DE433458C - Antrieb fuer Fahrzeuge mit Fluessigkeitsuebertragung - Google Patents
Antrieb fuer Fahrzeuge mit FluessigkeitsuebertragungInfo
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- DE433458C DE433458C DED48808D DED0048808D DE433458C DE 433458 C DE433458 C DE 433458C DE D48808 D DED48808 D DE D48808D DE D0048808 D DED0048808 D DE D0048808D DE 433458 C DE433458 C DE 433458C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/08—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
- B61C9/14—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
1. SEPTEMBER 1926
1. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 433458 -KLASSE 20 b GRUPPE
(D 48808'IIJ2obJ
Firma Friedr. Deckel, Präzisionsmechanik und Maschinenbau in München
und ©tyL^ttg. Paul von Vago in Irschenhausen.
Antrieb für Fahrzeuge mit Flüssigkeitsübertragung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. September 1925 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Anordnung einer Flüssigkeits- oder
Druckluftpumpe und eines Fäüssigkeits- oder Druckluftmotors an Fahrzeugen und bezweckt,
einen Antrieb der Triebradachse zu schaffen, welcher durch die Einschränkung der an den Triebradachsen angebrachten unabgefederten
Massen sich auszeichnet.
Dies wird nach Abb. 1 durch die Trennung der am abgefederten Wagenrahmen 1 befestigten
Pumpe 2 vom Motor 3 erreicht, wobei der Motor an der Triebradachse 4, beispielsweise
mittels Armlager 5, schwenkbar befestigt ist, so daß ein wesentlicher Teil der lotrechten Massenkräfte des Motors durch die
federnde Ausbildung eines Stützpunktes 6 auf
den Wagenrahmen ι übertragen wird. Das Antriebsmoment des Motors kann bei dieser
auch bei elektrischen Straßenbahnmotoren mit Erfolg verwendeten Befestigungsart, beispielsweise
durch ein Zahnradpaar 7 und 8, auf die Triebradachse 4 übertragen werden.
Eine derartige Trennung von Pumpe und Motor, bei welcher nur die Pumpe am abgefederten
Fahrzeugrahmen angeordnet ist, dagegen der Motor die Relativbewegungen ganz oder teilweise mitmachen kann, bedingt
eine nachgiebige Zu- und Rückleitung der Treibflüssigkeit bzw. der Druckkraft, wodurch
die notwendige gegenseitige Bewegungsfreiheit gewährleistet wird.
Erfindungsgemäß wird diese Bedingung in der Weise erfüllt, daß die Zu- und Rückleitung
nach Abb. 1, die einen Längsschnitt durch eine dieser Leitungen darstellt, als
Posaunenrohr ausgebildet ist, welches sowohl an der Pumpe wie auch am Motor durch je
einen schwenkbaren kugelgelenkartigen Anschluß befestigt ist.
Dementsprechend ist das Posaunenrohr 9 und 9' an beiden Enden mit je einem Kugelgelenk
10 und 10' versehen, wobei die Kugelgelenke io in hohlkugelförmigen Anschlußstücken
11 und 11' der Pumpe bzw. des Motors durch je eine kugelförmig ausgebildete
Überwurfmutter 12 und 12' gehalten werden. Leckverluste können beispielsweise
durch einen am Kugelgelenk 10 angebrachten und auf der Kugeloberfläche anliegenden
U-förmigen Lederstulp 13 verhindert werden. Um die Bewegungsfreiheit in der Längsrichtung
zu gewährleisten, ist das Rohr 9 in einem Anschlußstück 90 des Rohres 9' verschiebbar
angeordnet und gegen Leckverluste durch einen Lederstulp 14 abgedichtet.
Bei dieser Bewegungsfreiheit des Posaunenrohres in der Längsrichtung würde durch
die Spannung des Kraftübertragungsmittels in der Rohrleitung an der Pumpe wie auch
am Motor eine gleiche, jedoch entgegengesetzt gerichtete Druckbelastung P auftreten, die
sich zum Teil aus dem unausgeglichenen statischen Drucke der bei der Anschlußstelle
offenen Kammern 15 der Pumpe bzw. 16 des
Motors, teils aus der Belastung des Posaunenquerschnittes bei 14 addiert. Diese Belastung,
die insbesondere bei Hochdruckanlagen von beträchtlicher Höhe ist, ist gleich dem Produkt aus dem lichten Querschnitt im
Anschlußstück 90 mit dem spezifischen Druck des Treibmittels.
Um diesen Druck auszugleichen, ist das Anschlußstück 90 mit einer Verlängerung 91
mit größerer Bohrung versehen, in welchem eine einen Teil des Rohres 9 bildende Verstärkung
17 verschiebbar angeordnet ist. Eine durch Lederstulp gegen Leckverluste abgedichtete
Mutter 18 verschließt die offene Gegenseite des Anschlußstückes 91, so daß
zwischen dem Posaunenrohr 9 und dem Teil 91 ein Ringraum 19 entsteht, welcher einerseits
durch die Rohr verstärkung 17, andererseits
durch die Mutter 18 abgeschlossen ist. Dieser Ringraum 19 steht durch eine Bohrung
20 mit dem Innern der Leitung 9 in Verbindung. Der zweite durch die Verstärkung 17,
das Rohr 9 und die Verlängerung 91 des Anschlußstückes 90 gebildete Ringraum 21 ist
durch eine Bohrung 22 mit dem Freien verbunden.
Falls der Querschnitt des Ringraumes 19 gleich dem Querschnitt der Bohrung des Teiles
90 gewählt wird, wird einerseits auf die Mutter 18, andererseits auf die Verstärkung
17 eine Belastung gleich P entstehen, die die
beiden Posaunenhälften 9,9' ineinanderzuschieben trachtet und so die Wirkung des
ursprünglichen Druckes P aufhebt.
Hierdurch wird unabhängig vom Druck im Treibmittel ein Gleichgewichtszustand zwischen
der Pumpe und dem Motor bei gegenseitiger Bewegungsfreiheit gewährleistet.
Claims (3)
1. Antrieb für Fahrzeuge, bestehend aus einer am abgefederten Fahrzeugrahmen
angebrachten Pumpe und einem nicht oder nur zum Teil abgefederten und mit der Pumpe durch nachgiebige Zu- und
Rückleitung verbundenen Motor, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitig beweglichen
Elemente von einseitigem Druck des Treibmittels entlastet sind.
2. xA.ntrieb für Fahrzeuge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bewegungsfreiheit des Motors zur Pumpe durch die beiderseitig kugelgelenkige Befestigung
der als Posaunenrohre ausgebildeten Zu- und Rückleitung gewährleistet ist.
3. Antrieb für Fahrzeuge nach An-Spruch
ι, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitig beweglichen Teile des Posaunenrohres
einen mit der Druckleitung verbundenen Hohlzylinder bilden, dessen Querschnitt mit dem Leitungsquerschnitt
der gegenseitig beweglichen Teile gleich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED48808D DE433458C (de) | 1925-09-24 | 1925-09-24 | Antrieb fuer Fahrzeuge mit Fluessigkeitsuebertragung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED48808D DE433458C (de) | 1925-09-24 | 1925-09-24 | Antrieb fuer Fahrzeuge mit Fluessigkeitsuebertragung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433458C true DE433458C (de) | 1926-09-01 |
Family
ID=7051434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED48808D Expired DE433458C (de) | 1925-09-24 | 1925-09-24 | Antrieb fuer Fahrzeuge mit Fluessigkeitsuebertragung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433458C (de) |
-
1925
- 1925-09-24 DE DED48808D patent/DE433458C/de not_active Expired
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