromwerts I
ist über eine (nicht gezeigte) Wellenformungsschaltung mit
dem Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70 der Steuerein
richtung 50 verbunden.
Wird aufgrund einer Fehlzündung in einem Zylinder, der in
dem Zündzyklus kontrolliert werden soll, keine Entladungs
explosion erzeugt, dann wird nach dem Zündzyklus eine
anormale Explosion verursacht, die als Nachbrennen
bezeichnet wird und durch die die Zylinder beschädigt oder
der zur Beseitigung der Abgase verwendete Katalysator durch
unverbrannte Gase in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.
Somit muß der Verbrennungszustand in jedem Zylinder erfaßt
werden, und wird beispielsweise eine Fehlzündung
festgestellt, dann müssen verschiedene Maßnahmen ergriffen
werden, um zum Schutz des Verbrennungsmotors weitere
Fehlzündungen zu verhindern.
In Hinblick auf das oben Gesagte umfaßt eine herkömmliche
Verbrennungsmotorsteuervorrichtung die Ionenstromerfas
sungseinrichtung 30 zum Erfassen von in einem Zylinder
erzeugten Ionen, in dem der Kraftstoff verbrennt, und zwar
in Form eines Ionenstromes i. Allerdings läßt sich der
Ionenstromwert I von der Ionenstrom-Erfassungseinrichtung
30 nur dazu verwenden zu bestimmen, ob eine Fehlzündung
stattgefunden hat, sowie um herauszufinden, in welchem
Zylinder der Kraftstoff verbrennt.
Um den optimalen Verbrennungszustand in dem Verbrennungs
motor aufrechtzuerhalten, ist es beispielsweise auch
erforderlich, den Zündzeitpunkt in Anpassung an den opti
malen Kurbelwinkel nach dem Antriebszustand einzustellen
und das Kraftstoffeinspritzvolumen so zu steuern, daß das
Luft-Kraftstoff-Verhältnis gleich dem theoretischen
Gemischverhältnis (14, 7) ist. Werden die Steuerparameter Ta
der Zündeinstellung, das Kraftstoffeinspritzvolumen und
ähnliche durch die oben erwähnte Steuerung (offene
Schleife) eingestellt, dann kann der optimale
Verbrennungszustand nicht zuverlässig aufrechterhalten
werden.
Um den obengenannten Nachteil zu überwinden, umfaßt eine
herkömmliche Verbrennungsmotorsteuervorrichtung einen
Zylinderinnendrucksensor 40 zum Erfassen des Zylinder
innendrucks Pc des Zylinders, in dem der Kraftstoff
verbrennt. Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60 vari
iert die Steuerparameter Ta gemäß dem rückgekoppelten
Zylinderdruck Pc im Verlauf des Verbrennens, so daß der
Verbrennungszustand optimal ist. Allerdings ist der
Zylinderinnendrucksensor 40 teuer, so daß die Kosten erhöht
werden.
Nun wird der Betrieb der herkömmlichen Verbrennungsmotor
steuereinrichtung unter Bezug auf Fig. 3-5 beschrieben.
Fig. 5 zeigt eine Wellenform, die den Ionenstrom i und den
Zündimpuls P angibt, wobei der Primärstrom i1 der
Zündspule 81 durch den Zündimpuls P abgeschaltet wird, so
daß sich eine Entladungsexplosion in der Zündkerze 83
ergibt, die gezündet wird, so daß der Ionenstrom i
verstärkt wird, während die Flamme wächst.
Im allgemeinen steuert beispielsweise der Steuerparameter-
Einstellabschnitt 60 die Zündeinstellung über den folgenden
Prozeß. Er stellt die Anstiegs- und Abfallzeiten des
pulsierenden Bezugspositionssignals TR als Bezugsposition
ein und findet auch die optimale Zündeinstellung nach dem
Antriebszustand D unter Bezug auf die Werte in einer Liste
mit den Zündeinstellungsdaten nach dem Antriebszustand D
unter Bezug auf die Werte in der Liste und berechnet danach
die Steuerdauer von der Bezugsposition bis zum
Zündzeitpunkt, die als Steuerparameter Ta verwendet wird.
