DE4409372A1 - Verfahren zur Herstellung von gekrepptem Hygiene-Zellstoffpapier - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gekrepptem Hygiene-ZellstoffpapierInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von gekrepptem Hy
giene-Zellstoffpapier und insbesondere von Tissue-Papier mit den im Ober
begriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
Die Erfindung geht also aus von dem üblichen Herstellungsverfahren für
gekreppte Hygiene-Zellstoffpapiere, die ein Flächengewicht von in der Re
gel 14 bis 22 g/m² aufweisen.
Herkömmlicherweise wird zur Herstellung von gekrepptem Hygiene-Zellstoff
papier eine zellstoffhaltige Pulpe hergestellt, die in Form einer Pulpe-
Naßbahn auf ein kontinuierlich umlaufendes Sieb aufgebracht wird. Bei
dem Sieb handelt es sich üblicherweise um ein über Walzen umgelenktes
und damit angetriebenes Endlos-Sieb aus wasserdurchlässigem Gewebe.
Während des Transports der Pulpe-Naßbahn auf dem vorwärts bewegten
Sieb wird die Naßbahn vorentwässert, indem ein Teil des darin befindli
chen Wassers durch das Sieb abläuft. Anschließend findet mittels Preßrol
len die Hauptentwässerung der Pulpe-Naßbahn statt, nach der diese einen
Feststoffgehalt von 40 bis 50% aufweist. Die Preßrollen können z. B. im
Bereich des im folgenden erwähnten Trockenzylinders oder Übergabefilzes
angeordnet sein.
Während oder nach der Hauptentwässerung wird die Naßbahn beispielswei
se mittels eines sogenannten Übergabefilzes auf einen rotierenden Trocken
zylinder übergeführt, bei dem es sich um einen sogenannten "Yankee-Zy
linder" handeln kann. Der Trockenzylinder wird von innen durch Dampf
unter hohem Druck (z. B. 8 bar) beheizt. Ferner ist über die Breite des
Trockenzylinders und etwa die Hälfte seiner Umfangslänge eine gegebe
nenfalls in Umlaufrichtung zweigeteilte Trockenhaube angeordnet, über die
heiße Luft (mit einer Temperatur von 250°C bis 450°C) von außen auf die
Naßbahn geblasen wird. Durch die vorstehenden Maßnahmen trocknet die
Pulpe-Naßbahn während des Umlaufs um den Trockungszylinder, wobei sie
an diesem anhaftet. Als Soll-Feststoffgehalt der auf dem Trockenzylinder
getrockneten Papierbahn werden 94 bis 96% angestrebt.
Abschließend wird die getrocknete, an dem Trockenzylinder haftende Pa
pierbahn durch ein über die Zylinderbreite verlaufendes Schabemesser vom
Trockenzylinder abgelöst und gleichzeitig gekreppt. Die abgelöste Papier
bahn wird - gegebenenfalls unter einer definierten Reckung - auf Rollen
gewickelt.
Das vorstehend umrissene Verfahren umfaßt die grundsätzlichen Herstel
lungsschritte für Tissue-Papier, kann jedoch im Rahmen der papiermache
rischen Kenntnisse in bestimmten Einzelschritten abgewandelt oder ergänzt
werden. Die Erfindung kann auch bei solchen modifizierten Verfahren ein
gesetzt werden.
Die Erfindung geht von verschiedenen Problemstellungen bei der Herstel
lung von gekreppten Hygiene-Zellstoffpapieren aus:
- - Hinsichtlich der Produkteigenschaften des Zellstoffpapiers wird einer seits eine möglichst hohe Festigkeit, andererseits aber aufgrund des Anwendungsgebietes von Hygienepapieren auch eine möglichst hohe Weichheit angestrebt. Grundsätzlich widersprechen sich nun diese beiden Anforderungen, da ein besonders festes Papier in der Regel relativ hart und ein besonders weiches Papier in der Regel nicht sehr fest ist. Ins besondere führen ausgehend von einer bestimmten Zellstoffsorte zur Pa pierherstellung festigkeitssteigernde Maßnahmen etwa durch Zugabe ent sprechender Zusatzmittel zu einer Verringerung der Weichheit des Pa piers. Es muß also bei der Papierherstellung ein Kompromiß zwischen den beiden genannten Anforderungen gefunden werden.
