DE4330712A1 - Verfahren und Anordnung zum Schätzen einer Bewegung in einem Bild - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Schätzen einer Bewegung in einem BildInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Schätzen einer
Bewegung in einem Bild mittels eines Bewegungsschätzers, dessen Eingang ein Signal
zugeführt bekommt, das Information über die Pixel des Bildes liefert, wobei dieses
Signal digitale Daten mit einem Leuchtdichtesignal und einem Farbartsignal enthält.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine Anordnung mit einem
Bewegungsschätzer, dessen Eingang ein Signal erhält, das Information über die Pixel
eines Bildes liefert zum Schätzen einer Bewegung in diesem Bild, das durch digitale
Daten dargestellt wird mit einem Leuchtdichtesignal und einem Farbartsignal.
Ein derartiges Verfahren und eine solche Anordnung werden benutzt zur
Datenreduzierung bei digitalem Fernsehen oder bei Fernsehen mit digital zugeordneten
Daten ("DATV").
Es ist bekannt, Bewegungsinformation für Elemente eines Fernsehbildes
zu erhalten mit Hilfe eines Bewegungsschätzers auf Basis des Leuchtdichtesignals, das
einen Bewegungsvektor für die Leuchtdichte liefert. Wenn aber die Leuchtdichte
konstant ist, während der Farbartsignalpegel variiert (beispielsweise beim Bewegen der
Kamera zu Fahnen gegen einen einheitlich gefärbten Himmel, wobei die Leuchtdichte
der Fahnen und die des Himmels gleich oder nahezu gleich sind, oder zu Mitteilungs
schildern usw.) wird der Bewegungsschätzer nicht einwandfrei arbeiten, was in einer
Störerscheinung in einem wiedergegebenen Bild zum Ausdruck kommt. Eine gute
Lösung wäre, einen zweiten Bewegungsschätzer zu benutzen, und zwar auf Basis des
Farbartsignals, der einen Bewegungsvektor für die Farbart liefert, und den Wert des
Chrominanz-Bewegungsvektors zu übertragen, oder den Leuchtdichtevektor durch den
Farbartvektor gewichten zu lassen.
Diese Optionen weisen den Nachteil auf, daß sie sich nur schwer in
Hardware verwirklichen lassen und außerdem erfordern sie eine Änderung der genorm
ten Datenübertragung.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Lösung zu liefern, die diese
Nachteile nicht aufweist.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist dazu das Kennzeichen auf, daß
zum Zuführen des Signals zu dem Eingang des Bewegungsschätzers ein zusammen
gesetztes Signal erzeugt wird, das nicht nur aus dem Leuchtdichtesignal sondern auch
aus dem Farbartsignal erhalten wird.
Zum Erzeugen dieses zusammengesetzten Signals wird das Farbartsignal
in einem zweidimensionalen Hochpaßfilter gefiltert, das den Absolutwert des Abgeleite
ten des Signals liefert, d. h. die Kontur der gefärbten Bildelemente. Die Verwendung
eines zweidimensionalen Filters ermöglicht eine Detektion von Konturen in allen
Richtungen in einem Bild.
Auf vorteilhafte Weise wird ein zweidimensionales "Sobel"-Filter
verwendet. Dieser Filtertyp ist eines der einfachsten Filter zum Verwirklichen der er
wünschten Funktion.
Auf vorteilhafte Weise wird das Farbartsignal ebenfalls in einem Horizon
talinterpolationsfilter und in einem Vertikalinterpolationsfilter gefiltert. Die Abtastrate
der am Ausgang dieser Filter gelieferten Farbabtastwerte ist auf diese Weise dieselbe
wie die der Leuchtdichteabtastwerte, wodurch das Ergebnis am Ausgang (des) der
Zweidimensionalfilter(s) zu dem Leuchtdichtesignal mit einer Gewichtung addiert
werden kann, wobei das sich daraus ergebende Signal dem Bewegungsschätzer zu
geführt wird.
Da das Farbartsignal mehrere Komponenten aufweist, wird ein Zweidi
mensionalfilter für jede Farbartsignalkomponente verwendet und die Ausgangssignale
dieser Zweidimensionalfilter werden addiert.
