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DE4339561A1 - Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen - Google Patents

Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen

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DE4339561A1
DE4339561A1 DE19934339561 DE4339561A DE4339561A1 DE 4339561 A1 DE4339561 A1 DE 4339561A1 DE 19934339561 DE19934339561 DE 19934339561 DE 4339561 A DE4339561 A DE 4339561A DE 4339561 A1 DE4339561 A1 DE 4339561A1
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Germany
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threaded
cable
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housing
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DE19934339561
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Georg Czernek
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Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH
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Arcus Elektrotechnik Alois Schiffmann GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/16Earthing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen od. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere werden hierbei Kurzschließ­ patronen für NH00-NH0-3, NH4A Sicherungsunterteile oder ande­ re Kontakte in Kabelverteilungen verwendet.
Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen werden diese vor Ar­ beitsbeginn in der Regel freigeschaltet, auf Spannungsfrei­ heit geprüft und anschließend geerdet und kurzgeschlossen, damit keine elektrische Gefährdung des Personals während der Arbeit auftreten kann.
Zum Erden und Kurzschließen in Niederspannungs-Kabelvertei­ lungen verwendet man hierzu derartige Vorrichtungen mit Sei­ len, deren Enden aus Kabelschuhlaschen bestehen, in deren Laschenbohrungen unverlierbar angebrachte Gewindebolzen als Verbindungsglied mit Kurzschließpatronen verschraubt werden, die zuvor in Stromkreisleisten eingesetzt wurden. Zum Ein­ schrauben bedient man sich eines isolierten Handgriffes, der mit dem Gewindebolzen kraft- und/oder formschlüssig verbunden wird und zwischen der Hand des Benutzers und den blanken Anlageteilen einen ca. 30 cm großen Sicherheitsabstand gewährleistet. Nach dem Festschrauben der Kabelschuhlaschen an der Kurzschließpatrone wird jeweils der Handgriff wieder entfernt.
Wird der Kurzschließeinsatz in einer offenen Verteilung, also in einem Kabelverteilerschrank verwendet, der im Inneren mit blanken, d. h. nicht abgedeckten bzw. isolierten Stromkreis­ leisten bestückt ist, und wird das vorher mit "Erde" verbun­ dene Seil an die Kurzschließpatrone herangeführt und ange­ schlossen, besteht die Gefahr, daß benachbarte, u. U. unter Spannung stehende Stromkreisleisten berührt werden. Dies führt unmittelbar zu einem Kurzschluß. Anlage- und Personen­ schäden sind dann in der Regel die Folge, zum Teil mit schwe­ ren Verbrennungen durch Lichtbogeneinwirkung.
Bei anderen bekannten Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen, bei welchen die elektrischen Seile fest mit Kurzschließpatro­ nen verbunden sind, besteht neben der genannten Gefahr auch noch der Nachteil, daß bei beengten Platzverhältnissen die Seile beim Einsetzen der Kurzschließpatronen hinderlich sind. Darüber hinaus muß bei diesen bekannten Vorrichtungen für jedes Sicherungsunterteil ein spezieller Satz bestehend aus Kurzschließpatronen und angeschlossenen Seilen zur Verfügung gestellt werden. Dies ist aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erdungs- und Kurzschließvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß bei großer Vielseitigkeit und leichter Handhabung Gefährdungen möglichst vollständig ausgeschlossen werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung liegt darin, daß sämt­ liche elektrisch leitenden Teile der Kurzschließvorrichtung vollständig isoliert sind, so daß eine Berührung von strom­ leitenden Elementen in einer offenen Verteilung keinerlei (gefährliche) Folgen hat. Erst dann, wenn die Kontakteinrich­ tungen und Gewindestücke mit den entsprechenden Einrichtungen des Steckmessers in mechanisch feste Verbindung (Schraubverbindung) gebracht wurden, ist der elektrische Kon­ takt hergestellt.
