DE4328462A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Strahlungsabbildung - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur StrahlungsabbildungInfo
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- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Strahlungsabbildungs-
Vorrichtung wie beispielsweise ein Strahlungsvideokamera-System zum
Umwandeln eines Strahlungsprojektionsbildes eines Objektes in ein
sichtbares Bild und zum Aufnehmen des sichtbaren Bildes mit einer
Videokamera. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Strahlungs
abbildungsverfahren unter Verwendung einer solchen Vorrichtung. Die
vorliegende Erfindung bezieht sich beispielsweise auf eine Strahlungsbild-
Diagnosevorrichtung für medizinische Zwecke.
Gemäß einer herkömmlichen Strahlungsabbildungs-Vorrichtung, insbeson
dere einem Röntgenvideokamera-System, werden eine Kameraröhre und
ein fester Bildsensor, die im allgemeinen für Rundfunk benutzt werden,
benutzt und ein Röntgenbildverstärker oder ein Fluoreszenz-Schirm wird
als eine Einrichtung zum Umwandeln von Röntgenstrahlen in ein sicht
bares Bild benutzt. Als ein Röntgenvideokamera-System hoher Sensitivität
ist ein Röntgenvideokamera-System vorhanden, das eine Kameraröhre des
Sekundärelektronen-Multipliziertyps wie beispielsweise eine Siliziumverstär
kungs-Zielelektrodenröhre (silicon intensifier target tube (SIT)) benutzt.
Als eine hochempfindliche Vorrichtung wird ein Festkörperbildsensor mit
einem Sichtbar-Lichtbildverstärker verwendet. Gemäß einer herkömmlichen
Normalvideokamera wird zu der Kamera gestrahltes Licht in elektrische
Ladungen umgewandelt, deren Anzahl proportional zu der Anzahl der
Lichtphotonen in der fotoelektrischen Umwandelungsschicht ist, und in
elektrische Ladungen, deren Anzahl proportional zu der Anzahl gestrahl
ter Lichtphotonen ist, die die Elektrode erreichen, und sie werden in
einen Signalstrom umgewandelt. Daher hat das aufgenommene Bild, wenn
ein aufzunehmendes Bild eine breite Grauskalenpegelverteilung hat, auch
eine breite Grauskalenpegelverteilung. Im Ergebnis ist der Kontrast der
besonderen Region von Interesse niedrig, wenn das gesamte aufgenomme
ne Bild nach dem Abbilden angezeigt wird. Um ein Röntgenbild zu
erhalten, in dem der Grauskalenpegel des Hintergrundes so weit als
möglich einheitlich bzw. gleichmäßig ist, wird ein Röntgendämpfungsfilter
in einer angemessenen Form gewöhnlicherweise zwischen einem Objekt
und der Röntgenquelle benutzt. Der Bereich mit einer hohen Röntgen
strahlendurchlässigkeit im Objekt hat einen hohen Grauskalenpegel in
dem aufgenommen Bild und der Bereich mit einer geringen Röntgen
strahlendurchlässigkeit hat einen geringen Grauskalenpegel in dem aufge
nommenen Bild. Um dies zu korrigieren, wird der Röntgenstrahlendämp
fungsfilter an der Stelle, der dem Bereich mit hoher Röntgenstrahlen
durchlässigkeit im Objekt entspricht, dick ausgestaltet, um einen großen
Betrag der Röntgenstrahlen zu absorbieren und die Röntgenstrahlungsdosis
des Objekts zu reduzieren. Ebenso wird der Röntgenstrahlendämpfungs
filter an der Position, die dem Bereich mit einer geringen Röntgenstrah
lendurchlässigkeit in dem Objekt entspricht, dünn ausgestaltet, um einen
geringen Betrag von Röntgenstrahlen zu absorbieren und die Röntgen
strahlungsdosis des Objekts zu erhöhen. Durch Verwendung derartiger
Röntgenstrahlungsdämpfungsfilter wird die Röntgenstrahlungs-Durchlässig
keitsverteilung in jeder Region des Objekts korrigiert und ein Röntgen
strahlungsbild, in dem der Grauskalenpegel des Hintergrundes so weit als
möglich einheitlich ist, wird als ein aufgenommenes Bild erhalten.
Zusätzlich zu dem zuvor Beschriebenen gibt es als Verfahren zur Auf
nahme eines Bildes, in dem der Grauskalenpegel des Hintergrundes fast
einförmig ist, ein Verfahren zum Ändern des Verstärkungsfaktors der
Verstärkerschaltung für Videokameraausgangssignale entsprechend der
Elektronenstrahlabtastposition der Kameraröhre gemäß einem Synchronisa
tionssignal der Videokamera. Wenn der Bereich eines Eingabebildes mit
hoher Signalintensität durch Elektronenstrahlenabtasten der Kameraröhre
ausgelesen wird, wird der Verstärkungsfaktor der Verstärkerschaltung für
Videokameraausgabesignale verringert. Wenn der Bereich eines Eingabe
bildes mit geringer Signalintensität ausgelesen wird, wird der Verstär
kungsfaktor der Verstärkerschaltung vergrößert. Durch Aufnahme eines
Bildes wie dieses durch Ändern des Verstärkungsfaktors der Verstärker
schaltung bei jeder Elektronenstrahlabtastposition der Kamera wird ein
Bild aufgenommen durch Konvertieren der Grauskalenpegelverteilung des
Hintergrundes des aufgenommenen Bildes in eine nahezu einförmige
Grauskalenpegelverteilung.
Vorrichtungen dieses Typs sind beispielsweise in den offengelegten japani
schen Patentanmeldungen 64-17631, 1-300684, 1-91837 und 2-41142 sowie
in dem U.S.-Patent 5,023,896 offenbart, das der offengelegten japanischen
Patentanmeldung 1-300684 entspricht. In der herkömmlichen Kameraröhre
und dem Festkörperbildsensor, die im allgemeinen für Rundfunk benutzt
werden, ist die Empfindlichkeit der Abbildvorrichtung selbst gering. In
dem Röntgenstrahlen-Bildverstärker oder Fluoreszenzschirm ist die Hel
ligkeit eines Ausgabesichtbildes beim Abbilden einer geringen Röntgen
strahlendosis gering. In einem Röntgenstrahlen-Videokamerasystem mit
einer Kameraröhre des Sekundärelektronenmultipliziertyps wie beispiels
weise eine SIT-Röhre als einer hochempfindlichen Kameraröhre ist die
Auflösung gering. In einem Halbleiterbildsensor mit einem Sichtbarlicht
bildverstärker ist die Auflösung ebenfalls gering.