- - Besonderes Augenmerk bei der Papierherstellung ist auf die Maschinen laufeigenschaften der Papierbahn - die sogenannte "Runnability" - zu richten. Hierunter sind verschiedene Eigenschaften zu verstehen, wie z. B. die gleichmäßige Ausbildung der Papierbahn, das Maß und die Gleichmäßigkeit ihrer Anhaftung an den Trockenzylinder, die Abschab barkeit der Papierbahn vom Trockenzylinder usw.
- - Entscheidend für die Runnability der Papierbahn ist u. a. die Ausbil dung einer Schicht - des sogenannten "Coatingfilms" - auf dem Trocken zylinder, die sich grundsätzlich aus Bestandteilen der Papierbahn bil det, die daraus austreten. Die Ausbildung des Coatingfilms ist durch objektive Parameter praktisch nicht zu erfassen. Seine Güte wird durch die papiermacherische Erfahrung des Maschinenbedienungspersonals be urteilt.
Zur Unterstützung der Ausbildung und Güte des Coatingfilms sowie zur
Einstellung der Haftung der Papierbahn auf dem Trockenzylinder können
auf den Trockenzylinder entsprechende Reagenzien (sogenannte "Release-
Mittel" bzw. Haftmittel) aufgesprüht werden, die in erster Linie die
Ablösbarkeit bzw. Haftfähigkeit der getrockneten Papierbahn vom bzw.
am Trockenzylinder unterstützen.
- - Ein wesentliches Kriterium für die Herstellungskosten des Papiers bilden neben den Rohstoffkosten die Energiekosten zum Betreiben der Papierma schine. Letztere sind stark von den am Trockenzylinder benötigten Tem peraturen zur Trocknung der Papierbahn abhängig. Dies bedeutet, daß eine Papierbahn, die nach der Vor- und Hauptentwässerung einen er höhten Feststoffanteil aufweist, mit geringeren Dampftemperaturen und -drücken am Trockenzylinder und einer niedrigeren Lufttemperatur in der Trockenhaube auf den Soll-Feststoffgehalt nach der Trockung ge bracht werden kann, was eine erhebliche Energieeinsparung mit sich bringt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der gat
tungsgemaßen Art so zu verbessern, daß mit verringertem Energiebedarf
bei zufriedenstellenden bis sehr guten Maschinenlaufeigenschaften Hygie
ne-Zellstoffpapiere herstellbar sind, die bei praktisch oder nur unerheb
lich nicht eingeschränkter Weichheit deutlich höhere Festigkeitswerte auf
weisen.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 an
gegebenen Merkmale gelöst.
Kern der demgemäßen Erfindung ist die Zugabe hemicellulosehaltiger Zu
satzstoffe zur Pulpe vor dem Aufbringen der Pulpe-Naßbahn auf das Sieb
bzw. zur Naßbahn selbst.
Hierzu ist grundsätzlich auszuführen, daß Hemicellulosen neben den Cellu
losen wichtige Aufbaubestandteile von Zellstoff-Fasern sind. Der Zusam
menhang zwischen der Verteilung der Hemicellulosen sowie dem Durch
schnittspolymerisationsgrad der Cellulosen in den Faserwänden und den
mechanischen Festigkeitseigenschaften von Zellstoffen bzw. der daraus
hergestellten Papiere wurde bereits erkannt und untersucht (siehe Veröf
fentlichung in "Das Papier", Heft 10A, 1993, Seiten V30 bis V40, K. Bach
ner et. al.: "Zusammenhang zwischen Aufbau der Zellwand und Festig
keitseigenschaften bei Faserstoffen von konventionellen und neuen Auf
schlußverfahren"). Daraus geht im wesentlichen hervor, daß bei neuen
Aufschlußverfahren für Zellstoffe - als Beispiel werden das sogenannte
ASAM- und das Organocell-Verfahren genannt - hohe Festigkeitswerte der
Zellstoffe u. a. aufgrund der darin festgestellten Verteilung der Hemicel
lulose erreicht werden. Die der vorstehenden Veröffentlichung zugrundelie
genden Untersuchungen sind der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der
Papiermacherei zuzuordnen. Irgendwelche Anhaltspunkte, die dortigen Er
kenntnisse hinsichtlich der eingangs geschilderten Problematik zu prakti
schen Maßnahmen zur Verbesserung des Herstellungsverfahrens für ge
kreppte Hygiene-Zellstoffpapiere umzusetzen, sind dieser Veröffentlichung
nicht entnehmbar.
