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DE448889C - Anschlag fuer Stanzschnitte - Google Patents

Anschlag fuer Stanzschnitte

Info

Publication number
DE448889C
DE448889C DEK89502D DEK0089502D DE448889C DE 448889 C DE448889 C DE 448889C DE K89502 D DEK89502 D DE K89502D DE K0089502 D DEK0089502 D DE K0089502D DE 448889 C DE448889 C DE 448889C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
stop piece
die
die cuts
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK89502D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerting und Mathiesen AG
Original Assignee
Koerting und Mathiesen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koerting und Mathiesen AG filed Critical Koerting und Mathiesen AG
Priority to DEK89502D priority Critical patent/DE448889C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE448889C publication Critical patent/DE448889C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/26Stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. AUGUST 1927
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 7c GRUPPE
Körting & Mathiesen Akt-Ges. in Leipzig-Leutzsch.
Anschlag für Stanzschnitte. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1924 ab.
Beim fortlaufenden Ausstanzen von Teilen aus längeren Streifen hat man bisher, um möglichst wenig zwischen den einzelnen Stanzteilen stehenbleibendes Material zu haben, den Streifen also mit geringerem Abfall möglichst voll auszunutzen, an den Stanzschnitten Vorrichtungen angebracht, die dem Streifen bei dem Weiterschieben nach jedem Stanzvorgang einen Anschlag bieten und damit den Vorschub jeweils nur so weit gestatten, daß möglichst wenig Materia! stehenbleibt.
Derartige Anschläge bestehen z. B. aus in dem Matrizenkörper befestigten und eine Strecke aus diesem herausragenden Stiften. Da diese Stifte aber noch Raum zwischen sich und der Überführung lassen müssen, durch den der Streifen nach Anheben über den Stift hinweg weitergeschoben werden kann, so kommt es nicht selten vor, daß der Arbeiter, zumal wenn er noch ungeübt ist, den Streifen beim Anheben und Weiterschieben oder -ziehen zu weit schiebt, so daß die beim letzten Stanzvorgang ausgestanzte Kante, die eigentlich an dem Stift ihren Anschlag finden sollte, über den Stift hinweggeschoben ist, der Anschlag also nicht benutzt wird und zwischen dem letzteren und dem jetzt auszustanzen-
den Stanzteil unnötig viel Material, Abfall, stehenbleibt.
Es ist auch bekannt, zwischen Ober- und
Unterteil des Werkzeuges völlig hindurchragende Stifte als Anschläge zu benutzen. Der Materialvorschub wird dann dadurch möglich gemacht, daß ein besonderer Stempel die Rippe zwischen den einzelnen Stanzlöchern wegschneidet. Naturgemäß werden solche
ίο Werkzeuge wegen des noch nötig werdenden Hilfsstempels teuer.
Eine andere häufig benutzte Anschlagvorrichtung ist der bekannte Seitenschneider, der aber auch noch den Nachteil hat, daß ein zusätzlicher Materialabfall durch die von ihm seitlich am Streifen ausgestanzten Stanzgutteile entsteht und daß der einseitige Druck des Seitenschneiders die Stanzteile häufig etwas verbiegt.
Es sind auch drehbare Anschläge verwandt worden, die bei jedem Stempelhub durch eine besondere umständliche Sperrvorrichtung freigegeben werden.
