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DE4326164A1 - Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden - Google Patents

Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden

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Publication number
DE4326164A1
DE4326164A1 DE19934326164 DE4326164A DE4326164A1 DE 4326164 A1 DE4326164 A1 DE 4326164A1 DE 19934326164 DE19934326164 DE 19934326164 DE 4326164 A DE4326164 A DE 4326164A DE 4326164 A1 DE4326164 A1 DE 4326164A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
chain
containers
transport
sides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934326164
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GUENTHER ZIPPEL MASCHF
Original Assignee
GUENTHER ZIPPEL MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GUENTHER ZIPPEL MASCHF filed Critical GUENTHER ZIPPEL MASCHF
Priority to DE19934326164 priority Critical patent/DE4326164A1/de
Publication of DE4326164A1 publication Critical patent/DE4326164A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/041Cleaning travelling work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/045Cleaning involving contact with liquid using perforated containers, e.g. baskets, or racks immersed and agitated in a liquid bath

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Unter Gebinden werden dabei Kästen, Körbe oder dgl. Aufnahme­ behälter aus Kunststoff oder Metall, insbes. KTL-Kästen, verstanden, die zur Aufnahme von Kleinteilen aller Art und unterschiedlichster Branchen bestimmt sind.
Der Einsatz von Kunststoffkästen zum Aufnehmen und Transpor­ tieren von Gegenständen aller Art nimmt sowohl im technischen als im Dienstleistungsbereich immer größeren Umfang an und reicht von der Nahrungsmittel- bis zur Autoindustrie. Zur Reinigung derartiger Kästen wurden Kastenwaschmaschinen entwickelt, in denen die Kästen je nach der Art der Verunrei­ nigung mit Hilfe fett- und schmutzlösender Lösungsmittel gesäubert, mit Wasser gespült und mit Warmluft getrocknet werden. Diese Behandlungsvorgänge erfolgen im Durchlaufver­ fahren in der Weise, daß die zu reinigenden Kästen an einer Aufgabestelle aufgegeben und die gereinigten Kästen an einer Abgabestelle abgenommen werden; der Transport sowie die gesamte dazwischen erfolgende Reinigung wird vollautomatisch durchgeführt.
Hierzu sind bereits Maschinen bekannt, bei denen die Kästen in einer horizontalen Ebene U-schleifenförmig durch die Reinigungsmaschine transportiert werden. Der Transport erfolgt mittels zweier paralleler, im Abstand voneinander angeordneter Transportbänder, Ketten oder dergl., die Mitnehmer für die Kästen aufweisen. Bei derartigen bekannten Maschinen ist der Transport in der Kurve problematisch, da die beiden Transportabschnitte in der Kurve mit unterschied­ licher Geschwindigkeit angetrieben werden müssen und die Kästen bei relativ hoher Bewegungsgeschwindigkeit nach außen gedrängt werden. Ein weiteres, bei derartigen Maschinen auftretendes Problem ist, daß Kästen mit unterschiedlichen Abmessungen gereinigt werden müssen, so daß Führungsvorrich­ tungen für den Kastentransport erforderlich sind, die in der Breite auf die unterschiedlichen Kastenbreiten einstellbar sind. Dies ist insbesondere in der Kurve des Transportweges nur schwierig durchführbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gebindewasch- und/oder -reinigungsmaschine zu schaffen, die die Probleme der bisherigen Maschinen löst, nämlich einen Kurventransport der Kästen bei hin- und hergehendem Transportweg vermeidet, und bei der eine besonders einfache und zweckmäßige Antriebsvor­ richtung und Einstellung der Führungsvorrichtung auf unter­ schiedliche Gebindebreiten möglich ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Um die Schwierigkeiten zu vermeiden, die beim Transportieren der Gebinde in einem 180°-Bogen in der horizontalen Ebene auftreten, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die beiden Transportabschnitte, die in entgegengesetzter Richtung verlaufen, nicht nebeneinander, sondern übereinander anzuordnen. Damit liegen Aufgabestelle und Abgabestelle für die Gebinde unmittelbar senkrecht übereinander, und der Übergang der Kästen vom oberen Abschnitt zum unteren Ab­ schnitt erfolgt geführt durch eine gitterartige Übergabe­ vorrichtung, so daß die Gebinde die bei der Aufgabe ein­ genommene Position auf ihrem gesamten Transportweg bei­ behalten. Dabei kann die Maschine so ausgelegt sein, daß ein Teil der Behandlungsvorgänge im oberen Abschnitt und der übrige Teil der Reinigungsvorgänge im unteren Abschnitt des Transportweges vorgenommen wird, oder aber, daß der obere Abschnitt ausschließlich zum Zuführen der zu reinigenden Kästen vorgesehen ist, und der gesamte Reinigungs-, Wasch-, Spül- und Trocknungsvorgang im unteren Abschnitt durchgeführt wird.