Weiterhin wurde in der Vergangenheit die Wirkung des aus Maiskolben
isolierten Xylans das ein hemicellulosehaltiger Stoff ist, auf die papier
technischen Eigenschaften von Laborprüfblättern von Druck- bzw. Packpa
pier untersucht (siehe Veröffentlichung in der tschechischen Fachzeit
schrift "papir a celulóza", 41, (7-8) 1986, Seiten V23 bis V30, Anna
Náterová et al, "Einsatz von Xylan bei der Papierherstellung"). Demnach
stieg bei der Herstellung von Packpapier mit dem Gehalt von 50% Kurzfa
serstoff die Biegefestigkeit nach Zugabe von 2% Xylan um 172%. Der glei
che Zusatz von Xylan verbesserte die IGT-Rupffestigkeit eines Druckpapie
res und verhinderte die Ausbildung der Zweiseitigkeit.
Wie anhand der Ausführungsbeispiele näher erläuterte Versuche bei der
Herstellung von gekrepptem Hygiene-Zellstoffpapier mit dem erfindungsge
mäßen Verfahren ergeben haben, bringt die Zugabe hemicellulosehaltiger
Zusatzstoffe erhebliche überraschende Vorteile:
- - Bei allenfalls geringen Einbußen der Weichheit des Hygiene-Zellstoff papiers sind Steigerungswerte der Bruchfestigkeiten in Maschinenlauf richtung zwischen 15 und 73% und in Querrichtung zwischen 17 und 90% zu beobachten.
- - Die Entwässerbarkeit der Naßbahn steigt durch die Zugabe hemicellulo serhaltiger Zusatzstoffe derart an, daß der Druck am Yankee-Zylinder um bis zu 25% und die in der Trockenhaube verwendete Lufttemperatur um bis zu 40% erniedrigt werden kann.
- - Die durch objektive Parameter nicht charakterisierbaren Eigenschaften der Papierbahn hinsichtlich Maschinenlauffähigkeit und Coatingfilm-Aus bildung wurden erheblich verbessert.
Die Ansprüche 2 bis 4 kennzeichnen unterschiedliche Vorgehensweisen bei
der Zugabe der hemicellulosehaltigen Zusatzstoffe. Diese können nämlich
einerseits bei der Herstellung der Pulpe im Pulper - also z. B. in die
Maschinenbütte - zugegeben werden, was eine besonders gute Durchmi
schung der Zusatzstoffe mit der Pulpe mit sich bringt. Bei der alterna
tiven Zugabe der Zusatzstoffe beim Zuführen der Pulpe zum Sieb können
die Zusatzstoffe vor dem Stoffauflauf praktisch in situ zugegeben werden.
Weiterhin ist es möglich, die Zusatzstoffe unmittelbar nach dem Aufschla
gen des Zellstoff-Rohstoffes in den Aufschlag-Pulper zuzugeben.
Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, daß die hemicellulosehaltigen Zu
satzstoffe bereits bei der Herstellung des Rohstoffs für die Tissuepapier
herstellung - also beim Herstellen des entsprechenden Zellstoffs - mit in
den Zellstoff eingearbeitet werden können.
In den Ansprüchen 5 bis 12 sind als bevorzugte hemicellulosehaltige Zu
satzstoffe Galactomannan, Birkenzellstoff oder Xylan in geeigneten Aggre
gatzuständen und Konzentrationen angegeben. Nähere Ausführungen hierzu
sind den Ausführungsbeispielen entnehmbar.
Die im Anspruch 14 angegebenen Maßnahmen dienen einer Verbesserung der
Einmischung und Stabilisierung des hemicellulosehaltigen Zusatzstoffes in
die Pulpe. Da dessen Zugabe im alkalischen wäßrigen Milieu erfolgt,
wird die Löslichkeit der Hemicellulosen gewährleistet.
Durch die nachfolgende Neutralisation und die insbesondere im Anspruch
15 angegebene Zugabe eines kationischen Fixiermittels werden die Hemicel
lulosen auf die Zellstoff-Fasern gefällt bzw. "aufgezogen", so daß die po
sitiven Eigenschaften dieser Zusatzstoffe voll zum Tragen kommen können.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Ver
fahrens ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausfüh
rungsbeispiele der Erfindung auf der Basis durchgeführter Testreihen nä
her erläutert werden.
Grundsätzlich wurde zur Durchführung der Versuche als Papiermaschine
ein sogenannter Crescentformer der Firma VALMET, Schweden, mit Mehr
schicht-Zuführeinrichtung, zwei Preßrollen, einem Sprühbalken zum Auf
bringen von Coatingfilm-Bildungsmitteln und einer Papierrollenbreite von
570 mm bei einer Maschinenbreite von 600 mm verwendet.
