DE4325579A1 - Matratze - Google Patents
MatratzeInfo
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- DE4325579A1 DE4325579A1 DE19934325579 DE4325579A DE4325579A1 DE 4325579 A1 DE4325579 A1 DE 4325579A1 DE 19934325579 DE19934325579 DE 19934325579 DE 4325579 A DE4325579 A DE 4325579A DE 4325579 A1 DE4325579 A1 DE 4325579A1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/002—Mattress or cushion tickings or covers
- A47C27/003—Mattress or cushion tickings or covers having edge welts or rolls
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C27/00—Spring, stuffed or fluid mattresses or cushions specially adapted for chairs, beds or sofas
- A47C27/002—Mattress or cushion tickings or covers
- A47C27/005—Mattress or cushion tickings or covers liquid-impermeable
- A47C27/006—Mattress or cushion tickings or covers liquid-impermeable breathable
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C31/00—Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
- A47C31/007—Anti-mite, anti-allergen or anti-bacterial means
Landscapes
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Man weiß seit einiger Zeit, daß viele Allergien ihren Ursprung bei der Haus
staubmilbe haben. Die Hausstaubmilbe ist trotz größter Reinlichkeit in jedem
Haushalt vorhanden. Ihre Hauptnahrung sind Hautschuppen, die aber erst
durch Mikroorganismen "aufbereitet" werden müssen. In beheizten Wohnungen
ist die Luftfeuchtigkeit meist zu niedrig zum Überleben, so daß sich die Milben
in "Feuchtzonen" zurückziehen. Das sind vornehmlich Matratzen und Polster,
in denen zufolge der aufgenommenen Körperfeuchtigkeit auch während der
Heizperiode ein ausreichend feuchtes Klima (RF 60%) vorherrscht. Somit ist
die Matratze die wichtigste Brutstätte für die Hausstaubmilbe.
Man könnte auf den Gedanken kommen, die Matratze in ein sehr dicht ge
schlagenes Textil einzupacken, um so das Ein- und Austreten der relativ großen
Milben zu verhindern. Die Allergien werden aber nicht von der Milbe selbst,
sondern von bestimmten Allergenen, die durch Einwirkung von Bakterien auf
den Kot der Milben freigesetzt werden, verursacht. Der Austritt der Allergene
kann nur durch eine absolut partikel- und luftdichte Hülle vermieden werden.
Dichte Betteinlagen, die die Matratze gegen Nässe schützen, sind aus der
Krankenversorgung bekannt. Sie haben den Nachteil, daß sie eine Feuchtig
keitssperre sind und zu Hitzestau und Wundliegen führen. Eine absolut dichte
Hülle aus den üblichen Materialien (PVC, Gummi, Polyurethane) bekämpft
zwar die Allergie, ist aber für den Benutzer unzumutbar.
Eine erheblich bessere Lösung wird in der Deutschen Patentschrift 40 27 798.4
beschrieben: absolut dichte Hüllen aus einem mit einem hochwasserdampf
durchlässigen Polyurethan beschichteten Material. Es wird zwar der Hitzestau
vermieden, aber auch diese Lösung ist nicht unproblematisch. Die Hülle ver
rutscht leicht und erschwert die Handhabung der Matratze erheblich. Ihre Be
anspruchbarkeit ist weit geringer als die des üblichen Matratzenoberstoffs; Be
schädigungen führen zum Austritt der Allergene. Da eine derartige Hülle übli
cherweise nicht bereits vor der ersten Verwendung der Matratze vorhanden ist
und somit auf eine bereits mit Milben besiedelte Matratze aufgezogen wird,
überleben die Milben zufolge der Wasserdampfdurchlässigkeit noch während
Jahren, um bei der ersten Gelegenheit auszuschwärmen.
Es war Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden.
Bei der erfindungsgemäßen Matratze ist das Außenmaterial an der Innenseite
mit einer luftdichten, aber wasserdampfdurchlässigen Beschichtung versehen.
