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DE4329072C2 - Durch einen Motor angetriebene Formschließ- und Zuhaltevorrichtungen an einer Spritzgießmaschine - Google Patents

Durch einen Motor angetriebene Formschließ- und Zuhaltevorrichtungen an einer Spritzgießmaschine

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DE4329072C2
DE4329072C2 DE4329072A DE4329072A DE4329072C2 DE 4329072 C2 DE4329072 C2 DE 4329072C2 DE 4329072 A DE4329072 A DE 4329072A DE 4329072 A DE4329072 A DE 4329072A DE 4329072 C2 DE4329072 C2 DE 4329072C2
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mold carrier
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electric motor
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Nissei Plastic Industrial Co Ltd
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  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Solcher Art ausgerüstete Spritzgießmaschinen, mit de­ nen unterschiedliche Arten von Gegenständen gespritzt werden können, haben zum Antreiben der Formschließeinheit einen elektrischen Motor, z. B. einen Ser­ vomotor oder dergleichen, der die Kraft aufbringt, um die Form zu schließen, zu­ zuhalten und wieder zu öffnen.
Für das Spritzgießen unterschiedlicher Gegenstände aus Kunststoff sind verschiedene Arten von Formschließein­ heiten bekannt, die sämtlich mit einem elektrischen Motor als Kraftquelle betrieben werden. Drei typische Formschließeinheiten dieser Art sind durch die JP 1-36587 Y2 und JP 1-36588 Y2 sowie durch die JP 61-193 821 A bekannt ge­ worden.
Von diesen offenbart JP 1-36587 Y2 eine Formschließein­ heit mit einem sich vertikal erstreckenden feststehenden Endgehäuse, welches einer feststehenden Formträgerplatte gegenüberliegt, an welcher eine stationäre Formhälfte an­ gebracht ist; zwischen dem Endgehäuse und der feststehen­ den Formträgerplatte ist eine bewegliche Formträgerplatte angeordnet, an welcher eine bewegliche Formhälfte ange­ bracht ist. Der Zwischenraum zwischen der feststehenden Formträgerplatte und dem Endgehäuse ist durch mehrere Zug­ stangen waagerecht überbrückt. Mit ihrem einen Ende sind die Zugstangen fest an der feststehenden Formträger­ platte befestigt, während ihre anderen Enden in dem End­ gehäuse stecken. Die Zugstangen sind durch Löcher in der beweglichen Formträgerplatte hindurchgeführt und haben einen als Spindel ausgebildeten Abschnitt, welcher in einem Gewindeeingriff mit einer Schraube steht, welche in der beweglichen Formträgerplatte angeordnet ist. Durch diesen Aufbau wird eine Drehung der Zugstangen über den Gewindeeingriff ihres als Spindel ausgebildeten Abschnitts mit den Muttern in der beweglichen Formträgerplatte in eine lineare Bewegung der beweglichen Formträgerplatte umge­ wandelt. Ein am Endgehäuse befestigter elektrischer Motor dreht die Zugstangen unter Zwischenschalten eines die Drehbewegung übertragenden Getriebes, wo­ durch ein öffnen und Schließen der Form durch lineare Be­ wegung der beweglichen Formträgerplatte auf die fest­ stehende Formträgerplatte zu oder von ihr weg erreicht wird. Beim Formschließen werden die an den beiden Form­ trägerplatten befestigten Formhälften so zusammengefahren und festgehalten, daß die Form dicht ist.
Die JP 1-36588 Y2 zeigt eine Formschließ- und -zuhalte­ einheit mit mehreren Zugstangen, welche einen als Spin­ del ausgebildeten Abschnitt haben und den Zwischenraum zwischen einer feststehenden Formträgerplatte und einer ihr gegenüberliegenden weiteren feststehenden Platte waagerecht überbrücken und sich dabei durch bewegliche Formträgerplatten hindurch erstrecken, wobei die Zug­ stangen in diesem Fall unbeweglich gehalten sind. Ein elektrischer Motor und ein seine Drehbewegung über­ tragendes Getriebe befinden sich nicht auf der fest­ stehenden Platte, sondern auf der beweglichen Formträger­ platte. In der beweglichen Formträgerplatte sind Muttern drehbar angeordnet, welche in einem Gewindeeingriff mit den als Spindeln ausgebildeten Zugstangen stehen. Wenn bei diesem Aufbau der elektrische Motor in Drehbewegung versetzt wird, treibt er die Muttern an und verschiebt dadurch die bewegliche Formträgerplatte geradlinig längs der Zugstangen.
