DE433915C - Sicherheitsvorrichtung an Foerderkarren mit Hubvorrichtung - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung an Foerderkarren mit HubvorrichtungInfo
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Description
- Sicherheitsvorrichtung an Förderkarren mit Hubvorrichtung. Zur Beförderung von Massengütern, z. B. von Ziegeln, sind Transportkarren mit Hebevorrichtung gebräuchlich, die mit Tragarmen unter das entsprechend gelagerte Gut greifen und es mit Hilfe eines Hebelwerkes anheben können, um es dann abzurollen. Das Hubwerk wird dabei durch einen langen Handhebel betätigt, der während des Transports mit Rücksicht auf Platzersparnis in die Höhe geklappt werden kann.
- Es sind nun wiederholt Unglücksfälle, schwere Knochenbrüche u. dgl., dadurch entstanden, daß der aufrecht stehende Handhebel umfiel und unter der Wirkung der Last wieder in die Höhe geschnellt wurde, wobei dann Arbeiter getroffen und verletzt wurden.
- Die Erfindung besteht in einer Sicherheitsvorrichtung, bei der die Kupplungsglieder zwischen dein festen und dem umlegbaren Teil des Handhebels außerhalb der Betriebsstellung durch eine Führung zwangläufig in einem Abstand voneinander gehalten werden, der eine unbeabsichtigte Kupplung ausschließt. Fällt der nach oben gelegte Hebelarm um, so bleibt er liegen, kann aber nicht zurückgeschleudert werden.
- Anordnung und Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes sind in einer Ausführungsform an Hand der "Zeichnung veranschaulicht.
- In der Abb. r ist ein Absetzwagen für Ziegelrohlinge ohne die neue Sicherheitsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt, während Abb. a und 3 den Hebel mit der Sicherheitsvorrichtung in und außerhalb der Betriebsstellung zeigt.
- Abb.¢ zeigt die Sperrklinke des Hubwerkes in vergrößertem Maßstabe.
- Die Abb. i stellt den an sich bekannten Abi;etzwagen mit dem bisher gebräuchlichen umlegbaren Hebel dar. Das Tr agarmgestell, das aus einer Anzahl wagerechter Träger a besteht, die untereinander durch senkrechte Profileisen c, verbunden sind, ist an einer miit dem Untergestell b fest verbundenen Säule c geführt und kann mittels des Hebelarmes d und seiner Verlängerung e gehoben und gesenkt werden. Um die Ausladung des Hebels d-e zu verkürzen, ist ein Gelenk h vorgesehen, das es gestattet, die Verlängerung e während 'der Fahrt aufrecht zu stellen. Das untere Ende der Hebelarmverlängerung e ist zu einem Haken r ausgebildet, der beim Niederdrücken der Verlängerung e unter den mit dem Hebelarm d fest verbundenen Zapfen i greift, wodurch dann eine starre Verbindung zwischen den Teilen e und d hergestellt wird. Um den Wagen zu beladen, wird er bei gesenkten Tragarmen in ein Ladegerüst gefahren, das so viel mit Ziegeln f besetzte Tragrahmen g enthält, als der Wagen Tragarmpaare besitzt. Das Tragarmgestell des Wagens befindet sich dabei in gesenkter Stellung, so daß j e zwei Tragarme frei unter ein Rähmchen fassen können. Ist der Wagen in das Ladegerüst eingefahren, so wird der Hebel d-e niedergedrückt; dabei hebt sich der andere Hebelarms und drückt durch den Lenker t die durch die Längsträger c,-c, verbundenen Tragarmea mit ihrer Last nach oben. Zur Feststellung des Hebels d in der angehobenen Stellung dient die Klinke ü, die in der Abb.4 in der Seitenansicht dargestellt ist. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, fällt diese Klinke, sobald der Hebel d eine gewisse tiefe Lage erreicht hat, durch ihr Eigengewicht von selbst ein, um die Last in der angehobenen Stellung zu halten. Um nun die Klinke u zu lösen, ist es nichf nötig, sie mit der Hand seitwärts zu schieben, vielmehr genügt hierfür ein kurzer Druck auf die niedergelegte Hebelverlängerung e (Abb. i), der zur Folge hat, daß die Kante j des Hebelarmes d (Abb. q.) auf die schiefe Ebene j-k der Klinke u auftrifft und die Klinke zum Ausschwingen bringt. Dadurch wird der Handhebel d-e gelöst, und der Förderkarren kann die Nutzlast wieder an ein Gerüst abgeben. Der Handhebel d-e kann also sowohl beim Be- wie beim Entladen desWagens mit beiden Händen des Fahrers betätigt werden, während die Klinkvorrichtung nicht mit der Hand berührt zu werden braucht. Diese selbsttätige Verriegelung und Wiederauslösung ist notwendig, weil die bedienende Person bei dem großen Gewicht der Ladung beide Hände zum Niederdrücken bzw. Nachlassen des Handhebels benötigt.