Als Rohstoff zur Herstellung der Papierbahn wurde Eukalyptus-Sulfit-Zell
stoff der Firma CAIMA und Langfaser-Sulfit-Zellstoff der Firma MODO
eingesetzt. Der Langfaser-Sulfit-Zellstoff wies einen Schopper-Riegler-
Mahlgrad von SR°20 bis 22 auf. Der Eukalyptus-Sulfit-Zellstoff war dage
gen nur entstippt. Durch die Mehrschicht-Zuführeinrichtung wurden die
Rohstoffe so in die Maschine eingeführt, daß 2/3 Eukalyptus-Sulfit-Zell
stoff auf der Zylinderseite und 1/3 Langfaser-Sulfit-Zellstoff auf der Hau
benseite zu liegen kamen. Für die Versuche wurde ein Flächengewicht der
Papierbahn von ca. 16 g/m² gewählt. Die Laufgeschwindigkeit der Papier
bahn durch die Maschine betrug 1200 m/min. Die lineare Preßkraft der
beiden Preßrollen betrug 90 kN/m bzw. 80 kN/m. Als Soll-Feststoffgehalt
nach der Endtrockung beim Zylinderauslauf wurden 95% und als Krep
pungsgrad 16% festgelegt.
Das Sieb der Maschine bestand aus einem einlagigen Gewebe der Firma
ALBANY/Nordiskafilt. Der Übergabefilz ist vom Typ "Albany Duravent".
Als hemicellulosehaltige Zusatzstoffe wurden kationisches Galaktomannan,
nichtmodifiziertes (nichtionisches) Galaktomannan, Xylan ohne Seitenketten
(gewonnen aus der Viskoseherstellung) bzw. hochgemahlener ECF-Birken
sulfat-Zellstoff mit einem Mahlgrad von SR°80 verwendet. Als kationisches
Fixiermittel kam das Produkt "Catiofast CS" der Firma BASF und als Naß
festmittel "Giluton 501 N" zum Einsatz.
Es wurden die folgenden Herstellungstests auf der Basis des erfindungsge
mäßen Verfahrens durchgeführt. Die Testergebnisse sind dabei in der der
folgenden Beschreibung beigefügten Tabelle "Testergebnisse" entnehmbar:
Dieser Test diente zur Herstellung einer Referenzprobe, bei der die oben
angegebene Standard-Zellstoffmischung ohne Hemicellulose-Zugabe mit
5 kg/t Giluton 501 N-Naßfestmittel zu einem Tissue-Muster verarbeitet wur
de. Der Zellstoff-Eintrag und die Naßfestmittel-Konzentration blieben
während der folgenden Tests mit Zugabe von hemicellulosehaltigen Zusatz
stoffen beibehalten.
Im übrigen wurden bei ansonsten gleichbleibenden Testbedingungen immer
mehrere Testdurchläufe gefahren und die Meßwerte durch eine Durch
schnittsbildung aus den einzelnen Ergebnissen ermittelt.
Beim Test Nr. 0 ergab sich ein Tissue-Papier, das 4-lagig eine Bruchfe
stigkeit in Maschinenlaufrichtung (MD) von 16,97 N/50 mm und in Quer
richtung (CD) von 8,5 N/50 mm aufwies. Der Zylinderdruck betrug
600 kPa, die Haubentemperaturen betrugen 371 bzw. 377°C.
Der Maschinenlauf war dabei in Ordnung. Das Tissue-Muster war sehr
weich (Festigkeitsbewertungsziffer 7,7), jedoch von sehr geringer Festig
keit.
Es wurde kationisches Galaktomannan als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff
verwendet. Zur Einbringung des kationischen Galaktomannans in die Pulpe
wurde kationisches Galaktomannan-Pulver in Wasser gelöst, um eine
10%ige Lösung herzustellen. Diese Lösung wurde in unterschiedlichen An
teilen an Galaktomannan der Pulpe zugeführt.
Es wurde die oben angegebene Lösung mit einem Trockengewichtsanteil an
Galaktomannan-Pulver von 0,2% bezogen auf das Trockengewicht der Zell
stoff-Fasern in beide Pulpe-Zufuhrleitungen für die Mehrschicht-Zufüh
rungseinrichtung gepumpt.
Im Ergebnis trat hinsichtlich der Maschinenlaufeigenschaften ein "Relea
se-Effekt" auf, d. h. die Haftung der Papierbahn am Zylinder wurde ge
ringer. Außerdem verschlechterte sich der Coating-Film etwas. Allerdings
war die Papierbahn leichter zu trocknen und ihre Bruchkraft (trocken)
nahm um ca. 15% (MD) bzw. 17% (CD) zu.
