DE4339561A1 - Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen - Google Patents
Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in NiederspannungskabelverteilungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erden und/oder
Kurzschließen von Sicherungsunterteilen od. dgl. Kontakten in
Niederspannungskabelverteilungen nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Insbesondere werden hierbei Kurzschließ
patronen für NH00-NH0-3, NH4A Sicherungsunterteile oder ande
re Kontakte in Kabelverteilungen verwendet.
Bei Arbeiten an elektrischen Anlagen werden diese vor Ar
beitsbeginn in der Regel freigeschaltet, auf Spannungsfrei
heit geprüft und anschließend geerdet und kurzgeschlossen,
damit keine elektrische Gefährdung des Personals während der
Arbeit auftreten kann.
Zum Erden und Kurzschließen in Niederspannungs-Kabelvertei
lungen verwendet man hierzu derartige Vorrichtungen mit Sei
len, deren Enden aus Kabelschuhlaschen bestehen, in deren
Laschenbohrungen unverlierbar angebrachte Gewindebolzen als
Verbindungsglied mit Kurzschließpatronen verschraubt werden,
die zuvor in Stromkreisleisten eingesetzt wurden. Zum Ein
schrauben bedient man sich eines isolierten Handgriffes, der
mit dem Gewindebolzen kraft- und/oder formschlüssig verbunden
wird und zwischen der Hand des Benutzers und den blanken
Anlageteilen einen ca. 30 cm großen Sicherheitsabstand
gewährleistet. Nach dem Festschrauben der Kabelschuhlaschen
an der Kurzschließpatrone wird jeweils der Handgriff wieder
entfernt.
Wird der Kurzschließeinsatz in einer offenen Verteilung, also
in einem Kabelverteilerschrank verwendet, der im Inneren mit
blanken, d. h. nicht abgedeckten bzw. isolierten Stromkreis
leisten bestückt ist, und wird das vorher mit "Erde" verbun
dene Seil an die Kurzschließpatrone herangeführt und ange
schlossen, besteht die Gefahr, daß benachbarte, u. U. unter
Spannung stehende Stromkreisleisten berührt werden. Dies
führt unmittelbar zu einem Kurzschluß. Anlage- und Personen
schäden sind dann in der Regel die Folge, zum Teil mit schwe
ren Verbrennungen durch Lichtbogeneinwirkung.
Bei anderen bekannten Erdungs- und Kurzschließvorrichtungen,
bei welchen die elektrischen Seile fest mit Kurzschließpatro
nen verbunden sind, besteht neben der genannten Gefahr auch
noch der Nachteil, daß bei beengten Platzverhältnissen die
Seile beim Einsetzen der Kurzschließpatronen hinderlich sind.
Darüber hinaus muß bei diesen bekannten Vorrichtungen für
jedes Sicherungsunterteil ein spezieller Satz bestehend aus
Kurzschließpatronen und angeschlossenen Seilen zur Verfügung
gestellt werden. Dies ist aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Erdungs- und
Kurzschließvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß bei großer Vielseitigkeit und leichter
Handhabung Gefährdungen möglichst vollständig ausgeschlossen
werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung liegt darin, daß sämt
liche elektrisch leitenden Teile der Kurzschließvorrichtung
vollständig isoliert sind, so daß eine Berührung von strom
leitenden Elementen in einer offenen Verteilung keinerlei
(gefährliche) Folgen hat. Erst dann, wenn die Kontakteinrich
tungen und Gewindestücke mit den entsprechenden Einrichtungen
des Steckmessers in mechanisch feste Verbindung
(Schraubverbindung) gebracht wurden, ist der elektrische Kon
takt hergestellt.
Vorzugsweise besteht das Befestigungsteil, an welchem man die
Vorrichtung mittels des Werkzeugs ergreift und handhabt, aus
isolierendem Material, so daß nach dem Einsetzen in das
Steckmesser kein zusätzliches elektrisch leitendes Teil
blankliegt.
Das Gewindestück kann entweder als Gewindebolzen oder als
Gewindehülse ausgebildet sein, wobei jeweils ein entsprechen
des Gegenstück im Steckmesser vorgesehen ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Gewindestück als
Gewindebolzen ausgebildet und weist einen endseitigen Füh
rungsansatz zum Einführen in eine Gewindebohrung im Steckmes
ser auf, so daß die Bedienungsperson auch bei beengten Platz
verhältnissen die Schraubverbindung leicht und sicher her
stellen kann.