- Die geschilderte Haltevorrichtung, wie sie bisher gebräuchlich war, bildet eine Gefahr für die bedienende Person insofern, als bei zufälligem Herunterfallen der Hebelarmverlängerung e die lebendige Kraft derselben ausreicht, um den Hebelaren d um eine kurze Strecke zu senken und die Klinke zum Ausschlag zu bringen. Unter dem Einfluß der Last schnellt alsdann der ausgestreckte Hebel d-e zurück und kann die bedienende Person treffen.
- Zur Vermeidung der erwähnten Gefahrenquellen dient die Erfindung.
- Die wie bisher an ihrem Ende hakenförmig ausgebildete Hebelarmverlängerung e (Abb. 2 -und 3) ist mit einem Langloch l versehen und trägt einen Zäpfen in. Der Hebelarm d hat ebenfalls einen Zapfen n, während in sein Kopfende ein Schlitz o eingeschnitten ist. Die Hebelarmverlängerung e ist außerdem noch -mit einem Handgriff p ausgerüstet. Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist nun folgende (Abb. 2 und 3) : Ist der Wagen beladen, der Hebelarm d in seine untere Endlage gebracht und durch die Klinke u gesichert, so wird die Hebelarmverlängerung e nach oben bis gegen den Anschlag q umgelegt. Soll der Wagen nun entladen werden, so wird die Hebelarinverlängerung e nach unten geklappt und dabei gegen den Hebelarm d angedrückt. Dabei gleitet dann der Zapfen vc in den Schlitz o (.Abb. 3), i und zu gleicher Zeit greift der Haken r unter den Zapfen i, wobei das Langloch i das Weitergleiten auf dem Zapfen yi ermöglicht. Nunmehr ist eine starre Verbindung zwischen Hebelarmverlängerung und Hehelarin hergestellt und die Auslosung kann in üblicher Weise vor sich gehen. Nach der Entladung steht der Hebelarm (1-e schräg nach oben j Um in dieser Stellung die Hebelarmverlängerung e bequem ausheben und gegen den Anschlag q zurücklegen zu können, ist der Handgriff p angebracht. Zum Beladen des Wagens wird die Hebelarmverlängerung e wieder zurückgeführt und gegen den Hebelarm d angedrückt, bis die starre Verbindung wieder hergestellt ist.
- Nach der Beladung, Entladung und während ,der Fahrt befindet sich die Hebelarmver-. längerung e stets in der oberen Ruhelage am Anschlag q. Fällt nun durch irgendeinen Zufall die Hebelarmverlängerung e nach unten, so gleitet der Zapfen m an dem entsprechend gestalteten Kopfende des Hebelarmes d entlang, ohne jedoch in den Schlitz o einfallen zu können. Ebenso gleitet der Haken r a-1 dein Zapfen i vorbei, ohne daß eine Verbindung hergestellt wird. Die Hebelarmverlä ngerung e fällt also bis auf den Boden frei herab, ohne die Sperrklinke lösen zu können.
- An Stelle der Zapfen und Schlitze können natürlich in entsprechender Ausgestaltung auch andere Kupplungsglieder verwendet werden, z. B. Klammern oder Hülsen, die, an jedem der beiden Hebelteile befestigt, durch Druck in der Längsrichtung den anderen umgreifen und so eine starre Verbindung herstellen.
- Die Erfindung stellt eine außerordentlich einfache und wegen ihrer Einfachheit vollkommen zuverlässige Sicherheitsvorriclittins dar, die Unglücksfälle der beschriebenen Art g iilizlich ausschließt.
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Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung an Förderkarren mit Hubvorrichtung, die durch einen umlegbaren Handhebel betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder zwischen dein festen und dem umlegbaren Teil des Hebels außerhalb der Betriebsstellung durch eine Führung zwanglättfig in einem Abstand voneinander gehalten werden, der eine unbeabsichtigte Kupplung verhindert.
- 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Gelenkhälfte (e) des Hebels mit einem Stift (m), die andere (ci) mit einer den Stift führenden Gleitfläche (h) versehen ist, die den die Kupplung (i, r) außerhalb der Betriebsstellung ausschließenden Abstand der beiden Gelenkhälften ((i, e) sichern, während in der Betriebsstellung wagerechte oder annähernd wagerechte Schlitze (o, l) in beiden Gelenkhälften (las Einrücken (leg Kupplung ermöglichen,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK98151D DE433915C (de) | Sicherheitsvorrichtung an Foerderkarren mit Hubvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK98151D DE433915C (de) | Sicherheitsvorrichtung an Foerderkarren mit Hubvorrichtung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433915C true DE433915C (de) | 1926-09-15 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK98151D Expired DE433915C (de) | Sicherheitsvorrichtung an Foerderkarren mit Hubvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433915C (de) |
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- DE DEK98151D patent/DE433915C/de not_active Expired
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