DE433076C - Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit - Google Patents
Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit GraphitInfo
- Publication number
- DE433076C DE433076C DEH97760D DEH0097760D DE433076C DE 433076 C DE433076 C DE 433076C DE H97760 D DEH97760 D DE H97760D DE H0097760 D DEH0097760 D DE H0097760D DE 433076 C DE433076 C DE 433076C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- graphite
- melt
- immersed
- thermocouple
- coating
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 14
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 title claims description 10
- 239000010439 graphite Substances 0.000 title claims description 10
- 238000007654 immersion Methods 0.000 title claims description 7
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 title claims description 5
- 238000000576 coating method Methods 0.000 title claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims description 15
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 9
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 239000002893 slag Substances 0.000 claims description 3
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 2
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000010410 dusting Methods 0.000 claims description 2
- 239000002002 slurry Substances 0.000 claims description 2
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims 1
- BPQQTUXANYXVAA-UHFFFAOYSA-N Orthosilicate Chemical compound [O-][Si]([O-])([O-])[O-] BPQQTUXANYXVAA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 2
- 239000003818 cinder Substances 0.000 description 1
- 230000009970 fire resistant effect Effects 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 239000011253 protective coating Substances 0.000 description 1
- 150000004760 silicates Chemical class 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01K—MEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01K1/00—Details of thermometers not specially adapted for particular types of thermometer
- G01K1/08—Protective devices, e.g. casings
- G01K1/10—Protective devices, e.g. casings for preventing chemical attack
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)
Description
- Verfahren zum Überziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit. Bekanntlich benutzt man zum Messen der Temperatur von Schmelzen, insbesondere von metallischen Schmelzen, vielfach Thermoeleinente, die in die Schmelze eingetaucht «-erden, um sich auf deren Temperatur zu erhitzen, und deren Elektroden bloßliegen oder von einem Schutzrohr aus einem Silikat umgeben sind.
- Die Benutzung solcher Thermoeleinente ergibt nun bei gewissen Schmelzen große Schwierigkeiten, deren Überwindung bisher nicht gelungen ist. Manche Schmelzen, insbesondere geschmolzenes Aluminium oder geschmolzene Aluminiumlegierungen, greifen nämlich sowohl alle Metalle als auch alle Silikate äußerst heftig an. Taucht man z. B. irgendein beliebiges Metall in geschmolzenes Aluminium oder in eine geschmolzene Aluininiumlegierung, so löst es sich sehr bald auf. Ebenso wird Porzellan und jedes andere Silikat beim Eintauchen in kurzer Zeit aufgelöst und bildet eine auf der Oberfläche der Schmelze schwimmende Schlackenschicht.
- 1n der amerikanischen Patentschrift 764175 findet sich nun bereits der Vorschlag, die Elektroden von Eintauchthermoelementen mit einem Schutzmantel aus feuerfestem, isolierendein Stoff zu versehen und auf diesem eine Schutzschicht aus Graphit anzubringen. Es fehlen jedoch Angaben über das Verfahren zum Herstellen der Schutzschicht, und es ist anzunehmen, daß sie als eine Art Rohr ausgeführt werden sollte. Ein solches Schutzrohr aus Graphit wäre indessen praktisch unbrauchbar. Zunächst ist die mechanische Festigkeit des Graphits zu- gering, als daß ein aus ihm hergestelltes Schutzrohr die rohe Behandlung, die derartige Eintauchgeräte vertragen müssen, aushalten würde. Weiter ist die Wärmeleitfähigkeit des Graphits so niedrig, daß bei Verwendung eine: auch nur einigermaßen dickwandigen Rohres eine verhältnismäßig lange Zeit nach dem Eintauchen des Geräts in die Schmelze vergehen würde, bis das Thermoeleinent die Temperatur der Schmelze annimmt. Endlich bleibt beim Herausziehen des Eintauchgeräts eine gewisse Menge der Schmelze an ihm haften, die beim Abkühlen eine Schlackenschicht bildet. Diese inüßte aber vor der nächsten Messung erst entfernt werden, und dabei würde infolge des Abschlagens oder- Abstoßens das Schutzrohr Schaden leiden.
- Gemäß der Erfindung kommt daher nur ein dünner Schutzüberzug aus Graphit zur Verwendung, mit dem man die bloßliegenden Elektroden oder das übliche, aus Porzellan oder einem anderen Silikat bestehende Schutzrohr des Thermoelementes versieht. Dieser Überzug wird durch Einreiben. Einstäuben o. dgl. mit Graphitpulver oder in bekannter Weise durch Bestreichen finit einem Brei aus Graphitpulv er mit irgendeinem Bindemittel zweckmäßig vor jedem Eintauchen neu hergestellt, und zwar auf die Strecke, auf die das Gerät in die Schmelze eingetaucht werden soll. Er brennt dann beim Eintauchen des Thermoelementes in die Schmelze infolge deren hoher Temperatur fest bz«>. bildet mit den Metallelektroden des Thermoelementes oder deren isolierendem Schutztnaterial-ein Karbid.