Zusätzlich zu den zuvor genannten Problemen hat in konventionellen
Normalvideokameras, wenn ein aufzunehmendes Bild eine breite Grau
skalenpegelverteilung hat, auch eine breite Grauskalenpegelverteilung, was
im Ergebnis dazu führt, daß der Kontrast der spezifischen Region von
Interesse gering ist, wenn das gesamte aufgenommene Bild nach dem
Abbilden angezeigt wird. Wird die Anzeigehelligkeitsstufe der Anzeigevor
richtung justiert, so daß nur die Region von Interesse verbessert wird
und zwar so, daß sie leicht zu sehen ist, ist die Grauskalenpegelver
teilung des gesamten Bildes außerhalb des anzeigbaren Bereiches der
Anzeigevorrichtung und das Bild kann nicht in einer angemessenen
Helligkeitsstufe angezeigt werden.
Gemäß dem konventionellen Verfahren, bei dem ein Röntgenstrahlungs-
Dämpfungsfilter in einer geeigneten Form zwischen einem Objekt und
der Röntgenstrahlquelle benutzt wird, um das vorgenannte Problem zu
lösen und um ein Röntgenstrahlbild zu erhalten, das so weit als möglich
gleichförmig ist, ist es notwendig, ein Röntgenstrahldämpfungsfilter für
jedes Objekt vorzusehen und der Durchsatz ist nicht hoch. Außerdem
wird bei der herkömmlichen Methode zum Ändern des Verstärkungs
faktors der Verstärkerschaltung für Videokameraausgangssignale bei jeder
Elektronenstrahlabtastposition der Kameraröhre gemäß einem Synchronisa
tionssignal der Videokamera der Verstärkungsfaktor der Verstärkerschal
tung entsprechend der Elektronenstrahlabtastposition der Kameraröhre
geändert.
Daher wird die Bildsignalintensität geändert und die Schaltungsrausch
komponente wird gleichzeitig verstärkt proportional zu der Verstärkung
der Signalkomponente und eine Rauschverteilung wird in dem aufge
nommenen Bild gebildet.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein
Verfahren anzugeben, das die Aufnahme eines Strahlungsbildes einer
hohen Bildqualität erlaubt, in welchem der Grauskalenpegel in der Re
gion, die nicht von Interesse ist, also dem Hintergrund, nahezu gleichför
mig ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Strahlungsabbildungsvorrichtung mit
einer Videokamera mit einer Lawinenmultiplikationskameraröhre zur
Aufnahme eines sichtbaren Bildes vorgesehen, das von einem Strahlungs
bild umgewandelt wird. Diese Videokamera wird durch eine Bilderfas
sungsschaltung, eine Synchronisationssignalgenerierungsschaltung und eine
Anlegespannungssteuerschaltung gesteuert. Bilddaten in dem Bildspeicher
werden als ein Anlegespannungsbild benutzt und ein Anlegespannungs
steuersignal zum Steuern der Zielspannung bzw. der Anodenspannung der
Kameraröhre wird erhalten; die Zielspannung der Kameraröhre wird
gesteuert und angelegt durch die Anlegespannungssteuerschaltung. Ein
sichtbares Bild wird aufgenommen durch Korrektur so, daß die Grau
skalenpegelverteilung des Hintergrundes des aufgenommenen Bildes fast
gleichförmig gemacht wird. Durch Benutzung der Videokamera mit
Lawinenmultiplikationskameraröhre hinsichtlich des sichtbaren Bildes, das
erhalten wird durch Visualisierung eines aufzunehmenden Strahlungsbildes,
wird der Verstärkungsfaktor in dem Bild geändert, so daß ein sichtbares
Bild mit einer hohen Bildqualität, in dem der Grauskalenpegel des
Hintergrundes nahezu gleichförmig ist, aufgenommen werden kann.
Weitere Ziele, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von speziellen Aus
führungsbeispielen in Verbindung mit den Figuren.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockdiagramm der Röntgenstrahlabbildungsvorrichtung einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 einen Graph, der der Grauskalenpegel einer Abtastzeile des
aufgenommenen Bildes in der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung darstellt;
Fig. 3 einen Graph, der das Verhältnis zwischen der Spannung, die
einer fotoelektrischen Konversionsschicht einer Kameraröhre
zugeführt wird, und dem Grauskalenpegel des Bildes zeigt, wenn
Licht fester Intensität in der ersten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung ausgestrahlt wird;
Fig. 4 eine Zeichnung, die den Grauskalapegel einer Abtastzeile des
Bildes zeigt, das dem Hintergrund des Bildes nach Fig. 2 äqui
valent ist;
Fig. 5 eine Zeichnung, die den Grauskalenpegel einer Abtastzeile des
Anlegespannungssteuerbildes in der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung darstellt;
Fig. 6 eine Zeichnung, die den Grauskalenpegel einer Abtastzeile des
Bildes darstellt, das einen vergleichmäßigten Grauskalenpegel des
Hintergrundes hat, der durch Benutzung des Anlegespannungs
steuerbildes in der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung aufgenommen wird; und
Fig. 7 ein Blockdiagramm einer Röntgenstrahlabbildungsvorrichtung der
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Eine Strahlungsabbildungsvorrichtung zum Aussenden einer Strahlung auf
ein zu prüfendes bzw. zu untersuchendes Objekt und zum Aufnehmen
eines visualisierten Bildes des zu prüfenden Objektes (sichtbares Bild)
verwendet eine Videokamera mit einer Kameraröhre, die eine Funktion
hat zum praktischen Verstärken nur eines Signals, das den Grauskalen
pegel dieses visualisierten Bildes des zu prüfenden Objekts darstellt. Die
Kameraröhre hat eine fotoelektrische Konversionsschicht mit einer Funk
tion zum Umwandeln des auf die Schicht abgestrahlten Lichts in elek
trische Ladungen, wobei diese elektrischen Ladungen einer Lawinenmulti
plizierung unterzogen werden. Um die Ausgangssignalstufe der Videoka
mera zu justieren, wird der Lawinenmultiplikationsfaktor geändert, indem
die Ziel- bzw. Anodenspannung (target voltage) der Kameraröhre ge
ändert wird, welche der fotoelektrischen Konversionsschicht zuzuführen
ist. Die Zielspannung der Kameraröhre wird gemäß einem Synchronisa
tionssignal der Videokamera geändert und der Lawinenmultiplikations
faktor wird gemäß der Elektronenstrahlabtastposition der Kameraröhre
geändert. Das visualisierte Bild des zu prüfenden Objekts wird aufgenom
men, so daß der Grauskalenpegel des visualisierten Bildes in eine fast
gleichförmige Grauskalenpegelverteilung umgewandelt wird.