Die oben erwähnte Liste mit den Zündeinstellungsdaten in
Entsprechung zu dem Antriebszustand D wird experimentell
oder auf andere Weise vorher erstellt und in einem (nicht
gezeigten) Speicher der Steuereinrichtung 50 gespeichert.
Der Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70 identifiziert den
Verbrennungszustand in jedem Zylinder in dem Zündzyklus auf
der Grundlage des Bezugspositionssignals TR von der
Winkelerfassungseinrichtung 10 und des Ionenstromwertes I
von der Ionenstrombestimmungseinrichtung 30, und falls der
Ionenstromwert I im Explosionsvorgang beispielsweise
kleiner als der Schwellenwert ist, dann erzeugt der
Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70 ein Bestimmungssignal c,
das angibt, daß in dem betroffenen Zylinder eine Fehlzün
dung stattgefunden hat.
Wird ein solches Bestimmungssignal C eingegeben, dann
verändert der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60 den
Steuerparameter Ta, so daß der betroffene Zylinder an einer
Fehlzündung gehindert werden kann.
Genauer gesagt, die herkömmliche Verbrennungsmotorsteuer
einrichtung erhöht die Zündenergie oder, mit anderen
Worten, sie erhöht die Dauer der Zuführung des Primärstroms
i1 zu der Zündspule 81, so daß die Zündung der Zündkerze 83
sichergestellt wird, oder aber sie macht das Luft-
Kraftstoff-Gemisch fett oder mager, indem die Kraft
stoffeinspritzdauer erhöht bzw. verkürzt wird, so daß
festgestellt wird, ob sich eine solche Fehlzündung
möglicherweise vermeiden läßt, indem das Verhältnis des
Luft-Kraftstoff-Gemisches verstellt wird. Wird der
Fehlzündungszustand nicht durch eine Veränderung des
Steuerparameters Ta verbessert, der zur Vermeidung von
Fehlzündungen bestimmt ist, dann wird die Kraftstoffein
spritzung zu dem fehlzündenden Zylinder unterbrochen, so
daß verhindert wird, daß unverbranntes Gas abgegeben wird.
Die Zündung wird in den Zylindern allgemein durch den
folgenden Prozeß durchgeführt. Wird der Leistungstransistor
82 durch den Zündimpuls P abgeschaltet, dann wird die
negativ gepolte Hochspannung an die mit der Sekundär
wicklung 81b verbundene Zündspule 83 angelegt, so daß eine
Entladung über die Elektroden der Zündkerze 83 bewirkt
wird, so daß das Luft-Kraftstoff-Gemisch gezündet wird.
Eine solche Zündung bringt ferner eine explosive
Verbrennung mit sich, so daß aufgrund der Ionisierungs
tendenz in dem Explosionszylinder Ionen erzeugt werden.
Gleichzeitig wird eine Vorspannung der Gleichstrom
versorgung 31 an die Elektroden der Zündkerze 83 angelegt,
die bereits entladen sind, und diese Elektroden erfüllen
folglich die Funktion der Erfassung des Ionenstroms i.
Die resultierenden Ionen in dem Zylinder fließen durch die
positiv gepolte Vorspannung der Gleichstromversorgung 31
als Ionenstrom i, und dieser Ionenstrom i wird durch den
Widerstand 32 in den erfaßten Wert I umgewandelt, so daß er
von dem Ausgangsanschluß 33 ausgegeben werden kann. Als
Ergebnis bezieht sich der Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt
70 einfach auf einen Impuls, der durch Wellenformung des
Ionenstromwerts I des Spitzenhaltewerts oder des Ionen
stromwerts I erhalten wurde, der größer als der Schwellen
wert ist, so daß bestimmt wird, ob die Zylinder in dem
Zündzyklus zuverlässig gezündet sind.
Da der Pegel des Ionenstromwerts I in Abhängigkeit von dem
Bezugspositionssignal TR variiert, wird der Vergleichs
schwellenwert zum Bestimmen einer Fehlzündung ebenfalls
gemäß dem Bezugspositionssignal TR geeignet verändert.
