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DE432436C - Schreibrechenmaschine - Google Patents

Schreibrechenmaschine

Info

Publication number
DE432436C
DE432436C DEA44827D DEA0044827D DE432436C DE 432436 C DE432436 C DE 432436C DE A44827 D DEA44827 D DE A44827D DE A0044827 D DEA0044827 D DE A0044827D DE 432436 C DE432436 C DE 432436C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
typewriter
carriage
machine
trolleys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA44827D
Other languages
English (en)
Inventor
John E Greve
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robotron Ascota AG
Original Assignee
Astrawerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Astrawerke AG filed Critical Astrawerke AG
Priority to DEA44827D priority Critical patent/DE432436C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE432436C publication Critical patent/DE432436C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Schreibrechenmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Schreibrechenmaschine, die aus Einzelmaschinen mit seitlich verschiebbaren Papierwagen (Schreibmaschine und Rechenmaschine) zusammengesetzt ist, und bezieht sich besonders auf die Fortbewegung dieser Wagen. Die Erfindung bezweckt, die Steuerorgane für die Bewegung der Papierwagen der zusammengekuppelten Maschinen so auszubilden, daB die Papierwagen entweder unabhängig oder abhängig voneinander, zusammen oder einzeln willkürlich je nach Einstellung der Steuerorgane bewegt werden können.
  • Auf den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der Schreibmaschine, Abb.2 eine teilweise Seitenansicht einer Rechenmaschine, Abb. 3 einen Kolonnensteller für die Schreibmaschine, Abb. q. bis 7 die Steuerorgane für die Papierwagen in verschiedenen Stellungen und Abb.8 eine Einzelheit.
  • Der Erfindung liegt eine Schreibrechenmaschine zugrunde, bei der die zu gemeinsamer Arbeit zusammengekuppelten Maschinen auf ein mit Sondertasten i z versehenes Untergestell gesetzt sind.
  • In Abb. i stellt i die Tabulatortaste einer Schreibmaschine dar, welche im Punkt 2 gelagert und durch einen Lenker 3 mit einem auf einem Bolzen 6 gelagerten Doppelhebel 5 verbunden ist, durch welchen beim Anschlag der Taste i die Tabulatorwelle 8 der Schreibmaschine unter Vermittlung des Hebelarmes 7 verschwenkt wird, so daß der Schreibmaschinenwagen dem Zuge seiner Feder folgen und seitlich vorspringen kann.
  • Um alle Papierwagen der gekuppelten Maschinen zu gleicher Zeit schalten zu können, ist eine Sondertaste i i vorgesehen, durch deren Niederdrücken auch die Taste i sowie die Tabulatortaste 24 (Abb. 2) der Rechenmaschine betätigt wird. Außerdem kann nach der Erfindung die Taste i i gleichzeitig als Motortaste für die gekuppelte Rechenmaschine gebraucht werden, und sie ist so eingerichtet, daß man mit ihr entweder nur den Motorantrieb der Maschine oder je nach Wahl gleichzeitig einen oder auch alle Papierwagen der Maschine betätigen kann.
  • Die Taste i i (Abb. i und 4) ist mit ihrer Tastenstange 25 gelenkig mit einem Winkel -hebel12 verbunden, welcher mit zwei links und rechts danebenliegenden gleichen Hebeln I2R und i2s durch Abstandsringe 28 und einen Schraubenbolzen 28a starr verbunden ist. Der rechte Winkelhebel i2s der Taste ii ist mit einer Stoßstange gs versehen, welche bei Betätigung der Taste einen Lenker io in eine ständig umlaufende Welle 4 mit seiner Nase hineindrückt, so daß hierdurch ein Hebel iss niedergezogen wird und dieser durch seinen Stift 221 und Lenker 18 die Tabulatortaste i der Schreibmaschine betätigt. Der linke Winkelhebel I2R der Taste i i bewirkt durch seine Stoßstange 9R die Betätigung eines Hebels 15R, welcher in ähnlicher Weise ausgebildet ist' wie der Hebel i 5s (Abb. i), nur daß er keinen Stift 221 aufweist. Dagegen ist der Hebel 15R mit einem nach allen Seiten biegsamen Übertragungsorgan 13 (Bowdenzug) ausgerüstet, welches in einem Rohr 14 unter die Maschinen hindurchgeführt wird und mit seinem anderen Ende einen Winkelhebel 16, ig (Abb. 2) betätigt, der im Untergestell für die Maschinen im Punkt 17 gelagert ist und auf einen im Punkt 21 drehbar gelagerten Winkelhebel 2.2 der Rechenmaschine einwirkt. Die Tabulatortaste 24 der Rechenmaschine ist im Punkt 23 drehbar gelagert und besitzt einen Stift 25, der von einem gabelförmigen Schlitz eines auf einer Achse 27 schwenkbaren Winkelh Hebels 26 umfaßt wird, so daß bei Betätigung der Taste 24 eine Zugstang928 die (nicht dargestellte) Tabulatorstange der Rechenmaschine verschwenkt und dadurch, ähnlich wie bei der Schreibmaschine, den Weg für die seitliche Bewegung des Papierwagens dieser Maschine freigibt. Es ist ersichtlich, daß der Winkelhebel 22 die Taste 24 vom Innern der Maschine aus betätigt, sobald die Sondertaste i i angeschlagen wird.