Der Transport der Gebinde innerhalb der Transportvorrichtung erfolgt mit Hilfe einer mittigen, endlos umlaufenden Rund­ gliederkette, die aus einem oberen und einem unteren Ab­ schnitt sowie den beiden Endübergängen besteht, an denen die Kettenräder angeordnet sind, von denen mindestens eines angetrieben ist. An den Zwischengliedern der Antriebskette sind im Abstand der Gebindetiefe (+ Spiel) Mitnehmer befest­ igt, die mit den Gebinde mittig in Eingriff kommen. Damit werden die Gebinde in der gesamten Reinigungsmaschine kontinuierlich und nacheinander durch die verschiedenen Behandlungsstationen geführt, die vorzugsweise aus verschie­ denen Wasch-und Reinigungsstationen, in denen unterschiedli­ che Wasch- und Reinigungslösungen auf die zu reinigenden Gebinde aufgesprüht werden, und mindestens einer Trocknungs­ station, in der die nassen Gebinde mit Trockenluft beblasen werden, besteht.
Dadurch, daß die beiden in entgegengesetzter Richtung durchlaufenen Transportetagen übereinander angeordnet sind, werden die bei in horizontaler Ebene verlaufendem Transport­ weg auftretenden, durch die Kurvenführung der Gebinde bedingten Probleme vermieden. Ferner wird die für das Aufstellen der Einrichtung erforderliche Grundfläche ent­ scheidend reduziert, was im Vergleich zu der höheren Bauweise einen wesentlichen Vorteil darstellt.
Die Führungsstangenanordnung, die die seitliche Führung der die Einrichtung durchlaufenden Gebinde übernimmt, ist im Falle vorliegender Erfindung auf besonders einfache und zweckmäßige Weise auf die unterschiedlichen Gebindebreiten mit einer einzigen Verstellbewegung in der Gesamtheit über die beiden Etagen verstellbar ausgebildet; dies wird dadurch erreicht, daß die beidseitig zu der Transportkette ange­ ordneten Führungsstangen, die über beide Etagen verlaufen, an einer Stelle, vorzugsweise an der Aufgabe- und Abgabestelle, miteinander über einen Betätigungs- und Verstellgriffleiste verbunden sind, deren Bewegung eine analoge Verstellung der Breite ermöglicht. Hierzu sind in den beiden Etagen in Transportrichtung im Abstand voneinander vertikale Träger fest mit dem Rahmen bzw. dem Gehäuse der Maschine verbunden. Diese Träger nehmen Dreharme auf, die in der horizontalen Ebene verdrehbar sind und an deren freiem Ende jeweils ein ebenfalls in der horizontalen Ebene gelenkiger Tragarm befestigt ist, der seinerseits mit der jeweiligen Führungs­ stange verbunden ist, so daß damit ein Dreh-Schiebe-Gestänge erhalten wird, das analog der Verschiebung des Betätigungs­ griffes von der Transportkette weg bzw. zur Kette hin verstellbar ist. Um die Führungsstangen zu beiden Seiten der Transportkette zu verstellen, ist auf jeder Seite der Kette eine entsprechende Verstell- bzw. Griffvorrichtung vorgese­ hen. Diese Verstellvorrichtung ist mit einer Raste versehen, die beispielsweise in entsprechende Aussparungen, Löcher, Bohrungen oder dergl. einer festen Trägerplatte eingreifen bzw. einrasten kann. Diese Aussparungen bzw. Löcher entspre­ chen den jeweiligen Breiten eines Gebindes, so daß durch einfaches Markieren eine extrem einfache Einstellung auf den jeweiligen Gebindetyp möglich ist. Durch Lösen der Raste und durch einfaches Verschieben in Richtung weg von oder hin zur Transportkette wird damit die gesamte Führungsstangenanord­ nung der einen Seite bewegt, ohne daß eine weitere Verstel­ lung an einer anderen Stelle der Einrichtung erforderlich ist. Die andere Seite der Führungsstangenanordnung wird analog und gleichzeitig verschoben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Gebinde beim Durchlauf durch die Einrichtung in Käfigen anzuordnen, in denen beispielsweise zwei Gebinde neben­ einander untergebracht sind. Diese Käfige werden in ähnlicher Weise wie vorstehend in Verbindung mit den Gebinden be­ schrieben durch die Behandlungseinrichtung transportiert. Zur Verbesserung der Reinigungswirkung wird hierbei vorgeschla­ gen, daß die Käfige zusätzlich zum Längstransport gleich­ zeitig in Rotation versetzt werden, so daß damit die zusammen mit den Käfigen rotierenden Gebinde erheblich effektiver behandelt werden, da fortlaufend andere Stellen der Gebinde den Flüssigkeits- und Warmluftstrahlen ausgesetzt sind, und aufgrund dieser Rotation alle Stellen der Gebinde für die Behandlungsstrahlen besser zugänglich sind. Die Rotation der Käfige wird bei einer speziellen Ausführungsform z. B. dadurch erreicht, daß an einer oder an beiden Stirnseiten zahnradar­ tige Antriebsräder angeordnet sind, die mit der bzw. den Transportketten fortlaufend in Eingriff stehen und mit der Bewegung der Transportkette gedreht werden. Die Rotation der Käfige kann jedoch auch durch eine getrennte Antriebsvorrich­ tung erreicht werden.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeich­ nung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Gesamtseitenansicht der Einrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Aufsicht auf die Einrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Frontansicht der Einrichtung nach Fig. 1 von der Aufgabe-/Abgabestelle her,