Die JP 61-193 821 A zeigt eine Formschließeinheit ähn­ lich der in der JP 1-36588 Y2 offenbarten, in welcher ein elektrischer Motor und ein seine Drehbewegung über­ tragendes Getriebe auf der beweglichen Formträgerplatte oder auf einer der feststehenden Formträgerplatte gegen­ überliegenden zweiten feststehenden Platte angeordnet sind.
Bei jener bekannten Formschließeinheit, bei wel­ cher die bewegliche Formträgerplatte durch Drehen der entsprechenden Zugstangen verschoben wird, be­ nötigt man, weil die einen Enden der langen Zugstangen durch den Motor über das Getriebe gedreht werden müssen, ein viel größeres Drehmoment als im Fall, daß die Zug­ stangen durch Angriff an einer Stelle nahe bei Muttern liegen, gedreht werden, um die bewegliche Formträger­ platte zu verschieben. Ein Problem bei der bekannten Formschließeinheit liegt auch darin, daß man eine sehr ausgefeilte Technik benötigt, um die langen Zugstangen an ihren Enden mit hoher Genauigkeit zu lagern.
Nachteile gibt es auch bei der bekannten motorgetriebenen Formschließeinheit, bei welcher die Muttern gedreht wer­ den, um die bewegliche Formträgerplatte zu verschieben; weil der elektrische Motor, die Muttern, das Getriebe zwischen Motor und Muttern und die zugehörigen Bauteile alle auf der beweglichen Formträgerplatte angeordnet sind, erhält diese unweigerlich ein hohes Gewicht, und dem­ entsprechend steigt der Drehmomentbedarf des elektri­ schen Motors. Es wird deshalb ein entsprechend großer Motor benötigt, der ein hinreichend großes Drehmoment abgibt. Hinzu kommt, daß das gesamte Gewicht der be­ weglichen Formträgerplatte den spindelförmigen Abschnitt der Zugstangen belastet, was zu einer Biegung der Zug­ stangen führt. Außerdem ist es bei dieser bekannten Formschließeinheit schwierig, bei der Verschiebung der beweglichen Formträgerplatte gegenüber der stationären Formträgerplatte die gewünschte Parallelität mit hoher Genauigkeit einzuhalten.
Angesichts des aufgeführten Standes der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art für eine Spritzgießmaschine zu schaffen, in welcher die bewegliche Formträgerplatte auf der Platt­ form der Spritzgießmaschine mit einem auf der beweglichen Formträgerplatte angebrachten verhältnismäßig kleinen elektrischen Motor als Kraftquelle schnell und mit hoher Genauigkeit verschoben werden kann, was die Führung der beweglichen Formträgerplatte parallel zur feststehenden Formträgerplatte betrifft; dabei soll die Verstellkraft durch Gewindeeingriff von Muttern, die in der beweglichen Formträgerplatte angeordnet sind, mit Spindeln erfolgen, die an Zugstangen ausgebildet sind, welche den Zwischenraum zwischen einer feststehenden Formträgerplatte und einer weiteren Platte überbrücken und wobei diese Zugstangen nicht gedreht werden sollen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der ab­ hängigen Ansprüche.
Mit einer solchen Vorrichtung kann das Öffnen, Schließen und Zuhalten mit hoher Geschwindig­ keit durch einen verhältnismäßig kleinen elektrischen Motor erzielt werden, welcher nur ein verhältnismäßig kleines Drehmoment abgeben muß und weniger elektrische Energie verbraucht als bislang, wobei das Öffnen, Schließen und Zuhalten der Form kontrolliert erfolgt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die beweg­ liche Formträgerplatte vorzugsweise auf zwei Führungen montiert, die auf einer Plattform der Spritzgießmaschine liegen, so daß das Gewicht der beweglichen Formträger­ platte durch Vermittlung der Führungen von der Platt­ form der Spritzgießmaschine aufgenommen wird.
