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DE446039C - Verfahren zur Herstellung eines chlorcalciumhaltigen Futtermittels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines chlorcalciumhaltigen Futtermittels

Info

Publication number
DE446039C
DE446039C DEB97042D DEB0097042D DE446039C DE 446039 C DE446039 C DE 446039C DE B97042 D DEB97042 D DE B97042D DE B0097042 D DEB0097042 D DE B0097042D DE 446039 C DE446039 C DE 446039C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calcium chloride
production
containing calcium
feedstuff containing
starch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB97042D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB97042D priority Critical patent/DE446039C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE446039C publication Critical patent/DE446039C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/20Inorganic substances, e.g. oligoelements
    • A23K20/24Compounds of alkaline earth metals, e.g. magnesium

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines chlorcalciumhaltigen Futtermittels. Vom Erfinder angestellte Versuche haben ergeben, daß statt der in dem Hauptpatent 395 425 angeführten stärkefreien Mehle oder in Mischung mit diesen auch stärkearme, zellulosereiche Stoffe pflanzlichen Ursprungs, wie z. B. Getreidekleie usw., bei dem neuen Verfahren Verwendung finden können.
  • Beim Vermischen dieser Stoffe mit der starken oder gesättigten Chlorcalciumlösung gemäß Patent 395 425 verhalten sich die stärkearmen, cellulosereichen Stoffe pflanzlichen Ursprungs ungefähr wie die stärkefreien Mehle. Insbesondere werden durch Vermischen derselben mit starker oder gesättigter Chlorcalciumlösung ebenfalls fast trockene Pulver erhalten, welche keiner nachträglichen Vermahlung bedürfen. Der Grund hierfür liegt darin, daß die in der Kleie usw. enthaltene große Menge von Cellulosebestandteilen ein Zusammenkleben der einzelnen Teile verhindert.
  • Das neue Verfahren wird im übrigen in derselben Weise wie das Verfahren des Hauptpatentes ausgeführt.
  • Es ist bekannt, zur Herstellung von Futtermitteln Chlorcalcium mit Melasse zu vermischen und das Gemisch von stärkearmen Stoffen, wie Kleie usw., aufsaugen zu lassen, zum Zwecke, den salzig bitteren Geschmack des Chlorcalciums durch Bindung desselben an das in der Melasse enthaltene Glutamin und Aspargin zu beseitigen. Da die Melasse nur geringe Mengen Glutamin und Aspargin enthält, können nach diesem bekannten Verfahren nur Futtermittel mit einem Gehalt von ungefähr i Prozent Chlorcalcium erhalten werden.
  • Um die beabsichtigte Chlörcalciumwirkung erzielen zu können, muß z.-B. einer Kuh: eine tägliche Menge von i kg des nach diesem Verfahren hergestellten Futtermittels gegeben «-erden. Bei Bemessung der Frachtkosten spielt dieser Umstand eine wichtige Rolle.
  • Demgegenüber stellt das neue Verfahren, nach welchem Futtermittel mit einem Gehall von 25 bis 35 Prozent Chlorcalcium gewonnen werden, durch die Ermöglichung bedeutender Einsparungen von Frachtkosten einen gewerblichen Fortschritt dar. Eine Kuh erhält z. B. von dem nach dem neuen Verfahren hergestellten Futtermittel täglich nur ungefähr 35 bis 40 g. In diesen 35 bis 4.o g ist ebensoviel wirksames Chlorcalcium enthalten als in i kg des nach dem bekannten Verfahren hergestellten Futtermittels. Es ist nicht nötig, zwecks Beseitigung des salzigbitteren Geschmacks des Chlorealciums dieses an das Glutamin und Aspargin der :Melasse zu binden.
  • Durch Versuche wurde festgestellt, daß bei Verwendung starker oder gesättigter Chlorcalciumlösungen zum Imprägnieren von s s tärkearmen, zellulosereichen Mehlen diese konzentrierten Lösungen ungemein leicht ins Innere derselben eindringen und deshalb auf die Geschmacksorgane nicht mehr besonders einwirken können. Außerdem kommt weiter in Betracht, daß die starken oder gesättigten Chlorcalciumlösungen die Bildung von Umsetzungsprodukten, verbunden wahrscheinlich mit einer Anlagerung des Chlorcalciums an diese, veranlassen, wodurch ebenfalls der bittere Geschmack des Chlorcälciums in n rostigem Sinne beeinflußt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausführungsform des durch Patent 395 425 geschützten Verfahrens zur Herstellung eines chlorcalciumhaltigen Futtermittels, gekennzeichnet durch die Verwendung stärkearmer, cellulosereicher Stoffe, z. B. Getreidekleie, die nach dem Vermischen mit der starken oder gesättigten Chlorcalciumlösung ohne besondere Zerkleinerung des Gemisches ebenfalls ein fast trockenes Pulver ergeben.
DEB97042D 1920-11-26 1920-11-26 Verfahren zur Herstellung eines chlorcalciumhaltigen Futtermittels Expired DE446039C (de)

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DE446039C true DE446039C (de) 1927-06-21

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DE (1) DE446039C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1255466B (de) * 1964-04-20 1967-11-30 Schaette K G Geb Beifuttermittel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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