Fig. 4 eine schematische Seitenteilansicht der Aufgabe- und Abgabestelle der Gebinde mit Führungsstangenverstel­ lung,
Fig. 5 eine schematische Ansicht der Darstellung der Fig. 4 mit Blickrichtung von rechts,
Fig. 6 die Bürstenbremse in Ansicht von vorne,
Fig. 7 die Führungsstangenverstellung in einer Verstellposi­ tion,
Fig. 8 die Darstellung nach Fig. 7 in einer anderen Ver­ stellposition, jeweils in Aufsicht,
Fig. 9 eine Darstellung einer Drehstelle des Dreh-Schiebe- Gestänges in seitlicher Ansicht,
Fig. 10 einen Ausschnitt aus der Transportkette mit Trans­ portrad,
Fig. 11 eine schematische Darstellung einer Käfiganordnung zur Aufnahme der Gebinde, und
Fig. 12 schematisch eine Stirnseite eines Käfigs mit mit dem Kettenrad in Eingriff stehendem Antriebsrad.
Die Maschine 1 weist ein Gehäuse 2 und einen Rahmen 3 auf. Der untere Teil der Maschine nimmt die Flüssigkeitsbehälter, die Abwasserbehälter, die Gebläse und die übrigen für den Betrieb der Maschine notwendigen Vorrichtungen auf, während der obere Teil der Maschine für den Transport der zu reini­ genden Gebinde und die Ausbildung der Kammern, durch die die Gebinde im Durchlaufverfahren geschickt und darin gereinigt werden, ausgelegt ist. Mit 4 ist die obere Etage der Trans­ portvorrichtung, mit 5 die untere Etage und mit 6 der Übergang zwischen der oberen und der unteren Etage angedeu­ tet. 7, 8 (Fig. 4) bezeichnen das Führungsstangenpaar in der oberen Etage 4; 9, 10 das Führungsstangenpaar in der unteren Etage 5, und 11, 12 die teilkreisförmigen Verbindungsstangen der Übergangsvorrichtung 6. Mit 13, 14, 15 sind vertikale Träger am Rahmen 3 bei 17 fest verbunden, die die Führungs­ stangen 7, 8 aufnehmen, entsprechende feste Träger auf der unteren Etage sind zur Aufnahme der Führungsstangen 9, 10 vorgesehen. Jeder Träger 17 weist horizontale Flansche 18, 19 auf, in denen ein vertikaler Träger 20 drehbar gelagert ist. Mit dem Träger 20 ist ein radial nach außen verlaufender Tragarm 21 fest verbunden, der an seinem freien Ende über eine am Tragarm 21 befindliche Drehstelle 22 einen Träger 23 aufnimmt, der an seinem freien Ende mit der Führungsstange 7 fest verbunden ist. Die Führungsstange 7 weist an dem Ende der Maschine, an dem die Gebinde 31 aufgegeben und abgegeben werden, eine im rechten Winkel versetzte Verlängerung 24 auf, die mit einer vertikalen Verstell- bzw. Griffleiste 25 fest verbunden ist. Die Griffleiste 25 verbindet die Führungsstan­ ge der oberen Etage mit der Führungsstange der unteren Etage, weist am oberen Ende einen Rastkopf 26 und am unteren Ende einen Raststift 27 auf, der in eine von mehreren Bohrungen 28 einer am Rahmen 3 befestigten Tragplatte 29 einsetzbar ist. Durch Betätigen des Rastkopfes 26 und damit Lösen des Raststiftes 27 aus der Bohrung 28 ist die Griffleiste 25 auf eine andere der Bohrungen 28 verschiebbar, so daß damit der Abstand der Führungsstange 7 von der Mittenachse (Transport­ kette) 30 veränderbar ist. Diese Verstellung durch Betätigung der Griffleiste verschiebt alle der gleichen Führungsstange 7 zugeordneten Verstellvorrichtungen 20-23 in gleicher Weise, und zwar sowohl in der oberen als auch in der unteren Etage wie auch im Übergangsbogen 6, so daß damit eine Einstellung der Führungsstangen auf die jeweilige Breite des Kastens 31 durch Änderung des Abstandes von der Transportmittenlinie 30, in der die Transportkette umläuft, erzielt wird. Eine der beschriebenen Anordnung spiegelbildliche symmetrische Anordnung dieser Verstellung ist auf der anderen Seite der Mittenlinie 30 vorgesehen, wie in Fig. 5 dargestellt ist. Die Führungsstange 7 nimmt dabei die für die Behandlung der Gebinde erforderlichen Düsen und Düsenträger auf, so daß eine Verstellung der Führungsstangen gleichzeitig die Verstellung der Spritzdüsen und Luftdüsen in entsprechender Weise ergibt.