Das Außenmaterial (Matratzendrell) wird zu einer luftdichten Hülle verarbeitet,
in welche der Matratzenkern mit den üblichen Abdeckungen eingeschoben
wird. Die Luftdichtigkeit kann durch Verschweißen oder Verkleben erzielt wer
den. Die Vorteile sind beachtlich: Einmal zugeschweißt können keine Milben
mehr die neue Matratze besiedeln. Die Matratze wird wie eine herkömmliche
Matratze gehandhabt und ist genauso beanspruchbar. Urin kann zwar den Au
ßenstoff verschmutzen, aber nicht in den Kern eindringen. Ein gründliches Ab
waschen ist möglich.
Als Beschichtungsmassen können sowohl hydrophile Acrylate wie hydrophile
Polyurethane eingesetzt werden wie sie beispielsweise von den Firmen Röhm
und Bayer angeboten werden. Polyurethan-Lösungen werden bevorzugt im
Umkehrverfahren angewandt, während Acrylatdispersionen auch im Direkt
streichverfahren aufgebracht werden können. Die Auflage kann 30-200 g/m²
betragen. Die Wasserdampfdurchlässigkeit sollte nach DIN 53122 mindestens
500 g/m² · 24 h betragen.
Eine andere Möglichkeit, eine strapazierbare und milbendichte Matratze herzu
stellen, ist, den Matratzenkern selbst in eine gut an liegende, luftdichte, aber
hochwasserdampfdurchlässige Umhüllung einzuschweißen, um darüber den
üblichen Matratzendrell anzubringen. Ein für diese Umhüllung geeignetes Ma
terial ist eine Wirkware aus Polyamid oder Polyester mit einem Flächengewicht
von 30-100 g/m² auf der im Umkehrverfahren eine hochwasserdampfdurchläs
sige Beschichtung von 30-100 g/m² aufgebracht ist. Um Faltenbildung zu ver
meiden, steht diese innere Umhüllung unter leichter Spannung.
Die auch heute noch angewandte Fixierung des Außenmaterials durch beidsei
tig angebrachte und miteinander verbundene Knöpfe, was einen Durchstich er
fordert, ist wegen des damit verbundenen Dichtigkeitsverlustes nicht anwend
bar. Es kann aber durch partielles Verkleben der gleiche Effekt erzielt werden.
Die zur Verfügung stehenden Kleber sind dem Fachmann bekannt. Schließlich
kann die Hülle mit dem Matratzenkern verschweißt sein.
Claims (5)
1. Matratze, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenmaterial (Matratzen
drell) an seiner Innenseite mit einer wasserdampfdurchlässigen, luftdichten
Beschichtung versehen ist und um den Matratzenkern eine luftdichte, ver
schlossene Hülle bildet.
2. Matratze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung
ein hydrophiles Acrylat oder hydrophiles Polyurethan ist und die Auflage
30-200 g/m² beträgt.
3. Matratze nach einem oder mehreren Ansprüchen, dadurch gekennzeich
net, daß der beschichtete Matratzendrell eine Wasserdampfdurchlässigkeit
von 500 g/m² · 24 h (DIN 53122) hat.
4. Matratze, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der äußeren Hülle aus
Matratzendrell und dem Kern eine enganliegende luftdichte, aber wasser
dampfdurchlässige Umhüllung angebracht ist.
5. Matratze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle mit
dem Matratzenkern verschweißt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934325579 DE4325579A1 (de) | 1993-07-30 | 1993-07-30 | Matratze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934325579 DE4325579A1 (de) | 1993-07-30 | 1993-07-30 | Matratze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4325579A1 true DE4325579A1 (de) | 1995-02-02 |
Family
ID=6494056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934325579 Withdrawn DE4325579A1 (de) | 1993-07-30 | 1993-07-30 | Matratze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4325579A1 (de) |
Cited By (4)
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- 1993-07-30 DE DE19934325579 patent/DE4325579A1/de not_active Withdrawn
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