DE4400682A1 - Schiene mit Feuerklassifizierung für Hängedecken - Google Patents
Schiene mit Feuerklassifizierung für HängedeckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schiene mit Feuerklassifizie
rung für Hängedecken, mit einem Steg, der von zwei anein
anderliegenden Wandabschnitten aus Metall gebildet wird,
mit einem erweiterten Fortsatz an einem Stegende, der
eine stegseitige Wand, mit der die beiden Wandabschnitte
des Stegs verbunden sind, zwei im Abstand angeordnete
Seitenwände und eine dem Steg gegenüberliegende Abschluß
wand aufweist, mit zwei vom Steg an seinem anderen Ste
gende im wesentlichen senkrecht abstehenden Flanschen zum
Tragen der Hängedeckenplatten, von denen jeder mit dem
zugeordneten Wandabschnitt des Stegs verbunden ist, und
mit einer Einrichtung zum Kompensieren thermisch indu
zierter Expansion.
Bekanntlich werden derartige Schienen mit T-förmigem
Querschnitt an einer Rohdecke aufgehängt, wobei ihr
erweiterter Fortsatz der Rohdecke zugewandt ist. Die
Schienen bilden, abhängig von den Abmaßen der für die
Hängedecke verwendeten Deckenplatten, Hauptschienensträn
ge und dazu senkrecht verlaufende Querschienenstränge.
Wenn ein solches Aufhängungsgitter extrem hohen Tempera
turen, wie sie im Brandfall auftreten, ausgesetzt wird,
wird die Beibehaltung dieser Konstruktion als Ganzes
problematisch. Die Schienenstränge sind an ihren stirn
seitigen Endpunkten in der Regel wandseitig festgelegt.
Aufgrund der thermischen Ausdehnung beulen sich die
Schienen aus, wodurch sich die von ihren Flanschen getra
genen Deckenplatten verschieben und nach unten fallen, da
sich durch die Ausbeulungen der Schienen vergrößerte
Öffnungen im Traggitter bilden. Dadurch geht die Wirkung
der Hängedecke als Feuersperre verloren, und die Tragkon
struktion ist dem Feuer ausgesetzt.
Um einen solchen thermisch induzierten Druck in einer aus
den Schienen zusammengesetzten Traggitterkonstruktion
absorbieren zu können, hat man im Hauptschienenstrang
mehrere, eine Expansion zulassende Verbindungsstellen
vorgesehen. Dabei erweist sich im Brandfall eine relativ
enge Anordnung solcher eine Expansion zulassender Ver
bindungsstellen als günstig, da die T-förmigen Schienen
an den Kreuzungsstellen ihre ursprünglichen Abstände
nicht stark verändern und deshalb die Deckenplatten
halten. Bei diesen bekannten Systemen sind die Schienen
stränge jedoch an den Stellen der Expansionsfreigabe
stark geschwächt, so daß sich bei ihrer Handhabung und
Installierung häufig Beschädigungen ergeben. Aufgrund der
Materialschwächung ist ihre Querbiegefestigkeit gering,
so daß der Strang im Brandfall seine Ausrichtung ver
liert.
Um dieses Problem zu vermeiden, hat man Hauptstränge
ausgebildet, die nur einen Entspannungspunkt in der Nähe
des Endes der Schiene haben (US-A-3 388 519). Dadurch
kann zwar die Schadenshäufigkeit bei der Schieneninstal
lierung reduziert werden, es geht jedoch auf Kosten einer
Optimierung des Feuerwiderstands.
Man hat die bekannten Systeme schrittweise dadurch ver
bessert, daß man in jeden Hauptschienenstrang mehrere
Entspannungspunkte einsetzte, wodurch die vorstehend
beschriebenen Probleme zwar etwas verringert, jedoch
nicht beseitigt werden konnten. Die US-A-3 778 947, 3 965
631 und 4 606 166 zeigen Schienen, die sich ohne Beschä
digung montieren lassen, wenn der Steg vertikal gehalten
wird. Bei diesen bekannten Schienen ist der der Rohdecke
zugewandte erweiterte Fortsatz vorgebrochen, was seine
Montagefähigkeit insgesamt und vor allem dann, wenn ein
Strang auf seiner Seite transportiert wird, begrenzt. Bei
den aus den US-A-4 016 701 und 4 128 978 bekannten Schie
nen ist an der der Rohdecke zugewandten Seite des erwei
terten Fortsatzes, d. h. im Bereich der maximalen Biege
beanspruchung, Metall entfernt, was die Belastungsfähig
keit der Schiene stark verringert.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht
deshalb darin, die Schiene mit Feuerklassifizierung für
Hängedecken der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß sie bei extrem hohen Temperaturen, wie sie im Brand
fall auftreten, die Druckkräfte aufgrund der chemischen
Ausdehnung nur vorgegebene Verformungen ergeben, die ein
Halten der Deckenplatten an Ort und Stelle gewährleisten,
wodurch die Hängedecke als Ganzes unter diesen Bedingun
gen ihre Funktion als Feuersperre beibehalten kann.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der Schiene mit Feuer
klassifizierung für Hängedecken der eingangs genannten
Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst, die in den Unteransprüchen
vorteilhaft weitergebildet sind.
