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DE4325612A1 - Auflaufbremse für Sattelanhänger - Google Patents

Auflaufbremse für Sattelanhänger

Info

Publication number
DE4325612A1
DE4325612A1 DE19934325612 DE4325612A DE4325612A1 DE 4325612 A1 DE4325612 A1 DE 4325612A1 DE 19934325612 DE19934325612 DE 19934325612 DE 4325612 A DE4325612 A DE 4325612A DE 4325612 A1 DE4325612 A1 DE 4325612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
overrun
brake
kingpin
overrun brake
linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934325612
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dr Ing Eggenmueller
Hermann Eggenmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19934325612 priority Critical patent/DE4325612A1/de
Publication of DE4325612A1 publication Critical patent/DE4325612A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/0842King pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Auflaufbremsen für Sattelanhänger mit einer Kupplungsplatte am Zugfahrzeug und einen "Königs­ zapfen" am Sattelanhänger und mit einer oder mehreren Brems­ achsen.
Sattelanhänger werden mit Druckluft- oder Öldruckbremsen ausgerüstet, die vom Zugfahrzeug direkt durch Leitungen mit Kupplungen betätigt werden. Aus diesem Grunde müssen die Bremsen des Zugfahrzeuges und die des Sattelanhängers aufeinander abgestimmt sein. Zugfahrzeug und Sattelanhänger sind nicht ohne weiteres austauschbar.
Die Anlage ist aufwendig und wartungsbedürftig. Die Auflauf­ bremsen bei PKW-Anhängern sind einfacher, eine Abstimmung ist nur innerhalb des Anhängers notwendig, der Anhänger kann von einer Reihe von Zugfahrzeugen ohne Änderungen gezogen werden. Leider haben diese Anlagen nur geringe Stützlasten und sind deshalb für Sattelanhänger, die gerade wegen ihrer besonderen Anhängung für hohe Stützlasten ausgelegt werden können, nicht zu gebrauchen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Auflaufbremse für Sattel­ anhänger zu schaffen, die einfach und in weitem Bereich eingesetzt werden kann. Zur Bewältigung der hohen Stützlast soll dabei von einer Sattelkupplung mit Kupplungsplatte und Königszapfen ausgegangen werden.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Königszapfen am Sattel­ anhänger längsverschiebbar im Rahmen angeordnet und über ein Gestänge mit der Bremsanlage verbunden ist.
Damit wird beim Abbremsen des Zugfahrzeuges der am Sattelanhänger beweglich gelagerte Königszapfen zurückgeschoben und der damit gewonnene Weg zieht das Gestänge an und die Bremse des Sattelanhängers wird betätigt. Die Bremswirkung zieht den Königszapfen wieder zurück und die Bremse löst sich.
Der Königszapfen kann dabei in einem kurzen Parallelogramm­ gestänge aufgehängt sein oder in einer Gleitführung sich bewegen. Wegen der Fixierung um die Längsachse ist es beim Einsatz als Sattelkupplung zweckmäßig, zwei nebeneinander­ liegende Führungen vorzusehen. Damit wird die Sattellast verteilt, aber auch Zwangskräfte beim Verwinden des Sattel­ anhängers eingehandelt.
Auflaufbremse und Bremsachse müssen genau aufeinander abgestimmt sein. Sowohl die Übersetzungsverhältnisse der Hebel an der wertegebenden Längsverschiebung als auch die Kräfteverhältnisse bei der Einleitung der Handbremsung müssen übereinstimmen.
Bei serienmäßigen Auflaufbremsanlagen stimmt beides mit den dafür vorgesehenen Achsen überein. Es ist deshalb zweckmäßig, solche Auflaufbremsanlagen wie sie für hohe Zuglasten aber geringe Sattellasten vorgesehen sind, hier mit einzusetzen. Dabei übernimmt die serienmäßige Auflaufbremsanlage die Über­ tragung der Bremskräfte über das Gestänge auf die Bremsen der Achsen. Einen geschickten Einbau einer solchen Auflaufbrems­ anlage erhält man, wenn sie zwischen zwei Gleitführungen ange­ ordnet wird. Damit ergeben sich günstige Platzverhältnisse und eine kurze Übertragungsstrecke: anstelle der Kupplung für geringe Sattellasten wird die Auflaufbremsanlage direkt mit dem Führungsteil, das den Königszapfen trägt, verbunden. Die festen Teile der Auflaufbremsanlage werden an den Rahmen des Sattelanhängers angebracht.
Eine günstige und einfache Lösung ergibt sich dabei für die Handbremse. Sie ist normalerweise senkrecht an der Auflauf­ bremsanlage angeordnet. Bei Sattelanhängern kann sie so nicht sein, sie würde über die Ladeplattform hinausragen. Aus diesem Grunde wird zweckmäßigerweise ein Umlenkgestänge angeordnet, so daß der Handbremshebel unter der Ladeplattform zu liegen kommt.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt, die in nachfolgender Beschreibung näher erläutert wird.
Es zeigt
Fig. 1 die Auflaufbremse für Sattelanhänger in der Seitenansicht und die
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Auflaufbremse nach der Fig. 1.
Auf dem Zugfahrzeug-Rahmen 1 befindet sich die um eine Quer­ achse verdrehbare Kupplungsplatte 2 mit der Verriegelung 3. Der Königszapfen 4 ist an einer Gleitführung befestigt, die aus dem Führungswagen 5 und den Führungsstangen 6 besteht. Die Führungsstangen 6 sind durch die Querträger 7 am Sattel­ anhänger-Rahmen 8 befestigt.
Die Auflaufbremsanlage 9 ist mit ihrem Flansch 10 am Sattelanhänger-Rahmen 8 befestigt. Die Längsführung 11 ist über die Laschen 12 mit dem Führungswagen 5 und damit mit dem Königszapfen 4 verbunden.
Die Längsführung 11 wirkt über den Doppelhebel 13 und das Gestänge 14 auf die Bremsanlage der Achse bzw. der Achsen.
Bei der üblichen Verwendung der Auflaufbremsanlage an Anhän­ gern befindet sich der Handbremshebel an der Handbremse 15. Dort ist auch die Federeinrichtung für die Feststellung der Handbremse.
Während die Federeinrichtung dort verbleiben kann, muß der normalerweise nach oben ragende Handbremshebel dort abge­ nommen und an einer geeigneten Stelle angeordnet werden. Dies geschieht dadurch, daß eine Querwelle 16 mit Hebel 17 und Gestänge 18 als Umlenkgestänge vorgesehen wird, das zum verlagerten Handbremshebel 19 führt.
Somit kann nun beim Einsatz der Handbremse der Mitnehmer 20 des Bremsgestänges 14 über den Doppelhebel 13 angezogen werden.

