DE4325308A1 - Feste waschaktive Zubereitung mit verbessertem Einspülverhalten - Google Patents
Feste waschaktive Zubereitung mit verbessertem EinspülverhaltenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von waschaktiven fe
sten Zubereitungen mit hohem Schüttgewicht, die in Pulver- oder Granulat
form vorliegen, mit Alkyl- oder Alkenylglycosiden und die dadurch herge
stellten, in ihrem Einspülverhalten in haushaltsübliche Waschmaschinen
verbesserten Produkte.
Unter waschaktiven Zubereitungen werden hier ganz allgemein Wasch-, Spül-
und Reinigungsmittel verstanden, sowie deren tensidhaltige Vorprodukte
oder Vormischungen. Insbesondere wenn derartige Zubereitungen höhere Men
gen an nichtionischen Tensiden enthalten, neigen sie bei Zusatz von Wasser
dazu, daß beim Auflöse- oder Dispergiervorgang sich an der Oberfläche eine
gelartige Phase ausbildet, die zum Verkleben der Pulverkörner führen kann.
Unter ungünstigen Bedingungen, wie sie in manchen Haushaltswaschmaschinen
mit speziellen Konstruktionsmerkmalen vorliegen, kann es im Falle von
Waschmitteln zu Ablagerungen von klumpigen Rückständen kommen, die dann
für den eigentlichen Einsatz des Produktes nicht zur Verfügung stehen.
Ganz besonders störend wirkt sich dieses Verhalten oft bei festen pulver
förmigen Mitteln mit hohem Schüttgewicht aus, die in der Regel keine oder
nur wenig die Auflösegeschwindigkeit erhöhende anorganische Füllsalze ent
halten.
Es ist das Konzept der folgenden beschriebenen Erfindung, das Auflöse-
beziehungsweise Zerfallsverhalten von waschaktiven Zubereitungen mit hohen
Schüttgewichten durch eine spezielle Behandlung der Oberfläche der Teil
chen so zu optimieren, daß unter den Bedingungen des Einspülens eines
Waschmittels in eine Haushaltswaschmaschine die einzelnen Waschpulverteil
chen schneller durch den einfließenden Wasserstrom voneinander getrennt
werden, als sie verklumpen können.
Zur Verbesserung des Einspülverhaltens von Waschmitteln wurden in der Pa
tentliteratur bereits eine Reihe von Vorschlägen beschrieben. So wird in
der deutschen Patentanmeldung DE 38 18 829 ein Waschmittelvorprodukt bzw.
Waschmittelbestandteil beschrieben, der das Auflöseverhalten daraus herge
stellter Universalwaschmittel verbessert. Das dort beschriebene Verfahren
schlägt vor, im Kationenaustauscher (Builder), der beispielsweise aus Zeo
lith NaA besteht, zusammen mit einer definierten Seife, Polycarbonsäuren
und nichtionische Tenside einzusetzen und die mittlere Korngröße und das
Schüttgewicht in bestimmtem Rahmen festzulegen. Weiterhin findet sich dort
der Vorschlag, das nichtionische Tenside mit einer in Wasser nicht oder
schwer löslichen, hydrophobe Reste enthaltenden Verbindung zu vermischen.
Als eine solche hydrophobe Verbindung wird beispielsweise ein Gemisch aus
Talgfettsäurepartialglycerid und Talgfettsäureamid des Hydroxyethylethy
lendiamins vorgeschlagen. Wenngleich sich nach der Lehre dieser Anmeldung
Waschmittel mit gutem Einspülverhalten herstellen lassen, so ist ein deut
licher Nachteil darin zu sehen, daß die dort beschriebene Lehre äußerst
rezepturspezifisch ist. Sie erlaubt es somit nicht, andere, aus anderen
Überlegungen heraus günstige Rezepturen von waschaktiven Zubereitungen
ohne wesentlichen Eingriff in das Rezepturgefüge durch einen Nachbehand
lungsschritt zu verbessern.
Dies gilt auch für die Waschmitteladditive mit verbessertem Einspülverhal
ten, die in der deutschen Offenlegungsschrift DE 38 22 479 beschrieben
werden. Gegenstand dieser Offenlegungsschrift sind körnige Waschmittelad
ditive, bestehend aus einem körnigen, porösen, in Wasser löslichen bezie
hungsweise dispergierbaren Trägermaterial und daran adsorbierten wasser
löslichen bzw. in Wasser dispergierbaren nichtionischen Tensiden, bei de
nen das adsorbierte nichtionische Tensid im homogenen Gemisch mit einer
hydrophoben, polare Gruppen aufweisenden Substanz vorliegt, wobei das Ge
wichtsverhältnis von nichtionischem Tensid zu hydrophober Substanz 99 : 1
bis 60 : 40 beträgt. Dabei besteht die hydrophobe Substanz bevorzugt aus
Fettsäuren mit 12 bis 22 C-Atomen.
Aus der internationalen Patentanmeldung WO 93/07246 ist bekannt, daß durch
das Umhüllen hochalkalischer Geschirrspülmittelpartikel mit C₆-C₁₀-Alkyl
glycosiden deren Neigung zum Verklumpen bei Lagerung abnimmt. Durch diese
Maßnahme gelingt es, die in diesen Mitteln früher üblichen verklumpungs
verhinderndern Zusatzstoffe, wie Chlorisocyanurate, durch ökologisch un
bedenkliche Substanzen zu ersetzen. Diesem Dokument läßt sich kein Hinweis
entnehmen, daß durch Glycoside die Einspülbarkeit von partikelförmigen
Waschmitteln mit hohem Schüttgewicht verbessert werden kann.
Die deutsche Patentanmeldung DE 41 23 195 beschreibt ein Verfahren zur
Herstellung waschaktiver Zubereitungen in Pulver- oder Granulatform durch
Behandeln eines vorgefertigen Pulvers oder Granulats mit einer flüssigen,
reaktiven Polysiloxankomponente in bestimmten Gewichtsverhältnissen. Da
durch wird die Auflösegeschwindigkeit der waschaktiven Zubereitung ernie
drigt und durch diese Maßnahme ihre Einspülbarkeit verbessert.
Insbesondere bei der Herstellung von Waschmitteln mit hohem Schüttgewicht
ist als letzter Verfahrensschritt die Abpuderung des vorzugsweise durch
Granulation erzeugten Pulverproduktes mit feinteiligem Zeolith, insbeson
dere Zeolith Na-A, nicht unüblich, wie beispielsweise in der internationa
len Patentanmeldung WO 91/02047 vorgeschlagen. Diese Maßnahme dient im
wesentlichen zur Vermeidung der Verklebung der noch nicht völlig ausge
trockneten oder erwärmten, somit bestimmte Inhaltsstoffe in flüssigem und
damit klebrigem Zustand enthaltenen Pulverprodukte direkt nach der Her
stellung. Auf das Einspülverhalten der Fertigprodukte hat diese Abpuderung
keinen Einfluß.
