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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Schieblehre, die durch eine Hauptskala
und einen Schieber, der in gleitendem Kontakt mit der Hauptskala
ist, definiert ist.
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Mehrere
Schieblehren sind zuvor benutzt worden, z.B. eine Schieblehre vom
Nonius Typ, die durch eine Hauptskala mit Längseinteilung darauf und einem
Schieber in gleitendem Kontakt mit der Hauptskala und einer Nonius-Einteilung
darauf definiert ist, eine Schieblehre vom Typ mit einer Anzeige mit
einer Scheibe mit Skaleneinteilung, bereitgestellt zum Anzeigen
einer gemessenen Länge
durch Umwandeln eines Verschiebungswertes auf einem Schieber in
eine entsprechende Rotation eines Anzeigers, in bezug auf den Schieber,
und eine Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp durch Umwandlung eines
Verschiebungswertes eines Schiebers in ein elektrisches Signal mittels
eines Codierers, wie z.B. einem Codierer vom Phototyp, vom Kapazitanztyp oder
einem Magnettyp, um eine gemessene Länge digital auf einer digitalen
Anzeige anzuzeigen.
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Bei
Verwendung solcher konventioneller Schieblehren hält ein Bediener
im allgemeinen, um einen Gegenstand zu messen, den Gegenstand in
einer Hand und hält
die Schieblehre an einer Hauptskala in der anderen Hand, um eine
relative Bewegung zwischen der Hauptskala und einem entsprechenden
Schieber dadurch zu steuern, daß der
Daumen der anderen Hand eine Rolle eingreifbar auf eine Hauptskala
drängt
und dreht, bis ein Paar innere oder äußere Klemmbacken in Kontakt
mit einem Abschnitt des zu messenden Gegenstandes kommt. Demgemäß kann die
objektive Länge
des Gegenstandes aus einer Kombination der Einteilung auf der Hauptskala
und der Nonius-Einteilung auf dem Schieber erkannt werden, wenn
die Schieblehre vom Nonius Typ verwendet wird, von dem Anzeiger,
wenn die Schieblehre vom Typ einer Anzeige mit einer Scheibe mit
Skaleneinteilung benutzt wird, oder von der digitalen Anzeige, wenn
die Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp verwandt wird.
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Den
Schieber in Kontakt mit der Hauptskala zu bewegen erfordert eine
größere Kraft
als ein Reibungswiderstand zwischen dem Schieber und der Hauptskala.
Aber es ist aus Erfahrung bekannt, daß ein Grad des Reibungswiderstandes
veränderbar
ist durch eine Verarbeitungspräzision
der Schieblehre in einer Fabrik und einer Verschlechterung mit der
Zeit. Außerdem
ist der Bediener im allgemeinen versucht den Schieber schnell zu
bewegen, um schnell zu messen. Demgemäß gibt es einen möglichen
Nachteil derart, daß die
schnelle Bewegung des Schiebers den zu messenden Gegenstand beschädigen kann, wenn
die Klemmbacken gegen den Gegenstand schlagen.
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Demgemäß ist es
bei Verwendung der konventionellen Schieblehren streng erforderlich,
daß der
Bediener die relative Bewegung zwischen dem Schieber und der Hauptskala
steuert, um Meßkraft
zu sparen. Jedoch ist eine empfindliche und präzise Steuerung durch eine Person
während
der Messung eher schwierig und bewirkt eine niedrige Arbeitseffizienz.
Tatsächlich
ist die Meßkraft
unnötig
groß,
um die Klemmbacken anzuspannen und dann eine Toleranz in ihnen nach
den Prinzi pien von Abbe zu veranlassen. Wenn der Gegenstand aus
Gummi, Kunststoff oder ähnlichem
hergestellt ist, werden Fehler aufgrund einer Deformation des Gegenstandes
unvermeidlich sein.
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Wie
es erwähnt
worden ist, sollte jede konventionelle Schieblehre mit einer Hand
an ihrer Hauptskala gehalten werden, um den Schieber relativ bei
der Messung zu bewegen, was die folgenden Nachteile verursacht.