Mit der erfindungsgemäßen ausgebildeten Schiene kann eine
aufgrund extremer Hitze in Längsrichtung wirkende Druck
kraft absorbiert werden, indem an vorgegebenen Bereichen
eine gesteuerte Verformung zugelassen wird, so daß eine
feuerwiderstandsfähige Hängedecke im Brandfall unbe
schädigt als Ganzes erhalten bleibt. Die erfindungsgemäße
Schiene hat zwar eine Vielzahl von Spannungsfreisetzungs
stellen, wird jedoch dadurch hinsichtlich der Montagefä
higkeit und Festigkeit nicht beeinträchtigt, so daß trotz
der vergrößerten Expansionsfähigkeit die von den Decken
platten gebildeten Belastung sowohl im Normalzustand als
auch bei extremen Temperaturen aufgenommen werden kann.
Zudem läßt sich die Herstellung der Schienen mit ein
fachen Werkzeugen erreichen. Dabei werden in dem bandför
migen Element aus Metall die Entspannungsstellen ausge
bildet, wenn das Band in einer Ebene liegt. Anschließend
wird dann aus dem Band die im Querschnitt T-förmige
Schiene geformt mit dem erweiterten Ansatz, der der
Rohdecke zugewandt montiert wird, mit dem doppelwandigen
Steg und mit den auf gegenüberliegenden Seiten des Steges
angeordneten Flanschen zum Tragen der Deckenplatten.
Die Expansionsbereiche sind so vorgesehen, daß auf jeder
Seite des erweiterten Fortsatzes ein Einschnitt vorhanden
ist, wobei aus dem Fortsatz kein Metall entfernt und der
Fortsatz weder vorgekerbt oder in eine Form gebracht
wird, welche eine Schwächung dieses Bereichs hinsichtlich
eines seitlichen Biegens herbeiführen könnte. Das in den
Dickenerstreckungen der beiden Stege ausgebildete Aus
schnittmuster ist in den aneinanderliegenden Wandab
schnitten zueinander versetzt, wodurch die erforderliche
Festigkeit gegeben bleibt. Dadurch kann sich der Expan
sionsentspannungsbereich aufgrund der bei hohen Tempera
turen thermisch induzierten Druckbeanspruchung in kon
trollierter Weise so ausbeulen, daß sich die Flansche
nach unten ausfalten, sich der erweiterte Fortsatz nach
oben bewegt und sich die Seitenwände des Fortsatzes und
die Stegwände gerichtet von den Ausschnitt- und Ein
schnittmustern seitlich aneinander vorbei verschieben.