Bei einer Ausführungsform nach den Fig. 11 und 12 werden die Gebinde 31 nicht unmittelbar auf die Transportvorrichtung bzw. Transportkette 32 aufgesetzt und die Transportkette durch die Behandlungsstationen geführt, sondern einzeln oder zu mehreren in einen zylindrischen Käfig 33 eingesetzt, so daß der Käfig 33 zusammen mit dem Gebinde 31 durch die Behandlungsstationen geführt wird. Vorzugsweise sind die Käfige so ausgebildet, daß sie in Längsrichtung durch die Transportkette weitertransportiert werden und gleichzeitig eine Drehbewegung durchführen, so daß die Gebinde in den Käfigen in einer kombinierten Längs- und Drehbewegung durch die Behandlungsstationen geführt werden und damit ein erheblich verbesserter Reinigungseffekt erzielt wird. Die Längsbewegung der Käfige erfolgt durch entsprechende Anschlä­ ge und Mitnehmer an der Transportkette, die Drehung der Käfige wird beispielsweise so vorgenommen, daß das mit der Transportkette 32 in Eingriff stehende Antriebsrad 34 mit einem auf der Welle 35 des Käfigs 32 sitzenden Zahnritzel 36 in Antriebsverbindung 37 steht, wobei die Welle keine durch den Käfig gehende Welle ist, sondern an den beiden Stirnsei­ ten des Käfigs Wellenstummel vorgesehen sind. Die Käfige können jedoch auch so ausgebildet sein, daß an ihrem Außenum­ fang Antriebsmittel vorgesehen sind, die mit der Transport­ kette in Eingriff stehen und daß eine weitere Antriebsvor­ richtung in an sich bekannter Weise die Käfige bei ihrer Längsbewegung in Rotation versetzt.

Claims (13)

1. Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden wie z. B. Kästen, Körben oder dgl. unterschiedlicher Normgrößen, wobei die Gebinde von einer Aufgabestelle kontinuierlich mittels einer umlaufenden Transport­ vorrichtung durch die gesamte Einrichtung zur Abgabe­ stelle transportiert werden und im Durchlaufbetrieb verschiedene Reinigungs-, Wasch-, Spül- und Trocknungs­ stationen durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die Transportvorrichtung als eine einzige, mittige Endloskette mit Mitnehmern ausgebildet ist, die die zu transportierenden Gebinde mittig erfaßt,
  • b) die Endloskette in einer vertikalen Ebene angeordnet ist, wobei die Gebindeaufgabestation in einer oberen Etage und die Gebindeabgabestation in einer unmittel­ bar darunter befindlichen unteren Etage angeordnet ist und die Gebinde von der oberen in die untere Etage über eine Umlenkvorrichtung geführt werden, und
  • c) eine beidseitig der Kette vorgesehene Führungsgestän­ geanordnung auf der oberen und der unteren Etage und im Übergang zwischen beiden Etagen vorgesehen ist, die in der Breite auf unterschiedlich breite Normgebinde einstellbar ist, die von der Aufgabe-Abgabestelle aus zentral für die gesamte Einrichtung betätigbar ist, und die die für die Behandlung erforderlichen Düsenan­ ordnungen verstellbar aufnimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette eine Rundgliederkette mit an einzelnen Ketten­ zwischengliedern befestigten Mitnehmern ist, die über Kettenräder geführt ist, deren mindestens eines angetrie­ ben ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der zu reinigenden Gebinde von der Aufgabe­ zur Abgabestation zu beiden Seiten eine durchgehende Füh­ rungsstange vorgesehen ist, die im oberen und im unteren Abschnitt jeweils im Abstand von der Kettenführung verläuft, und daß die beiden Führungsstangen auf der der Aufgabenseite abgewandten Seite der Einrichtung zur Bildung eines U-förmigen Transportpfades das Ende des oberen Abschnittes und den Anfang des unteren Abschnittes durch ein halbkreisförmiges Führungsgestänge miteinander verbunden sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der halbkreisförmige Teil der Führungsgestängeanordnung in der Umfangsfläche gitter­ artig ausgebildet ist bzw. daß parallel zu der linken und