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DE4328224A1 - Steuerungsverfahren für eine Sicherungseinrichtung und Sicherungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Steuerungsverfahren für eine Sicherungseinrichtung und Sicherungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE4328224A1
DE4328224A1 DE4328224A DE4328224A DE4328224A1 DE 4328224 A1 DE4328224 A1 DE 4328224A1 DE 4328224 A DE4328224 A DE 4328224A DE 4328224 A DE4328224 A DE 4328224A DE 4328224 A1 DE4328224 A1 DE 4328224A1
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DE
Germany
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security
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safety
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Withdrawn
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DE4328224A
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Inventor
Christian Dipl Ing Jochimsen
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Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/282Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated magnetic or inductive control by the vehicle

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  • Air Bags (AREA)
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  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Steuerungsverfahren für Siche­ rungseinrichtungen, insbesondere der Verkehrsleittechnik, z. B. bei Bahnübergängen, und eine Sicherungseinrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist bekannt, einen Sicherungsbereich mit den Zugang zu diesem Bereich regelnden und kontrollierenden Zugangsregel­ einrichtungen, wie Sperren und/oder Warnsignalen, zu umgeben. Es ist weiter bekannt, die Sicherung des Sicherungsbereiches insoweit zu automatisieren, daß in der näheren Umgebung des Sicherungsbereiches Sensoren angeordnet werden, die die An­ näherung eines Objektes an den Sicherungsbereich erfassen und einer Regelungseinrichtung übermitteln, die mit den Zugangs­ regeleinrichtungen in Wirkverbindung steht. Derartige Überwa­ chungseinrichtungen sind immer dann unbefriedigend, wenn ent­ weder in schneller Folge oder in großer Zahl eine Aimäherung von Objekten erfolgt. Es werden beispielsweise einzelne Ob­ jekte nicht erfaßt, oder die Sicherung des Sicherungsberei­ ches wird beendet, sobald ein erstes Objekt den Sicherungs­ bereich verläßt, obwohl sich noch ein zweites Objekt inner­ halb des Sicherungsbereiches befindet. Ein weiteres Problem derartiger Einrichtungen besteht darin, daß es einerseits er­ strebenswert ist, die Sensoren in möglichst großer Entfernung von dem Sicherungsbereich anzuordnen, um eine ausreichende Reaktionszeit für die Überwachungseinrichtung zu gewinnen, aber andererseits hierdurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß sich mehrere Objekte in dem von den Sensoren über­ wachten Bereich befinden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Steuerungsverfahren für Sicherungseinrichtungen anzugeben, das nahezu unabhängig von der Anzahl der sich an einen Sicherungsbereich annähernden Objekte und der Frequenz dieser Ereignisse zuverlässig die Zugangsregelungseinrichtungen dieses Sicherungsbereiches ak­ tiviert und/oder deaktiviert. Darüber hinaus soll eine Siche­ rungseinrichtung zur Durchführung dieses Steuerungsverfahrens geschaffen werden. Diese Sicherungseinrichtung soll zwischen in einen überwachten Bereich eindringenden und diesen Bereich verlassenden Objekten unterscheiden können.
Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe ge­ lingt durch das im Anspruch 1 beschriebene Steuerungsverfah­ ren sowie durch die im Anspruch 3 beschriebene Sicherungs­ einrichtung. Gemäß dem beschriebenen Steuerungsverfahren und bei Anwendung der beschriebenen Sicherungseinrichtung gelingt es, daß beliebig viele Zählobjekte in einen den Sicherungs­ bereich umschließenden Überwachungsbereich eindringen können, ohne daß dadurch der Ablauf des Steuerungsverfahrens oder der von der Sicherungseinrichtung gebotene Sicherheitsstandard beeinträchtigt werden würde. Durch diesen Vorteil ergibt sich die Möglichkeit, den Überwachungsbereich beliebig groß zu wählen, da die hierdurch eventuell erhöhte Anzahl der im Überwachungsbereich befindlichen Objekte das durch die Erfin­ dung zu erzielende Sicherheitsniveau nicht herabsetzt.
Gemäß einer Weiterbildung des Steuerungsverfahrens nach An­ spruch 2 liegt der Ansteuerung der Zugangsregelungseinrich­ tungen zur Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien ein leicht zu erfassendes und zu verarbeitendes Merkmal zugrunde.