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Die
Hauptskala hat einen U-förmigen
Abschnitt, um den Schieber zu bewegen, so daß es nicht bequem ist die Hauptskala
während
der Messung zu halten. Insbesondere, wenn der Schieber dicht an
der Hauptskala zum Messen ist, ist ein Bereich, um die Hauptskala
zu halten zu beschränkt.
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Da
die Hauptskala fortwährend
durch die Hand gehalten wird, wird die Hauptskala erwärmt und kann
dadurch leiden. Besonders bei der Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp
wird, obwohl Elektroden längs
der Hauptskala bereitgestellt sind, unakzeptabler Schaden durch
Erwärmung
mit hoher Wahrscheinlichkeit stattfinden.
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Außerdem werden
in einer Fabrik einige Bediener die Schieblehre an der Hauptskala
mit einer schmutzigen Hand halten. In dieser Umgebung wird die Einteilung,
die auf der Schieblehre gedruckt ist, zu verschmutzt sein, um gelesen
zu werden. Wenn die Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp benutzt wird,
werden, wenn die Hand des Benutzers durch Späne verschmutzt ist, die Elektroden,
die in der Schieblehre bereitgestellt sind, daran leiden.
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In
dem US-Patent 4,420,887 ist ein Instrument für die Längenmessung offenbart, bei
den Klemmbacken vorgesehen sind, welche über einen Drehregler relativ
zueinander verstellbar sind. Dies erfolgt linear über ein
Ritzel und einen Zahnstangenabschnitt, die zum Verstellen des Instruments
miteinander in Eingriff stehen. Bei Anlage an ein Werkstück wird
der Drehregler durch Reibung fest gehalten, so dass er nicht weiter
drehbar ist.
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In
dem Dokument
DE 84
23 221 U1 ist eine Schieblehre mit einem Treibrad offenbart,
welches bei Anlage der Messpunkte an einem Werkstück aus der
Verzahnung ausrastbar ist. Eine präzise Steuerung der Messkraft
ist bei beiden bekannten Geräten nur
schwer zu bewerkstelligen.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schiebelehre bereitzustellen,
die nicht die oben genannten Nachteile mit sich bringt, sondern eine
hohe Arbeitseffizienz während
dem Messen bei gesparter Meßkraft
bequem erreichen kann.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schiebelehre
bereitzustellen, die bequem beim Betrieb und Lesen der gemessenen
Werte ist, ohne durch Erwärmung
der Hand zu leiden.
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Diese
Aufgaben werden durch eine Schiebelehre mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schiebelehre, die im
wesentlichen aus einer Hauptskala besteht, die zumindest eine Klemmbacke zum
Messen hat, und einem Schieber in gleitendem Kontakt mit der Hauptskala,
der zumindest eine Klemmbacke entsprechend zu der Klemmbacke, die auf
der Hauptskala bereitgestellt ist, hat, wobei der Satz von Klemmbacken
mit einem Abschnitt eines zu messenden Gegenstandes in Kontakt kommt,
wobei die Schiebelehre hat: eine äußere Rolle in einem drehbaren
Zustand und an dem Schieber befestigt; eine innere Rolle, die rotierbar
innerhalb der äußeren Rolle
angeordnet ist, um bei Betrieb mit der Hauptskala in Kontakt zu
sein; und eine Konstantdruckeinrichtung zum Regulieren einer Übertragung
einer Drehung von der äußeren Rolle
zu der inneren Rolle, so daß,
wenn die innere Rolle eine Überschußdrehbelastung
hat, die äußere Rolle
in bezug auf die innere Rolle leerläuft.
