DE448336C - Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus Korn - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus KornInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus Korn. Es sind bereits eine Reihe von Kaffeeersatzmitteln aus Korn bekannt, deren Herstellung darauf beruht, daß das Korn zunächst längere Zeit in kaltem Wasser aufgeweicht und alsdann in größerer Wassermenge bis zum Bersten der meisten Körner gekocht bzw. mit kochendem Wasser oder Wasserdampf überbrüht wird, um hernach getrocknet und geröstet zu werden. -Nach diesem bekannten Verfahren wird ein Korn erhalten, welches die vermeidungswerten Nachteile desselben, wie Geruch und Geschmack des Malzes, noch bestehen läßt, ferner ist eine viel zu große Menge Zusatz zur Herstellung des Getränkes nötig.
- Der malzähnliche Geruch und Geschmack des Ersatzkaffees läßt sich nur vermeiden durch Prozesse, in denen einerseits das Aufweichen und anderseits das Trocknen und Rösten in vollkommenster Weise zur Durchführung gelangt. Das Aufweichen nach den bisherigen Verfahren ist nur ein teilweises. Es zeigt sich, daß bei den bekannten Verfahren die Behandlung des Kornes sich mehr an der Oberfläche äußert, anstatt gleichmäßig bis ins Innere vorzudringen. Das Überbrühen mit heißem Wasser hat bei den bekannten Verfahren den Zweck, die äußere Haut aufzureißen, um das eindringende Wasser besser dem schwer zugänglichen Kern zuzuführen. Trotz dieses beabsichtigten Berstens findet jedoch die vollkommene Durchweichung im Kern nicht statt. Durch den übrigbleibenden mehligen Kern ist auch das Trocknen und Rösten nur ein unvollkommenes. Das fertiggeröstete Korn zeigt daher bei den bekannten Verfahren einen verschiedenen Röstgrad von außen nach innen. Während das Äußere überröstet ist, ist das Innere von ganz anderer Farbe, zum ,Teil sogar noch mehlig. Eine Entfernung des malzähnlichen Geschmackes und Geruches ist also unmöglich.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die bei der Herstellung bzw. Aufschließung des Ersatzmittels auftretenden Beschädigungen und Verletzungen der Schale zu vermeiden, um beim Rösten ein Korn zu erzielen, das etwa doppelt so groß wird als ein Korn nach üblichen Röstverfahren und das vollständig und gleichartig von außen bis ins Innere durchgeröstet ist. Dieses wird durch allmähliches Aufweichen des Kornes in kaltem Wasser, ferner durch allmähliches Aufquellen des Kornes und nachheriges Trocknen und Rösten erreicht. Man erhält hierdurch einen Ersatzkaffee, der, obwohl er aus Korn hergestellt ist, den Malzgeschmack und -geruch nicht hat. Der Geschmack weicht von dem des Bohnenkaffees nur in geringem Maße ab.
- Das Verfahren ist das folgende: Das Korn wird mit Wasser von i8° übergossen und einer i8stündlichen Behandlung mit demselben ausgesetzt. Hierdurch findet ein allmähliches Aufweichen des Kornes statt, wobei die äußere Hülle langsam mit erweicht wird. Hierauf wird das Korn aus dem Anstell- bzw. Weichwasser entnommen und in ein zweites, neues Wasser, etwa von der gleichen Temperatur wie das erste, gebracht, worauf man ganz allmählich bis auf 85° C erhitzt. Dieses allmähliche Erhitzen bis auf 85° C und die Bedingung, daß das Korn nicht einer höheren Temperatur als 85° C ausgesetzt werden darf, ist sehr wesentlich, da hierdurch erreicht wird, daß das Korn nicht aufspringt, die Schale mit der derbwandigen Kleberschicht trotz starker Aufquellung nicht verletzt und ein Platzen des Kornes vermieden wird.
- Die Körner bleiben in diesem Wasser ohne weitere Wärmezufuhr 3 Stunden liegen, wobei eine Aufschließung des Kornes vor sich geht. Danach wird das Korn vorsichtig auf Darren bei 25° C Wärme etwa 24 Stunden lang getrocknet, um dem Korn wieder das Wasser zu entziehen, die erweichte, aufgequollene Schale wieder zäh zu machen und das Korninnere weich zu erhalten. Dadurch, daß die Schale zäh und das Korninnere weich ist, ergibt sich der Vorteil, daß die Schale beim darauffolgenden vorsichtigen Rösten nicht aufspringt und infolge der durch das Rösten veranlaßten Wasserentfernung ein hohler Ratim im Korn entsteht. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, daß die Schale nur erweicht und aufquillt, ohne zu platzen, der Korninhalt jedoch vollständig aufgeschlossen wird und das Korn etwa doppelt so groß wird. Das vorsichtig getrocknete Korn wird schließlich in der üblichen Weise geröstet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kaffeeersatzmitteln aus Korn, dadurch gekennzeichnet, daB man die Schale des Kornes im Wasser von i8° langsam erweicht, hierauf das -Körn in einem zweiten Wasser langsam auf 85° erwärmt bis zur Erreichung glasigen Kernes, dann das Korn bei 25° vorsichtig trocknet und hierauf in der üblichen Weise röstet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED41352D DE448336C (de) | 1922-03-07 | 1922-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus Korn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DED41352D DE448336C (de) | 1922-03-07 | 1922-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus Korn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448336C true DE448336C (de) | 1927-08-16 |
Family
ID=7046051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED41352D Expired DE448336C (de) | 1922-03-07 | 1922-03-07 | Verfahren zur Herstellung von Kaffee-Ersatzmitteln aus Korn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448336C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0321060A1 (de) * | 1987-12-17 | 1989-06-21 | Douwe Egberts Koninklijke Tabaksfabriek- Koffiebranderijen-Theehandel N.V. | Verfahren zur Röstung von Mais |
-
1922
- 1922-03-07 DE DED41352D patent/DE448336C/de not_active Expired
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