Vor dem Hintergrund dieses Standes der Technik ist es Aufgabe der Erfin
dung, waschaktive Zubereitungen mit hohem Schüttgewicht im Rahmen eines
Nachbehandlungsschrittes und weitgehend unabhängig von ihrer jeweiligen
Zusammensetzung so zu modifizieren, daß die Neigung zur Verklumpung bei
Wasserzugabe abnimmt.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung von Waschmitteln
mit hohem Schüttgewicht und verbessertem Einspülverhalten in Waschmaschi
nen. Zusätzlich ist es eine Aufgabe der Erfindung, gut einspülbare Wasch
mittelvorprodukte bereitzustellen, die sich zu solchen Waschmitteln kon
fektionieren lassen.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung einer
waschaktiven Zubereitung in Pulver- oder Granulatform mit hohem Schüttge
wicht und verbessertem Einspülverhalten, welches dadurch gekennzeichnet
ist, daß man ein vorgefertiges waschaktives Pulver oder Granulat mit einem
Schüttgewicht über 500 g/l, vorzugsweise von mindestens 700 g/l, unter
Mischen mit einem Behandlungsmittel in Form eines Alkyl- oder Alkenylgly
kosids der Formel I,
R¹-O(G)n (I)
in der R¹ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen, vorzugswei se 12 bis 18 C-Atomen, G eine Glykose-Einheit und n eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeuten, in Kontakt bringt, wobei das Gewichtsverhältnis von vor gefertigtem Pulver zu Behandlungsmittel zwischen 20 : 1 und 2000 : 1 ein gestellt wird.
R¹-O(G)n (I)
in der R¹ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen, vorzugswei se 12 bis 18 C-Atomen, G eine Glykose-Einheit und n eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeuten, in Kontakt bringt, wobei das Gewichtsverhältnis von vor gefertigtem Pulver zu Behandlungsmittel zwischen 20 : 1 und 2000 : 1 ein gestellt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit vergleichsweise geringem tech
nischen Aufwand durchführen. Als Ausgangsprodukt dient die jeweilige wasch
aktive Zubereitung, die in ihrem Einspülverhalten verbessert werden soll.
Also zum Beispiel ein Waschmittel, ein Waschmittelvorprodukt oder ein Spül-
oder Reinigungsmittel oder andere feste tensidhaltige Zubereitungen, die
in Pulver- oder Granulatform vorliegen.
Erfindungsgemäß geeignete Behandlungsmittel und ihre Herstellung werden
zum Beispiel in den europäischen Patentanmeldungen EP 92 355, EP 301 298,
EP 357 969 und EP 362 671 oder der US-amerikanischen Patentschrift
US 3 547 828 beschrieben. Bei den Glykosidkomponenten ((G)n in Formel I)
derartiger Alkyl- oder Alkenylglykoside handelt es sich um Oligo- oder
Polymere aus natürlich vorkommenden Aldose- oder Ketose-Monomeren, zu de
nen insbesondere Glucose, Mannose, Fruktose, Galaktose, Talose, Gulose,
Altrose, Allose, Idose, Ribose, Arabinose, Xylose und Lyxose gehören. Die
aus derartigen glykosidisch verknüpften Monomeren bestehenden Oligomere
werden außer durch die Art der in ihnen enthaltenen Zucker durch deren
Anzahl, den sogenannten Oligomerisierungsgrad, charakterisiert. Der Oligo
merisierungsgrad (n in Formel I) kann als analytisch zu ermittelnde Größe
auch nicht-ganzzahlige Zahlenwerte annehmen; er liegt in der Regel bei
Werten zwischen 1 und 10, bei den vorzugsweise eingesetzten Alkyl- oder
Alkenylglykosiden unter einem Wert von 3, insbesondere zwischen 1,2 und
1,4. Bevorzugter Monomer-Baustein ist wegen der guten Verfügbarkeit Glu
cose.
Der Alkyl- oder Alkenylteil (R¹ in Formel I) leitet sich von linearen oder
verzweigtkettigen Alkoholen ab, die gesättigt oder ein- oder mehrfach un
gesättigt sein können. Der Rest R¹ der in den erfindungsgemäß geeigneten
Behandlungsmitteln enthaltenen Alkyl- oder Alkenylglykoside stammt bevor
zugt ebenfalls aus leicht zugänglichen Derivaten nachwachsender Rohstoffe,
insbesondere aus Fettalkoholen, obwohl auch deren verzweigtkettige Iso
mere, insbesondere sogenannte Oxoalkohole, zur Herstellung verwendbarer
Glykoside eingesetzt werden können. Brauchbar sind demgemäß insbesondere
die primären Alkohole mit linearen Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Tetradecyl-,
Hexadecyl- oder Octadecylresten und deren ein- oder mehrfach ungesättigte
Derivate gleicher Kettenlänge, zu denen beispielsweise Oleylalkohol,
Elaidylalkohol, Linoleylalkohol, Linolenylalkohol, Gadoleylalkohol und
Erucaalkohol gehören, sowie deren Gemische. Besonders geeignete Alkylgly
koside enthalten einen Kokosfettalkylrest, das heißt Mischungen mit im we
sentlichen R¹=Dodecyl und R¹=Tetradecyl.
Die Alkyl- oder Alkenylglykoside können herstellungsbedingt geringe Men
gen, beispielsweise 1 bis 2%, an nicht umgesetztem freiem Alkohol (R¹OH)
enthalten, was sich in der Regel nicht nachteilig auf die Eigenschaften
der damit hergestellten Zubereitungen auswirkt.
Das Kontaktieren der waschaktiven Zubereitung mit dem Behandlungsmittel
wird zweckmäßigerweise unter Mischen durchgeführt. Die Mischungsverhält
nisse liegen für das Verhältnis waschaktive Zubereitung zu Behandlungs
mittel vorzugsweise zwischen 25 : 1 und 1000 : 1, insbesondere zwischen
30 : 1 und 500 : 1. Die erfindungsgemäße Behandlung kann in üblichen Gra
nulatoren, universellen Mischern oder Rondiergeräten, beispielsweise Sphe
ronizern, erfolgen und kann durch Bepudern der vorgefertigen waschaktiven
Zubereitung mit dem Behandlungsmittel in fester Form, das dafür zweck
mäßigerweise als feines Pulver vorliegt, oder durch Aufdüsen einer flüssi
gen Zubereitung des Behandlungsmittels, insbesondere in wäßriger Lösung,
vorgenommen werden. Vorzugsweise wird das Behandlungsmittel in solchen
Mengen auf die waschaktive Zubereitung aufgebracht, daß das Gewichtsver
hältnis von in dieser enthaltenem Tensid zu Behandlungsmittel von 10 : 1
bis 200 : 1, insbesondere 30 : 1 bis 120 : 1 beträgt, wobei insbesondere
bei relativ viel Tensid enthaltenden Zubereitungen ein eher am Behandlungs
mittel-reicheren Ende des genannten Bereichs liegendes Verhältnis von vor
zugsweise 10 : 1 bis 50 : 1 (Tensid zu Behandlungsmittel) gewählt wird.
