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DE447201C - Elektromagnetisches Telephon - Google Patents

Elektromagnetisches Telephon

Info

Publication number
DE447201C
DE447201C DEN22630D DEN0022630D DE447201C DE 447201 C DE447201 C DE 447201C DE N22630 D DEN22630 D DE N22630D DE N0022630 D DEN0022630 D DE N0022630D DE 447201 C DE447201 C DE 447201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
pole
magnet
telephone
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN22630D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Siebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neufeldt & Kuhnke
Original Assignee
Neufeldt & Kuhnke
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neufeldt & Kuhnke filed Critical Neufeldt & Kuhnke
Priority to DEN22630D priority Critical patent/DE447201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE447201C publication Critical patent/DE447201C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
Bibiictheek
Bur. !"^ Ejaendom
' 1-SEP. 1-927
AUSGEGEBEN AM 18. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 447201 KLASSE 21 i 2 GRUPPE
Neufeldt & Kuhnke in Kiel*).
Elektromagnetisches Telephon.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1923 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Telephon mit einem Magnetsystem von besonders einfacher Form mit besonders guten magnetischen Eigenschaften und einer besonders gün-
stigen Ausbildung für die Anordnung der Spule. Das Magnetsystem besteht in an sich bekannter Weise aus einem mit zwei Aussparungen versehenen prismatischen Körper mit permanentem Magnetismus (E-Magnct), dessen Polflächen in einer Ebene liegen, und einer Membran, die ebenfalls aus magnetisch leitendem Material hergestellt ist.
Diese drei Bestandteile des Magnetsystems sind in an sich ebenfalls bekannter Weise so zueinander angeordnet, daß die Ebene des E-Magneten senkrecht auf der Membranebene steht, und zwar derart, daß die die drei Pole tragende Seite des Magneten der Membran zugewandt ist.
Das Wesen der Erfindung besteht nun dem Bekannten gegenüber darin, daß die Länge des E-Magneten nur wenig kleiner als der Durchmesser der Membran ist und daß die Membran auf den gleichnamigen Außenpolen des Magnetkerns unter Zwischenlage eines Ringes aus magnetisch leitendem Blech, dessen -Durchmesser dem Membrandurchmesser gleich ist, aufliegt. Der elektrische Kraftfluß wird dann nur an der Stirnfläche des mittleren Poles von einem Luftspalt unterbrochen. Auf den mittleren Pol des E-Magneten kann dann vorteilhaft die Spule aufgesetzt werden. Dieser Pol hat dann infolge der Zwischenlage des erwähnten Blech-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Karl Siebe! in Kiel.
ringes von der Membran den geeigneten Abstand, um die zur Erzeugung der Membranschwingung erforderliche magnetische Kraftwirkung auf die Membran auszuüben, ohne daß bei normalem Betrieb infolge zu starker Verringerung des Abstandes die Membran sich an den mittleren Pol anlegt (»klebt«).
Der beschriebene Magnet läßt sich leicht herstellen. Er kann z. B. von stabförmigem ίο Material abgeschnitten und durch zwei Einfräsungen in die eine Längsseite des abgeschnittenen Stückes fertiggestellt werden. Noch vorteilhafter ist es, ihn aus mehreren Lamellen zusammenzusetzen. Neben der Verbesserung der elektrischen Eigenschaften des Telephons hat diese Ausführungsform auch noch den Vorteil, daß der Magnet aus einzelnen Stanzstücken zusammengestellt werden kann.