Eine erfindungsgemäße Anordnung weist Mittel auf zum Extrahieren des
Farbartsignals von den Elementen, welche die Konturen der gefärbten Bildteile
darstellen, und Mittel zum Addieren dieser Elemente zu dem Leuchtdichtesignal, das
dem Bewegungsschätzer zugeführt wird.
Auf vorteilhafte Weise weisen die genannten Mittel zum Extrahieren der
Elemente ein zweidimensionales Hochpaßfilter auf, das den Absolutwert des Abgeleite
ten des Farbartsignals liefert.
Das Zweidimensionalfilter ist vorzugsweise ein "Sobel"-Filter.
Die Anordnung enthält vorzugsweise für das Farbartsignal mindestens ein
Horizontalinterpolationsfilter und ein Vertikalinterpolationsfilter, sowie eine Addier
schaltung zum mit einer Gewichtung Addieren der Signale von dem Zweidimensionalfil
ter zu dem Leuchtdichtesignal, wobei das resultierende Signal dem Bewegungsschätzer
zugeführt wird.
Da das Farbartsignal mehrere Komponenten aufweist, weist die Anord
nung auf vorteilhafte Weise ein Zweidimensionalfilter auf für jede Farbartsignalkom
ponente und eine Addierschaltung zum Zusammenaddieren der Ausgangssignale der
Zweidimensionalfilter.
Diese Aspekte der Erfindung sowie andere, detailliertere Aspekte dürften
aus der nachfolgenden Beschreibung einer nicht beschränkenden Ausführungsform
hervorgehen. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 eine Darstellung der Konfiguration von Abtastwerten, die in einem
in der Anordnung verwendeten Sobel-Filter behandelt worden sind,
Fig. 3 eine Darstellung der Abtastwerte der Signale an den jeweiligen
Stellen in der Anordnung.
Die Beschreibung der Wirkung der Anordnung nach der Erfindung ist eine
Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens, das folglich nicht einzeln beschrieben
wird.
Die Anordnung, deren Schaltbild in Fig. 1 dargestellt ist, hat eine Ein
gangsklemme 1 für ein gemultiplextes digitales Farbartsignal vom Typ 1250/2 : 1, mit
1440 Pixeln je Bildzeile und wobei die Abtastfrequenz 54 MHz beträgt. Dieses Signal
enthält wechselweise einen als "Cb" bezeichneten Blauabtastwert sowie einen als "Cr"
bezeichneten Rotabtastwert.
Die Anordnung weist ebenfalls eine Eingangsklemme 2 auf für ein
digitales Leuchtdichtesignal vom Typ 1250/1 : 1 mit 1440 Pixeln je Bildzeile, wobei die
Abtastfrequenz 108 MHz beträgt.
Die Eingangsklemme 1 ist mit dem Eingang einer Trennstufe 4 verbunden
zum Abtrennen der Blauabtastwerte Cb von den Rotabtastwerten Cr. Diese Trennstufe 4
hat zwei Ausgänge: einen für die Abtastwerte Cb und einen für die Abtastwerte Cr.
Jedes dieser Signale weist nun 720 Pixel je Bildzeile auf, abgetastet mit 27 MHz. Das
Signal Cb wird dem Eingang eines Filters 5 zugeführt, das ein Horizontalinterpolations
filter ist und das die Anzahl Abtastwerte je Zeile sowie die Abtastfrequenz verdoppelt
und dem ein Medianfilter 7 nachgeschaltet ist, das ein Vertikalinterpolationsfilter ist und
die Abtastfrequenz wieder verdoppelt. Zum Schluß wird das Signal einem nachher noch
zu beschreibenden 3×3 zweidimensionalen Hochpaßfilter vom "Sobel"-Typ zugeführt.
Das Signal Cr von der Trennstufe 4 wird denselben Vorgängen in den
Filtern 6, 8, 10 ausgesetzt, die den Filtern 5, 7 bzw. 9 entsprechen.
Die Amplituden der Ausgangssignale der "Sobel"-Filter 9 und 10 werden
in einem Amplitudenaddierer 11 addiert und danach wird die resultierende Amplitude
des Signals in einem Amplitudenteiler 12 halbiert.
