DE4444189A1 - Durch- oder Siebdruckmaschine - Google Patents
Durch- oder SiebdruckmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Durch- oder Siebdruck, die als
Funktionskomponenten wenigstens aufweist eine durchlässige oder siebartige Druckform,
die entsprechend dem gewünschten Druckbild oder -muster schabloniert ist, ein über die
Druckform streichendes Rakelwerk zum Durchdrücken von Farbe durch die Druckform
auf ein Druckgut, zum Beispiel Bedruckstoff oder Papierbahn, und ein Stellorgan zur
Kontaktgabe zwischen Druckform und Druckgut und zum Entfernen des Druckgutes von
der Druckform.
Bekannt sind Siebdruckmaschinen der Firma General Research, Inc., Chicago, U.S.A.
(vgl. deren Prospekt "General" sowie die Ersatzteilliste "General Cylinder-Press" der
Firma Hermann Wiederholt GmbH, Nürnberg, Deutschland), die mit einer einzigen
elektrischen Antriebseinheit ausgerüstet sind. Über Kurvenscheiben, Über- und/oder
Untersetzungsgetriebe, Riementriebe, Kettentriebe, Zahnstangen, Ritzel und dergleichen
sind die genannten Funktionskomponenten gemeinsam an das einzige Antriebsaggregat
angekoppelt, damit sie im Zweitaktverfahren die zum Fluten des Siebes mit Farbe mittels
des Rakelwerkes (erster Takt) und zum Durchdrücken der Farbe auf den Bedruckstoff
gegen das Stellorgan mittels des Rakelwerkes (zweiter Takt) notwendigen
Bewegungsabläufe aufeinander synchronisiert durchführen können. Dabei tritt die
Schwierigkeit auf, die notwendigen mechanischen Kopplungen mit dem einzigen
Antriebsaggregat, die konstruktiv sehr sperrig ausfallen, mittels eines kompakten
Gehäuses gegen externe Verschmutzungen abschließen zu können. Dies führt zu erhöhtem
Verschleiß, der aufgrund der rein mechanisch konstruierten Kopplung ohnehin vorhanden
ist und mit der Zeit die Druck-, Paß- und Registergenauigkeit beim Druckvorgang
beeinträchtigt. Ein weiterer Nachteil bei der bekannten Konstruktion besteht darin, daß der
das Sieb tragende Schlitten unterhalb des Rakels nicht mit konstanter Geschwindigkeit
hin- und herbewegt wird. Infolgedessen werden die Maschen des Siebes bzw. der Druck
form nicht gleichmäßig mit Farbe gefüllt bzw. davon entleert (Problem der
ungleichmäßigen Maschenentleerung), was weiter die Druckqualität beeinträchtigt.
Außerdem ist die Konstruktion zur ausschließlich mechanisch Kopplung der
Funktionskomponenten nur wenig flexibel an besondere Anforderungen anpaßbar und
zudem sehr teuer in Materialeinsatz und Montage.
Mithin stellt sich die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, unter Vermeidung der
oben genannten Nachteile und Probleme eine völlig neuartige Steuerung und Synchronisa
tion für die notwendigen Funktionskomponenten einer Durch- oder Siebdruckmaschine zu
schaffen, die sich durch geringen mechanischen Verschleiß, die Möglichkeit der baulich
kompakten Unterbringung und Abschirmung, hohe Anpassungsfähigkeit an besondere
Anforderungen, Bedruckstoffe, Farbviskositäten usw. und insbesondere durch eine verein
fachte und zuverlässige Bau- und Montagestruktur auszeichnet. Zur Lösung wird bei einer
Maschine mit den eingangs genannten Merkmalen erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
wenigstens zwei der drei Funktionskomponenten je mit einer separaten Antriebseinheit
verbunden sind, die von einem gemeinsamen Antriebs-Leitsystem so koordinierbar und
betätigbar sind, daß die genannten Relativbewegungen zwischen den Funk
tionskomponenten aufeinander abgestimmt bzw. synchron ablaufen. Die bisher voll
mechanische Kopplung und Steuerung wird also durch ein zweckmäßig elektronisch aus
geführtes "Getriebe", nämlich das die Antriebseinheiten kontrollierende und steuernde
Leitsystem ersetzt. Indem zwei oder mehr Funktionskomponenten der Durch- oder Sieb
druckmaschine jeweils mit einer eigenen Antriebseinheit versehen sind, die vom Leitsystem
koordiniert, angesteuert und überwacht sind, lassen sich träge Massen, mangelnde
Steifigkeit, abgenutzte Zahnradgetriebe oder dergleichen einer rein mechanischen
Steuerung und Kopplung mit den oben genannten Nachteilen vermeiden.
Auf der Basis heutiger Mikroelektronik läßt sich das Leitsystem zweckmäßig voll
elektronisch mit Mikrorechnersystemen, die in Echtzeit arbeiten, aufbauen. Insbesondere
können dabei eine oder mehrere speicherprogrammierbare Steuerungen Einsatz finden.
Damit zusammenhängend können die Antriebseinheiten vorzugsweise elektrisch realisiert
sein, zweckmäßig als lage- oder drehzahlgeregelte Servomotoren, deren Läufer in
Direktantriebstechnik mit der zu bewegenden Funktionskomponente oder einem Teil
davon verbunden ist. Zur Offenbarung diesbezüglicher Möglichkeiten wird auf den
Prospekt "Direktantriebstechnik" vom April 1993 sowie auf die Patentschrift DE 41 38
479 C2 der Firma Baumüller Nürnberg GmbH, 90482 Nürnberg, verwiesen.
Mit Vorteil wird zwischen den Funktionskomponenten, den jeweils zugeordneten
Antriebseinheiten und dem Leitsystem eine hierarchische Struktur gebildet, derart, daß das
Leitsystem die Master-Funktion und die Antriebseinheiten mit zugehörigen
Funktionskomponenten jeweils die anzuleitenden "Slaves" bilden. Dabei kann das
Leitsystem mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten Speichermodul
versehen sein, daß darin Druck- und/oder Maschinenzustandsparameter einles-, speicher-
und über eine Schnittstelle abrufbar sind, die zur Kommunikation mit einer Bedienperson,
einem externen Rechner und/oder in einem Computernetzwerk ausgelegt ist.
