DE4408341A1 - Federklappdübel - Google Patents
FederklappdübelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Federklappdübel gemäß der Gattung des Hauptanspruchs.
Ein derartiger Federklappdübel ist bekannt aus der DE 39 24 535 A1. Er findet Verwen
dung als Befestigungselement an Hohldecken, Hohlwänden oder dergleichen, im fol
genden vereinfachend als Hohldecke bezeichnet. Der bekannte Federklappdübel hat
zwei seitlich von einem Zugstab abstehende Klappbügel, die in eine an dem Zugstab
anliegende Stellung verschwenkbar sind. In der anliegenden Stellung läßt sich der
Federklappdübel in eine Bohrung in einer Hohldecke einführen, wobei die Klappbügel,
sobald sie in einem in der Hohldecke vorhandenen Hohlraum aus der Bohrung frei
kommen, von einer Feder in die abstehende Stellung aufgespreizt werden. Der Feder
klappdübel läßt sich mit abstehenden Klappbügeln nicht mehr durch die Bohrung her
ausziehen, so daß an dem Zugstab ein Gegenstand sicher befestigbar ist.
Zum schwenkbaren Befestigen der Klappbügel weist der bekannte Federklappdübel
einen quer zu dessen Zugstab stehenden Steg auf, an dem die beiden Klappbügel
schwenkbar befestigt sind. Von Nachteil ist, daß das Zusammensetzen des bekannten
Federklappdübels aus seinen Einzelteilen derart diffizil ist, daß es auch heute noch
manuell erfolgt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, den bekannten Federklappdübel so weiterzubilden,
daß er einfach und aus wenigen Teilen zusammensetzbar ist und sich insbesondere für
einen ausschließlich maschinellen Zusammenbau eignet.
Ausgehend von einem gattungsgemäßen Gegenstand der eingangs genannten Art wird
diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs i gelöst.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, daß die beiden Klappbügel zuerst
schwenkbar miteinander in Eingriff gebracht und anschließend auf die Zugstange
gesteckt werden, die den gegenseitigen Eingriff sichert. Dazu werden die Klappbügel in
ihrer Längsrichtung so aufeinander zubewegt, daß jeweils ein Gabelschenkel eines
Klappbügels in die Gabel des anderen Klappbügels ragt und die Gelenkzapfen und die
Gelenkbohrungen auf einer Achse, der Klappachse, zu liegen kommen, wobei der
Gelenkzapfen des einen Klappbügels in Richtung auf die Gelenkbohrung des jeweils
anderen Klappbügels weist. Anschließend werden die Gelenkzapfen durch eine seit
liche Bewegung der Klappbügel zueinander in Richtung der Klappachse in Eingriff in
den Gelenkbohrungen gebracht. Daraufhin wird die Zugstange zwischen den Gabeln
der beiden Klappbügel hindurch gesteckt. Sie hält die beiden Klappbügel schwenkbar
miteinander in Eingriff. Die Klappachse schneidet die Zugstangenachse, die Gelenk
zapfen stehen senkrecht zur Zugstangenachse.
Die Klappbügel sind normalerweise im Querschnitt U-förmige Blechbiegeteile, wobei die
Schenkel des U die Seitenwände der Klappbügel bilden und das Joch des U die Sei
tenwände an der Oberseite der Klappbügel verbindet. Die Seitenwände der Klappbügel
stehen an den einander zugewandte Stirnseiten der Klappbügel über die Oberseiten
vor, sie bilden die Schenkel der Gabeln. Auf einem der beiden Gabelschenkel jedes
Klappbügels ist der Gelenkzapfen angeordnet, der andere Gabelschenkel ist mit der
Gelenkbohrung versehen.
Der Gelenkzapfen wird, bevor der Klappbügel in seine U-Form gebogen wird, durch ört
liches Prägen oder Tiefziehen mit einem Stempel in eine Matrize geformt. Er kann auch
als Nase durch Stanzen und anschließendes Biegen gefertigt sein. Die Gelenkbohrung
wird vorzugsweise gestanzt.