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Die
Konstantdruckeinrichtung ist bevorzugterweise ein Klinkenradsystem,
das ein erstes Klinkenrad hat, das an der äußeren Rolle angebracht ist, ein
zweites Klinkenrad, das an der inneren Rolle angebracht ist, um
mit dem ersten Klinkenrad in Eingriff zu sein, und eine Vorspanneinrichtung,
die konstant die innere Rolle an die äußere Rolle drängt, um
das zweite Klinkenrad mit dem entsprechenden ersten Klinkenrad in
Eingriff zu bringen, hat. Übrigens
sollte die innere Rolle geformt sein, um sich gegen die Seitenwand
der Hauptskala zu halten. Außerdem
kann die Vorspanneinrichtung eine Bellville-Feder sein. Die genannte
innere Rolle kann in einer Spulenform gebildet sein, die kegelförmige Abschnitte
hat, zwischen denen die Hauptskala eingegriffen ist. Die innere
Rolle ist angepaßt,
um sich wechselweise zu und weg von der Seitenwand der Hauptskala
zu bewegen. Die äußere Rolle
und die innere Rolle sind durch einen Satz Arme getragen, der an
dem Schieber befestigt ist.
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Die
Schieblehre gemäß der vorliegenden
Erfindung hat weiterhin bevorzugterweise getrennt von zumindest
einer Klemmbacke an dem Schieber eine Griffabdeckung bereitgestellt,
die darauf einen Abschnitt hat, um mit der Hand ergriffen zu werden,
und um darin die Hauptskala aufzunehmen. Übrigens ist die Griffabdeckung
darauf vollständig
mit wellenförmigen
gerippten Abschnitten gebildet. Und die Griffabdeckung ist bevorzugterweise
abgedeckt.
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Beim
Messen kann die Schieblehre mit einer Hand betrieben werden, da
Berühren
und Drehen der äußeren Rolle,
um sie gegen die Hauptskala zu halten durch den Daumen geschieht,
wobei die relative Bewegung zwischen der Hauptskala und dem Schieber
ausgeführt
wird, bis die Klemmbacke in Kontakt mit dem zu messenden Gegenstand
kommt. Nach diesem Moment ist die äußere Rolle angepaßt, um leer
in bezug zu der inneren Rolle zu laufen, um eine unnötige Meßkraft zu
verhindern.
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Die
Schieblehre gemäß der vorliegenden
Erfindung kann in einem Zustand betrieben werden, bei dem der Bediener
die Griffabdeckung vorbereitet getrennt von den Klemmbacken des
Schiebers hält,
um bequem die relative Verschiebung zwischen der Hauptskala und
dem Schieber zu steuern. Demgemäß hält sie der
Bediener leicht und führt
die Messung mit dieser Schieblehre aus, auch wenn es nicht genug
Platz gibt, um die Hauptskala zu halten, wie es bei der konventionellen
Schieblehre erforderlich ist.
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Keine
Berührung
der Hauptskala durch die Hand ist erforderlich, um unakzeptierbares
Erwärmen
der Hauptskala, Beschmutzen der auf die Skala gedruckten Einteilung
und Beschädigen
der Elektroden, die auf der Hauptskala bereitgestellt sind, durch auf
der Hand befindliche Späne
zu verhindern.
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Weitere
Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
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1 eine
Vorderansicht, die die Erscheinung des Gesamtaufbaus einer Schieblehre
in dem bevorzugtesten Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt;
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2 eine
Schnittansicht, die längs
der 2-2 Linie in 1 genommen ist;
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3 eine
Schnittansicht, die längs
der 3-3 Linie in 2 genommen ist;
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4 eine
perspektivische Ansicht, die eine Griffabdeckung darstellt, die
in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
verwendet wird;
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5 eine
Schnittansicht der Griffabdeckung;
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6 eine
erklärende
Schnittansicht, die längs
der 2-2 Linie in 1 als 2 genommen
ist, um eine Erklärung
eines Preßrollensystembetriebs zu
unterstützen;
und
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7 eine
Modifikation des Preßrollensystems.
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Bestimmte
Begriffe werden in der folgenden Beschreibung zur Bequemlichkeit
nur als Referenz verwendet werden und werden nicht beschränkend sein.
Die Wörter "rauf", "runter", "rechts" und "links" werden Richtungen
in den Zeichnungen kennzeichnen, auf die Bezug genommen wird. Die
Wörter "in" und "aus" werden sich auf
Richtungen zu bzw. weg von dem geometrischen Zentrum der Vorrichtung und
gekennzeichneter Teile davon beziehen. Solche Begriffe werden Ableitungen
und Wörter ähnlicher Bedeutung
umfassen.