Die Amplitude des Leuchtdichtesignals von der Eingangsklemme 2 wird in
einem Amplitudenmultiplizierer 13 mit drei multipliziert und in einem Amplituden
addierer 14 zu der Amplitude des Signals vom Amplitudenteiler 12 addiert. Es sei
bemerkt, daß dies möglich ist, weil die zwei Signale, deren Amplituden addiert werden
müssen, dieselbe Abtastfrequenz von 108 MHz haben und dieselbe Anzahl Abtastwerte
je Bildzeile. Das resultierende Signal vom Amplitudenaddierer 14 wird zum Schluß
einem Amplitudenteiler 15 zugeführt, der die Amplitude durch vier teilt und zum Schluß
an einer Ausgangsklemme 3 ein Signal liefert, das einem (nicht dargestellten) Bewe
gungsschätzer irgendeiner bekannter oder jetzt noch unbekannter Art zugeführt wird.
Mit Signalen gleicher Amplitude an den beiden Eingängen 1 und 2, wird
die Amplitude des Farbsignals durch Addierung in dem Addierer 11 verdoppelt, und
danach in dem Amplitudenteiler 12 auf Eins verringert. Da die Amplitude des Leucht
dichtesignals mit drei multipliziert ist in dem Multiplizierer 13, werden das Leucht
dichtesignal und das Farbartsignal in einem Gewichtungsgang von drei zu eins mitein
ander vermischt, wodurch ein Signal entsteht mit einer Amplitude vier, das in dem
Teiler 15 auf eins zurückgebracht wird.
Der Teiler zum Teilen der Amplitude durch vier ist dazu vorgesehen, das
Signal auf den gewünschten, für einen bekannten Schätzer erforderlichen Pegel zu
bringen. Es ist deutlich, daß auf den Teiler 15 verzichtet werden könnte, wenn ein
Schätzer konstruiert werden würde, der funktionieren würde mit einem Signal, das
viermal großer ist als für die bekannten Schätzer erforderlich ist. Auf ähnliche Weise
werden die Werte der Amplitudenteilung oder Amplitudenmultiplikation nur als Anzeige
gegeben und können beliebig anders sein, je nach der relativen Bedeutung, die man den
Leuchtdichte- und Farbartkomponenten beimißt.
Die Sobel-Filter 9 und 10 sind Filter, deren Ausgang durch die nachfol
gende Formel definiert wird:
Amplitude für das Pixel i,j =F= √(X2 + Y2)
wobei X und Y die nachfolgenden Werte haben:
X = (A2+2*A3+A4)-(A0+2*A7+A6)
Y = (A0+2*A1+A2)-(A6+2*A5+A4)
wobei die Abtastwerte A1, A2, A3 usw. acht Abtastwerte des Signals sind. Die Notierung in Fig. 2 stellt die Konfiguration derjenigen Pixel in dem Bild dar, deren Abtastwerte verwendet werden. Die Amplitude F desjenigen Abtastwertes, der das Pixel an der Stelle F in der Figur darstellt, wird also von Pixeln erzeugt, die auf der vorhergehenden Zeile (Abtastwerte A0, A1, A2) liegen und von denen, die an die Stelle F auf derselben Zeile grenzen (Abtastwerte A7, A3) und zum Schluß von denen auf der nachfolgenden Zeile (Abtastwerte A6, A5, A4).
X = (A2+2*A3+A4)-(A0+2*A7+A6)
Y = (A0+2*A1+A2)-(A6+2*A5+A4)
wobei die Abtastwerte A1, A2, A3 usw. acht Abtastwerte des Signals sind. Die Notierung in Fig. 2 stellt die Konfiguration derjenigen Pixel in dem Bild dar, deren Abtastwerte verwendet werden. Die Amplitude F desjenigen Abtastwertes, der das Pixel an der Stelle F in der Figur darstellt, wird also von Pixeln erzeugt, die auf der vorhergehenden Zeile (Abtastwerte A0, A1, A2) liegen und von denen, die an die Stelle F auf derselben Zeile grenzen (Abtastwerte A7, A3) und zum Schluß von denen auf der nachfolgenden Zeile (Abtastwerte A6, A5, A4).