  • Der mittlere der drei Winkelhebel 12 trägt an seinem senkrechten Arm eine Stoßstange 9, durch die _er bei Betätigung der Taste i i in gleicher Weise, wie soeben beschrieben, unter Vermittlung eines Lenkers io, welcher von der ständig umlaufenden Welle 4 erfaßt wird, einen Hebel I 5M betätigt. Dieser Hebelarm ist ebenfalls mit einem biegsamen Übertragungsorgan 13, welches durch das Rohr 14 geführt wird, ausgerüstet und wirkt mit diesem auf den Motorantrieb der Rechenmaschine ein, so daß beim Niederdrücken der Taste i i die Rechenmaschine einen Arbeitsgang ausführt. Die Stoßstangen 9, 9R, gs werden an ihrem einen Ende in einem Böckchen 31 (Abb. i und 5) geführt und am anderen Ende von einem beweglichen Böckchen 32 (s. auch Abb. 8) gehalten, welches mittels Schrauben 37 in Längsschlitzen geführt wird und unterhalb der Traverse .für die Achsen 24 gelagert ist, so daß es seitlich hin und her bewegt werden kann. Ein Wählhebel 30 ist im Punkt 29 einer Schiene des Maschinengestells drehbar gelagert und mit seinem U-förmig gebogenen Arm 35 mittels einer Ansatzschraube 36 an einem Ende des Führungsböckchens 32 befestigt, so daß dieses Böckchen durch den Wählhebel 30 verschoben werden kann. Das Böckchen besitzt zwei senkrecht hinunterragende Arme, welche mit Schlitzen versehen sind, in denen die Stoßstangen 9R und gs sitzen. Es ist ersichtlich, daß durch seitliche Verschiebung des Führungsböckchens 32 die losen Enden dieser Stoßstangen in und aus der Bewegungsbahn der Winkelhebel I2R und 12S gebracht werden können. Die Stoßstange 9 ist ständig mit dem Winkelhebel 12 verbunden, so daß bei Betätigung der Taste i i stets der Motorantrieb der Rechenmaschine in Tätigkeit gesetzt wird. Abb. 4 zeigt die Stoßstangen 9R und 9S in einer solchen Lage, daß gleichzeitig die Papierwagen der beiden gekuppelten Maschinen mitbewegt werden. In Abb. 5 hingegen wird nur der Motorantrieb und der Papierwagen der Rechenmaschine ausgelöst, während Abb.7 die umgekehrte Stellung zeigt, bei der neben Auslösung des Motorantriebes nur der Schreibmaschinenwagen betätigt wird. Abb. 6 zeigt die beiden Stoßstangen für die Betätigung der Papierwagen aus dem Bereich der Hebel i 2"R bzw. i 2s, so daß bei Betätigung der Taste i i nur der Motorantrieb der Rechenmaschine einen Arbeitsgang ausführt. Es ist ersichtlich, daß bei entsprechender Anordnung von mehr Hebeln 12 in gleicher Weise auch noch weitere Papierwagen und Motorantriebe ausgelöst Urerden können, wenn mehr als zwei Maschinen miteinander verbunden sind.
  • Außer den Tasten 1, 24 und i i für die Betätigung der Papiervagen ist eine Einrichtung vorgesehen, durch welche die Schaltung der Papierwagen selbsttätig erfolgt, «-as bei vielen Arbeiten von Vorteil ist. Die Schreibmaschine (Abb. i und 3) besitzt Kolonnenanschläge oder Reiter 36, welche verschiebbar auf einer Welle 37 angeordnet sind und mit einem Schaltzahn bzw. Anschlag 35 auf der Welle 8 zusammenarbeiten. Im vorliegenden Falle sind die Reiter 36 mit einem Schlitz 38 zur Aufnahme eines Zusatzreiters 39 versehen, welcher hierin mittels einer Schraube befestigt und auf und nieder verstellt werden kann. Am hinteren Rahmen der Schreibmaschine ist auf einem Bolzen 40 ein mit einer Nase 4o versehener Hebelarm 41 drehbar gelagert, welcher durch eine Feder 42 in der in Abb. 3 gezeichneten Lage gehalten wird. Die Nase dieses Hebels 41 ist seitlich abgeschrägt, so daß der Zusatzreiter 39 den Hebel 41 niederdrückt, sobald er bei Bewegung des Schreibmaschinenwagens über die Nase hinweggleitet. In gleicher Weise wie die Betätigungshebel 15 wirkt Hebel 41 auf ein nach allen Seiten biegsames Übertragungsorgan 13a (Bowdenzug) und löst den Wagen für diie Rechenmaschine bzw. Rechenmaschinen aus. In umgekehrter Weise wie hier die Reiter 39 der Schreibmaschine auf die Rechenmaschine einwirken, kann selbstverständlich von einer dier Rechenmaschinen auch der Papiervagen der Schreibmaschine geschaltet werden.