Entsprechende Daten sind so über ein Netzwerk an einen zentralen Rechner übergebbar
oder von diesem übernehmbar.
Das erfindungsgemäße Siebdrucksystem ist modular leicht erweiterbar: So kann bei
Vorhandensein eines Transportwerkes zum Bewegen von Druckgut zum Stellorgan und
zu dessen Entfernung leicht eine weitere Antriebseinheit angekuppelt werden, die sich
dann ohne weiteres den Steuerbefehlen des Leitsystems unterordnen bzw. an dieses
anschließen läßt. Nach einer Ausbildung der Erfindung, bei der das Transportwerk mit
einer eingangsseitigen und/oder ausgangsseitigen Rolle realisiert ist, um die das Druckgut
wickelbar ist, ist die Transportwerk-Antriebseinheit entweder mit beiden Rollen oder nur
einer verbunden, wobei die jeweils andere Rolle an die Antriebseinheit mittelbar,
beispielsweise über Getriebe oder Zahn- oder Riementrieb, angekoppelt oder freilaufend
durch das zu transportierende Druckgut angetrieben ist. Damit kann als Bedruckstoff auch
Material von der Rolle (Rollendruck) vorgesehen sein.
Bei einer Maschine mit wenigstens drei maschinell in Bewegung zu versetzenden
Funktionskomponenten dient es der Aufwands- und Kosteneinsparung, wenn nach einer
besonderen Ausbildung der Erfindung wenigstens eine der Funktionskomponenten
herkömmlich mittelbar und/oder ausschließlich mechanisch an die Antriebseinheit einer
anderen Funktionseinheit (indirekt) angekoppelt und/oder mit der anderen Funktionsein
heit mittelbar bzw. mechanisch synchronisiert ist. Als Mittel können die oben genannten
mechanischen Komponenten wie Getriebe oder Zahn- oder Riementrieb dienen.
Bei dem Zweitaktverfahren aus dem oben genannten Stand der Technik besteht das
Problem, daß sowohl im Flut- als auch Drucktakt der Siebschlitten reversierend jeweils mit
im Prinzip der gleichen Geschwindigkeit an der Flut- bzw. Druckrakel vorbeifahrt.
Demgegenüber wird mit der Erfindung die Möglichkeit einer besonderen Ausführung
dahingehend eröffnet, daß das Leitsystem so ausgebildet oder programmiert ist
(Implementation eines spezifischen Steuerungsmoduls dafür), daß der für den Siebschlitten
zum Vorbeibewegen am Rakelwerk notwendige Linearantrieb durch eine Antriebseinheit
bewerkstelligt wird, die vom Leitsystem für die Hinbewegung mit einer anderen
Geschwindigkeit als für die Rückbewegung angesteuert wird. Damit wird der Vorteil der
Entkopplung der Flutungs- und der Druckgeschwindigkeit bei einer Siebdruckmaschine
erzielt.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, Linearantriebe auf der Basis der vom Leitsystem
kontrollierten Antriebseinheiten zu bilden. Insbesondere ist es denkbar, auch an sich be
kannte Linearmotoren einzusetzen und über das Leitsystem zu kontrollieren.
Mit besonderem Vorteil werden einer Funktionskomponente, insbesondere der Druckform
zu ihrer Bewegung mehrere gleichzeitig angreifende bzw. parallel antreibende An
triebseinheiten bzw. Linearantriebe zugeordnet, um Verwindungen und mechanische
Verzerrungen nebst damit einhergehenden Belastungen dieser Funktionskomponente,
welche die Druckqualität beeinträchtigen können, zu vermeiden.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Konzeptes, nämlich den zumindest
wesentlichen Funktionskomponenten eigene Antriebseinheiten zuzuordnen und diese
einem übergeordneten Leitsystem unterzuordnen, besteht in verbesserten Möglichkeiten
für die Mensch-Maschine-Kommunikation: Die an sich bekannte Bedientafel bei
Siebdruckmaschinen für Funktionen wie Tippbetrieb, automatischer Betrieb, Notschalter,
Durchlassen des Papiers ohne Druck usw. läßt sich über eine entsprechend ausgestaltete
Schnittstelle gleich direkt an das Leitsystem anschließen, welches daraufhin entsprechende
Steuerbefehle an die gegebenenfalls als Slaves angeordneten Antriebseinheiten weiterleitet.
Die Bedientafel läßt sich natürlich im Rahmen der Erfindung noch erweitern, bei
spielsweise durch Möglichkeiten zur Informationsausgabe an den Menschen über Displays,
Starten von Fehler-Diagnose-Routinen usw.
Nach einer Ausbildung der Erfindung ist das Leitsystem mit einem derart ausgebildeten,
insbesondere programmierten Steuerungsmodul versehen, das die Antriebseinheiten so an
steuert, daß das Rakelwerk still gehalten wird, während die Druckform mit konstanter
Geschwindigkeit bewegt wird. Damit läßt sich wenigstens für das zeitliche Druckfenster
eine konstante Druckform-Geschwindigkeit gegenüber dem Rakelwerk realisieren, was die
Gleichmäßigkeit des Farbdurchdruckes und des Druckbildes fördert.
Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung der eingangs genannten, bekannten
Siebdruckmaschine mit Zweitaktverfahren beschränkt. Vielmehr läßt sie sich auch auf den
an sich bekannten Abroll-Siebdruck (Zylinderdruck) mit feststehendem Rakel anwenden:
Die Druckform, welche das feststehende Rakelwerk mit hohlzylindrischem Querschnitt umgebend ausgebildet ist, und das als Druckzylinder ausgebildete Stellorgan sind je mit einer eigenen Antriebseinheit verbunden, die vom Leitsystem kontrolliert ist. Hierdurch kann einerseits einem exaktem Gleichlauf der Drehungen der Druckform und des Druckzylinders Rechnung getragen werden. Andererseits lassen sich auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für die beiden Funktionskomponenten realisieren, wodurch zum Beispiel sich ändernde Dicken des Druckgutes, wenn es um die Druckform oder den Druckzylinder gewickelt ist, durch entsprechende Variation der jeweiligen Antriebsgeschwindigkeit mittels des Leitsystems ausgeglichen werden können.