rechten Führungsstange käfigartig weitere gleichlaufende Stäbe vorgesehen sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich­ net, daß am Übergang vom halbkreisförmigen Teil der Führungsstangenanordnung zum Einlauf der unteren Füh­ rungsstangen eine Bürstenanordnung quer zur Bewegungs­ richtung der Gebinde bzw. quer zur Transportkette angeordnet ist, die als Dämpfungsbremse der von der oberen in die untere Etage übergeführten Kästen wirkt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgestängeanordnung ein von der Gebindeaufgabestelle aus als Ganzes betätigbares und einstellbares Dreh-Schiebe-Gestänge ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgestängeanordnung zu beiden Seiten der Führungskette aus den beidseitigen U-förmigen Führungs­ stangen mit einem horizontalen, geradlinigen oberen Abschnitt, einem horizontalen, geradlinigen unteren Abschnitt und einem den oberen und den unteren Abschnitt miteinander verbindenden halbkreisförmigen Übergangsab­ schnitt, ferner mit dem Maschinenrahmen verbundenen festen Stützen zur Aufnahme des oberen und des unteren Abschnittes der Führungsstangen und in der horizontalen Ebene angeordneten, mit den oberen und den unteren Armen verbundenen Schwenkarmen, und einer von der Aufgabe- zur Abgabestelle verlaufenden, vertikalen, mit den horizonta­ len oberen und unteren Führungsstangen verbundenen Griffleiste auf beiden Seiten besteht.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsarm in verschiedene Positionen einrastbar ausgebildet ist, die unterschiedlichen Abständen von der Mittenkette und damit bestimmten Gebindebreiten entspre­ chen.
9. Einrichtung-nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastpositionen Löcher in einer das Rastelement aufnehmenden Tragplatte sind, in die das Rastelement einrasten kann, und daß diese Löcher entsprechend den genormten Gebindebreiten markiert sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden Rastelemente zu beiden Seiten der Transportkette jeweils die obere und die untere Führungs­ stange einer Seite miteinander verbinden.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6-10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dreh-Schiebe-Gestänge an den festen Stützen über einen an der jeweiligen Stütze gelagerten Dreharm um eine vertikale Achse drehbar ist und daß am freien Ende des Dreharmes ein im Dreharm drehbar gelagerter Träger fest mit der Führungsstange verbunden ist.
12. Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden, wie z. B. Kästen, Körben oder dgl. unterschiedlicher Normgrößen, wobei die Gebinde von einer Aufgabestelle kontinuierlich mittels einer umlaufenden Transportvor­ richtung durch die gesamte Einrichtung zur Abgabestelle transportiert werden und im Durchlaufbetrieb verschiedene Reinigungs-, Wasch-, Spül- und Trocknungsstationen durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß
  • a) die Transportvorrichtung als eine einzige, mittige Endloskette bzw. als Doppelkette mit Mitnehmern ausgebildet ist, die in einer vertikalen Ebene angeordnet ist,
  • b) ein oder mehrere Gebinde in kreiszylinderförmigen Käfigen angeordnet sind, die mittels Endloskette durch die Einrichtung transportiert werden, und
  • c) die in Durchlaufrichtung hintereinander angeordneten, die Gebinde aufnehmenden Käfige während des Durchlau­ fes um die Käfigachse rotierend angetrieben sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gebinde aufnehmenden Käfige an ihren Stirnseiten einseitig oder beidseitig Antriebsräder aufweisen, die mit der Antriebskette in Eingriff stehen und die die Käfige bei der Längsbewegung gleichzeitig in Drehung versetzen.
DE19934326164 1993-08-04 1993-08-04 Einrichtung zum Waschen und/oder Reinigen von Gebinden Withdrawn DE4326164A1 (de)

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