Vorzugsweise ist hierbei der Führungsansatz isoliert ausge
bildet, so daß er aus dem Isoliergehäuse hervorstehend ausge
bildet sein kann, was wiederum beim Einschrauben eine erheb
liche Erleichterung mit sich bringt. Vorzugsweise umfaßt der
Führungsansatz des Gewindebolzens ein Endgewinde mit geringe
rem Durchmesser als das des Gewindebolzens und eine darauf
aufgeschraubte Isolierkappe, deren Außendurchmesser ebenfalls
noch geringer ist als derjenige des Gewindebolzens. Mit die
ser Isolierkappe als führendem Teil kann man darum die Gewin
debohrung in der Kurzschließpatrone bzw. im Steckmesser
"suchen".
Das Gewindestück (also der Gewindebolzen oder die Gewinde
hülse) geht vorzugsweise in einen Bolzen über, der durch
einen auf das Seil aufgepreßten Kabelschuh verläuft und mit
dem Befestigungsteil dreh- und zugfest verbunden ist. Durch
diese Ausführungsform wird gewährleistet, daß der Kabelschuh
direkt auf ein leitendes Teil des Steckmessers aufgepreßt
wird, so daß nur eine einzige Übergangsfläche mit einem ent
sprechend niedrigen Übergangswiderstand vorliegt. Darüber
hinaus ist eine solche Kontakteinrichtung sehr leicht her
stellbar.
Vorzugsweise umfaßt das Befestigungsteil hierbei ein in das
Isoliergehäuse ragendes Endteil, das auf die dem Gewindestück
gegenüberliegende Seite des Kabelschuhs in Anschlag gelangen
kann, um den Kabelschuh fest auf eine entsprechende Kontakt
fläche am Steckmesser aufzupressen. Zur Verminderung der Rei
bung zwischen dem Endteil des Befestigungsteils und dem
Kabelschuh wird vorzugsweise eine Beilagscheibe zwischen den
Kabelschuh und das Endteil eingesetzt.
Das Isoliergehäuse weist vorzugsweise einen Gehäusekopf auf,
der mit Sicherungseinrichtungen zur drehfesten Verbindung mit
dem Steckmesser ausgerüstet ist. Wenn nämlich aufgrund von
Fehlschaltungen ein Kurzschlußstrom fließt, kann die hier
durch entstehende EMK eine Bewegung des Seils und damit ein
Lockern der Schraubverbindung bewirken, was zu hohen Über
gangswiderständen und damit hoher Wärmeentwicklung oder sogar
zu Spalten und damit der Entstehung eines Lichtbogens führen
kann. Dies wird durch die Sicherungseinrichtungen verhindert.
Diese umfassen bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung Nuten im Gehäusekopf und Vorsprünge in einer zum
Gehäusekopf korrespondierend geformten Ausnehmung in einem
Basisteil des Steckmessers, so daß man beim Herstellen der
Verbindung zwischen den Kontakteinrichtungen und den Steck
messern die Seile entsprechend dem zur Verfügung stehenden
Raum legen kann und die mechanische (drehfeste) Verbindung
zum Steckmesser erst nach Festziehen bzw. im Verlaufe des
Festziehens der Schraubverbindung geschaffen wird.
Vorzugsweise ist das elektrisch leitende Seil durch das
Gewindestück mit dem daran befestigten Betätigungsteil im
Isoliergehäuse gehalten. Es werden also keine zusätzlichen
Teile für diese mechanische Verbindung benötigt, was die Her
stellungskosten insgesamt erniedrigt.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispie
len unter Verweis auf die beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen Teil-Querschnitt durch ein Seil mit end
seitig angebrachter Kontakteinrichtung,
Fig. 2 eine Kurzschließ- und Erdungseinrichtung mit
drei Kontakteinrichtungen zum Anschließen an
Kurzschließpatronen und einer Kontakteinrich
tung zum Anschließen an Erde,
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Steckmesser, wie es in
Kombination mit der Einrichtung nach Fig. 1
Verwendung finden kann,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV aus
Fig. 3,
Fig. 5 eine Darstellung eines Steckmessers gemäß einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung mit
einer Darstellung ähnlich der nach Fig. 4,
und
Fig. 6 eine zur Ausführungsform nach Fig. 5 passende
Ausführungsform einer Kontakteinrichtung in
einer Darstellung ähnlich der nach Fig. 1.
Bei der nachfolgenden Erläuterung werden für gleiche und
gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.
Nachfolgend wird eine erste bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung anhand der Fig. 1-4 näher erläutert.
Gemäß Fig. 1 umfaßt eine Kontakteinrichtung 30 einen Kabel
schuh 4, der über eine Preßhülse 5 an der Seele eines elek
trisch leitenden Seils mit Außenisolierung angebracht ist.