Es wurde die obenangegebene Galaktomannan-Lösung mit einem Mengenan
teil von 0,4% an Galaktomannan-Pulver bezogen auf das Trockengewicht
der Zellstoff-Fasern zugeführt und in mehreren Maschinenläufen ent
sprechende Tissue-Papierbahnen gefertigt.
Im Ergebnis blieb der beobachtete Release-Effekt bestehen. Allerdings er
folgte die Trocknung noch leichter, was sich durch einen weiter herabge
setzten Zylinderdruck und weiter erniedrigte Haubentemperaturen aus
drückte. Die Bruchkraft (trocken) nahm um durchschnittlich 44% (MD und
CD) zu.
Es wurde die oben angegebene Galaktomannan-Lösung mit einem Gewichts
anteil von 1,0% direkt in den Pulper gegeben.
Im Ergebnis fand eine weitere Erleichterung der Trockung statt, sie wird
also mit steigender Konzentration an kationischem Galaktomannan zuneh
mend besser. Die Absenkung der Haubentemperatur erreichte ihr Maximum,
die des Zylinderdruckes erreichte den zweithöchsten Wert. Die Bruchkraft
(trocken) nahm um durchschnittlich 84% (MD) und 90% (CD) zu.
Als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff wurde bei dieser Testreihe hochge
mahlener Birkenzellstoff eingesetzt. Birkenzellstoff wurde dabei in der
üblichen Weise gemahlen, bis ein Mahlgrad von SR°80 erreicht wurde. Ei
ne derartige Birkenzellstoff-Pulpe hat eine schmierige, schleimartige Kon
sistenz. Um einerseits eine gute Lösung der Hemicellulosen in der ein
gangs erörterten Basis-Pulpe und andererseits eine Fixierung dieser Hemi
cellulosen an den Zellstoff-Fasern zu erreichen, wurde die Basis-Pulpe
mittels Natriumhydroxid auf einem pH-Wert von 8 bis 8,5 eingestellt. Dann
wurde die hochgemahlene Birken-Pulpe sowie das obenangegebene kationi
sche Fixierungsmittel "Catiofast" zur Fixierung der Hemicellulosen zuge
geben. Anschließend wurde die erhaltene Pulpenmischung mittels Schwefel
säure auf einen pH-Wert von 6,5 bis 7,0 eingestellt.
In der vorstehend angegebenen Weise hochgemahlener Birkenzellstoff mit
wurde einem Trockengewichtsanteil von 2% bezogen auf auf das Trockenge
wicht der Zellstoff-Fasern in der Basis-Pulpe dieser zugegeben.
Im Ergebnis wurden sehr gute Maschinenlaufeigenschaften erreicht, wobei
sich beim Anlauf der Papiermaschine sehr schnell ein starker, gleichmä
ßiger Coating-Film ausbildete. Die Blattbildung war ebenfalls gut. Die
Bruchkraft (trocken) stieg um durchschnittlich 24% (MD) bzw. 26% (CD).
Das bei dem Versuch erhaltene Tissue-Papier war jedoch etwas härter als
die Referenzprobe.
Es wurde in der vorstehend angebenen Weise hochgemahlener Birkenzell
stoff mit einem Feststoffanteil von 5% bezogen auf das Trockengewicht der
Zellstoff-Fasern der Basis-Pulpe zugegeben.
Im Ergebnis führte dies zu hervorragenden Maschinenlaufeigenschaften und
zur Ausbildung eines außerordentlich guten Coating-Films. Die Bruchkraft
(trocken) stieg um durchschnittlich 56% (MD) bzw. 40% (CD).
Als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff wurde hierbei nichtmodifiziertes Ga
laktomannan in Form einer 1%igen Lösung in Wasser verwendet. Diese Lö
sung wurde in den Pulper gegeben, damit das Galaktomannan sich leich
ter lösen kann. Auf dem Boden des Pulpers befand sich ein Propeller, der
zur besseren Durchmischung genutzt wurde. Das nichtmodifizierte Galakto
mannan wurde zusammen mit der Pulpe mindestens 20 Minuten gerührt.
Anschließend wurde das kationische Fixiermittel "Catiofast" zugegeben,
und der pH-Wert durch Schwefelsäure auf 6,5 bis 7,0 eingestellt.
