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DE446210C - Vorrichtung zur Befestigung einer Gluehkathode - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung einer Gluehkathode

Info

Publication number
DE446210C
DE446210C DEN23255D DEN0023255D DE446210C DE 446210 C DE446210 C DE 446210C DE N23255 D DEN23255 D DE N23255D DE N0023255 D DEN0023255 D DE N0023255D DE 446210 C DE446210 C DE 446210C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
filament
metal
tube
vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN23255D
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Bol
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE446210C publication Critical patent/DE446210C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies

Landscapes

  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 25. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M446210 KLASSE 21 g GRUPPE
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken in Eindhoven, Holland*).
Vorrichtung zur Befestigung einer Glühkathode. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1924 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung von Glühkathoden in Entladungsröhren und insbesondere auf die Befestigung von in der Form eines langgedehnten V gebogenen Glühkathoden in Entladungsröhren für verhältnismäßig große Leistung.
Nach der bisher üblichen Befestigungsart würde der Glühfaden meist, außer von seinen Stützdrähten, noch von Stützen, welche am Gitter oder dessen Trägern gehaltert waren, getragen. Zweck der Erfindung ist nun, die Befestigung einer V-förmigen Glühkathode ganz unabhängig von den übrigen in der Entladungsröhre vorhandenen Elektroden zu machen.
Gemäß der Erfindung ist an einem der Stützdrähte für die Glühkathode eine Metallstütze befestigt, und die umgebogene Mitte der Glühkathode ist an dieser Stütze elektrisch isoliert aufgehängt. Vorzugsweise trägt die Metallstütze am Ende ein Röhrchen aus Quarz oder ähnlichem Material, in dem ein metallenes Stäbchen, an dem die umgebogene Mitte der Glühkathode befestigt ist, hin und her beweglich; ist.
In den Abbildungen ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Sie ist auf eine Entladungsröhre mit drei in gleichachsiger An- Ordnung angebrachten Elektroden angewendet, bei der die Anode als ein einen Teil der Außenwand der Röhre bildendes Metallgefäß ausgeführt ist.
Abb. ι ist eine Ansicht einer mit einer Vorrichtung nach der Erfindung versehenen Dreielektrodenröhre.
Abb. 2 ist eine Ansicht der Anordnung der Glühkathode und des Gitters in der Entladungsröhre nach Abb. 1.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Cornells BoI in Eindhoven.

Claims (2)

