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DE432965C - Schwenkvorrichtung - Google Patents

Schwenkvorrichtung

Info

Publication number
DE432965C
DE432965C DEM90655D DEM0090655D DE432965C DE 432965 C DE432965 C DE 432965C DE M90655 D DEM90655 D DE M90655D DE M0090655 D DEM0090655 D DE M0090655D DE 432965 C DE432965 C DE 432965C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slots
spindle
guide body
rollers
inclined surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM90655D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmannroehren Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmannroehren Werke AG filed Critical Mannesmannroehren Werke AG
Priority to DEM90655D priority Critical patent/DE432965C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE432965C publication Critical patent/DE432965C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Schwenkvorrichtung. Die Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Schwenken von Lasten.
  • Die Vorrichtung kann beispielsweise in Hüttenbetrieben zum Schwenken von Blökken, die gewalzt werden sollen, benutzt werden, weiter auch zum Umsteuern von Ventilen, etwa den Glockenventilen von Regenerativ-Gasöfen usw.
  • Im Walzwerkbetrieb ist es üblich, die zu walzenden Blöcke in den Anwärmofen derart nebeneinanderzulegen, daß immer ein Block mit seinem dicken Ende neben dem dünnen Ende eines anderen Blockes liegt. Wenn nun die Blöcke chargiert werden und am Ofen ein Schwenkkran fehlt, mit dem die Blöcke um ihre Längsachse um r8o° gedreht werden können, dann würde immer der eine Block mit seinem dicken Ende, der folgende mit seinem dünnen Ende auf den Rollgang gelangen, der ihn den Walzen zuführt. Das dicke Blockende kann nun aber von dem ersten Walzenkaliber nicht gefallt werden, und deswegen ist eine Schwenkung der Blöcke um ihre Längsachse erforderlich.
  • Mit der dargestellten Vorrichtung ist es möglich, eine die Last tragende senkrechte Spindel o. dgl. von Hand oder mechanisch zu lieben und zu senken -und die Last zwischen den beiden Bewegungen in der gewünschten Weise zu schwenken.
  • Bei der Vorrichtung wird der Lastträger von Führungen beeinflußt, die ihn sowohl senkrecht führen als auch eine Drehung um seine Achse bewirken, durch die die Last um den gewünschten Winkel geschwenkt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine zum Schwenken von Blöcken bestimmte Vorrichtung als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit der Vorrichtung können gegossene, warme Blöcke auf einer Profilstraße um 18o° derart geschwenkt werden, daß stets das im Querschnitt kleinere Kopfende der Blöcke beim ersten Stich in die Walzen kommt.
  • Die Abb. i und a zeigen die Vorrichtung in zwei um 9o° gedrehten Ansichten. Die Abb. 3 und 4. zeigen Einzelheiten.
  • In einem Gestell a ist an einem Querhaupt b mittels Kugellagers d eine Spindel c drehbar aufgehängt, die am unteren Ende zwei Tragbügel e für den zu schwenkenden Block f trägt. Die Spindel c kann mittels hydraulischer Zylinder g gehoben und gesenkt werden und ist im Gestell in geeigneter Weise senkrecht geführt.
  • Mit der Spindel c sind zwei sich gegenüberstehende kegelförmige Führungsrollen h. verbunden, deren Achsen senkrecht zur Spindelachse stehen.
  • Auf dem Gestell ist, die Spindel c umgebend, ein Führungskörper in Form eines Hohlzylinders i- vorgesehen, der zwei sich radial gegenüberstehende senkrechte Schlitze k und am oberen Rande von den Schlitzen k ausgehende, nach entgegengesetzten Richtungen geneigte Schrägflächen L besitzt.
  • Über diesem Führungskörper i ist im Gestell ein zweiter Führungskörper in vorgesehen, dessen Schrägfläche ia, wie aus der Abwicklung der beiden Führungskörper in Abb. 3 und .4 hervorgeht, den einen senkrechten Schlitz k in dem Führungskörper i beiderseits übergreift.