Infolge der Verwendung eines Zwischenringes ist es möglich, dessen Stärke so zu wählen, daß sie gleich dem normalen Abstand des mittleren Poles von der Membran ist. In diesem Fall erhält -man noch den besonderen, hauptsächlich fabrikatorischen Vorteil, daß die Polflächen des Magneten in einer Ebene liegen. Es können daher die drei Polflächen bei der Herstellung auf einmal abgeschliffen werden. Dies führ.t nicht nur / zu 3o--:einer Vereinfachung der Fabrikation gegenüber dem sonst erforderlichen Tieferschleifen des mittleren Poles, vielmehr ist für die /Güte des Telephons genaue Innehaltung des Abstandes zwischen Membran und anziehendem · (mittlerem) Pol von Wichtigkeit. Dieser genaue Abstand kann aber besser durch einen Ring von gleichmäßiger Dicke als durch zweimaliges Abschleifen erzielt werden. Bei dem erfindungsgemäßen Magnetsystem ist .die Schwingungsfähigkeit der Membran dann -besonders gut, wenn nur der mittlere Pol ungefähr an den mittleren Teil der Membran angreift, während die beiden äußeren Pole mit Rücksicht darauf, daß. ihr Abstand nur wenig kleiner als der Membrandurchmesser ist, dem Rande gegenüberliegen und so eine feste Gegenlage für die im übrigen in der Schwingfähigkeit ihrer Fläche nicht gehinderte Telephonmembran bilden. Abgesehen von der Vermeidung des äußeren Luftspaltes hat der erfmdungsgemäße Blechring den weiteren Vorteil, den Kraftlinienfluß beim übergang von dem Magneten zur Membran günstig zu beeinflussen. Eine Erhöhung der Kraftliniendichte an den Stellen, an denen der Magnet seine anziehende Wirkung auszuüben hat, vergrößert in bekannter Weise die Anziehungskraft. Es ist jedoch zu vermeiden, daß die magnetischen Kraftlinien an einzelnen Stellen zu stark zusammengedrängt werden. Aus diesem Grunde bietet der Topfmagnet, etwa wie er bei den ersten Ausführungsformen des Bellschen Telephons verwandt worden ist, gewisse Vorteile durch rotationssymmetrische Ausbildung. Diesen Vorteilen stehen jedoch erhebliche j^achteile bezüglich schwieriger Fabrikation Und bezüglich des Raumbedarfs entgegen. Das erfindungsgemäße Magnetsystem besitzt ebenfalls die Vorteile einer günstigen Kraftlinienverteilung, ohne sie jedoch mit fabrikatorischen und konstruktiven Nachteilen zu verbinden, vielmehr ist gerade das erfindungsgemäße Magnetsystem sowohl fabrikatorisch als auch konstruktiv äußerst günstig.
Abb. ι und 2 stellen eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar.
Abb. r zeigt eine Telephonkapsel mit eingesetztem Magneten von oben gesehen,
Abb. 2 dieselbe Telephonkapsel längs A-B der Abb. 1 geschnitten und mit Blechring und Membran versehen (in Abb. 1 ist der Blechring daher oberhalb des Magneten gestrichelt angedeutet).
In-beiden Abbildungen stellt 1 die TeIephonkapsel dar, 2 den E-förmig ausgebildeten Magneten, der in Abb. 1, aus vier Lamellen bestehend, dargestellt ist; 3 und 4 sind die gleichnamigen Außenpole des Magneten; 5 ist der Innenpol, dessen Stirnfläche (in Abb. 2 nach unten gekehrt) in einer Ebene mit den Stirnflächen (Polflächen) der Pole 3 und 4 liegt; 6 ist der Eisenblechring, der auf den äußeren Polschuhen aufliegt und auf dem die Membran 7 (Abb. 2) ruht. Die aus dem prismatischen Magneten ausgestanzten beiden Zwischenräume 8 zwischen dem Pol S und Pol 3 sowie Zwischenraum 9 zwischen Pol 5 und Pol 4 dienen vorteilhaft zur Aufnahme der Spule, die um den Pol 5 gelegt werden kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Elektromagnetisches Telephon mit einem . dreipoligen, im wesentlichen durch zwei Aussparungen aus einem prismatischen Körper gebildeten Magneten, dessen Polflächen in ^einer Ebene liegen, und mit einer magnetisch leitenden Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Magnetkerns nur wenig kleiner ist als der no Durchmesser der Membran und letztere auf den Außciipolcn des Magnetkerns unter Zwischenlage eines Ringes aus magnetisch leitendem Blech aufliegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN22630D 1923-12-01 1923-12-01 Elektromagnetisches Telephon Expired DE447201C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN22630D DE447201C (de) 1923-12-01 1923-12-01 Elektromagnetisches Telephon

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN22630D DE447201C (de) 1923-12-01 1923-12-01 Elektromagnetisches Telephon

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE447201C true DE447201C (de) 1927-07-18

Family

ID=7342241

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN22630D Expired DE447201C (de) 1923-12-01 1923-12-01 Elektromagnetisches Telephon

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Country Link
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