Um die beiden Klappbügel in ihre von der Zugstange abstehende Stellung zu spreizen,
ist eine Blattfeder als Federelement vorgesehen. Diese weist in ihrer Mitte einen Durch
bruch auf, damit sie sich über die Zugstange stecken läßt. Die Blattfeder ist vorzugs
weise auf der Oberseite der Klappbügel angeordnet. Die Klappbügel weisen Öffnungen
in ihren Oberseiten auf, in die die Enden der Blattfeder hineingreifen, so daß sich die
Enden der Blattfeder in Längsrichtung der Klappbügel verschieben können, wenn die
Klappbügel in die an der Zugstange anliegende Stellung verschwenkt werden. Damit
die Blattfeder beim Verschwenken der Klappbügel in Eingriff mit den Klappbügeln
bleibt, müssen die Enden der Blattfedern ausreichend lang in den Öffnungen über
stehen. Sie können hakenförmig nach innen umgebogen sein.
Zum Abstützen der Zugstange in Zugrichtung gegen die Klappbügel kann die Zug
stange an ihrem in die Hohldecke greifenden Ende einen radial abstehenden Kopf auf
weisen. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung weist das in die Hohldecke grei
fende Ende der Zugstange ein Gewinde auf, auf das eine Mutter aufgeschraubt ist,
über die sich die Zugstange an den Klappbügeln abstützt. Vorzugsweise übergreift die
Blattfeder die Mutter auf deren den Klappbügeln abgewandten Seite. Zur Drehsiche
rung kann die Mutter an einer Stirnseite mit einer Quernut versehen sein, in die die
Blattfeder eingelegt ist. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Blattfeder in ihrem Mittelbereich U-förmig gebogen ist und mit den Schenkeln des U an
zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen am Umfang der Mutter anliegt. Bei
derseits ihres U-förmigen Mittelbereichs setzt sich die Blattfeder radial zur Zugstange
nach außen fort und greift mit ihren Enden an den Klappbügeln an. Auf diese Weise ist
die Mutter über die Blattfeder gegenüber den Klappbügeln gegen Verdrehen gesichert.
Anstelle der Blattfeder kann auch eine Druckfeder, beispielsweise eine auf die Zug
stange aufgesteckte Schraubenfeder, als Federelement Verwendung finden. Diese
Druckfeder drückt eine Spreizklammer von der Oberseite der Klappbügel ab, wobei die
Spreizklammer mit ihren Außenenden an den Klappbügeln angreift und diese spreizt.
Anstelle der Blattfeder bildet bei dieser Ausgestaltung die Spreizklammer eine Siche
rung gegen Verdrehen der auf die Zugstange aufgeschraubten Mutter, indem sie, wie
die Blattfeder, in eine Quernut der Mutter eingelegt ist oder in ihrem Mittelbereich U-
förmig gebogen ist und an zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen der Mutter
anliegt.
Um auf die Mutter verzichten zu können, kann die Spreizklammer in ihrer Mitte mit
einen Innengewinde versehen sein, mit dem sie auf die mit einem Gewinde versehene
Zugstange aufgeschraubt ist. Bei der Fertigung der Bohrung für das Innengewinde wird
deren Rand vorzugsweise in Form einer zylinderförmigen, von der Spreizklammer ab
stehenden Manschette umgeformt, so daß das Innengewinde länger als die Dicke der
Spreizklammer ist.