Dieses visualisierte Bild des zu prüfenden Objekts wird zunächst als ein
Bildsignal gespeichert und ein Anlegespannungssteuersignal (applying
voltage control signal) wird auf der Basis des abgespeicherten Bildsignals
gebildet. Die Zielspannung der Kameraröhre wird auf der Basis dieses
Steuersignals bestimmt. Zusätzlich wird ein Anlegespannungssteuersignal
auf der Basis eines Bildsignals eines visualisierten Bildes eines zu prüfen
den Objekts bestimmt, welches durch die Videokamera aufgenommen
wird, oder auf der Basis eines Bildsignals, das durch eine Glättung des
zuvor genannten Bildsignals erhalten wird, oder auf der Basis eines
umgekehrten Bildsignals, in dem der hohe oder niedrige Status des
Bildsignalpegels eines visualisierten Bildes eines zu prüfenden Objekts,
das von der Videokamera aufzunehmen ist, umgekehrt wird, oder auf der
Basis eines Bildsignals, das durch Ausführen des Raumfrequenzfilterns an
einem umgekehrten Bildsignal erhalten wird, in welchem der hohe oder
niedrige Zustandswert des Bildsignals eines visualisierten Bildes eines zu
prüfenden Objektes, das von der Videokamera aufgenommen wird,
umgekehrt wird, oder auf der Basis eines Bildsignals, das erhalten wird
durch Ausführen der Glättung oder des Raumfrequenzfilterns zum Ver
bessern der Niedrigfrequenzkomponente an einem umgekehrten Bildsignal,
in dem der hohe oder niedrige Zustandswert des Bildsignals eines visua
lisierten Bildes eines zu prüfenden Objektes, das von der Videokamera
aufgenommen wird, umgekehrt wird, oder auf der Basis eines Bildes, das
erhalten wird durch Ausführen des Raumfrequenzfilterns an einem umge
kehrten Bildsignal, in welchem der hohe oder niedrige Zustandswert des
Bildsignals eines visualisierten Bildes eines zu prüfenden Objekts, das von
der Videokamera aufgenommen wird, umgekehrt wird durch Verwendung
eines Frequenzfilters zum Verbessern des Frequenzbandes einschließlich
der räumlichen Frequenz der Grauskalenpegelverteilung eines Bildes in
Bereichen, die nicht Bereiche von Interesse sind, oder auf der Basis
eines Bildsignals eines visualisierten Bildes eines zu prüfenden Objektes,
das erhalten wird durch Abstrahlen einer Strahlendosis, die niedriger ist
als eine vorher bestimmte Strahlendosis vor der Aufnahme eines visuali
sierten Bildes des zu prüfenden Objektes durch Abstrahlen der vorbe
stimmten Strahlendosis, um eine fast gleichförmige Grauskalenpegelver
teilung zu erhalten, oder auf der Basis eines Bildsignals, das erhalten
wird durch Addieren oder Addieren und Bilden von Bildsignaldurch
schnittswerten einer Vielzahl von Bildern eines zu prüfenden Objekts, die
mehrmals visualisiert werden durch Abstrahlen einer Strahlendosis, die
geringer ist als eine vorbestimmte Strahlendosis vor Aufnehmen eines
visualisierten Bildes eines zu prüfenden Objekts durch Abstrahlen der
vorbestimmten Strahlendosis, um eine fast gleichförmige Grauskalenpegel
verteilung zu erhalten.
Außerdem wird beim Abbilden eines Bildes eines zu prüfenden Objektes
zum Umwandeln der Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes eines
visualisierten Bildes des zu prüfenden Objekts in eine fast gleichförmige
Grauskalenpegelverteilung vor dem Aufnehmen eines visualisierten Bildes
des zu prüfenden Objektes durch Abstrahlen der vorbestimmten Strahlen
dosis, um eine nahezu gleichförmige Grauskalenpegelverteilung zu erhal
ten, ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt auf der Basis eines Bildsi
gnals eines visualisierten Bildes des zu prüfenden Objektes, welches
erhalten wird durch Abstrahlen einer Strahlungsdosis, die geringer ist als
eine vorbestimmte Strahlungsdosis, und das Bild des zu prüfenden Objek
tes, das eine nahezu gleichförmige Grauskalenpegelverteilung des Hinter
grundes hat, wird mehrmals aufgenommen.
Oder es werden beim Abbilden eines Bildes eines zu prüfenden Objektes
zum Umwandeln der Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes eines
visualisierten Bildes des zu prüfenden Objekts in eine fast gleichförmige
Grauskalenpegelverteilung vor dem Aufnehmen eines visualisierten Bildes
des zu prüfenden Objektes durch Abstrahlen der vorbestimmten Strahlen
dosis, um eine nahezu gleichförmige Grauskalenpegelverteilung zu erhal
ten, Bildsignale einer Vielzahl von Bildern des zu prüfenden Objekts, die
mehrmals visualisiert werden, erhalten durch Abstrahlen einer Strahlendo
sis, die kleiner ist als eine vorbestimmte Strahlendosis, und es wird ein
Anlegespannungssteuersignal auf der Basis eines Bildsignals bestimmt, das
erhalten wird durch Addieren oder Mittelung dieser Bildsignale der
Vielzahl von Bildern, und das Bild des zu prüfenden Objekts, das eine
nahezu gleichförmige Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes hat,
wird mehrmals aufgenommen.
Visualisierte Bilder werden auf dem Ausgabefluoreszenzschirm des Rönt
genstrahlenbildverstärkers oder auf dem Fluoreszenzschirm gebildet.
In einer herkömmlichen Videokamera wird Licht, das zu der Kameraröh
re ausgestrahlt wird, in elektrische Ladungen umgewandelt, deren Anzahl
proportional zu der Anzahl von Lichtphotonen in der fotoelektrischen
Konversionsschicht ist und diese elektrischen Ladungen erreichen die
Elektrode und werden in einen Signalstrom umgewandelt. Andererseits
wird in der Videokamera mit der Lawinenmultiplikationskameraröhre
Licht, das zu der Kameraröhre ausgestrahlt wird, in elektrische Ladungen
umgewandelt, deren Anzahl proportional zu der Anzahl von Lichtphoto
nen in der fotoelektrischen Konversionsschicht ist und diese elektrischen
Ladungen kollidieren mit Atomen in der fotoelektrischen Konversions
schicht, bevor sie die Elektrode erreichen und bilden nacheinander neue
elektrische Ladungen, so daß der Betrag der elektrischen Ladungen
zunimmt.