Die Druckform, welche das feststehende Rakelwerk mit hohlzylindrischem Querschnitt umgebend ausgebildet ist, und das als Druckzylinder ausgebildete Stellorgan sind je mit einer eigenen Antriebseinheit verbunden, die vom Leitsystem kontrolliert ist. Hierdurch kann einerseits einem exaktem Gleichlauf der Drehungen der Druckform und des Druckzylinders Rechnung getragen werden. Andererseits lassen sich auch unterschiedliche Geschwindigkeiten für die beiden Funktionskomponenten realisieren, wodurch zum Beispiel sich ändernde Dicken des Druckgutes, wenn es um die Druckform oder den Druckzylinder gewickelt ist, durch entsprechende Variation der jeweiligen Antriebsgeschwindigkeit mittels des Leitsystems ausgeglichen werden können.
Wichtig ist, daß beim Siebdruck die Registergenauigkeit gewährleistet ist, das heißt, daß
Siebgewebe und Bedruckstoff genau deckungsgleich übereinander zu liegen kommen. Dies
läßt sich mit einer besonderen Ausbildung der Erfindung vorteilhaft bewerkstelligen, indem
bezüglich eines für den Druckbeginn maßgeblichen Zeitpunktes das Leitsystem über
entsprechende Antriebseinheiten Druckform und Stellorgan zueinander zeitversetzt in
Bewegung versetzt. Zum Beispiel kann der Führungsschlitten einer Siebdruckmaschine
erst dann in Linearbewegung gebracht werden, wenn das registergenaue Anlegen eines
Papierbogens auf den Druckzylinder als Stellorgan abgewartet worden ist.
Mit Vorteil sind Druckform und/oder Stellorgan gegenüber dem Maschinenchassis
und/oder zueinander beweglich gelagert und (je) mit einer vom Leitsystem kontrollierten
Antriebseinheit verbunden, und das Leitsystem mit einer Schnittstelle zur Eingabe oder
zum Erfassen einer Vorgabe für die Einwirkungs-, insbesondere Abwicklungslänge,
zwischen Druckform und Stellorgan und mit einem derart ausgebildeten, insbesondere
programmierten Steuerungsmodul versehen, daß die jeweils der Druckform und dem
Stellorgan zugeordneten Antriebseinheiten im Sinne einer synchronen oder verkürzten
oder verlängerten Einwirkung, insbesondere Abwicklung, des Stellorgans auf die
Druckform angesteuert werden. Zum Beispiel kann die Abwicklung über den
zurücklegbaren Drehwinkelweg eines Druckzylinders eingestellt werden. Der Vorteil
besteht in der Möglichkeit eines Schlupfes oder einer sonstigen Asynchronität zwischen
Druckform und Druckzylinder.
Die Erfindung eröffnet die weitere, vorteilhatte Ausbildung, daß Druckform und
Stellorgan mit (vorzugsweise linear) veränderbarem Abstand voneinander gelagert sind,
wobei wenigstens eine dieser Funktionskomponenten mit einem vom Leitsystem
kontrollierten Linearantrieb verbunden ist. Hierdurch läßt sich einerseits die Wartbarkeit
fördern, indem beispielsweise ein großer Abstand zwischen Druckform und Stellorgan
hergestellt wird. Andererseits läßt sich eine Anpassung des Abstandes zwischen der
Druckform und dem Stellorgan entsprechend der Dicke des zu bedruckenden Gutes
einstellen. Dies kann alles intelligent durch das vorzugsweise elektronisch realisierte
Leitsystem bzw. einen Leitcomputer erfolgen.
Mit Vorteil sind Druckform und/oder Stellorgan (je) mit einer vom Leitsystem
kontrollierten Antriebseinheit verbunden sind, und das Leitsystem mit einer Schnittstelle
zur Eingabe oder zum Erfassen einer Vorgabe entsprechend den Formatgrößen des
Druckgutes und mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten
Steuerungsmodul versehen ist, daß die jeweils der Druckform und/oder dem Stellorgan
zugeordnete Antriebseinheit im Sinne eines an die Formatgrößen angepaßten
Antriebsweges angesteuert wird. Damit können beispielsweise bei tafelförmigem
Bedruckstoff (Bogendruck) die Formatgrößen den Weg des Stellorgans und/oder der
Druckform vorgeben.
Im Bereich der Erfindung liegt auch folgende, relativ einfache Ausführung: Die Druckform
ist beispielsweise als Sieb auf einen Rahmen gespannt, der auf einem Flachbett als
Stellorgan hin- und wegschwenkbar angelenkt ist. Das Rakelwerk ist gegenüber dem
Rahmen beweglich gelagert, so daß es über das darauf gespannte Sieb geführt werden
kann. Im Sinne der Erfindung ist wenigstens dem Rahmen zu seinem Verschwenken und
dem Rakelwerk zu seiner Relativbewegung gegenüber dem Rahmen bzw. dem Sieb je eine
Antriebseinheit zugeordnet, die vom Leitsystem kontrolliert sind. Die für das Leitsystem
notwendige Software kann in diesem Fall besonders einfach und zuverlässig erstellt
werden.
Es ist an sich bekannt, Siebdruckmaschinen mit Anlagen und Mitteln zur
Vakuumerzeugung zu versehen. Beispielsweise kann der Druckzylinder perforiert sein, um
über per Vakuum erzeugten Unterdruck das zu bedruckende Papier auf der
Außenmantelfläche des Druckzylinders zu fixieren und bei Wegnahme des Vakuums diese
Fixierung wieder zu lösen. Vakuum-Erzeugungsmittel sind auch für das Transportwerk
zweckmäßig, damit dieses das Druckgut meist in Form von Papier präzise zum Stellorgan
bzw. zur Druckform transportieren kann. In dieser Hinsicht besteht eine besondere
Ausbildung der Erfindung darin, daß das Leitsystem mit einer Steuer-Schnittstelle zu den
Vakuum-Erzeugungsmitteln versehen ist, und ferner ein derart ausgebildetes, insbesondere
programmiertes und mit der Schnittstelle gekoppeltes Steuerungsmodul aufweist, daß
davon je nach Maschinenstellung oder Position einer oder mehrerer der Antriebseinheiten
die Mittel zur Vakuumerzeugung aktiviert werden. Der erzielte Vorteil besteht darin, daß
das Fixieren des Druckgutes, beispielsweise Papieres, sich flexibel, präzise und zuverlässig
an die von den Antriebseinheiten in Verbindung mit dem Leitsystem erzeugten Bewe
gungsabläufe der Funktionskomponenten anpassen bzw. darin integrieren läßt.