Die vorstehend erörterte Lösung von nichtmodifiziertem Galaktomannan
wurde mit einem Trockengewichtsanteil von 0,4% Galaktomannan bezogen
auf das Trockengewicht der Zellstoff-Faser der Basis-Pulpe in diese
eingegeben.
Im Ergebnis war die Weichheit des daraus hergestellten Tissues im Ver
gleich zum Birkenversuch deutlich verbessert. Eine gute Coatingfilm- und
Blattbildung konnte beobachtet werden. Die Bruchkraft stieg durchschnitt
lich um 52% (MD) bzw. 32% (CD). Durch die Zugabe von nichtmodifiziertem
Galaktomannan konnte eine Absenkung des Zylinderdruckes und der Hau
bentemperatur vorgenommen werden, um auf den gleichen Soll-Feststoff
gehalt der trockenen Papierbahn von 95% zu kommen.
Es wurde die 10%ige Lösung von nichtmodifiziertem Galaktomannan mit
einem Feststoffanteil von 1% an Galaktomannan bezogen auf das Trocken
gewicht der Zellstoff-Fasern in der Basis-Pulpe zugegeben.
Im Ergebnis wurde ein gleichmäßiger, guter Coating-Film beobachtet, der
gegenüber dem Birken-Versuch lediglich etwa dünner ausfiel. Auch die
Blattbildung, Weichheit und Maschinenlaufeigenschaften waren gut. Die
Papierbahn trocknete gegenüber dem Test Nr. 3a etwas besser, d. h. die
erhöhte Konzentration des Galaktomannans führte zu einer weiteren Ab
senkung des Druckes und der Haubentemperatur. Die Bruchkraft (trocken)
stieg durchschnittlich um 54% (MD) bzw. 22% (CD).
Zusätzlich zu der analog Test Nr. 3b vorgenommenen Zugabe von 1%
nichtmodifiziertem Galaktomannan wurde noch kationisches Galaktomannan
entsprechend der Testreihe Nr. 1 mit einem Feststoffgehalt von 1% an
kationischem Galaktomannan bezogen auf das Trockengewicht der Zell
stoff-Fasern in der Basis-Pulpe direkt in den Pulper gegeben.
Im Ergebnis war die Haftung der Papierbahn am Trockenzylinder etwas
geringer als bei den vorherigen Versuchen der Testreihe Nr. 3. Die Krep
pung hingegen war gut und das Tissue-Produkt weich. Die Bruchkraft
stieg um durchschnittlich 62% (MD) bzw. 37 (CD). Die Kombination des
kationischen und des nichtmodifizierten Galaktomannans als hemicellulose
haltige Zusatzstoffe erlaubte eine maximale Absenkung des Zylinderdruckes
und eine hohe Absenkung der Haubentemperatur.
Es wurden 0,4% nichtmodifiziertes Galaktomannan und 1% kationisches Ga
laktomannan jeweils bezogen auf das Trockengewicht der Zellstoff-Fasern
in der Basis-Pulpe als hemicellulosehaltige Zusatzstoffe zugegeben. An
sonsten wurde wie im Test Nr. 3c verfahren.
Im Ergebnis wurde ein besserer Coating-Film am Zylinder festgestellt. Die
Bruchkraft (trocken) stieg durchschnittlich um 58% (MD) bzw. 39% (CD).
Als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff wurde seitenkettenfreies Xylan ver
wendet, das als Abfallprodukt bei der Viskoseherstellung anfällt. Das
Xylan wurde in einer 30°C warmen Lösung aus Natriumhydroxid und Was
ser mit einem pH-Wert von 10 bis 11 unter starkem Rühren gelöst. Es
wurde dabei eine 2%ige Lösung angesetzt. Anschließend wurde eine defi
nierte Menge dieser Xylan-Lösung in die auf einen pH-Wert von 8,5 einge
stellte Basis-Pulpe gepumpt und kräftig gerührt. Zur Fixierung des
Xylans auf den Zellstoff-Fasern wurde 10 l/t kationisches Fixiermittel
"Catiofast" zugegeben und nachfolgend der pH-Wert der Pulpe zur Siche
rung der Xylan-Fixierung mittels Schwefelsäure auf 6,5 bis 7,0 einge
stellt.
In der vorstehend erörterten Weise wurde Xylan-Lösung in einer Menge
von 0,2 Gew.-% festen Xylan bezogen auf das Trockengewicht der Zell
stoff-Fasern in der Basis-Pulpe zugegeben.