Bei Verwendung einer flüssigen, insbesondere wäßrigen Zubereitung des Be
handlungsmittels geht man vorzugsweise derart vor, daß man eine wäßrige
Paste, welche Alkylglykosid gemäß Formel I in einer Konzentration von
30 Gew.-% bis 60 Gew.-% enthält, auf die gewünschtenfalls auf Temperaturen
von 60°C bis 80°C erwärmte teilchenförmige waschaktive Zubereitung auf
düst, woran sich ein Trocknungsschritt anschließen kann, um das Wasser zu
entfernen. In der Regel ist ein separater Trocknungsschritt allerdings
nicht vonnöten, insbesondere wenn das Aufsprühen der wäßrigen Lösung des
Behandlungsmittels bei Temperaturen oberhalb Raumtemperatur vorgenommen
wird.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist weiterhin, daß es nicht
nur auf die fertigen waschaktiven Zubereitungen angewandt werden kann,
sondern, wenn diese Zubereitungen aus mehreren Pulversorten bestehen, von
denen nur eine Pulversorte in ihrem Einspülverhalten verbessert werden
muß, auch gezielt auf diese Teilpulvermengen.
Falls beabsichtigt ist, ein verdichtetes Schwerpulver, welches vor der er
findungsgemäßen Behandlung mit einer erfindungsgemäß nicht brauchbaren
Substanz, beispielsweise Zeolith Na-A, abgepudert worden ist, in seiner
Einspülbarkeit zu verbessern, kann dies auch dadurch erfolgen, daß man
eine Mischung aus erfindungsgemäß nicht brauchbarem Material mit erfin
dungsgemäß brauchbarem Behandlungsmittel gleichzeitig aufbringt und so
einen Verarbeitungsschritt einspart. In einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens wird daher die in ihrer Einspülbarkeit zu
verbessernde waschaktive Zubereitung mit einer Mischung in Kontakt ge
bracht, die feinteiligen Zeolith Na-A in Waschmittelqualität und ein er
findungsgemäß geeignetes, insbesondere festes Behandlungsmittel in Mengen
verhältnissen von 99 : 1 bis 25 : 75, vorzugsweise 95 : 5 bis 20 : 80 und insbe
sondere 80 : 20 bis 50 : 50 enthält. Durch diese Vorgehensweise kann man den
zum Beispiel aus WO 91/02047 bekannten Vorteil der Trocknung durch den
Zeolithauftrag mit der erfindungsgemäßen Einspülbarkeitsverbesserung ohne
zusätzlichen Aufwand koppeln.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt besonders deutliche Effekte bei wasch
aktiven Zubereitungen in Pulver- oder Granulatform, die ein Schüttgewicht
zwischen 700 und 1200 g pro Liter aufweisen. Nach einer besonderen Aus
führungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens geht man daher von ent
sprechenden waschaktiven Zubereitungen mit einem derartigen Litergewicht
von 700 g/l bis 1200 g/l, insbesondere 800 g/l bis 1000 g/l, aus. Die ent
stehenden, in ihrem Einspülverhalten verbesserten Produkte weisen eben
falls Schüttgewichte in den genannten Bereichen auf. Dabei ist jedoch als
weiterer Vorteil der Erfindung zu werten, daß neben der Verbesserung des
Einspülverhaltens durch das erfindungsgemäße Verfahren auch eine Erhöhung
des Schüttgewichts der waschaktiven Zubereitung erfolgen kann.
Bei den im Rahmen der Erfindung erfindungsgemäß als Ausgangsstoffe geeig
neten waschaktiven Zubereitungen kann es sich um durch Granulierverfahren,
beispielsweise durch Naßgranulation und anschließende Trocknung, insbeson
dere Wirbelschichttrocknung, hergestellte Mittel handeln. Möglich ist je
doch auch der Einsatz von sprühgetrockneten, gegebenenfalls nachverdichte
ten Mitteln. Selbstverständlich können auch verpreßte waschaktive Zuberei
tungen, hergestellt durch beispielsweise Kompaktierung oder Pelletierung,
erfindungsgemäß modifiziert werden.
Ein bevorzugtes Ausgangsprodukt ist beispielsweise ein durch Sprühtrock
nung und anschließender Nachverdichtung hergestelltes Waschmittelvorpro
dukt, das in Abmischung mit weiteren nicht sprühtrockenbaren Waschmittel
bestandteilen ein Waschmittel ergibt. Die Herstellung derartiger, beson
ders als Ausgangsprodukte für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneter
waschaktiver Zubereitungen mit erhöhter Dichte ist in der Patentliteratur
beschrieben.
Eine besonders bevorzugte vorgefertige waschaktive Zubereitung als Aus
gangsmaterial für das erfindungsgemäße Verfahren ist ein gemäß dem Ver
fahren der internationalen Patentanmeldung WO 91/02047 hergestelltes Pro
dukt. Dabei handelt es sich um ein durch strangförmiges Verpressen eines
homogenen Vorgemisches, das gegebenenfalls unter Zusatz eines Plastifi
ziermittels erfolgen kann, über Lochformen, welche vorzugsweise eine Öff
nungsweite von 0,5 mm bis 5 mm aufweisen, anschließendes Zerkleinern des
Extrudats mittels einer Schneidevorrichtung und nachfolgende Verrundung in
einem Rondiergerät hergestelltes Waschmittel oder Waschmittelvorprodukt,
das auch in Abmischung mit weiteren Waschmittelbestandteilen im erfin
dungsgemäßen Verfahren eingesetzt werden kann.
Die Behandlung mit dem Alkyl- oder Alkenylglykosid erfolgt in diesem Fall
vorzugsweise in dem Rondiergerät, als welches vorzugsweise ein Spheronizer
eingesetzt wird, kann aber auch alternativ in einem separaten Mischer vor
genommen werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man waschaktive Zubereitungen
in Pulver- oder Granulatform, die an ihrer Oberfläche und insbesondere an
den von außen zugänglichen Teilen ihrer Oberfläche das erfindungsgemäß
verwendete Behandlungsmittel enthalten.
Als zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist zu werten, daß die Auflösege
schwindigkeit der erfindungsgemäß behandelten Zubereitung sich nicht sig
nifikant ändert, obwohl ihre Einspülbarkeit deutlich verbessert wird.
