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DE4408341A1 - Federklappdübel - Google Patents

Federklappdübel

Info

Publication number
DE4408341A1
DE4408341A1 DE19944408341 DE4408341A DE4408341A1 DE 4408341 A1 DE4408341 A1 DE 4408341A1 DE 19944408341 DE19944408341 DE 19944408341 DE 4408341 A DE4408341 A DE 4408341A DE 4408341 A1 DE4408341 A1 DE 4408341A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
folding
pull rod
dowel according
brackets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19944408341
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Hengesbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Original Assignee
Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG filed Critical Fischerwerke Artur Fischer GmbH and Co KG
Priority to DE19944408341 priority Critical patent/DE4408341A1/de
Publication of DE4408341A1 publication Critical patent/DE4408341A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0808Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation by a toggle-mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Federklappdübel gemäß der Gattung des Hauptanspruchs.
Ein derartiger Federklappdübel ist bekannt aus der DE 39 24 535 A1. Er findet Verwen­ dung als Befestigungselement an Hohldecken, Hohlwänden oder dergleichen, im fol­ genden vereinfachend als Hohldecke bezeichnet. Der bekannte Federklappdübel hat zwei seitlich von einem Zugstab abstehende Klappbügel, die in eine an dem Zugstab anliegende Stellung verschwenkbar sind. In der anliegenden Stellung läßt sich der Federklappdübel in eine Bohrung in einer Hohldecke einführen, wobei die Klappbügel, sobald sie in einem in der Hohldecke vorhandenen Hohlraum aus der Bohrung frei­ kommen, von einer Feder in die abstehende Stellung aufgespreizt werden. Der Feder­ klappdübel läßt sich mit abstehenden Klappbügeln nicht mehr durch die Bohrung her­ ausziehen, so daß an dem Zugstab ein Gegenstand sicher befestigbar ist.
Zum schwenkbaren Befestigen der Klappbügel weist der bekannte Federklappdübel einen quer zu dessen Zugstab stehenden Steg auf, an dem die beiden Klappbügel schwenkbar befestigt sind. Von Nachteil ist, daß das Zusammensetzen des bekannten Federklappdübels aus seinen Einzelteilen derart diffizil ist, daß es auch heute noch manuell erfolgt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, den bekannten Federklappdübel so weiterzubilden, daß er einfach und aus wenigen Teilen zusammensetzbar ist und sich insbesondere für einen ausschließlich maschinellen Zusammenbau eignet.
Ausgehend von einem gattungsgemäßen Gegenstand der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs i gelöst.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß die beiden Klappbügel zuerst schwenkbar miteinander in Eingriff gebracht und anschließend auf die Zugstange gesteckt werden, die den gegenseitigen Eingriff sichert. Dazu werden die Klappbügel in ihrer Längsrichtung so aufeinander zubewegt, daß jeweils ein Gabelschenkel eines Klappbügels in die Gabel des anderen Klappbügels ragt und die Gelenkzapfen und die Gelenkbohrungen auf einer Achse, der Klappachse, zu liegen kommen, wobei der Gelenkzapfen des einen Klappbügels in Richtung auf die Gelenkbohrung des jeweils anderen Klappbügels weist. Anschließend werden die Gelenkzapfen durch eine seit­ liche Bewegung der Klappbügel zueinander in Richtung der Klappachse in Eingriff in den Gelenkbohrungen gebracht. Daraufhin wird die Zugstange zwischen den Gabeln der beiden Klappbügel hindurch gesteckt. Sie hält die beiden Klappbügel schwenkbar miteinander in Eingriff. Die Klappachse schneidet die Zugstangenachse, die Gelenk­ zapfen stehen senkrecht zur Zugstangenachse.
Die Klappbügel sind normalerweise im Querschnitt U-förmige Blechbiegeteile, wobei die Schenkel des U die Seitenwände der Klappbügel bilden und das Joch des U die Sei­ tenwände an der Oberseite der Klappbügel verbindet. Die Seitenwände der Klappbügel stehen an den einander zugewandte Stirnseiten der Klappbügel über die Oberseiten vor, sie bilden die Schenkel der Gabeln. Auf einem der beiden Gabelschenkel jedes Klappbügels ist der Gelenkzapfen angeordnet, der andere Gabelschenkel ist mit der Gelenkbohrung versehen.
Der Gelenkzapfen wird, bevor der Klappbügel in seine U-Form gebogen wird, durch ört­ liches Prägen oder Tiefziehen mit einem Stempel in eine Matrize geformt. Er kann auch als Nase durch Stanzen und anschließendes Biegen gefertigt sein. Die Gelenkbohrung wird vorzugsweise gestanzt.