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Diese
und andere Ziele der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher
werden mit Bezug auf die folgende Beschreibung und Zeichnungen,
die sich auf mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung beziehen.
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1 ist
eine Vorderansicht einer Schieblehre gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die Schieblehre, die in 1 dargestellt ist, ist durch
eine Hauptskala 1, einen Schieber 11, der in der
Lage ist in gleitendem Kontakt mit der Hauptskala 1 zu
sein, und eine abschnittsweise rechteckförmige Griffabdeckung 31,
die aus einem synthetischen Harz hergestellt und an dem Schieber 11 befestigt
ist, definiert.
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An
einem vorderen oder linken Ende der Hauptskala 1 in 1 sind
eine nach innen gehende Klemmbacke 2 und eine nach außen gehende Klemmbacke 3 befestigt,
die sich entgegengesetzt voneinander erstrecken. Die Hauptskala 1 ist
weiterhin mit einer Bohrung 4 zwischen ihren Klemmbacken 2 und 3 an
dem vorderen Ende versehen, um leicht aus dem Schieber 11 herausgezogen
zu werden. Auf einer vorderen Oberfläche der Hauptskala 1 sind
parallel eine eingeteilte Skala 6 und eine Führungsnut 5 vorgesehen,
in der eine Zahnstange 7 fest in Längsrichtung bereitgestellt
ist.
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Der
Schieber 11 hat an seinem vorderen oder linken Ende eine
nach innen gehende Klemmbacke 12 und eine nach außen gehende
Klemmbacke 13, die der nach innen gehenden Klemmbacke 2 und
der nach außen
gehenden Klemmbacke 3 entsprechen, die an der Hauptskala 1 befestigt
sind, und ist ebenso mit einer Klemmschraube 14 und einem Preßrollensystem 15 versehen,
um vorübergehend oder
absichtlich eine relative Bewegung zwischen dem Schieber 11 und
der Hauptskala 1 zu unterbrechen. Ein Paar nach innen gehender
Klemmbacken 2 und 12 und ein Paar nach außen gehender
Klemmbacken 3 und 13 ist angepaßt, um bequem
mit einem zu messenden Abschnitt in Kontakt zu kommen, wie es durch
konventionelle Schieblehren gemacht wird. Zwischen den Klemmbacken 12, 13 und
der Klemmschraube 14 oder dem Preßrollensystem 15 auf
der vorderen Oberfläche
des Schiebers 11 ist eine auf einer Scheibe mit Skaleneinteilung
anzeigende Vorrichtung 18 zum Anzeigen eines Abstandes
zwischen den nach innen gehenden Klemmbacken 2 und 12 oder
den nach außen
gehenden Klemmbacken 3 und 13 bereitgestellt.
Die durch eine Scheibe mit Skaleneinteilung anzeigende Vorrichtung 18 ist
durch einen Zeiger 16 definiert, der mit einem Ritzel (nicht
gezeigt) gekoppelt ist, das mit der Zahnstange 5 und einer
Scheibenplatte mit Skaleneinteilung 17 eingreift.
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Das
Preßrollensystem 15 weist,
wie in den 2 und 3 dargestellt,
eine äußere Rolle 22, die
drehbar durch ein Paar Arme 21 an dem vorderen Ende des
Schiebers 11 getragen ist, eine innere Rolle 23,
die drehbar innerhalb der äußeren Rolle 22 und benachbart
zu einer Seitenfläche
der Hauptskala 1 an bestimmten Intervallen T dazwischen
angeordnet ist, und ein Klinkenradsystem 24 als eine Konstantdruckeinrichtung,
die zwischen der inneren Rolle 23 und der äußeren Rolle 22 bereitgestellt
ist, um eine Drehung der äußeren Rolle 22 zu
der inneren Rolle 23 zu übertragen, auf. Übrigens,
wenn die innere Rolle 23 eine überschüssige Drehbelastung hat, läuft die äußere Rolle 22 leer
in bezug auf die innere Rolle 23, um deren Drehkraft zu
der inneren Rolle 23 zu regulieren.