Als Maß für die Einspülbarkeit kann der Einspülwiderstand R herangezogen
werden. Zu dessen Ermittlung wird eine um 5° geneigte Rinne (Länge 30 cm)
mit Halbkugelquerschnitt (Durchmesser 5 cm), in die man zuvor 40 g der zu
prüfenden Zubereitung gibt, mit Wasser aus einem Duschkopf durchströmt
(3 Liter kaltes Leitungswasser pro Minute). Gemessen wird die bis zum
völligen Fortspülen benötigte Wassermenge, falls dafür weniger als 1 Minu
te (entsprechend 3 l) benötigt wird. Ansonsten wird der nach 1 Minute ver
bleibende Rückstand ausgewogen und der Wert um 30% vermindert, um die
aufgesogene Wassermenge zu berücksichtigen. Aus der zum Einspülen benötig
ten Wassermenge (in 0,1 Liter) und gegebenenfalls dem ermittelten Rück
stand (in Gramm) wird additiv der Wert R des Einspülwiderstandes (in will
kürlichen Einheiten) bestimmt. Je größer dieser Wert R, desto schlechter
ist das Einspülverhalten der untersuchten waschaktiven Zubereitung be
ziehungsweise des Waschmittels. Erfindungsgemäß behandelte Zubereitungen
weisen vorzugsweise einen Einspülwiderstand R nicht über 15, insbesondere
von 1 bis 10 auf.
Wenngleich durch das erfindungsgemäße Verfahren praktisch beliebige wasch
aktive Zubereitungen in Pulver- oder Granulatform in ihrem makroskopischen
Einspül- oder Dispergierverhalten verbessert werden können und das Ver
fahren es somit erlaubt, verbesserte Reinigungsmittel, Spülmittel oder
andere tensidhaltige Zubereitungen zu schaffen, so betrifft die Erfindung
in ihrer bevorzugten Ausführungsform ein granuliertes festes Waschmittel-
oder Reinigungsmittel, enthaltend
5 bis 40 Gew.-% Aniontensid,
1 bis 20 Gew.-% nichtionisches Tensid,
10 bis 65 Gew.-% Builder,
bis zu 35 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalikomponente,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Cobuilder,
bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 30 Gew.-% Bleichmittel,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 10 Gew.-% mindestens einer Substanz aus der Gruppe der Schauminhi bitoren, Schaumverstärker, Textilweichmacher, Vergrau ungsinhibitoren, optischen Aufheller, Farbstoffe, Stell mittel, Füllmittel, und
1 bis 20 Gew.-% Wasser,
hergestellt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und enthaltend an der Kornoberfläche das Behandlungsmittel in einer Menge von 1 Gewichtsteil auf 25 bis 1 200, insbesondere 100 bis 1 000 Gewichtsteile des Mittels.
5 bis 40 Gew.-% Aniontensid,
1 bis 20 Gew.-% nichtionisches Tensid,
10 bis 65 Gew.-% Builder,
bis zu 35 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalikomponente,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Cobuilder,
bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 30 Gew.-% Bleichmittel,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 10 Gew.-% mindestens einer Substanz aus der Gruppe der Schauminhi bitoren, Schaumverstärker, Textilweichmacher, Vergrau ungsinhibitoren, optischen Aufheller, Farbstoffe, Stell mittel, Füllmittel, und
1 bis 20 Gew.-% Wasser,
hergestellt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und enthaltend an der Kornoberfläche das Behandlungsmittel in einer Menge von 1 Gewichtsteil auf 25 bis 1 200, insbesondere 100 bis 1 000 Gewichtsteile des Mittels.
Besonders bevorzugt sind erfindungsgemäß modifizierte feste Mittel auf
Basis der folgenden Zusammensetzung:
5 bis 35 Gew.-% anionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylbenzolsulfo nate, Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Ole finsulfonate und/oder Fettsäurealkylestersulfate,
1 bis 15 Gew.-% nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylpoly ethylenglykolether, Nonylphenolpolyethylenglykolether und/oder Alkylglykoside,
20 bis 50 Gew.-% Zeolith NaA,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalicarbonat,
bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Polycarbonsäure,
13 bis 25 Gew.-% Bleichmittel,
1 bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 6 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 3,5 Gew.-% Schauminhibitor und
1 bis 3 Gew.-% eines oder mehrerer Stoffe aus der Gruppe der Textil weichmacher, Vergrauungsinhibitoren, Enzyme, optischen Aufheller, Farbstoffe, Duftstoffe, Formulierungshilfs mittel oder Stellmittel.
5 bis 35 Gew.-% anionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylbenzolsulfo nate, Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersulfate, Ole finsulfonate und/oder Fettsäurealkylestersulfate,
1 bis 15 Gew.-% nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylpoly ethylenglykolether, Nonylphenolpolyethylenglykolether und/oder Alkylglykoside,
20 bis 50 Gew.-% Zeolith NaA,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalicarbonat,
bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Polycarbonsäure,
13 bis 25 Gew.-% Bleichmittel,
1 bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 6 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 3,5 Gew.-% Schauminhibitor und
1 bis 3 Gew.-% eines oder mehrerer Stoffe aus der Gruppe der Textil weichmacher, Vergrauungsinhibitoren, Enzyme, optischen Aufheller, Farbstoffe, Duftstoffe, Formulierungshilfs mittel oder Stellmittel.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit Erfolg auch dann einsetzen,
wenn nicht das fertig rezeptierte Waschmittel, sondern nur der Tenside
enthaltende Anteil behandelt wird. So kann man die beispielsweise durch
Sprühtrocknung hergestellten Waschmittelvorprodukte, sogenannte Compounds,
als solche oder nach einem Verdichtungsschritt direkt einsetzen. Derartige
Vorprodukte enthalten üblicherweise all die Rezepturbestandteile eines
Waschmittels, die wärmeunempfindlich sind. Sie sind somit frei von bei
spielsweise Bleichmitteln oder Enzymen, enthalten aber Builder und die
Tensidanteile.
Entsprechende Waschmittelvorprodukte können beispielsweise 40 Gew.-% bis
85 Gew.-% Aniontensid und 15 Gew.-% bis 60 Gew.-% Alkalicarbonat enthalten
oder zum Beispiel aus 20 Gew.-% bis 50 Gew.-% Zeolith, 5% Gew.-% bis
15 Gew.-% Schichtsilikat und/oder Alkalisilikat und bis zu 35 Gew.-%, ins
besondere 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% nichtionischem Tensid aufgebaut sein.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ver
fahrens werden hochtensidhaltige waschaktive Zubereitungen behandelt. Bei
diesen handelt es sich um Produkte, welche die in den aufgeführten Rahmen
rezepturen genannten Inhaltsstoffe enthalten können, wobei mindestens
12 Gew.-%, vorzugsweise mindestens 20 Gew.-% und insbesondere 40 Gew.-%
bis 85 Gew.-% Aniontensid enthalten ist. Zusätzlich kann nichtionisches
Tensid vorhanden sein, vorzugsweise in Mengen von 1 Gew.-% bis 40 Gew.-%
und insbesondere in solchen Mengen, daß das Gewichtsverhältnis von Anion
tensid zu nichtionischem Tensid 10 : 1 bis 1 : 3 beträgt. Derartige hoch
tensidhaltige waschaktive Zubereitungen werden vorzugsweise mit dem Be
handlungsmittel in Mischungsverhältnissen (Verhältnis waschaktive Zube
reitung zu Behandlungsmittel) von 20 : 1 bis 1500 : 1, insbesondere von
100 : 1 bis 1000 : 1 behandelt.