- Zieht man das Thermoelement nach beendeter Messung aus der Schmelze heraus, so haftet an ihm allerdings gleichfalls eine gewisse Menge der Schmelze, die sehr schnell zu einer Schlackenkruste erkaltet. Letztere haftet aber an dem Schutzrohr bzw. an den Elektroden nicht fest, sondern ist von ihnen mit Leichtigkeit zu entfernen, da ihr Träger nur der dünne, nicht festsitzende Graphitüberzug ist.
Claims (1)
- PATENT-AxSPRUCFI: Verfahren zum Überziehen von zum Eintauchen in metallische oder andere Schmelzen bestimmten Thermoelementen mit Graphit, dadurch gekennzeichnet, daß rnan den in die Schmelze einzutauchenden Teil des Thermoelementes von Zeit zu Zeit, zweckmäßig vor jedem Gebrauch, durch Einreiben oder Bestäuben mit Graphitpulver oder in bekannter Weise durch Bestreichen mit einem Brei aus Graphitpulver und einem Bindemittel oder auf andere Weise mit einem dünnen Überzug von Graphit versieht, der alsdann beim Eintauchen des Thermoelernentes in die Schmelze infolge deren hoher Temperatur festbrennt bzw. mit den Metallelektroden des Thermoelementes oder deren isolierendem Schutzmantel ein Karbid bildet und mit der sich an ihn ansetzenden Schlacke leicht entfernbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH97760D DE433076C (de) | 1924-07-04 | 1924-07-04 | Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH97760D DE433076C (de) | 1924-07-04 | 1924-07-04 | Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433076C true DE433076C (de) | 1926-08-20 |
Family
ID=7167895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH97760D Expired DE433076C (de) | 1924-07-04 | 1924-07-04 | Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433076C (de) |
-
1924
- 1924-07-04 DE DEH97760D patent/DE433076C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2646539C3 (de) | Tiegel zur Bestimmung der Erstarrungstemperatur von Gußeisen, Stahl u.dgl. | |
| DE1773710C3 (de) | Schutzrohr mit hoher Beständigkeit gegen geschmolzenes Metall | |
| DE3116688C2 (de) | Mit Meßeinrichtung versehenes metallurgisches Gefäß | |
| DE2004819C3 (de) | Vorrichtung zum Messen der Abkühlungskurve eines geschmolzenen Metalls | |
| DE433076C (de) | Verfahren zum UEberziehen von Eintauch-Thermoelementen mit Graphit | |
| DE2660509C2 (de) | Meßtiegel zur Bestimmung der Temperatur von Metallschmelzen | |
| DE2730813C3 (de) | Vorrichtung zur thermischen Analyse von Metallschmelzen | |
| DE2638595B2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Dentalformteilen, wie Kronen, Brücken, Prothesen o.dgl | |
| DE925618C (de) | Thermoelement, insbesondere Eintauchpyrometer | |
| DE2728048B1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Formgussteiles | |
| DE718220C (de) | Anwendung eines metallischen Tiegels zum Schmelzen des als Flussmittel dienenden Salzes beim Herstellen von Verbundgusslagerschalen | |
| DE959857C (de) | Schutzrohr fuer Thermoelemente der Platingruppe | |
| DE1573266C3 (de) | Schutzrohr für Thermoelemente | |
| DE457086C (de) | Verfahren zur Erzielung waermeisolierender UEberzuege an Motorkolben-Boeden u. dgl. | |
| DE528841C (de) | Aus Invar bestehende Kokille zum Giessen von reinen Metallen oder Legierungen, in erster Linie von Zink- und Aluminiumlegierungen | |
| DE468080C (de) | Verfahren zur Erhoehung der Lebensdauer von feuerfesten mit Kuehlrohrvorsatz versehenen Zustellungen | |
| DE914070C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Temperatur von Schmelzen metallischer oder nichtmetallischer Stoffe | |
| DE613525C (de) | Elektrischer Ofen zur Ausuebung des Verfahrens zum Schmelzen von Leichtmetallen | |
| DE405149C (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Innentemperatur von technischen OEfen, in deren Wandung der der hohen Temperatur auszusetzende temperaturempfindliche Teil fest angeordnetist | |
| DE647934C (de) | Auskleidungsmasse fuer Tiegel zum Schmelzen von Aluminium | |
| AT205316B (de) | Schweißunterlage | |
| DE887870C (de) | Filter fuer Metallschmelzen | |
| DE1598830A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung des Endkohlenstoffgehalts einer Stahlschmelze | |
| DE717359C (de) | Verfahren zur Waermebehandlung von Platten fuer auswechselbare Verkleidungen metallischer Gefaesse | |
| DE2114437C (de) | Verfahren zum Überdecken von Stoß fugen und Verwendung von dünnen Bandern bei Plattenkokillen zum Stranggießen |