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Die
Arme 21 haben jeder einen U-förmig geschnittenen Lagerabschnitt 21A,
um das Preßrollensystem 15 zu
tragen. Die äußere Rolle 22 weist
ein äußeres Rollenhalbelement 22A auf,
das an einer Vorderseite der Schieblehre angeordnet ist, und eine Achse 25 hat,
die davon vorsteht, um an den U-förmig ausgeschnittenen Lagerabschnitten 21A des Paares
der Arme 21 und des anderen äußeren Rollenhalbelementes 22B,
das an der Achse 25 des äußeren Rollenhalbelementes 22A durch
eine Schraube 26 befestigt ist, getragen zu werden. Die
innere Rolle 22 ist drehbar auf der Achse 25 des äußeren Rollenhalbgelementes 22A gekoppelt
und hat eine Ausnehmung 23A auf seiner Seitenoberfläche entgegengesetzt
dem äußeren Rollenhalbelement 22A.
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Das
Klinkenradsystem 24 weist in der Ausnehmung 23A eine
Scheibe 28, die auf der Achse 25 durch einen Keil 27 befestigt
ist, ein erstes und zweites Klinkenrad 29A, 29B,
die zwischen der Scheibe 28 und der inneren Rolle 23 montiert
sind, um ineinander zu greifen, und eine Bellville-Feder 30 als
eine Vorspanneinrichtung auf, um das erste und zweite Klinkenrad 29A und 29B über abschnittsweise
dreieckig geformte Zähne,
die darauf jeweils bereitgestellt sind, ineinander eingreifen zu
lassen.
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Die
Griffabdeckung 31 ist durch einen abschnittsweise rechteckförmigen Griffabschnitt 32 definiert,
der genug inneren Raum darin hat, um die Hauptskala 1 vollständig aufzunehmen,
auch wenn der Schieber 11 eng an der Hauptskala 1 ist,
und durch eine Grundplatte 33, die sich von einem vorderen
Ende des Griffabschnittes 32 erstreckt und angepaßt ist,
um hinter dem Schieber 11 durch Schrauben (nicht gezeigt)
angebracht zu sein. Der Griffabschnitt 32 hat an seinen
beiden oberen und unteren Seitenoberflächen longitudinal wellenförmige gerippte
Abschnitte 34, einen Kerbenabschnitt 35, der das
Preßrollensystem 15 in
einem exponierten Zustand aufnimmt, und eine Bohrung 36 auf
der oberen Oberfläche
davon, um darin die Klemmschraube 14 aufzunehmen. Übrigens
ist ein Boden oder rechtes Ende 32A (in 5)
des Griffabschnittes 32 bedeckt und die Grundplatte 33 ist
mit vier Bohrungen 37 an ihren Ecken versehen, um dadurch
die Schrauben aufzunehmen.
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Wie
es aus der oben genannten Beschreibung verstanden werden kann, wird,
beim Zusammenbauen der Schieblehre der vorliegenden Erfindung die
Hauptskala 1 zusammen mit dem Schieber 11 in dem
Griffabschnitt 32 eingefügt, bis die hintere Oberfläche des
Schiebers 11 die Grundplatte 33 kontaktiert und
dann wird der Schieber 11 in bezug auf die Griffabdeckung 31 durch
die Grundplatte mit den Schrauben, die durch die Bohrungen 37 eingefügt sind,
befestigt. Die Klemmschraube 14 wird danach geschraubt
in dem Schieber 11 durch die Bohrung 36 befestigt,
um den Gesamtaufbau der Schieblehre zu vervollständigen.
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Bei
Benutzen der oben genannten Schieblehre zum Messen kann die Schieblehre
bevorzugterweise mit einer Hand (im allgemeinen der rechten Hand)
eines Bedieners getragen werden, wie es in 1 in einem
Zustand dargestellt ist, daß die
Daumenunterseite die äußere Rolle 22 des
Preßrollensystems 50 in
einem Grad berührt,
um sie von ihrer Sitzposition auf dem Boden der U-förmig geschnittenen
Lagerabschnitte 21A zu lösen, so daß die innere Rolle mit der
unteren Oberfläche
der Hauptskala 1 an der Umfangsoberfläche davon in Kontakt kommt.