Um die beiden Klappbügel in ihre von der Zugstange abstehende Stellung zu spreizen, ist eine Blattfeder als Federelement vorgesehen. Diese weist in ihrer Mitte einen Durch­ bruch auf, damit sie sich über die Zugstange stecken läßt. Die Blattfeder ist vorzugs­ weise auf der Oberseite der Klappbügel angeordnet. Die Klappbügel weisen Öffnungen in ihren Oberseiten auf, in die die Enden der Blattfeder hineingreifen, so daß sich die Enden der Blattfeder in Längsrichtung der Klappbügel verschieben können, wenn die Klappbügel in die an der Zugstange anliegende Stellung verschwenkt werden. Damit die Blattfeder beim Verschwenken der Klappbügel in Eingriff mit den Klappbügeln bleibt, müssen die Enden der Blattfedern ausreichend lang in den Öffnungen über­ stehen. Sie können hakenförmig nach innen umgebogen sein.
Zum Abstützen der Zugstange in Zugrichtung gegen die Klappbügel kann die Zug­ stange an ihrem in die Hohldecke greifenden Ende einen radial abstehenden Kopf auf­ weisen. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist das in die Hohldecke grei­ fende Ende der Zugstange ein Gewinde auf, auf das eine Mutter aufgeschraubt ist, über die sich die Zugstange an den Klappbügeln abstützt. Vorzugsweise übergreift die Blattfeder die Mutter auf deren den Klappbügeln abgewandten Seite. Zur Drehsiche­ rung kann die Mutter an einer Stirnseite mit einer Quernut versehen sein, in die die Blattfeder eingelegt ist. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Blattfeder in ihrem Mittelbereich U-förmig gebogen ist und mit den Schenkeln des U an zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen am Umfang der Mutter anliegt. Bei­ derseits ihres U-förmigen Mittelbereichs setzt sich die Blattfeder radial zur Zugstange nach außen fort und greift mit ihren Enden an den Klappbügeln an. Auf diese Weise ist die Mutter über die Blattfeder gegenüber den Klappbügeln gegen Verdrehen gesichert.
Anstelle der Blattfeder kann auch eine Druckfeder, beispielsweise eine auf die Zug­ stange aufgesteckte Schraubenfeder, als Federelement Verwendung finden. Diese Druckfeder drückt eine Spreizklammer von der Oberseite der Klappbügel ab, wobei die Spreizklammer mit ihren Außenenden an den Klappbügeln angreift und diese spreizt. Anstelle der Blattfeder bildet bei dieser Ausgestaltung die Spreizklammer eine Siche­ rung gegen Verdrehen der auf die Zugstange aufgeschraubten Mutter, indem sie, wie die Blattfeder, in eine Quernut der Mutter eingelegt ist oder in ihrem Mittelbereich U- förmig gebogen ist und an zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen der Mutter anliegt.
Um auf die Mutter verzichten zu können, kann die Spreizklammer in ihrer Mitte mit einen Innengewinde versehen sein, mit dem sie auf die mit einem Gewinde versehene Zugstange aufgeschraubt ist. Bei der Fertigung der Bohrung für das Innengewinde wird deren Rand vorzugsweise in Form einer zylinderförmigen, von der Spreizklammer ab­ stehenden Manschette umgeformt, so daß das Innengewinde länger als die Dicke der Spreizklammer ist.
Die Enden der Spreizklammer greifen ebenso wie die Enden der vorbeschriebenen Blattfeder durch Öffnungen in den Oberseiten der Klappbügel. Sofern die Spreiz­ klammer aus Kunststoff gefertigt ist, werden die Enden tropfenförmig aufgeschmolzen, um sie in den Öffnungen zu sichern.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ersetzt eine Spiralfeder das Feder­ element und die auf die Zugstange aufgeschraubte Mutter. Zu diesem Zweck weist die Spiralfeder einen Schraubbereich auf, in welchem ihre Windungssteigung in etwa mit der Steigung des Zugstangengewindes übereinstimmt und ihr Windungsinnendurch­ messer in etwa dem Zugstangengewindedurchmesser entspricht oder etwas kleiner als dieser ist. In mindestens einer axialen Richtung schließt sich an den Schraubbereich ein Federbereich an. Im Federbereich erweitert sich der Windungsdurchmesser der Spiralfeder, so daß die Federwindungen in radialer Richtung vom Gewinde der Zug­ stange freikommen. Des weiteren ist die Windungssteigung der Schraubenfeder im Federbereich größer als im Schraubbereich, die Federwindungen liegen nicht anein­ ander an und sind auf Druck in axialer Richtung federnd belastbar.