Bezüglich der einzelnen Bestandteile der vorstehend genannten waschaktiven
Zubereitungen gilt im speziellen das folgende:
Aniontenside sind im allgemeinen Tenside vom Sulfonattyp oder vom Sulfat typ. Zu den Sulfatgruppen enthaltenden Tensiden gehören insbesondere Al kylsulfate und die entsprechenden Sulfatierungsprodukte alkoxylierter, insbesondere ethoxylierter, Alkohole. Sulfonatgruppen enthaltende Tenside sind insbesondere Alkylbenzolsulfonate, α-Sulfofettsäureestersalze und α-Sulfofettsäure-disalze. Die anionischen Tenside liegen üblicherweise in Form ihrer Alkalisalze, insbesondere ihrer Natriumsalze vor.
Aniontenside sind im allgemeinen Tenside vom Sulfonattyp oder vom Sulfat typ. Zu den Sulfatgruppen enthaltenden Tensiden gehören insbesondere Al kylsulfate und die entsprechenden Sulfatierungsprodukte alkoxylierter, insbesondere ethoxylierter, Alkohole. Sulfonatgruppen enthaltende Tenside sind insbesondere Alkylbenzolsulfonate, α-Sulfofettsäureestersalze und α-Sulfofettsäure-disalze. Die anionischen Tenside liegen üblicherweise in Form ihrer Alkalisalze, insbesondere ihrer Natriumsalze vor.
Als nichtionische Tenside sind Anlagerungsprodukte von 2 bis 20, vorzugs
weise 3 bis 15 Mol Ethylenoxid an 1 Mol einer Verbindung mit im wesent
lichen 10 bis 20 Kohlenstoffatomen aus der Gruppe der Alkohole und Alkyl
phenole verwendbar. Besonders wichtig sind die Anlagerungsprodukte von 7
bis 15 Mol Ethylenoxid an primäre Alkohole, wie zum Beispiel an Kokos-
oder Talgfettalkohole, an Oleylalkohol, an Oxoalkohole, oder an sekundäre
Alkohole mit 8 bis 18, vorzugsweise 12 bis 18 C-Atomen, sowie an Mono-
oder Dialkylphenole mit 6 bis 14 C-Atomen in den Alkylresten. Neben diesen
wasserlöslichen nichtionischen Tensiden sind aber auch nicht beziehungs
weise nicht vollständig wasserlösliche Polyglykolether mit 2 bis 6 Ethy
lenglykoletherresten im Molekül von Interesse, insbesondere, wenn sie zu
sammen mit wasserlöslichen nichtionischen oder anionischen Tensiden ein
gesetzt werden. Auch die erfindungsgemäß als einspülbarkeitsverbessernde
Behandlungsmittel zu verwendenden Alkyl- oder Alkenylglykoside können, da
sie bekanntlich tensidische Eigenschaften besitzen, als nichtionische Ten
side in den waschaktiven Zubereitungen vorhanden sein. Unter diesen im
vorgefertigen waschaktiven Pulver oder Granulat fakultativ enthaltenen
Alkyl- oder Alkenylglykosiden sind diejenigen, deren Alkyl- oder Alkenyl
gruppe 8 bis 18, vorzugsweise 10 bis 16 C-Atome aufweist, besonders bevor
zugt. Etwaige Mengenangaben für Tenside sind jedoch ausschließlich des an
der Außenseite der waschaktiven Zubereitung beziehungsweise des Waschmit
tels aufgebrachten Alkyl- oder Alkenylglykosids zu verstehen.
Unter Buildersubstanzen werden im allgemeinen neben Alkalicarbonaten, ins
besondere Natriumcarbonat, synthetische Zeolithe und Polycarbonsäuren ver
standen. Bevorzugt sind feinkristalline, synthetische wasserhaltige Zeo
lithe vom Typ NaA, die ein Calciumbindevermögen (gemäß den Angaben in der
deutschen Patentschrift DE 22 24 837) im Bereich von 100 bis 200 mg CaO/g
aufweisen. Ihre Teilchengröße liegt üblicherweise im Bereich von 1 bis
10 µm.
Als (co-)polymere Polycarbonsäuren eignen sich Polyacrylate, Polymethacry
late und insbesondere Copolymere der Acrylsäure mit Maleinsäure, vorzugs
weise solche aus 50% bis 90% Acrylsäure und 10% bis 50% Maleinsäure.
Das Molekulargewicht der Homopolymeren liegt im allgemeinen zwischen 1000
und 100 000, das der Copolymeren zwischen 2000 und 200 000, vorzugsweise
50 000 bis 120 000, bezogen auf freie Säure. Ein besonders bevorzugtes
Acrylsäure-Maleinsäure-Copolymer weist ein Molekulargewicht von 50 000 bis
100 000 auf. Die genannten Säuren werden üblicherweise in Form ihrer was
serlöslichen Salze, insbesondere der Natriumsalze, eingesetzt.
Geeignete, wenn auch weniger bevorzugte Verbindungen dieser Klasse sind
Copolymere der Acrylsäure oder Methacrylsäure mit Vinylethern, wie Vinyl
methylether, in denen der Anteil der Säure mindestens 50% beträgt. Brauch
bar sind ferner Polyacetalcarbonsäuren, wie sie beispielsweise in den US-
Patentschriften 4 144 226 und 4 146 495 beschrieben sind und durch Polyme
risation von Estern der Glykolsäure, Einführung stabiler terminaler End
gruppen und Verseifung zu den Natrium- oder Kaliumsalzen erhalten werden.
Geeignet sind ferner polymere Säuren, die durch Polymerisation von Acro
lein und Disproportionierung des Polymers nach Canizzaro mittels starker
Alkalien erhalten werden. Sie sind im wesentlichen aus Acrylsäureeinheiten
und Vinylalkoholeinheiten beziehungsweise Acroleineinheiten aufgebaut.
Geeignete Alkalikomponenten sind Alkalisilikate, insbesondere Natriumsili
kate der Zusammensetzung Na₂O : SiO₂ = 1 : 1 bis 1 : 3,5, vorzugsweise
1 : 2 bis 1 : 3,35. Als Alkalikomponenten kommen ferner auch Alkalicarbo
nate und -hydroxide, insbesondere die Natriumverbindungen, in Frage.