In diesem Zustand wird beim Rotieren der äußeren Rolle 22 durch
den Daumen ihre Rotation sicher zu der inneren Rollen 23 über das
Klinkenradsystem 24 übertragen,
um dadurch die Hauptskala 1 relativ zu dem Schieber 11 nach
dem Drehgrad der inneren Rolle 23 zu verschieben.
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Durch
die relativ longitudinale Bewegung zwischen dem Schieber 11 und
der Hauptskala 1 wird die Drehung des nicht gezeigten Ritzels,
das mit der Zahnstange 7 der Hauptskala 1 in Eingriff
steht, direkt zu dem Zeiger 16 übertragen, so daß der Abstand
zwischen dem Paar Klemmbacken 2 und 12 oder 3 und 13 von
dem Bediener abgelesen werden kann, der den Wert durch den Zeiger 16 auf
der Scheibenplatte mit Skaleneinteilung 17 gekennzeichnet
sieht. Aber, wenn die Klemmbacken 2, 12, 3, 13 mit
einem Abschnitt des zu messenden Gegenstandes durch solch eine relative
Bewegung in Kontakt kommen, wird die relative Bewegung nicht länger natürlich fortgesetzt
werden. In diesem Moment kann die innere Rolle 23 sich
nicht mehr drehen, da durch Kontakt mit der unteren Oberfläche der
Hauptskala 1 das zweite Klinkenrad 29B von der
eingreifenden Verbindung mit dem ersten Klinkenrad 29A gegen
die drängende
Kraft durch die Bellville-Feder 30 gelöst wird, um demgemäß das erste
Klinkenrad 29A in bezug auf das zweite Klinkenrad 29B,
wie in 6 dargestellt, leerlaufen zu lassen. Spezieller,
den abschnittsweise dreieckförmigen
Zähnen,
die auf dem ersten und zweiten Klinkenrad 29A und 29B bereitgestellt
sind, die im allgemeinen ineinander eingreifen, wird erlaubt, in
Kontakt miteinander zu gleiten, wodurch die äußere Rolle 22 in bezug
auf die äußere Rolle 23 leerläuft. Der
Wert, der durch den Zeiger 16 auf der Scheibenplatte mit
Skaleneinteilung 17 angezeigt wird, bedeutet nun einen
tatsächlichen
Abstand zwischen dem Paar Klemmbacken 2 und 12 oder 3 und 13,
d.h., eine wirkliche Länge
des zu messenden Abschnittes.
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Da
der Schieber 11 in eine entgegengesetzte Richtung vor dem
Beginn des Meßverfahrens
geschoben werden sollte, berührt
der Daumen der rechten Hand nicht die äußere Rolle 22 des
Preßrollensystems 15.
In diesem Zustand verläßt die innere Rolle 34 die
untere Oberfläche
der Hauptskala 1 aufgrund des Richtmomentes der Arme 21 bei
einem Abstand T, so daß die
relative Bewegung des Schiebers 11 und der Hauptskala 1 sehr
sanft ohne Aktivierung des Klinkenradsystems 24 ausgeführt werden kann.
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Wie
es diskutiert worden ist, hat die Schieblehre gemäß der vorliegenden
Erfindung den Schieber 11 mit der drehbaren äußeren Rolle 22,
der darin die innere Rolle 23 zugeordnet ist, die in der
Lage ist mit der Hauptskala 1 in Kontakt zu treten, bereitgestellt
und das Drehkraftübertragungssystem
von der äußeren Rolle 22 zu
der inneren Rolle 23 ist so gesteuert, daß, wenn
die innere Rolle 23 eine übermäßige Drehbelastung hat, die
Drehung der äußeren Rolle 22 nicht
länger
die innere Rolle 23 durch die charakteristische Konstantdruckeinrichtung
beeinflußt,
so daß die
Meßeffizienz
fein werden wird, und eine unakzeptable Meßkraft nicht auf den zu messenden
Abschnitt gebracht wird, um nicht denselben zu deformieren oder
zu beschädigen.