  • Zur Zuführung des Blockes dient ein Rollengang o.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Nachdem der zu schwenkende Block f auf dem Zufuhrrollengang o über die unter die Rollenoberkante gesenkten Tragbügel c hinweg in die richtige Lage gebracht worden ist, wie dies Abb. i gestrichelt zeigt, wird die Tragspindel c durch Aufwärtsbewegen des Querhauptes b mittels der hydraulischen Vorrichtung gehoben. Dabei bewegen sich, wie aus der Abwicklung der Führungskörper i in Abb. q. hervorgeht, auch die Rollen h in den Schlitzen k des unteren Führungskörpers i aufwärts. Beim weiteren Heben erreicht eine der leiden Rollen 1a nach dem Austritt aus ihrem Führungsschlitz 1z die Schrägfläche iz des oberen Führungskörpers m. Durch die weitere Hebung der Spindel c wird nunmehr bis zum Ende des Hubes durch Entlanggleiten der Rolle auf der schiefen Ebene n eine Teildrehung der Spindel c und damit eine entsprechende Schwenkung des Blockes f bewirkt. Die Drehung der Spindel c dauert so lange, bis beide Rollen lt über die Öffnungen der Schlitze k des unteren Führungskörpers i. hinweggebracht sind. Nun beginnt die Senkung der Spindel c, die beiden Rollen kommen in Berührung mit den schiefen Ebenen l des unteren Führungskörpers i, laufen auf diesen abwärts bis zu den Schlitzen k und gleiten in diesen wieder in ihre ursprüngliche Ruhestellung zurück. Dadurch ist der Block f um i8o° gedreht worden. Da Anfangs- und Endstellung des Blockes genau bestimmt sind, ist ein sicheres Schwenken des Blockes um den gewünschten Winkel gewährleistet.
  • Statt eines Blockes könnten auch andere Körper mit der Vorrichtung geschwenkt werden, wobei die Anordnung der Schlitze und Schrägflächen des Führungskörpers der gewünschten Schwenkung entsprechend zu wählen ist.
  • Die Abb. 5 bis io zeigen eine andere Ausführungsform der Schwenkvorrichtung, und zwar als Umsteuervorrichtung für ein Gasventil bekannter Bauart. Bei derartigen Gasventilen findet in gewissen Zwischenräumen ein Schwenken der Glocke um 9o° statt, und es ist notwendig, daß diese Bewegung in möglichst kurzer Zeit erfolgt.
  • Abb. 5 zeigt das Gasumsteuerventil p in Verbindung mit dem Gestell a. für die Schwenkvorrichtung.
  • Mit dem zu schwenkenden Körper, dem Gasventil p, ist auch hier wieder eine senkrechte, auf und ab bewegliche und drehbare Spindel c verbunden. Als Hebevorrichtung ist hier ein Handhebel q vorgesehen, der mit einem Winkelarm q1 an die Spindel c angreift. Zum Gewichtsausgleich ist ein Gegengewicht r vorgesehen.
  • Es ist auch hier wieder ein unterer fester Führungskörper il vorgesehen, zu dem zwei kegelförmige Rollen h der Spindel c in Beziehung treten. Dieser Führungskörper il hat aber jetzt vier Schlitze k1 und vier Schrägflächen h (Abb. 7 bis io), von denen 8 und io Abwicklungen der Führungskörper darstellen.
  • In dem festen Führungskörper il ist eine bewegliche Ablaufbüchse s angeordnet, die ebenfalls vier senkrechte Schlitze t und vier Schrägflächen u besitzt. Diese drehbare, aber nicht hebbare Büchse s steht unter dem Einfluß eines Winkelhebels v mit Gegengewicht w, das bestrebt ist, die Büchse um einen bestimmten Winkel zu drehen, sobald die in den Schlitzen k1 und t des Führungskörpers i und der Büchse s liegenden Rollen eine bestimmte Aufwärtsbewegung ausgeführt haben. Die Büchse s ruht auf einem Kugellager x, während zur leichten Drehung der Spindel c das Kugellager x1 dient (Abb. 5).