Als Cobuilder können die erfindungsgemäßen Waschmittel Phosphonsäuren ent
halten, beispielsweise Aminoalkanphosphonsäuren. Als Aminoalkanphosphon
säuren kommen vorzugsweise Ethylendiamin-tetramethylenphosphonat (EDTMP),
Diethylentrimain-pentamethylenphosphonat (DTPMP) sowie deren höhere Homo
loge in Frage. Sie werden vorzugsweise in Form der neutral reagierenden
Natriumsalze, zum Beispiel als Hexanatriumsalz der EDTMP beziehungsweise
als Hepta- und Octa-Natriumsalz der DTPMP, eingesetzt. Ihr Anteil in den
Mitteln, auf freie Säure berechnet, beträgt vorzugsweise bis zu 1 Gew.-%,
insbesondere 0,1 bis 0,5 Gew.-%. Eine weitere geeignete Phosphonsäure ist
die 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure beziehungsweise das Dinatriumsalz
oder das Tetranatriumsalz dieser Säure.
Die erfindungsgemäßen Waschmittel enthalten weiterhin bevorzugt Bleichmit
tel. Unter den als Bleichmittel dienenden, in Wasser H₂O₂ liefernden Ver
bindungen haben das Natriumperborat-tetrahydrat (NaBO₂ · H₂O₂ · 3 H₂O) und
das -monohydrat (NaBO₂ · H₂O₂) besondere Bedeutung. Es sind aber auch an
dere H₂O₂ liefernde Borate brauchbar, z. B. der Perborax Na₂B₄O₇·4 H₂O₂.
Diese Verbindungen können teilweise oder vollständig durch andere Aktiv
sauerstoffträger, insbesondere durch Peroxyhydrate, wie Peroxycarbonate
(Na₂CO₃·1,5 H₂O₂), Peroxypyrophosphate, Citratperhydrate, Harnstoff-
H₂O₂- oder Melamin-H₂O₂-Verbindungen sowie durch persaure Salze oder Per
säuren, wie Perbenzoate, Peroxyphthalate, Diperazelainsäure oder Diperdo
dekandisäure ersetzt werden.
Um beim Waschen bei Temperaturen unterhalb 80°C, insbesondere im Bereich
von 40 bis 60°C, eine verbesserte Bleichwirkung zu erreichen, können
Bleichaktivatoren in die Präparate eingearbeitet werden. Beispiele hierfür
sind mit H₂O₂ organische Persäuren bildende N-Acyl- bzw. O-Acyl-Verbindun
gen, vorzugsweise N, N′-tetraacylierte Diamine, wie N, N, N′, N′-Tetraace
tyl-ethylendiamin, ferner Carbonsäureanhydride, wie Benzoesäureanhydrid
und Phthalsäureanhydrid und Ester von Polyolen, wie Glucosepentaacetat.
Die Waschmittel können als optische Aufheller für Baumwolle insbesondere
Derivate der Diaminostilbendisulfonsäure bzw. deren Alkalimetallsalze ent
halten. Geeignet sind z. B. Salze der 4,4′-Bis(2-anilino-4-morpholino-1,3,5-
triazin-6-yl-amino)-stilben-2,2′-disulfonsäure oder gleichartig aufgebaute
Verbindungen, die anstelle der Morpholinogruppe eine Diethanolaminogruppe,
eine Methylaminogruppe oder eine 2-Methoxyethylaminogruppe tragen. Als
Aufheller für Polyamidfasern kommen solche vom Typ der 1,3-Diaryl-2-pyra
zoline in Frage, beispielsweise 1-(p-Sulfamoylphenyl)-3-(p-chlorphenyl)-
2-pyrazolin. Weiterhin können Aufheller vom Typ des substituierten 4,4′-
Bis-(4-chlor-3-sulfostyryl)-diphenyl eingesetzt werden. Auch Gemische der
vorgenannten Aufheller können verwendet werden.
Als Enzyme kommen solche aus der Klasse der Proteasen, Lipasen, Amylasen,
Cellulasen und deren Gemisch in Frage. Besonders geeignet sind aus Bak
terienstämme oder Pilzen, wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis
und Streptomyces griseus gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Die Enzyme
können an Trägerstoffen adsorbiert und/oder in Hüllsubstanz eingebettet
sein, um sie gegen vorzeitige Zersetzung zu schützen.
Geeignete Schauminhibitoren sind Organopolysiloxane und deren Gemische mit
mikrofeiner, gegebenenfalls silanierter Kieselsäure, Paraffine, Wachse,
Mikrokristallinwachse und deren Gemische mit silanierter Kieselsäure. Auch
von C12-20-Fettsäuren und C2-6-Diaminen oder von C12-20-Alkylaminen und
C2-6-Dicarbonsäuren abgeleitete Bis-acylamide sind brauchbar. Mit Vorteil
werden auch Gemische verschiedener Schauminhibitoren verwendet, zum Bei
spiel solche aus Silikonen und Paraffinen oder Wachsen beziehungsweise aus
Bis-acylamiden und Paraffinen oder Wachsen. Vorzugsweise sind die Schaum
inhibitoren an eine granulare, in Wasser lösliche oder dispergierbare Trä
gersubstanz gebunden.
Als textilweichmachende Zusätze eignen sich Schichtsilikate aus der Klasse
der Bentonite und Smectite, zum Beispiel solche gemäß DE 23 34 899 oder
EP 026 529. Geeignet sind ferner synthetische feinteilige Schichtsilikate
mit smectitähnlicher Kristallphase, wie in DE 35 26 405 näher gekennzeich
net. Der Gehalt an Schichtsilikaten kann beispielsweise 5 Gew.-% bis
20 Gew.-% betragen.
Wie in den Beispielen 1 bis 5 der WO 91/2047 beschrieben, wurde ein granu
lares Mittel S1 mit einem Schüttgewicht von 783 g/l und der nachstehend
angegebenen Zusammensetzung hergestellt. Abweichend vom dortigen Verfahren
wurden bei der Kneter-Extruder/Granulierung Stränge mit 1,4 mm Durchmesser
extrudiert, zur Granulat-Trocknung wurde ein kontinuierlich betriebener
Wirbelschichttrockner eingesetzt und die abschließende Granulat-Siebung
erfolgte mit einem Sieb der Maschenweite 2 mm. Auf die in dem Verfahren
der WO 91/2047 angegebenen Abpuderung mit Zeolith wurde bei der waschakti
ven Zubereitung S1 verzichtet, bei der zum Vergleich hergestellten Zube
reitung V1 ansonsten gleicher Zusammensetzung wurde die Zeolith-Abpuderung
vorgenommen.