Der korrekte Verbrennungszustand kann nicht allein aus dem
Ionenstromwert I, beispielsweise dem Spitzenwert des
Ionenstromwerts I bestimmt werden, und daher lassen sich
die geeigneten Steuerparameter Ta nicht einstellen.
Nun wird unter Bezug auf Fig. 6-8 im einzelnen die
Beziehung zwischen den Steuerparametern Ta und dem
Ionenstromwert I beschrieben.
Fig. 6 zeigt typische Wellenformen, die Spitzenwerte und
Impulsbreiten der Ionenstromwerte angeben. I gibt die
Ionenstromwerte im guten Verbrennungszustand und im
Fehlverbrennungszustand an, die in durchgezogenen bzw.
strichpunktierten Linien angegeben sind. Fig. 6 gibt auch
einen Schwellenwert TH, einen Spitzenwert IP und eine
Impulsbreite IW an.
Fig. 7 ist ein Kennliniendiagramm, das die Impulsbreite IW
und den Spitzenwert IP in Abhängigkeit von dem Luft-
Kraftstoff-Gemisch angibt. Aus Fig. 7 ist zu ersehen, daß
der Spitzenwert IP sein Maximum bezüglich des theoretischen
Gemischverhältnisses zeigt (14, 7), aber der Ionenstrom
wert I ist einer Rauschkomponente überlagert, und damit
wird beispielsweise der Spitzenwert IP fehlerhaft erfaßt.
Im Ergebnis hat das Maximum des Spitzenwerts IP eine
Tendenz zu Schwankungen, so daß die Zuverlässigkeit
abnimmt. Die Impulsbreite IW zeigt auch ihr Maximum
bezüglich des theoretischen Gemischverhältnisses, aber sie
fällt ab, um dann wieder anzusteigen, wenn das Luft-
Kraftstoff-Verhältnis mager ist.
Fig. 8 ist ein Kennliniendiagramm, das die Impulsbreite IW
in Abhängigkeit vom Zündzeitpunkt angibt. Aus Fig. 8 ist zu
ersehen, daß die Impulsbreite IW im wesentlichen ihr
Maximum bei der optimalen Zündeinstellung MBT zeigt, aber
abfällt, um dann wieder anzusteigen, wenn ein Klopfen oder
ähnliches auftritt, wenn die Zündzeitpunktsteuerung mehr
nach vorne verschoben ist.
Aus Fig. 7 und 8 ist deutlich zu verstehen, daß es bezüg
lich der Steuerung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses und
der Zündzeitpunkte schwierig ist, die Steuerparameter durch
eine Regelsystem alleine entweder aus dem Spitzenwert IP
oder der Impulsbreite IW des Ionenstromwerts I zu
verändern.
Deshalb ist der Zylinderinnendrucksensor 40 für jeden
Zylinder vorgesehen, so daß die Steuerparameter über das
Regelsystem in Abhängigkeit von dem Zylinderinnendruck Pc
verändert werden. Allerdings erhöht, wie oben erwähnt, der
Zylinderinnendrucksensor 40 die Kosten.
Wie oben beschrieben, verwendet die herkömmliche Verbren
nungsmotorsteuervorrichtung die Ionenstrom-Erfassungsein
richtung 30 und bestimmt den Verbrennungszustand auf der
Grundlage des Spitzenwerts IP oder der Impulsbreite IW des
Ionenstromerfassungswerts I. Obwohl also die Steuer
vorrichtung in der Lage ist, Ausfälle, wie eine Fehlzündung
zu bestimmen, kann sie nicht die spezifischen Verbren
nungszustände, z. B. das theoretische Gemischverhältnis
identifizieren, so daß sie nicht in der Lage ist, die Steu
erparameter über das Regelsystem zu verändern.
Das obengenannte Problem läßt sich durch die Verwendung der
Zylinderinnendrucksensoren 40 lösen, um die spezifischen
Verbrennungszustände wie das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
eines Verbrennungsmotors zu erfassen, aber ein solches
Verfahren führt zu Kostensteigerungen.