Nachdem durch diese vorher festgelegten Verformungen die
Expansionskräfte kompensiert sind, ist der Kompensations
abschnitt relativ steif.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 perspektivisch eine Schiene mit dem Bereich für
die Expansionskompensierung, wobei nicht sicht
bare Ausschnitte gestrichelt eingezeichnet sind,
Fig. 2 in einer Ansicht wie Fig. 1 die Schiene nach der
Expansionskompensierung und
Fig. 3 die Ausgestaltung des zur Kompensierung der Ex
pansion vorgesehenen Bereichs des bandförmigen
Elements aus Metall, aus dem die Schiene in die
Endform mit dem T-förmigen Querschnitt geformt
wird.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte für eine Feuerklassifizie
rung geeignete Schiene, wie sie bei Hängedecken Verwen
dung findet, hat im Querschnitt die Form eines auf dem
Kopf stehenden T mit einem zentralen Steg 1, einem erwei
terten Fortsatz 2 an einem Ende des Stegs und einem Paar
von gegenüberliegend angeordneten Flanschen 3 am anderen
Stegende, die vom Steg 1 im wesentlichen senkrecht ab
stehen und zum Abstützen von Deckenplatten dienen. Die
Schiene hat einen doppelwandigen Steg 1, der von einem
wandförmigen Element aus Metallblech gebildet wird, das
zwischen seinen Längsrändern so gebogen wird, daß es den
erweiterten Fortsatz 2 bildet, wobei der Randabschnitt
auf gegenüberliegenden Seiten des Fortsatzes 2 in eine
parallele Beziehung zur Bildung des Stegs 1 gebracht wird
und die Randabschnitte rechtwinklig dazu abgebogen wer
den, um die auf gegenüberliegenden Seiten vorgesehenen
Flansche 3 zu bilden bei dem gezeigten Ausführungsbei
spiel sind die beiden Flansche 3 von einer gesonderten
dekorativen Abdeckung 4 sichtseitig abgedeckt, die von
einem Bandmaterial gebildet wird, dessen Längsränder um
die angrenzender Ränder der zugeordneten Flansche 3 herum
gefaltet sind.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, werden die Bereiche für
die Kompensierung der Expansion der Schiene von einem
Muster von Ausschnitten und Einschnitten gebildet. Um
Verwindungen des erweiterten Fortsatzes 2 auszuschließen
und um die Herstellung und Bearbeitung zu vereinfachen,
wird das Muster von Ausschnitten und Einschnitten in das
bandförmige Elemente aus Metall gestanzt, bevor es in die
Form der Schiene mit T-förmigem Querschnitt gebracht
wird. Diese An- und Zuordnung von Ausschnitten und Ein
schnitten, die nachstehend erläutert werden, trägt zur
Erzielung der gesteuerten Expansion der fertigen Schiene
im Brandfall bei, die dann die in Fig. 2 gezeigte Form
erhält.
Wie insbesondere aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, ist an
den beiden gegenüberliegenden Seiten des erweiterten
Fortsatzes 2 ein langgestreckter Einschnitt 5, 5′ vor
gesehen. Wenn eine sehr starke Zugkraft in Längsrichtung
auf den Fortsatz 2 wirkt, beult sich die Oberseite des
Fortsatzes 2 angrenzend an die beiden Einschnitte 5, 5′
nach oben aus. Von den Einschnitten 5 und 5′ erstrecken
sich senkrechte Einschnitte 6, 7 und 8 bzw. 6′, 7′ und 8′
sehr nahe an der oberen Ebene des erweiterten Fortsatzes
2, dessen Seitenwände einander direkt gegenüberliegen.
Beim Ausbeulen ergibt sich eine kontrollierte Biegung
längs der Einschnitte 6, 6′; 7, 7′ und 8, 8′. Die Ein
schnitte 8 und 8′ können V-förmig ausgebildet sein, wobei
die Spitze des V an der Abschlußwand des erweiterten
Fortsatzes 2 liegt.
Wie weiterhin aus Fig. 1 und 3 zu ersehen ist, sind in
der Nähe der stegseitigen Wand des erweiterten Fortsatzes
2 Ausschnitte 9 bzw. 9′ vorgesehen, bei denen Material
aus der zugehörigen stegseitigen Wand des erweiterten
Fortsatzes 2 und dem zugeordneten Wandabschnitt des Stegs
1 entfernt ist. Der Ausschnitt 9 und der Einschnitt 5
ermöglichen es, daß das Metall der angrenzenden Seiten
wand des erweiterten Fortsatzes 2 seitlich ausbeult. Der
Ausschnitt 9′ ist zum Ausschnitt 9 gegenüberliegend,
jedoch in Längsrichtung der Schiene versetzt dazu an
geordnet. Der Ausschnitt 9′ und der Einschnitt 5′ er
möglichen es dem Metall der angrenzenden Seitenwand des
erweiterten Fortsatzes 3, ebenfalls seitlich auszubeulen.
Die Ausschnitte 9 und 9′ können rechteckig oder oval
sein, können aus drei runden nebeneinander befindlichen
Löchern bestehen oder andere Formen haben. Die Ausschnit
te 9 und 9′ können sich in die Seitenwand des erweiterten
Fortsatzes 2 erstrecken.
Um die beschriebene Ausbeulung aufgrund starker Expansion
zu ermöglichen, muß eine gleiche Freigabe bzw. Kompensa
tion der Längsexpansion in dem Steg und in dem Flansch
der Schiene gewährleistet sein. Dies wird dadurch er
reicht, daß in den beiden Wandabschnitten des Stegs 1
sich über deren Dicke erstreckende Ausschnitte 11 und 11′
vorgesehen werden. Dabei sind zusätzliche vertikale
Scharnier- bzw. Faltlinien bei 12, 13 und 14 bzw. 12′,
13′ und 14′ vorhanden. Angrenzend an diese Linien faltet
sich das Blech des Stegs 1 in einer gesteuerten Beulung
seitlich nach außen.