Mit Vorteil ist das Leitsystem mit einem derart ausgebildeten, insbesondere program
mierten Steuerungsmodul versehen ist, daß die dem Rakelwerk zugeordnete
Antriebseinheit das Rakelwerk vorzugsweise kraft- und/oder lagegeregelt gegen die
Druckform preßt. So übt die Antriebseinheit des Rakelwerkes während dem
Druckvorgang konstant eine Kraft oder ein Drehmoment aus, die einer Federwirkung
gleichzusetzen ist ("elektrische Feder"), mit der das Rakelwerk an die Druckform gepreßt
wird.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungs
beispiele der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen. Diese zeigen in:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß Siebdruckmaschine in vereinfachter perspektivischer
Darstellung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Steuerung der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Funktions/Zeitdiagramm der Siebdruckmaschine gemäß Fig. 1 und 2,
Fig. 4 ein Blockschaltbild für eine abgewandelte Siebdruck-Maschinensteuerung, und
Fig. 5 ein Blockschaltbild für eine weiter abgewandelte Siebdruck-
Maschinensteuerung.
Gemäß Fig. 1 ist auf einem Papieranleger 1 ein Stapel zu bedruckendes Papier 2 abgelegt.
Der Papieranleger 1 ist mit einem Elektromotor M4 versehen. An dessen Wellenende 3 ist
ein Riemen- oder Kettenrad 4 befestigt, mit dem ein Antriebsriemen oder eine
Antriebskette 5 in Eingriff steht. Davon angetrieben wird ein Verbindungsrad 6, mit dessen
Achse 7 gemäß schematischer Andeutung das Treibrad 8 eines Papieranlage-Förderbandes
9 für Papier 2 gekoppelt ist. Wie gestrichelt angedeutet, führt das Papieranlage-
Förderband 9 Papier 2 in die Reichweite eines Druckzylinders 10. Aus dem Wirkungskreis
des Druckzylinders 10 wird Papier 2 mittels eines Papierauslage-Förderbandes 11
herausbewegt, nachdem das Papier fertig bearbeitet bzw. bedruckt worden ist. Pa
pieranleger 1 mit (nicht gezeichnetem) Greifmitteln für den Stapel Papier 2, Papieranlage-
Förderband 9 und Papierauslage-Förderband 11 sind jeweils zu ihrem Antrieb an den
Elektromotor 4 gemeinsam angekoppelt mittels an sich bekannten mechanischen
Koppelelementen wie beispielsweise der Ketten- oder Riementrieb 4, 5, 6.
Der Druckzylinder 10 ist mit einer Antriebswelle 12 versehen, an dem unmittelbar in
Direktantriebsverbindung ein weiterer Elektromotor M1 angreift. Oberhalb des
Druckzylinders 10 ist ein Sieb 13 in einem Siebschlitten 14 aufgespannt, der innerhalb des
Maschinenchassis 15 zur Ausführung linearer Reversierbewegungen 16 gelagert ist. An
dem Siebschlitten 14 greifen gleichzeitig in funktioneller Parallelschaltung zwei
Linearantriebe 171, 172 an, die an je einer der Längsseiten des Maschinenchassis 15
angeordnet sind. Die Linearantriebe 171, 172 für den Siebschlitten 14 bestehen jeweils aus
einem gegen das Maschinenchassis 15 abgestützten Elektromotor M21 bzw. M22 und
einer an dessen Läufer unmittelbar und steif befestigten Spindel 181 bzw. 182. Mit dem
Außengewinde der Spindel 181 bzw. 182 kämmt das Innengewinde einer Antriebsschulter
19 des Siebschlittens 14 (die zweite Antriebsschulter ist in der Zeichnung nicht sichtbar).
Wird die Spindel 181 bzw. 182 von dem jeweiligen Elektromotor M21 bzw. M22 in
Drehung versetzt, setzt sich diese je nach Ansteuerung der Elektromotoren in die lineare
Reversierbewegung 16 (hin- und hergehend) um. Zur Präzision der Reversierbewegung 16
sind zwei lineare Längsführungen 201 bzw. 202 vorgesehen, die zueinander parallel auf je
einer Längsseite des Maschinenchassis 15 verlaufen, und mit denen der Siebschlitten in
Eingriff steht.
Oberhalb des Siebs 13 etwa mittig auf dem Maschinenchassis ist ein Rakelwerk 21
angeordnet, dem lineare, auf- und abgehende Vertikal-Reversierbewegungen 22 mittels
zweier Linearantriebe 231, 232 erteilt werden können. Diese beiden Linearantriebe 231,
232 sind analog den Linearantrieben für den Siebschlitten 14 aufgebaut mit beidseitigen
Elektromotoren M31, M32 und Spindeln 241, 242. Mit der jeweils vom Elektromotor
M31, M32 drehbaren Spindel 241, 242 steht eine beidseits des Chassis 15 angeordnete
Antriebshülse 251, 252 in Eingriff, über die die Spindel-Drehbewegungen in die Vertikal-
Reversierbewegungen 22 für das Rakelwerk 21 umgesetzt werden. Vom Rakelwerk 21 ist
in der perspektivischen Darstellung lediglich das Druckrakel 26 sichtbar.
Um manuell bestimmte Maschinenstellungen oder -zustände herbeiführen zu können, ist an
der Außenseite des Maschinenchassis 15 ein Handrad 27 mit Kurbel 28 drehbar ange
bracht.
Gemäß Fig. 2 wird mit dem Handrad 27 ein Dreh-Positionsgeber 29 betätigt, dessen
Ausgang von einem Impulsformer 30 abgetastet und in Form von digital verarbeitbaren,
insbesondere zählbaren Impulsen an ein übergeordnetes Leitsystem 31 weitergeleitet wird.
Dieses umfaßt ein Zählmodul CNT, mittels welchem die Stellung des Handrades 27 erfaßt
und in entsprechende Steuerbefehle umgesetzt werden kann.