Durch Lawinenmultiplikation wird die Zahl elektrischer Ladungen unge
fähr um den Faktor 1000 vergrößert und ein Signalstrom, der ungefähr
1000 Mal so hoch wie der Signalstrom konventioneller Videokameras ist,
wird erhalten und ein hochempfindliches Abbilden wird möglich. Daher
wird in einer Vorrichtung zum Aufnehmen eines sichtbaren Bildes, das
durch Visualisierung eines Strahlungsbildes erhalten wird, ein hochemp
findliches Abbilden bei einer geringen Strahlendosis möglich gemacht und
ein Abbilden unter Verwendung einer Strahlungsdosis, die wesentlich
reduziert ist, wird möglich gemacht.
Außerdem werden gemäß der Lawinenmultiplikationskameraröhre Signalla
dungen durch Lawinenmultiplikation erhöht, jedoch wird die Rauschkom
ponente wenig erhöht. Daher kann eine Abbildungsvorrichtung realisiert
werden, in der nicht nur die Kameraröhre hochempfindlich ist, sondern
auch das Signalrauschverhälinis außerordentlich gut ist.
Die Multiplikation elektrischer Ladungen durch Lawinenmultiplikation
kann durch die Zielspannung der Kameraröhre, welche der fotoelek
trischen Konversionsschicht der Kameraröhre zugeführt wird, gesteuert
werden und ein in höchstem Maße geeigneter Ausgangssignalstrom
entsprechend der Anzahl einfallender Lichtphotonen auf die Kameraröh
ren kann erhalten werden. Daher kann durch Verändern des Multiplika
tionsfaktors bei jeder Elektronenstrahlabtastposition der Kameraröhre ein
sichtbares Bild aufgenommen werden, so daß die breite Grauskalenpegel
verteilung des Hintergrundes des sichtbaren Bildes korrigiert werden kann
und ein Strahlungsbild für medizinische Zwecke mit hoher Bildqualität,
das einen nahezu einförmigen Grauskalenpegel des Hintergrundes hat, in
dem die Grauskalenpegelverteilung wie die Strahlungsabbildungsschatten
bildung korrigiert wird, erhalten werden.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Röntgenstrahlabbildungsvorrichtung
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Eine Videokame
ra mit einer Lawinenmultiplikationskameraröhre 1 dieser Ausführungsform
nimmt Ausgabebilder eines Röntgenstrahlungsbildverstärkers 3 über ein
optisches Übergangssystem 2 auf. Bei der Röntgenstrahlungsabbildung
nimmt der Röntgenstrahlungsbildverstärker 3 übertragene Röntgenstrahlungen 5′
auf, nachdem abgestrahlte Röntgenstrahlen 5, die von einer
Röntgenstrahlröhre 4 gebildet werden, durch ein Objekt 6 hindurchtreten
und wandelt sie in ein sichtbares Bild um. Das sichtbare Bild wird von
der Videokamera mit der Lawinenmultiplikationskameraröhre 1 über das
optische Übergangssystem 2 aufgenommen.
Die Videokamera mit Lawinenmultiplikationskameraröhre nimmt ein
sichtbares Bild auf, das durch eine Bilderfassungsschaltung 10, eine
Synchronisationserzeugungsschaltung 11, eine Anlegespannungssteuerschal
tung 12, einen Bildspeicher 13 und einen Bildprozessor 14 gesteuert wird.
Die Synchronisationssignalerzeugungsschaltung 11 generiert ein Synchroni
sationssignal zum Betreiben der Videokamera mit der Lawinenmultiplika
tionskameraröhre 1. Die Bilderfassungsschaltung 10 empfängt ein Analog
signal, das ein Ausgangssignal einer Kamera 1 gemäß dem Synchronisa
tionssignal von der Synchronisationssignalbildungsschaltung 11 ist und
wandelt das Analogsignal in ein Digitalsignal. Das Bildsignal, das in das
Digitalsignal durch die Bilderfassungsschaltung 10 gemäß dem Synchroni
sationssignal umgewandelt wird, wird in dem Bildspeicher 13 als ein
digitales Signalbild abgespeichert. Der Bildspeicher 13 kann eine Vielzahl
von Bildern abspeichern und halten und die in dem Bildspeicher abge
speicherten Bilder werden unterschiedlichen Bildbearbeitungsprozeduren
durch den Bildprozessor 14 unterworfen. Die Anlegespannungssteuer
schaltung 12 steuert die Spannung, die der fotoelektrischen Konversions
schicht zugeführt wird und steuert den Lawinenmultiplikationsfaktor der
Kameraröhre der Videokamera 1.
Insbesondere hat die Anlegespannungssteuerschaltung 12 eine Funktion
zum Justieren der Spannung, die der fotoelektrischen Konversionsschicht
zuzuführen ist gemäß der Elektronenstrahlungsabtastposition der Kamera
röhre gemäß dem Synchronisationssignal der Synchronisationssignalerzeu
gungsschaltung 11.
Der Minimalwert eines Ausgangssignals der Videokamera 1 wird durch
den Rauschpegel der Videokamera bestimmt und der Maximumwert eines
Ausgangssignals wird durch den Sättigungssignalpegel der Kameraröhre
bestimmt. Es ist erforderlich, ein Kameraausgangssignal zwischen dem
Minimal- und dem Maximalwert einzustellen. Gemäß dieser Ausführungs
form wird die Spannung, die der fotoelektrischen Konversionsschicht der
Kameraröhre (Zielspannung der Kameraröhre) geändert durch die
Anlegespannungssteuerschaltung 12, so daß der Lawinenmultiplikations
faktor geändert wird und das Kameraausgangssignal justiert wird. Hier
durch kann das Kameraausgangssignal fast auf den Maximalwert des Aus
gangssignals verstärkt werden, selbst wenn das Abbilden bei einer gerin
gen Röntgenstrahldosis erfolgt, so daß ein hoch empfindliches Abbilden
realisiert werden kann. Bei dem konventionellen Abbilden bei einer
kleinen Röntgenstrahldosis wird das Kameraausgangssignal durch einen
Signalverstärker verstärkt. Daher wird auch die Rauschkomponente
proportional zu der Verstärkung der Signalkomponente verstärkt und die
Bildqualität des aufgenommenen Bildes ist nicht gut. Gemäß dieser
Ausführungsform wird die Kamera mit einer Lawinenmultiplikationskame
raröhre 1 benutzt und die Kameraröhre selbst kann im wesentlichen nur
die Signalkomponente verstärken, und ein Bild hoher Qualität mit einer
geringen Rauschkomponente kann erhalten werden.