Die Erfindung zeigt eine Anschlagvorrichtung, die einfacher als die bekannten Vorrichtungen ist und daher das Werkzeug nicht wesentlich verteuert und trotzdem sicher und zuverlässig wirkt. Erfindungsgemäß wird ein den Vorschub des Stanzgutes begrenzendes Anschlagstück, das durch den Zwischenraum zwischen Oberführung und Matrize ganz hindurchgeht, beim Hochgehen des Stempels von diesem für einen Augenblick mitgenommen, so daß der Durchgang für das Stanzgut freigegeben wird. Durch Feder- oder Gewichtskraft wird dieses Anschlagstück sofort wieder in die Anschlagstellung zurückgebracht. Diese Vorrichtung bietet einen unbedingt sicheren Anschlag. Es entsteht kein seitlicher Abfall, kein Verbiegen des Stanzgutes, das übrigens ohne besondere Sorgfalt immer nur nachgeschoben oder gezogen werden braucht, eine Arbeit, die auch ungeübte Kräfte leisten können. Dabei ist die beschriebene Einrichtung einfach und billig in der Herstellung. ■ Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar:
Abb. ι im Schnitt, Abb. 2 in Ansicht. Der ' durch eine Bohrung der Oberführung 1 gehende Anschlagstift 2 ragt durch den Zwischenraum 3 z-wischen Oberführung 1 und Matrize 4 hindurch. Der Stift 2 hat an seinem oberen Ende einen Querbalken S, an den die ihn nach unten ziehenden Federn 6 eingreifen, die mit Hilfe von Stiften 7 in der Oberführung ι befestigt sind. Die Federn 6 drücken den Stift 2 mit der Nase seiner Aussparung 8 auf einen Stifto,, der in der Oberführung 1 gelagert ist. Der Kopf 10 des Anschlagstiftes 2 ist so ausgebildet, daß er von der federnden Klammer 11 gefaßt werden kann, die am Stempel 12, gegebenenfalls durch die Schraube 13 verstellbar, befestigt ist. Die Wirkungsweise ist folgende: Das Stanzgut, der auszustanzende Streifen 14, wird von links (Abb. 1) in den Zwischenraum 3 zwischen Oberführung 1 und Matrize 4 geschoben, bis er gegen den Stift 2 anschlägt. Der Stempel 12 geht wieder hoch und nimmt hierbei den Stift 2 mit. Der Durchgang für den Stanzstreifen 14 ist nun frei, er kann nachgeschoben werden. Inzwischen hat aber der vom Stempel 12 mit hochgenommene Stift 2 seine Federn 6 so stark gespannt, daß deren Kraft die Haltekraft der Klammer 11 überwiegt, der Stift 2 wird aus der Klammer 11 herausgerissen und schnellt in das ausgestanzte Loch des inzwischen vorgeschobenen Streifens 14 zurück, der nun mit seiner Kante 16 einen Anschlag findet. Die Federkraft der Federn 6" und die Stärke der Klammer 11 wird so gewählt, daß der Stift 2 nur für einen Augenblick dem Streifen 14 den Weg freigibt, sofort wieder zurückschnellt und sich mit Sicherheit in das vorgestanzte Loch legt, so daß immer ein sicherer Anschlag gewährleistet ist. Durch Höhenverstellung der Klammer 11 mit Hilfe der Schraube 13 kann die Einrichtung weiter einreguliert werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Anschlag für Stanzschnitte mit einem den Vorschub des Stanzgutes begrenzenden Anschlagstück, das durch den Zwischenraum zwischen Oberführung und Matrize ganz hindurchragt, dadurch gekennzeichnet, daß beim Hochgehen des Stempels das Anschlagstück für einen Augenblick mitgenommen und hochgezogen wird, dabei den Durchgang für das Stanzgut freigibt und dann sofort wieder durch Feder- oder Gewichtskraft in die Anschlagstellung zurückgebracht wird." '
    2". Anschlag für Sta'nzschnitte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel das Anschlagstück mit Hilfe einer federnden Klammer erfaßt und soweit hochzieht, bis die das Anschlagstück nach unten ziehende Kraft einer Feder oder eines Gewichtes so stark wird, daß das Anschlagstück aus der Klammer herausgerissen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK89502D 1924-05-09 1924-05-09 Anschlag fuer Stanzschnitte Expired DE448889C (de)

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DEK89502D DE448889C (de) 1924-05-09 1924-05-09 Anschlag fuer Stanzschnitte

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DEK89502D DE448889C (de) 1924-05-09 1924-05-09 Anschlag fuer Stanzschnitte

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Publication Number Publication Date
DE448889C true DE448889C (de) 1927-08-31

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