Gemäß Fig. 2 werden die Ist-Positionen der Elektromotoren M1, M21, M22, M31, M32
und M4 für den Druckzylinder, den Siebschlitten mit Druckform, das Rakelwerk und das
Transportwerk (Papieranleger und -ausleger mit Greifeinrichtung) jeweils von einem
eigenen Drehpositionsgeber 29 erfaßt. Deren jeweils der Ist-Position des Elektroantriebs
entsprechende Ausgangssignale sind jeweiligen Antriebsreglern 32 zugeführt, die zur
Generierung eines mit dem Istwert zu vergleichenden Sollwertes mit einem gemeinsamen
Bussystem 33 kommunizieren, das von dem Leitsystem bzw. Leitrechner 31 dominiert
bzw. gesteuert wird. An dieses Bussystem kann auch die für das Handrad 27 mit
zugehörigen Positionsgeber 29 zuständige Impulsformerstufe 30 angeschlossen sein. Im
Leitrechner 31 sind die Hauptmodule Sollwertgenerierung SWG und
speicherprogrammierbare Steuerung SPS implementiert bzw. angelegt. Das Hauptmodul
Sollwertgenerierung SWG kann als Untermodul eine (Fein-)Interpolation IPL und/oder
eine dem Impulsformer 30 zugeordnete Impulszählung CNT umfassen. Über ein zweites
Bussystem 34 läßt sich für den Leitrechner eine Kommunikation über eine serielle
Schnittstelle RS 232 oder mit einer Parallelschnittstelle 35 für digitale Ein- und Ausgänge
erstellen. Die digitalen Eingänge können mit den Wahlschaltern BY-PASS FEEDPORT
ON/OFF, FEEDER VAC ON/OFF, DELIVERY VAC ON/OFF, CYLINDER VAC
ON/OFF, SQUEEGE RAISE NON PRINT/HI LIFT, MACHINE RUN/JOG, SPEED
(stufenlos), PASSER ON/OFF und mit den Tastern MACHINE START/STOP,
MACHINE EMERGENCY STOP, TROCKNER EIN/AUS/ZWEI, SQUEEGE
UP/STOP/DOWN einer an sich bekannte Bedienungstafel für Siebdruckmaschinen
verbunden bzw. angesteuert sein. Die digitalen Ausgänge der parallelen Schnittstelle 35
können beispielsweise zur Ansteuerung von Vakuum-Erzeugungsmittel (siehe oben),
insbesondere der Vakuumpumpe dienen. Zur Führung, Auswertung und Programmierung
des Leitrechners 31 dient der Block MMK (Mensch-Maschine-Kommunikation mit
Grafik-Bildschirmen, Monitoren, Bedienfeldern usw.). Über diesen Block MMK läßt sich
beispielsweise die speicherprogrammierbare Steuerung SPS programmieren.
Die Software, die in dem Leitrechner 31 zu implementieren ist, ergibt sich aus der
nachfolgenden Beschreibung des Funktions/Zeit-Diagramms in Fig. 3: Es sind über die
Zeit t die Verläufe der Drehvektoren w für die Siebschlitten-Elektromotoren M21, M22,
den Druckzylinder-Elektromotor M1, die Rakelwerk-Elektromotoren M31, M32 und der
Papiertransport-Elektromotor M4 vorzeichenrichtig aufgetragen. In der Position 0 wird
gerade der Antriebsmotor M4 für Papiertransport aktiv. Das hierfür vorgesehene
Transportwerk umfaßt zweckmäßig folgende Baugruppen: Bogenanleger, Pa
piereinlauftisch mit Ziehmarke, Auslagetisch, Bänderantrieb zum Bogenverteiler und
Trockner. Die Geschwindigkeit des Antriebes M4 muß auf die Zuführung von einem
Bogen pro Druckzyklus abgestimmt sein. Abfragen im Papieranleger 1 und in der Pa
pierauslage 11 können dazu verwendet werden, mit entsprechenden Steuersignalen auf den
Rakelwerkantrieb M31, M32 und den Zylinderantrieb M1 einzuwirken bzw. die gesamte
Maschine bei Druckende in Stillstand zu versetzen. In der Position 1, die beispielsweise
einem Verfahren des Siebschlittens um 5 mm gegenüber der Ausgangsposition entspricht,
sorgt der Leitrechner 31 dafür, daß die Elektromotoren M31, M32 für das Rakelwerk
aktiviert werden. In der Position 2 (Siebschlittenposition 70 mm) ist das Papiergreifen
beendet und die Freigängigkeit für das Rakelwerk erreicht. Gleichzeitig hat der
Elektroantrieb M1 für den Druckzylinder 10 seine volle Drehgeschwindigkeit erreicht.
Dasselbe gilt für den Siebschlittenantrieb M21, M22.
In der Position 3 (Siebschlittenposition ca. 87 mm) hat das Rakelwerk (Druckwerk) 21
seine Druckposition erreicht, das heißt es ist ausreichend niedergefahren. Bei Ausführung
mit Flut- und Druckrakel ist die Druckrakel 26 in Anlage auf das Sieb gebracht. Das
Absenken der Druckrakel erfolgt also zwischen dem Startpunkt des Druckzylinders 10
(Position 0) und dem Beginn des Druckfensters (Position 3). Mittels geeigneter Software
kann der Leitrechner 31 den Rakelwerk-Parallelantrieb M31, M32 so ansteuern, daß eine
spezifizierte Auflagekraft der Druckrakel 26 auf das Sieb 13 stattfindet.
In Position 4 (Siebschlittenposition ca. 788 mm) steuert der Leitrechner den Rakelwerk-
Antrieb M31, M32 zum Abheben der Druckrakel 26 vom Sieb 13 an. Die Steuerbefehle
zur Bewegung des Rakel- bzw. Druckwerkantriebs M31, M32 liegen also stets außerhalb
des Druckfensters. Gleichzeitig wird in Position 4 die Vorschubgeschwindigkeit des
Siebschlitten-Antriebs M21, M22 abgebremst. Vorzugsweise sollte der Leitrechner die
Beschleunigungs- und Bremsrampen für den Siebschlitten 14 stets außerhalb des
Druckfensters zwischen Position 3 und Position 4 generieren (anders als nach Fig. 3),
damit während des Druckvorganges der Bewegungsablauf vollständig linear ist bzw. die
Vorschubgeschwindigkeit des Siebschlittens 14 konstant ist.