Demnach besteht zur Lösung der obengenannten Probleme die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Verbren
nungsmotorsteuervorrichtung vorzusehen, die die
Steuerparameter in Abhängigkeit von den Ergebnissen der
Bestimmung des Ionenstromwerts bestimmt, um den
Verbrennungszustand ohne Kostenerhöhung zu verbessern.
Zur Lösung dieser Aufgabe, ist eine Verbrennungsmotor
steuervorrichtung vorgesehen, die folgendes aufweist: eine
Winkelerfassungseinrichtung zum Erzeugen eines Bezugs
positionssignals, das eine vorbestimmte Kurbelwinkel
position eines Zylinders eines Verbrennungsmotors angibt;
eine Antriebszustands-Erfassungseinrichtung zum Erfassen
des Antriebszustands des Verbrennungsmotors; eine Ionen
strom-Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Ionenstroms
in dem Zylinder, um einen Ionenstromwert zu erzeugen; einen
Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt, um einen Spitzenwert des
Ionenstromwerts sowie eine Impulsbreite des Ionenstromwerts
zu erzeugen, die gleich oder größer als ein vorbestimmter
Pegel sind, so daß der Spitzenwert und die Impulsbreite als
erster bzw. zweiter bestimmter Wert ausgegeben werden;
sowie einen Steuerparameter-Einstellabschnitt zum Einstel
len eines Steuerparameters des Verbrennungsmotors auf der
Grundlage des Bezugspositionssignals und des Antriebs
zustands, wobei der Steuerparameter-Einstellabschnitt den
Steuerparameter so verändert, daß das Produkt aus dem
ersten und dem zweiten bestimmten Wert maximiert wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nun
folgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer Ausfüh
rungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist ein Schaltungsdiagramm, das ein Beispiel des
Aufbaus des in Fig. 1 gezeigten Ionenstrom-Bestim
mungsabschnitts zeigt.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das ein Beispiel des Aufbaus
einer herkömmlichen Verbrennungsmotorsteuer
vorrichtung zeigt;
Fig. 4 ist ein Schaltungsdiagramm, das eine typische, in
Fig. 1 und 3 gezeigte Ionenstrom-Erfassungs
einrichtung darstellt;
Fig. 5 zeigt eine Wellenform, die einen typischen Ionen
strom angibt;
Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Spitzenwerte und die
Impulsbreiten typischer Ionenstromwerte angibt;
Fig. 7 ist ein Kennliniendiagramm, das die Impulsbreite und
den Spitzenwert des Ionenstromwerts bezüglich eines
typischen Luft-Kraftstoff-Verhältnisses angibt; und
Fig. 8 ist ein Kennliniendiagramm, das die Impulsbreite des
Ionenstromwerts bezüglich einer typischen Zündein
stellung angibt.
Der Aufbau einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird im folgenden unter Bezug auf Fig. 1 und 2 beschrieben.
Unter Bezug auf Fig. 1 sind eine Winkelerfassungseinrich
tung 10, verschiedene Arten von Sensoren 20 und eine
Ionenstrom-Erfassungseinrichtung 30 alle mit denen der in
Fig. 3 gezeigten herkömmlichen Verbrennungsmotorsteuer
vorrichtung identisch. Der Aufbau der Ionenstrom-Erfas
sungseinrichtung 30 ist ähnlich wie derjenige der in Fig. 4
gezeigten.
Diese Ausführungsform weist die Winkelerfassungseinrichtung
10, die verschiedenen Arten von Sensoren 20, die Ionen
strom-Erfassungseinrichtung 30 und die Steuereinrichtung
50A mit einem Mikrocomputer (CPU) auf.