Diese Schraubenfeder ist auf das Zugstangengewinde aufgeschraubt. Sie ist zwischen den Klappbügeln und der Spreizklammer angeordnet und drückt diese in axialer Rich­ tung der Zugstange voneinander ab, so daß die Klappbügel gespreizt werden.
Um einen guten Eingriff der Schraubenfeder im Zugstangengewinde zu erzielen, wei­ sen die Federwindungen an ihrer Innenseite mit den Gewindeflanken des Zugstabs korrespondierende Flanken auf. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß zum Wickeln der Schraubenfeder ein Federdraht rautenförmigen Querschnitts verwendet wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Federklappdübel;
Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf den Federklappdübel aus Fig. 1, wobei die Mutter und die Blattfeder weggelassen sind;
Fig. 3 eine Ansicht der zugstangenseitigen Stirnseite eines Klappbügels des Federklappbügels aus Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Spreizklammer einer anderen Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Federklappdübels;
Fig. 5 eine Schraubenfeder für eine weitere Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Federklappdübels; und
Fig. 6 einen Drahtquerschnitt des Federdrahts der Schraubenfeder aus Fig. 5.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte, erfindungsgemäße, insgesamt mit 10 bezeichnete Federklappdübel umfaßt eine Zugstange 12 mit zwei seitlich abstehenden Klappbügeln 14, 16, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Die beiden Klappbügel 14, 16 werden von einem als Blattfeder 18 ausgebildeten Federelement in die seitlich ab­ stehende Stellung gespreizt.
Die Zugstange 12 ist im dargestellten Beispiel eine Gewindestange. Sie kann an ihrem, den Klappbügeln 14, 16 abgewandten Ende, anstatt ein Gewinde aufzuweisen, zu einem Haken gebogen sein. Die Zugstange 12 stützt sich in Zugrichtung (Pfeil P in Fig. 1) mit einer aufgeschraubten Mutter 20 gegen die beiden Klappbügel 14, 16 ab.
Die beiden Klappbügel 14, 16 sind Blechbiegeteile U-förmigen Querschnitts mit zwei Seitenwänden 22, 24 und einer Oberseite 26 (Fig. 3). Am zugstangenseitigen Stirn­ ende stehen die beiden Seitenwände 22, 24 als Schenkel 23, 25 einer Gabel gegen­ über der Oberseite 26 vor (Fig. 2). An jeweils einem der Gabelschenkel 25 jedes Klappbügels 14, 16 ist, beispielsweise durch örtliches Tiefziehen oder prägen, ein Gelenkzapfen 28 angeformt. Beim abgebildeten Ausführungsbeispiel stehen die Gelenkzapfen 28 zur Außenseite der Klappbügel 14, 16 ab. Im gegenüberliegenden Gabelschenkel 23 ist eine Gelenkbohrung 30 achsgleich ausgestanzt.
Zur gelenkigen Verbindung der beiden Klappbügel 14, 16 miteinander werden diese in ihrer Längsrichtung so gegeneinander bewegt, daß ihre Gabelschenkel 23, 25 zwi­ scheneinander gelangen und die Gelenkzapfen 28 sowie die Gelenkbohrungen 30 achsgleich miteinander sind, wobei der Gelenkzapfen 28 des einen Klappbügels 14,16 zur Gelenkbohrung 30 des jeweils anderen Klappbügels 14, 16 weist. Durch eine Seit­ wärtsbewegung der beiden Klappbügel 14, 16 gegeneinander gelangen die Gelenk­ zapfen 28 mit den Gelenkbohrungen 30 in Eingriff, sie bilden ein Schwenkgelenk.
Anschließend wird die Zugstange 12 zwischen den Klappbügeln 14, 16 durch deren Gabeln hindurchgesteckt. Der Durchmesser der Zugstange 12 ist so groß, daß zwi­ schen den Gabelschenkeln 23, 25 der Klappbügel 14, 16 und der Zugstange 12 ledig­ lich ein geringes Spiel besteht. Dadurch wird eine seitliche Bewegung der Klappbügel 14, 16 zueinander verhindert und die Gelenkzapfen 28 in Eingriff in den Gelenkboh­ rungen 30 gehalten.