In Position 5 (Siebschlittenposition ca. 807 mm) hat das Rakelwerk seine Nicht-
Druckposition bzw. Flutposition erreicht. Gleichzeitig hat der Siebschlitten 14 gemäß
Antriebs-Software im Leitrechner 31 seinen Tot- bzw. Umkehrpunkt erreicht. Der
Leitrechner 31 stoppt ferner den Elektromotor M1 des Druckzylinders. Das vorherige
Abbremsen bzw. die Bremsrampe des Druckzylinder-Elektromotors M1 muß genau
synchron zur Bremsrampe des Siebschlitten-Antriebs M21, M22 sein. Zwischen der
Position 5 und der Position 6 (Siebschlitten-Position 614 mm nur noch vom Ausgangs-
bzw. Nullpunkt) wird dem Elektromotor M1 der Steuerbefehl erteilt, den Druckzylinder
10 eine restliche Drehbewegung zu erteilen, bis er seit der Position 1 eine vollständige
360°-Bewegung ausgeführt hat oder jedenfalls die Papieraufnahmeposition und den
Druckbeginn erreicht hat. Gleichzeitig ist der Rücklauf des Sieb- bzw. Druckform
schlittens 14 auf maximale konstante Geschwindigkeit gebracht, wobei das Sieb 13 von
einem Flutrakel gleichzeitig mit Farbe geflutet werden kann. Ferner können in Position 6
die Greifmittel für das Papier-Transportwerk aktiviert werden. Dies muß spätestens in
Position 7 (Siebschlittenposition 32 mm) erfolgen. In Position 8 (Siebschlittenposition 2
mm) schließen die Greifmittel für das Papier, und in der Ausgangsposition 0
(Siebschlittenposition 0 mm) ist das zu bedruckende Papier aufgenommen, und ein neuer
Druckzyklus kann beginnen. Bevor der Siebschlitten die Start-Position 0 wieder erreicht,
wird zweckmäßig der Bogen am stehenden Druckzylinder 10 ausgerichtet
(Stopzylinderbetrieb).
Alternativ kann zwischen der Position 5 und den Positionen 8/0 der Zylinder reversierend,
das heißt zurückbewegt werden (Reversierzylinderbetrieb). Der entsprechende Drehvektor
ist in Fig. 3 gestrichelt angedeutet. Dann verbleibt allerdings für das Anlegen des
Papierbogens am Zylinder nur die Zeit zwischen den Positionen 7 und 8, die nachteilig
kurz ist.
Neben den genannten Bewegungsabläufen können im Leitrechner auch Module
implementiert sein, mit denen sich für das Rakelwerk 21 eine NON-PRINT-Position und
eine HI LIFT-Position realisieren läßt. Die NON-PRINT-Position kann zur Beseitigung
von Störungen im Papiertransport oder einfach dann, wenn nicht gedruckt werden soll,
nützlich sein. Die in LIFT-Position wird zum Wechsel oder Reinigen der Druckform bzw.
des Siebes 13 benötigt.
Im Blockschaltbild der Fig. 4 ist eine steuerungstechnische Konfiguration gezeigt, in der
lediglich die Druckform mit dem Elektroantrieb M2 und eine Rakel mit dem Elektroantrieb
M3 versehen ist. Der Druckzylinder als Stellorgan kann dabei mechanisch mit der
Druckform gekoppelt und synchronisiert sein (nicht gezeichnet). Zur Erhöhung der
Genauigkeit dient ein Drehpositionsgeber 29, der die Position der Druckform bzw. des
zugehörigen Elektroantriebs M2 abtastet und in einen Antriebsregler 32 zurückführt. Das
rückgeführte Signal kann ferner vom Antriebsregler 32, der dem Rakel-Elektroantrieb M3
zugeordnet ist, aufgenommen und verwendet werden. Ferner ist aus Fig. 4 ersichtlich, daß
drei oder mehr Antriebsregler 32 in Kettenschaltung miteinander verbunden sein können,
wobei die übergeordnete Leitsteuerung 31 ihre Steuerbefehle lediglich einem einzigen der
Antriebsregler 32 zuzuleiten braucht; letztere können diese dann an den zum Empfang
bestimmten Antriebsregler 32 gegebenenfalls weiterleiten. Die Konfiguration nach Fig. 5
unterscheidet sich von der nach Fig. 4 dadurch, daß dem Druckzylinder ein eigener
Elektroantrieb M1 zugeordnet ist, dessen Ist-Lage mittelbar oder direkt vom
Drehpositionsgeber 29 abgetastet und in die Regler-Steuerungskette 32 eingeführt wird.
Diese Steuerungskette läßt sich modular erweitern.
Claims (31)
1. Maschine zum Durch- oder Siebdruck mit wenigstens den Funktionskomponenten:
- - durchlässige oder siebartige Druckform (13, 14), schabloniert entsprechend dem gewünschten Druckbild oder -muster,
- - über die Druckform (13, 14) streichendes Rakelwerk (21) zum Durchdrücken von Farbe durch die Druckform (13, 14) auf ein Druckgut (2), und
- - Stellorgan (10) zur Kontaktgabe zwischen Druckform (13, 14) und Druckgut (2) und zum Entfernen des Druckgutes (2) von der Druckform (13, 14), dadurch gekennzeichnet, daß entweder jede der drei Funktionskomponenten oder die Druckform (13, 14) und das Rakelwerk (21) oder das Stellorgan (10) und das Rakelwerk (21) je mit einer separaten Antriebseinheit (M1, M2, M3) verbunden sind, die von einem gemeinsamen Antriebs-Leitsystem (31) so koordinierbar und betätigbar sind, daß die genannten Relativbewegungen zwischen den Funktionskomponenten aufeinander abgestimmt beziehungsweise synchron ablaufen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) mit
einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) realisiert ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebseinheit
(32, M1, M2, M21, M22, M31, M32, M4) ein Elektromotor, insbesondere lage- oder
drehzahlgeregelter Servomotor verwendet wird, dessen Läufer vorzugsweise direkt
mit der zu bewegenden Funktionskomponente oder einem Teil davon verbunden
ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere
Funktionskomponenten zu ihrem Linearantrieb über je eine Spindel
(181, 182; 241, 242) mit dem zugeordneten Elektromotor (M21, M22; M31, M32)
oder dessen Läufer verbunden sind.
5. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
oder mehrere lage- und/oder drehzahlgeregelte (29) Antriebseinheiten (32,M1-4),
insbesondere in Form von Servomotoren, die beispielsweise auf der Basis von
Drehstrom arbeiten.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) ein
Modul zur Sollwertgenerierung (SWG) und/oder Interpolation (IPL) für die Lage-
und/oder Drehzahlregelung aufweist.
7. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitsystem (31) einerseits und die Antriebseinheiten (32, M1) andererseits
miteinander nach dem Master/Slave-Prinzip verbunden sind und arbeiten.
8. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer verschieb- oder
drehbaren Handhabe insbesondere in Form eines Handrades (27) zur Einstellung
eines bestimmten Maschinenzustandes und/oder einer bestimmten
Maschinenstellung, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) eine
Schnittstelle zur Aufnahme und ein Modul (CNT) zur Umsetzung der Stellung der
Handhabe in ein oder mehrere Steuerungssignale für ein oder mehrere
Antriebseinheiten (32, M1, M2, M3) aufweist.
9. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit der weiteren
Funktionskomponente eines Transportwerkes, mittels welchem das Druckgut (2)
zum Stellorgan (10) bewegbar und/oder von diesem entfernbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auch dem Transportwerk eine eigene Antriebseinheit (32,M4)
zugeordnet ist, die an das Leitsystem (31) angeschlossen ist.
10. Maschine nach Anspruch 9, wobei das Transportwerk eine Greifeinrichtung
und/oder Fördermittel (9, 11) zum Zu- und/oder Wegführen des Druckgutes (2)
zum beziehungsweise vom Stellorgan (10) aufweisen, dadurch gekennzeichnet,daß
die Transportwerk-Antriebseinheit (32, M4) entweder mit der Greifeinrichtung oder
mit dem Fördermittel (9, 11) verbunden ist, und die jeweils andere Transportwerk-
Komponente an die Antriebseinheit (32, M4) mittelbar, beispielsweise über Getriebe
oder Zahn- oder Riementrieb (4, 5, 6), angekoppelt ist.
11. Maschine nach Anspruch 9, wobei das Transportwerk mit einer eingangsseitigen
und/oder ausgangsseitigen Rolle realisiert ist, um die das Druckgut (2)
wickelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportwerk-Antriebseinheit
(32, M4) entweder mit beiden Rollen oder nur einer verbunden ist, wobei die jeweils
andere Rolle an die Antriebseinheit (32, M4) mittelbar, beispielsweise über Getriebe
oder Zahn- oder Riementrieb (4, 5, 6), angekoppelt oder freilaufend durch das zu
transportierende Druckgut (2) angetrieben ist.
12. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens drei
Funktionskomponenten maschinell in Bewegung versetzbar sind, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine (10) der Funktionskomponenten mittelbar
und/oder ausschließlich mechanisch, beispielsweise über Getriebe oder Zahn- oder
Riementrieb, an die Antriebseinheit (32, M2) einer anderen Funktionseinheit (13, 14)
angekoppelt und/oder damit synchronisiert ist.
13. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Druckform (13, 14)
mit einem hin- und rück- beziehungsweise reversierend bewegbaren Siebschlitten
(14) für ein auf den Schlitten-Rahmen gespanntes schabloniertes Sieb (13, 14)
realisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebschlitten (14) zu seiner
Bewegung mit einem oder mehreren Antriebseinheiten (M21, M22) versehen ist, die
als Linearantriebe (171, 172; 231, 232) ausgebildet sind und am Siebschlitten (14)
vorzugsweise beidseitig und/oder parallel angreifen.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) mit
einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten Steuerungsmodul
versehen ist, daß die eine oder mehreren Linearantriebe (171, 172) mit jeweils
unterschiedlichen Antriebs-Geschwindigkeiten für die Hin- und Rückbewegungen
des Siebschlittens (14) angesteuert werden.
15. Maschine nach Anspruch 13 oder 14, wobei das Rakelwerk (21) synchron zum
Siebschlitten (14) auf und ab oder hin- und herbewegbar zum Füllen
beziehungsweise Fluten des Siebes (13) und zum Durchdrücken der Farbe durch
das Sieb (13) auf ein Druckgut (2) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rakelwerk (21) zu seiner Bewegung mit einem oder mehreren Antriebseinheiten
versehen (32, M31, M32) ist, die als Linearantriebe (231, 232) ausgebildet sind und
am Rakelwerk (21) vorzugsweise beidseitig und/oder parallel angreifen.
16. Maschine nach Anspruch 15, wobei das Rakelwerk wenigstens zwei voneinander
unterschiedlich geführte Flut- und Druckrakel (26) zum Füllen beziehungsweise
Fluten des Siebes (13) und zum Durchdrücken der Farbe durch das Sieb (13) auf
ein Druckgut (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß entweder das Flut- oder
das Druckrakel (26) mit dem einen oder den mehreren parallelen Linearantrieben
(231, 232) verbunden ist, und daß Flut- und Druckrakel (26) über eine derart
ausgebildete mechanische Kopplung, beispielsweise mit einem Riementrieb,
miteinander verbunden sind, daß sie sich abwechselnd zur Druckform (13, 14) hin
und von dieser weg bewegen.
17. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Rakelwerk (21)
wenigstens zwei voneinander unterschiedlich geführte Flut- und Druckrakel (26)
zum Füllen beziehungsweise Fluten des Siebes (13) und zum Durchdrücken der
Farbe durch das Sieb (13) auf ein Druckgut (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Rakel eine eigene, vom Leitsystem kontrollierte Antriebseinheit
zugeordnet ist.
18. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Stellorgan (10)
eine zylindrische Grundform, vorzugsweise die Form eines Druckzylinders
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan (10) zu seiner Drehung mit
einer eigenen, vom Leitsystem (31) kontrollierten Antriebseinheit (32, M1)
verbunden ist.