In einem sichtbaren Bild, das von einem Röntgenstrahlungsbild durch den
Röntgenstrahlbildverstärker umgewandelt wird, gibt es eine breite Grau
skalenpegelverteilung wegen der Röntgenstrahlungsintensitätsverteilung, die
von der Röntgenstrahlröhre 4 gebildet wird, von der Verteilung über
tragener Röntgenstrahlung in jeder Region in dem Abbildungsfeld des
Objekts 6 und der Empfindlichkeitsverteilung bezüglich der Position des
Röntgenstrahlbildverstärkers 3. Überlagert auf dieser breiten Grauskalen
pegelverteilung in dem sichtbaren Bild ist eine kleine Struktur der
Region von Interesse, was für medizinische Diagnose notwendig ist.
Daher ist die zuvor genannte breite Grauskalenpegelverteilung ein Faktor
für das Reduzieren der Diagnoseleistung in der medizinischen Diagnose.
Wenn die Grauskalenpegelverteilung in anderen Regionen, die notwendig
sind für eine medizinische Diagnose, das heißt die Grauskalenpegelver
teilung des Hintergrundes korrigiert wird, so daß der Grauskalenpegel
des Hintergrundes nahezu gleichförmig wird, wird die Leistung der
Diagnose eines aufgenommenen Röntgenstrahlenbildes außerordentlich
verbessert werden. Als nächstes wird in der Struktur dieser Ausführungs
form ein Verfahren zum Korrigieren der Grauskalenpegelverteilung in
einer Region, die nicht eine Region von Interesse ist, beschrieben und
ein Verfahren, mit dem der Grauskalenpegel in einem Bild nahezu
gleichförmig gestaltet wird in einem Bereich, der nicht der Bereich von
Interesse ist.
Gemäß dieser Ausführungsform wird ein korrigiertes Bild, in dem die
Grauskalenpegelverteilung korrigiert wird, erhalten.
Bei der Benutzung nicht korrigierter Bilddaten, die in dem Bildspeicher
13 zunächst abgespeichert werden und bei welchen die Grauskalenpegel
verteilung nicht korrigiert wird, ändert die Anlegespannungssteuerschaltung
12 die Spannung, die der fotoelektrischen Konversionsschicht zugeführt
werden soll, zum Abbilden in Synchronisation mit dem Synchronisations
signal für Elektronenstrahlabtasten. Folglich wird der Lawinenmultiplika
tionsfaktor entsprechend der Elektronenstrahlenabtastposition geändert und
ein korrigiertes Bild, das so korrigiert wird, daß die Grauskalenpegelver
teilung fast gleichförmig ist, wird erhalten. Beispielsweise wird, wenn der
Elektronenstrahl der Kameraröhre während des Abbildens die Position
der fotoelektrischen Konversionsschicht der Kameraröhre entsprechen
einem Pixel mit einem hohen Bildsignalpegel in einem nicht korrigierten
Bild in dem Bildspeicher abtasten soll, wird die Anlegespannung abge
senkt und justiert, so daß der Bildsignalpegel des aufgenommenen Bildes
an der entsprechenden Position nicht erhöht wird. Wenn umgekehrt der
Elektronenstrahl der Kameraröhre während des Abbildens die Position
auf der fotoelektrischen Konversionsschicht der Kameraröhre entsprechend
einem Pixel mit einem niedrigen Bildsignalpegel in einem nicht korrigier
ten Bild in dem Bildspeicher abzutasten hat, wird die Anlegespannung
erhöht und justiert, so daß der Bildsignalpegel des aufgenommenen
Bildes an der entsprechenden Position nicht abgesenkt wird. Wenn
beispielsweise ein nicht korrigiertes Bild, in dem der Grauskalenpegel
umgekehrt ist, benutzt wird als ein Anlegespannungssteuerbild, wird ein
korrigiertes Bild als ein Bild benutzt, in dem der Grauskalenpegel des
gesamten Bildes gleichförmig gemacht wird.
Als nächstes werden Einzelheiten der tatsächlichen Operation der Vor
richtung dieser Ausführungsform in Zeitstufen anhand der Fig. 2 bis 6
beschrieben. Jede der Fig. 2 bis 6 zeigt einen Grauskalenpegel einer
Abtastzeile (eine Zeile) eines aufgenommenen Bildes und Fig. 4 zeigt
den Grauskalenpegel einer Abtastzeile eines bearbeiteten Bildes. Fig. 5
zeigt den Grauskalenpegel einer Abtastzeile eines Anlegespannungssteuer
bildes. In den Fig. 2 bis 6 zeigt die Elektronenstrahlungsabtastposition in
der horizontalen Achse die Position einer Bildzeile in den Bildspeichern
entsprechend der Elektronenstrahlenabtastposition einer Abtastzeile.
- 1) Aufnahme eines unkorrigierten Bildes: Die Spannung, die der foto elektrischen Konversionsschicht der Kameraröhre zuzuführen ist, wird konstant gehalten und ein Bild, das dasselbe ist wie ein von einer konventionellen Vorrichtung hergestelltes Bild, in dem die Grau skalenpegelverteilung des Bildes nicht korrigiert wird, wird aufgenom men und abgespeichert in dem Bildspeicher. Auf der Basis dieses Bildes wird ein korrigiertes Bild, in dem die Grauskalenpegelver teilung des Hintergrundes gleichförmig gemacht wird, aufgenommen. Mit diesem Abbildungsverfahren, das beispielsweise anhand von Fig. 2 dargestellt wird, wird ein Bild, in dem die Struktur der Region von Interesse überlagert ist, auf der breiten Grauskalenpegelvertei lung des Hintergrundes erhalten.
- 2) Bestimmung eines Vergleichmäßigungskorrekturwerts von Parametern: Zunächst wird eine Anlegespannung-Ausgangssignalintensitätsfunktion gemessen, die das Verhältnis zwischen der Änderung im Lawinen multiplikationsfaktor wegen der Justierung der Anlegespannung und der Änderung in der Ausgangssignalintensität darstellt. Fig. 3 zeigt ein Beispiel für die Anlegespannungs-Ausgangssignalintensitätfunktion, die das Verhältnis zwischen der Spannung, die der fotoelektrischen Konversionsschicht zuzuführen ist, und den Grauskalenpegel eines Bildsignals, das ein Ausgangssignal der Videokamera ist, wenn Licht mit einer festen Intensität ausgestrahlt wird, darstellt. Der Bereich der Grauskalenpegelverteilung wird von dem Bildsignalpegel des aufgenommenen nicht korrigierten Bilds erhalten. Als nächstes wird der Bereich der Spannung, die der fotoelektrischen Konversions schicht der Kameraröhre zugeführt wird, welche notwendig ist, um die Vergleichmäßigung der Grauskalenpegel des Hintergrundes eines Bildes zu realisieren, bestimmt. Außerdem wird die Anlegespannungs breite für die Grauskalenpegelbreite eines zu korrigierenden Bildes bestimmt aus der Anlegespannungs-Ausgangssignalintensitätfunktion.