Der Kabelschuh bzw. seine Preßhülse 5 ist über eine Außeniso
lierung 3 berührungssicher geschützt.
Die Kontakteinrichtung 30 ist durch ein Isoliergehäuse 33
ummantelt, das eine zentrale, durchgehende Ausnehmung 38 auf
weist, in welche die Innenausnehmung eines schräg angesetzten
Gehäusestutzens 35 mündet, durch die der Kabelschuh 4 in das
Isoliergehäuse 33 eingeführt werden kann.
In die Bohrung des Kabelschuhs 4 ist ein Bolzen 39 eines
Gewindebolzens 31 eingesetzt, wobei der Gewindeabschnitt des
Gewindebolzens 31 einen größeren Durchmesser aufweist als die
Bohrung des Kabelschuhs 4. Auf den Bolzen 39 ist ein Befesti
gungsteil 40 mit einem zylindrischen Endteil 45 aufgesetzt
und mittels eines Sicherungsstiftes 41, der quer zur Längs
achse des Bolzens 39 durch das Befestigungsteil 40 und den
Bolzen 39 verläuft, gesichert. Das Endteil 45 steckt im
Isoliergehäuse 33 und ist derart dimensioniert, daß seine dem
Kabelschuh 4 zugewandte Endfläche entweder direkt oder (wie
in Fig. 1 gezeigt) über eine Beilegscheibe 46 auf dem Kabel
schuh 4 aufliegt.
Das Befestigungsteil 40 ist aus Kunststoff gefertigt und
weist einen Eingriffsschlitz 42 auf, über welchen eine dreh
feste Verbindung zwischen einem (nicht gezeigten) Werkzeug
und dem Befestigungsteil 40 und damit dem Gewindebolzen 31
hergestellt werden kann. Um eine vorübergehende Sicherung
zwischen dem (nicht gezeigten) Werkzeug und dem Befestigungs
teil 40 herzustellen, ist eine Schnappnut 43 rings um das
Befestigungsteil 40 verlaufend angebracht. Zum leichteren
Einführen des Befestigungsteils 40 in das Werkzeug ist das
Ende des Befestigungsteils 40 mit einer Anfassung 44 versehen.
Der Gewindebolzen 31 weist endseitig ein Endgewinde 36 auf,
auf welchem eine Isolierkappe 37 aufgeschraubt ist. Der
Außendurchmesser der Isolierkappe 37 ist geringer als der
Außendurchmesser des Gewindeabschnitts des Gewindebolzens 31.
Selbstverständlich kann die Isolierkappe 37 auch über andere
Verbindungsmittel mit dem Gewindebolzen 36 verbunden sein.
Die Isolierkappe 37 ragt über eine Endfläche des Isolierge
häuses 33 hervor.
In seinem Endbereich, also den Gewindeabschnitt des Gewinde
bolzens 31 bzw. die Isolierkappe 37 (teilweise) umgebend, ist
das Isoliergehäuse 33 mit einem Gehäusekopf 34 versehen, der
einen etwas größeren Durchmesser als die übrigen Teile des
Isoliergehäuses 33 aufweist. An seinem Außenumfang ist der
Gehäusekopf 34 mit Nuten 29 (siehe Fig. 2) versehen.
Vorzugsweise werden, wie in Fig. 2 gezeigt, für jede Strom-
Phase ein Seil 1′, 1′′, 1′′′ mit endseitig angebrachter Kon
takteinrichtung 30′, 30′′, 30′′′ vorgesehen, die über ein
Verzweigungsstück 2 mit einem Erdseil 1 mit Kontakteinrich
tung 30 verbunden sind.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Steckmesser gezeigt, das mit
einer Einrichtung nach den Fig. 1 und 2 zusammen verwendet
werden kann.
Das Steckmesser 10 gemäß den Fig. 3 und 4 umfaßt eine Metall
klinge 11, die in einem isolierenden Basisteil 17 gehalten
ist, sowie eine Isolierklinge 12, die einstückig mit dem
Basisteil 17 verbunden ist. Im Basisteil 17 ist eine Ausneh
mung 13 angebracht, die nach außen offen ist und an ihrer
Innenwand über den Umfang gleichmäßig verteilte, radial nach
innen ragende Vorsprünge 14 aufweist. Die Ausnehmung 13 und
die Vorsprünge 14 sind derart dimensioniert, daß ein Gehäuse
kopf 34 in einer Ausnehmung 13 so eingesetzt werden kann, daß
die Vorsprünge 14 in den Nuten 29 einrasten und so eine dreh
feste Verbindung herstellen.