Gemäß den Ansprüchen 4 bis 6 wird die Erfassungseinrichtung der Sicherungseinrichtung in vorteilhafter Weise weiterge­ bildet.
Dadurch, daß als Detektoren berührungslos arbeitende Kontakt­ aufnehmer, vorzugsweise Induktionsschleifen, vorgesehen sind, ist sichergestellt, daß in Abhängigkeit einem Objekt, das in den Überwachungsbereich eindringt oder aber ihn verläßt, je­ weils nur ein eindeutiges Signal generiert wird.
Gemäß Anspruch 8 ist die Sicherungseinrichtung zusätzlich mit einer Richtungserkennung ausgerüstet, die es gestattet, daß die Bewegungsrichtung der in den Überwachungsbereich eindrin­ genden Objekte und den Überwachungsbereich verlassenden Ob­ jekte sicher feststellbar ist.
Dadurch, daß der Sicherungsbereich von weiteren Detektoren begrenzt wird, die mit einem Auswertebaustein verbunden sind, an dessen Ausgang ein der Bewegungsrichtung des Objektes ent­ sprechendes Richtungssignal und ein Statussignal, welches das Verlassen des Sicherungsbereiches durch das Objekt repräsen­ tiert, zur Verfügung steht, kann die Deaktivierung der Zu­ gangsregelungseinrichtungen bereits eingeleitet werden, wenn der Sicherungsbereich von dem Objekt verlassen wird. Dadurch, daß hierbei auch die Bewegungsrichtung des Objektes abgefragt wird, ist ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal der Sicherungs­ einrichtung verwirklicht. Die von einem sich in der einen Richtung fortbewegenden Objekt veranlaßten Sicherheitsmaß­ nahmen können nur von einem Objekt, daß sich in derselben Richtung fortbewegt wieder aufgelöst werden. Es erfolgt also eine richtungsabhängige Überprüfung, ob sich noch Objekte im Sicherungsbereich befinden oder sich diesem annähern.
Gemäß Anspruch 10 ist die Sicherungseinrichtung derart wei­ tergebildet, daß das Eindringen von Objekten aus beliebig vielen Richtungen in den Überwachungsbereich sicher be­ herrscht wird.
Dadurch daß die Registrierungseinrichtung aus einzelnen von Modulen gebildeten Bausteinen aufgebaut ist, kann die Regi­ strierungseinrichtung je nach gewünschtem Sicherheitsstandard und dem betreffenden Sicherungsbereich entsprechend zu­ sammengestellt werden.
In den Ansprüchen 12 und 13 werden vorteilhafte Weiterbil­ dungen für einen modularen Aufbau von Registrierungsein­ richtungen genannt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestell­ ten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer Sicherungs­ einrichtung,
Fig. 2 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Sicherungs­ einrichtung,
Fig. 3 eine Prinzipdarstellung einer dritten Sicherungs­ einrichtung,
Fig. 4 ein Prinzipschaltbild zu einem Schaltungsteil eines Kontrollbausteines,
Fig. 5 ein Prinzipschaltbild eines Details des Kontroll­ bausteins,
Fig. 6 ein Prinzipschaltbild zu einem Schaltungsteil des Auswertebausteins,
Fig. 7 ein Prinzipschaltbild zu einem weiteren Schaltungs­ teil des Auswertebausteins,
Fig. 8 ein Prinzipschaltbild eines Details des Auswerte­ bausteins.
Fig. 1 zeigt die Prinzipdarstellung einer Sicherungseinrich­ tung für einen Bahnübergang. Ein in zwei Richtungen befahr­ barer Gleiskörper 1 kreuzt eine Fahrstraße 2. Der Bereich, innerhalb dessen der Gleiskörper 1 die Fahrstraße 2 kreuzt, wird als Sicherungsbereich 3 bezeichnet. Der Sicherungsbe­ reich 3 weist eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Zugangsregelungseinrichtung 18 auf, die beispielsweise Bahn­ schranken, und Signaleinrichtungen, wie z. B. Ampeln, umfaßt, um den Bahnübergang zu sichern. Diese Zugangsregelungsein­ richtung 18 wird von einer Registrierungseinrichtung 19 ange­ steuert. Hierzu wird in Erstreckungsrichtung des Gleiskörpers 1 der Sicherungsbereich 3 beidseitig von einer ersten und einer zweiten Ausschaltschleife 4 und 5 begrenzt. Bei den Ausschaltschleifen 4 und 5 handelt es sich um in den Gleis­ körper 1 integrierte Induktionsspulen, deren Schleifenweite idealerweise zwischen ungefähr 4 m und 7 m gewählt wird. Die Ausschaltschleifen 4, 5 sind jeweils mit einem Auswerte­ baustein 6 verbunden. Dieser Auswertebaustein 6 umfaßt eine Auswertelogikschaltung 7.