Im Ergebnis bildete sich ein dünner, streifiger Coating-Film aus. Die
Maschinenlaufeigenschaften der Papierbahn waren in Ordnung. Der Zylin
derdruck wurde gegenüber dem Referenztest Nr. 0 um etwa 8%, die Hau
bentemperatur sogar um ca. 30%, also deutlich abgesenkt. Das erhaltene
Tissue-Produkt war weich und vermittelte ein angenehmes taktiles Gefühl.
Die Bruchkraft (trocken) stieg um durchschnittlich 73% (MD) bzw. 44%
(CD).
Es wurde in der oben angegebenen Weise Xylan-Lösung in einer Trocken
gewichtsmenge von 0,4% Xylan bezogen auf das Gewicht der Zellstoff-Fa
sern in der Basis-Pulpe zugegeben.
Im Ergebnis wurde die Coatingfilm-Bildung verbessert, der Coatingfilm
war jedoch immer noch streifig und die Maschinenlaufeigenschaften waren
in Ordnung. Das Produkt ist relativ weich. Die Bruchkraft (trocken) stieg
um durchschnittlich 52% (MD) bzw. 33% (CD). Der Zylinderdruck und die
Haubentemperatur wurden gegenüber Test Nr. 4a noch weiter erniedrigt.
Analog Test Nr. 4b wurde Xylan in einer Trockenmenge von 1% bezogen
auf das Trockenfasergewicht der Basis-Pulpe zugeführt.
Im Ergebnis verbesserten sich die Coatingfilm-Bildung und die Maschi
nenlaufeigenschaften. Das Produkt wurde noch weicher. Die Bruchkraft
(trocken) stieg um durchschnittlich 40% (MD) bzw. 31% (CD). Im Vergleich
zu Test Nr. 4b waren die Zylinderdruck und Haubentemperaturen nahezu
konstant.
Die vorstehenden quantitativen Aussagen über die Festigkeitswerte und
Weichheit des in den einzelnen Versuchen hergestellten Tissue-Papiers
sowie die dabei gegebenen Zylinderdruck- und Haubentemperatur-Verhält
nisse sind der nachfolgenden Tabelle "Testergebnisse" entnehmbar.
Die einzelnen Tabellenspalten haben folgende Bedeutung:
- - "Versuch" = Test Nr. wie vorstehend verwendet
- - "FG" = Flächengewicht der hergestellten Papierbahn in g/m²
- - "Durchschnitt MD" = durchschnittliche Bruchkraft (trocken) einer 4-lagigen Tissue-Probe bezogen auf die Maschinenlaufrichtung in N/50 mm
- - "Durchschitt CD" = durchschnittliche Bruchkraft (trocken) einer 4-lagigen Tissue-Probe bezogen auf die Querrichtung der Papierbahn in N/50 mm
- - "Zunahme (gegen 0) MD%" = Zunahme der durchschnittlichen Bruchkraft gegenüber der Referenzprobe bezogen auf die Maschinenlaufrichtung
- - "Zunahme (gegen 0) CD%" = Zunahme der durchschnittlichen Bruchkraft gegenüber der Referenzprobe bezogen auf die Querrichtung
- - "Festigkeitsindex" = MD × CD in N/50 mm
- - "Weichheit" = aus einem Panel-Test ermittelte Bewertungsziffer für die Weichheit des im jeweiligen Test gefertigten Tissue-Produktes
- - "Druck (KPa)" = Zylinderdruck in kPa
- - "Diff. zu 0" = Differenz des Zylinderdrucks im jeweiligen Test zum Zylinderdruck beim Referenztest in kPa
- - "Temp. 1 (°C)" = Lufttemperatur der ersten Trocknungshaube in °C
- - "Diff. zu 0 (°C)" = Temperaturdifferenz der Temp. 1 des jeweiligen Tests zur Temp. 1 im Referenzversuch Nr. 0 in °C
- - "Temp. 2 (°C)" = Lufttemperatur der zweiten Trocknungshaube in °C und
- - "Diff. zu 0 (°C)" = Differenz der Temp. 2 beim jeweiligen Test zur Temp. 2 beim Referenztest 0 in °C.
Weitere Erläuterungen zu den vorstehenden Größen:
Die Weichheit des Tissue-Produkts wird in einem sogenannten Panel-Test anhand einer für Taschentücher gültigen Weichheitsskala mit den Werten 5 bis 9 ermittelt. Eine Weichheit von 5 bedeutet ein relativ hartes Hygie ne-Zellstofftuch, wogegen eine Weichheit von 9 ein sehr weiches Tuch be deutet.