  • Die Abb. 5 bis 8 zeigen diese Schwenkvorrichtung im Ruhezustande, während die Abb.9 und io den Arbeitsvorgang zeigen. Dieser gestaltet sich folgendermaßen: Die Spindel c wird mittels des Handhebels q aus der Ruhestellung angehoben, wobei die in den Schlitzen k1 des festen Führungskörpers il befindlichen, mit der Spindel c verbundenen Rollen h in den Schlitzen aufwärts steigen. Die Aufwärtsbewegung dauert so lange, bis die Glocke des Gasumsteuerventils p die für die Schwenkung erforderliche Höchststellung erreicht hat. In dieser sind die Rollen h so hoch aus den Schlitzen k1 des Führungskörpers herausgehoben, daß die innere bewegliche Ablaufbüchse s frei wird, und diese Büchse durch den belasteten Winkelhebel v selbsttätig so %veit um ihre Achse gedreht wird, daß die Schlitze des festen Führungskörpers il durch die Ablaufflächen u der inneren Büchse überbrückt werden (Abb. 9).
  • Während die Abb.6 und 7 die Ruhelage der Teile darstellen, ebenso wie die Abwicklung des festen äußeren Führungskörpers in Abb. 8, gibt Abb. 9 die Stellung der Schwenkvorrichtung nach erfolgtem Hub beim Beginn des Schwenkens an.
  • Nunmehr .bewegen sich die Rollen h beim Senken der Spindel c zunächst auf den Schrägflächen h der beweglichen Ablaufbüchse s frei wird und diese Büchse durch Führungskörpers i hinweg in der Pfeilrichtung (Abb. io) weiter, dann über dessen Schrägflächen 1l und erreichen dann bei y die vorstehenden Ränder der inneren Ablaufbüchse s und drücken dann bei weiterer Bewegung beim Eintritt in die Führungsschlitze k1 die Büchse s in die Ruhestellung zurück.
  • Die Schwenkvorrichtung ermöglicht somit ein sicheres Schwenken um 9o°.
  • Das Maß der Drehung der inneren Büchse s wird durch Anschläge begrenzt, beispielsweise dadurch, daß ein Zal.fen -- am Winkelhebel sich in einem Schlitz L des Führungskörpers il bewegt (Abb. 6).
  • Die Büchse s kann statt durch Hebel und Gegengewicht auch durch eine Feder, einen Zahnkranz mit Kegelritzel oder durch eine andere geeignete Einrichtung bewegt «-erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Schwenkvorrichtung, insbesondere zum Schwenken von Blöcken in Walzwerken, gekennzeichnet durch eine derartige Einrichtung, daß der Träger des zu schwenkenden Blockes in der Ruhelage durch Führungen gehalten, bei seiner Bewegung zunächst in diesen geradlinig geführt, dann durch die Wirkung von Schrägflächen um seine Achse gedreht und schließlich durch gerade Führungen wieder in seine Ruhelage zurückgeführt und gehalten wird. a. - Schwenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Träger des zu schwenkenden Blockes dienende heb- und senkbare Spindel (c) mit seitlichen Führungsrollen (h) in geraden Schlitzen (k) eines festen Führungskörpers (i) gehalten und geführt wird, durch Heben der Rollen aus den Schlitzen (k) frei drehbar wird und eine der Führungsrollen (h) dann bei weiterer Hebung gegen eine schräge Führungsfläche (n) trifft, die eine Drehung der Spindel (c) um ihre Achse über die Schlitze (k) hinweg veranlaßt, worauf die Spindel (c) gesenkt wird, die Rollen (h) auf Schrägflächen (L) des Führungskörpers (i) treffen, auf diesen herablaufen und nach entsprechender Drehung der Spindel wieder in Schlitze (k) des Führungskörpers (i.) einfallen und die Spindel (c) festhalten.
  3. 3. Schwenkvorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß in dein festenFührungskörper (il) eine Büchse (s) mit Schlitzen (t) und schrägen Ablaufflächen (u) drehbar ist, die beim Ausheben der Rollen (h) aus den Schlitzen (t) um ihre Achse derart gedreht wird, daß ihre vollen Teile die Schlitze (t) des Führungskörpers (il) überbrücken, so daß beim Senken der Spindel (c) die Rollen (h) zunächst auf den Schrägflächen (u) der Büchse (s), dann auf den Schrägflächen (t) des festen Führungskörpers (il) herablaufen, gegen die Büchse (s) treffen und diese derart zurückdrehen, daß die Schlitze (t) des Führungskörpers (il) frei werden, die Rollen (h) in diese einfallen und die Spindel (c) wieder feststellen.
DEM90655D 1925-07-23 1925-07-23 Schwenkvorrichtung Expired DE432965C (de)

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DE432965C true DE432965C (de) 1926-08-18

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