In geeigneter Entfernung von dem Sicherungsbereich 3 ist im Gleiskörper 1 eine Einschaltschleife 8 integriert. Auf der dem Sicherungsbereich 3 zugewandten Seite der Einschalt­ schleife 8 ist zusätzlich eine Richtungserfassungsschleife 9 in den Gleiskörper 1 eingelassen. Die Einschaltschleife 8 und die Richtungserfassungsschleife 9 sind jeweils an einen Kon­ trollbaustein 10 angeschlossen. Der Kontrollbaustein 10 be­ steht im wesentlichen aus einer Sicherheitslogikschaltung 11, die mit einer Zähleinrichtung 12 in Wirkverbindung steht. Zusätzlich ist innerhalb des Kontrollbausteins 10 ein UND-Gatter 13 mit der Zähleinrichtung 12 verbunden. Das UND-Gat­ ter 13 weist zwei mit dem Auswertebaustein 6 in Signalver­ bindung stehende Eingänge auf. Es besteht eine Wirkverbindung zwischen dem Kontrollbaustein 10 und der am Bahnübergang be­ findlichen Zugangsregelungseinrichtung 18.
Da der Gleiskörper 1 in zwei Richtungen zu befahren ist, ist auch auf der anderen Seite des Sicherungsbereiches 3 eine weitere Einschaltschleife 14, eine weitere Richtungserfas­ sungsschleife 15 sowie ein analog zu dem Kontrollbaustein 10 aufgebauter weiterer Kontrollbaustein 16 vorgesehen. Der von den Einschaltschleifen 8,14 begrenzte Gleiskörperbereich wird als Überwachungsbereich 17 bezeichnet.
Im folgenden wird die Funktion der Sicherungseinrichtung im einzelnen erläutert. Ein in Richtung des Sicherungsbereiches 3 fahrender Zug passiert zunächst die Einschaltschleife 8 und dann die Richtungserfassungsschleife 9. Beide Schleifenkörper 8 und 9 sind stromdurchflossen. Das hierdurch gebildete Ma­ gnetfeld wird von dem Kontrollbaustein 10 überwacht. Die, infolge der Zugdurchfahrt, ausgelösten Veränderungen der Ma­ gnetfelder werden von dem Kontrollbaustein 10 erfaßt und der­ art ausgewertet, daß in Abhängigkeit von der Reihenfolge, in der die jeweiligen Magnetfelder durchfahren werden, festge­ stellt wird, in welche Richtung der fragliche Zug fährt. So­ mit wird ermittelt, daß zuerst die Einschaltschleife 8 und dann die Richtungserfassungsschleife 9 passiert wurde. Ein derartiger Signaleingang bewirkt, daß die Sicherheitslogik­ schaltung 11 des Kontrollbausteins 10 an die Zähleinrichtung 12 einen Zählimpuls sendet. Dieser Zählimpuls bewirkt das Hochsetzen der Zähleinrichtung 12 um den Faktor 1. Eine et­ waige weitere Zugdurchfahrt würde das Zählergebnis um einen weiteren Faktor 1 erhöhen. Im übrigen werden die Zugangsre­ gelungseinrichtungen 18 vor der Registrierungseinrichtung 19 derart aktiviert, daß alle vorgegebenen Sicherheitskriterien einem vorherbestimmten Ablauf folgend erfüllt werden.