Die Steuereinrichtung 50A weist folgendes auf: einen
Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A zum Verändern der
Steuerparameter, so daß das Produkt aus den bestimmten
Werten CA und CB maximiert wird, wobei dieses Produkt der
Wellenformfläche des Ionenstromwerts I äquivalent ist; sowie
einen Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70A zum Erzeugen der
bestimmten Werte CA und CB, die dem Spitzenwert IP bzw. der
Impulsbreite IW des Ionenstromwerts I äquivalent sind, und
zum Verwenden dieser Werte als Bestimmungsergebnisse.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Ionenstrom-
Bestimmungsabschnitt 70A folgendes auf: eine
Spitzenwerthalteschaltung 71 zum Erzeugen des Spitzenwerts
IP des Ionenstromwerts I; einen A/D-Umsetzer 72 zur A/D-
Umsetzung des Spitzenwerts IP und zur Ausgabe des
bestimmten Werts CA; Spannungsteilerwiderstände 73 und 74
zum Erzeugen des als Vergleichsbezug verwendeten
Schwellenwerts TH; einen Komparator 75 zum Vergleich des
Ionenstromwerts I mit dem Schwellenwert TH, so daß die
Wellenform des erfaßten Werts I, der größer als der
Schwellenwert ist, als Rechteckwellensignal ausgegeben
wird; einen Integrator 76 zur Spannungsumsetzung
(Analogumsetzung) des Rechteckwellensignals, so daß die
Impulsbreite IW erzeugt wird; sowie einen A/D-Umsetzer 77
zum A/D-Umsetzen der Impulsbreite IW und zur Ausgabe des
bestimmten Werts CB.
Nun wird unter Bezug auf Fig. 1, 2, 4-8 der Betrieb
dieser Ausführungsform erläutert.
Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A in der Steuer
einrichtung 50A berechnet den Steuerparameter auf der
Grundlage des Bezugspositionssignals TR und des Antriebs
zustands, um den resultierenden Parameter TA einzustellen.
Er variiert auch den Steuerparameter in Abhängigkeit von
dem Produkt der bestimmten Werte CA und CB.
Die Spitzenwerthalteschaltung 71 und der Integrator 76 in
dem Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70A erzeugen den
Spitzenwert IP bzw. die Impulsbreite PW, die beide zur
Eingabe in den Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A in der
Steuereinrichtung 50A durch die A/D-Umsetzer 72 bzw. 77
A/D-umgesetzt werden.
Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A vergleicht
zunächst den zu dem Spitzenwert IP äquivalenten, bestimmten
Wert CA mit einem vorbestimmten Wert α und den zu der
Impulsbreite I äquivalenten Wert IW mit einem vorbestimmten
Wert β. Dann bestimmt er in Abhängigkeit davon, ob die
Vergleichsergebnisse den folgenden Bedingungen genügen, ob
der aktuelle Verbrennungszustand innerhalb eines vorbe
stimmten Verbrennungsbereichs liegt:
CA < α
CB < β.
CB < β.
Bestätigt der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A, daß
die Vergleichsergebnisse den beiden oben angegebenen Bedin
gungen genügen, und stellt er fest, daß der aktuelle
Verbrennungszustand innerhalb eines vorbestimmten
Verbrennungsbereichs liegt, dann verändert er den
Steuerparameter um einen vorbestimmten Wert, so daß das
Produkt der bestimmten Werte CA und CB maximiert ist, d. h.
die Wellenformfläche des Ionenstromwerts I im wesentlichen
innerhalb des oben erwähnten Verbrennungsbereichs maximiert
ist.
Dies läßt sich aus den folgenden Gründen leicht erreichen.
Ist beispielsweise die Wellenform des in Fig. 6 gezeigten
Ionenstromwerts I im allgemeinen dreieckig, dann läßt sich
die Wellenformfläche durch den folgenden Ausdruck
herausfinden: (Grundlinie × Höhe)/2; und falls die
Wellenform des Ionenstromwerts I im allgemeinen
trapezförmig ist, dann läßt sich die Wellenformfläche
ähnlich durch den folgenden Ausdruck herausfinden: (die
Summe der Längen der parallelen Seiten × Höhe)/2.