Üblicherweise werden die feststehende und die bewegliche Formträgerplatte durch vier zueinander parallele Stangen verbunden; von diesen sind vorzugsweise zwei als Zug­ stangen ausgebildet und befinden sich bezüglich der fest­ stehenden und der beweglichen Formträgerplatte in dia­ gonaler Anordnung. Es können aber vier an den vier Ecken der beweglichen und der feststehenden Form­ trägerplatte angeordnete Stangen als Zugstangen aus ge­ bildet sein. In beiden Fällen sind sie an der fest­ stehenden Formträgerplatte und der ihr gegenüberliegen­ den weiteren feststehenden Platte angeordnet und drehen sich nicht.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Welle, welche nach Art einer Nutenwelle mit in Richtung ihrer Längsachse verlaufenden Kugellaufrillen versehen ist, erstreckt sich vorzugsweise von der feststehenden Formträgerplatte zu der ihr gegenüberliegenden weiteren feststehenden Platte und erstreckt sich dabei durch die bewegliche Formträgerplatte hindurch. Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere in dem Fall, wo nur zwei von vier die Formträgerplatten verbindenden Stangen als Zugstangen ausgebildet sind, denn dann kann diese Welle zugleich die Funktion einer der übrigen beiden Stangen übernehmen und dazu beitragen, die bewegliche Formträgerplatte zu führen. Es ist aber auch möglich, die Welle als zusätz­ liches Element oberhalb der Stangen anzuordnen, die sich von der feststehenden Formträgerplatte durch die beweg­ liche Formträgerplatte hindurch bis zu der gegenüber­ liegenden feststehenden Platte erstrecken; in diesem Fall erstreckt sich die Welle vorzugsweise nicht von der fest­ stehenden Formträgerplatte bis zur gegenüberliegenden feststehenden Platte, sondern nur von einer der fest­ stehenden Platten zur beweglichen Formträgerplatte, im oberen Bereich der beiden Platten.
Wenn bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Motor in Drehung versetzt wird, dann wird vom Motor auch die ge­ nannte Welle in Drehung versetzt und die Drehbewegung über die auf der Welle befindliche, drehbar im Gehäuse der beweglichen Formträgerplatte gelagerte Kugelbüchse auf die Muttern übertragen, welche auf den Kugelumlauf­ spindeln sitzen, so daß die bewegliche Formträgerplatte in Richtung der Längsachse der Kugelumlaufspindeln ver­ schoben wird. Die Welle hat längs verlaufende Kugellauf­ rillen und die Kugelbüchse wird deshalb zusammen mit der beweglichen Formträgerplatte auf der Welle verschoben. Die Formträgerplatte wird deshalb nicht nur durch die Zugstangen, und zwar durch ihren als Kugelumlaufspindel ausgebildeten Abschnitt, sondern auch durch die Welle exakt geführt. Die Bewegungsrichtung der beweglichen Formträgerplatte kann durch Drehrichtungsumkehr des Motors umgekehrt wer­ den; der Motor bewirkt sowohl das Schließen als auch das Zuhalten sowie das Öffnen der Form.
Weil bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die mit längs­ verlaufenden Kugellaufrillen versehene Welle sich von der feststehenden Formträgerplatte bis zur gegenüberliegenden feststehenden Platte oder von einer dieser feststehenden Platten bis zur beweglichen Formträgerplatte erstreckt und weil die Muttern über eine Anzahl von Kugeln im Gewindeein­ griff mit den Kugelumlaufspindeln stehen, weil diese dreh­ baren Teile drehbar in der beweglichen Formträgerplatte gelagert sind, und weil die Welle und der Elektromotor durch einen endlosen Zahnriemen miteinander verbunden sind, kann das vom Motor erzeugte Drehmoment zuverlässig auf die Muttern in der beweglichen Formträgerplatte über­ tragen werden, um diese in Richtung auf die feststehende Formträgerplatte oder von dieser weg zu verschieben. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau kann das Gewicht der be­ weglichen Formträgerplatte verringert werden und es er­ gibt sich eine ausgezeichnete Genauigkeit in der Parallel­ verschiebung der beweglichen Formträgerplatte relativ zur stationären Formträgerplatte.
