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DE444087C - Fallhammer - Google Patents

Fallhammer

Info

Publication number
DE444087C
DE444087C DEB122753D DEB0122753D DE444087C DE 444087 C DE444087 C DE 444087C DE B122753 D DEB122753 D DE B122753D DE B0122753 D DEB0122753 D DE B0122753D DE 444087 C DE444087 C DE 444087C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drop hammer
bear
compressed air
fall
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB122753D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEB122753D priority Critical patent/DE444087C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE444087C publication Critical patent/DE444087C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers
    • B21J7/38Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers driven by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Fallhammer. Bei den bisher in Gebrauch befindlichen, durch Dampf oder Druckluft betätigten Fallhämmern bzw. Fallhammeraufzügen bedient man sich zur Verbindung zwischen Fallbär und Arbeitskolben eines Draht- oder Hanfseiles, oder man verbindet die Kolbenstange unmittelbar mit dem Fallbär.
  • Die Praxis zeigt, daß diese Art der Arbeitsübertragung auf den Fallbär nicht zuverlässig und dauerhaft ist. Bei der Verwendung von Seilen (Abb. i) beschränkt sich die Haltbarkeit des Seiles bei sachgemäßer Bedienung auf wenige Monate, oft auf Wochen, bei unsachgemäßer Bedienung sind Seilbrüche an der Tagesordnung.
  • Bei der unmittelbaren Verbindung von Fallbär mit Kolbenstange (Abb. 2) sind trotz Zwischenschaltung von Flüssigkeitsbremsen o. dgl. Kolbenstangenbrüche nicht zu vermeiden. .Zudem läßt diese Bauart nur beschränkte Fallhöhen des Bärs zu, wenn man die Bauhöhe nicht ins Ungemessene steigern will.
  • Bei der neuen Fallhammeraufwurfvorrichtung (Abb.3) sind diese Mängel vermieden. Es ist keine feste Verbindung zwischen Fallbär und Arbeitskolben vorhanden. Die Bauhöhe ist bedeutend niedriger als bei den bekannten Einrichtungen. Es entfällt die Aufstellung eines mehrere Meter hohen schweren Eisengerüsts wie zur Aufstellung des Seilhammers (Abb. i), ebenso ist es möglich, den neuen Hammer auch in niedrigen Arbeitsräumen aufzustellen, die eine Aufstellung des Aufzughammers (Abb. 2) unmöglich machen.
  • Die Vorrichtung (Abb.3) besteht aus den beiden Arbeitszylindern a nebst zugehörigen Kolben und Kolbenstangen, der Schabotte b, an der die beiden Arbeitszylinder befestigt sind, ferner dem Fallbär c, der durch die Führungsstangen d geführt ist und aus dem Steuerglied, das nicht eingezeichnet ist. Die Kolbenstangen sind hohl ausgebildet.
  • Die Arbeitsweise ist folgende In die beiden Zylinderräume I (Abb. 3) wird durch das Steuerglied Dampf oder Preßluft eingelassen, der Fallbär wird gehoben und erfährt bei voller Öffnung des Steuergliedes bis zum Punkt 2 der Hubbahn eine solche Beschleunigung, daß er bis zum höchsten Punkt 3 aus eigener Kraft weiterfliegt. Inzwischen sind durch Betätigung des Steuergliedes die Zylinderräume I entspannt worden, und es wird, nachdem die Entlüftung der oberen Zylinderräume II geschlossen worden ist, in die oberen Zylinderräume etwas Druckluft oder Dampf eingelassen, damit die beiden Arbeitskolben auf ihren tiefsten Punkt angelangt sind, bevor der Fallbär aus seiner inzwischen erreichten Höchsthöhe hinabfällt.
  • Aus der beschriebenen Arbeitsweise ist ersichtlich, daß der Fall des Bärs vollkommen frei vor sich- geht.
  • Die höchsten und tiefsten Stellen der beiden Arbeitszylinder sind als Puffer ausgebildet, damit Deckel- und Kolbenbeschädigungen vermieden werden, ebenso ist der Kopf der Kolbenstangen mit einem Gummipuffer versehen, um schlagartiges Aufsetzen auf den Fallbär beim Hochwerfen zu verhindern.
  • Die Steuerung beider Arbeitskolben geschieht durch einen Schieber, der mitten zwischen den beiden Zylindern angeordnet ist, um durch gleiche Längen und Krümmungen der Leitungen eine gleichmäßige Beschickung bzw. Entspan, nung der beiden Zylinder zu erreichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallhammer, dessen Bär durch Dampf, Preßluft o. dgl. gehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Arbeitszylinder (a) so neben der Schabotte (b) angebracht sind, daß ihre Kolben und Kolbenstangen den Fallbär (c) hochdrücken, ohne mit ihm verbunden zu sein.
  2. 2. Fallhammer gemäß Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung, daß dem Fallbär nur auf einem Teil seiner Hubbahn Energie zugeführt wird, und zwar in solcher Menge, daß er den restlichen Teil der Hubbahn bis zur Erreichung des Höchstpunktes freifliegend zurücklegt.
  3. 3. Fallhammer gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks beschleunigter Rückführung der Arbeitskolben in ihre untere Totlage Anordnungen zur Einführung von Druckluft usw. in die oberen Zylinderräume getroffen sind.
DEB122753D Fallhammer Expired DE444087C (de)

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DEB122753D DE444087C (de) Fallhammer

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DEB122753D DE444087C (de) Fallhammer

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DE444087C true DE444087C (de) 1927-05-14

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ID=6995822

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DEB122753D Expired DE444087C (de) Fallhammer

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DE (1) DE444087C (de)

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