Die Enden der Spreizklammer greifen ebenso wie die Enden der vorbeschriebenen
Blattfeder durch Öffnungen in den Oberseiten der Klappbügel. Sofern die Spreiz
klammer aus Kunststoff gefertigt ist, werden die Enden tropfenförmig aufgeschmolzen,
um sie in den Öffnungen zu sichern.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ersetzt eine Spiralfeder das Feder
element und die auf die Zugstange aufgeschraubte Mutter. Zu diesem Zweck weist die
Spiralfeder einen Schraubbereich auf, in welchem ihre Windungssteigung in etwa mit
der Steigung des Zugstangengewindes übereinstimmt und ihr Windungsinnendurch
messer in etwa dem Zugstangengewindedurchmesser entspricht oder etwas kleiner als
dieser ist. In mindestens einer axialen Richtung schließt sich an den Schraubbereich
ein Federbereich an. Im Federbereich erweitert sich der Windungsdurchmesser der
Spiralfeder, so daß die Federwindungen in radialer Richtung vom Gewinde der Zug
stange freikommen. Des weiteren ist die Windungssteigung der Schraubenfeder im
Federbereich größer als im Schraubbereich, die Federwindungen liegen nicht anein
ander an und sind auf Druck in axialer Richtung federnd belastbar.
Diese Schraubenfeder ist auf das Zugstangengewinde aufgeschraubt. Sie ist zwischen
den Klappbügeln und der Spreizklammer angeordnet und drückt diese in axialer Rich
tung der Zugstange voneinander ab, so daß die Klappbügel gespreizt werden.
Um einen guten Eingriff der Schraubenfeder im Zugstangengewinde zu erzielen, wei
sen die Federwindungen an ihrer Innenseite mit den Gewindeflanken des Zugstabs
korrespondierende Flanken auf. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß zum Wickeln der
Schraubenfeder ein Federdraht rautenförmigen Querschnitts verwendet wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Federklappdübel;
Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf den Federklappdübel aus Fig. 1, wobei
die Mutter und die Blattfeder weggelassen sind;
Fig. 3 eine Ansicht der zugstangenseitigen Stirnseite eines Klappbügels des
Federklappbügels aus Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Spreizklammer einer anderen Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Federklappdübels;
Fig. 5 eine Schraubenfeder für eine weitere Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Federklappdübels; und
Fig. 6 einen Drahtquerschnitt des Federdrahts der Schraubenfeder aus Fig. 5.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte, erfindungsgemäße, insgesamt mit 10 bezeichnete
Federklappdübel umfaßt eine Zugstange 12 mit zwei seitlich abstehenden Klappbügeln
14, 16, die schwenkbar miteinander verbunden sind. Die beiden Klappbügel 14, 16
werden von einem als Blattfeder 18 ausgebildeten Federelement in die seitlich ab
stehende Stellung gespreizt.
Die Zugstange 12 ist im dargestellten Beispiel eine Gewindestange. Sie kann an ihrem,
den Klappbügeln 14, 16 abgewandten Ende, anstatt ein Gewinde aufzuweisen, zu
einem Haken gebogen sein. Die Zugstange 12 stützt sich in Zugrichtung (Pfeil P in
Fig. 1) mit einer aufgeschraubten Mutter 20 gegen die beiden Klappbügel 14, 16 ab.
Die beiden Klappbügel 14, 16 sind Blechbiegeteile U-förmigen Querschnitts mit zwei
Seitenwänden 22, 24 und einer Oberseite 26 (Fig. 3). Am zugstangenseitigen Stirn
ende stehen die beiden Seitenwände 22, 24 als Schenkel 23, 25 einer Gabel gegen
über der Oberseite 26 vor (Fig. 2). An jeweils einem der Gabelschenkel 25 jedes
Klappbügels 14, 16 ist, beispielsweise durch örtliches Tiefziehen oder prägen, ein
Gelenkzapfen 28 angeformt. Beim abgebildeten Ausführungsbeispiel stehen die
Gelenkzapfen 28 zur Außenseite der Klappbügel 14, 16 ab. Im gegenüberliegenden
Gabelschenkel 23 ist eine Gelenkbohrung 30 achsgleich ausgestanzt.