Als besonders günstig hat sich erwiesen, wenn die Schar
nier- bzw. Faltlinien um einen kleinen Betrag in der
Richtung, in der sie wirken sollen, gesickt sind.
Bei der beschriebenen Expansion des erweiterten Fort
satzes und des Stegs 1 beulen die Flansche 3 nach unten.
Der untere Rand der Ausschnitte 11 und 11′ sowie die Ein
schnitte 16 und 16′ geben den jeweiligen Flansch 3 von
dem Steg 1 im Bereich der Kompensation der Expansion
frei. Eine V-förmige Einkerbung 17 bzw. 17′ im Steg 1,
die sich in unmittelbarer Nähe des zugehörigen Flansches
3 befindet, ermöglicht das Ausbeulen des Flansches 3. Die
gesteuerte Flanschausbeulung wird weiterhin durch Ein
schnitte 18 und 19 begünstigt, die ebenfalls nahe an dem
Flansch 3 ausgebildet sind. Um den Flansch 3 für ein
Ausbeulen nach unten und nicht nach oben auszurichten,
muß die Einkerbung 17 sich näher am Flansch 3 als die
Einschnitte 18 und 19 befinden. Die Einkerbung 17 und die
Einschnitte 18 und 19 werden alle zusammen als Einschnit
te bezeichnet.
Wenn eine Schiene mit dem gezeigten Querschnitt in Form
eines auf dem Kopf stehenden T belastet wird, muß die der
Rohdecke zugewandte Abschlußwand des erweiterten Fort
satzes 2 eine Längsspannung aufnehmen, die größer ist als
in irgendeinem anderen Bereich des gleichen Querschnitts.
Eine Materialentfernung an der Abschlußwand des Fort
satzes 3 oder ein Einschnitt senkrecht zur Längserstrec
kung der Schiene würde den Belastungswiderstand in diesem
kritischen Bereich soweit verringern, daß die Tragfähig
keit erheblich beeinträchtigt wäre. Aus diesem Grund
verlaufen die langgestreckten Einschnitte 5, 5′ in Schie
nenlängsrichtung an den Seitenwänden des erweiterten
Fortsatzes 2 in der Nähe seiner Abschlußwand. Der Fort
satz 2 behält seine Festigkeit auch dadurch bei, daß er
keine Vorkerbungen aufweist, um eine Expansionsentspan
nung auszurichten.
Dadurch, daß die Ausschnitte und Einschnitte in den
beiden aneinanderliegenden Wandabschnitten des Stegs 1
versetzt sind und daß sich nur ein kleiner durch beide
Wandabschnitte hindurchgehender Ausschnittsbereich 20
ergibt, der weniger als 50% der Fläche des Ausschnitts 11
bzw. 11′ ist, wird ein hoher Verdrehungswiderstand beibe
halten und die Montagefähigkeit und Handhabbarkeit werden
nicht beeinträchtigt. Dort, wo der eine Wandabschnitt des
Stegs 1 für eine Expansionsentspannung geschwächt ist,
ist der angrenzende andere Wandabschnitt unverändert und
kann einer Verwindung widerstehen. Dies ermöglicht im
Falle einer extremen thermischen Expansion die Beibehal
tung einer hohen Tragfähigkeit.
Die Schiene ist aus Metallblech hergestellt und hat einen
Querschnitt in Form eines auf dem Kopf stehenden T mit
einem erweiterten Fortsatz 2 auf der Oberseite, mit einem
doppelwandigen zentralen Steg 1 und mit auf gegenüber
liegenden Seiten angeordneten Flanschen 3 an der Steg
unterseite. Für eine gesteuerte Expansion sind auf den
gegenüberliegenden Seiten des Fortsatzes 2 in der Nähe
seiner Oberseite zwei parallele längs verlaufende Ein
schnitte 5, 5′ ausgebildet, wobei in diesem Bereich
maximaler Biegebeanspruchung kein Metall entfernt wird.