Bei einer digitalen Anwendung ist es einfach zu berücksichtigen, daß das
Filter einen positiven Impuls liefert, wenn ein Signal einen ansteigenden Übergang in
irgendeiner Richtung hat (horizontal, vertikal oder diagonal) und daß das Filter wieder
denselben Impuls liefert, wenn das Signal einen abfallenden Übergang aufweist. Am
Ausgang dieses Filters wird auf diese Weise der absolute Wert der Abgeleiteten
erhalten, d. h. der Absolutwert der Abgeleiteten der Amplitude für die gefärbten Teile
des Bildes (für die blau gefärbten Teile: am Ausgang des Filters 9 und für die rot
gefärbten Teile: am Ausgang des Filters 10).
Die Fig. 3 bis 6 zeigen Abtastmuster, mit anderen Worten, sie zeigen,
wie diejenigen Pixel in dem Bild liegen, die den in den oben beschriebenen Schaltungs
anordnungen verarbeiteten Abtastwerten entsprechen.
Fig. 3 zeigt das Signal am Eingang der Trennschaltung 4. Die Quadrate
stellen Abtastwerte der Farbe Blau dar und die Dreiecke die Abtastwerte der Farbe Rot.
Die voll-gezogenen Quadrate und Dreiecke zeigen die Abtastwerte des ungeradzahligen
Teilbildes und die gestrichelten Quadrate und Dreiecke zeigen die Abtastwerte des
geradzahligen Teilbildes. Diese Abtastwerte haben eine Folgefrequenz von 54 MHz
und und es gibt zwei Teilbildern von je 576 Zeilen. Die Abtastwerte stellen wechselwei
se die Farbe Blau und die Farbe Rot dar und das Bild wird im Zeilensprungverfahren
geschrieben.
Fig. 4 zeigt das Signal am Eingang des horizontalen Filters 5. Alle
kleinen Figuren sind Quadrate und stellen nur Abtastwerte der Farbe Blau dar. Dies
sind ganz einfach die in Fig. 3 dargestellten Abtastwerte, von denen die Abtastwerte
Rot entfernt worden sind: kleine volle Kreise zeigen ebenfalls die Stellen, an denen die
Abtastwerte fehlen. Nachdem die Hälfte der Abtastwerte entfernt worden ist, wird die
Abtastfrequenz halbiert und beträgt 27 MHz. Es gibt zwei Teilbildner je
576 Zeilen.
Fig. 5 zeigt das Signal am Ausgang des horizontalen Filters 5. Die durch
fette Linien dargestellten Quadrate stellen die vom Filter auf Basis der beiden an den
erzeugten Abtastwert grenzenden erzeugten interpolierten Abtastwerte dar. Wie im
Obenstehenden stellen die durch gezogene Linien dargestellten Quadrate die Abtastwerte
des ungeradzahligen Teilbildes dar, während die gestrichelten Quadrate die Abtastwerte
des geradzahligen Teilbildes darstellen. Die Folgefrequenz beträgt wieder 54 MHz und
es gibt zwei Teilbildern von je 576 Zeilen.
Fig. 6 zeigt das Signal am Ausgang des Vertikalinterpolations-Medianfil
ters 7. Die Quadrate sind dieselben aber die durch dicke Linien dargestellten Ab
tastwerte stellen nun die vom Filter 7 erzeugten interpolierten Abtastwerte dar. Ein
Abtastwert der Kombination dreier Abtastwerte, wie durch Pfeile angegeben, wird
zwischen zwei Abtastwerte eines Teilbildes eingefügt: einer der drei Abtastwerte rührt
von der vorhergehenden Zeile in demselben Teilbild her, ein anderer Abtastwert rührt
von der nachfolgenden Zeile desselben Teilbildes her und der dritte rührt von der
nächsten Stelle derselben Zeile des nächsten Teilbildes her. Die Anzeige "20 ms"
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Abtastwerten einer Zeile bedeutet, daß diese
Abtastwerte von zwei aufeinanderfolgenden Teilbildern herrühren. Die Folgefrequenz
dieser Abtastwerte wird wieder verdoppelt und beträgt nun 108 MHz. Die Darstellung
anhand zeilenversprungener Zeilen wird ersetzt durch eine Darstellung mittels einer
einzigen Bildes mit 1250 Bildzeilen, ebenso wie die Darstellung der Leuchtdichte.
