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DE444954C - Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts - Google Patents

Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts

Info

Publication number
DE444954C
DE444954C DEH84528D DEH0084528D DE444954C DE 444954 C DE444954 C DE 444954C DE H84528 D DEH84528 D DE H84528D DE H0084528 D DEH0084528 D DE H0084528D DE 444954 C DE444954 C DE 444954C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separator
substances
specific gravity
mixtures
medium density
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH84528D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS HEPPE VERNER
Original Assignee
HANS HEPPE VERNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS HEPPE VERNER filed Critical HANS HEPPE VERNER
Priority to DEH84528D priority Critical patent/DE444954C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE444954C publication Critical patent/DE444954C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
    • B03B5/36Devices therefor, other than using centrifugal force
    • B03B5/42Devices therefor, other than using centrifugal force of drum or lifting wheel type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B11/00Feed or discharge devices integral with washing or wet-separating equipment
    • B03B2011/004Lifting wheel dischargers

Landscapes

  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

  • Scheider mit Trennungsflüssigkeit mittlerer Dichte für Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts. Die Erfindung betrifft einen Scheider zur Trennung von aus Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts bestehenden Gemengen in ihre Stoffbestandteile mit Hilfe einer Trennflüssigkeit, deren spezifische Dichte zwischen den spezifischen Gewichten der Gemengestoffe liegt, so daß die leichteren Stoffe schwimmen, die schwereren untersinken und so getrennt ausgetragen werden können. Vor allen Dingen kommen dabei Kohleverbrennungsrückstände in Frage, aus denen das noch Brennbare, der Koks, durch Abscheidung der Schlacke gewonnen werden soll. Wird dabei nicht eine möglichst restlose und reine Gewinnung des Kokses erreicht, so ist bei den obwaltenden Verhältnissen die Wirtschaftlichkeit des Scheidungsbetriebes in Frage gestellt. Der Bau eines Scheiders muß daher derart getroffen sein, daß die vorgenannten Bedingungen hinsichtlich seiner Wirkung erfüllt sind. Die Erfindung hat dieses Ziel erreicht im Gegensatz zu allen bis dahin bekannt gewordenen Scheidern, und zwar dadurch, daß sie - neben der Verwendung von nur einen geringsten Aufwand von Betriebsenergie bei bester Förderwirkung erforderlich machenden Organen zum Austragen der Gemengebestandteile - die Bedingung schafft, daß eine von den Förderorganen ungestörte Trennung der Bestandteile durch die Flüssigkeit erfolgen kann und eine nachträgliche Wiedervermischung derselben ganz oder teilweise ausgeschlossen ist, so daß eine getrennte Austragung der verschiedenen Bestandteile sicher erreicht wird. Dies geschieht nach der Erfindung dadurch, daß die Austragung der voneinander geschiedenen Schwimmstoffe und Sinkstoffe durch zwei Becherschöpfräder mit verschieden langen Schöpfarmen erfolgt, welche durch eine zwischen den langen Armen einerseits und den kurzen anderseits hindurchgehende, den Bereich der oben schöpfenden Becher abgrenzende und die Einwurfstelle für das Sichtgut einschließende, teils längs-, teils querlaufende Scheidewand voneinander getrennt sind. Der Energieverbrauch für den Schöpfräderantrieb ist hierbei nur äußerst gering, und die den Schöpfbereich der Becher abgrenzende, teils längs-, teils querlaufende und auch die Eintragstelle für das Sichtgut einschließende Scheidewand bewirkt, daß das Gut einen von den Fördermitteln ungestörten Trennbereich hat und das Erfassen von dem einen Fördermittel zukommenden Gut durch das andere ausgeschlossen ist. Die Verwendung von Schöpfrädern ist zwar schon zum Waschen von Sand usw. vorgeschlagen worden, nicht aber in der Verbindung von zwei mit verschieden langen Schöpfarmen wirkenden Rädern. Für die Trennung von Koks und Schlacke sind solche Räder überhaupt noch nicht, auch nicht in Einzahl, zur Verwendung` gekommen. Man hat hierfür schon, d. h. für die Trennung von Kohle und Schiefer, Elevatoren vorgeschlagen, außerdem für Koks und Schlacke Schnecken und Förderbänder. Solche Fördermittel sind aber infolge ihres verhältnismäßig großen Energieverbrauches und raschen Zerschleißes aus wirtschaftlichen Gründen ungeeignet. Endlich hat man um eine horizontale Achse drehbare Flügel vorgeschlagen, die sowohl das Schwergut als auch das Leichtgut gleichzeitig austragen sollen. Doch ist hierbei die teilweise Wiedervereinigung der Bestandteile nach ihrer Trennung nicht zu verhindern. Auch eine Art Trennwand hat man schon in Vorschlag gebracht, diese grenzt aber nicht im Sinne der Erfindung die Schöpfbereiche der beiden Austragorgane ab und schafft keinen freien Trennraum für einen ungestörten Trennungsvorgang. Sie kann daher das Erfassen von Bestandteilen, die .dem einen Fördermittel zukommen, durch das andere, insbesondere von Schlacke durch das Koksfördermittel, nicht hindern.
  • Der Gegenstand der -Erfindung ist .auf :der Zeichnung bespielsweise veranschaulicht. Diese zeigt in Abb. i eine Vorderansicht der Einrichtung teilweise im Schnitt, Abb. 2 einen Querschnitt, Abb. 3 einen Grundriß derselben.
  • Der Scheider der Erfindung besteht aus zwei von einer horizontalen Welle i in senkrechter Richtung aasragenden Armkreuzen 2 und 3. Die Welle ist auf einem Bottich q. gelagert, so daß die Arme der Armkreuze in diesen fortlaufend teilweise eingreifen. Am Ende hat jeder Arm einen Schöpfbehälter, und die Länge der Arme ist so gewählt, daß die Schöpfbehälter 5 des einen Armkreuzes bis an den Bottichboden reichen, der der Drehbewegung dieser Behälter entsprechend kreisrund geformt ist. Die Arme des zweiten Armkreuzes 3 sind wesentlich kürzer als die des Armkreuzes z und tragen an den Enden Schöpfbehälter 6. Die Schöpfbehälter selbst sind zweckmäßig siebartig durchbrochen, um das mitaüfgenommene Wasser abfließen lassen zu können.
  • Der Bewegungsbereich der Schöpfbehälter 6 ist gegenüber demjenigen der Schöpfbehälter 5 durch eine teils längs, teils quer geführte, die Einwurfstelle für das Sichtgut einschließende Scheidewand 16 nach allen Seiten hin abgegrenzt, die nach unten hin eine Öffnung 7 frei läßt. Ein Trichter 8 dient zur Aufnahme und '\.Veitergabe des von den Bechern 5 geförderten Gemengegutes, während ein Trichter 9 dies für das Gut der Becher 6 besorgt.
  • Endlich ist eine Siebtrommel io für die Vorbehandlung des Gemenges vorhanden.
  • Der neue Gemengescheider wird benutzt und wirkt wie folgt: Das zu sichtende Gemenge wird in die Siebtrommel io fortlaufend aufgegeben, die den Staub und je nach Wunsch mehr oder weniger große Teilchen aussichtet und durch einen Trichter mit Schurre ii einem untergestellten Wagen usw. zuführt. Den übrigen Teil des Gemenges gibt die Trommel an eine Schurre 13 ab, die denselben in den durch die Scheidewand 16 abgegrenzten Raum des Bottichs neben dem Koksschöpfer einleitet, und zwar zweckmäßig in der Weise, daß der Einlauf auf der Seite des Niederganges der Schöpfbecher -6 stattfindet. Das Gut fällt dabei in die den Bottich q. ziemlich anfüllende Scheidungsflüssigkeit, und während die spezifisch leichten Teile, also Koks, an oder unter der Oberfläche der Flüssigkeit schwimmend verbleiben, sinken die schweren Teile, also Schlacken und Steine, auf den Boden des Bottichs nieder. Letztere werden durch die am Boden entlang streichenden Becher 5 erfaßt und aus der Flüssigkeit herausgehoben. Am Ausschütttrichter 8 angelangt, geben die Becher das Gut an diesen ab, der dasselbe durch eine Schurre 1q. einem untergestellten Wagen usw. zuführt. In gleicher Weise werden die oben schwimmenden leichten Gemengeteile. von den Bechern 6 des zweiten Rades geschöpft und dem Trichter 9 zugeführt, der dieselben durch eine Schurre 15 an einen Wagen usw. weitergibt. Durch die Trennwand 16 ist dafür Sorge getragen, daß die die schwereren Gemengeteile fördernden Becher 5 bei ihrem Eintauchen in de- Flüssigkeit nicht oben schwimmende leichte Gemengeteile, also brennbare Rückstände, reit nach unten nehmen und wieder zusammen -mit der. Schlacke abführen können.
  • Da die Umdrehungsgeschwindigkeit der Becherräder sehr gering ist, so finden die Becher reichlich Gelegenheit, die durch das Gut mitausgehobene Flüssigkeit durch ihre Siebwände abfließen zu lassen, so daß das Gut ziemlich trocken ausgeschüttet wird und nur ein langsamer Verbrauch der Flüssigkeit stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Scheider mit Trennungsflüssigkeit mittlerer Dichte für Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragung der voneinander geschiedenen Schwimmstoffe und Sinkstoffe durch zwei Becherschöpfräder mit verschieden langen Schöpfarmen (2, 3) erfolgt, welche durch eine zwischen den langen Armen einerseits und den kurzen anderseits hindurchgehende, den Bereich der oben schöpfenden Becher (6) abgrenzende und die Einwurfsstelle für das Sichtgut einschließende, teils längs-, teils querlaufende Scheidewand (i6) voneinander getrennt sind.
DEH84528D 1921-03-03 1921-03-03 Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts Expired DE444954C (de)

