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DE433877C - Kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine - Google Patents

Kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine

Info

Publication number
DE433877C
DE433877C DEB120776D DEB0120776D DE433877C DE 433877 C DE433877 C DE 433877C DE B120776 D DEB120776 D DE B120776D DE B0120776 D DEB0120776 D DE B0120776D DE 433877 C DE433877 C DE 433877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
drill
saw
shafts
way
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB120776D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANTON PETER BECKER
Original Assignee
ANTON PETER BECKER
Publication date
Priority to DEB120776D priority Critical patent/DE433877C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE433877C publication Critical patent/DE433877C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/18Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of furniture or of doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine, mit der gleichzeitig zwei vordere Stuhlbeine gebohrt, gefräst und auf richtige Länge geschnitten werden können.
  • Das Wesen der Erfindung besteht gegenüber bekannten Holzbearbeitungsinaschinen dieser Art darin, daß an einem Maschinentisch mit zwei rechts und links angebrachten Stuhlbein - Einspannböcken einerseits, und zwar konzentrisch über denselben, je ein vertikal gelagerter, drehverschiebbarer und horizontal selbsttätig hin und her beweglicher Frä sschaft sowie hinter demselben je zwei wenig geneigte, horizontal gelagerte drehverschiebbare Bohrschäfte, und anderseits konzentrisch zwischen denselben eine Zwillingskreissäge auf und nieder schiebbar tind konzentrisch darüber ein Zwillingshohrscha.ft mit zwei Bohrköpfen achsial verschiebbar angeordnet und derart an Fuß-Z, Handhebeln allgelenkt sind, daß durch entsprechende. Auslegen derselben zwei ein-, "es pannte Stuhlbeine gleichzeitig gebohrt, gefräst und auf die richtige Länge geschnitten werden können. Die beiden Langlochfräser sind je an einem Gleitschlitten mit Exzenterstcuerttng befestigt, deren Drehung durch je zwei Stirnzahnräder mit Riemenscheibenantrieb erfolgt, derart, claß die beiden Bohrfräser während des Laufs der -Maschine, unal;hängig von ihrer Dreh- und Schiebbewegung, :elbatätig hin und her bewegt werden. Die beiden Doppelbohrschä fte sind finit bestiinnitein -Neigungswinkel einerseits in L agerlchlifeti drehbar und achsial verschiebbar gelagert und anderseits in verschiebbaren Gleitschlitten geführt, die derart an einem geeigneten Übertragungsgestänge angelenkt sind, rlaß sie gleichzeitig mittels eines Handliebels vor- und zurückgeschoben werden können. Das -`bertragungsgestänge der beiden Doppelbohrschäfte ist derart mit dem Gestänge der Zwillingssäge kombiniert, daß durch Herabdrücken eines gemeinschaftlichen Handhebels sowohl die Sägescheiben in Schneidlage hochgehoben als auch die beiden Doppelbohrschäfte gleichzeitig zum Bohren vorgeschoben und letztere beim Loslassen des H.andIiebels infolge Herabgleitens des schweren Sägelagerbockes und der Hebelübertragung wieder selbsttätig in ihre Ruhelage zurückgezogen werden, so claß eine besondere Rückzugvorrichtung erübrigt wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichiiting in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. r bis 3 die kombinierte Holzbearbeitungsmaschine in drei Ansichten, von vorn, von oben und von der Seite gesehen.
  • An dein Maschinentisch a sind zwei Stuhlbein-Einspannbö clce b mit ExzenterklemmliebeIncrechts und links angebracht. Konzentrisch über jedem Bock b ist ein Bohrfräser angebracht. Derselbe besteht aus dem drehbaren und achsial verschiebbaren Bohrschaft d mit Bohrkopf c111, der einerseits an einem horizontal beweglichen Gleitschlitten e befestigt und anderseits durch ein Übertragungsgestänge f, ä@ g1 und Ir mit einem Fußhebel t: verbunden ist. Die beiden Doppellagerhebel g, g1 und ä, 91 tragen eine Welle j, an der einerseits die Hebel f und f1 und anderseits ein Rückzuggewicht k befestigt sind. Der Gleitschlitten wird durch ein Exzenter hin und her bewegt, dessen 'U'elle l durch zwei Stirnzahnräder sit und 3111 gedreht werden, deren Antrieb durch eine Riemenscheibe 3t. erfolgt. 131 ist eine Leerscheibe. Die Doppelbohrschäfte o und o1 sind einerseits in Lagerköpfen p drehbar un fl achsial verschiebbar gelagert und anderseits drehbar in einem mit bestimmtem Neigungswinkel verschiebbaren Gleitschlitten q eingelenkt, mit denen sie vor- und zurückgeschoben werden können. Unter dein Maschinentisch a zwischen den Einspannböcken b ist eine Zwillingskreissäge r und r1 mit auf und nieder schiebbarem Lagerbock s angeordnet. Die beiden Gleitschlitten q und der Sägelagerbock s sind durch ein kombiniertes Übertragungsgestänge 1. 2, 3, 4, 3 und 6 an einem gemeinsamen IHandliebel 7 angelenkt. Konzentrisch über der Sägewelle t ist zwischen den Böcken b außerdem ein Zwillingsbohrschaft u mit zwei Bohrköpfen u1 und 1i=, in einem horizontal verschiebbaren Gleitschlitten v, drehbar gelagert. Der Gleitschlitten v kann durch einen einfachen Handhebel w hin und her bewegt werden. Der Antrieb sämtlicher Drehschäfte d, o und tc sowie der Sägewelle t erfolgt durch Riemenscheiben. x und x1 sind Anschlagleisten für die genaue Länge der Stuhlbeine y und y1.
  • Die Hantierung und Arbeitsweise ist folgende: Die Maschine wird zuerst in Betrieb gesetzt, wobei sämtliche Bohr- und Frässchäfte sowie die Sägewelle in ihren Ruhelagen rotieren und die Frässchäfte infolge der Exzentersteuerungen beständig hin und her bewegt werden. Es werden dann zwei Stuhlbeine y und y1, mit den Fußenden gegen die Anschlagleisten x und x1 abgestützt, in den Einspannböcken b eingesetzt und durch ents s prechendes Auslegen der Exzenterkleinmliebel c darin festgespannt (s. Abb. 2). Durch Herabdrücken des Handhebels 7 wird der Sägelagerbock s in Schneidlage hochgehoben, wobei infolge des kombinierten Übertragungsgestänges 1, 2, 3, .a., 5 und 6 auch deichzeitig die Doppelbohrschäfte vorgeschoben werden, so daß die beiden Stuhlbeine auf richtige Länge abgeschnitten werden und in ihre Seitenflächen gleichzeitig die zwei Löcher für die Seitenstreben eingebohrt werden. Beim Loslassen des Hebels 7 wird das kombinierte Übertragungsgestänge durch Herabgleiten des schweren Sägebockes .s so zurückgelegt, daß die Doppelbohrschäfte o und o1 wieder in ihre Ruhelage zurückgezogen werden. Alsdann wird der Fußhebel i. herabgedrückt, wodurch die Langlöcher für die Querstrebe eingefräst werden. Und zuletzt werden durch Rechts- und Linksauslegen des Hebels ze, die Stirnlöcher zum Einsetzen der Hartholzzapfen eingebohrt, so daß immer zwei Stuhlbeine gleichzeitig fertiggestellt «-erden können, wodurch viel Arbeitszeit und Personal erspart wird.
  • Die Zeichnung zeigt nur ein Ausführungsbeispiel, Änderungen, die nicht aus dem Rahtnen der Erfindung herausfallen und sich von selbst ergeben, bleiben vorbehalten.