Claims (6)

  1. PATENT-ANsPRÜcIiE: i. Schreibrechenmaschine, deren Einzelmaschinen mit seitlich verschiebbaren Papierwagen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder sämtliche Papierwagen wahlweise einzeln oder gleichzeitig ausgelöst werden können.
  2. 2. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Sonderorgan, z. B. die Motortaste (ii) der einen Maschine, mehrere oder sämtliche Papierwagen wahlweise einzeln oder gleichzeitig geschaltet werden können.
  3. 3. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wählglied (30) vorgesehen ist, durch dessen Stellung die Art der Schaltung der Tabulator- bzw. Motortaste (i, 11, 24) bestimmt wird.
  4. 4. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Wählglied (30) ein Schlitten (32) verschoben werden kann, in dem die den Antrieb auf die Papierwagen übertragenden Organe (9) gelagert sind, so daß je nach der Verschiebung des Schlittens das Übertragungsgestänge nach den Papierwagen unterbrochen wird.
  5. 5. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Papierwagens einer oder mehrerer Maschinen durch die jeweils arbeitende Maschine gesteuert wird.
  6. 6. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch besonders aufgesteckte Reiter (39) die Wagenbewegung der einen Maschine auf die Bewegung des Papierwagens der anderen Maschine einwirkt.
DEA44827D 1925-04-28 1925-04-28 Schreibrechenmaschine Expired DE432436C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA44827D DE432436C (de) 1925-04-28 1925-04-28 Schreibrechenmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA44827D DE432436C (de) 1925-04-28 1925-04-28 Schreibrechenmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE432436C true DE432436C (de) 1926-08-11

Family

ID=6934399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA44827D Expired DE432436C (de) 1925-04-28 1925-04-28 Schreibrechenmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE432436C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950335C (de) * 1938-07-21 1956-10-04 Ncr Co Buchhaltungsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950335C (de) * 1938-07-21 1956-10-04 Ncr Co Buchhaltungsmaschine

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