Anschließend wird die Mutter 20 auf das Gewinde der Zugstange 12 aufgeschraubt. Die Blattfeder 18, die in ihrem Mittelbereich eine nicht dargestellte Bohrung zum Durchstek­ ken der Zugstange 12 aufweist, wird auf die Zugstange 12 gesteckt. Dabei werden ihre Enden elastisch so zusammengebogen, daß sie von oben durch Öffnungen 34 in den Oberseiten 26 der Klappbügel 14, 16 hindurchgreifen. In ihrem Mittelbereich ist die Blattfeder 18 U-förmig so gebogen, daß die Schenkel des U an zwei einander abge­ wandten Werkzeugsitzflächen 35 am Umfang der Mutter 20 anliegen. Über die Blatt­ feder 18 wird die Mutter 20 dadurch gegen Verdrehen in Bezug auf die Klappbügel 14, 16 gesichert.
In ihrer abstehenden Stellung stoßen die Oberseiten 26 der Klappbügel 14, 16 gegen­ einander bzw. gegen die Zugstange 12, so daß ein Verschwenken nach oben über die abstehende Stellung hinaus nicht möglich ist. Nach unten sind die Klappbügel 14, 16 gegen die Federkraft der Blattfeder 18, wie mit den Pfeilen F in Fig. 1 angedeutet, in an der Zugstange 12 anliegende Stellung verschwenkbar. In dieser Stellung läßt sich der Federklappdübel 10 in ein Bohrloch kleinen Durchmessers in einer Hohldecke oder einer Hohlwand einführen bis die beiden Klappbügel 14, 16 in einem im Mauerwerk be­ findlichen Hohlraum wieder in ihre seitlich abstehende Stellung zurückfedern. Der auf diese Weise die Bohrung hintergreifende Federklappdübel kann zur Befestigung eines beliebigen Gegenstandes verwendet werden.
Anstelle der Blattfeder 18 kann auch der in Fig. 4 dargestellte Spreizbügel 36 zu­ sammen mit einer Druckfeder 37, insbesondere einer Schraubenfeder, zum Spreizen der Klappbügel 14, 16 verwendet werden. Der Spreizbügel 36 wird mit einer Gewinde­ bohrung 38 auf die Zugstange 12 gesteckt. Seine beiden Enden ragen durch die Öff­ nungen 34 der Klappbügel 14, 16. Zum Befestigen der Enden des Spreizbügels 36 werden diese nach innen um den der Zugstange 12 zugewandten Rand 40 der Öffnung 34 umgebogen, sofern der Spreizbügel 36 aus Blech gefertigt ist (dargestellte Ausfüh­ rung). Sofern der Spreizbügel aus Kunststoff gefertigt ist, können seine Enden zu Trop­ fen 41 aufgeschmolzen werden, deren Durchmesser größer als die Öffnungsweite der Öffnungen 34 ist.
Anstelle einer Gewindebohrung 38 kann auch eine Mutter 20 verwendet werden, die am Spreizbügel 36 oder an den Klappbügeln 14, 16 anliegt.
Fig. 5 zeigt eine Schraubenfeder 42, durch deren Verwendung sich die Mutter 20 ebenfalls ersetzen läßt. Die Schraubenfeder 42 weist einen Schraubbereich 44 auf, mit dem sie direkt auf das Gewinde der Zugstange 12 aufschraubbar ist. Die Federwin­ dungen der Schraubenfeder 42 haben im Schraubbereich 44 eine mit der Steigung des Gewindes der Zugstange 12 übereinstimmende Steigung, ihr Innendurchmesser ist etwas kleiner als es dem Gewindedurchmesser der Zugstange 12 entspricht. Dadurch ist die Schraubenfeder 42 gegen selbsttätiges Verdrehen gesichert.
Der Querschnitt des Federdrahts, aus dem die Schraubenfeder 42 gewickelt ist, ist rautenförmig (Fig. 6), wodurch zwei innere Flanken 46, 48 gebildet sind, die an Flan­ ken des Gewindes der Zugstange 12 anliegen.
An mindestens einer Seite, vorzugsweise an beiden Seiten, geht der Schraubbereich 44 in axialer Richtung in einen Federbereich 50 über. Der Windungsdurchmesser ist im Federbereich 50 größer als im Schraubbereich 44, so daß die Windungen in radialer Richtung Abstand von der Zugstange 12 haben und frei von deren Gewinde sind. Dar­ über hinaus ist die Windungssteigung im Federbereich 50 größer als im Schraubbereich 44. Die Windungen liegen im Federbereich 50 nicht aneinander an, so daß die Schrau­ benfeder 42 im Federbereich 50 elastisch federnd auf Druck belastbar ist.