Vorzugsweise besteht das Befestigungsteil, an welchem man die Vorrichtung mittels des Werkzeugs ergreift und handhabt, aus isolierendem Material, so daß nach dem Einsetzen in das Steckmesser kein zusätzliches elektrisch leitendes Teil blankliegt.
Das Gewindestück kann entweder als Gewindebolzen oder als Gewindehülse ausgebildet sein, wobei jeweils ein entsprechen­ des Gegenstück im Steckmesser vorgesehen ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Gewindestück als Gewindebolzen ausgebildet und weist einen endseitigen Füh­ rungsansatz zum Einführen in eine Gewindebohrung im Steckmes­ ser auf, so daß die Bedienungsperson auch bei beengten Platz­ verhältnissen die Schraubverbindung leicht und sicher her­ stellen kann.
Vorzugsweise ist hierbei der Führungsansatz isoliert ausge­ bildet, so daß er aus dem Isoliergehäuse hervorstehend ausge­ bildet sein kann, was wiederum beim Einschrauben eine erheb­ liche Erleichterung mit sich bringt. Vorzugsweise umfaßt der Führungsansatz des Gewindebolzens ein Endgewinde mit geringe­ rem Durchmesser als das des Gewindebolzens und eine darauf aufgeschraubte Isolierkappe, deren Außendurchmesser ebenfalls noch geringer ist als derjenige des Gewindebolzens. Mit die­ ser Isolierkappe als führendem Teil kann man darum die Gewin­ debohrung in der Kurzschließpatrone bzw. im Steckmesser "suchen".
Das Gewindestück (also der Gewindebolzen oder die Gewinde­ hülse) geht vorzugsweise in einen Bolzen über, der durch einen auf das Seil aufgepreßten Kabelschuh verläuft und mit dem Befestigungsteil dreh- und zugfest verbunden ist. Durch diese Ausführungsform wird gewährleistet, daß der Kabelschuh direkt auf ein leitendes Teil des Steckmessers aufgepreßt wird, so daß nur eine einzige Übergangsfläche mit einem ent­ sprechend niedrigen Übergangswiderstand vorliegt. Darüber hinaus ist eine solche Kontakteinrichtung sehr leicht her­ stellbar.
Vorzugsweise umfaßt das Befestigungsteil hierbei ein in das Isoliergehäuse ragendes Endteil, das auf die dem Gewindestück gegenüberliegende Seite des Kabelschuhs in Anschlag gelangen kann, um den Kabelschuh fest auf eine entsprechende Kontakt­ fläche am Steckmesser aufzupressen. Zur Verminderung der Rei­ bung zwischen dem Endteil des Befestigungsteils und dem Kabelschuh wird vorzugsweise eine Beilagscheibe zwischen den Kabelschuh und das Endteil eingesetzt.
Das Isoliergehäuse weist vorzugsweise einen Gehäusekopf auf, der mit Sicherungseinrichtungen zur drehfesten Verbindung mit dem Steckmesser ausgerüstet ist. Wenn nämlich aufgrund von Fehlschaltungen ein Kurzschlußstrom fließt, kann die hier­ durch entstehende EMK eine Bewegung des Seils und damit ein Lockern der Schraubverbindung bewirken, was zu hohen Über­ gangswiderständen und damit hoher Wärmeentwicklung oder sogar zu Spalten und damit der Entstehung eines Lichtbogens führen kann. Dies wird durch die Sicherungseinrichtungen verhindert. Diese umfassen bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung Nuten im Gehäusekopf und Vorsprünge in einer zum Gehäusekopf korrespondierend geformten Ausnehmung in einem Basisteil des Steckmessers, so daß man beim Herstellen der Verbindung zwischen den Kontakteinrichtungen und den Steck­ messern die Seile entsprechend dem zur Verfügung stehenden Raum legen kann und die mechanische (drehfeste) Verbindung zum Steckmesser erst nach Festziehen bzw. im Verlaufe des Festziehens der Schraubverbindung geschaffen wird.