Weil erfindungsgemäß die in der beweglichen Formträger­ platte gelagerten Muttern, aber nicht die durch sie hin­ durchführenden Zugstangen, gedreht werden, benötigt der Motor nur ein kleineres Drehmoment als in dem Fall, daß er die Zugstangen drehen müßte; erfindungsgemäß kann die bewegliche Formträgerplatte deshalb feinfühliger ver­ schoben werden. Erfindungsgemäß kann man deshalb einen Elektromotor mit kleineren Abmessungen und kleinerer Dreh­ momentabgabe für die Vorrichtung ver­ wenden, die deshalb auch weniger elektrischen Strom ver­ braucht; dabei können das Öffnen und Schließen der Form mit hoher Geschwindigkeit erfolgen, wobei das Öffnen, Schließen und Zuhalten der Form gut kontrolliert werden kann.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Schließen und Zuhalten der Form einer Spritzgießmaschine in einem Schnitt längs der Schnittlinie A-A in Fig. 2,
Fig. 2 eine Vorderansicht auf die feststehende Formträgerplatte der Vorrichtung aus Fig. 1,
Fig. 3 eine zweite Vorrichtung in einem Schnitt entlang der Schnittlinie B-B in Fig. 4, und
Fig. 4 eine Vorderansicht auf die feststehende Form­ trägerplatte der Vorrichtung aus Fig. 3.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine feststehende Platte und 2 eine ihr gegenüberliegende feststehende Formträgerplatte 2; die beiden Platten 1 und 2 sind mit vorbestimmtem Abstand zwischen ihnen parallel zueinander unbeweglich auf einer Plattform 3 einer Spritzgießmaschine angebracht. Zwei waagerechte Zugstangen 4 überbrücken die beiden Platten 1 und 2; sie befinden sich an den Platten 1 und 2 an einander diagonal gegenüberliegenden Stellen. Das Bezugszeichen 5 bezeichnet eine bewegliche Formträgerplatte, in welche die Zugstangen eingesetzt sind. Die bewegliche Form­ trägerplatte 5 ist verschiebbar auf zwei Führungen 6 montiert, welche auf der Plattform 3 der Spritzgieß­ maschine liegen. Auf den Führungen 6 ist die bewegliche Formträgerplatte 5 vor und zurück verschiebbar.
Ein Abschnitt auf jeder der beiden Zugstangen 4 ist als Kugelumlaufspindel 7 ausgebildet, und Muttern 8, welche in einem Gewindeeingriff mit den Kugelumlauf­ spindeln 7 stehen, sind drehbar in feststehenden Ge­ häusen 9 gelagert, die fest in der beweglichen Formträ­ gerplatte 5 stecken. Jede Mutter 8 ist einstückig mit einer Riemenscheibe 10 verbunden, in deren Umfang eine Folge von Zähnen eingearbeitet ist. In der Dar­ stellung gemäß Fig. 1 befinden sich die Zahnriemen­ scheiben 10 auf der linken Seite der beweglichen Form­ trägerplatte 5, der feststehenden Platte 1 benachbart.
Das Bezugszeichen 11 bezeichnet einen elektrischen Motor, z. B. einen Servomotor oder dergleichen. Der elektrische Motor trägt am Ende seiner Abtriebswelle eine Zahnriemen­ scheibe 12 und ist an der Seite der feststehenden Platte 1 angebracht, in der Darstellung der Fig. 2 auf der linken Seite. Das Bezugszeichen 13 bezeichnet eine drehbare Welle mit längsverlaufenden Kugellaufrillen. Die Welle 13 er­ streckt sich von der feststehenden Formträgerplatte 2 bis zur gegenüberliegenden feststehenden Platte 1 und erstreckt sich dabei durch die bewegliche Formträgerplatte 5 hindurch. Eine Kugelbüchse 14 ist über die Kugellaufrillen und die darin laufenden Kugeln drehfest mit der Welle 13 verbunden und drehbar in einem feststehenden Gehäuse 15 gelagert, welches fest in die bewegliche Formträgerplatte 5 einge­ fügt ist.
