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DE444301C - Verfahren zur Verarbeitung von Gips - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung von Gips

Info

Publication number
DE444301C
DE444301C DER66547D DER0066547D DE444301C DE 444301 C DE444301 C DE 444301C DE R66547 D DER66547 D DE R66547D DE R0066547 D DER0066547 D DE R0066547D DE 444301 C DE444301 C DE 444301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
burn
processing gypsum
antechamber
hard
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER66547D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Brenck
Dr Fritz Rothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE
Original Assignee
RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE filed Critical RHENANIA KUNHEIM VER CHEMISCHE
Priority to DER66547D priority Critical patent/DE444301C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE444301C publication Critical patent/DE444301C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/02Portland cement
    • C04B7/04Portland cement using raw materials containing gypsum, i.e. processes of the Mueller-Kuehne type

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verarbeitung von Gips. Zusatz zum Patent 438 z72. In dem Hauptpatent ¢38 172 ist ein Verfahren zur Verarbeitung von Gips beschrieben, welches darin besteht, daß man Gips im Gemisch mit Kieselsäure oder kieselsäurereichen Stoffen einem Glühprozeß in Gegenwart von Wasserdampf unterwirft.
  • Bei der Durchführung dieses Verfahrens wurde beobachtet, daß der Aufschlußprozeß nicht immer in dem gewünschten Sinne verläuft. Offenbar sind in den Feuergasen enthaltene schwer verbrennliche Bestandteile, wie Verbindungen des Schwefels, unverbrannter Kohlenstoff (Rußteilchen) usw., als Ursache für das Ausbleiben des Erfolges anzusehen.
  • Es wurde gefunden, daß man den geschilderten C'belstand vermeiden kann, wenn man die Feuergase, bevor sie auf das zu glühende Material zur Einwirkung gelangen, von den schwer verbrennlichen Bestandteilen befreit.
  • Dieses kann z. B. in der Weise geschehen, claß man die Beheizungseinrichtung mit einer Vorkammer versieht, in welcher eine Verbrennung der schwer verbrennlichen Bestandteile der Feuergase erfolgt.
  • Bei der Verwendung von Heizstoffen, die bei der Verbrennung einen mineralischen Rückstand hinterlassen, ist es zweckmäßig, die Vorkammer so auszubilden, daß in dieser gleichzeitig eine Abscheidung der mineralischen Bestandteile des Heizstoffes erfolgen kann. Auf diese Weise werden alle Störungen des Aufschlußprozesses vermieden, die durch den Hinzutritt dieser mineralischen Bestandteile zu dem Glühprodukt verursacht werden.
  • Führt man z. B. den Glühprozeß in ein-,in Drehofen mit Staubkohlenfeuerung durch, so wird nicht nur der Aufschlußprozeß durch die in den Feuergasen enthaltenen schwerverbrennlichen Bestandteile gestört, sondern es wird auch das aufgeschlossene Produkt durch die Aschenbestandteile der Kohle verunreinigt. Versieht man die Staubkohlenfeuerung aber mit einer Vorkammer, welche gleichzeitig eine Abscheidung der Asche der Kohle gestattet, so verläuft nicht nur der Aufschlußprozeß ohne Störung, sondern es wird auch jede Verunreinigung des Aufschlußproduktes durch die Aschenbestandteile der Kohle vermieden.

Claims (2)

  1. PAT1iNTANSPRÜCIIIi: i. Verfahren zur Verarbeitung von Gips gemäß Patent q.38172, dadurch gekennzeichnet, daß man die Feuergase, bevor sie auf das zu glühende Material zur Einwirkung gelangen, von schwer verbrennlichen Bestandteilen befreit.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man eine mit Vorkammer zur Abscheidung der störenden Bestandteile versehene Beheizungseinrichtung verwendet.
DER66547D 1926-01-29 1926-01-29 Verfahren zur Verarbeitung von Gips Expired DE444301C (de)

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DER66547D DE444301C (de) 1926-01-29 1926-01-29 Verfahren zur Verarbeitung von Gips

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DER66547D DE444301C (de) 1926-01-29 1926-01-29 Verfahren zur Verarbeitung von Gips

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DE444301C true DE444301C (de) 1927-05-19

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ID=7412911

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DE (1) DE444301C (de)

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