Vorzugsweise ist das elektrisch leitende Seil durch das Gewindestück mit dem daran befestigten Betätigungsteil im Isoliergehäuse gehalten. Es werden also keine zusätzlichen Teile für diese mechanische Verbindung benötigt, was die Her­ stellungskosten insgesamt erniedrigt.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie­ len unter Verweis auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Teil-Querschnitt durch ein Seil mit end­ seitig angebrachter Kontakteinrichtung,
Fig. 2 eine Kurzschließ- und Erdungseinrichtung mit drei Kontakteinrichtungen zum Anschließen an Kurzschließpatronen und einer Kontakteinrich­ tung zum Anschließen an Erde,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Steckmesser, wie es in Kombination mit der Einrichtung nach Fig. 1 Verwendung finden kann,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV aus Fig. 3,
Fig. 5 eine Darstellung eines Steckmessers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit einer Darstellung ähnlich der nach Fig. 4, und
Fig. 6 eine zur Ausführungsform nach Fig. 5 passende Ausführungsform einer Kontakteinrichtung in einer Darstellung ähnlich der nach Fig. 1.
Bei der nachfolgenden Erläuterung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
Nachfolgend wird eine erste bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Fig. 1-4 näher erläutert.
Gemäß Fig. 1 umfaßt eine Kontakteinrichtung 30 einen Kabel­ schuh 4, der über eine Preßhülse 5 an der Seele eines elek­ trisch leitenden Seils mit Außenisolierung angebracht ist. Der Kabelschuh bzw. seine Preßhülse 5 ist über eine Außeniso­ lierung 3 berührungssicher geschützt.
Die Kontakteinrichtung 30 ist durch ein Isoliergehäuse 33 ummantelt, das eine zentrale, durchgehende Ausnehmung 38 auf­ weist, in welche die Innenausnehmung eines schräg angesetzten Gehäusestutzens 35 mündet, durch die der Kabelschuh 4 in das Isoliergehäuse 33 eingeführt werden kann.
In die Bohrung des Kabelschuhs 4 ist ein Bolzen 39 eines Gewindebolzens 31 eingesetzt, wobei der Gewindeabschnitt des Gewindebolzens 31 einen größeren Durchmesser aufweist als die Bohrung des Kabelschuhs 4. Auf den Bolzen 39 ist ein Befesti­ gungsteil 40 mit einem zylindrischen Endteil 45 aufgesetzt und mittels eines Sicherungsstiftes 41, der quer zur Längs­ achse des Bolzens 39 durch das Befestigungsteil 40 und den Bolzen 39 verläuft, gesichert. Das Endteil 45 steckt im Isoliergehäuse 33 und ist derart dimensioniert, daß seine dem Kabelschuh 4 zugewandte Endfläche entweder direkt oder (wie in Fig. 1 gezeigt) über eine Beilegscheibe 46 auf dem Kabel­ schuh 4 aufliegt.
Das Befestigungsteil 40 ist aus Kunststoff gefertigt und weist einen Eingriffsschlitz 42 auf, über welchen eine dreh­ feste Verbindung zwischen einem (nicht gezeigten) Werkzeug und dem Befestigungsteil 40 und damit dem Gewindebolzen 31 hergestellt werden kann. Um eine vorübergehende Sicherung zwischen dem (nicht gezeigten) Werkzeug und dem Befestigungs­ teil 40 herzustellen, ist eine Schnappnut 43 rings um das Befestigungsteil 40 verlaufend angebracht. Zum leichteren Einführen des Befestigungsteils 40 in das Werkzeug ist das Ende des Befestigungsteils 40 mit einer Anfassung 44 versehen.
Der Gewindebolzen 31 weist endseitig ein Endgewinde 36 auf, auf welchem eine Isolierkappe 37 aufgeschraubt ist. Der Außendurchmesser der Isolierkappe 37 ist geringer als der Außendurchmesser des Gewindeabschnitts des Gewindebolzens 31. Selbstverständlich kann die Isolierkappe 37 auch über andere Verbindungsmittel mit dem Gewindebolzen 36 verbunden sein.