Das in Fig. 1 linke Ende der Welle 13 steht über die Platte 1 vor und trägt eine Zahnriemenscheibe 17. Ein erster endloser Zahnriemen 18 ist um die Zahnriemenscheibe 17, die beiden Zahnriemenscheiben 10 und um eine frei­ laufende Rolle oder Riemenscheibe 10 herumgespannt. Ein zweiter Zahnriemen 19 ist um die Zahnriemenscheiben 12 und 17 sowie eine freilaufende Rolle oder Riemenscheibe 22 herumgespannt.
Das Bezugszeichen 20 bezeichnet in Fig. 1 eine feststehende Hälfte der Form auf der feststehenden Formträgerplatte 2, während 21 eine bewegliche Formhälfte auf der beweglichen Formträgerplatte 5 bezeichnet.
Wenn der elektrische Motor 11 in Drehung versetzt wird, wird seine Drehung über die Zahnriemenscheibe 12, die Zahnriemenscheibe 17 und den endlosen Zahnriemen 19 auf die Welle 13 übertragen, und die Drehung der Welle 13 wird dann über die Zahnriemenscheibe 16, die Zahnriemen­ scheibe 10 und den endlosen Zahnriemen 18 auf die Mutter 8 übertragen, welche sich dann ebenfalls dreht, wodurch die verschiebbare Formträgerplatte 5 in Achsrichtung längs der Welle 13 verschoben wird, weil die Mutter 8 mit der Gewindeumlaufspindel 7 in Gewindeeingriff steht. Dabei hängt die Bewegungsrichtung der beweglichen Form­ trägerplatte von der Drehrichtung des elektrischen Motors 11 ab.
Wenn der elektrische Motor 11 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, dann wird die bewegliche Formträgerplatte 5 vorwärts in Richtung auf die feststehende Formträgerplatte 2 verschoben, bis die feststehende Formhälfte 20, welche auf der fest­ stehenden Formträgeplatte 2 befestigt ist, und die be­ wegliche Formhälfte 21, welche auf der beweglichen Form­ trägerplatte 5 befestigt ist, zu einer geschlossenen Form zusammengefügt sind, und dann werden die beiden Formhälften 20 und 21 gegeneinander gedrückt, so daß die Form dicht zugehalten wird. Wenn andererseits der elektrische Motor 11 im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird die bewegliche Formträgerplatte 5 nach rückwärts von der feststehenden Formträgerplatte 2 weg bewegt und dadurch die Form geöffnet.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungs­ beispiel sind Teile, die Teilen des ersten Ausführungs­ beispieles gleichen oder entsprechen, mit übereinstimmenden Bezugszeichen bezeichnet. In diesem zweiten Ausführungsbei­ spiel sind an den vier Ecken der feststehenden Formträger­ platte 2 und der ihr gegenüberliegenden weiteren feststehen­ den Platte 1 vier Zugstangen 4 angeordnet, welche diese bei­ den Platten 1 und 2 waagerecht miteinander verbinden. Ein sich durch die bewegliche Formträgerplatte 5 hindurch er­ streckender Abschnitt einer jeden Zugstange ist als Ge­ windeumlaufspindel 7 ausgebildet. Weil die bewegliche Form­ trägerplatte 5 während ihrer Verschiebebewegung längs der Gleitführungen 6 durch die Zugstangen 4 an den vier Ecken gut geführt ist, muß die drehbare Welle 13 sich nicht von der feststehenden Platte 1 zur gegenüberliegenden fest­ stehenden Formträgerplatte 2 erstrecken; es genügt viel­ mehr, daß sich die Welle 13 von einer der feststehenden Platten 1 oder 2, im vorliegenden Fall von der feststehen­ den Platte 1 bis durch die bewegliche Formträgerplatte 5 hindurch erstreckt. Dadurch kann die drehbare Welle 13 dünner ausgebildet sein als im ersten Ausführungsbeispiel.