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Die
oben genannte Konstantdruckeinrichtung ist als das Klinkenradsystem 24 bereitgestellt, bei
dem das erste Klinkenrad 29A an der äußeren Rolle 22 angebracht
ist, das zweite Klinkenrad 29B an der inneren Rolle 23 angebracht
ist, um mit dem ersten Klinkenrad 29A in Eingriff zu stehen,
und die Bellville-Feder 30 konstant die innere Rolle 23 an
die äußere Rolle 22 drängt, um
das zweite Klinkenrad 29B mit dem entsprechenden ersten
Klinkenrad 29A in Eingriff zu bringen, so daß die äußere Rolle 22 in bezug
auf die innere Rolle 23 leerlaufen kann, wenn die innere
Rolle 23 eine übermäßige Belastung
hat.
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Da
das erste Klinkenrad 29A getrennt von der äußeren Rolle 22 hergestellt
und an der Platte 28 befestigt werden kann, kann der Aufbau
und die Herstellung solcher Teile vereinfacht sein.
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Die
relative Bewegung zwischen der Hauptskala 1 und dem Schieber 11 wird
sanft ausgeführt, da
das Klinkenradsystem 24 keine Reibung dazwischen verursacht,
solange der Bediener nicht die äußere Rolle 22 beim
Messen berührt.
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Der
Eingriff zwischen der Hauptskala 1 und dem Schieber 11 kann
zuverlässig
ausgeführt
werden, da die äußere Rolle 22 und
die innere Rolle 23 der Konstantdruckeinrichtung durch
die Arme 21, die an dem Schieber 11 befestigt
sind, getragen wird.
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Die
Kontaktoberfläche
der inneren Rolle 23 zu der unteren Oberfläche der
Hauptskala 1 ist ausreichend, um die Drehung der äußeren Rolle 22 in
die Bewegung der Hauptskala 1 zu übertragen.
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Da
die Griffabdeckung 31, um die Schieblehre zu halten, getrennt
von den Klemmbacken 12, 13 bereitgestellt ist,
trägt der
Bediener immer die Schieblehre während
der Messung mit einer Hand und macht eine relative Bewegung zwischen
dem Schieber 11 und der Hauptskala 1, so daß der Bediener
nicht darunter leiden wird, daß kein
Platz vorhanden ist, um die Schieblehre zu halten, wie bei der konventionellen
Schieblehre.
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Die
Griffabdeckung 31 ist gebildet, um den Griffabschnitt 32 mit
den gesamten wellenförmigen gerippten
Abschnitten 34 bereitzustellen, um leicht mit einer Hand
gehalten zu werden, so daß der
Bediener nicht darauf achten muß,
die Schieblehre mit der mit Öl
beschmutzten Hand zu tragen.
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Außerdem berührt solch
eine beschmutzte Hand nicht die Hauptskala 1 usw. während der
Messung, so daß die
Schieblehre nicht durch eine unakzeptable Erwärmung von der Hand beeinflußt wird und
nicht verschmutzt werden wird.
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Da
der Griffabschnitt 32 verdeckt ist, wird kein Staub und Öl in die
Griffabdeckung 31 eindringen.
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Die
Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgeführt werden,
ohne von dem Geist oder wesentlichen Merkmalen davon abzuweichen. Die
vorliegenden Ausführungsbeispiele
sind daher in jedem Bezug als veranschaulichend und nicht beschränkend zu
sehen, der Bereich der Erfindung wird durch die angehängten Ansprüche besser
als durch die vorgehende Beschreibung beschrieben und alle Änderungen,
die innerhalb der Bedeutung und dem Äquivalenzbereich der Ansprüche liegen,
sollen daher hierin umfaßt
sein.
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Zum
Beispiel kann als eine andere konstante Druckeinrichtung das Klinkenradsystem 24 durch
ein ähnliches
System ersetzt werden, worin es keine Klinkenräder als die Elemente 29A, 29B in
dem oben genannten Ausführungsbeispiel
gibt, und worin die Scheibe 28 direkt die innere Rolle 23 durch
die Bellville-Feder 30 berührt.