Der Zug passiert nun den von der ersten und der zweiten Aus­ schaltschleife 4 und 5 begrenzten Sicherungsbereich 3. Diese Zugdurchfahrt wird von der im Auswertebaustein 6 befindlichen Auswertelogikschaltung 7 ausgewertet. Anhand der Reihenfolge der durchfahrenen Ausschaltschleifen 4 und 5 wird erneut die Richtung des fahrenden Zuges ermittelt. Sofern die festge­ stellte Fahrtrichtung des Zuges von der Einschaltschleife 8 zu der weiteren Einschaltschleife 14 führt, so wird an den einen Eingang des UND-Gatters 13 ein Signal "high" übermit­ telt. Zusätzlich wird das Befahren der in Fahrtrichtung lie­ genden zweiten Ausschaltschleife 5 als Ausschaltimpuls gewer­ tet, der nach entsprechender Auswertung durch die Auswerte­ logikschaltung 7 zur Folge hat, daß auch der zweite Eingang des UND-Gatters 13 auf "high" gesetzt wird. Sobald beide Eingänge des UND-Gatters 13 auf "high" stehen, gibt das UND-Gatter 13 einen Zählimpuls an einen Herunterzähleingang der Zähleinrichtung 12. Dieses Signal bewirkt, daß das jeweilige Zählergebnis um 1 erniedrigt wird. Wenn das nun entstandene Zählergebnis 0 lautet, werden die zur Sicherung des Siche­ rungsbereiches 3 eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen innerhalb einer vorgebbaren Zeit zurückgenommen. Falls das Zählergebnis größer 0 ist, bleiben die eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen erhalten, da hierdurch festgelegt ist, daß sich ein weiterer Zug aus gleicher Richtung kommend in dem Überwachungsbereich 17 befindet.
Schließlich passiert der Zug im weiteren Verlauf seiner Fahrt zunächst die weitere Richtungserfassungsschleife 15 und dann die weitere Einschaltschleife 14. Auch diese Zugdurchfahrt wird in dem weiteren Kontrollbaustein 16 ausgewertet. Immer dann, wenn zuerst eine Richtungserfassungsschleife 9, 15 durchfahren wird und dann erst die Einschaltschleife 14, 8 bleibt die Zugdurchfahrt ohne Einfluß auf das Zählergebnis der Zähleinrichtung 12.
Eine Zugdurchfahrt in der anderen Richtung verläuft analog. Die dargestellte Sicherungseinrichtung würde es sogar zulas­ sen, daß aus beiden Richtungen Züge in den Überwachungs­ bereich 17 einfahren. Dies ist nur sinnvoll, wenn sich in dem Überwachungsbereich 17 Weichen und/oder andere Ausweichmög­ lichkeiten befinden. Dadurch, daß jeder der möglichen Fahrt­ richtungen eine getrennte Zähleinrichtung 12 zugeordnet ist, ist dennoch eine einwandfreie Funktion der Sicherungsein­ richtung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.
Sofern sichergestellt ist, daß der Gleiskörper 1 nur in einer Fahrtrichtung befahren wird, kann die Sicherungseinrichtung gemäß Fig. 2 wesentlich vereinfacht werden. Es ist dann le­ diglich erforderlich, eine Einschaltschleife 8 und eine Aus­ schaltschleife 5 sowie die zugehörigen Auswerte- und Kon­ trollbausteine 6, 10 anzuordnen. Auch bei dieser stark ver­ einfachten Sicherungseinrichtung können mehrere Züge in den Überwachungsbereich 17 einfahren, ohne daß die von der Siche­ rungseinrichtung gewährleistete Sicherheit dadurch beein­ trächtigt würde.
Fig. 3 zeigt das Prinzipschaltbild eines anderen Ausführungs­ beispiels der Sicherungseinrichtung. Bei diesem Ausführungs­ beispiel sind die jeweils einer Fahrtrichtung zugeordneten Zähleinrichtungen 12 und die erforderlichen UND-Gatter 13 in dem Auswertebaustein 6 angeordnet. Der die Zähleinrichtung 12 hochsetzende Zählimpuls wird je nach Fahrtrichtung entweder von dem Kontrollbaustein 10 oder dem weiteren Kontrollbau­ stein 16 übermittelt. Der die Zähleinrichtung 12 runter­ setzende Zählimpuls wird getrennt für jede Richtung von je­ weils einem UND-Gatter 13 gegeben, sobald, wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, auch das UND-Gatter 13 sowohl einen Ausschaltimpuls als auch ein der betreffenden Richtung entsprechendes Signal erhalten hat. Bei diesem Aus­ führungsbeispiel ist die Zugangsregelungseinrichtung 18 mit dem Auswertebaustein 6 verbunden.