Die Weichheit des Tissue-Produkts wird in einem sogenannten Panel-Test anhand einer für Taschentücher gültigen Weichheitsskala mit den Werten 5 bis 9 ermittelt. Eine Weichheit von 5 bedeutet ein relativ hartes Hygie ne-Zellstofftuch, wogegen eine Weichheit von 9 ein sehr weiches Tuch be deutet.
Die beiden Temperaturen Temp. 1 und Temp. 2 rühren daher, daß in Um
fangsrichtung des Trockenzylinders zwei getrennte Hauben zur Trocknung
der Papierbahn verwendet werden, die sich jeweils über einen Umfangs
winkel von ca. 90° entlang des Trockenzylinders erstrecken.
Claims (16)
1. Verfahren zur Herstellung von gekrepptem Hygiene-Zellstoffpapier,
insbesondere von Tissue-Papier, mit folgenden Verfahrensschritten:
- - Herstellen einer zellstoffhaltigen Pulpe,
- - Aufbringen einer Pulpe-Naßbahn auf ein kontinuierlich umlaufendes Sieb,
- - Vorentwässerung der Pulpe-Naßbahn auf dem Sieb,
- - Hauptentwässerung der Pulpe-Naßbahn mittels Preßrollen,
- - Überführen der Naßbahn auf einen Trockenzylinder,
- - Trocknen der Pulpe-Naßbahn auf dem Trockenzylinder, und
- - Abschaben der getrockneten Papierbahn von Trockenzylinder unter Kreppung der Bahn,
dadurch gekennzeichnet daß
der Pulpe vor dem Aufbringen der Pulpe-Naßbahn auf das Sieb und/oder der Naßbahn selbst ein hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
der Pulpe vor dem Aufbringen der Pulpe-Naßbahn auf das Sieb und/oder der Naßbahn selbst ein hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der hemicel
lulosehaltige Zusatzstoff vor, während oder nach der Aufbereitung der
Pulpe in die Pulpe oder bereits bei der Herstellung des Zellstoff-Roh
stoffes für die Pulpe selbst zugegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hemicel
lulosehaltigen Zusatzstoffe unmittelbar nach dem Aufschlagen des Zell
stoff-Rohstoffes zugegeben werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hemicel
lulosehaltige Zusatzstoff beim Zuführen der aufbereiteten Pulpe zum Sieb,
insbesondere in die Zufuhrleitungen für die Pulpe zum Sieb zugegeben
wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Galaktomannan-Lösung als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zu
gegeben wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine etwa
10%ige Lösung von Galaktomannan-Pulver in Wasser mit einem Gewichts
anteil von 0,15% bis 1,5% nichtionisches Galaktomannan-Pulver bezogen
auf das Trockengewicht der Zellstoff-Fasern in der Pulpe als hemicellu
losehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine 1%ige
Lösung von kationischem Galaktomannan-Pulver in Wasser mit einem Ge
wichtsanteil von 0,15% bis 1,5% von Galaktomannan-Pulver bezogen auf
das Trockengewicht der Zellstoff-Fasern in der Pulpe als hemicellulo
sehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das kationische Galaktomannan oder nichtionisches Galaktomannan
oder eine Mischung davon als hemicellulosehaltige Zusatzstoffe zugegeben
werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Birkenzellstoff als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Birkensul
fat-Zellstoff mit einem Schopper-Riegler-Mahlgrad von mindestens SR°80 als
hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß Bir
kenzellstoff mit einem Trockengewichtsanteil von 1 bis 6% bezogen auf das
Trockengewicht der Zellstoff-Fasern in der Pulpe als hemicellulosehaltiger
Zusatzstoff zugegeben wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Xylan als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine 2%ige
Lösung von Xylan in einer Mischung von Natriumhydroxid und Wasser mit
einem pH-Wert von 10 bis 11 mit einem Trockengewichtsanteil von 0,15%
bis 1,5% von Xylan bezogen auf das Trockengewicht der Zellstoff-Fasern
in der Pulpe als hemicellulosehaltiger Zusatzstoff zugegeben wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich
net, daß der pH-Wert der Pulpe auf einen Bereich von 8,0 bis 8,5 einge
stellt, anschließend der hemicellulosehaltige Zusatzstoff zugegeben und mit
der Pulpe vorzugsweise unter Rühren vermischt und schließlich der
pH-Wert der Mischung auf 6,5 bis 7,0 eingestellt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Pulpe ein kationisches Fixiermittel und gegebenenfalls ein
Naßfestmittel zugegeben werden.
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