Die jeweiligen Schaltungsanordnungen, deren Aufgaben oben definiert
worden sind (Trennstufe 4, horizontale Interpolationsfilter 5 und 6, vertikale Median-
Interpolationsfilter 7 und 8, zweidimensionales 3×3 Hochpaßfilter vom "Sobel"-Typ 9
und 10) können alle von einem an sich bekannten Typ sein und vom Fachmann ver
wirklicht werden.
Es dürfte einleuchten, daß die obenstehende Beschreibung, die in diesem
Fall auf ein spezielles Fernsehsystem angewandt worden ist, auf einfache Weise bei
anderen Systemen angewandt werden kann, deren Kennzeichen, insbesondere diejeni
gen, die sich beziehen auf die Art und Weise der Abtastung oder die Anzahl Pixel je
Zeile, oder aber die Anzahl Komponenten, welche die Farbe beschreiben, anders sein
können.
Claims (10)
1. Verfahren zum Schätzen einer Bewegung in einem Bild mittels eines
Bewegungsschätzers, dessen Eingang ein Signal zugeführt bekommt, das Information
über die Pixel des Bildes liefert, wobei dieses Signal digitale Daten mit einem Leucht
dichtesignal und einem Farbartsignal enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein zu
sammengesetztes Signal erzeugt wird, das nicht nur aus dem Leuchtdichtesignal sondern
auch aus dem Farbartsignal erhalten wird, wobei das zusammengesetzte Signal dem
Eingang des Bewegungsschätzers zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbart
signal in einem zweidimensionalen Hochpaßfilter gefiltert wird, das den Absolutwert des
Abgeleiteten des Signals liefert, d. h. die Kontur der gefärbten Bildelemente.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweidimen
sionales sog. "Sobel"-Filter verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Farbartsignal ebenfalls in einem Horizontalinterpolationsfilter und in einem
Vertikalinterpolationsfilter gefiltert wird, daß das Ergebnis am Ausgang (des) der
Zweidimensionalfilter(s) zu dem Leuchtdichtesignal mit einer Gewichtung addiert wird,
wobei das sich daraus ergebende Signal dem Bewegungsschätzer zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Farbartsignal
mehrere Komponenten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zweidimensionalfilter
für jede der Farbartsignalkomponenten verwendet wird und daß die Ausgangssignale
dieser Zweidimensionalfilter addiert werden.
6. Anordnung mit einem Bewegungsschätzer, dessen Eingang ein Signal
erhält, das Information über die Pixel eines Bildes liefert zum Schätzen einer Bewegung
in diesem Bild, das durch digitale Daten dargestellt wird mit einem Leuchtdichtesignal
und einem Farbartsignal, dadurch gekennzeichnet, daß diese Anordnung Mittel aufweist
zum aus dem Farbartsignal Extrahieren von Elementen, welche die Konturen der
gefärbten Bildteile darstellen, und Mittel zum Addieren dieser Elemente zu dem
Leuchtdichtesignal, das dem Bewegungsschätzer zugeführt wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten
Mittel zum Extrahieren der Elemente ein zweidimensionales Hochpaßfilter aufweisen,
das den Absolutwert des Abgeleiteten des Farbartsignals liefert.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zweidi
mensionale Filter ein sog. "Sobel"-Filter ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß sie für das Farbartsignal mindestens ein Horizontalinterpolationsfilter und ein
Vertikalinterpolationsfilter aufweist, sowie eine Addierschaltung zum mit einer Gewich
tung Addieren der Signale von dem Zweidimensionalfilter zu dem Leuchtdichtesignal,
wobei das resultierende Signal dem Bewegungsschätzer zugeführt wird.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei das Farbartsignal
mehrere Komponenten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung ein
Zweidimensionalfilter für jede der Farbartsignalkomponenten und eine Addierschaltung
zum Zusammenaddieren der Ausgangssignale der Zweidimensionalfilter aufweist.
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Owner name: N.V. PHILIPS GLOEILAMPENFABRIEKEN, EINDHOVEN, NL |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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