- 3) Bildung eines Anlegespannungssteuerbildes: Bildbearbeitung, beispiels weise das Glätten wird für ein nicht korrigiertes Bild in den Bild speicher genommen, so daß eine Bild erzeugt wird, das eine Grau skalenpegelverteilung des Hintergrundes der Region von Interesse hat. Als nächstes wird ein Anlegespannungssteuerbild zum Aufneh men eines korrigierten Bildes gebildet durch Umkehren der hohen und niedrigen Zustandswerte des Grauskalenpegels des Bildes, das eine Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes der Region von Interesse hat, in niedrige und hohe Zustandswerte der Grauskalen stufe des Bildes und in dem Bildspeicher abgespeichert. Fig. 4 zeigt eine Abtastzeile der Grauskalenpegelverteilung im Hintergrund der Region von Interesse, welche erhalten wird durch Bearbeitung des unkorrigierten Bildes, das in Fig. 2 dargestellt ist und beschrieben wurde. Zusätzlich zeigt Fig. 5 eine Abtastzeile des Anlegespannungs steuerbildes, das erhalten wird durch Umkehren der hohen oder niedrigen Zustandswerte des Grauskalenpegels nach Fig. 4.
- 4) Aufnehmen eines korrigierten Bildes: Das Abbilden wird durchge führt und ein Bild, das als eine Ladungsverteilung auf der fotoelek trischen Konversionsschicht gebildet wird, wird ausgelesen durch einen Elektronenstrahl der Kameraröhre gemäß einem Synchronisa tionssignal, das von der Synchronisationssignalerzeugungsschaltung 11 gebildet wird. In Synchronisation mit diesem Signal zu diesem Zeit punkt liest die Anlegespannungssteuerschaltung 12 das Anlegespan nungssteuerbild in den Bildspeicher aus, das der Elektronenstrahl abtastposition entspricht. Der Grauskalenpegel dieses Anlegespan nungssteuerbildes wird umgewandelt in eine Anlegespannung auf der Basis der Anlegespannungsausgangssignalintensitätsfunktion und ein Anlegespannungssteuersignal wird gebildet. Auf dieser Grundlage wird eine gesteuerte Spannung der fotoelektrischen Konversionsschicht in Synchronisation mit dem Elektronenstrahlabtasten zugeführt. Dabei kann ein Bild, das eine fast gleichförmige Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes hat, aufgenommen werden.
Fig. 6 zeigt eine Abtastzeile des Bildes, das den vergleichmäßigten
Grauskalenpegel des Hintergrundes hat, der aufgenommen wird unter
Benutzung des Anlegespannungssteuerbildes nach Fig. 5. Im Ergebnis
wird nur die Region von Interesse, die in dem nicht korrigierten
Bild in Fig. 2 dargestellt ist, selektiv unterschieden von dem Hinter
grund wie in Fig. 6 gezeigt und abgebildet.
Gemäß dieser Ausführungsform wird dieses Umkehrbild nicht genutzt
nur als ein Anlegespannungssteuerbild für ein nicht korrigiertes Bild
in dem Bildspeicher, wenn die Grauskalenpegelverteilung korrigiert
wird, sondern als ein Bild, das erhalten wird durch Anwenden des
Raumfrequenzfilterns auf das umgekehrte Bild, und es wird als ein
Steuerbild benutzt. Dabei kann ein Röntgenstrahlungsbild mit hoher
Diagnoseleistung, in welchem nur die Struktur der Region von
Interesse für medizinische Diagnose verbessert wird, aufgenommen
werden. Als Raumfrequenzbildbearbeitung wird eine Bearbeitung
unter Verwendung eines Frequenzfilters zum Verbessern des Fre
quenzbandes einschließlich räumlicher Frequenzen der Grauskalenpe
gelverteilung hinsichtlich einer anderen Region als der Region von
Interesse durchgeführt für das umgekehrte Bild. Zusätzlich wird
Bildglätten oder Raumfrequenzfiltern zur Verbesserung der Nieder
frequenzkomponente für das umgekehrte Bild durchgeführt. Als ein
Verfahren zum Aufnehmen eines nicht korrigierten Bildes vor dem
Hauptabbilden zum Aufnehmen eines korrigierten Bildes wird ein
Bild aufgenommen bei einer geringeren Röntgenstrahlendosis als der
bei der Abbildung eines korrigierten Bildes, um die Bestrahlungszeit
zu reduzieren. Wenn das Hauptabbilden zum Aufnehmen eines
korrigierten Bildes ein kontinuierliches Abbilden ist, werden unkor
rigierte Bilder auch kontinuierlich aufgenommen und ein Zusatzbild
oder ein Zusatz- und Mittelwertbild wird von diesen kontinuierlichen
Bildern gebildet und das Hauptabbilden zum Aufnehmen korrigierter
Bilder wird kontinuierlich durchgeführt unter Verwendung des Bildes
als ein Anlegespannungssteuerbild zum Korrigieren der Grauskalenpe
gelverteilung oder ein unkorrigiertes Bild wird jedes Mal aufgenom
men und dann wird das Hauptabbilden zum Aufnehmen eines kor
rigierten Bildes durchgeführt, wobei es als ein Anlegespannungssteu
erbild für Grauskalenpegelverteilungskorrektur verwendet wird. Diese
Bearbeitung wird sukzessive wiederholt, um kontinuierliches Abbilden
durchzuführen.
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm einer Röntgenstrahlungsabbildungsvor
richtung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Gemäß dieser
Ausführungsform wird zum Umwandeln von Röntgenstrahlen in ein
sichtbares Bild ein Fluoreszenzschirm oder ein Verstärkungsschirm 8
verwendet. Ein Bild durch Fluoreszenz 9 wird auf der Videokamera
mit Lawinenmultiplikationskameraröhre 1 durch ein optisches Fokus
sionssystem 7 fokussiert. Gemäß dieser Ausführungsform kann eine
Abbildungsvorrichtung mit einer sehr einfachen Struktur unter Ver
wendung eines Fluoreszenzbildschirms oder eines Verstärkungsschirms
zu einem geringen Preis angeboten werden.