Zusammensetzung der waschaktiven Zubereitung S1:
24 Gew.-% Tensid (21 Gew.-% Aniontensid und 3 Gew.-% Niotensid),
21 Gew.-% Zeolith Na-A,
18 Gew.-% Natriumperborat-Monohydrat,
13 Gew.-% Natriumcarbonat,
6 Gew.-% Polycarboxylat (Sokalan® CP 5, Hersteller BASF),
3 Gew.-% Natriumsilikat,
Rest auf 100 Gew.-% Wasser, optischer Aufheller, Entschäumer, Seife.
24 Gew.-% Tensid (21 Gew.-% Aniontensid und 3 Gew.-% Niotensid),
21 Gew.-% Zeolith Na-A,
18 Gew.-% Natriumperborat-Monohydrat,
13 Gew.-% Natriumcarbonat,
6 Gew.-% Polycarboxylat (Sokalan® CP 5, Hersteller BASF),
3 Gew.-% Natriumsilikat,
Rest auf 100 Gew.-% Wasser, optischer Aufheller, Entschäumer, Seife.
In einem Mischer (Hersteller Fa. Lödige) wurde S1 vorgelegt und 1,0 Gew.-%
C12-16-Alkylglucosid (Oligomerisationsgrad 1,4), bezogen auf die Menge an
S1, aufgebracht (Mischdauer 45 Sekunden). Man erhielt so das Mittel M1.
Zur Bestimmung des Einspülverhaltens wurden Bedingungen simuliert, die
einer unter kritischen Bedingungen betriebenen Einspülvorrichtung einer
Haushaltswaschmaschine entsprechen. Dazu wurde eine 30 cm lange, um 5°
geneigte Rinne mit Halbkugelquerschnitt (Durchmesser 5 cm), in die man
40 g des zu prüfenden Produkts gegeben hatte, mit Wasser aus einem Dusch
kopf durchströmt (3 Liter kaltes Leitungswasser pro Minute). Gemessen wur
de die bis zum völligen Fortspülen benötigte Wassermenge, falls weniger
als 1 Minute (entsprechend 3 l) für dieses benötigt wurde. Ansonsten wurde
der nach 1 Minute verbleibende Rückstand ausgewogen und der Wert um 30%
vermindert, um die aufgesogene Wassermenge zu berücksichtigen. Aus der zum
Einspülen benötigten Wassermenge (in 0,1 Liter) und gegebenenfalls dem er
mittelten Rückstand (in Gramm) wurde additiv der Wert R des Einspülwider
standes (in willkürlichen Einheiten) bestimmt. Je größer dieser Wert R,
desto schlechter ist das Einspülverhalten der untersuchten Probe. Die in
Tabelle I angegebenen Werte sind Mittelwerte aus jeweils 2 Bestimmungen.
Zusätzlich wurde in einem weiteren Test das Auflöseverhalten untersucht,
wobei gemessen wurde, wieviel des Mittels sich innerhalb von 5 Minuten in
einem Rührgefäß (jeweils 8 g zu untersuchendes Mittel in 1 l Wasser bei
20°C, Konzentrationsmessung über die Leitfähigkeit) gelöst hatten. Die
ermittelten Werte für das Auflöseverhalten, ausgedrückt in Prozent der
Leitfähigkeit nach vollständiger Auflösung (30 Minuten) sind ebenfalls in
Tabelle 1 aufgeführt.
Man erkennt, daß sich das Auflöseverhalten des erfindungsgemäß modifizier
ten Mittels in nicht signifikant von der des unbehandelten Ausgangsmateri
als S1 wie auch des Mittels des Standes der Technik V1 unterscheidet, daß
aber die Werte für die Einspülbarkeit durch die erfindungsgemäße Behand
lung sehr wirksam verbessert werden.
Claims (15)
1. Verfahren zur Herstellung einer waschaktiven Zubereitung in Pulver-
oder Granulatform mit hohem Schüttgewicht und verbessertem Einspül
verhalten, dadurch gekennzeichnet, daß man ein vorgefertiges wasch
aktives Pulver oder Granulat mit einem Schüttgewicht über 500 g/l un
ter Mischen mit einem Behandlungsmittel in Form eines Alkyl- oder Al
kenylglykosids der Formel I,
R¹-O(G)n (I)
in der R¹ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen, G eine Glykose-Einheit und n eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeuten, in Kontakt bringt, wobei das Gewichtsverhältnis von vorgefertigtem Pulver zu Be handlungsmittel zwischen 20 : 1 und 2000 : 1 eingestellt wird.
R¹-O(G)n (I)
in der R¹ einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 8 bis 22 C-Atomen, G eine Glykose-Einheit und n eine Zahl zwischen 1 und 10 bedeuten, in Kontakt bringt, wobei das Gewichtsverhältnis von vorgefertigtem Pulver zu Be handlungsmittel zwischen 20 : 1 und 2000 : 1 eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Behandlungs
mittel aus den Verbindungen der Formel I, in denen R¹ einen Alkyl-
oder Alkenylrest mit 12 bis 18 C-Atomen bedeutet sowie deren Gemischen
ausgewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Behandlungs
mittel aus den Verbindungen der Formel I, in denen der Oligomeri
sierungsgrad n einen Wert von unter 3, insbesondere zwischen 1,2 und
1,4. aufweist, ausgewählt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewichtsverhältnis von vorgefertigtem Pulver zu Behandlungs
mittel zwischen 25 : 1 und 1000 : 1, insbesondere zwischen 100 : 1 und
500 : 1 liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Behandlungsmittel, insbesondere in fester Form, in Mischung
mit feinteiligem Zeolith Na-A eingesetzt wird, wobei das Gewichtsver
hältnis von Zeolith zu Behandlungsmittel 99 : 1 bis 25 : 75, insbesondere
95 : 5 bis 20 : 80 beträgt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als vorgefertiges waschaktives Pulver oder Granulat ein Waschmit
tel mit einem Schüttgewicht von 700 g/l bis 1200 g/l, insbesondere
800 g/l bis 1000 g/l eingesetzt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß als vorgefertige waschaktive Zubereitung ein durch Sprühtrocknung
und gegebenenfalls anschließende Nachverdichtung hergestelltes Wasch
mittelvorprodukt oder dessen Abmischung mit weiteren, insbesondere
nicht sprühtrockenbaren Waschmittelbestandteilen eingesetzt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als vorgefertige waschaktive Zubereitung ein durch strangförmiges
Verpressen eines homogenen Vorgemisches, das gegebenenfalls unter Zu
satz eines Plastifiziermittels erfolgen kann, über Lochformen, welche
vorzugsweise eine Öffnungsweite von 0,5 mm bis 5 mm aufweisen, an
schließendes Zerkleinern des Extrudats mittels einer Schneidevorrich
tung und nachfolgende Verrundung in einem Rondiergerät hergestelltes
Waschmittel, Waschmittelvorprodukt oder dessen Abmischung mit weiteren
Waschmittelbestandteilen eingesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung
mit dem Behandlungsmittel in dem Rondiergerät, als welches vorzugswei
se ein Spheronizer eingesetzt wird, erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewichtsverhältnis von in der waschaktiven Zubereitung enthal
tenem Tensid zu Behandlungsmittel 10 : 1 bis 200 : 1, insbesondere
30 : 1 bis 120 : 1 beträgt.