Mit der Metallklinge 11 des Steckmessers 10 ist eine Hülse 16
mit einer zentralen Gewindebohrung 15 verbunden, wobei die
Hülse 16 konzentrisch zur Ausnehmung 13 verläuft. Die Gewin
debohrung 15 entspricht dem Außengewinde des Gewindebolzens
31, wobei ihre Tiefe derart bemessen ist, daß die
Isolierkappe 37 in der Gewindebohrung 15 aufgenommen ist, wenn der
Gewindebolzen 31 in die Gewindebohrung 15 eingeschraubt ist.
Bei der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform der
Erfindung ist die Hülse 16 mit Gewindebohrung 15 des Steck
messers 10 durch einen Gewindebolzen 18 ersetzt. Der Gewinde
bolzen 31 der Kontakteinrichtung 30 ist bei dieser Ausfüh
rungsform durch eine Gewindehülse 32 ersetzt, so daß wieder
eine Schraubverbindung der beiden Teile gewährleistet ist.
Der Gewindebolzen 18 des Steckmessers 10 weist an seinem
Übergang zur Metallklinge 11 eine Kontaktfläche 19 auf, auf
welcher das freie Ende der Gewindehülse 32 in Anschlag gelan
gen kann.
Zum Zusammenbau der in den Fig. 1 und 6 gezeigten Teile
wird ein auf das Seil 1 aufgepreßter Kabelschuh 4 durch die
Ausnehmung des Gehäusestutzens 35 in das Isoliergehäuse 33
eingeschoben. Daraufhin steckt man den Bolzen 39 mit seinem
dem Gewindeabschnitt entgegengesetzten Ende durch die Bohrung
des Kabelschuhs 4 und steckt das Befestigungsteil 40 -
ggf. unter Zwischenlage einer Beilegscheibe 46 - auf.
Schließlich befestigt man das Befestigungsteil 40 auf dem
Bolzen 39 durch Einpressen des Sicherungsstiftes 41. Da der
Gewindeabschnitt des Gewindebolzens 31 bzw. der Gewindehülse
32 größer ist als der Durchmesser der Bohrung im Kabelschuh
4, sind nunmehr die Teile der Anordnung unverlierbar mitein
ander verbunden. Die Gesamtanordnung weist kein von außen zu
gängliches elektrisch leitendes Teil auf, so daß beim Berüh
ren stromleitender Teile keine elektrischen Verbindungen auf
gebaut werden können.