Die in Fig. 5 dargestellte Schraubenfeder 42 wird anstelle der Mutter 20 zwischen den Klappbügeln 14, 16 und dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Spreizbügel 36 ange­ ordnet auf die Zugstange 12 geschraubt. Über sie stützt sich die Zugstange 12 gegen die Klappbügel 14, 16 ab. Die Schraubenfeder 42 spreizt über den Spreizbügel 36 die Klappbügel 14, 16 in ihre seitlich abstehende Stellung.

Claims (14)

1. Federklappdübel, der als Befestigungselement an Hohldecken, Hohlwänden oder dergleichen dient, mit einer Zugstange, an der zwei seitlich abstehende, gegen die Federkraft eines Federelements zusammenklappbare Klappbügel an­ gebracht sind, deren der Zugstange zugewandte Enden als Gabeln ausgebildet sind, deren Gabelschenkel die Zugstange seitlich umgreifen, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Klappbügel (14, 16) übereinstimmend ausgebildet sind, daß jeweils ein Gabelschenkel (23) eines Klappbügels (14, 16) einen Gabelschenkel (25) des anderen Klappbügels (14, 16) zwischen sich und der Zugstange (12) einschließt und der andere Gabelschenkel (25) des einen Klappbügels (14, 16) auf der gegenüberliegenden Seite der Zugstange (12) zwischen dem anderen Gabelschenkel (23) des anderen Klappbügels (14, 16) und der Zugstange (12) eingeschlossen ist, und daß die beiden Klappbügel (14, 16) mittels eines Schwenkgelenks miteinander verbunden sind, das je einen radial zur Achse der Zugstange (12) an jeweils einem Gabelschenkel (25) jedes der beiden Klapp­ bügel (14, 16) angeordneten Gelenkzapfen (28) aufweist, der in eine Gelenk­ bohrung (30) in dem an diesem Gabelschenkel (25) anliegenden Gabelschenkel (23) des jeweils anderen Klappbügels (14, 16) eingreift.
2. Federklappdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenk­ zapfen (28) als Eindrückung nach Art einer Sicke geformt ist.
3. Federklappdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenk­ zapfen (28) als Nase durch Stanzen und Biegen gefertigt ist.
4. Federklappdübel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement eine Blattfeder (18) ist.
5. Federklappdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatt­ feder (18) auf der Oberseite der Klappbügel (14, 16) angeordnet ist.
6. Federklappdübel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Blattfeder (18) durch Öffnungen (34) in den Oberseiten (26) der Klappbügel (14, 16) greifen.
7. Federklappdübel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (18) eine Mutter (20) übergreift, die auf ein Gewinde der Zugstange (12) aufgeschraubt ist und über die sich die Zugstange (12) an den Klappbügeln (14, 16) abstützt.
8. Federklappdübel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatt­ feder (18) an zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen (35) am Umfang der Mutter (20) anliegt.
9. Federklappdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spreizklammer (36) auf die Zugstange (12) aufgesteckt ist, die mit ihren beiden Enden an den Klappbügeln (14, 16) angreift, und daß das Feder­ element eine Druckfeder (37) ist, die zwischen den Klappbügeln (14,16) und der Spreizklammer (36) angeordnet ist.
10. Federklappdübel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreiz­ klammer (36) eine Gewindebohrung (38) aufweist.
11. Federklappdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (42) auf ein Gewinde der Zugstange (12) aufge­ schraubt ist, wobei die Windungssteigung der Schraubenfeder (42) in einem Schraubbereich (44) mit der Steigung des Zugstangengewindes in etwa über­ einstimmt und der Windungsinnendurchmesser im Schraubbereich (44) dem Durchmesser des Zugstangengewindes entspricht oder etwas kleiner ist, daß der Schraubbereich (44) in mindestens einer axialen Richtung in einen Feder­ bereich (50) übergeht, in dem sich der Windungsdurchmesser und die Win­ dungssteigung gegenüber dem Schraubbereich (44) vergrößert, und daß die Schraubenfeder (42) zwischen den beiden Klappbügeln (14, 16) und einer Spreizklammer (36), deren beide Enden an den beiden Klappbügeln (14, 16) angreifen, auf der Zugstange (12) angeordnet ist.
12. Federklappdübel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der nach innen weisende Bereich der Federwindungen als mit den Gewindeflanken des Zugstabs (12) korrespondierende Flanken ausgebildet sind.
13. Federklappdübel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Federdrahts rautenförmig ist.
14. Federklappdübel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Spreizklammer (36) durch Öffnungen (34) in den Oberseiten (26) der Klapp­ bügel (14, 16) greifen.
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