Claims (1)

  1. PATE ST-A\ SPRI CHE: i. Kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Maschinentisch (a.) mit zwei recht-, und links angebrachten Stuhlbein-Einspannböcken (b) einerseits, und zwar konzentrisch über denselben, je ein vertikal gelagerter drehverschiebbarer und horizontal selbsttätig hin und her beweglicher Frässchaft (d), sowie hinter demselben je zwei wenig geneigte horizontal gelagerte drehverschiebbare Bohrschäfte (o und o1), und anderseits konzentrisch zwischen denselben eine Zwillingskreissäge (i- und r1) auf und nieder schiebbar und konzentrisch darüber ein Zwillingsbohrschaft (u) mit zwei Bohrköpfen (u1 und rs=) achs.ial verschiebbar angeordnet und derart in Fuß- bzw. Handhebeln angelenkt sind, daß durch entsprechendes Auslegen derselben zwei eingespannte Stuhlbeine gleichzeitig gebohrt, gefräst und auf richtige Länge geschnitten werden können. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Langlochfräser (d) je an einem Gleitschlitten (e) mit Exzentersteuerung befestigt sind, deren Drehung durch je zwei Stirnzahnräder (in und in) mit Riemenscheibenantrieb (st) erfolgt, derart, daß die beiden Bohrfräser während des Laufs der Maschine unabhängig von ihrer Dreh- und Schiebbewegung selbsttätig hin und her bewegt werden. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Doppelbohrschäfte (o und o1) mit bestimmtem Neigungswinkel einerseits in Lagerköpfen (p) drehbar und achsial verschiebbar gelagert und anderseits 'in verschiebbaren Gleitschlitten (q) geführt sind, die derart an einem geeigneten Cbertragungsgestänge (1, 2, 3 und d.) angelenkt sind, daß sie gleichzeitig mittels eines Handliebels (Ir) vor und -zurück geschoben werden können. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsgestänge (1, 2, 3 und 4.) der beiden Doppelbohrschäfte (o) derart mit dein Gestänge (5 und 6) der Zwillingssäge (s) kombiniert ist, daß durch Herabdrücken eine: gemeinschaftlichen Handhebels (h) sowohl die Sägescheiben (r und r1) in Schneidlage hochgehoben als auch die beiden Doppelbohrschäfte (o, o1) gleichzeitig zum Bohren vorgeschoben und letztere beim Loslassen des Handhebels (h) infolge Herabgleitens des schweren Sägelagerbocke@s (s) und der Hebelübertra-. gung wieder selbsttätig in ihre Ruhelage zurückgezogen werden.
DEB120776D Kombinierte Stuhlbearbeitungsmaschine Expired DE433877C (de)

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