Abb. 3 ist ein Durchschnitt nach der Linie H-II in Abb. 2. Abb. 4 stellt eine Seitenansicht des Scheitelendes des Glühfadens mit der zugehörigen Stützvorrichtung dar. Die in den Abb. 1 bis 4 dargestellte Entladungsröhre besteht aus einem hohlen Metallgefäß 2, das als Anode dienen kann und an das ein Glasfuß 1 angeschmolzen ist, der am oberen Ende ein nach innen ragendes Glasrohr 3 trägt. Das Rohr 3 läuft in drei nebeneinanderliegende, am Ende durch Metallscheiben 7, 8 und 9 luftdicht abgeschlossene Rohre 4, 5 und 6 aus. Ein Stromzuleitungsdraht 10 ist an der Scheibe 8 befestigt, und diese Scheibe trägt auf der anderen Seite ein Metallgestell 11, auf dem ein Aufsatz 12 befestigt ist. Als Stoff für das Gefäß 2 und für die Scheiben 7, 8 und 9 kann man einen metallischen Stoff verwenden, der sich gut luftdicht mit Glas verschmelzen läßt, nicht porös ist und zweckmäßig die Eigenschaft haben soll, auch bei Temperaturerhöhung möglichst wenig Gas frei werden zu lassen. Vorzugsweise wird zu diesem Zwecke Chromeisen geeigneter Zusammensetzung verwendet. Die Scheibe 8 und das Gestell 11 können aus einem Stück bestehen, und sowohl das Gestell 11 als auch der Aufsatz 12 werden zweckmäßig aus Chromeisen angefertigt. Auf dem Aufsatz 12 sind vier Stützen 13; (Abb. 2) befestigt, die gegenseitig durch eine am anderen Ende angebrachte Scheibe 14 in der richtigen Lage gehalten werden. Auf die Stützen 13 ist ein Gitterdraht 1S schraubenlinienförmig aufgewickelt. Der Gitterdraht kann aus irgendeinem geeigneten Elektrodenstoff bestehen. Wird das Gitter verhältnismäßig hohen Temperaturen ausgesetzt, wie es z. B. in Senderöhren größerer Leistung vorkommt, so besteht der Gitterdraht zweckmäßig aus einem schwer schmelzbaren Metall, wie Molybdän oder Wolfram. Die Stützen 13 können z. B. aus Nickel hergestellt werden. Wird das Gitter hohen Temperaturen ausgesetzt, so können sie auch aus Chromeisen, Moljbdän oder Wolfram bestehen. Die Stützen sind mittels. Muttern 16 an dem Aufsatz 12 befestigt. Der Aufsatz 12 ist dicht an der Wand des Gefäßes 2 angebracht, so daß das Innere des Gefäßes 2 von dem Raum im Glasgefäß ι ziemlich abgeschlossen ist und keine oder nur wenig Elektronen aus dem Gefäß 2 hinaustreten können. ! Die äußeren Röhren 4 und 6 dienen zum Tragen und luftdichten Einführen der Stützdrähte für den Glühfaden. Die Stützdrähte können durch die Scheiben 7 und 9 hindurchgeführt werden. Zweckmäßig aber werden sie auf beiden Seiten an den Scheiben, beispielsweise durch Schweißen, befestigt. Wie die Abbildung zeigt, sind an den Scheiben 7 und 9 Stromzuleitungsdrähte 20 und 22 (Abb. 1), z.B. aus Nickel, befestigt, und an ihnen sind Drähte 21 und 23, z. B. aus Kupfer, befestigt. Die Stütz drähte 24 und 25 für den Glühfaden sind an der anderen Seite der Scheiben befestigt und tragen die beiden Schenkel des Glühfadens 26 (Abb. 2). Die Befestigung des umgebogenen Endes des Glühfadens ist aus den Abb. 2 und. 4 ersichtlich. Eine Metallstütze 27 ist an dem Stützdraht 24 befestigt und trägt am unteren Ende eine Metallklemme 28, die ein Glasröhrchen 29 festhält. In dem Glasröhrchen ist ein Stäbchen 30 hin und her verschiebbar, und der Scheitel des Fadens ist nun an diesem Röhrchen in geeigneter Weise, z. B. durch einen Bindedraht 31, befestigt. Durch diese Aufhängung des Glühfadens wird verhütet, daß er sich durchbiegt und mit dem Gitter in Berührung kommt. Die Entladungsröhre wird mit dem Metallgefäß 2 nach unten verwendet; wenn nun der Glühfaden im Betrieb heiß wird und sich ausdehnt, schiebt sich das Stäbchen 30 in dem Röhrchen 29 etwas abwärts, während beim Abkühlen des Glühfadens das Stäbchen 30 sich wieder frei aufwärts bewegen kann. Die Anzahl der gläsernen Seitenrohre kann selbstverständlich auch mit Rücksicht auf die Anzahl zu befestigender Elektroden nach Bedarf geändert werden, Pa τ je ν ta ν s ρ RtJ c he :
1. Vorrichtung zur Befestigung einer Glühkathode in der Form eines langgedehnten V in einer Entladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Stützdrähte für die Enden der Glühkathode eine Metallstütze befestigt ist, an der die umgebogene Mitte der Glühkathode elektrisch isoliert aufgehängt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstütze am Ende ein isoliertes. Röhrchen trägt, in dem ein Stäbchen, an dem die umgebogene Mitte der Glühkathode befestigt ist, hin und her beweglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN23255D 1923-06-02 1924-06-01 Vorrichtung zur Befestigung einer Gluehkathode Expired DE446210C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL221231X 1923-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE446210C true DE446210C (de) 1927-06-25

Family

ID=19779371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN23255D Expired DE446210C (de) 1923-06-02 1924-06-01 Vorrichtung zur Befestigung einer Gluehkathode

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE446210C (de)
FR (1) FR582006A (de)
GB (1) GB221231A (de)
NL (1) NL18217C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL18217C (de)
GB221231A (en) 1925-04-30
FR582006A (fr) 1924-12-10

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