Ist der Steuerparameter TA das Kraftstoffeinspritzvolumen,
d. h. beispielsweise das Luft-Kraftstoff-Verhältnis, dann
verändert eine Änderung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses
auch die Impulsbreite IW und den Spitzenwert IP, wie dies
in Fig. 7 veranschaulicht ist. Der Steuerparameter-
Einstellabschnitt 60A steuert damit den Steuerparameter TA
über eine Rückkopplung, während gleichzeitig das
Kraftstoffeinspritzvolumen von einer (nicht gezeigten)
Einspritzpumpe schrittweise so gewählt wird, daß es um ein
ziemlich kleines Volumen höher oder niedriger als die Werte
in der Liste MA ist, so daß der Steuerparameter TA so
eingestellt wird, daß das Produkt der bestimmten, dem
Spitzenwert IP und der Impulsbreite IW äquivalenten Werte
CA bzw. CB maximiert wird.
Ist der Steuerparameter TA die Zündzeitpunktseinstellung,
dann verändert eine Änderung in der Zündeinstellung ebenso
die Impulsbreite IW, was in Fig. 8 veranschaulicht ist. Der
Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A steuert damit den
Steuerparameter TA über eine Rückkopplung, während
gleichzeitig die Zündzeitpunktseinstellung der Zündspule 81
mehr als die Werte in der Liste MB um einen ziemlich
kleinen Grad allmählich nach vorne oder hinten verschoben
werden, so daß das Produkt der bestimmten Werte CA und CB
maximiert wird.
Die oben erwähnten Listen MA und MB weisen die Kraftstoff
einspritzvolumendaten bzw. die Zündeinstellungsdaten auf,
die dem Antriebszustand D entsprechen. Sie werden vorher
experimentell oder auf andere Weise erhalten und in einem
(nicht gezeigten) Speicher der Steuereinrichtung 50A
gespeichert.
Als Ergebnis wird der Verbrennungsmotor so gesteuert, daß
das Luft-Kraftstoff-Verhältnis oder die Einstellung der
Zündzeitpunkte optimal ist, so daß der optimale
Verbrennungszustand durch das Regelsystem aufrechterhalten
wird. Während der oben erläuterten Operation wird jeder
Parameter (das Kraftstoffeinspritzvolumen, die
Zündzeitpunkte usw.) verändert, und die bestimmten Werte CA
und CB werden unabhängig von anderen individuellen
Steuerparametern TA zurückgekoppelt.
Selbst wenn der Spitzenwert IP zufällig höher als ein
vorbestimmter Wert α ist, da dem erfaßten Wert I ein
Rauschen oder andere Elemente überlagert sind, bestimmt der
Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A auch, ob die
Impulsbreite IW größer als ein vorbestimmter Wert β ist, so
daß er nicht einer fehlerhaften Bestimmung des Verbren
nungszustands unterliegt und die hohe Zuverlässigkeit
weiter verbessert wird.
Bei dieser Ausführungsform wird der Steuerparameter durch
das Regelsystem unter Verwendung der Ionenstrom-Erfas
sungseinrichtung 30 verändert, die im allgemeinen für die
Steuereinrichtung vorgesehen ist; damit ist es nicht
erforderlich, die Komponenten der Steuervorrichtung mit der
Steuereinrichtung 50A beispielsweise durch zusätzliche
Sensoren zu belasten, so daß sich keine merkliche Kosten
steigerung ergibt.
Diese Ausführungsform umfaßt auch einen Ionenstrom
bestimmungsabschnitt 70A mit einer Spitzenwert- und einer
Impulsbreiten-Erzeugungseinrichtung, in denen die dem
Spitzenwert IP bzw. der Impulsbreite IW äquivalenten,
bestimmten Werte CA und CB erzeugt werden, so daß der
Aufbau des Ionenstrom-Bestimmungsabschnitts 70A, die
Referenz zum Bestimmen des Verbrennungszustands oder
ähnliches vereinfacht werden.