Zur gelenkigen Verbindung der beiden Klappbügel 14, 16 miteinander werden diese in
ihrer Längsrichtung so gegeneinander bewegt, daß ihre Gabelschenkel 23, 25 zwi
scheneinander gelangen und die Gelenkzapfen 28 sowie die Gelenkbohrungen 30
achsgleich miteinander sind, wobei der Gelenkzapfen 28 des einen Klappbügels 14,16
zur Gelenkbohrung 30 des jeweils anderen Klappbügels 14, 16 weist. Durch eine Seit
wärtsbewegung der beiden Klappbügel 14, 16 gegeneinander gelangen die Gelenk
zapfen 28 mit den Gelenkbohrungen 30 in Eingriff, sie bilden ein Schwenkgelenk.
Anschließend wird die Zugstange 12 zwischen den Klappbügeln 14, 16 durch deren
Gabeln hindurchgesteckt. Der Durchmesser der Zugstange 12 ist so groß, daß zwi
schen den Gabelschenkeln 23, 25 der Klappbügel 14, 16 und der Zugstange 12 ledig
lich ein geringes Spiel besteht. Dadurch wird eine seitliche Bewegung der Klappbügel
14, 16 zueinander verhindert und die Gelenkzapfen 28 in Eingriff in den Gelenkboh
rungen 30 gehalten.
Anschließend wird die Mutter 20 auf das Gewinde der Zugstange 12 aufgeschraubt. Die
Blattfeder 18, die in ihrem Mittelbereich eine nicht dargestellte Bohrung zum Durchstek
ken der Zugstange 12 aufweist, wird auf die Zugstange 12 gesteckt. Dabei werden ihre
Enden elastisch so zusammengebogen, daß sie von oben durch Öffnungen 34 in den
Oberseiten 26 der Klappbügel 14, 16 hindurchgreifen. In ihrem Mittelbereich ist die
Blattfeder 18 U-förmig so gebogen, daß die Schenkel des U an zwei einander abge
wandten Werkzeugsitzflächen 35 am Umfang der Mutter 20 anliegen. Über die Blatt
feder 18 wird die Mutter 20 dadurch gegen Verdrehen in Bezug auf die Klappbügel 14,
16 gesichert.
In ihrer abstehenden Stellung stoßen die Oberseiten 26 der Klappbügel 14, 16 gegen
einander bzw. gegen die Zugstange 12, so daß ein Verschwenken nach oben über die
abstehende Stellung hinaus nicht möglich ist. Nach unten sind die Klappbügel 14, 16
gegen die Federkraft der Blattfeder 18, wie mit den Pfeilen F in Fig. 1 angedeutet, in
an der Zugstange 12 anliegende Stellung verschwenkbar. In dieser Stellung läßt sich
der Federklappdübel 10 in ein Bohrloch kleinen Durchmessers in einer Hohldecke oder
einer Hohlwand einführen bis die beiden Klappbügel 14, 16 in einem im Mauerwerk be
findlichen Hohlraum wieder in ihre seitlich abstehende Stellung zurückfedern. Der auf
diese Weise die Bohrung hintergreifende Federklappdübel kann zur Befestigung eines
beliebigen Gegenstandes verwendet werden.
Anstelle der Blattfeder 18 kann auch der in Fig. 4 dargestellte Spreizbügel 36 zu
sammen mit einer Druckfeder 37, insbesondere einer Schraubenfeder, zum Spreizen
der Klappbügel 14, 16 verwendet werden. Der Spreizbügel 36 wird mit einer Gewinde
bohrung 38 auf die Zugstange 12 gesteckt. Seine beiden Enden ragen durch die Öff
nungen 34 der Klappbügel 14, 16. Zum Befestigen der Enden des Spreizbügels 36
werden diese nach innen um den der Zugstange 12 zugewandten Rand 40 der Öffnung
34 umgebogen, sofern der Spreizbügel 36 aus Blech gefertigt ist (dargestellte Ausfüh
rung). Sofern der Spreizbügel aus Kunststoff gefertigt ist, können seine Enden zu Trop
fen 41 aufgeschmolzen werden, deren Durchmesser größer als die Öffnungsweite der
Öffnungen 34 ist.
