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DE447504C - Vorrichtung zum gleichmaessigen Abziehen von Fluessigkeit, insbesondere Stoffwasser, fuer die Holzstoff-, Zellstoff- und Papierherstellung aus Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmaessigen Abziehen von Fluessigkeit, insbesondere Stoffwasser, fuer die Holzstoff-, Zellstoff- und Papierherstellung aus Behaeltern

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Publication number
DE447504C
DE447504C DEW66340D DEW0066340D DE447504C DE 447504 C DE447504 C DE 447504C DE W66340 D DEW66340 D DE W66340D DE W0066340 D DEW0066340 D DE W0066340D DE 447504 C DE447504 C DE 447504C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulp
containers
liquid
paper
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW66340D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW66340D priority Critical patent/DE447504C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE447504C publication Critical patent/DE447504C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines

Description

  • Vorrichtung zum gleichmäßigen Abziehen von Flüssigkeit, insbesondere Stoffwasser, für die Holzstoff-, Zellstoff- und Papierherstellung aus Behältern. Es ist bekannt, die Entmischung der Stoffmasse in Rührbütten dadurch zu verhindern, daß die Stoffmasse mittels einer Fördervorrichtung in fortwährendem Umlauf gehalten wird, wobei durch Zwischen-wände mit entsprechenden Durchlässen alle Schichten des Bütteninhalts zur Teilnahme an -der Bewegung gezwungen werden.
  • Doch auch, wenn Stoffwasser in Behältern (z. B. Knotenfängern) oder Rinnen (z. B. Sandfängern) fließt, tritt allmählich Entmischung ein, d. h. die spezifisch schwereren Schwebestoffe, sondern sich nach unten, die leichteTen nach oben ab. je nachdem die Anschlußöffnung der Ableitung an einer tiefer oder höher gelegenen Stelle der Behälter-oder Rinnenwandung angeordnet ist, werden daher die Strömungsschichten mit den leichteren oder schwereren Stoffteilchen nicht mit erfaßt; sie bleiben so lange zurück, bis diEt stagniexenden Räume damit gefüllt sind. Verstärkt wird dieser übelstand noch weiter durch das Verhalten fließender Flüssigkeiten entlang großen Strömungsquerschnitten, den Weg des geringsten Strörnungswiderstandes zwischen Zu- und Ablaufstelle zu benutzen, d.h. den kürzesten Weg. Die abseits dieses kürzesten Strömungsweges befindlichen Flüssigkeitsinassen bleiben nahezu unbewegt (stagnieren); die darin enthaltenen Schwebestoffe trennen sich auch hierbei nach dem spezifischen Gewicht räumlich voneinander und dikken ein.
  • Die nachteiligen Folgen solcher Erscheinungen sind bekannt. Eine wirksame Ab- hilfe zu ihrer Beseitigung sollen die Einrichtungen bringen, die in den Abb. i und 2 im Längsschnitt und in den Abb. ia und 2a iin Grundriß dargestellt sind. Es bedeuten in allen Abbildungen a die Rinne oder den Behälter, -b die Flüssigkeit, c die Ableitungen, in Abb. i und ia dl. und d2 die Einz.ugs#-stutzen, in Abb. 2 und 2a g die Sperrwand, A, und k. die Einzugsöffnungen.
  • Der Grundgedanke ist, die Abflußöffnung, die sich entweder am Boden oder an der Seitenwandung des Behälters oder der Rinne befindet, nicht nur für die Schicht einzugsfähig zu machen, in deren Höhe sie liegt, sondern zugleich für die unteren und oberen Strömungsschichten, wenn nötig auch für zwischenliegende. Erreicht wird dies dadurch, daß man die Ableitung nicht unmittelbar aus dem großen Strömungsquerschnitt einziehen läi#t, sondern daß ihr gemäß der Erfindung mehrere, auf den großen Strömungsquerschnitt verteilte Einzugsöffnungen vorgeschaltet werden. Wichtig ist dabei die Verringerung des Querschnitts der Einzugsöffnungen, damit durch den gesteigerten Durchgangswiderstand die Wegunterschiede zurücktreten und die Flüssigkeit zur Benutzung aller Durchgangsöffnungen genötigt ist.
  • Die Ausführung geschieht so, daß mehrere Einzugsstutzen mit entsprechend verminderten Querschnitten in verschiedener Höhenlage angeordnet sind (Abb. i und ia). Besonders gesteigert wird die Wirkung der Einrichtung, wenn die Einzugsöffnungen nach dem Injektorprinzip ausgebildet werden (Abb. 2 und 2a). Damit wird zugleich eine gute Durchmischung des entmischten Stoffwassers bewirkt. Es kann zweckmäßig sein, bei breitem Strömungsquerschnitt diesen vor oder hinter den Einzugsöffnungen zu verengen, um den übergang der Strömung besser zu vermitteln (Abb. ia). Wo dies nicht ausreicht oder nicht angängig ist, wird das Verfahren der verteilten Einzugsöffnungen auch auf die wagerechten Strömungsschichten Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHF: i. Vorrichtung zum gleichmäßigen Ab- ziehen von Flüssigkeit, insbesondere Stoffwasser, für die Holzstoff-' Zellstoff- und Papierherstellung aus Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß dem Abflußrohr niehrere Einzugsöffnungen, verteilt auf verschiedene Strömungsschichten des Gefäßes, vorgeschaltet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ableitung (c) mit mehreren übereinanderliegenden Einzugsstutzen (dj, d2 und ds) iii den Behälteir (a) mündet. 3. Voirrichtung nach Patentans p*ruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Behälter (a) eine trichterartige Sperrwand (g) vorgesehen ist, deren Einzugsöffnung (h,) unteT clem Flüssigkeitsspiegel des Behälte-Ts (a) liegt und deren Abflußende mit Spielraum injektorartig in das Abzugsrohr (c) einmündet.
DEW66340D 1924-06-11 1924-06-11 Vorrichtung zum gleichmaessigen Abziehen von Fluessigkeit, insbesondere Stoffwasser, fuer die Holzstoff-, Zellstoff- und Papierherstellung aus Behaeltern Expired DE447504C (de)

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