Der Ionenstrom-Bestimmungabschnitt 70A erzeugt zwar bei
dieser Ausführungsform die bestimmten Werte CA und CB, die
dem Spitzenwert IP bzw. der Impulsbreite IW äquivalent
sind, aber der Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70A kann
eine Berechnungseinrichtung, wie z. B. einen digitalen
Signalprozessor (DSP) und Software aufweisen, so daß sich
direkt ein integrierter Wert innerhalb eines Bereichs eines
vorbestimmten Kurbelwinkels (von R1 bis R2) der Wellenform
des Ionenstromwerts I durch die Berechnung der folgenden
Integration finden läßt, und der resultierende Wert kann
als der bestimmte Wert CC verwendet werden:
CC = ∫I · dR.
Der oben erwähnte Bereich eines vorbestimmten Kurbelwinkels
(von R1 bis R2), d. h. der Integrationsbereich, wird durch
das Bezugspositionssignal TR von der Winkelerfassungs
einrichtung 10 erhalten und etwa in einem Bereich zwischen
dem OT (oberer Totpunkt) und A60° (60° nach dem OT zur
Verzögerung der Zündeinstellung) eingestellt.
Der Steuerparametereinstellabschnitt 60A stellt den
Steuerparameter TA so ein, daß der bestimmte Wert CC
maximiert und insbesondere das Luft-Kraftstoff-Verhältnis
oder die Zündeinstellung optimal sind, wobei also der
optimale Verbrennungszustand durch das Regelsystem auf
rechterhalten wird.
Obwohl der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A bei jeder
der oben erwähnten Ausführungsformen ohne Bedingungen die
bestimmten Werte CA und CB oder den bestimmten Wert CC des
Ionenstromwerts I abruft, wobei diese Werte den
Steuerparameter TA verändern, kann er zunächst die
Zuverlässigkeit solcher bestimmten Werte über eine
vorbestimmte Periode (einen Bereich zwischen einigen und
einigen Dutzend Sekunden) sicherstellen, was einigen
Dutzend Zyklen des Verbrennungsmotors äquivalent ist und
dann die Rückkopplungssteuerung durchführen.
Der Steuerparameter-Einstellabschnitt 60A berechnet
beispielsweise die Streuung von wenigstens einem der
bestimmten Wert CA und CB über die oben erwähnte Periode
und führt die Rückkopplungssteuerung auf der Grundlage des
bestimmten Werts durch, wenn der resultierende Abwei
chungsbetrag ΔCA oder ΔCB ein vorbestimmter Betrag γ oder
weniger ist. Nach diesem Verfahren läßt sich eine fehler
hafte Steuerung durch den Steuerparameter-Einstellabschnitt
60A vermeiden, wenn der Spitzenwert I oder die Impulsbreite
IW anormal verschoben sind.
Aus der vorhergehenden Beschreibung ist klar zu verstehen,
daß die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile
bietet.
Der Steuerparameter wird so verändert, daß das Produkt der
bestimmten Werte CA und CB maximiert wird, das der Wellen
formfläche des Ionenstromwerts I äquivalent ist, und der
Verbrennungszustand in dem Verbrennungsmotor wird korrekt
bestimmt, so daß die Rückkopplungssteuerung des Steuer
parameters TA ermöglicht und der Verbrennungszustand weiter
verbessert werden, ohne daß sich höhere Kosten ergeben. Der
Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt 70A kann auch teilweise aus
einer einfachen Schaltung bestehen.