Gemäß der Vorrichtung dieser Ausführungsform wird eine Zoomlinse
als ein optisches Fokussierungssystem 7 benutzt. Das Feld eines
sichtbaren Bildes auf dem Fluoreszenzschirm oder dem Verstärkungs
schirm 8, das von der Videokamera mit der Lawinenmultiplikations
kameraröhre 1 fokussiert wird, kann durch die Zoomlinse verändert
werden. Daher kann die Größe der Objektabbildungsregion beliebig
ausgewählt werden und außerdem kann eine beschränkte Region mit
einer hohen Raumauflösung abgebildet werden.
In der vorstehenden Beschreibung wurden Beispiele der Aufnahme
von Röntgenstrahlbildern für medizinische Diagnose beschrieben.
Jedoch kann das Abbildungsverfahren sich auch auf ein Tier, leben
de Objekte, oder auf die zerstörungsfreie Überprüfung von Gegen
ständen beziehen. Es versteht sich von selbst, daß nicht nur Rönt
genstrahlbilder, sondern auch Bilder aufgenommen werden können,
die durch Ionisierungsstrahlung (Alphastrahlen, Betastrahlen, Gam
mastrahlen, Neutronstrahlung), die verschiedene Korpuskularstrahlung
enthalten, visualisiert werden. Wenn beispielsweise die Strahlungs
durchlässigkeit eines Objektes bei der zerstörungsfreien Überprüfung
gleich oder geringer ist als die des menschlichen Körpers, kann die
Vorrichtung dieser Ausführungsform dafür benutzt werden. Wenn die
Strahlungsdurchlässigkeit des Objekts größer ist als die des mensch
lichen Körpers, wird in der Vorrichtung nach den Fig. 1 oder 7
durch ausreichendes Erhöhen der Dicke der Röntgenstrahlabsorbtion-
Fluoreszenzschicht des Röntgenstrahlbildverstärkers 3, des Fluores
zenzbildschirms oder des Verstärkungsschirms 8 eine Struktur mit
einer hohen Absorbtionsrate von Röntgenstrahlen oder Gammastrah
len gebildet. Durch Vergrößern der Röhrenspannung der Röntgen
strahlröhre 4 werden hochenergetische Röntgenstrahlen abgestrahlt
oder ein radioaktives Isotop wird als eine Gammastrahlenquelle
benutzt. Dabei kann die Vorrichtung dieser Ausführungsform unver
ändert verwendet werden. Da außerdem Bilder durch verschiedene
Korpuskularstrahlungen, Alphastrahlen oder Betastrahlen aufgenom
men werden können durch den Röntgenstrahlbildverstärker, den
Fluoreszenzschirm oder den Verstärkungsschirm, kann die Vorrich
tung dieser Ausführungsform für das Abbilden verwendet werden.
Bilder durch Neutronenstrahlung können nicht direkt durch die
Vorrichtung dieser Ausführungsform aufgenommen werden. Jedoch
kann durch Benutzung einer Reaktion, bei der Neutronenstrahlung
umgewandelt wird in geladene Partikel, Röntgenstrahlen oder Gam
mastrahlen, diese Bilder aufgenommen werden. Beispielsweise wird
Neutronenstrahlung durch Boratome absorbiert und in Korpusku
larstrahlen von Lithium- und Heliumatomen umgewandelt.
Wenn daher Boratome in der Fluoreszenzsubstanz des Röntgenstrahl
bildverstärkers enthalten sind, im Fluoreszenzschirm oder im Ver
stärkungsschirm, wird die Neutronenstrahlung in Korpuskularstrahlen
umgewandelt. Die Korpuskularstrahlen werden durch die Fluoreszenz
substanz aufgenommen und im Ergebnis können Bilder durch Neu
tronenstrahlung aufgenommen werden. Dabei können nicht nur
Röntgenstrahlenbilder, sondern auch Bilder, die durch Ionisierungs
strahlung mit verschiedenen Korpuskularstrahlen visualisiert werden,
aufgenommen werden.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist selbst bei einem Abbilden mit
einer geringen Röntgenstrahldosis ein hochempfindliches Abbilden
möglich, indem ein Bildsignal fast bis auf den Maximalwert des
Ausgangssignals der Videokamera verstärkt wird. Insbesondere beim
Abbilden für medizinische Diagnose kann ein Bild, in dem die
breite Grauskalenpegelverteilung des Hintergrundes korrigiert wird,
was die Diagnoseleistung in dem Bild reduziert und den Grauskalen
pegel des Hintergrundes nahezu gleichförmig ausgebildet wird, aufge
nommen werden.
Daher kann ein Bild mit hoher Diagnoseleistung aufgenommen wer
den; in welchem die kleine Struktur der Region von Interesse ver
bessert wird, die für die medizinische Diagnose nötig ist. Eine
Abbildungsvorrichtung mit einer sehr einfachen Struktur, die einen
Fluoreszenzbildschirm oder einen Verstärkungsschirm zum Umwan
deln von Röntgenstrahlen in ein sichtbares Licht verwendet und in
welcher ein Fluoreszenzbild auf die Videokamera mit Lawinenmulti
plikationskameraröhre fokussiert wird durch das optische Fokussie
rungssystem, kann zu einem geringen Preis angeboten werden. Da
eine Zoomlinse benutzt wird als ein optisches Fokussierungssystem,
kann die Größe der Objektabbildungsregion beliebig gewählt werden
und ein enger Bereich kann mit einer hohen räumlichen Auflösung
abgebildet werden.
Claims (16)
1. Strahlungsabbildungsvorrichtung einschließlich einer Einrichtung zum
Abstrahlen einer Strahlung auf ein zu prüfendes Objekt, einer Ein
richtung zum Erfassen der Strahlung, die durch das zu prüfende
Objekt hindurchgetreten ist und zu deren Umwandeln in ein sicht
bares Bild, sowie eine Videokamera zum Aufnehmen des sichtbaren
Bildes,
wobei die Videokamera eine Kameraröhre aufweist, die eine Funk tion zum Verstärken nur eines Signals aufweist, das den Grauskalen pegel eines sichtbaren Bildes darstellt.
wobei die Videokamera eine Kameraröhre aufweist, die eine Funk tion zum Verstärken nur eines Signals aufweist, das den Grauskalen pegel eines sichtbaren Bildes darstellt.
2. Strahlungsabbildungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kame
raröhre eine fotoelektrische Konversionsschicht mit einer Funktion
zum Umwandeln einfallenden Lichts in elektrische Ladungen und
zum Lawinenmultiplizieren der elektrischen Ladungen aufweist.
3. Strahlungsabbildungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Um
wandlungseinrichtung durch einen Röntgenstrahlbildverstärker gebildet
ist.
4. Strahlungsabbildungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Um
wandlungseinrichtung ein Fluoreszenzschirm ist.
5. Strahlungsabbildungsverfahren unter Verwendung einer Strahlungs
abbildungsvorrichtung, die eine Einrichtung zum Abstrahlen einer
Strahlung auf ein zu prüfendes Objekt aufweist, eine Einrichtung
zum Umwandeln eines Strahlungsprojektbildes des zu prüfenden
Objekts in ein sichtbares Bild, und eine Videokamera, die eine
Kameraröhre aufweist, die eine fotoelektrische Konversionsschicht
zum Umwandeln einfallenden Lichts in elektrische Ladungen und
zum Lawinenmultiplizieren dieser elektrischen Ladungen hat, und die
das umgewandelte sichtbare Licht erfaßt,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Ändern des Lawinenmultiplikationsfaktors durch Steuern der Ziel spannung der Kameraröhre, welche der fotoelektrischen Konversions schicht zuzuführen ist, und Justieren des Ausgangssignalpegels der Videokamera durch Ändern des Lawinenmultiplikationsfaktors.
wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
Ändern des Lawinenmultiplikationsfaktors durch Steuern der Ziel spannung der Kameraröhre, welche der fotoelektrischen Konversions schicht zuzuführen ist, und Justieren des Ausgangssignalpegels der Videokamera durch Ändern des Lawinenmultiplikationsfaktors.
6. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 5, wobei die Zielspan
nung der Kameraröhre geändert wird gemäß einem Synchronisa
tionssignal der Videokamera und wobei der Lawinenmultiplikations
faktor geändert wird entsprechend der Elektronstrahlabtastposition
der Kameraröhre und wobei ein sichtbares Bild aufgenommen wird
durch Konvertieren dessen Grauskalenpegels.
7. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das sichtbare Bild zuvor als ein Bildsignal abgespei
chert wird und daß die Zielspannung der Kameraröhre der Video
kamera bestimmt wird durch ein Anlegespannungssteuerungssignal,
das auf diesem Bildsignal basiert und daß die Grauskalenpegel des
sichtbaren Bildes konvertiert werden.
8. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals des sichtbaren Bildes, das von dieser Kamera
aufgenommen wird oder auf der Basis eines Bildsignales, das durch
Glätten des Bildsignales erhalten wird.
9. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines umgekehrten Bildsignals, das gebildet wird durch Umkeh
ren des hohen oder niedrigen Zustandswertes des Bildsignalpegels
des sichtbaren Bildes, das durch die Kamera aufgenommen worden
ist.
10. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals, das erhalten wird durch Ausführen von
Raumfrequenzfiltern bezüglich eines umgekehrtes Bildsignals, das
gebildet wird durch Umkehren des hohen oder niedrigen Zustands
wertes des Bildsignalpegels des sichtbaren Bildes, das von der Video
kamera aufgenommen worden ist.
11. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals, das erhalten wird durch Glättung oder durch
Raumfrequenzfiltern zum Verbessern der Niedrigfrequenzkomponente
bezüglich eines umgekehrten Bildsignals, das gebildet ist durch Um
kehren des hohen oder niedrigen Zustandswertes des Bildsignalpegels
des sichtbaren Bildes, das von der Videokamera aufgenommen
worden ist.
12. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildes, das erhalten wird durch Ausführen des Raum
frequenzfilterns an einem umgekehrten Bildsignal, das durch Umkeh
ren des hohen oder niedrigen Zustandswertes des Bildsignalpegels
des sichtbaren Bildes gebildet worden ist, das von der Videokamera
aufgenommen worden ist, durch Verwendung eines Frequenzfilters
zum Verbessern des Frequenzbandes einschließlich der Raumfrequenz
des Grauskalenpegels in der Bildregion, die nicht die Region von
Interesse ist.
13. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals eines sichtbaren Bildes, das erhalten wird
durch Abstrahlen einer Strahlendosis, die geringer ist als eine vor
bestimmte Strahlungsdosis vor dem Abbilden durch Konvertieren des
Grauskalenpegels eines sichtbaren Bildes, das erhalten wird durch
Abstrahlen der vorbestimmten Strahlungsdosis.
14. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals, das erhalten wird durch Addieren oder
Addieren und Durchschnittswertbildung von Bildsignalen einer Viel
zahl von Bildern eines zu prüfenden Objekts, die visualisiert werden
durch eine Vielzahl von Abstrahlungsvorgängen einer Strahlungsdosis,
die kleiner ist als eine vorbestimmte Strahlungsdosis vor dem Ab
bilden durch Konvertieren des Grauskalenpegels eines sichtbaren
Bildes, das erhalten wird durch Abstrahlen der vorbestimmten Strah
lungsdosis.
15. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals eines sichtbaren Bildes, das erhalten wird
durch Abstrahlung einer Strahlendosis, die kleiner ist als eine vor
bestimmte Strahlungsdosis vor dem Abbilden durch Konvertieren des
Grauskalenpegels eines sichtbaren Bildes, das erhalten wird durch
Abstrahlen der vorbestimmten Strahlungsdosis zum Erfassen eines zu
prüfenden Objektes, um so den Grauskalenpegel des sichtbaren
Bildes umzuwandeln und daß das sichtbare Bild, das erhalten wird
durch Abstrahlen der vorbestimmten Strahlungsdosis, durch eine
Vielzahl von Aufnahmevorgängen aufgenommen wird.
16. Strahlungsabbildungsverfahren nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Anlegespannungssteuersignal bestimmt wird auf der
Basis eines Bildsignals, das erhalten wird durch Addieren oder
Addieren und Durchschnittswertbildung von Bildsignalen einer Viel
zahl von Bildern eines zu prüfenden Objekts, welche visualisiert
werden durch eine Vielzahl von Abstrahlungsvorgängen mit einer
Strahlungsdosis, die niedriger ist als eine vorbestimmte Strahlungs
dosis vor dem Abbilden durch Konvertieren des Grauskalenpegels
eines sichtbaren Bildes, das erhalten wird durch Abstrahlen der
vorbestimmten Strahlungsdosis zum Erfassen eines zu prüfenden
Objektes, um so die Grauskalenpegel des sichtbaren Bildes umzu
wandeln, und daß das sichtbare Bild, das erhalten wird durch das
Abstrahlen der vorbestimmten Strahlungsdosis, durch eine Vielzahl
von Aufnahmevorgängen aufgenommen wird.
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