Die Isolierkappe 37 ragt über eine Endfläche des Isolierge­ häuses 33 hervor.
In seinem Endbereich, also den Gewindeabschnitt des Gewinde­ bolzens 31 bzw. die Isolierkappe 37 (teilweise) umgebend, ist das Isoliergehäuse 33 mit einem Gehäusekopf 34 versehen, der einen etwas größeren Durchmesser als die übrigen Teile des Isoliergehäuses 33 aufweist. An seinem Außenumfang ist der Gehäusekopf 34 mit Nuten 29 (siehe Fig. 2) versehen.
Vorzugsweise werden, wie in Fig. 2 gezeigt, für jede Strom- Phase ein Seil 1′, 1′′, 1′′′ mit endseitig angebrachter Kon­ takteinrichtung 30′, 30′′, 30′′′ vorgesehen, die über ein Verzweigungsstück 2 mit einem Erdseil 1 mit Kontakteinrich­ tung 30 verbunden sind.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Steckmesser gezeigt, das mit einer Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 zusammen verwendet werden kann.
Das Steckmesser 10 gemäß den Fig. 3 und 4 umfaßt eine Metall­ klinge 11, die in einem isolierenden Basisteil 17 gehalten ist, sowie eine Isolierklinge 12, die einstückig mit dem Basisteil 17 verbunden ist. Im Basisteil 17 ist eine Ausneh­ mung 13 angebracht, die nach außen offen ist und an ihrer Innenwand über den Umfang gleichmäßig verteilte, radial nach innen ragende Vorsprünge 14 aufweist. Die Ausnehmung 13 und die Vorsprünge 14 sind derart dimensioniert, daß ein Gehäuse­ kopf 34 in einer Ausnehmung 13 so eingesetzt werden kann, daß die Vorsprünge 14 in den Nuten 29 einrasten und so eine dreh­ feste Verbindung herstellen.
Mit der Metallklinge 11 des Steckmessers 10 ist eine Hülse 16 mit einer zentralen Gewindebohrung 15 verbunden, wobei die Hülse 16 konzentrisch zur Ausnehmung 13 verläuft. Die Gewin­ debohrung 15 entspricht dem Außengewinde des Gewindebolzens 31, wobei ihre Tiefe derart bemessen ist, daß die Isolierkappe 37 in der Gewindebohrung 15 aufgenommen ist, wenn der Gewindebolzen 31 in die Gewindebohrung 15 eingeschraubt ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist die Hülse 16 mit Gewindebohrung 15 des Steck­ messers 10 durch einen Gewindebolzen 18 ersetzt. Der Gewinde­ bolzen 31 der Kontakteinrichtung 30 ist bei dieser Ausfüh­ rungsform durch eine Gewindehülse 32 ersetzt, so daß wieder eine Schraubverbindung der beiden Teile gewährleistet ist. Der Gewindebolzen 18 des Steckmessers 10 weist an seinem Übergang zur Metallklinge 11 eine Kontaktfläche 19 auf, auf welcher das freie Ende der Gewindehülse 32 in Anschlag gelan­ gen kann.
Zum Zusammenbau der in den Fig. 1 und 6 gezeigten Teile wird ein auf das Seil 1 aufgepreßter Kabelschuh 4 durch die Ausnehmung des Gehäusestutzens 35 in das Isoliergehäuse 33 eingeschoben. Daraufhin steckt man den Bolzen 39 mit seinem dem Gewindeabschnitt entgegengesetzten Ende durch die Bohrung des Kabelschuhs 4 und steckt das Befestigungsteil 40 - ggf. unter Zwischenlage einer Beilegscheibe 46 - auf. Schließlich befestigt man das Befestigungsteil 40 auf dem Bolzen 39 durch Einpressen des Sicherungsstiftes 41. Da der Gewindeabschnitt des Gewindebolzens 31 bzw. der Gewindehülse 32 größer ist als der Durchmesser der Bohrung im Kabelschuh 4, sind nunmehr die Teile der Anordnung unverlierbar mitein­ ander verbunden. Die Gesamtanordnung weist kein von außen zu­ gängliches elektrisch leitendes Teil auf, so daß beim Berüh­ ren stromleitender Teile keine elektrischen Verbindungen auf­ gebaut werden können.