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7 veranschaulicht
eine andere Modifikation des Preßrollensystems 15,
worin die innere Rolle 23 in einer Spulenform gebildet
ist, die ein Paar kegelförmiger
Abschnitte hat, so daß,
wenn die äußere Rolle 22 durch
den Daumen betrieben wird, die Hauptskala 1 zwischen den
kegelförmigen
Abschnitte gegriffen wird. Übrigens
ist dort eine Spulenfeder 30A bereitgestellt, die auf der
Achse 25 des äußeren Rollenhalbelementes 22A gekoppelt
ist, so daß das Klinkenrad 29B der
inneren Rolle 23 und das Klinkenrad 29A des äußeren Rollenhalbelementes 22B ineinander
eingreifen.
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Die
Griffabdeckung 31, die die Hauptskala 1 bedeckt,
ist nicht immer notwendig zum Tragen der Schieblehre. Und die Griffabdeckung 31 ist
nicht beschränkt
auf die genannte Form und Struktur, sondern auch auf das Folgende.
Spezifischer kann die Länge
der Griffabdeckung 31, die genügend lang war, um darin die
Hauptskala 1 vollständig
aufzunehmen, eine kürzere
sein, da der Bediener die Schieblehre mit der Hand tragen kann.
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Das
Boden- oder rechte Ende 32A in 5 der Griffabdeckung 31 könnte geöffnet sein.
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Die
Griffabdeckung 31 könnte
aus anderen Materialien, die genügend
Festigkeit zeigen, wenn sie mit der Hand gehalten werden, als ein
Ersatz für das
synthetische Harz, das in dem zuvor genannten Ausführungsbeispiel
benutzt wird, hergestellt sein.
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Die
wellenförmigen
gerippten Abschnitte 34, die auf der Griffabdeckung 31 gebildet
sind, können gerändelte Abschnitte
sein, um den unakzeptablen rutschigen Zustand zu verhindern.
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Das
oben genannte Ausführungsbeispiel
bezog sich auf eine Schieblehre vom Typ mit einer Anzeige mit einer
Scheibe mit Skaleneinteilung, aber die vorliegende Erfindung kann
natürlich
in anderen Schieblehren, wie z.B. einer Schieblehre vom Nonius Typ
und einer Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp, angewandt werden.
Angewandt in einer Schieblehre vom Nonius Typ, kann, auch wenn sie
durch eine verschmutzte Hand betrieben wird, der Meßwert leicht abgelesen
werden, da er nicht dadurch leiden wird. Und angewandt in einer
Schieblehre vom digitalen Anzeigetyp, werden, auch wenn die Hand
des Bedieners durch Späne
verschmutzt ist, Elektroden, die in der Schieblehre bereitgestellt
sind, nicht daran leiden.
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Demgemäß, da die
Schieblehre gemäß der vorliegenden
Erfindung den Schieber mit der drehbaren äußeren Rolle, mit der darin
zugeordneten inneren Rolle, die in der Lage ist mit der Hauptskala
in Kontakt zu kommen, bereitgestellt ist, und das Drehkraftübertragungssystem
von der äußeren Rolle
zu der inneren Rolle so gesteuert ist, daß, wenn die innere Rolle eine übermäßige Drehbelastung
hat, die Drehung der äußeren Rolle
nicht länger
die innere Rolle durch die charakteristische Konstantdruckeinrichtung
beeinflußt,
so daß die
Meßeffizienz
fein sein wird und eine unakzeptable Meßkraft nicht auf den zu messenden
Abschnitt aufgebracht wird, um denselben nicht zu deformieren oder
zu beschädigen.
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Außerdem ist
die Griffabdeckung, um die Schieblehre zu halten, getrennt von den
Klemmbacken bereitgestellt, so daß die Schieblehre nicht durch
eine unakzeptable Erwärmung
von der Hand beeinflußt
ist und nicht beschmutzt werden wird.