Claims (7)

1. Auflaufbremse für Sattelanhänger mit einer Kupplungs­ platte am Zugfahrzeug und einem "Königszapfen" am Sattel­ anhänger, mit einer oder mehreren Bremsachsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Königszapfen am Sattel­ anhänger längsverschiebbar im Rahmen angeordnet und über ein Gestänge mit der Bremsanlage verbunden ist.
2. Auflaufbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Königszapfen an einem Parallelogrammgestänge aufge­ hängt ist.
3. Auflaufbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Königszapfen an einer Gleitführung längsverschiebbar gelagert ist.
4. Auflaufbremse nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Königszapfen an zwei nebeneinander liegen­ den Gleitführungen gelagert ist.
5. Auflaufbremse nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Königszapfen mit einer für hohe Zuglasten aber geringe Sattellasten vorgesehenen Auflauf­ bremsanlage , die mit der Bremsanlage abgestimmt ist, ver­ bunden ist.
6. Auflaufbremse nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufbremsanlage zwischen zwei Gleitführungen angeordnet ist.
7. Auflaufbremse nach den Ansprüchen 1, 4-6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein Handbremshebel mit Umlenkgestänge vorgesehen ist.
DE19934325612 1993-07-30 1993-07-30 Auflaufbremse für Sattelanhänger Withdrawn DE4325612A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000073115A1 (de) * 1999-06-02 2000-12-07 Modulvan Ag Fahrzeuggespann aus zugfahrzeug und aufliegeranhänger
EP1302377A1 (de) * 2001-10-15 2003-04-16 TRIAS Transportwerktuigenindustrie B.V. Kuppelvorrichtung für ein nicht selbständig angetriebenes Transportmittel

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