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DEH84528D DE444954C (de) 1921-03-03 1921-03-03 Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts

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DEH84528D DE444954C (de) 1921-03-03 1921-03-03 Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE444954C true DE444954C (de) 1927-06-01

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH84528D Expired DE444954C (de) 1921-03-03 1921-03-03 Scheider mit Trennungsfluessigkeit mittlerer Dichte fuer Gemenge von Stoffen verschiedenen spezifischen Gewichts

Country Status (1)

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DE (1) DE444954C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910402C (de) * 1952-01-30 1954-05-03 Friedrich Wilhelm Mayer Dr Ing Schwerfluessigkeitsscheider
DE1003152B (de) * 1953-08-17 1957-02-28 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zur Scheidung von Gut verschiedener Wichte mit einer Schwerfluessigkeit
DE972363C (de) * 1953-05-10 1959-07-09 Friedrich Wilhelm Dr-Ing Mayer Schwimmsinkscheider fuer Kohle oder andere Mineralien

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE910402C (de) * 1952-01-30 1954-05-03 Friedrich Wilhelm Mayer Dr Ing Schwerfluessigkeitsscheider
DE972363C (de) * 1953-05-10 1959-07-09 Friedrich Wilhelm Dr-Ing Mayer Schwimmsinkscheider fuer Kohle oder andere Mineralien
DE1003152B (de) * 1953-08-17 1957-02-28 Metallgesellschaft Ag Vorrichtung zur Scheidung von Gut verschiedener Wichte mit einer Schwerfluessigkeit

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