Bezugszeichenliste
1 Seil
2 Verzweigungsstück
3 Außenisolierung
4 Kabelschuh
5 Preßhülse
10 Steckmesser
11 Metallklinge
12 Isolierklinge
13 Ausnehmung
14 Vorsprung
15 Gewindebohrung
16 Hülse
17 Basisteil
18 Gewindebolzen
19 Kontaktfläche
29 Nut
30 Kontakteinrichtung
31 Gewindebolzen
32 Gewindehülse
33 Isoliergehäuse
34 Gehäusekopf
35 Gehäusestutzen
36 Endgewinde
37 Isolierkappe
38 Ausnehmung
39 Bolzen
40 Befestigungsteil
41 Sicherungsstift
42 Eingriffsschlitz
43 Schnappnut
44 Anfassung
45 Endteil
46 Beilegscheibe.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Siche­ rungsunterteilen od. dgl. Kontakten in Niederspannungskabel­ verteilungen, umfassend
  • - Steckmesser (10) zum Einsetzen in die Sicherungsunter­ teile od. dgl. Kontakte,
  • - mindestens ein elektrisch leitendes Seil (1) mit Außen­ isolierung und endseitigen Kontakteinrichtungen (30) und Gewindestücken (31, 32) wie Gewindebolzen (31) oder Gewindehülsen (32) als Verbindungsglied zum Ein- oder Aufschrauben in/auf ein Steckmesser (10) so, daß die Kontakteinrichtungen (30) mit dem Sicherungsunterteil od. dgl. Kontakt über das Steckmesser (10) in elektrisch leitender Verbindung steht, und
  • - ein Befestigungsteil (40) am Gewindestück (31, 32) zum Drehen des Gewindestücks (31, 32) mittels eines Werk­ zeugs,
gekennzeichnet durch ein Isoliergehäuse (33), welches die Kontakteinrichtun­ gen (30) und/oder das Gewindestück (31, 32) derart vollstän­ dig umschließt, daß alle mit dem Seil (1) elektrisch leitend verbundenen Teile (4, 5, 30, 31, 32) von außen unzugänglich und elektrisch isoliert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (40) aus isolierendem Material gefertigt ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise als Gewindebolzen (31) ausgebildete Gewindestück einen endseitigen Führungsansatz (36, 37) zum Einführen in eine Gewindebohrung (15) im Steckmesser (10) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsansatz (36, 37) elektrisch isoliert ausgebil­ det ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsansatz des Gewindebolzens (31) ein Endgewinde (36) und eine daraufaufgeschraubte Isolierkappe (37) umfaßt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindestück (31, 32) in einen Bolzen (39) übergeht, der durch einen auf das Seil (1) aufgepreßten (5) Kabelschuh (4) verläuft und mit dem Befestigungsteil (40) dreh- und zug­ fest verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (40) ein in das Isoliergehäuse (33) ragendes Endteil (45) umfaßt, das vorzugsweise über eine Bei­ legscheibe (46) auf der dem Gewindestück (31, 32) gegenüber­ liegenden Seite des Kabelschuhs (4) in Anschlag gelangen kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Isoliergehäuse (33) einen Gehäusekopf (34) aufweist, der Sicherungseinrichtungen (29) zur drehfesten Verbindung mit dem Steckmesser (10) umfaßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungseinrichtungen Nuten (29) im Gehäusekopf (34) und Vorsprünge (14) in einer zum Gehäusekopf (34) kor­ respondierend geformten Ausnehmung (13) in einem Basisteil (17) des Steckmessers (10) umfassen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitende Seil (1) durch das Gewindestück (31, 32) mit dem daran befestigten Betätigungsteil (40) im Isoliergehäuse (33) gehalten ist.
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