Für den Fall, daß anstelle der beschriebenen hoch- und run­ terzählenden Zähleinrichtungen 12, Zähler eingesetzt werden, die nur hoch- oder runterzählen können, bis ein Überlaufreset erreicht ist und deren Zählperiode dann erneut beginnt, wird die Sicherung des Sicherungsbereiches 3 genau dann aufge­ hoben, wenn das Zählergebnis für die aus einer Richtung in den Überwachungsbereich 17 eindringenden Züge genau dem Zähl­ ergebnis für die den Überwachungsbereich 17 verlassenden und sich in derselben Richtung bewegenden Züge einander ent­ spricht.
Das beschriebene Steuerungsverfahren kann auch im Zusammen­ hang mit bereits in Betrieb befindlichen Sicherungseinrich­ tungen eingesetzt werden. In diesem Fall muß lediglich durch eine entsprechende Auswerteschaltung sichergestellt werden, daß durch die in diesen Gleisanlagen befindlichen Sensoren, die beispielsweise mit der in der Bahntechnik üblichen Ach­ senzählung arbeiten, ein Signal von solcher Genauigkeit und Güte zur Verfügung steht, daß ein der Anzahl der tatsächlich in den Überwachungsbereich 17 eindringenden und/oder diesen Bereich 17 verlassenden Züge entsprechendes Zählergebnis zur Verfügung steht.
Die Fig. 4 bis 8 zeigen mögliche schaltungstechnische Reali­ sierungen der Kontrollbausteine 10 und 16 und des Auswerte­ bausteins 6. Anstelle einer schaltungstechnischen Realisie­ rung ist es auch möglich, die ablaufenden Algorithmen mittels einer Softwarelösung zu erzeugen. In besonders vorteilhafter Weise gelingt dies mittels frei programmierbarer Steuerbau­ steine, insbesondere durch Verwendung der unter dem Namen SIMATIC S5 bekannten Steuergeräte der Anmelderin.
Das Steuerungsverfahren in Verbindung mit der beanspruchten Sicherungseinrichtung bietet einen Sicherheitsstandard, der höchsten Ansprüchen genügt. Insbesondere werden den, in der Verkehrstechnik durch die Zunahme des Verkehrs hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Reaktionszeiten und der Komplexi­ tät, zu erfüllenden Sicherheitsstandard gestiegenen Anforde­ rungen Rechnung getragen. So kann beispielsweise in der Bahn­ technik ein Bahnübergang in der beschriebenen Weise derart ausgestaltet werden, daß er anstelle des in der Zugleittech­ nik früher üblichen Blockbetriebes den heute vermehrt übli­ chen Zugfolgebetrieb beherrscht.

Claims (13)

1. Steuerungsverfahren für eine Sicherungseinrichtung, insbe­ sondere der Verkehrsleittechnik, z. B. bei Bahnübergängen, bei dem der Zugang zu einem vorgebbaren Sicherungsbereich (3) derart geregelt wird, daß eine diesem Sicherungsbereich (3) zugeordnete Zugangsregelungseinrichtung (18) den Zugang frei­ gibt oder sperrt, wobei ein den Sicherungsbereich (3) um­ schließender Überwachungsbereich (17) festgelegt und eine Re­ gistrierungseinrichtung (19) jedes Eindringen in den Überwa­ chungsbereich (17) und jedes Verlassen des Überwachungs­ bereiches (17) von für den Sicherungsbereich maßgeblichen Objekten hinsichtlich der Anzahl dieser Ereignisse erfaßt wird und bei dem die Registrierungseinrichtung (19) die Zu­ gangsregelungseinrichtung (18) in Abhängigkeit von dieser An­ zahl zur Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien an­ steuert.
2. Steuerungsverfahren nach Anspruch 2, bei dem die Re­ gistrierungseinrichtung (19) die Zugangsregelungseinrichtung (18) solange aktiviert, wie sich die erfaßte Anzahl von in den Überwachungsbereich (17) eingedrungenen Objekten von der den Überwachungsbereich (17) verlassenden Objekten unter­ scheidet.
3. Sicherungseinrichtung, insbesondere der Verkehrsleittech­ nik, z. B. bei Bahnübergängen, mit einer einem vorgebbaren Sicherungsbereich (3) zugeordneten Zugangsregelungseinrich­ tung (18) und mit einer diese Zugangsregelungseinrichtung (18) steuernden Registrierungseinrichtung (19), die Detekto­ ren (4, 5, 8, 9, 14, 15) aufweist, welche jedes Eindringen von für den Sicherungsbereich (3) maßgeblichen Objekten in einen den Sicherungsbereich (3) umschließenden Überwachungs­ bereich (17) und jedes Verlassen dieses Überwachungsbereiches (17) durch diese Objekte detektieren, und wobei diese Detektoren (8, 14) mit einer Erfassungseinrichtung (12) der Registrierungseinrichtung (19) in Signalverbindung stehen, die die erfaßten Ereignisse bezüglich ihrer Anzahl festhält und wobei die Registrierungseinrichtung (19) die Zugangsrege­ lungseinrichtung (18) in Abhängigkeit von dieser erfaßten An­ zahl zur Erfüllung vorgebbarer Sicherheitskriterien ansteu­ ert.