Claims (9)

1. Durch einen elektrischen Motor (11) angetriebene Formschließ- und Zuhalte­ vorrichtung an einer Spritzgießmaschine
mit einer auf einer Plattform (3) der Spritzgießmaschine unbeweglich montier­ ten feststehenden Formträgerplatte (2) und einer ihr gegenüberliegenden wei­ teren feststehenden Platte (1) und einer zwischen ihnen verschiebbar ange­ ordneten beweglichen Formträgerplatte (5),
mit mehreren Zugstangen (4), welche den Zwischenraum zwischen der fest­ stehenden Formträgerplatte (2) und der weiteren feststehenden Platte (1) waagerecht überbrücken und in diesen Platten fest gelagert sind, wobei die Zugstangen (4) durch die bewegliche Formträgerplatte (5) hindurchgeführt sind,
mit einem als Gewindeumlaufspindel ausgebildeten Abschnitt (7) auf jeder der Zugstangen (4), der den Bewegungsbereich der beweglichen Formträger­ platte (5) abdeckt,
und mit je einer in der beweglichen Formträgerplatte (5) angebrachten Mutter (8), welche sich in Gewindeeingriff mit je einem Abschnitt (7) befindet und starr mit einer Zahnriemenscheibe (10) verbunden ist, so daß dann, wenn der elektrische Motor (11) in Drehung versetzt wird, die bewegliche Formträger­ platte (5) in Richtung auf die bewegliche Formträgerplatte (2) oder von ihr weg verschoben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der elektrische Motor (11) an einer der bei­ den feststehenden Platten (1, 2) befestigt ist,
daß eine starr mit einer Zahnriemenscheibe verbundene Kugelbüchse (14), auf deren innerer Oberfläche eine Anzahl von Kugeln angeordnet ist, drehbar in einem feststehenden Gehäuse (15) gelagert ist, welches fest in die beweg­ liche Formträgerplatte (5) eingefügt ist,
und daß eine durch die Kugelbüchse (14) hindurchführende und in einer der beiden feststehenden Platten (1, 2) gelagerte drehbare Welle (13) vorgese­ hen ist, welche längs verlaufende Kugellaufrillen hat, in welche die Kugeln der Kugelbüchse (14) eingreifen, so daß die bewegliche Formträgerplatte (5) entlang der Welle (13) verschiebbar ist, wobei der elektrische Motor (11) über die Welle (13) und die Kugelbüchse (14) die Muttern (8) antreibt, so daß bei Drehung des elektrischen Motors (11) die bewegliche Formträgerplatte (5) auf die feststehende Formträgerplatte (2) zu oder von ihr weg verschoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Formträgerplatte (5) auf Führungen (6) montiert ist, welche auf der Plattform (3) der Spritzgießmaschine liegen, so daß das Gewicht der beweglichen Formträgerplatte (5) über die Führungen (6) von der Plattform (3) aufgenom­ men wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die parallelen Zugstangen (4) an den beiden feststehenden Platten (1, 2) und an der beweglichen Formträgerplatte (5) in diagonaler Anordnung befinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die parallelen Zugstangen (4) an den vier Ecken der beiden feststehenden Plat­ ten (1, 2) und der beweglichen Formträgerplatte (5) befinden.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die mit Kugellaufrillen versehene drehbare Welle (13) und die drehbare Kugelbüchse (14) an einem oberen Teil der beweglichen Formträ­ gerplatte (5) und einer der feststehenden Platten (1, 2) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der elektrische Motor (11) ein Servomotor ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zur Übertragung der Drehbewegung ein endloser Zahnriemen (18,19) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mutter (8) und die zugehörige Zahnriemenscheibe (10) ei­ ne Baueinheit bilden.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kugelbüchse (14) und die zugehörige Zahnriemenscheibe (16) eine Baueinheit bilden.
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