In den beiden den Steg 1 bildenden Wandabschnitten sind
zueinander versetzte Ausschnitte 9, 9′; 11, 11′ vorgese
hen. Durch das Versetzen der Ausschnittsbereiche in den
aneinanderliegenden Wandabschnitten bleibt die Gesamt
festigkeit des Stegs 1 erhalten. Die Ausschnitte 9, 9′;
11, 11′ im Steg 1 und die Einschnitte 5, 5′ an der Ober
seite des Fortsatzes 2 wirken bei thermischer Expansion
so zusammen, daß sich die unteren Flansche 3 nach unten
beulen, während sich der Steg 1 und die Seiten des Fort
satzes 2 seitlich abtrennen und auf falten und sich die
Oberseite des Fortsatzes 2 nach oben beult. Die so durch
das versetzte Ausschnittsmuster gefaltete Stegform behält
ihre Längssteifigkeit bei.
Claims (3)
1. Schiene mit Feuerklassifizierung für Hängedecken
- - mit einem Steg (1), der von zwei aneinanderliegenden Wandabschnitten aus Metall gebildet wird,
- - mit einem erweiterten Fortsatz (2) an einem Stegen de, der eine stegseitige Wand, mit der die beiden Wandabschnitte des Stegs (1) verbunden sind, zwei im Abstand angeordnete Seitenwände und eine dem Steg (1) gegenüberliegende Abschlußwand aufweist,
- - mit zwei vom Steg (1) an seinem anderen Stegende im wesentlichen senkrecht abstehenden Flanschen (3) zum Tragen der Hängedeckenplatten, von denen jeder mit dem zugeordneten Wandabschnitt des Stegs (1) ver bunden ist, und
- - mit einer Einrichtung zum Kompensieren thermisch
induzierter Expansion,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Kom pensieren thermisch induzierter Expansion - - zwischen den stirnseitigen Enden der Schiene an geordnet ist,
- - einen ohne Entfernen von Metall ausgeführten Ein schnitt (5, 5′) in jeder Seitenwand des erweiterten Fortsatzes (3),
- - einen Ausschnitt (9) in einem Wandabschnitt des Stegs (1) angrenzend an die stegseitige Wand des erweiterten Fortsatzes und in der stegseitigen Wand des Fortsatzes (2) in der Nähe von und unter einem Ende des Einschnittes (5) in der einen Seitenwand sowie einen entsprechenden Ausschnitt (9′), der in gleicher Weise im anderen Wandabschnitt des Stegs (1) der stegseitigen Wand des Fortsatzes (2) nahe von und unter dem unteren Ende des anderen Ein schnitts (5′) in der anderen Seitenwand,
- - wobei die stegseitigen Wände des Fortsatzes (2) an ihren an den Steg (1) angrenzenden Rändern nicht miteinander verbunden sind, und
- - drei in gleichem Abstand voneinander angeordnete Einschnitte (18, 17, 19; 18′, 17′, 19′) in dem Steg (1) in der Nähe der Flansche (3) aufweist, wobei der mittlere Einschnitt (17, 17′) an seinem unteren Ende V-förmig ist und die Spitze des V sich nahe am Flansch (3) zur Bildung einer Einkerbung befindet, der mittige Einschnitt (17) durch beide Wandab schnitte des Stegs (1) geschnitten ist, der Ein schnitt (18, 19) auf jeder Seite der mittleren Einkerbung durch nur einen Wandabschnitt des Stegs (1) geschnitten ist und sich der Einschnitt unter dem Ausschnitt (9) des Stegs (1) in seinem gleichen Wandabschnitt liegt, während der Einschnitt (18′, 19′) auf jeder Seite der mittleren Einkerbung (17′) durch den anderen Wandabschnitt des Stegs (1) ge schnitten und genauso angeordnet ist, wie der Ein schnitt in dem einen Wandabschnitt,
- - wobei die oberen Enden der drei Einschnitte (18, 17, 19; 18′, 17′, 19′) durch eine Abtrennung (11, 11′; 16, 16′) des Metalls über den Einschnitten verbunden sind.
2. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtrennung des Metalls über den Einschnitten (18,
17, 19; 18′, 17′, 19′) ein Entfernen (11, 11′) von
Metall über dem Einschnitt (17, 18, 17′, 18′) durch
den Wandabschnitt und einen Schlitzeinschnitt (16,
16′) angrenzend an den Einschnitt (19, 19′) auf der
anderen Seite aufweist.
3. Schiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß sich der Ausschnitt (9, 9′) in einem Wand
abschnitt des Stegs (1) an der Oberseite des Stegs (1)
in die stegseitige Wand des erweiterten Fortsatzes (2)
erstreckt.
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