Anstelle einer Gewindebohrung 38 kann auch eine Mutter 20 verwendet werden, die
am Spreizbügel 36 oder an den Klappbügeln 14, 16 anliegt.
Fig. 5 zeigt eine Schraubenfeder 42, durch deren Verwendung sich die Mutter 20
ebenfalls ersetzen läßt. Die Schraubenfeder 42 weist einen Schraubbereich 44 auf, mit
dem sie direkt auf das Gewinde der Zugstange 12 aufschraubbar ist. Die Federwin
dungen der Schraubenfeder 42 haben im Schraubbereich 44 eine mit der Steigung des
Gewindes der Zugstange 12 übereinstimmende Steigung, ihr Innendurchmesser ist
etwas kleiner als es dem Gewindedurchmesser der Zugstange 12 entspricht. Dadurch
ist die Schraubenfeder 42 gegen selbsttätiges Verdrehen gesichert.
Der Querschnitt des Federdrahts, aus dem die Schraubenfeder 42 gewickelt ist, ist
rautenförmig (Fig. 6), wodurch zwei innere Flanken 46, 48 gebildet sind, die an Flan
ken des Gewindes der Zugstange 12 anliegen.
An mindestens einer Seite, vorzugsweise an beiden Seiten, geht der Schraubbereich
44 in axialer Richtung in einen Federbereich 50 über. Der Windungsdurchmesser ist im
Federbereich 50 größer als im Schraubbereich 44, so daß die Windungen in radialer
Richtung Abstand von der Zugstange 12 haben und frei von deren Gewinde sind. Dar
über hinaus ist die Windungssteigung im Federbereich 50 größer als im Schraubbereich
44. Die Windungen liegen im Federbereich 50 nicht aneinander an, so daß die Schrau
benfeder 42 im Federbereich 50 elastisch federnd auf Druck belastbar ist.
Die in Fig. 5 dargestellte Schraubenfeder 42 wird anstelle der Mutter 20 zwischen den
Klappbügeln 14, 16 und dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Spreizbügel 36 ange
ordnet auf die Zugstange 12 geschraubt. Über sie stützt sich die Zugstange 12 gegen
die Klappbügel 14, 16 ab. Die Schraubenfeder 42 spreizt über den Spreizbügel 36 die
Klappbügel 14, 16 in ihre seitlich abstehende Stellung.
Claims (14)
1. Federklappdübel, der als Befestigungselement an Hohldecken, Hohlwänden
oder dergleichen dient, mit einer Zugstange, an der zwei seitlich abstehende,
gegen die Federkraft eines Federelements zusammenklappbare Klappbügel an
gebracht sind, deren der Zugstange zugewandte Enden als Gabeln ausgebildet
sind, deren Gabelschenkel die Zugstange seitlich umgreifen, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Klappbügel (14, 16) übereinstimmend ausgebildet sind, daß
jeweils ein Gabelschenkel (23) eines Klappbügels (14, 16) einen Gabelschenkel
(25) des anderen Klappbügels (14, 16) zwischen sich und der Zugstange (12)
einschließt und der andere Gabelschenkel (25) des einen Klappbügels (14, 16)
auf der gegenüberliegenden Seite der Zugstange (12) zwischen dem anderen
Gabelschenkel (23) des anderen Klappbügels (14, 16) und der Zugstange (12)
eingeschlossen ist, und daß die beiden Klappbügel (14, 16) mittels eines
Schwenkgelenks miteinander verbunden sind, das je einen radial zur Achse der
Zugstange (12) an jeweils einem Gabelschenkel (25) jedes der beiden Klapp
bügel (14, 16) angeordneten Gelenkzapfen (28) aufweist, der in eine Gelenk
bohrung (30) in dem an diesem Gabelschenkel (25) anliegenden Gabelschenkel
(23) des jeweils anderen Klappbügels (14, 16) eingreift.
2. Federklappdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenk
zapfen (28) als Eindrückung nach Art einer Sicke geformt ist.
3. Federklappdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenk
zapfen (28) als Nase durch Stanzen und Biegen gefertigt ist.
4. Federklappdübel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Federelement eine Blattfeder (18) ist.
5. Federklappdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatt
feder (18) auf der Oberseite der Klappbügel (14, 16) angeordnet ist.
6. Federklappdübel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
der Blattfeder (18) durch Öffnungen (34) in den Oberseiten (26) der Klappbügel
(14, 16) greifen.
7. Federklappdübel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blattfeder (18) eine Mutter (20) übergreift, die auf ein Gewinde der Zugstange
(12) aufgeschraubt ist und über die sich die Zugstange (12) an den Klappbügeln
(14, 16) abstützt.
8. Federklappdübel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blatt
feder (18) an zwei einander abgewandten Werkzeugsitzflächen (35) am Umfang
der Mutter (20) anliegt.
9. Federklappdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Spreizklammer (36) auf die Zugstange (12) aufgesteckt ist, die mit
ihren beiden Enden an den Klappbügeln (14, 16) angreift, und daß das Feder
element eine Druckfeder (37) ist, die zwischen den Klappbügeln (14,16) und der
Spreizklammer (36) angeordnet ist.
10. Federklappdübel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreiz
klammer (36) eine Gewindebohrung (38) aufweist.
11. Federklappdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schraubenfeder (42) auf ein Gewinde der Zugstange (12) aufge
schraubt ist, wobei die Windungssteigung der Schraubenfeder (42) in einem
Schraubbereich (44) mit der Steigung des Zugstangengewindes in etwa über
einstimmt und der Windungsinnendurchmesser im Schraubbereich (44) dem
Durchmesser des Zugstangengewindes entspricht oder etwas kleiner ist, daß
der Schraubbereich (44) in mindestens einer axialen Richtung in einen Feder
bereich (50) übergeht, in dem sich der Windungsdurchmesser und die Win
dungssteigung gegenüber dem Schraubbereich (44) vergrößert, und daß die
Schraubenfeder (42) zwischen den beiden Klappbügeln (14, 16) und einer
Spreizklammer (36), deren beide Enden an den beiden Klappbügeln (14, 16)
angreifen, auf der Zugstange (12) angeordnet ist.
12. Federklappdübel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der nach
innen weisende Bereich der Federwindungen als mit den Gewindeflanken des
Zugstabs (12) korrespondierende Flanken ausgebildet sind.
13. Federklappdübel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Querschnitt des Federdrahts rautenförmig ist.
14. Federklappdübel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
der Spreizklammer (36) durch Öffnungen (34) in den Oberseiten (26) der Klapp
bügel (14, 16) greifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944408341 DE4408341A1 (de) | 1994-03-11 | 1994-03-11 | Federklappdübel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944408341 DE4408341A1 (de) | 1994-03-11 | 1994-03-11 | Federklappdübel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4408341A1 true DE4408341A1 (de) | 1995-09-14 |
Family
ID=6512572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944408341 Withdrawn DE4408341A1 (de) | 1994-03-11 | 1994-03-11 | Federklappdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4408341A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10051987A1 (de) * | 2000-10-20 | 2002-05-02 | Fischer Artur Werke Gmbh | Kippanker |
| US11105357B2 (en) | 2016-07-05 | 2021-08-31 | Grapplefix Limited | Fixing device |
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| DE1193229B (de) * | 1959-11-23 | 1965-05-20 | Werner Frey | Duebel zum Befestigen von Gegenstaenden an Hohlwaenden, an Hohldecken od. dgl. |
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| US4079655A (en) * | 1977-01-13 | 1978-03-21 | Roberson Jr Walter Herman | Toggle bolt |
-
1994
- 1994-03-11 DE DE19944408341 patent/DE4408341A1/de not_active Withdrawn
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