Bezugszeichenliste
1 Seil
2 Verzweigungsstück
3 Außenisolierung
4 Kabelschuh
5 Preßhülse
10 Steckmesser
11 Metallklinge
12 Isolierklinge
13 Ausnehmung
14 Vorsprung
15 Gewindebohrung
16 Hülse
17 Basisteil
18 Gewindebolzen
19 Kontaktfläche
29 Nut
30 Kontakteinrichtung
31 Gewindebolzen
32 Gewindehülse
33 Isoliergehäuse
34 Gehäusekopf
35 Gehäusestutzen
36 Endgewinde
37 Isolierkappe
38 Ausnehmung
39 Bolzen
40 Befestigungsteil
41 Sicherungsstift
42 Eingriffsschlitz
43 Schnappnut
44 Anfassung
45 Endteil
46 Beilegscheibe.
2 Verzweigungsstück
3 Außenisolierung
4 Kabelschuh
5 Preßhülse
10 Steckmesser
11 Metallklinge
12 Isolierklinge
13 Ausnehmung
14 Vorsprung
15 Gewindebohrung
16 Hülse
17 Basisteil
18 Gewindebolzen
19 Kontaktfläche
29 Nut
30 Kontakteinrichtung
31 Gewindebolzen
32 Gewindehülse
33 Isoliergehäuse
34 Gehäusekopf
35 Gehäusestutzen
36 Endgewinde
37 Isolierkappe
38 Ausnehmung
39 Bolzen
40 Befestigungsteil
41 Sicherungsstift
42 Eingriffsschlitz
43 Schnappnut
44 Anfassung
45 Endteil
46 Beilegscheibe.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Siche
rungsunterteilen od. dgl. Kontakten in Niederspannungskabel
verteilungen, umfassend
- - Steckmesser (10) zum Einsetzen in die Sicherungsunter teile od. dgl. Kontakte,
- - mindestens ein elektrisch leitendes Seil (1) mit Außen isolierung und endseitigen Kontakteinrichtungen (30) und Gewindestücken (31, 32) wie Gewindebolzen (31) oder Gewindehülsen (32) als Verbindungsglied zum Ein- oder Aufschrauben in/auf ein Steckmesser (10) so, daß die Kontakteinrichtungen (30) mit dem Sicherungsunterteil od. dgl. Kontakt über das Steckmesser (10) in elektrisch leitender Verbindung steht, und
- - ein Befestigungsteil (40) am Gewindestück (31, 32) zum Drehen des Gewindestücks (31, 32) mittels eines Werk zeugs,
gekennzeichnet durch ein Isoliergehäuse (33), welches die Kontakteinrichtun
gen (30) und/oder das Gewindestück (31, 32) derart vollstän
dig umschließt, daß alle mit dem Seil (1) elektrisch leitend
verbundenen Teile (4, 5, 30, 31, 32) von außen unzugänglich
und elektrisch isoliert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsteil (40) aus isolierendem Material
gefertigt ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das vorzugsweise als Gewindebolzen (31) ausgebildete
Gewindestück einen endseitigen Führungsansatz (36, 37) zum
Einführen in eine Gewindebohrung (15) im Steckmesser (10)
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsansatz (36, 37) elektrisch isoliert ausgebil
det ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsansatz des Gewindebolzens (31) ein Endgewinde
(36) und eine daraufaufgeschraubte Isolierkappe (37) umfaßt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewindestück (31, 32) in einen Bolzen (39) übergeht,
der durch einen auf das Seil (1) aufgepreßten (5) Kabelschuh
(4) verläuft und mit dem Befestigungsteil (40) dreh- und zug
fest verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Befestigungsteil (40) ein in das Isoliergehäuse (33)
ragendes Endteil (45) umfaßt, das vorzugsweise über eine Bei
legscheibe (46) auf der dem Gewindestück (31, 32) gegenüber
liegenden Seite des Kabelschuhs (4) in Anschlag gelangen
kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Isoliergehäuse (33) einen Gehäusekopf (34) aufweist,
der Sicherungseinrichtungen (29) zur drehfesten Verbindung
mit dem Steckmesser (10) umfaßt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherungseinrichtungen Nuten (29) im Gehäusekopf
(34) und Vorsprünge (14) in einer zum Gehäusekopf (34) kor
respondierend geformten Ausnehmung (13) in einem Basisteil
(17) des Steckmessers (10) umfassen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das elektrisch leitende Seil (1) durch das Gewindestück
(31, 32) mit dem daran befestigten Betätigungsteil (40) im
Isoliergehäuse (33) gehalten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934339561 DE4339561C2 (de) | 1993-11-19 | 1993-11-19 | Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934339561 DE4339561C2 (de) | 1993-11-19 | 1993-11-19 | Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4339561A1 true DE4339561A1 (de) | 1995-05-24 |
| DE4339561C2 DE4339561C2 (de) | 2001-02-22 |
Family
ID=6503011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934339561 Expired - Fee Related DE4339561C2 (de) | 1993-11-19 | 1993-11-19 | Vorrichtung zum Erden und/oder Kurzschließen von Sicherungsunterteilen o. dgl. Kontakten in Niederspannungskabelverteilungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4339561C2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0992401A2 (de) | 1998-10-02 | 2000-04-12 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betreiben des Bordnetzes eines Fahrzeugs |
| WO2001013467A3 (en) * | 1999-08-12 | 2001-09-13 | Apw Electronics Ltd | Electrical conductivity connectors |
| AU2004206987B2 (en) * | 2003-09-03 | 2008-12-04 | Thew & Mccann Pty Ltd | Switchgear portable earthing device |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7004589U (de) * | 1970-02-11 | 1970-06-25 | Schiffmann Dipl Kfm Alois | Einsatzstueck fuer trennsicherungsunterteile. |
| CH550500A (de) * | 1973-08-02 | 1974-06-14 | Pfisterer Elektrotech Karl | Erdungsvorrichtung fuer stromkreisleisten. |
| DE3438758A1 (de) * | 1984-10-23 | 1986-05-15 | Dehn + Söhne GmbH + Co KG, 8500 Nürnberg | Erdungs- und kurzschliessvorrichtung fuer niederspannungsanlagen |
-
1993
- 1993-11-19 DE DE19934339561 patent/DE4339561C2/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0992401A2 (de) | 1998-10-02 | 2000-04-12 | Volkswagen Aktiengesellschaft | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Betreiben des Bordnetzes eines Fahrzeugs |
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| AU2004206987B2 (en) * | 2003-09-03 | 2008-12-04 | Thew & Mccann Pty Ltd | Switchgear portable earthing device |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4339561C2 (de) | 2001-02-22 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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