Claims (7)
1. Verbrennungsmotorsteuervorrichtung,
gekennzeichnet durch:
- - eine Winkelerfassungseinrichtung (10) zum Erzeugen eines Bezugspositionssignals (TR), das eine vorbe stimmte Kurbelwinkelposition eines Zylinders eines Verbrennungsmotors angibt;
- - eine Antriebszustands-Erfassungseinrichtung (20) zum Erfassen des Antriebszustands des Verbrennungs motors;
- - eine Ionenstrom-Erfassungseinrichtung (30) zum Er fassen eines Ionenstroms in dem Zylinder, um einen Ionenstromwert (I) zu erzeugen;
- - einen Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt (70A), um einen Spitzenwert (IP) des Ionenstromwerts (I) so wie eine Impulsbreite (IW) des Ionenstromwerts (I) zu erzeugen, die gleich einem vorbestimmten Pegel sind oder darüberliegen, so daß der Spitzenwert (IP) und die Impulsbreite (IW) als erster bzw. zweiter bestimmter Wert ausgegeben werden; und
- - einen Steuerparameter-Einstellabschnitt (60A) zum Einstellen eines Steuerparameters (TA) des Ver brennungsmotors auf der Grundlage des Bezugsposi tionssignals und des Antriebszustands, wobei der Steuerparameter-Einstellabschnitt (60A) den Steuer parameter (TA) so verändert, daß das Produkt aus dem ersten und dem zweiten bestimmten Wert maxi miert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt (70A) eine Spitzenwert-
Erzeugungsschaltung zum Erzeugen des Spitzenwerts (IP)
des Ionenstromwerts (I) und eine Impulsbreiten-Erzeu
gungseinrichtung zum Erzeugen der Impulsbreite (IW) des
Ionenstromwerts (I) aufweist, die größer oder gleich
einem vorbestimmten Pegel ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Spitzenwert-Erzeugungseinrichtung eine Spitzenwerthal
teschaltung (71) zum Erzeugen des Spitzenwerts (IP) des
Ionenstromwerts (I) und einen A/D-Umsetzer (72) zum Um
setzen des Spitzenwerts (IP) in einen digitalen Wert
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Impulsbreiten-Erzeugungseinrichtung folgendes aufweist:
- - einen Spannungsteilerwiderstand (73, 74) zum Erzeu gen eines Schwellenwerts (TH);
- - einen Komparator (75) zum Vergleich des Ionenstrom werts (I) mit dem Schwellenwert (TH) und zum Erzeu gen eines Rechteckwellensignals des Ionenstromwerts (I), das größer als der Schwellenwert (TH) ist;
- - einen Integrator (76) zur Spannungsumsetzung des Rechteckwellensignals, so daß eine Impulsbreite er zeugt wird; sowie
- - einen A/D-Umsetzer (77) zum Umsetzen der Impuls breite (IW) in einen digitalen Wert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerparameter-Einstellabschnitt (60A) die Streuung
von wenigstens einem der ersten und zweiten bestimmten
Werte über einige Dutzend Zündzyklen des Verbrennungs
motors berechnet und die Rückkopplungssteuerung auf der
Grundlage der ersten und der zweiten bestimmten Werte
durchführt, wenn der resultierende Abweichungsbetrag
gleich oder kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
6. Verbrennungsmotorsteuervorrichtung,
gekennzeichnet durch:
- - eine Winkelerfassungseinrichtung (10) zum Erzeugen eines Bezugspositionssignals (TR), das eine vorbe stimmte Kurbelwinkelposition eines Zylinders eines Verbrennungsmotors angibt;
- - eine Antriebszustands-Erfassungseinrichtung (20) zum Erfassen eines Antriebszustands des Verbren nungsmotors;
- - eine Ionenstromerfassungseinrichtung (30) zum Er fassen eines Ionenstroms in dem Zylinder, um einen Ionenstromwert (I) zu erzeugen;
- - einen Ionenstrom-Bestimmungsabschnitt (70A) zum di rekten Integrieren des Ionenstromwerts (I,) ausge hend von einem oberen Totpunkt bis zu einem vorbe stimmten Winkel, auf der Grundlage des Bezugsposi tionssignals (TR), um den integrierten Wert als einen bestimmten Wert auszugeben; sowie
- - einen Steuerparameter-Einstellabschnitt (60A) zum Einstellen eines Steuerparameters des Verbrennungs motors auf der Grundlage des Bezugspositionssignals (TR) und des Antriebszustands, wobei der Steuerpa rameter-Einstellabschnitt (60A) den Steuerparameter so variiert, daß der bestimmte Wert maximiert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Steuerparameter-Einstellabschnitt (60A) die Streuung
des bestimmten Werts über einige Dutzend Zyklen des
Verbrennungsmotors berechnet und die Rückkopplungs
steuerung auf der Grundlage des bestimmten Werts durch
führt, wenn der resultierende Abweichungsbetrag gleich
oder kleiner als ein vorbestimmter Wert ist.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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