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Vorrichtung zur Schattenprojektion von veränderlichen Reklame- und
Zeit-Zeichen durch in einem Rahmen auswechselbar angeordnete, feststehende und sich
drehende Scheiben als Zeichenträger. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung
zur Schattenprojektion von veränderlichen Reklame- und Zeit-Zeichen durch in einem
Rahmen auswechselbar angeordnete, feststehende ,und sich drehende Scheiben als Zeiichenträger,
von denen die letzteren mit je einem Zahnkranz versehen sind, in den sein Zahngetriebe
eingreift.
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Das Neue bei der Erfindung besteht darin, daß die Drehrichtung der
drehbaren Scheiben durch ein .auf .einem schwingbaren Arm gelagertes Wendegetriebe
umkehrbar ist.
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Diese Umkehrung der Drehrichtung der drehbaren Scheiben kann auch
gemäß der Erfindung dadurch erreicht werden, daß für jede der drehbaren. Scheiben
zwei Sätze von Antriebsrädern vorgesehen sind, mit denen die Scheiben nach Umstellung
in entsprechende Schlitze des Rahmens in Eingriff stehen.
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Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise
dargestellt. Eszeigt: Abb. i eine .schaubildliche Ansicht eines Projektionsapparates
mit der Vorrichtung gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch
den Apparat nach Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung
von der Hinterseite, Abb.4 eine Seitenansicht nach Abb.3. Abb.5 eine Draufsicht
nach Abb.3. Abb. 6 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform von der Hinterseite,
' Abb. 7 eine Seitenansicht nach Abb:6. Abb.8 eine Draufsicht nach Abb.6. Abb.9
eine Ansicht der Vorrichtung nach Abb. 6 von der Beschaus.eite gesehen mit den Scheiben
in anderer Stellung, Abb. io eine Seitenansicht nach Abb.9. Das Lampengehäuse 18
mit Sammlerlinse 3 1 und das Teleskop 27, 28 mit Linsen 3o sind von bekannter Konstruktion.
Zwischen Teleskop und Lampengehäuse ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung, deren
Teile in einem Rahmen 38, 4o untergebracht sind, leicht herausnehmbar eingesetzt.
Zu diesem Zwecke wird der Rahmen in an der Vorderseite des Lampengehäuses angeordneten
Führungsleisten 25 eingesetzt, wobei er mit Federn 39 in Nuten der Führungsleisten
25 eingreift. Durch eine Stellschraube 41 kann. der Rahmen in den Führungen in jeder
Höhe festgestellt werden. An einer der Führungsleisten 25 ist das Teleskop schwingbar
befestigt, während die andere Führungsleiste Verschlußteile hat, um das Teleskop
in Arbeitsstellung zu halten. Bei aufgeklapptem Teleskop sind die Teile der in dem
Rahmen 38, 40 untergebrachten Vorrichtung leicht zugänglich.
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Der Rahmen beseht aus Seitenteilen 38 und einem Verbindungsstück 40.
Die Seitenteile 38 besitzen auf der Inrienseite Längsschlitze 45, 48, 50, 52, 54
zur Aufnahme der feststehenden und sich drehenden, als Zeichenträger dienenden Scheiben
49, 5 i, 53, 42, 46. Alle Scheiben bestehen aus durchsichtigem Material. Will man
z. B. ein Uhrbild projizieren, so trägt eine, 42, der drehbaren Scheiben das Bild
eines Minutenzeigers, während die andere drehbare Scheibe 46 das Bild eines Stundenzeigers
trägt. Zwischen diesen beiden Scheiben ist eine feststehende Scheibe 49 angeordnet,
welche eine Zeitskala trägt. Um noch weitere Zeichen mit dem Bild der Uhr zu projizieren,
sind weitere Scheiben 5 i und 5,3 vorgesehen, welche Zeichen, z. B. Worte, Bilder
o. dgl., tragen und gefärbt sein können zwecks Erzeugung .einer fertigen Projektion.
Alle Scheiben sind in den Schlitzen herausnehmbar eingesetzt. Statt der Zeit-Zeichen
können die drehbaren und; die nichtdrehbaren Scheiben noch andere Zeichen tragen.
Die
Zeichenträger können leicht ausgewechselt werden, so daß die Bilder schnell geändert
werden können. Die sich drehenden Scheiben 42 und 46 sind in einen Metallring mit
Zahnkranz eingesetzt, in welche ein in dem Rahmen angeordnetes Zahnradgetriebe eingreift.