19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) ein
derart ausgebildetes, insbesondere programmiertes Steuerungsmodul aufweist, daß
das Stellorgan (10) jeweils über einen spezifizierten Winkelumfang reversierend
bidirektional und/oder unidirektional bewegt wird.
20. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einer manuell
betätigbaren Bedienungstafel, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31)
eine Schnittstelle (35) und ein Modul zum Erfassen und Umsetzen des Zustands der
Bedienungstafel oder deren Bedienungselemente in ein oder mehrere
Steuerungssignale für ein oder mehrere Antriebseinheiten (M1-M4) aufweist.
21. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitsystem (31) ein derart ausgebildetes, insbesondere programmiertes
Steuerungsmodul aufweist, daß über die jeweiligen Antriebseinheiten
(32, M31, M32; M1) das Rakelwerk (21) stillgehalten und die Druckform (13, 14)
mit konstanter Geschwindigkeit bewegt werden.
22. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Druckform einen
hohlzylindrischen Querschnitt besitzt, von dem das Rakelwerk umgeben ist, und
das Stellorgan (10) als Druckzylinder für das Druckgut (2) ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckzylinder (10) und die Druckform zu ihrer Drehung
je mit einer vom Leitsystem (31) kontrollierten Antriebseinheit (32, M1-M4)
verbunden sind.
23. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitsystem (31) mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten
Steuerungsmodul versehen ist, daß bezüglich eines für den Druckbeginn
maßgeblichen Zeitpunktes (Pos. 2, Pos. 3) die jeweils der Druckform (13, 14) und
dem Stellorgan (10) zugeordneten Antriebseinheiten (32, M21, M22, M1) zueinander
zeitlich versetzt angesteuert werden.
24. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckform (13, 14) und Stellorgan (10) mit veränderbarem Abstand voneinander
gelagert sind, und wenigstens eine dieser Funktionskomponenten mit einer vom
Leitsystem (31) kontrollierten Antriebseinheit (32, M1-M4) verbunden ist, die
vorzugsweise als Linearantrieb (231) ausgebildet ist.
25. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckform (13, 14) und/oder Stellorgan (10) beweglich gelagert und (je) mit einer
vom Leitsystem (31) kontrollierten Antriebseinheit (32, M21, M22, M1) verbunden
sind, das Leitsystem (31) eine Schnittstelle zum Erfassen und/oder Umsetzen der
Art und Beschaffenheit, beispielsweise Dicke, des Druckgutes (2) und ein derart
ausgebildetes, insbesondere programmiertes und mit der Schnittstelle gekoppeltes
Steuerungsmodul aufweist, daß davon die Position und/oder Geschwindigkeit der
(jeweiligen) Antriebseinheit (32, M21, M22, M1) abhängig vom Druckgut (2)
einstellbar ist.
26. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Druckform auf einen
Rahmen gespannt ist, der zu dem als Flachbett ausgebildeten Stellorgan hin- und
wegschwenkbar gelagert ist, und das Rakelwerk (21) gegenüber dem Rahmen
beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens dem Rahmen zu
seinem Verschwenken und dem Rakelwerk zu seiner Relativbewegung gegenüber
dem Rahmen je eine vom Leitsystem (31) kontrollierte Antriebseinheit (32,M1-M4)
zugeordnet ist.
27. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens das
Stellorgan (10) mit Mitteln zur Vakuumerzeugung versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Leitsystem (31) eine Schnittstelle (35) zum Ansteuern der
Mittel zur Vakuumerzeugung und ein derart ausgebildetes, insbesondere
programmiertes und mit der Schnittstelle (35) gekoppeltes Steuerungsmodul
aufweist, daß davon je nach Maschinenstellung oder Position (29) einer oder
mehrerer der Antriebseinheiten (32, M1-M4) die Mittel zur Vakuumerzeugung
betätigt werden.
28. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckform (13, 14) und/oder Stellorgan (10) gegenüber dem Maschinenchassis
(15) und/oder zueinander beweglich gelagert und (je) mit einer vom Leitsystem
(31) kontrollierten Antriebseinheit (32, M1; M21, M22) verbunden sind, und das
Leitsystem (31) mit einer Schnittstelle (RS 232, 35) zur Eingabe oder zum
Erfassen einer Vorgabe für die Einwirkungs-, insbesondere Abwicklungslänge,
zwischen Druckform (13, 14) und Stellorgan (10) und mit einem derart
ausgebildeten, insbesondere programmierten Steuerungsmodul versehen ist, daß
die jeweils der Druckform (13, 14) und dem Stellorgan (10) zugeordneten
Antriebseinheiten (32, M21, M22, M1) im Sinne einer synchronen oder verkürzten
oder verlängerten Einwirkung, insbesondere Abwicklung, des Stellorgans (10) auf
die Druckform (13, 14) angesteuert werden.
29. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Druckform (13, 14) und/oder Stellorgan (10) (je) mit einer vom Leitsystem (31)
kontrollierten Antriebseinheit (32, M1; M21, M22) verbunden sind, und das
Leitsystem (31) mit einer Schnittstelle (RS 232, 35) zur Eingabe oder zum
Erfassen einer Vorgabe entsprechend den Formatgrößen des Druckgutes (2) und
mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten Steuerungsmodul
versehen ist, daß die jeweils der Druckform (13, 14) und/oder dem Stellorgan (10)
zugeordnete Antriebseinheit (32, M21, M22, M1) im Sinne eines an die
Formatgrößen angepaßten Antriebsweges angesteuert wird.
30. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitsystem (31) mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten
Steuerungsmodul versehen ist, daß die dem Rakelwerk (21) zugeordnete
Antriebseinheit (32, M31, M32) das Rakelwerk (21) vorzugsweise kraft-
und/oder lagegeregelt gegen die Druckform (13, 14) preßt.
31. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Leitsystem (31) mit einem derart ausgebildeten, insbesondere programmierten
Speichermodul versehen ist, daß darin Druck- und/oder
Maschinenzustandsparameter einles-, speicher- und über eine Schnittstelle (MMK)
abrufbar sind, die zur Kommunikation mit einer Bedienperson, einem externen
Rechner und/oder in einem Computernetzwerk ausgelegt ist.
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