4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Erfas­ sungseinrichtung (12) mindestens einen hoch- und herunter­ zählenden Zähler aufweist, dessen Zählergebnis inkrementiert wird, sobald ein Objekt in den Überwachungsbereich (17) ein­ dringt und dessen Zählergebnis dekrementiert wird, sobald ein Objekt den Überwachungsbereich (17) verläßt.
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Er­ fassungseinrichtung (12) wenigstens zwei Zähleinrichtungen aufweist, wobei das Zählergebnis der einen Zähleinrichtung verändert wird, sobald ein Objekt in den Überwachungsbereich (17) eindringt und das Zählergebnis der anderen Zähleinrich­ tung verändert wird, sobald ein Objekt den Überwachungsbe­ reich (17) verläßt.
6. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, bei der die Erfas­ sungseinrichtung (12) eine Speichereinrichtung, insbesondere ein Schieberegister, aufweist, bei der ein Eintrag erfolgt, sobald ein Objekt in den Überwachungsbereich (17) eindringt und ein Austrag erfolgt, sobald ein Objekt den Überwachungs­ bereich (17) verläßt.
7. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei der als Detektoren (4, 5, 8, 9, 14, 15) berührungslos ar­ beitende Kontaktaufnehmer, vorzugsweise Induktionsschleifen, vorgesehen sind.
8. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, bei der zwei Detektoren (8, 9 oder 14, 15) in einer auf den Sicherungsbereich (3) zulaufenden Linie hintereinander derart angeordnet sind, daß in Abhängigkeit von der Reihenfolge in der diese Detektoren (8, 9 oder 14, 15) von einem Objekt passiert werden, ein der Bewegungsrichtung dieses Objektes entsprechendes Signal erzeugt wird.
9. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, bei der der Sicherungsbereich (3) von weiteren Detektoren (4, 5) begrenzt wird, die mit einem Auswertebaustein (6) ver­ bunden sind, an dessen Ausgang ein der Bewegungsrichtung des Objektes entsprechendes Richtungssignal und ein Statussignal, welches das Verlassen des Sicherungsbereiches (3) durch das Objekt repräsentiert, zur Verfügung steht.
10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3 in Verbindung mit Anspruch 4 und 9, bei der der Überwachungsbereich (17) in jeder möglichen Annäherungsrichtung von wenigstens zwei De­ tektoren (8, 9 oder 14, 15) begrenzt wird und bei der zwi­ schen den Detektoren (8, 9 oder 14, 15) und der Zählein­ richtung (12) eine Sicherheitslogikschaltung (11) angeordnet ist, die nur dann genau einen Zählimpuls generiert, wenn in Abhängigkeit der von den Detektoren (8, 9 oder 14, 15) über­ mittelten Signale ein sich auf den Sicherungsbereich (3) zu­ bewegendes Objekt erkannt wird und bei der ein Runterzähl­ eingang der Zähleinrichtung (12) mit dem Ausgang eines UND-Gatters (13) verbunden ist, an dessen einen Eingang das Richtungssignal und an dessen anderen Eingang das Status­ signal von dem Auswertebaustein (6) anliegt.
11. Sicherungseinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, bei der die Registrierungseinrichtung (1) aus einzelnen von Modulen gebildeten Bausteinen aufgebaut ist.
12. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 11, bei der die Registrierungseinheit wenigstens einen Kontrollbaustein (10), der eine Sicherheitslogikschaltung (11), eine Erfassungs­ einrichtung (12) sowie ein UND-Gatter (13) umfaßt, und einen Auswertebaustein (6) aufweist.
13. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 11, bei der die Regi­ strierungseinheit (19) einen Auswertebaustein (6) mit we­ nigstens einer Erfassungseinrichtung (12) und einem UND-Gat­ ter (13) sowie wenigstens einen Kontrollbaustein (10) auf­ weist.
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