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In dem unteren Teil des Rahmens ist ein Triebwerk 32 mit doppelter
Feder 33 angeordnet. Auf deren Wellen 34 und 36 sind zwei verhältnismäßig große
Zahnräder 35 und 37 aufgesetzt, welche unter Zwischenschaltung weiterer Zahnräder
die beiden drehbaren Scheiben 42, 46 in Drehung versetzen.
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Die Bewegungsübertragung von den Zahnrädern 35 und 37 auf die drehbaren
Scheiben 42 und 46 besteht gemäß Abb.3 und 4 aus zwei gleichen Zahnrädern
55, welche auf der Welle 56 drehbar gelagert sind und mit zwei Zahnrädern
58 in Eingriff stehen, die auf der Welle 59 drehbar gelagert sind und zwei w.eitc:re
Zahnräder 6o auf Welle 61 drehen. Die Zahnräder 6o stehen mit Zahnrädern 62 auf
Welle 63 in Eingriff, die unter Vermittlung von Zahnrädern 64 auf Welle 65 in die
Zahnkränze der Scheiben 42 und 46 eingreifen und diese drehen.
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Gemäß der Erfindung ist das Getriebe weiter so ausgebildet, daß die
drehbaren Anzeigescheiben 42 und 46 sowohl im Uhrzeigersinne als auch entgegengesetzt
zum Uhrzeigersinne gedreht werden können (z. B. bei Projektion eines Uhrbildes entsprechend
der Seite des Schirmes, von welchem der projizierte Schatten abgelesen werden soll).
Zu diesem Zwecke sind gemäß der Ausführung nach Abb. 3 und 4 die Zahnräderpa;are
6o, 62, 64 und ein weiteres, mit den Zahnrädern 6o in Eingriff stehendes Zahnradpaar
69 auf einem Arm 68 drehbar gelagert. Dieser Arm ist auf der Welle 61 derart schwingbar
aufgesetzt, daß in seiner einen Stellung das Zahnräderpaar 64 in Eingriff mit den
beiden Scheiben 42 und 46 steht (Abb. 4), während, wenn er in seine andere Stellung
bewegt wird, die beiden Scheiben 42 und 46 mit den Zahnrädern 69 auf Welle 71 in
Eingriff stehen und von diesen getrieben werden. Da das erste Rädergetriebe drei
Paar Zahnräder 6o, 62 und 6.t und das zweite Getriebe nur zwei Paar Zahnräder 6o
und 69 umfaßt, werden die Ringzahnräder 42 und 46 in der einen Stellung des Wc:-i-_'.egetriebes
in der einen Richtung und in c1(_ ° anderen -Stellung in der entgegengesetzten Richtung
in Umdrehung versetzt. Die Einstellung dieses Wendegetriebes kann durch die Stange
72 zum Ausschwingen des Armes 68 (Abb. 3) erfolgen.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. 6 bis i o sind zur Erzielung der
Umkehrung der Drehrichtung der drehbaren Scheiben 42 und 46 zwei unabhängige Sätze
von Antriebsrädern für die Drehung in den beiden Richtungen vorgesehen, mit welchen
die drehbaren Scheiben 42 und 46 durch Umstellung in verschiedenen Schlitzen des
Rahmens 38 in Eingriff gebracht werden. Zu diesem Zwecke ist der Rahmen 38, 40 mit
einer größeren Anzahl von Schlitzen versehen, als Scheiben vorhanden sind, z. B.
bei fünf Scheiben mit acht Schlitzen 77, 8o, 83, 84, 87, 88, 9o und g i.
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Der eine Satz Zahnräder besteht aus drei Zahnradpaaren 81, 82, 83
und der andere Satz aus zwei Zahnradpaaren 75 und 76. Beide Sätze werden von den
Zahnrädern 35 und 37 angetrieben. Stehen die drehbaren Scheiben 42 und 46 in den
Schlitzen 77 und 8o, so werden sie von dem Zahnradp,aarsatz 81, 82, 83 in der einen
Richtung gedreht (Abb. 6 bis 8), und werden die drehbaren Scheiben in die Schlitze
84 und 85 umgestellt, so werden sie durch die beiden Zahnradpaare 75 und 76 in der
entgegengesetzten Richtung in Umdrehung versetzt. Entsprechend der Stellung der
sich drehenden Scheiben werden auch die übrigen Anzeigescheiben, wenn notwendig,
umgestellt.