11. Granuliertes festes Wasch- oder Reinigungsmittel, enthaltend
5 bis 40 Gew.-% Aniontensid,
1 bis 20 Gew.-% nichtionisches Tensid,
10 bis 65 Gew.-% Builder,
bis zu 35 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalikomponen te,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Cobuilder,
bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 30 Gew.-% Bleichmittel,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 10 Gew.-% mindestens einer Substanz aus der Gruppe der Schaum inhibitoren, Schaumverstärker, Textilweichmacher, Vergrauungsinhibitoren, optischen Aufheller, Farb stoffe, Stellmittel, Füllmittel, und
1 bis 20 Gew.-% Wasser,
hergestellt nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, daß es an der Kornoberfläche das Behandlungs mittel in einer Menge von 1 Gewichtsteil auf 25 bis 1 200, insbesonde re 100 bis 1 000 Gewichtsteile granuliertes Wasch-oder Reinigungsmit tel enthält.
5 bis 40 Gew.-% Aniontensid,
1 bis 20 Gew.-% nichtionisches Tensid,
10 bis 65 Gew.-% Builder,
bis zu 35 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalikomponen te,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Cobuilder,
bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis 30 Gew.-% Bleichmittel,
bis zu 15 Gew.-%, vorzugsweise 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 10 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 10 Gew.-% mindestens einer Substanz aus der Gruppe der Schaum inhibitoren, Schaumverstärker, Textilweichmacher, Vergrauungsinhibitoren, optischen Aufheller, Farb stoffe, Stellmittel, Füllmittel, und
1 bis 20 Gew.-% Wasser,
hergestellt nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, da durch gekennzeichnet, daß es an der Kornoberfläche das Behandlungs mittel in einer Menge von 1 Gewichtsteil auf 25 bis 1 200, insbesonde re 100 bis 1 000 Gewichtsteile granuliertes Wasch-oder Reinigungsmit tel enthält.
12. Mittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es
5 bis 35 Gew.-% anionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylbenzol
sulfonate, Fettalkoholsulfate, Fettalkoholethersul
fate, Olefinsulfonate und/oder Fettsäurealkylester
sulfate,
1 bis 15 Gew.-% nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylpoly ethylenglykolether, Nonylphenolpolyethylenglykol ether und/oder Alkylpolyglykoside,
20 bis 50 Gew.-% Zeolith NaA,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalicarbonat,
bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Polycarbonsäure,
13 bis 25 Gew.-% Bleichmittel,
1 bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 6 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 3,5 Gew.-% Schauminhibitor und
1 bis 3 Gew.-% eines oder mehrerer Stoffe aus der Gruppe der Tex tilweichmacher, Vergrauungsinhibitoren, Enzyme, op tischen Aufheller, Farbstoffe, Duftstoffe, Formu lierungshilfsmittel oder Stellmittel enthält.
1 bis 15 Gew.-% nichtionisches Tensid aus der Gruppe der Alkylpoly ethylenglykolether, Nonylphenolpolyethylenglykol ether und/oder Alkylpolyglykoside,
20 bis 50 Gew.-% Zeolith NaA,
bis zu 20 Gew.-%, vorzugsweise 5 Gew.-% bis 15 Gew.-% Alkalicarbonat,
bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise 3 Gew.-% bis 7 Gew.-% Polycarbonsäure,
13 bis 25 Gew.-% Bleichmittel,
1 bis 10 Gew.-% Bleichaktivator,
bis zu 6 Gew.-%, vorzugsweise 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% Alkalisilikat,
0,1 bis 3,5 Gew.-% Schauminhibitor und
1 bis 3 Gew.-% eines oder mehrerer Stoffe aus der Gruppe der Tex tilweichmacher, Vergrauungsinhibitoren, Enzyme, op tischen Aufheller, Farbstoffe, Duftstoffe, Formu lierungshilfsmittel oder Stellmittel enthält.
13. Waschaktive Zubereitung, enthaltend mindestens 12 Gew.-%, vorzugsweise
mindestens 20 Gew.-% und insbesondere 40 Gew.-% bis 85 Gew.-% Anion
tensid und gegebenenfalls nichtionisches Tensid von 1 Gew.-% bis
40 Gew.-%, insbesondere in solchen Mengen, daß das Gewichtsverhältnis
von Aniontensid zu nichtionischem Tensid 10 : 1 bis 1 : 3 beträgt,
hergestellt nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß es an der Kornoberfläche das Behandlungsmit
tel in einer Menge von 1 Gewichtsteil auf 100 bis 1000 Gewichtsteile
Waschmittelvorprodukt enthält.
14. Mittel nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
es ein Schüttgewicht zwischen 700 g/l und 1200 g/l, insbesondere von
800 g/l bis 1000 g/l aufweist.
15. Mittel nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
es einen Einspülwiderstand R nicht über 15, insbesondere von 1 bis 10
aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934325308 DE4325308A1 (de) | 1993-07-28 | 1993-07-28 | Feste waschaktive Zubereitung mit verbessertem Einspülverhalten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934325308 DE4325308A1 (de) | 1993-07-28 | 1993-07-28 | Feste waschaktive Zubereitung mit verbessertem Einspülverhalten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4325308A1 true DE4325308A1 (de) | 1995-02-02 |
Family
ID=6493910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934325308 Withdrawn DE4325308A1 (de) | 1993-07-28 | 1993-07-28 | Feste waschaktive Zubereitung mit verbessertem Einspülverhalten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4325308A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0941301A4 (de) * | 1996-10-23 | 2001-01-24 | Henkel Corp | Verfahren zur agglomeration von waschmittelpulvern |
| WO2001081529A1 (de) * | 2000-04-19 | 2001-11-01 | Cognis Deutschland Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur herstellung von waschmittelgranulaten |
-
1993
- 1993-07-28 DE DE19934325308 patent/DE4325308A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0941301A4 (de) * | 1996-10-23 | 2001-01-24 | Henkel Corp | Verfahren zur agglomeration von waschmittelpulvern |
| WO2001081529A1 (de) * | 2000-04-19 | 2001-11-01 | Cognis Deutschland Gmbh & Co. Kg | Verfahren zur herstellung von waschmittelgranulaten |
| US6936581B2 (en) | 2000-04-19 | 2005-08-30 | Cognis Deutschland Gmbh & Co. Kg | Processes for preparing anhydrous detergent granules |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |